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VPN in Österreich

PIA in Österreich: Port-Forwarding in Wien und keine Gerätegrenze

Private Internet Access, kurz PIA, begrenzt die Zahl der Geräte nicht und bietet Port-Forwarding — laut eigener Serverliste auch auf den beiden österreichischen Standorten. Die Server stehen laut PIA in Wien, und Support gibt es rund um die Uhr auch auf Deutsch. Der Haken ist der Rechtssitz: PIA sitzt in den USA, einem Five-Eyes-Staat. Und die deutschsprachige Kaufseite nennt US-Dollar.

  • Unbegrenzt viele Geräte. Ein Abonnement für alle Geräte, gleichzeitig.
  • Port-Forwarding auch in Österreich. Beide österreichischen Standorte der Serverliste unterstützen es.
  • Server in Wien. Dazu ein eigener, für Streaming optimierter Standort in Österreich.
  • Support auch auf Deutsch. Rund um die Uhr per E-Mail oder Chat, laut PIA auf Englisch, Französisch, Deutsch und Rumänisch.
  • Quelloffene Apps, Audit 2025. PIA nennt sich „100 % Open-Source-VPN“; Deloitte hat Ende 2025 geprüft.

Das Wichtigste vor dem Kauf

PIA sitzt in den USA, einem Five-Eyes-Staat — ist dir der Rechtssitz wichtig, ist das der entscheidende Punkt. Dazu: Die Kaufseite nennt US-Dollar; den Endbetrag samt Steuer zeigt das Bezahlfenster. Die 30-Tage-Garantie gilt laut PIA nur für neue Abonnenten.

Tomas StankevičiusAktualisiert am 2026-10-15Geprüft auf der Kaufseite, der Österreich-Seite und in der Serverliste von PIA

Kurz und knapp

Rechtssitz
USA (Five Eyes)
Unabhängiges Audit
2025
Server
104 Länder; in Österreich Wien, zwei Standorte
Geräte
Unbegrenzt
Port-Forwarding
Ja, auch in Österreich
Preis auf der Kaufseite
US-Dollar
Geld-zurück
30 Tage, nur neue Abonnenten
Support
Rund um die Uhr, auch auf Deutsch

Bewertet für den österreichischen Markt.

Von den Seiten der Anbieter

Die Angaben stammen von den deutschsprachigen Seiten der Anbieter und aus ihren Hilfe-Centern.

Keine eigene Tempomessung

Was wir nicht selbst gemessen haben, schreiben wir nicht als Zahl hin. Deshalb gibt es hier keinen Geschwindigkeitstest, sondern eine Anleitung, wie du veröffentlichte Tests liest.

Preis mit und ohne USt.

Vier der sechs Anbieter zeigen ihre Preise ohne USt. Im Preisblock steht deshalb der Betrag des Anbieters und darunter der Betrag inklusive 20 % USt.

Affiliate-Links gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben — nicht irgendwo am Seitenende.

Kurz gesagt

PIA ist in diesem Vergleich der Anbieter für Menschen, die viel verbinden wollen: keine Gerätegrenze, Port-Forwarding — laut Serverliste auch auf den österreichischen Standorten — und quelloffene Apps. Für Österreich kommen Server in Wien, ein eigener Streaming-Standort und Support auf Deutsch dazu. Dagegen steht ein Punkt, der für viele den Ausschlag gibt: Der Rechtssitz liegt in den USA, einem Five-Eyes-Staat. Die Kaufseite nennt den Preis in Dollar.

Der größte Vorteil

Unbegrenzt viele Geräte und Port-Forwarding, auch mit österreichischer Adresse.

Der größte Kompromiss

Rechtssitz in den USA und kein geprüfter Preis für Österreich.

Wir empfehlen vor allem:
Für große Haushalte und alle, die Port-Forwarding mit einer österreichischen Adresse brauchen.
Mit Vorbehalt:
Für alle, denen ein Rechtssitz außerhalb der Five Eyes wichtig ist.

Für wen PIA passt — und für wen nicht

Ehrlich gesagt: Hier entscheidet der Rechtssitz mehr als jede Funktion.

Passt gut

  • Wer viele Geräte hat

    Die Zahl gleichzeitiger Geräte ist nicht begrenzt.

  • Wer Port-Forwarding braucht

    Laut Serverliste auch auf den österreichischen Standorten, einschaltbar am Computer und am Handy.

  • Wer Hilfe auf Deutsch will

    Support rund um die Uhr per E-Mail oder Chat.

  • Wer Wert auf offenen Code legt

    PIA nennt sich „100 % Open-Source-VPN“.

Passt weniger

  • Wer einen Rechtssitz außerhalb der Five Eyes sucht

    PIA sitzt in den USA.

  • Wer vor dem Kauf einen Euro-Preis sehen will

    Die Kaufseite nennt US-Dollar.

  • Wer schon einmal PIA hatte und auf die Garantie zählt

    Sie gilt laut PIA nur für neue Abonnenten.

Was PIA in Österreich unterscheidet

Drei Dinge, die sich auf den Seiten und in der Serverliste des Anbieters prüfen lassen.

Port-Forwarding auf österreichischen Servern

In PIAs Serverliste sind beide österreichischen Standorte — „Austria“ und „AT Streaming Optimized“ — mit Port-Forwarding markiert und nicht als virtuell.

Für wen es am wichtigsten ist: Für alle, die P2P oder Fernzugriff mit österreichischer Adresse brauchen.

Keine Gerätegrenze

Ein Abonnement deckt laut PIA unbegrenzt viele Geräte gleichzeitig ab — so wie in diesem Vergleich sonst nur Surfshark.

Für wen es am wichtigsten ist: Für große Haushalte.

Support auch auf Deutsch

Rund um die Uhr per E-Mail oder Chat, in vier Sprachen — Englisch, Französisch, Deutsch und Rumänisch.

Für wen es am wichtigsten ist: Für alle, die bei Problemen nicht auf Englisch schreiben wollen.

Ein Tarif, drei Laufzeiten

PIA verkauft ein VPN in drei Laufzeiten; dazu kommen zwei bezahlte Zusätze. Die Beträge stehen auf der Kaufseite in US-Dollar.

Ein Tarif, drei Laufzeiten
1 MonatWie sie sich verlängertVerlängert sich automatisch jeden Monat.Was du wissen solltestAm flexibelsten. Am Preis dieses Monatsabos misst PIA den Rabatt der längeren Laufzeiten.
1 JahrWie sie sich verlängertWird für das erste Jahr bezahlt und verlängert sich danach jährlich, solange die automatische Verlängerung aktiv ist.Was du wissen solltestLaut Kaufseite kostet jedes weitere Jahr gleich viel wie das erste.
3 Jahre + 3 MonateWie sie sich verlängertVerlängert sich automatisch alle drei Jahre.Was du wissen solltestDie längste Bindung im Vergleich: Auch die Verlängerung läuft über drei Jahre.
ZusätzeWie sie sich verlängertAntivirus und dedizierte IP-Adresse, auswählbar auf der Bestellseite.Was du wissen solltestDie dedizierte IP hilft laut PIA gegen CAPTCHAs und bei IP-sensiblen Diensten wie Online-Banking.

Beim 3-Jahres-Tarif lohnt es sich, den Verlängerungstermin in den Kalender einzutragen: Wer ihn verpasst, zahlt wieder für drei Jahre im Voraus.

Im Vergleich zur Konkurrenz

Schnelle Auswahl nach Priorität und die vollständige Kriterientabelle.

Welches VPN passt zu deiner Priorität?

Viele Geräte und Port-Forwarding

PIA

Nimm PIA, wenn …

… du unbegrenzt viele Geräte und Port-Forwarding mit österreichischer Adresse willst.

Kompromiss: Rechtssitz in den USA; Kaufseite in Dollar.

Keine Gerätegrenze, Sitz in der EU

Surfshark

Nimm Surfshark, wenn …

… du ebenfalls keine Gerätegrenze willst, aber einen Rechtssitz in der EU bevorzugst.

Kompromiss: Kein Port-Forwarding.

Port-Forwarding aus der Schweiz

Proton VPN

Nimm Proton VPN, wenn …

… du Port-Forwarding willst und dir ein Schweizer Rechtssitz wichtiger ist als unbegrenzte Geräte.

Kompromiss: Zehn Geräte mit Plus.

Rechtssitz Panama

NordVPN

Nimm NordVPN, wenn …

… dir ein Rechtssitz außerhalb der 14 Eyes wichtiger ist als Port-Forwarding.

Kompromiss: Zehn Geräte, kein Port-Forwarding.

Alle VPNs vergleichen

Sechs VPNs nach prüfbaren Kriterien

In dieser Tabelle gibt es keine Geschwindigkeit und keine Sterne. Drin steht nur, was sich in den Dokumenten der Anbieter prüfen lässt. Die letzten zwei Zeilen betreffen Österreich: wie der Preis auf der deutschsprachigen Seite steht und ob es einen Standort in Österreich gibt.

Rechtssitz
Panama — außerhalb der 14 Eyes
Letztes unabhängiges Audit
2025
Server in so vielen Ländern
150
Port-Forwarding
Nein
Geräte gleichzeitig
10
Dauerhaft kostenloser Tarif
Nein
Geld-zurück-Garantie
30 Tage — nur beim ersten Abo
Preis auf der deutschsprachigen Seite
Euro, ohne USt. — „Ggf. fällt MwSt. an.“
Server in Österreich
Ja — 72, alle in Wien

Port-Forwarding ohne Gerätegrenze — PIA

Unbegrenzt viele Geräte und Port-Forwarding auch in Österreich — mit Rechtssitz in den USA.

Port-Forwarding mit Schweizer Sitz — Proton VPN

Dazu ein kostenloser Tarif und 166 Server in Wien, aber zehn Geräte.

Keine Gerätegrenze, Sitz in der EU — Surfshark

Unbegrenzt viele Geräte ohne Five-Eyes-Sitz — dafür kein Port-Forwarding.

Fakten mit Quelle

Jede Angabe stammt von einer Seite von PIA — Kaufseite, Österreich-Seite oder Serverliste —.

Fakten mit Quelle
Rechtssitz„Private Internet Access" aktuellUSAWas das für dich bedeutetEin Five-Eyes-Staat. Das Unternehmen heißt Private Internet Access, Inc.
Unabhängiges Audit„Private Internet Access" aktuell2025Was das für dich bedeutetDeloitte hat nach dem Standard ISAE 3000 geprüft, abgeschlossen im Dezember 2025.
Server weltweit„Private Internet Access" aktuell104 LänderWas das für dich bedeutetLaut PIA einschließlich aller 50 US-Bundesstaaten; die Server laufen laut Anbieter nur im Arbeitsspeicher.
Server in Österreich„Private Internet Access" aktuellWien, zwei StandorteWas das für dich bedeutetDie Serverliste führt „Austria“ und „AT Streaming Optimized“, beide nicht als virtuell markiert. Eine Serverzahl nennt PIA nicht.
Port-Forwarding„Private Internet Access" aktuellJa, auch in ÖsterreichWas das für dich bedeutetBeide österreichischen Standorte sind in der Serverliste damit markiert; einschalten lässt es sich in der App, am Computer und am Handy.
Geräte„Private Internet Access" aktuellUnbegrenztWas das für dich bedeutetEin Abonnement für beliebig viele gleichzeitig verbundene Geräte.
Werbeblocker„Private Internet Access" aktuellMACEWas das für dich bedeutetEin DNS-basierter Blocker, der laut PIA Werbung, Datensammler und Tracker erschwert.
Smart DNS„Private Internet Access" aktuellJaWas das für dich bedeutetDamit änderst du laut PIA die Region direkt am Smart-TV — Smart DNS verschlüsselt aber nicht wie ein VPN.
Preis auf der Kaufseite„Private Internet Access" aktuellUS-DollarWas das für dich bedeutet„Alle Beträge sind in USD angegeben“; den Endbetrag zeigt das Bezahlfenster.
Rabatt„Private Internet Access" aktuellAm Monatspreis gemessenWas das für dich bedeutet„alle Rabatte entsprechen einer Reduzierung des Preises auf Basis des aktuellen monatlichen Servicepreises“
Geld-zurück„Private Internet Access" aktuell30 Tage, nur neue AbonnentenWas das für dich bedeutetDer Anbieter nennt eine Geld-zurück-Garantie von 30 Tagen. Das ist nicht dasselbe wie eine Kündigung: Das Abo verlängert sich weiter, bis du es kündigst, und die Garantie gilt nur für die ersten Tage nach dem Kauf. Laut PIA nur für neue Abonnenten; bei Käufen in App-Stores gelten deren Rückerstattungsbedingungen.
Support„Private Internet Access" aktuellRund um die Uhr, auch auf DeutschWas das für dich bedeutetPer E-Mail oder Chat auf Englisch, Französisch, Deutsch und Rumänisch.

Server und Geschwindigkeit

Wo die Server stehen, wie sie von Österreich aus funktionieren und was du im Alltag erwarten kannst.

Wo die Server stehen — und wann das in Österreich zählt

PIA nennt Server in 104 Ländern. Auf seiner Österreich-Seite schreibt der Anbieter: „Wir haben sichere Server in Wien“. Die Serverliste führt für Österreich zwei Standorte — einen normalen und einen für Streaming optimierten —, beide nicht als virtuell markiert. Eine Serverzahl nennt PIA nicht.

Was die Serverliste über Österreich sagt

Zwei Standorte: „Austria“ und „AT Streaming Optimized“. Beide sind mit Port-Forwarding markiert und nicht als virtuell. Port-Forwarding bietet in diesem Vergleich sonst nur Proton VPN an — dort auf P2P-Servern.

Wann du wirklich einen Server in Österreich brauchst

Wenn du aus dem Ausland einen österreichischen Dienst nutzen willst, der nur Adressen aus Österreich zulässt. Mehrere Anbieter werben auf ihren Österreich-Seiten ausdrücklich mit Mediatheken wie ORF und ServusTV. Ob ein Dienst an einem bestimmten Tag eine VPN-Adresse akzeptiert, entscheidet der Dienst selbst — und seine Nutzungsbedingungen gelten auch mit VPN, darauf weisen ExpressVPN und Surfshark selbst hin.

Wann ein naher Server reicht

Für den üblichen Schutz im öffentlichen WLAN reicht jeder nahe Server, auch im Nachbarland. Der Tempounterschied ist klein, an der Sicherheit ändert sich nichts.

Physischer und virtueller Standort sind nicht dasselbe

Virtuell heißt: Die Adresse ist österreichisch, die Maschine steht woanders. Für Inhalte reicht das meist; fürs Tempo bedeutet es einen längeren Weg, und rechtlich, dass die Daten physisch durch ein anderes Land gehen, als die Adresse zeigt.

Die Länderzahl ist nicht die Qualität des Servers

Hundert Länder klingen nach mehr als fünfzig, aber die Zahl sagt nichts darüber, wie ausgelastet der Server gerade ist, mit dem du dich verbindest. In der Werbung ist sie groß, weil sie leicht zu zählen und leicht zu zeigen ist.

Brauchst du gezielt eine österreichische Adresse, wähl in der App Österreich — für Streaming gibt es den eigenen Standort. Ob ein bestimmter Dienst die Adresse akzeptiert, probierst du am besten innerhalb der 30 Tage aus.

Geschwindigkeit: was die Zahlen bedeuten

In Österreich haben wir keine Geschwindigkeit gemessen, und hier steht keine eigene Zahl. Tempo ist aber das Erste, wonach man sucht — deshalb lohnt es sich zu wissen, wie man veröffentlichte Tests liest und warum zwei Tests zum selben Anbieter Gegensätzliches zeigen können.

Die Entfernung entscheidet mehr als die Marke

Mit einem nahen Server ist die Verbindung fast immer schneller als mit einem weit entfernten — egal bei welchem Anbieter. Vergleichst du zwei VPNs und das eine verbindet nach Wien, das andere nach Übersee, vergleichst du Entfernungen, nicht Anbieter.

Wien ist nicht für alle am nächsten

Wo die Anbieter eine Stadt nennen, stehen ihre österreichischen Server in Wien. Von Vorarlberg aus liegt Zürich deutlich näher als Wien. Brauchst du keine österreichische Adresse, vergleich in der Serverliste auch die Nachbarländer.

Download ist nicht die einzige Zahl

Tests zeigen meist die Download-Geschwindigkeit, weil sie am besten aussieht. Für Telefonate, Spiele und Videokonferenzen sind der Ping und seine Schwankung wichtiger — und die können schlechter werden, während der Download hoch bleibt.

Das Protokoll verändert das Ergebnis

Ein modernes Protokoll bringt meist spürbar mehr als ein älteres. Zeigt ein Test schlechte Werte, schau zuerst nach, mit welchem Protokoll gemessen wurde.

Deine Leitung ist die Obergrenze

Ein VPN wird nicht schneller als der Anschluss, den du schon hast. Kommen bei dir zu Hause 100 Mbit/s an, verspricht dir ein Test mit 900 Mbit/s nichts.
Szenarien der Geschwindigkeitstests
Naher Server, modernes ProtokollWas die vorhandenen Tests zeigenEin großer Teil der ursprünglichen Geschwindigkeit bleibtPraktische BedeutungReicht auch für Streaming und große Dateien — das ist der normale Alltag
Weit entfernter ServerWas die vorhandenen Tests zeigenDer Download kann hoch bleiben, der Ping steigtPraktische BedeutungZum Schauen oft noch gut, zum Spielen und Telefonieren weniger
MobilfunknetzWas die vorhandenen Tests zeigenHier schwanken die Ergebnisse am stärkstenPraktische BedeutungTests zeigen das fast nie — dabei wird ein VPN gerade unterwegs am häufigsten genutzt
AbendstundenWas die vorhandenen Tests zeigenDie Auslastung der Server steigtPraktische BedeutungDerselbe Server ist um zehn Uhr abends nicht derselbe wie um zehn Uhr früh

Keine veröffentlichte Tempozahl verspricht dir etwas: eine Messung, an einem Ort, zu einem Zeitpunkt, auf einem Gerät. Der praktische Test ist die Geld-zurück-Frist — probier das VPN an deiner eigenen Leitung aus und steig aus, wenn es nicht passt.

Sicherheit und Datenschutz

Was der Anbieter verspricht, was unabhängig geprüft wurde und wo die Grenzen liegen.

Sicherheit und Datenschutz

Bei einem VPN ist das der Teil, der wirklich entscheidet. Der Rest sind Funktionen; das hier ist der Grund.

Was dein Internetanbieter sieht

Er sieht, dass du mit einem VPN verbunden bist, aber nicht, welche Seiten du aufrufst. Das gilt bei allen sechs Anbietern gleich.

Was PIA über dich weiß

Deine Zahlungsdaten und deine E-Mail-Adresse. Das ist eine andere Datenkategorie als der Surfverlauf, und sie bleibt auch bei einem Dienst ohne Protokolle.

Warum die USA ein Thema sind

Die USA gehören zu den Five Eyes, der engsten Geheimdienst-Allianz. Das heißt nicht, dass PIA Daten weitergibt — aber es verändert, wer auf welchem Weg Daten anfordern kann. Genau deshalb zählt hier das Audit.

Audit 2025

Deloitte hat die No-Logs-Zusage nach dem Standard ISAE 3000 geprüft, abgeschlossen im Dezember 2025. Ein Audit sagt, was zu einem Zeitpunkt geprüft wurde — nicht, was danach geschah.
Weder quelloffene Apps noch ein Audit machen dich anonym. Sobald du dich in ein Konto einloggst, weiß der Dienst, wer du bist — egal, welche Adresse er sieht.

Was passiert, wenn die Verbindung abreißt

Kill Switch

Reißt die VPN-Verbindung unerwartet ab, stoppt der Kill Switch den Datenverkehr, bis die Verbindung wieder steht. Ohne ihn wechselt das Gerät still auf die normale Verbindung — genau in dem Moment, in dem du dich auf den Schutz verlässt.

Einschränkung: Ob er in deiner App standardmäßig eingeschaltet ist und wie er auf deiner Plattform arbeitet, siehst du in den Einstellungen. Prüf das am ersten Tag, nicht erst, wenn du ihn brauchst.

Lecks über DNS und den Browser

Auch mit eingeschaltetem VPN kann der Browser deine echte Adresse über DNS-Anfragen oder über eigene Funktionen wie WebRTC verraten. Das ist kein Fehler des VPNs, sondern eine Folge davon, wie Netze gebaut sind. Mehrere Anbieter stellen dafür eigene Tests online — Surfshark und ExpressVPN etwa einen DNS- und einen WebRTC-Lecktest.

IPv6

Nutzt deine Verbindung IPv6 und das VPN behandelt es nicht, kann ein Teil der Daten am Tunnel vorbeigehen.

Mit einem öffentlichen Lecktest prüfst du das in fünf Minuten: VPN einschalten und schauen, ob die angezeigte Adresse die des Servers ist. PIA bietet dafür sogar einen eigenen IPv6-Lecktest an.

Funktionen und wofür sie nützlich sind

Funktionen für den Alltag, erweiterte Optionen und reale Anwendungsfälle.

Was ein VPN tut — und was nicht

Was es tut

Es leitet deinen Datenverkehr über einen Server des Anbieters und verschlüsselt ihn unterwegs. Dein Internetanbieter sieht, dass du mit einem VPN verbunden bist, aber nicht, welche Seiten du aufrufst. Die Website sieht dafür die Adresse des Servers.

Wobei es beim Blockieren helfen kann

  • Im öffentlichen WLAN ist das ein echter Gewinn: Im Netz des Kaffeehauses sieht der Nachbar nicht mehr, was du tust.
  • Dein Internetanbieter verliert den detaillierten Verlauf deiner Aufrufe.
  • Die Website sieht einen anderen Ort — und das verändert, welche Inhalte sie dir zeigt.

Was es nicht ersetzt

  • Es ist keine Anonymität. Meldest du dich in einem Konto an, weiß der Dienst, wer du bist — unabhängig von der Adresse.
  • Es ist kein Virenschutz. Das VPN verschlüsselt den Weg, prüft aber nicht, was du herunterlädst.
  • Es schützt nicht vor Werbe-Tracking über Cookies und Konten; die bleiben.
  • Es ist keine Garantie, dass man dich nicht erkennt. Es ist eine Schicht.

Der wichtigste Satz auf dieser Seite: Ein VPN ändert, WER deine Verbindung sieht — nicht, WER du online bist. Wer das Zweite verspricht, verkauft etwas anderes, als er hat.

Keine Protokolle

Fast jeder Anbieter sagt, dass er keine Protokolle über deine Aktivitäten speichert. Die Aussage allein ist wenig wert — was zählt, ist das unabhängige Audit und sein Jahr.

Worauf du achtest

Auf das Jahr des unabhängigen Audits und darauf, was genau geprüft wurde. Ein Audit von 2019 sagt über die heutige Praxis wenig.

Was es nicht verspricht

Auch ohne Protokolle kennt der Dienst deine Zahlungsdaten und deine E-Mail-Adresse. Das ist eine andere Datenkategorie, und sie bleibt.

Rechtssitz

Das Land, in dem das Unternehmen eingetragen ist, bestimmt, welche Gesetze gelten und wer Daten anfordern kann. Für sich allein ist das weder ein Vorteil noch ein Nachteil — es ist eine Wahl.

Sitz in der EU

Bekannte Regeln und erreichbare Behörden, falls es Streit gibt. Zugleich Teil der internationalen Zusammenarbeit.

Sitz außerhalb der EU

Geringere Wahrscheinlichkeit eines Datenaustauschs, aber auch ein schwierigerer Weg, wenn du selbst eine Beschwerde hast.

Keine der beiden Varianten ist objektiv besser. Es kommt darauf an, wovor genau du dich schützen willst — und die Antwort darauf kennst nur du.

Protokolle

Das Protokoll ist die Art, wie der verschlüsselte Tunnel aufgebaut wird. In der Praxis beeinflusst es zwei Dinge: das Tempo und die Stabilität der Verbindung.

Wobei es beim Blockieren helfen kann

  • Moderne Protokolle sind meist schneller und bauen die Verbindung nach einem Abbruch rascher wieder auf.
  • Ältere funktionieren dort, wo neue blockiert werden — in manchen Netzen verbindet sich nur ein älteres.
  • Wählt die App das Protokoll selbst, reicht das den meisten.

In der Werbung wirken Protokollnamen wie eine Funktionsliste. In der Praxis wählst du eines und denkst nie wieder daran — kein Kriterium, nach dem man einen Anbieter aussucht.

Zusatzfunktionen: welche zählen und welche nicht

In der Werbung wirken alle gleich wichtig. Im Alltag nutzen die meisten eine oder zwei.

Was es ist

Du bestimmst, welche Apps über das VPN laufen und welche nicht.

Für wen es nützlich ist

Nützlich, wenn eine österreichische Banking-App oder ein Dienst mit ausländischer Adresse Probleme macht, du den Rest aber im Tunnel behalten willst.

Wichtig für die meisten?

Öfter, als man denkt. Surfshark empfiehlt die Funktion auf seiner Preisseite selbst ausdrücklich für Banking-Apps.

Was es ist

Die Verbindung läuft über zwei Server statt über einen.

Für wen es nützlich ist

Für Menschen mit erhöhtem Schutzbedarf — Journalistinnen, Aktivisten.

Kompromiss

Das Tempo sinkt spürbar. Für den normalen Tag ist das ein Preis ohne Gewinn.

Was es ist

Der Dienst blockiert bekannte Werbe- und Tracking-Domains auf seiner eigenen Ebene.

Für wen es nützlich ist

Für alle, die keinen eigenen Blocker im Browser installieren wollen.

Wichtig für die meisten?

Bequem, aber nicht dasselbe wie ein vollwertiger Blocker. Den Trackerblocker gibt es bei manchen Anbietern nur in den teureren Tarifen.

Was es ist

Server, die auf eine Aufgabe zugeschnitten sind — Streaming oder Filesharing.

Für wen es nützlich ist

Für alle, die genau das tun.

Wichtig für die meisten?

Nein. Für den normalen Gebrauch funktioniert ein gewöhnlicher Server genauso.

Was es ist

Eine feste Adresse nur für dich, meist als bezahlter Zusatz.

Für wen es nützlich ist

Für Logins, die bei wechselnden Adressen blockieren oder zusätzliche Bestätigungen verlangen.

Worauf achten

Welche Länder möglich sind, steht in der Standortliste des Anbieters — und nicht jeder bietet Österreich an. Bei CyberGhost etwa fehlt Österreich auf dieser Liste.

Was es ist

Eingehende Verbindungen erreichen dein Gerät über das VPN.

Für wen es nützlich ist

Für eine kleine Gruppe — manche Filesharing- und Fernzugriffs-Situationen.

Wichtig für die meisten?

Nein. Aber wer es braucht, für den ist das Fehlen ein entscheidender Nachteil — deshalb steht es in der Vergleichstabelle.

Praktischer Rat: Entscheide nach Rechtssitz, Audit, Garantie und Verlängerungspreis. Funktionen, die du nicht nutzt, machen nur die Liste in der Werbung länger.

Wofür PIA am häufigsten genutzt wird

Warum es passen kann

Port-Forwarding lässt sich in der App einschalten, laut Serverliste auch auf den österreichischen Standorten.

Wichtigste Funktion

Auch am Handy, nicht nur am Computer.

Möglicher Nachteil

Die Nutzungsbedingungen verlangen die Einhaltung geltender Gesetze und die Nichtverletzung von Rechten Dritter.

Wann die Konkurrenz besser sein kann

Proton VPN bietet Port-Forwarding mit Schweizer Rechtssitz.

Warum es passen kann

Keine Gerätegrenze.

Wichtigste Funktion

Ein Abonnement für alle Geräte.

Möglicher Nachteil

Alle Geräte teilen sich deine Leitung.

Wann die Konkurrenz besser sein kann

Surfshark hat ebenfalls keine Grenze und sitzt in der EU.

Warum es passen kann

Server in Wien, dazu ein eigener, für Streaming optimierter Standort.

Wichtigste Funktion

Beide nicht als virtuell markiert.

Möglicher Nachteil

Eine Serverzahl nennt PIA nicht; ob ein Dienst die Adresse akzeptiert, entscheidet der Dienst.

Wann die Konkurrenz besser sein kann

CyberGhost nennt 376 Server in Wien, Proton VPN 166.

Warum es passen kann

Support rund um die Uhr per E-Mail oder Chat, auch auf Deutsch.

Wichtigste Funktion

Vier Sprachen: Englisch, Französisch, Deutsch, Rumänisch.

Möglicher Nachteil

Die Beträge auf der Kaufseite stehen trotzdem in US-Dollar.

Wann die Konkurrenz besser sein kann

NordVPN, Surfshark, ExpressVPN und Proton VPN haben ihre Hilfe-Center ebenfalls auf Deutsch.

Geräte und Apps

Wo es funktioniert, wie viele Geräte erlaubt sind und was fehlt.

Apps und Geräte

PIA nennt eigene Apps für die großen Systeme und für einige Smart-TVs. Port-Forwarding lässt sich laut PIA nicht nur am Computer, sondern auch am Handy einschalten.

Apps und Geräte
Windows, macOS, LinuxOffizielle AppJaDie wichtigsten FunktionenEigene Apps mit Port-ForwardingEinschränkungenWelche Standorte Port-Forwarding erlauben, zeigt die Serverliste — in Österreich beide.
Android, iPhoneOffizielle AppJaDie wichtigsten FunktionenEigene Apps; Port-Forwarding laut PIA wie am ComputerEinschränkungenEine Übersicht der Unterschiede je Gerät haben wir bei PIA nicht gefunden.
Apple TV, Smart-TVsOffizielle AppJa, für einigeDie wichtigsten FunktionenApps für einige Smart-TVs; dazu Smart DNSEinschränkungenSmart DNS ändert die Region, verschlüsselt aber nicht wie ein VPN.
Spielkonsolen, RouterOffizielle AppÜber Router oder AnleitungDie wichtigsten FunktionenPIA nennt Lösungen für Konsolen und RouterEinschränkungenDie Einrichtung ist aufwendiger als eine App.
Chrome, FirefoxOffizielle AppErweiterungDie wichtigsten FunktionenBrowser-ErweiterungenEinschränkungenEine Browser-Erweiterung schützt den Verkehr dieses Browsers, nicht das ganze Gerät.
Port-Forwarding am Handy ist in diesem Vergleich eine Besonderheit — Proton VPN nennt es nur für den Computer.

Unbegrenzt viele Geräte

Ein PIA-Abonnement deckt laut Anbieter unbegrenzt viele Geräte gleichzeitig ab. Für eine Familie heißt das: Niemand muss zählen, wer gerade verbunden ist.

Faire Nutzung: Unbegrenzt heißt, die Zahl der Geräte ist nicht begrenzt — alle teilen sich trotzdem deine Leitung.

Für wen es weniger wichtig ist: Für eine Person mit Handy und Laptop ist das ein kleiner Vorteil; dann entscheidet eher der Rechtssitz.

Zwei Handys
Zwei Laptops
Ein Tablet
Ein Fernseher
Eine Spielkonsole über den Router
Ein Arbeitslaptop

Alle gleichzeitig — ohne Grenze.

Bewertung der App in den Stores

Das sind Bewertungen aus den App-Stores. Bewertet wird, wie die App funktioniert; ob sich der Preis des Abos lohnt, sagt diese Zahl nicht.

App Store

iOS und iPadOS
4,6von 5

251 Bewertungen

Quelle

Bewertungen ändern sich ständig und sinken oft nach Preiserhöhungen oder wenn Funktionen wegfallen. Wir zeigen den Wert vom Tag der Prüfung samt Anzahl der Bewertungen, denn eine 4,8 aus zweihundert Bewertungen und eine 4,5 aus zwei Millionen sind nicht dasselbe.

Unsere Wertung und woraus sie sich zusammensetzt

Das ist unsere eigene Einschätzung auf Basis geprüfter Fakten. Sie ist weder ein Durchschnitt von Nutzerbewertungen noch eine Aussage des Anbieters. Unten findest du alle Kriterien, ihre Gewichtung und die Quelle zu jedem Fakt.

3,9von 5· 14 von 14 Kriterien geprüft

Die Wertung wird für jeden Tarif einzeln berechnet, hier siehst du den Durchschnitt. Nicht enthalten sind Geschwindigkeit und das Freischalten von Streamingdiensten — beides können wir nicht prüfen, daher bewerten wir nur, was sich anhand offizieller Quellen prüfen lässt. Die vollständige Methodik.

Bewerteter Tarif: „PIA VPN“

Kriterien, die für alle Tarife dieses Anbieters gleich sind
KriteriumWas wir gefunden habenWertungQuelle
Aktueller Preis(20 %)2,15 €/Monat inkl. USt.5,0unser Katalog
Angezeigter Preis ist Endpreis(10 %)exkl. USt. angegeben3,0unser Katalog
Kostenlos testbar(10 %)Geld-zurück-Garantie: 30 Tage3,0Quelle
Preissprung bei Verlängerung(5 %)2,33 €/Monat — 1,1× teurer5,0unser Katalog
Was im selben Tarif enthalten ist(5 %)Werbeblocker, Tracking-Blocker, Split-Tunneling (3 von 3)5,0Quelle
Streamingdienste(4 %)Smart DNS, spezielle Streaming-Server5,0Quelle
Unabhängiges No-Logs-Audit(8 %)20255,0Quelle
Server in Österreich(12 %)physisch, Anzahl nicht veröffentlicht4,0Quelle
Länderabdeckung(12 %)104 Länder3,0Quelle
Jurisdiktion(9 %)USA oder „5 Eyes“1,5Quelle
Geräte gleichzeitig(2 %)unbegrenzt5,0Quelle
Modernes Protokoll(1 %)auf allen wichtigen Plattformen5,0Quelle
Port-Forwarding(1 %)vorhanden5,0Quelle
App-Bewertung(1 %)4,6 von 54,6unser Katalog

Streamingdienste

In die Wertung fließt das mit 4 % Gewicht ein, bewertet wird aber nur, was der Anbieter ANBIETET. Ob sich eine bestimmte Plattform heute tatsächlich freischalten lässt, prüfen wir nicht: Dafür bräuchten wir sechs Abos, und die Antwort würde nur einen Tag gelten.

  • Smart DNS für Fernseher und Konsolen:jaQuelle
  • Server speziell für Streaming:jaQuelle

Weitere Optionen

Diese beiden Punkte fließen nicht in die Wertung ein: Multi-Hop ist eine Nischenfunktion, und eine dedizierte IP ist fast überall eine Zusatzoption gegen Aufpreis — als Kriterium würde sie die Anbieter also nicht unterscheiden. Bei der Wahl des Tarifs sind sie aber wichtig, deshalb zeigen wir sie mit Quelle.

  • Doppel-VPN (Multi-Hop):jaQuelle
  • Dedizierte IP-Adresse:Zusatzoption gegen AufpreisQuelle

Was du direkt nach dem Kauf tun solltest

Deaktiviere die automatische Verlängerung gleich nach dem Kauf, und zwar in den Kontoeinstellungen. Das Abo endet dadurch nicht — es läuft bis zum Ende der Laufzeit, und der Verlängerungspreis (derzeit 2,33 €/Monat — 1,1× teurer) wird nicht automatisch abgebucht.

Vergleiche eine Woche vor Ablauf noch einmal — und denk dabei nicht nur an eine Verlängerung. Bei den meisten Anbietern, die wir geprüft haben, ist der Verlängerungspreis höher als der Einführungspreis, daher kostet ein Wechsel oft weniger, als zu bleiben.

In den Bedingungen dieses Anbieters haben wir keine Klausel gefunden, wonach der Einführungspreis nur für Neukunden gilt — das ist aber keine Garantie, dass die Aktion bei einer Rückkehr tatsächlich gilt.

Was wir nicht behaupten

Über PIA hört man einiges, vor allem über den Rechtssitz. Daneben steht, was die Seiten des Anbieters schreiben — oder nicht schreiben.

  • Ein Anbieter in den USA speichert automatisch meine Daten.

    Das behaupten wir nicht. Der Rechtssitz verändert, wer auf welchem Weg Daten anfordern kann; was gespeichert wird, prüft das Audit — hier zuletzt 2025 durch Deloitte.

  • Die Kaufseite zeigt den österreichischen Endpreis.

    Die deutschsprachige Kaufseite nennt US-Dollar; in welcher Währung und mit welcher Steuer Österreich an der Kasse zahlt, zeigt erst das Bezahlfenster.

  • Die österreichischen Server von PIA sind virtuell.

    Die Serverliste markiert beide österreichischen Standorte nicht als virtuell.

  • Unbegrenzte Geräte heißen unbegrenztes Tempo.

    Die Aussage betrifft die Zahl der Geräte, nicht die Leistung. Alle Geräte teilen sich deine Leitung und den Server.

  • Mit einem VPN bin ich im Internet anonym.

    Bist du nicht. Das VPN versteckt die Verbindung vor deinem Internetanbieter, aber das Konto, in das du dich einloggst, weiß so viel über dich wie vorher.

  • Steht auf der Seite kein Preis, gibt es den Dienst in Österreich nicht.

    Nicht unbedingt. Häufiger heißt es, dass der Anbieter ihn nicht veröffentlicht oder dass wir für Österreich noch keinen Preis mit Quelle und Datum gefunden haben. Verfügbarkeit und veröffentlichter Preis sind zwei verschiedene Dinge.

  • Ein Jahresabo ist immer günstiger.

    Günstiger als monatlich ist es nur, wenn du es bis zum Ende nutzt: Das ganze Jahr wird auf einmal bezahlt, und eine Kündigung erstattet den ungenutzten Teil nicht. Außerdem ist nicht jedes Angebot mit zwölf Monaten ein Jahresabo — oft zahlst du monatlich und bist nur zwölf Monate gebunden.

  • Wenn du die App löschst, ist das Abo gekündigt.

    Nein. Die Zahlung stoppt erst die Kündigung in dem Konto, über das du das Abo abgeschlossen hast. Die App verschwindet vom Handy, die Abbuchung bleibt.

  • Was in Deutschland gilt, gilt auch in Österreich.

    Nicht unbedingt, auch wenn Sprache und Währung gleich sind. Netflix bietet in Österreich zum Beispiel kein Abo mit Werbung an, in Deutschland schon, und manche Anbieter verlangen in Euro-Ländern je nach Land unterschiedliche Beträge. Deshalb übernehmen wir für Österreich keine Daten aus Deutschland.

  • Der angezeigte Preis ist immer der Endpreis.

    Nicht immer. Einige Anbieter — etwa mehrere VPN-Dienste — nennen ihre Preise ohne USt. und rechnen sie erst an der Kasse dazu; andere verrechnen in US-Dollar, und den Eurobetrag auf deinem Konto bestimmt dann der Kurs deiner Bank. Für digitale Abos gilt in Österreich in der Regel die USt. von 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

Die PIA-Punkte stammen von der deutschsprachigen Kaufseite, der Österreich-Seite und aus der Serverliste von PIA.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Unbegrenzt viele Geräte

    Ein Abonnement für den ganzen Haushalt.

  • Port-Forwarding, auch in Österreich

    Am Computer und am Handy einschaltbar.

  • Zwei Standorte in Österreich

    Wien und ein eigener Streaming-Standort, beide nicht virtuell markiert.

  • Support auch auf Deutsch

    Rund um die Uhr, per E-Mail oder Chat.

  • Quelloffene Apps, Audit 2025

    Deloitte hat Ende 2025 geprüft.

Nachteile

  • Rechtssitz in den USA

    Ein Five-Eyes-Staat.

  • Kaufseite in US-Dollar

    Die Preisseite zeigt US-Dollar; der geprüfte Euro-Betrag für Österreich steht im Preisblock.

  • Garantie nur für neue Abonnenten

    Und bei Käufen in App-Stores gelten deren Regeln.

  • Drei Jahre Verlängerung

    Der längste Tarif verlängert sich gleich wieder um drei Jahre.

  • Keine Serverzahl für Österreich

    PIA nennt den Standort, nicht die Menge.

Unser Fazit

PIA ist in Österreich die Wahl für alle, die viel verbinden: keine Gerätegrenze und Port-Forwarding, das laut Serverliste auch auf den beiden österreichischen Standorten funktioniert — am Computer wie am Handy. Support auf Deutsch rund um die Uhr hilft zusätzlich. Die Gegenrechnung ist klar: Rechtssitz in den USA, eine Kaufseite in US-Dollar ohne geprüften österreichischen Preis und ein längster Tarif, der sich gleich um drei Jahre verlängert.

Für Filesharing und Fernzugriff

Gute Wahl; Port-Forwarding gibt es auch mit österreichischer Adresse.

Für große Haushalte

Gute Wahl; die Gerätegrenze fällt weg.

Wenn der Rechtssitz zählt

Nicht dieser Anbieter; schau dir Proton VPN oder NordVPN an.

Gegenüber Surfshark gewinnt PIA beim Port-Forwarding und verliert beim Rechtssitz. Gegenüber Proton VPN gewinnt es bei der Gerätegrenze und beim Port-Forwarding am Handy, verliert aber beim Rechtssitz und beim Gratis-Tarif. Gegenüber NordVPN gewinnt es bei Geräten und Port-Forwarding und verliert klar beim Rechtssitz.

Was PIA in Österreich kostet

Für Österreich haben wir noch keinen Preis geprüft. Die deutschsprachige Kaufseite nennt ihre Beträge in US-Dollar.

Sechs VPNs vergleichen

Die deutschsprachige Kaufseite schreibt: „Alle Beträge sind in USD angegeben“. Den Endbetrag samt Steuer zeigt das Bezahlfenster; wird in Dollar abgerechnet, bestimmt der Kurs deiner Bank den Eurobetrag. Für Privatpersonen mit Wohnsitz in Österreich gilt die österreichische USt. von 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt. Dazu kommt der Rhythmus: Der beworbene Monatsbetrag ist bei längeren Tarifen eine Division — bezahlt wird der ganze Zeitraum im Voraus. Prüf deshalb im Bezahlfenster, dass Österreich als Land gewählt ist, und lies den Gesamtbetrag, bevor du bestätigst.

Private Internet Access: Aktionen und Rabatte

Geprüfte Aktionen oder Rabattcodes für Private Internet Access haben wir derzeit nicht. Sobald der Anbieter welche veröffentlicht und wir sie geprüft haben, stehen hier Datum und Bedingungen — erfundene Gutscheine zeigen wir nicht.

Preis und Aktionen beobachten

Private Internet Access kostenlos testen

Eine kostenlose Testphase für Private Internet Access haben wir auf der Seite des Anbieters derzeit nicht gesehen. Sobald es eine gibt, vermerken wir sie hier und in der Liste der kostenlosen Testphasen.

Alle kostenlosen Testphasen

So zahlst du für Private Internet Access weniger

  • „PIA VPN“ jährlich: € 50,26 für 12 Monate statt € 168,34 bei monatlicher Zahlung — du sparst 70 %.

Vergleiche den Preis mit Alternativen: Preis von Proton VPN · Preis von ExpressVPN · Preis von CyberGhost VPN

Wir zeigen nur offizielle Wege des Anbieters — ohne geteilte Konten und ohne Regionswechsel.

Kundenservice

Wir haben geprüft: Das Hilfe-Center gibt es auf Englisch.

Kontaktwege, die der Anbieter nennt:

  • E-Mail oder Formular

Quelle: helpdesk.privateinternetaccess.com/hc/en-us

Wem dieser Dienst gehört

Gehört zu „Kape Technologies“.

Derselbe Eigentümer hat in unserem Katalog auch: ExpressVPN, CyberGhost.

Zur selben Gruppe gehört auch „Webselenese“ — ein Unternehmen, das auf seiner Website angibt, Bewertungsseiten aufzubauen. Derselbe Eigentümer hat also sowohl VPN-Dienste als auch Seiten, auf denen VPN-Dienste bewertet werden.

Quelle: www.kape.com/our-brands/

Häufige Fragen

Ja. Laut PIA stehen sie in Wien; die Serverliste führt zwei österreichische Standorte, „Austria“ und „AT Streaming Optimized“, beide nicht als virtuell markiert. Eine Serverzahl nennt PIA nicht.

Laut PIAs Serverliste ja: Beide österreichischen Standorte sind mit Port-Forwarding markiert. Einschalten lässt es sich laut PIA in der App, am Computer und am Handy.

Die deutschsprachige Kaufseite schreibt: „Alle Beträge sind in USD angegeben“. Währung und USt. zeigt das Bezahlfenster. Wird in Dollar abgerechnet, bestimmt der Kurs deiner Bank den Eurobetrag.

Unbegrenzt viele gleichzeitig, mit einem Abonnement.

Laut PIA für neue Abonnenten. Für Abos über App-Stores von Drittanbietern, etwa den Apple App Store, gelten deren Rückerstattungsbedingungen.

Alle drei Jahre, automatisch. Das Jahresabo verlängert sich jährlich zum selben Betrag wie im ersten Jahr, das Monatsabo monatlich.

In den USA, einem Five-Eyes-Staat. Das Unternehmen heißt Private Internet Access, Inc.; die No-Logs-Zusage hat Deloitte 2025 geprüft.

Ja. Laut PIA rund um die Uhr per E-Mail oder Chat, auf Englisch, Französisch, Deutsch und Rumänisch.

Einen dauerhaft kostenlosen Tarif hat PIA nicht. Auf der Kaufseite nennt PIA stattdessen die 30-Tage-Garantie für neue Abonnenten.

Ja, als bezahlten Zusatz, den du auf der Bestellseite auswählst. Einen österreichischen Standort gibt es laut PIA-Hilfe dafür nicht.

Schau zuerst, wer das Geld abbucht — davon hängt ab, wo du kündigst. Hast du in einer App abgeschlossen, läuft die Zahlung meist über dein Google-Konto oder deinen Apple Account. Sieh in deinen Abos bei Google Play nach, am iPhone unter „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“, und zwar mit genau dem Konto, mit dem du bezahlt hast. Findest du das Abo dort nicht, rät Apple, in deinen E-Mails nach „Beleg von Apple“ oder „Rechnung von Apple“ zu suchen: Auf dem Beleg steht, welcher Account verwendet wurde. Gibt es keinen Beleg von Apple, hast du das Abo laut Apple womöglich bei einem anderen Unternehmen abgeschlossen — welches, zeigt dein Kontoauszug oder deine Kreditkartenabrechnung.

Öffne am Android-Gerät deine Abos bei Google Play, wähle das Abo aus, tippe auf „Abo kündigen“ und folge der Anleitung. Am Computer geht es über play.google.com/store/account/subscriptions: beim Abo „Verwalten“ → „Abo kündigen“ → einen Grund auswählen → „Weiter“. So beschreibt es die Google-Hilfe. Willst du nur eine Pause, bieten manche Apps „Zahlungen aussetzen“ an — laut Google für eine Woche bis drei Monate, beginnend am Ende des laufenden Abrechnungszeitraums. Das Abo selbst bleibt dabei bestehen.

Am iPhone: „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“ → das Abo antippen → „Abo kündigen“. Achte auf die Wörter: Das Menü heißt „Abonnements“, der Button „Abo kündigen“, und womöglich musst du nach unten scrollen, um ihn zu finden. Wird keine Taste zum Kündigen angezeigt oder ist ein Ablaufhinweis in roter Schrift zu sehen, ist das Abo laut Apple bereits gekündigt. Ein Probeabo solltest du laut Apple mindestens 24 Stunden vor Ablauf der Probezeit kündigen.

Nein. Google schreibt es als eigenen Hinweis: „Wenn Sie die App deinstallieren, wird Ihr Abo nicht gekündigt.“ Bezahlt wird weiter, bis du in dem Konto kündigst, über das du das Abo abgeschlossen hast.

Dann kündigst du bei diesem Anbieter; auf der Seite des Dienstes gibt es dafür oft keinen Button. Apple sagt es ausdrücklich: Bei einem Abo, das du über deinen Mobilfunkanbieter oder einen anderen Anbieter erhalten hast, wendest du dich an diesen. In Österreich ist das häufig: Magenta TV ist laut Magenta „nur mit einem Internet- oder Smartphonetarif möglich“, A1 Xplore TV braucht einen Anschluss von A1, und über A1 Select zahlst du bei A1 für einen „Slot“ mit Netflix, Disney+, HBO Max, CANAL+ oder A1 TV Stream. Ist das TV-Paket mit Internet oder Telefon gebündelt, gilt das Telekommunikationsgesetz für das ganze Paket: Die Mindestlaufzeit darf höchstens 24 Monate betragen und die Kündigungsfrist höchstens einen Monat — eine vereinbarte Mindestlaufzeit gilt aber weiter.

Nein. Apple schreibt: „Du kannst das Abonnement eines Familienmitglieds nicht kündigen.“ Steht auf dem Beleg der Account eines Familienmitglieds, bitte diese Person, das Abo zu kündigen. Steht dort ein anderer Account von dir, meldest du dich mit diesem an und kündigst dort.

Grundsätzlich ja. Nach § 11 FAGG kannst du von einem Vertrag, den du im Fernabsatz — etwa online — geschlossen hast, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücktreten; bei Dienstleistungen zählt die Frist ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Hat dich der Anbieter über das Rücktrittsrecht nicht informiert, verlängert sich die Frist um zwölf Monate (§ 12 FAGG). Hast du verlangt, dass die Leistung schon während der Frist beginnt, zahlst du beim Rücktritt einen anteiligen Betrag (§ 16 Abs. 1 FAGG); für digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, zahlst du nichts (§ 16 Abs. 3 FAGG).

Bei einem Streaming-Abo nicht. Der Gerichtshof der EU hat am 9. Juli 2026 in einem Verfahren gegen Sky Österreich entschieden (C-234/25): Ein Streaming-Abo mit Empfehlungen, Listen und wechselndem Katalog ist eine digitale Dienstleistung, deshalb lässt sich das Rücktrittsrecht nicht ausschließen; wer zurücktritt, zahlt einen anteiligen Betrag. Bei anderen digitalen Inhalten entfällt das Rücktrittsrecht nur, wenn drei Bedingungen zusammen erfüllt sind: Du hast dem sofortigen Beginn ausdrücklich zugestimmt, du hast bestätigt, dass du damit das Rücktrittsrecht verlierst, und der Anbieter hat dir das auf einem dauerhaften Datenträger bestätigt (§ 18 Abs. 1 Z 11 FAGG).

Eine Pflicht, die ab 1. Oktober 2026 gilt (§ 13a FAGG): Für Verträge, die du online abschließt, muss der Anbieter eine Funktion anbieten, die mit „Vertrag widerrufen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung beschriftet und während der gesamten Rücktrittsfrist erreichbar ist; bestätigt wird mit „Widerruf bestätigen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung. Sie gilt für Verträge, die nach dem 30. September 2026 geschlossen werden. Gedacht ist sie für den Rücktritt innerhalb der Frist — ein Abo, das schon länger läuft, kündigst du damit nicht.

Wenn dein Schweigen als Zustimmung gelten soll, ja: Eine solche Klausel bindet dich nur, wenn dich der Anbieter zu Beginn der dafür vorgesehenen Frist besonders auf die Bedeutung deines Verhaltens hinweist und du eine angemessene Frist für eine ausdrückliche Erklärung hast (§ 6 Abs. 1 Z 2 KSchG). Das Portal konsumentenfragen.at des Sozialministeriums verbindet diese Regel ausdrücklich mit der automatischen Vertragsverlängerung, und der OGH hat sie im Verfahren gegen PE Digital (Parship, ElitePartner) bestätigt. Bei Internet- und Handyverträgen muss dich der Anbieter vor dem Ende der Mindestlaufzeit oder einer automatischen Verlängerung auf einem dauerhaften Datenträger informieren (§ 135 Abs. 6 TKG 2021). Für die Kündigung selbst darf der Anbieter keine strengere Form als die Schriftform verlangen (§ 6 Abs. 1 Z 4 KSchG).

Nein. Google schreibt: „Wenn Sie ein Abo kündigen, können Sie es für den bereits bezahlten Zeitraum weiterhin nutzen.“ Umgekehrt holt eine Kündigung gleich nach der Zahlung das Geld für diesen Zeitraum nicht zurück, sie verhindert nur die nächste Abbuchung; innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss gibt es dafür den Rücktritt. Ob die Kündigung durch ist, siehst du in der Liste: Am iPhone fehlt dann die Taste zum Kündigen, oder ein Ablaufhinweis in roter Schrift ist zu sehen; bei Google Play bietet ein gekündigtes Abo laut Google-Hilfe „Erneut abonnieren“ an.

Manchmal, aber nicht garantiert. Schick die Anfrage dorthin, wo du bezahlt hast — in den Store oder zum Anbieter. Google schreibt: „Die meisten Apps im Play Store stammen nicht von Google, sondern von Drittentwicklern.“ Der Entwickler kann bei Problemen mit Käufen helfen und nach seinen Richtlinien und den geltenden Gesetzen erstatten. Eine Belastung, die weder von dir noch von jemandem stammt, den du kennst, meldest du laut Google innerhalb von 120 Tagen nach der Transaktion. Teilweise Erstattungen für Abos führt Google als eigene Regel nur für Deutschland, Frankreich und Israel — Österreich steht nicht auf dieser Liste.

Nein, das sind zwei getrennte Schritte, die man leicht verwechselt. Das Löschen des Kontos entfernt deine Daten, stoppt aber keine Zahlung, wenn du das Abo über einen App-Store abgeschlossen hast: Dort läuft es unabhängig vom Konto weiter. Die richtige Reihenfolge ist deshalb: zuerst dort kündigen, wo du bezahlst, prüfen, ob die Kündigung durch ist, und erst dann das Konto löschen.

Meist endet nur der Zugang zu den Inhalten, das Konto bleibt: Verlauf, Einstellungen und Gespeichertes sind noch da, und wenn du später zurückkommst, fängst du nicht bei null an. Ein Gesetz verlangt das aber nicht — es ist eine Entscheidung des Dienstes, und die Daten können nach einiger Zeit auch gelöscht werden. Ist dir etwas davon wichtig, exportiere es vor dem Ende des Abos; danach ist ein Export womöglich nur noch mit einem bezahlten Abo möglich.

Ja, das regelt EU-Recht. Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kannst du eine Kopie der über dich gespeicherten Daten verlangen, ihre Löschung und ihre Herausgabe in einem maschinenlesbaren Format, um sie anderswohin mitzunehmen. Auf den Antrag muss in der Regel innerhalb eines Monats geantwortet werden. Schick ihn an den Anbieter selbst; antwortet er nicht oder lehnt er ab, kannst du dich in Österreich an die Österreichische Datenschutzbehörde wenden. Das Recht hast du also — dass der Anbieter es rasch und gut erfüllt, können wir nicht versprechen.

Verlässlich nur auf dem Kontoauszug. Der Betrag dort kann vom Preis auf der Seite abweichen, meist aus einem von drei Gründen: Ein Einführungspreis ist ausgelaufen; der Anbieter nennt seine Preise ohne USt. und rechnet sie erst an der Kasse dazu, wie mehrere VPN-Dienste; oder er verrechnet in US-Dollar, und den Eurobetrag bestimmt der Kurs deiner Bank. Die USt. richtet sich bei digitalen Abos nach deinem Wohnsitz — in Österreich sind es in der Regel 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

Verlängerung, Kündigung und Geld zurück

Das Monatsabo verlängert sich monatlich, das Jahresabo jährlich zum selben Betrag wie im ersten Jahr, der 3-Jahres-Tarif alle drei Jahre. Die Beträge dafür nennt die Kaufseite in US-Dollar. Innerhalb der 30-Tage-Garantie reicht laut PIA eine Kündigungsanfrage an den Kundenservice, der rund um die Uhr erreichbar ist.

Auf der PIA-Website gekauft

Innerhalb von 30 Tagen schickst du laut PIA eine Kündigungsanfrage an den Kundenservice und bekommst den vollen Betrag zurück — das gilt für neue Abonnenten. Der Support hilft rund um die Uhr, auch auf Deutsch.

Über einen App-Store gekauft

Für Abos über App-Stores von Drittanbietern, etwa den Apple App Store, gelten laut PIA deren Rückerstattungsbedingungen. Gekündigt wird dort, wo du bezahlt hast.

Was du auf der Tarifkarte immer prüfen solltest

  • In welcher Währung abgerechnet wird
  • Ob die USt. im Betrag enthalten ist
  • Wie oft sich das Abo verlängert — beim längsten Tarif alle drei Jahre
  • Ob du als neuer Abonnent giltst

Drei Jahre sind lang

Der 3-Jahres-Tarif verlängert sich automatisch wieder um drei Jahre. Willst du das nicht, schaltest du die Verlängerung rechtzeitig vor dem Termin ab — eine Verlängerung ist kein neues Abo, und die Garantie gilt laut PIA nur für neue Abonnenten. Welches Rücktrittsrecht es in Österreich für online abgeschlossene Verträge gibt, steht in den Fragen unten.

So arbeiten wir

Diese Seite ist ein Vergleich. Zu jeder Aussage steht, woher sie stammt.

Fakten aus den Dokumenten der Anbieter

Rechtssitz, Jahr des letzten unabhängigen Audits, Zahl der Serverländer, Geräteanzahl und Geld-zurück-Frist stammen von den Seiten der Anbieter, jeweils mit dem Datum, an dem wir sie gelesen haben.

Keine Tempozahl für Österreich

Hier steht keine Tempozahl für Österreich. Der Abschnitt zur Geschwindigkeit erklärt, WIE man veröffentlichte Tests liest: Ort, Uhrzeit und Protokoll verändern alles, deshalb verspricht dir die Zahl eines anderen nichts.

Beträge nur im Preisblock

VPN-Preislisten ändern sich mit den Aktionen oft von Woche zu Woche. Beträge stehen deshalb nicht im Text, sondern nur im Preisblock, mit dem Datum der Prüfung.

Preis und Steuer so, wie der Anbieter sie zeigt

Vier der sechs Anbieter nennen auf ihren deutschsprachigen Seiten Euro-Beträge ohne USt., einer nennt US-Dollar, einer lässt dich die Währung wählen. Wir rechnen nicht heimlich um: Im Preisblock steht der Betrag des Anbieters, und bei Preisen ohne Steuer zusätzlich der Betrag mit 20 % USt.

Produktfakten sind überall gleich, Marktfakten nicht

Wie viele Bildschirme ein Tarif erlaubt, wie viele Geräte ein Konto zulässt, wie viele Server ein Netz hat — das hängt nicht vom Land ab, und auf unseren Seiten stehen diese Zahlen in jeder Sprache gleich; ein eigenes Werkzeug prüft das. Preis, Aktionen, Verfügbarkeit und die Sprache der Oberfläche sind dagegen Marktfragen, und die übernehmen wir nie aus einem anderen Land.

Eine Liste lässt sich prüfen, ein Zahlungsfenster nicht

Veröffentlicht ein Dienst die Liste seiner Länder, können wir sagen, ob Österreich darauf steht — die Liste ist für alle gleich. Was die Zahlungsseite in Österreich anzeigt, lässt sich aus einem anderen Land nicht zuverlässig prüfen. Dort schreiben wir „vor dem Bezahlen prüfen“ und tun nicht so, als wüssten wir es.

Eine leere Stelle bleibt leer

Ist ein Abschnitt hier kürzer als anderswo, haben wir für diesen Markt keine Daten — dem Produkt fehlt deshalb nichts. Wir füllen die Lücke nicht mit allgemeinem Text, nur damit die Seite vollständiger wirkt.

Drei Antworten statt einer

Wir unterscheiden „gibt es nicht“, „veröffentlicht der Anbieter nicht“ und „haben wir nicht gefunden“. Das sind drei verschiedene Dinge; würden wir sie vermischen, stünde unsere eigene Wissenslücke als Nachteil beim Produkt.

Ein ungeprüfter Preis wird nicht angezeigt

Hat ein Betrag keine Quelle und kein Datum, zeigen wir ihn nicht. Eine leere Stelle ist ehrlicher als eine Zahl, die nur richtig aussieht — und Preise ändern sich öfter, als Artikel aktualisiert werden.

Daten für Österreich, keine Übersetzung

Diese Seite ist keine Übersetzung einer anderen Sprachfassung. Dass in Österreich wie in Deutschland in Euro bezahlt wird, heißt auch nicht, dass Tarife und Preise gleich sind — deshalb übernehmen wir keine Daten aus Deutschland oder einem anderen Euro-Land. Wo wir für Österreich nichts haben, sagen wir das offen.

Affiliate-Links sind direkt am Link gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben. Die Provision beeinflusst nicht, was wir schreiben, und du erfährst es schon vor dem Klick.

Fehler korrigieren wir sichtbar

Haben wir etwas falsch geschrieben, korrigieren wir es und halten fest, was sich geändert hat. Bei einer stillen Korrektur würdest du nie erfahren, dass du dich einmal auf eine falsche Angabe verlassen hast.

So prüfen wir die Angaben

Ist hier etwas veraltet, sag es uns — wir korrigieren es und vermerken das Datum.

Die Reihenfolge im Vergleich ergibt sich aus den Kriterien, nicht aus Partnerschaften.

Ein Teil der Links zu den Anbietern sind Affiliate-Links: Schließt jemand darüber ein Abo ab, können wir eine Provision bekommen. Das ändert weder den Preis noch den Platz im Vergleich. Affiliate-Links sind immer direkt beim Link gekennzeichnet.

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