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VPN in Österreich
PIA in Österreich: Port-Forwarding in Wien und keine Gerätegrenze
Private Internet Access, kurz PIA, begrenzt die Zahl der Geräte nicht und bietet Port-Forwarding — laut eigener Serverliste auch auf den beiden österreichischen Standorten. Die Server stehen laut PIA in Wien, und Support gibt es rund um die Uhr auch auf Deutsch. Der Haken ist der Rechtssitz: PIA sitzt in den USA, einem Five-Eyes-Staat. Und die deutschsprachige Kaufseite nennt US-Dollar.
- Unbegrenzt viele Geräte. Ein Abonnement für alle Geräte, gleichzeitig.
- Port-Forwarding auch in Österreich. Beide österreichischen Standorte der Serverliste unterstützen es.
- Server in Wien. Dazu ein eigener, für Streaming optimierter Standort in Österreich.
- Support auch auf Deutsch. Rund um die Uhr per E-Mail oder Chat, laut PIA auf Englisch, Französisch, Deutsch und Rumänisch.
- Quelloffene Apps, Audit 2025. PIA nennt sich „100 % Open-Source-VPN“; Deloitte hat Ende 2025 geprüft.
Das Wichtigste vor dem Kauf
Tomas StankevičiusAktualisiert am 2026-10-15Geprüft auf der Kaufseite, der Österreich-Seite und in der Serverliste von PIA
Kurz und knapp
- Rechtssitz
- USA (Five Eyes)
- Unabhängiges Audit
- 2025
- Server
- 104 Länder; in Österreich Wien, zwei Standorte
- Geräte
- Unbegrenzt
- Port-Forwarding
- Ja, auch in Österreich
- Preis auf der Kaufseite
- US-Dollar
- Geld-zurück
- 30 Tage, nur neue Abonnenten
- Support
- Rund um die Uhr, auch auf Deutsch
Bewertet für den österreichischen Markt.
Von den Seiten der Anbieter
Die Angaben stammen von den deutschsprachigen Seiten der Anbieter und aus ihren Hilfe-Centern.
Keine eigene Tempomessung
Was wir nicht selbst gemessen haben, schreiben wir nicht als Zahl hin. Deshalb gibt es hier keinen Geschwindigkeitstest, sondern eine Anleitung, wie du veröffentlichte Tests liest.
Preis mit und ohne USt.
Vier der sechs Anbieter zeigen ihre Preise ohne USt. Im Preisblock steht deshalb der Betrag des Anbieters und darunter der Betrag inklusive 20 % USt.
Affiliate-Links gekennzeichnet
Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben — nicht irgendwo am Seitenende.
Kurz gesagt
PIA ist in diesem Vergleich der Anbieter für Menschen, die viel verbinden wollen: keine Gerätegrenze, Port-Forwarding — laut Serverliste auch auf den österreichischen Standorten — und quelloffene Apps. Für Österreich kommen Server in Wien, ein eigener Streaming-Standort und Support auf Deutsch dazu. Dagegen steht ein Punkt, der für viele den Ausschlag gibt: Der Rechtssitz liegt in den USA, einem Five-Eyes-Staat. Die Kaufseite nennt den Preis in Dollar.
Der größte Vorteil
Unbegrenzt viele Geräte und Port-Forwarding, auch mit österreichischer Adresse.
Der größte Kompromiss
Rechtssitz in den USA und kein geprüfter Preis für Österreich.
- Wir empfehlen vor allem:
- Für große Haushalte und alle, die Port-Forwarding mit einer österreichischen Adresse brauchen.
- Mit Vorbehalt:
- Für alle, denen ein Rechtssitz außerhalb der Five Eyes wichtig ist.
Für wen PIA passt — und für wen nicht
Ehrlich gesagt: Hier entscheidet der Rechtssitz mehr als jede Funktion.
Passt gut
Wer viele Geräte hat
Die Zahl gleichzeitiger Geräte ist nicht begrenzt.
Wer Port-Forwarding braucht
Laut Serverliste auch auf den österreichischen Standorten, einschaltbar am Computer und am Handy.
Wer Hilfe auf Deutsch will
Support rund um die Uhr per E-Mail oder Chat.
Wer Wert auf offenen Code legt
PIA nennt sich „100 % Open-Source-VPN“.
Passt weniger
Wer einen Rechtssitz außerhalb der Five Eyes sucht
PIA sitzt in den USA.
Wer vor dem Kauf einen Euro-Preis sehen will
Die Kaufseite nennt US-Dollar.
Wer schon einmal PIA hatte und auf die Garantie zählt
Sie gilt laut PIA nur für neue Abonnenten.
Was PIA in Österreich unterscheidet
Drei Dinge, die sich auf den Seiten und in der Serverliste des Anbieters prüfen lassen.
Port-Forwarding auf österreichischen Servern
In PIAs Serverliste sind beide österreichischen Standorte — „Austria“ und „AT Streaming Optimized“ — mit Port-Forwarding markiert und nicht als virtuell.
Für wen es am wichtigsten ist: Für alle, die P2P oder Fernzugriff mit österreichischer Adresse brauchen.
Keine Gerätegrenze
Ein Abonnement deckt laut PIA unbegrenzt viele Geräte gleichzeitig ab — so wie in diesem Vergleich sonst nur Surfshark.
Für wen es am wichtigsten ist: Für große Haushalte.
Support auch auf Deutsch
Rund um die Uhr per E-Mail oder Chat, in vier Sprachen — Englisch, Französisch, Deutsch und Rumänisch.
Für wen es am wichtigsten ist: Für alle, die bei Problemen nicht auf Englisch schreiben wollen.
Ein Tarif, drei Laufzeiten
PIA verkauft ein VPN in drei Laufzeiten; dazu kommen zwei bezahlte Zusätze. Die Beträge stehen auf der Kaufseite in US-Dollar.
| Laufzeit | Wie sie sich verlängert | Was du wissen solltest |
|---|---|---|
| 1 Monat | Wie sie sich verlängertVerlängert sich automatisch jeden Monat. | Was du wissen solltestAm flexibelsten. Am Preis dieses Monatsabos misst PIA den Rabatt der längeren Laufzeiten. |
| 1 Jahr | Wie sie sich verlängertWird für das erste Jahr bezahlt und verlängert sich danach jährlich, solange die automatische Verlängerung aktiv ist. | Was du wissen solltestLaut Kaufseite kostet jedes weitere Jahr gleich viel wie das erste. |
| 3 Jahre + 3 Monate | Wie sie sich verlängertVerlängert sich automatisch alle drei Jahre. | Was du wissen solltestDie längste Bindung im Vergleich: Auch die Verlängerung läuft über drei Jahre. |
| Zusätze | Wie sie sich verlängertAntivirus und dedizierte IP-Adresse, auswählbar auf der Bestellseite. | Was du wissen solltestDie dedizierte IP hilft laut PIA gegen CAPTCHAs und bei IP-sensiblen Diensten wie Online-Banking. |
Beim 3-Jahres-Tarif lohnt es sich, den Verlängerungstermin in den Kalender einzutragen: Wer ihn verpasst, zahlt wieder für drei Jahre im Voraus.
Im Vergleich zur Konkurrenz
Schnelle Auswahl nach Priorität und die vollständige Kriterientabelle.
Welches VPN passt zu deiner Priorität?
PIA
Nimm PIA, wenn …
… du unbegrenzt viele Geräte und Port-Forwarding mit österreichischer Adresse willst.
Kompromiss: Rechtssitz in den USA; Kaufseite in Dollar.
Surfshark
Nimm Surfshark, wenn …
… du ebenfalls keine Gerätegrenze willst, aber einen Rechtssitz in der EU bevorzugst.
Kompromiss: Kein Port-Forwarding.
Proton VPN
Nimm Proton VPN, wenn …
… du Port-Forwarding willst und dir ein Schweizer Rechtssitz wichtiger ist als unbegrenzte Geräte.
Kompromiss: Zehn Geräte mit Plus.
NordVPN
Nimm NordVPN, wenn …
… dir ein Rechtssitz außerhalb der 14 Eyes wichtiger ist als Port-Forwarding.
Kompromiss: Zehn Geräte, kein Port-Forwarding.
Sechs VPNs nach prüfbaren Kriterien
In dieser Tabelle gibt es keine Geschwindigkeit und keine Sterne. Drin steht nur, was sich in den Dokumenten der Anbieter prüfen lässt. Die letzten zwei Zeilen betreffen Österreich: wie der Preis auf der deutschsprachigen Seite steht und ob es einen Standort in Österreich gibt.
| Kriterium | NordVPN | Surfshark | ExpressVPN | Proton VPN | PIA | CyberGhost |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Rechtssitz | Panama — außerhalb der 14 Eyes | Niederlande — EU | Britische Jungferninseln — außerhalb der 14 Eyes | Schweiz — außerhalb der 14 Eyes | USA — Five-Eyes-Staat | Rumänien — EU |
| Letztes unabhängiges Audit | 2025 | 2025 | 2025 | 2026 | 2025 | 2025 |
| Server in so vielen Ländern | 150 | 100 | 113 | 149 | 104 | 100 |
| Port-Forwarding | Nein | Nein | Nein | Ja | Ja | Nein |
| Geräte gleichzeitig | 10 | Unbegrenzt | 10, 12 oder 14 — je nach Tarif | 10 mit Plus, 1 mit Free | Unbegrenzt | 7 |
| Dauerhaft kostenloser Tarif | Nein | Nein — aber 7 Tage Test über die App | Nein | Ja — 1 Gerät, 10 zufällige Länder | Nein | Nein |
| Geld-zurück-Garantie | 30 Tage — nur beim ersten Abo | 30 Tage — nur beim ersten Kauf | 30 Tage — nur für Neukunden, nicht bei Kauf über App Store oder Google Play | 30 Tage | 30 Tage — nur für neue Abonnenten; im App-Store gelten dessen Regeln | 45 Tage, beim Monatsabo 14 |
| Preis auf der deutschsprachigen Seite | Euro, ohne USt. — „Ggf. fällt MwSt. an.“ | Euro, ohne USt. — „(ggf. zzgl. MwSt.)“ | Euro, ohne USt. — Steuer „an der Kasse“ | Währung wählbar: CHF, EUR oder USD | US-Dollar, so die Kaufseite | Euro, ohne USt. — in der Bestellübersicht „MwSt. 20 %“ |
| Server in Österreich | Ja — 72, alle in Wien | Ja — „40+“, Standort Wien | Ja — Stadt und Zahl nennt die Serverliste nicht | Ja — 166 in Wien | Ja — Wien, ohne Zahl | Ja — 376 in Wien |
- Rechtssitz
- Panama — außerhalb der 14 Eyes
- Letztes unabhängiges Audit
- 2025
- Server in so vielen Ländern
- 150
- Port-Forwarding
- Nein
- Geräte gleichzeitig
- 10
- Dauerhaft kostenloser Tarif
- Nein
- Geld-zurück-Garantie
- 30 Tage — nur beim ersten Abo
- Preis auf der deutschsprachigen Seite
- Euro, ohne USt. — „Ggf. fällt MwSt. an.“
- Server in Österreich
- Ja — 72, alle in Wien
- Rechtssitz
- Niederlande — EU
- Letztes unabhängiges Audit
- 2025
- Server in so vielen Ländern
- 100
- Port-Forwarding
- Nein
- Geräte gleichzeitig
- Unbegrenzt
- Dauerhaft kostenloser Tarif
- Nein — aber 7 Tage Test über die App
- Geld-zurück-Garantie
- 30 Tage — nur beim ersten Kauf
- Preis auf der deutschsprachigen Seite
- Euro, ohne USt. — „(ggf. zzgl. MwSt.)“
- Server in Österreich
- Ja — „40+“, Standort Wien
- Rechtssitz
- Britische Jungferninseln — außerhalb der 14 Eyes
- Letztes unabhängiges Audit
- 2025
- Server in so vielen Ländern
- 113
- Port-Forwarding
- Nein
- Geräte gleichzeitig
- 10, 12 oder 14 — je nach Tarif
- Dauerhaft kostenloser Tarif
- Nein
- Geld-zurück-Garantie
- 30 Tage — nur für Neukunden, nicht bei Kauf über App Store oder Google Play
- Preis auf der deutschsprachigen Seite
- Euro, ohne USt. — Steuer „an der Kasse“
- Server in Österreich
- Ja — Stadt und Zahl nennt die Serverliste nicht
- Rechtssitz
- Schweiz — außerhalb der 14 Eyes
- Letztes unabhängiges Audit
- 2026
- Server in so vielen Ländern
- 149
- Port-Forwarding
- Ja
- Geräte gleichzeitig
- 10 mit Plus, 1 mit Free
- Dauerhaft kostenloser Tarif
- Ja — 1 Gerät, 10 zufällige Länder
- Geld-zurück-Garantie
- 30 Tage
- Preis auf der deutschsprachigen Seite
- Währung wählbar: CHF, EUR oder USD
- Server in Österreich
- Ja — 166 in Wien
- Rechtssitz
- USA — Five-Eyes-Staat
- Letztes unabhängiges Audit
- 2025
- Server in so vielen Ländern
- 104
- Port-Forwarding
- Ja
- Geräte gleichzeitig
- Unbegrenzt
- Dauerhaft kostenloser Tarif
- Nein
- Geld-zurück-Garantie
- 30 Tage — nur für neue Abonnenten; im App-Store gelten dessen Regeln
- Preis auf der deutschsprachigen Seite
- US-Dollar, so die Kaufseite
- Server in Österreich
- Ja — Wien, ohne Zahl
- Rechtssitz
- Rumänien — EU
- Letztes unabhängiges Audit
- 2025
- Server in so vielen Ländern
- 100
- Port-Forwarding
- Nein
- Geräte gleichzeitig
- 7
- Dauerhaft kostenloser Tarif
- Nein
- Geld-zurück-Garantie
- 45 Tage, beim Monatsabo 14
- Preis auf der deutschsprachigen Seite
- Euro, ohne USt. — in der Bestellübersicht „MwSt. 20 %“
- Server in Österreich
- Ja — 376 in Wien
Port-Forwarding ohne Gerätegrenze — PIA
Unbegrenzt viele Geräte und Port-Forwarding auch in Österreich — mit Rechtssitz in den USA.
Port-Forwarding mit Schweizer Sitz — Proton VPN
Dazu ein kostenloser Tarif und 166 Server in Wien, aber zehn Geräte.
Keine Gerätegrenze, Sitz in der EU — Surfshark
Unbegrenzt viele Geräte ohne Five-Eyes-Sitz — dafür kein Port-Forwarding.
Fakten mit Quelle
Jede Angabe stammt von einer Seite von PIA — Kaufseite, Österreich-Seite oder Serverliste —.
| Merkmal | „Private Internet Access" aktuell | Was das für dich bedeutet |
|---|---|---|
| Rechtssitz | „Private Internet Access" aktuellUSA | Was das für dich bedeutetEin Five-Eyes-Staat. Das Unternehmen heißt Private Internet Access, Inc. |
| Unabhängiges Audit | „Private Internet Access" aktuell2025 | Was das für dich bedeutetDeloitte hat nach dem Standard ISAE 3000 geprüft, abgeschlossen im Dezember 2025. |
| Server weltweit | „Private Internet Access" aktuell104 Länder | Was das für dich bedeutetLaut PIA einschließlich aller 50 US-Bundesstaaten; die Server laufen laut Anbieter nur im Arbeitsspeicher. |
| Server in Österreich | „Private Internet Access" aktuellWien, zwei Standorte | Was das für dich bedeutetDie Serverliste führt „Austria“ und „AT Streaming Optimized“, beide nicht als virtuell markiert. Eine Serverzahl nennt PIA nicht. |
| Port-Forwarding | „Private Internet Access" aktuellJa, auch in Österreich | Was das für dich bedeutetBeide österreichischen Standorte sind in der Serverliste damit markiert; einschalten lässt es sich in der App, am Computer und am Handy. |
| Geräte | „Private Internet Access" aktuellUnbegrenzt | Was das für dich bedeutetEin Abonnement für beliebig viele gleichzeitig verbundene Geräte. |
| Werbeblocker | „Private Internet Access" aktuellMACE | Was das für dich bedeutetEin DNS-basierter Blocker, der laut PIA Werbung, Datensammler und Tracker erschwert. |
| Smart DNS | „Private Internet Access" aktuellJa | Was das für dich bedeutetDamit änderst du laut PIA die Region direkt am Smart-TV — Smart DNS verschlüsselt aber nicht wie ein VPN. |
| Preis auf der Kaufseite | „Private Internet Access" aktuellUS-Dollar | Was das für dich bedeutet„Alle Beträge sind in USD angegeben“; den Endbetrag zeigt das Bezahlfenster. |
| Rabatt | „Private Internet Access" aktuellAm Monatspreis gemessen | Was das für dich bedeutet„alle Rabatte entsprechen einer Reduzierung des Preises auf Basis des aktuellen monatlichen Servicepreises“ |
| Geld-zurück | „Private Internet Access" aktuell30 Tage, nur neue Abonnenten | Was das für dich bedeutetDer Anbieter nennt eine Geld-zurück-Garantie von 30 Tagen. Das ist nicht dasselbe wie eine Kündigung: Das Abo verlängert sich weiter, bis du es kündigst, und die Garantie gilt nur für die ersten Tage nach dem Kauf. Laut PIA nur für neue Abonnenten; bei Käufen in App-Stores gelten deren Rückerstattungsbedingungen. |
| Support | „Private Internet Access" aktuellRund um die Uhr, auch auf Deutsch | Was das für dich bedeutetPer E-Mail oder Chat auf Englisch, Französisch, Deutsch und Rumänisch. |
Server und Geschwindigkeit
Wo die Server stehen, wie sie von Österreich aus funktionieren und was du im Alltag erwarten kannst.
Wo die Server stehen — und wann das in Österreich zählt
PIA nennt Server in 104 Ländern. Auf seiner Österreich-Seite schreibt der Anbieter: „Wir haben sichere Server in Wien“. Die Serverliste führt für Österreich zwei Standorte — einen normalen und einen für Streaming optimierten —, beide nicht als virtuell markiert. Eine Serverzahl nennt PIA nicht.
Was die Serverliste über Österreich sagt
Zwei Standorte: „Austria“ und „AT Streaming Optimized“. Beide sind mit Port-Forwarding markiert und nicht als virtuell. Port-Forwarding bietet in diesem Vergleich sonst nur Proton VPN an — dort auf P2P-Servern.
Wann du wirklich einen Server in Österreich brauchst
Wenn du aus dem Ausland einen österreichischen Dienst nutzen willst, der nur Adressen aus Österreich zulässt. Mehrere Anbieter werben auf ihren Österreich-Seiten ausdrücklich mit Mediatheken wie ORF und ServusTV. Ob ein Dienst an einem bestimmten Tag eine VPN-Adresse akzeptiert, entscheidet der Dienst selbst — und seine Nutzungsbedingungen gelten auch mit VPN, darauf weisen ExpressVPN und Surfshark selbst hin.
Wann ein naher Server reicht
Für den üblichen Schutz im öffentlichen WLAN reicht jeder nahe Server, auch im Nachbarland. Der Tempounterschied ist klein, an der Sicherheit ändert sich nichts.
Physischer und virtueller Standort sind nicht dasselbe
Virtuell heißt: Die Adresse ist österreichisch, die Maschine steht woanders. Für Inhalte reicht das meist; fürs Tempo bedeutet es einen längeren Weg, und rechtlich, dass die Daten physisch durch ein anderes Land gehen, als die Adresse zeigt.
Die Länderzahl ist nicht die Qualität des Servers
Brauchst du gezielt eine österreichische Adresse, wähl in der App Österreich — für Streaming gibt es den eigenen Standort. Ob ein bestimmter Dienst die Adresse akzeptiert, probierst du am besten innerhalb der 30 Tage aus.
Geschwindigkeit: was die Zahlen bedeuten
In Österreich haben wir keine Geschwindigkeit gemessen, und hier steht keine eigene Zahl. Tempo ist aber das Erste, wonach man sucht — deshalb lohnt es sich zu wissen, wie man veröffentlichte Tests liest und warum zwei Tests zum selben Anbieter Gegensätzliches zeigen können.
Die Entfernung entscheidet mehr als die Marke
Wien ist nicht für alle am nächsten
Download ist nicht die einzige Zahl
Das Protokoll verändert das Ergebnis
Deine Leitung ist die Obergrenze
| Testszenario | Was die vorhandenen Tests zeigen | Praktische Bedeutung |
|---|---|---|
| Naher Server, modernes Protokoll | Was die vorhandenen Tests zeigenEin großer Teil der ursprünglichen Geschwindigkeit bleibt | Praktische BedeutungReicht auch für Streaming und große Dateien — das ist der normale Alltag |
| Weit entfernter Server | Was die vorhandenen Tests zeigenDer Download kann hoch bleiben, der Ping steigt | Praktische BedeutungZum Schauen oft noch gut, zum Spielen und Telefonieren weniger |
| Mobilfunknetz | Was die vorhandenen Tests zeigenHier schwanken die Ergebnisse am stärksten | Praktische BedeutungTests zeigen das fast nie — dabei wird ein VPN gerade unterwegs am häufigsten genutzt |
| Abendstunden | Was die vorhandenen Tests zeigenDie Auslastung der Server steigt | Praktische BedeutungDerselbe Server ist um zehn Uhr abends nicht derselbe wie um zehn Uhr früh |
Keine veröffentlichte Tempozahl verspricht dir etwas: eine Messung, an einem Ort, zu einem Zeitpunkt, auf einem Gerät. Der praktische Test ist die Geld-zurück-Frist — probier das VPN an deiner eigenen Leitung aus und steig aus, wenn es nicht passt.
Sicherheit und Datenschutz
Was der Anbieter verspricht, was unabhängig geprüft wurde und wo die Grenzen liegen.
Sicherheit und Datenschutz
Bei einem VPN ist das der Teil, der wirklich entscheidet. Der Rest sind Funktionen; das hier ist der Grund.
Was dein Internetanbieter sieht
Er sieht, dass du mit einem VPN verbunden bist, aber nicht, welche Seiten du aufrufst. Das gilt bei allen sechs Anbietern gleich.
Was PIA über dich weiß
Deine Zahlungsdaten und deine E-Mail-Adresse. Das ist eine andere Datenkategorie als der Surfverlauf, und sie bleibt auch bei einem Dienst ohne Protokolle.
Warum die USA ein Thema sind
Die USA gehören zu den Five Eyes, der engsten Geheimdienst-Allianz. Das heißt nicht, dass PIA Daten weitergibt — aber es verändert, wer auf welchem Weg Daten anfordern kann. Genau deshalb zählt hier das Audit.
Audit 2025
Was passiert, wenn die Verbindung abreißt
Kill Switch
Reißt die VPN-Verbindung unerwartet ab, stoppt der Kill Switch den Datenverkehr, bis die Verbindung wieder steht. Ohne ihn wechselt das Gerät still auf die normale Verbindung — genau in dem Moment, in dem du dich auf den Schutz verlässt.
Einschränkung: Ob er in deiner App standardmäßig eingeschaltet ist und wie er auf deiner Plattform arbeitet, siehst du in den Einstellungen. Prüf das am ersten Tag, nicht erst, wenn du ihn brauchst.
Lecks über DNS und den Browser
Auch mit eingeschaltetem VPN kann der Browser deine echte Adresse über DNS-Anfragen oder über eigene Funktionen wie WebRTC verraten. Das ist kein Fehler des VPNs, sondern eine Folge davon, wie Netze gebaut sind. Mehrere Anbieter stellen dafür eigene Tests online — Surfshark und ExpressVPN etwa einen DNS- und einen WebRTC-Lecktest.
IPv6
Nutzt deine Verbindung IPv6 und das VPN behandelt es nicht, kann ein Teil der Daten am Tunnel vorbeigehen.
Mit einem öffentlichen Lecktest prüfst du das in fünf Minuten: VPN einschalten und schauen, ob die angezeigte Adresse die des Servers ist. PIA bietet dafür sogar einen eigenen IPv6-Lecktest an.
Funktionen und wofür sie nützlich sind
Funktionen für den Alltag, erweiterte Optionen und reale Anwendungsfälle.
Was ein VPN tut — und was nicht
Was es tut
Es leitet deinen Datenverkehr über einen Server des Anbieters und verschlüsselt ihn unterwegs. Dein Internetanbieter sieht, dass du mit einem VPN verbunden bist, aber nicht, welche Seiten du aufrufst. Die Website sieht dafür die Adresse des Servers.
Wobei es beim Blockieren helfen kann
- Im öffentlichen WLAN ist das ein echter Gewinn: Im Netz des Kaffeehauses sieht der Nachbar nicht mehr, was du tust.
- Dein Internetanbieter verliert den detaillierten Verlauf deiner Aufrufe.
- Die Website sieht einen anderen Ort — und das verändert, welche Inhalte sie dir zeigt.
Was es nicht ersetzt
- Es ist keine Anonymität. Meldest du dich in einem Konto an, weiß der Dienst, wer du bist — unabhängig von der Adresse.
- Es ist kein Virenschutz. Das VPN verschlüsselt den Weg, prüft aber nicht, was du herunterlädst.
- Es schützt nicht vor Werbe-Tracking über Cookies und Konten; die bleiben.
- Es ist keine Garantie, dass man dich nicht erkennt. Es ist eine Schicht.
Der wichtigste Satz auf dieser Seite: Ein VPN ändert, WER deine Verbindung sieht — nicht, WER du online bist. Wer das Zweite verspricht, verkauft etwas anderes, als er hat.
Keine Protokolle
Fast jeder Anbieter sagt, dass er keine Protokolle über deine Aktivitäten speichert. Die Aussage allein ist wenig wert — was zählt, ist das unabhängige Audit und sein Jahr.
Worauf du achtest
Auf das Jahr des unabhängigen Audits und darauf, was genau geprüft wurde. Ein Audit von 2019 sagt über die heutige Praxis wenig.
Was es nicht verspricht
Auch ohne Protokolle kennt der Dienst deine Zahlungsdaten und deine E-Mail-Adresse. Das ist eine andere Datenkategorie, und sie bleibt.
Rechtssitz
Das Land, in dem das Unternehmen eingetragen ist, bestimmt, welche Gesetze gelten und wer Daten anfordern kann. Für sich allein ist das weder ein Vorteil noch ein Nachteil — es ist eine Wahl.
Sitz in der EU
Bekannte Regeln und erreichbare Behörden, falls es Streit gibt. Zugleich Teil der internationalen Zusammenarbeit.
Sitz außerhalb der EU
Geringere Wahrscheinlichkeit eines Datenaustauschs, aber auch ein schwierigerer Weg, wenn du selbst eine Beschwerde hast.
Keine der beiden Varianten ist objektiv besser. Es kommt darauf an, wovor genau du dich schützen willst — und die Antwort darauf kennst nur du.
Protokolle
Das Protokoll ist die Art, wie der verschlüsselte Tunnel aufgebaut wird. In der Praxis beeinflusst es zwei Dinge: das Tempo und die Stabilität der Verbindung.
Wobei es beim Blockieren helfen kann
- Moderne Protokolle sind meist schneller und bauen die Verbindung nach einem Abbruch rascher wieder auf.
- Ältere funktionieren dort, wo neue blockiert werden — in manchen Netzen verbindet sich nur ein älteres.
- Wählt die App das Protokoll selbst, reicht das den meisten.
In der Werbung wirken Protokollnamen wie eine Funktionsliste. In der Praxis wählst du eines und denkst nie wieder daran — kein Kriterium, nach dem man einen Anbieter aussucht.
Zusatzfunktionen: welche zählen und welche nicht
In der Werbung wirken alle gleich wichtig. Im Alltag nutzen die meisten eine oder zwei.
Was es ist
Du bestimmst, welche Apps über das VPN laufen und welche nicht.
Für wen es nützlich ist
Nützlich, wenn eine österreichische Banking-App oder ein Dienst mit ausländischer Adresse Probleme macht, du den Rest aber im Tunnel behalten willst.
Wichtig für die meisten?
Öfter, als man denkt. Surfshark empfiehlt die Funktion auf seiner Preisseite selbst ausdrücklich für Banking-Apps.
Was es ist
Die Verbindung läuft über zwei Server statt über einen.
Für wen es nützlich ist
Für Menschen mit erhöhtem Schutzbedarf — Journalistinnen, Aktivisten.
Kompromiss
Das Tempo sinkt spürbar. Für den normalen Tag ist das ein Preis ohne Gewinn.
Was es ist
Der Dienst blockiert bekannte Werbe- und Tracking-Domains auf seiner eigenen Ebene.
Für wen es nützlich ist
Für alle, die keinen eigenen Blocker im Browser installieren wollen.
Wichtig für die meisten?
Bequem, aber nicht dasselbe wie ein vollwertiger Blocker. Den Trackerblocker gibt es bei manchen Anbietern nur in den teureren Tarifen.
Was es ist
Server, die auf eine Aufgabe zugeschnitten sind — Streaming oder Filesharing.
Für wen es nützlich ist
Für alle, die genau das tun.
Wichtig für die meisten?
Nein. Für den normalen Gebrauch funktioniert ein gewöhnlicher Server genauso.
Was es ist
Eine feste Adresse nur für dich, meist als bezahlter Zusatz.
Für wen es nützlich ist
Für Logins, die bei wechselnden Adressen blockieren oder zusätzliche Bestätigungen verlangen.
Worauf achten
Welche Länder möglich sind, steht in der Standortliste des Anbieters — und nicht jeder bietet Österreich an. Bei CyberGhost etwa fehlt Österreich auf dieser Liste.
Was es ist
Eingehende Verbindungen erreichen dein Gerät über das VPN.
Für wen es nützlich ist
Für eine kleine Gruppe — manche Filesharing- und Fernzugriffs-Situationen.
Wichtig für die meisten?
Nein. Aber wer es braucht, für den ist das Fehlen ein entscheidender Nachteil — deshalb steht es in der Vergleichstabelle.
Wofür PIA am häufigsten genutzt wird
Warum es passen kann
Port-Forwarding lässt sich in der App einschalten, laut Serverliste auch auf den österreichischen Standorten.
Wichtigste Funktion
Auch am Handy, nicht nur am Computer.
Möglicher Nachteil
Die Nutzungsbedingungen verlangen die Einhaltung geltender Gesetze und die Nichtverletzung von Rechten Dritter.
Wann die Konkurrenz besser sein kann
Proton VPN bietet Port-Forwarding mit Schweizer Rechtssitz.
Warum es passen kann
Keine Gerätegrenze.
Wichtigste Funktion
Ein Abonnement für alle Geräte.
Möglicher Nachteil
Alle Geräte teilen sich deine Leitung.
Wann die Konkurrenz besser sein kann
Surfshark hat ebenfalls keine Grenze und sitzt in der EU.
Warum es passen kann
Server in Wien, dazu ein eigener, für Streaming optimierter Standort.
Wichtigste Funktion
Beide nicht als virtuell markiert.
Möglicher Nachteil
Eine Serverzahl nennt PIA nicht; ob ein Dienst die Adresse akzeptiert, entscheidet der Dienst.
Wann die Konkurrenz besser sein kann
CyberGhost nennt 376 Server in Wien, Proton VPN 166.
Warum es passen kann
Support rund um die Uhr per E-Mail oder Chat, auch auf Deutsch.
Wichtigste Funktion
Vier Sprachen: Englisch, Französisch, Deutsch, Rumänisch.
Möglicher Nachteil
Die Beträge auf der Kaufseite stehen trotzdem in US-Dollar.
Wann die Konkurrenz besser sein kann
NordVPN, Surfshark, ExpressVPN und Proton VPN haben ihre Hilfe-Center ebenfalls auf Deutsch.
Warum es passen kann
Port-Forwarding lässt sich in der App einschalten, laut Serverliste auch auf den österreichischen Standorten.
Wichtigste Funktion
Auch am Handy, nicht nur am Computer.
Möglicher Nachteil
Die Nutzungsbedingungen verlangen die Einhaltung geltender Gesetze und die Nichtverletzung von Rechten Dritter.
Wann die Konkurrenz besser sein kann
Proton VPN bietet Port-Forwarding mit Schweizer Rechtssitz.
Warum es passen kann
Keine Gerätegrenze.
Wichtigste Funktion
Ein Abonnement für alle Geräte.
Möglicher Nachteil
Alle Geräte teilen sich deine Leitung.
Wann die Konkurrenz besser sein kann
Surfshark hat ebenfalls keine Grenze und sitzt in der EU.
Warum es passen kann
Server in Wien, dazu ein eigener, für Streaming optimierter Standort.
Wichtigste Funktion
Beide nicht als virtuell markiert.
Möglicher Nachteil
Eine Serverzahl nennt PIA nicht; ob ein Dienst die Adresse akzeptiert, entscheidet der Dienst.
Wann die Konkurrenz besser sein kann
CyberGhost nennt 376 Server in Wien, Proton VPN 166.
Warum es passen kann
Support rund um die Uhr per E-Mail oder Chat, auch auf Deutsch.
Wichtigste Funktion
Vier Sprachen: Englisch, Französisch, Deutsch, Rumänisch.
Möglicher Nachteil
Die Beträge auf der Kaufseite stehen trotzdem in US-Dollar.
Wann die Konkurrenz besser sein kann
NordVPN, Surfshark, ExpressVPN und Proton VPN haben ihre Hilfe-Center ebenfalls auf Deutsch.
Geräte und Apps
Wo es funktioniert, wie viele Geräte erlaubt sind und was fehlt.
Apps und Geräte
PIA nennt eigene Apps für die großen Systeme und für einige Smart-TVs. Port-Forwarding lässt sich laut PIA nicht nur am Computer, sondern auch am Handy einschalten.
| Plattform | Offizielle App | Die wichtigsten Funktionen | Einschränkungen |
|---|---|---|---|
| Windows, macOS, Linux | Offizielle AppJa | Die wichtigsten FunktionenEigene Apps mit Port-Forwarding | EinschränkungenWelche Standorte Port-Forwarding erlauben, zeigt die Serverliste — in Österreich beide. |
| Android, iPhone | Offizielle AppJa | Die wichtigsten FunktionenEigene Apps; Port-Forwarding laut PIA wie am Computer | EinschränkungenEine Übersicht der Unterschiede je Gerät haben wir bei PIA nicht gefunden. |
| Apple TV, Smart-TVs | Offizielle AppJa, für einige | Die wichtigsten FunktionenApps für einige Smart-TVs; dazu Smart DNS | EinschränkungenSmart DNS ändert die Region, verschlüsselt aber nicht wie ein VPN. |
| Spielkonsolen, Router | Offizielle AppÜber Router oder Anleitung | Die wichtigsten FunktionenPIA nennt Lösungen für Konsolen und Router | EinschränkungenDie Einrichtung ist aufwendiger als eine App. |
| Chrome, Firefox | Offizielle AppErweiterung | Die wichtigsten FunktionenBrowser-Erweiterungen | EinschränkungenEine Browser-Erweiterung schützt den Verkehr dieses Browsers, nicht das ganze Gerät. |
Unbegrenzt viele Geräte
Ein PIA-Abonnement deckt laut Anbieter unbegrenzt viele Geräte gleichzeitig ab. Für eine Familie heißt das: Niemand muss zählen, wer gerade verbunden ist.
Faire Nutzung: Unbegrenzt heißt, die Zahl der Geräte ist nicht begrenzt — alle teilen sich trotzdem deine Leitung.
Für wen es weniger wichtig ist: Für eine Person mit Handy und Laptop ist das ein kleiner Vorteil; dann entscheidet eher der Rechtssitz.
Alle gleichzeitig — ohne Grenze.
Bewertung der App in den Stores
Das sind Bewertungen aus den App-Stores. Bewertet wird, wie die App funktioniert; ob sich der Preis des Abos lohnt, sagt diese Zahl nicht.
Bewertungen ändern sich ständig und sinken oft nach Preiserhöhungen oder wenn Funktionen wegfallen. Wir zeigen den Wert vom Tag der Prüfung samt Anzahl der Bewertungen, denn eine 4,8 aus zweihundert Bewertungen und eine 4,5 aus zwei Millionen sind nicht dasselbe.
Unsere Wertung und woraus sie sich zusammensetzt
Das ist unsere eigene Einschätzung auf Basis geprüfter Fakten. Sie ist weder ein Durchschnitt von Nutzerbewertungen noch eine Aussage des Anbieters. Unten findest du alle Kriterien, ihre Gewichtung und die Quelle zu jedem Fakt.
3,9von 5· 14 von 14 Kriterien geprüft
Die Wertung wird für jeden Tarif einzeln berechnet, hier siehst du den Durchschnitt. Nicht enthalten sind Geschwindigkeit und das Freischalten von Streamingdiensten — beides können wir nicht prüfen, daher bewerten wir nur, was sich anhand offizieller Quellen prüfen lässt. Die vollständige Methodik.
Bewerteter Tarif: „PIA VPN“
| Kriterium | Was wir gefunden haben | Wertung | Quelle |
|---|---|---|---|
| Aktueller Preis(20 %) | 2,15 €/Monat inkl. USt. | 5,0 | unser Katalog |
| Angezeigter Preis ist Endpreis(10 %) | exkl. USt. angegeben | 3,0 | unser Katalog |
| Kostenlos testbar(10 %) | Geld-zurück-Garantie: 30 Tage | 3,0 | Quelle |
| Preissprung bei Verlängerung(5 %) | 2,33 €/Monat — 1,1× teurer | 5,0 | unser Katalog |
| Was im selben Tarif enthalten ist(5 %) | Werbeblocker, Tracking-Blocker, Split-Tunneling (3 von 3) | 5,0 | Quelle |
| Streamingdienste(4 %) | Smart DNS, spezielle Streaming-Server | 5,0 | Quelle |
| Unabhängiges No-Logs-Audit(8 %) | 2025 | 5,0 | Quelle |
| Server in Österreich(12 %) | physisch, Anzahl nicht veröffentlicht | 4,0 | Quelle |
| Länderabdeckung(12 %) | 104 Länder | 3,0 | Quelle |
| Jurisdiktion(9 %) | USA oder „5 Eyes“ | 1,5 | Quelle |
| Geräte gleichzeitig(2 %) | unbegrenzt | 5,0 | Quelle |
| Modernes Protokoll(1 %) | auf allen wichtigen Plattformen | 5,0 | Quelle |
| Port-Forwarding(1 %) | vorhanden | 5,0 | Quelle |
| App-Bewertung(1 %) | 4,6 von 5 | 4,6 | unser Katalog |
Streamingdienste
In die Wertung fließt das mit 4 % Gewicht ein, bewertet wird aber nur, was der Anbieter ANBIETET. Ob sich eine bestimmte Plattform heute tatsächlich freischalten lässt, prüfen wir nicht: Dafür bräuchten wir sechs Abos, und die Antwort würde nur einen Tag gelten.
Weitere Optionen
Diese beiden Punkte fließen nicht in die Wertung ein: Multi-Hop ist eine Nischenfunktion, und eine dedizierte IP ist fast überall eine Zusatzoption gegen Aufpreis — als Kriterium würde sie die Anbieter also nicht unterscheiden. Bei der Wahl des Tarifs sind sie aber wichtig, deshalb zeigen wir sie mit Quelle.
Was du direkt nach dem Kauf tun solltest
Deaktiviere die automatische Verlängerung gleich nach dem Kauf, und zwar in den Kontoeinstellungen. Das Abo endet dadurch nicht — es läuft bis zum Ende der Laufzeit, und der Verlängerungspreis (derzeit 2,33 €/Monat — 1,1× teurer) wird nicht automatisch abgebucht.
Vergleiche eine Woche vor Ablauf noch einmal — und denk dabei nicht nur an eine Verlängerung. Bei den meisten Anbietern, die wir geprüft haben, ist der Verlängerungspreis höher als der Einführungspreis, daher kostet ein Wechsel oft weniger, als zu bleiben.
In den Bedingungen dieses Anbieters haben wir keine Klausel gefunden, wonach der Einführungspreis nur für Neukunden gilt — das ist aber keine Garantie, dass die Aktion bei einer Rückkehr tatsächlich gilt.
Was wir nicht behaupten
Über PIA hört man einiges, vor allem über den Rechtssitz. Daneben steht, was die Seiten des Anbieters schreiben — oder nicht schreiben.
Ein Anbieter in den USA speichert automatisch meine Daten.
Das behaupten wir nicht. Der Rechtssitz verändert, wer auf welchem Weg Daten anfordern kann; was gespeichert wird, prüft das Audit — hier zuletzt 2025 durch Deloitte.
Die Kaufseite zeigt den österreichischen Endpreis.
Die deutschsprachige Kaufseite nennt US-Dollar; in welcher Währung und mit welcher Steuer Österreich an der Kasse zahlt, zeigt erst das Bezahlfenster.
Die österreichischen Server von PIA sind virtuell.
Die Serverliste markiert beide österreichischen Standorte nicht als virtuell.
Unbegrenzte Geräte heißen unbegrenztes Tempo.
Die Aussage betrifft die Zahl der Geräte, nicht die Leistung. Alle Geräte teilen sich deine Leitung und den Server.
Mit einem VPN bin ich im Internet anonym.
Bist du nicht. Das VPN versteckt die Verbindung vor deinem Internetanbieter, aber das Konto, in das du dich einloggst, weiß so viel über dich wie vorher.
Steht auf der Seite kein Preis, gibt es den Dienst in Österreich nicht.
Nicht unbedingt. Häufiger heißt es, dass der Anbieter ihn nicht veröffentlicht oder dass wir für Österreich noch keinen Preis mit Quelle und Datum gefunden haben. Verfügbarkeit und veröffentlichter Preis sind zwei verschiedene Dinge.
Ein Jahresabo ist immer günstiger.
Günstiger als monatlich ist es nur, wenn du es bis zum Ende nutzt: Das ganze Jahr wird auf einmal bezahlt, und eine Kündigung erstattet den ungenutzten Teil nicht. Außerdem ist nicht jedes Angebot mit zwölf Monaten ein Jahresabo — oft zahlst du monatlich und bist nur zwölf Monate gebunden.
Wenn du die App löschst, ist das Abo gekündigt.
Nein. Die Zahlung stoppt erst die Kündigung in dem Konto, über das du das Abo abgeschlossen hast. Die App verschwindet vom Handy, die Abbuchung bleibt.
Was in Deutschland gilt, gilt auch in Österreich.
Nicht unbedingt, auch wenn Sprache und Währung gleich sind. Netflix bietet in Österreich zum Beispiel kein Abo mit Werbung an, in Deutschland schon, und manche Anbieter verlangen in Euro-Ländern je nach Land unterschiedliche Beträge. Deshalb übernehmen wir für Österreich keine Daten aus Deutschland.
Der angezeigte Preis ist immer der Endpreis.
Nicht immer. Einige Anbieter — etwa mehrere VPN-Dienste — nennen ihre Preise ohne USt. und rechnen sie erst an der Kasse dazu; andere verrechnen in US-Dollar, und den Eurobetrag auf deinem Konto bestimmt dann der Kurs deiner Bank. Für digitale Abos gilt in Österreich in der Regel die USt. von 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.
Die PIA-Punkte stammen von der deutschsprachigen Kaufseite, der Österreich-Seite und aus der Serverliste von PIA.
Vor- und Nachteile
Vorteile
Unbegrenzt viele Geräte
Ein Abonnement für den ganzen Haushalt.
Port-Forwarding, auch in Österreich
Am Computer und am Handy einschaltbar.
Zwei Standorte in Österreich
Wien und ein eigener Streaming-Standort, beide nicht virtuell markiert.
Support auch auf Deutsch
Rund um die Uhr, per E-Mail oder Chat.
Quelloffene Apps, Audit 2025
Deloitte hat Ende 2025 geprüft.
Nachteile
Rechtssitz in den USA
Ein Five-Eyes-Staat.
Kaufseite in US-Dollar
Die Preisseite zeigt US-Dollar; der geprüfte Euro-Betrag für Österreich steht im Preisblock.
Garantie nur für neue Abonnenten
Und bei Käufen in App-Stores gelten deren Regeln.
Drei Jahre Verlängerung
Der längste Tarif verlängert sich gleich wieder um drei Jahre.
Keine Serverzahl für Österreich
PIA nennt den Standort, nicht die Menge.
Unser Fazit
PIA ist in Österreich die Wahl für alle, die viel verbinden: keine Gerätegrenze und Port-Forwarding, das laut Serverliste auch auf den beiden österreichischen Standorten funktioniert — am Computer wie am Handy. Support auf Deutsch rund um die Uhr hilft zusätzlich. Die Gegenrechnung ist klar: Rechtssitz in den USA, eine Kaufseite in US-Dollar ohne geprüften österreichischen Preis und ein längster Tarif, der sich gleich um drei Jahre verlängert.
Für Filesharing und Fernzugriff
Gute Wahl; Port-Forwarding gibt es auch mit österreichischer Adresse.
Für große Haushalte
Gute Wahl; die Gerätegrenze fällt weg.
Wenn der Rechtssitz zählt
Nicht dieser Anbieter; schau dir Proton VPN oder NordVPN an.
Gegenüber Surfshark gewinnt PIA beim Port-Forwarding und verliert beim Rechtssitz. Gegenüber Proton VPN gewinnt es bei der Gerätegrenze und beim Port-Forwarding am Handy, verliert aber beim Rechtssitz und beim Gratis-Tarif. Gegenüber NordVPN gewinnt es bei Geräten und Port-Forwarding und verliert klar beim Rechtssitz.
Was PIA in Österreich kostet
Für Österreich haben wir noch keinen Preis geprüft. Die deutschsprachige Kaufseite nennt ihre Beträge in US-Dollar.
Sechs VPNs vergleichenDie deutschsprachige Kaufseite schreibt: „Alle Beträge sind in USD angegeben“. Den Endbetrag samt Steuer zeigt das Bezahlfenster; wird in Dollar abgerechnet, bestimmt der Kurs deiner Bank den Eurobetrag. Für Privatpersonen mit Wohnsitz in Österreich gilt die österreichische USt. von 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt. Dazu kommt der Rhythmus: Der beworbene Monatsbetrag ist bei längeren Tarifen eine Division — bezahlt wird der ganze Zeitraum im Voraus. Prüf deshalb im Bezahlfenster, dass Österreich als Land gewählt ist, und lies den Gesamtbetrag, bevor du bestätigst.
Private Internet Access: Aktionen und Rabatte
Geprüfte Aktionen oder Rabattcodes für Private Internet Access haben wir derzeit nicht. Sobald der Anbieter welche veröffentlicht und wir sie geprüft haben, stehen hier Datum und Bedingungen — erfundene Gutscheine zeigen wir nicht.
Private Internet Access kostenlos testen
Eine kostenlose Testphase für Private Internet Access haben wir auf der Seite des Anbieters derzeit nicht gesehen. Sobald es eine gibt, vermerken wir sie hier und in der Liste der kostenlosen Testphasen.
So zahlst du für Private Internet Access weniger
- „PIA VPN“ jährlich: € 50,26 für 12 Monate statt € 168,34 bei monatlicher Zahlung — du sparst 70 %.
Vergleiche den Preis mit Alternativen: Preis von Proton VPN · Preis von ExpressVPN · Preis von CyberGhost VPN
Wir zeigen nur offizielle Wege des Anbieters — ohne geteilte Konten und ohne Regionswechsel.
Kundenservice
Wir haben geprüft: Das Hilfe-Center gibt es auf Englisch.
Kontaktwege, die der Anbieter nennt:
- E-Mail oder Formular
Wem dieser Dienst gehört
Gehört zu „Kape Technologies“.
Derselbe Eigentümer hat in unserem Katalog auch: ExpressVPN, CyberGhost.
Zur selben Gruppe gehört auch „Webselenese“ — ein Unternehmen, das auf seiner Website angibt, Bewertungsseiten aufzubauen. Derselbe Eigentümer hat also sowohl VPN-Dienste als auch Seiten, auf denen VPN-Dienste bewertet werden.
Quelle: www.kape.com/our-brands/
Häufige Fragen
Verlängerung, Kündigung und Geld zurück
Das Monatsabo verlängert sich monatlich, das Jahresabo jährlich zum selben Betrag wie im ersten Jahr, der 3-Jahres-Tarif alle drei Jahre. Die Beträge dafür nennt die Kaufseite in US-Dollar. Innerhalb der 30-Tage-Garantie reicht laut PIA eine Kündigungsanfrage an den Kundenservice, der rund um die Uhr erreichbar ist.
Auf der PIA-Website gekauft
Innerhalb von 30 Tagen schickst du laut PIA eine Kündigungsanfrage an den Kundenservice und bekommst den vollen Betrag zurück — das gilt für neue Abonnenten. Der Support hilft rund um die Uhr, auch auf Deutsch.
Über einen App-Store gekauft
Für Abos über App-Stores von Drittanbietern, etwa den Apple App Store, gelten laut PIA deren Rückerstattungsbedingungen. Gekündigt wird dort, wo du bezahlt hast.
Was du auf der Tarifkarte immer prüfen solltest
- In welcher Währung abgerechnet wird
- Ob die USt. im Betrag enthalten ist
- Wie oft sich das Abo verlängert — beim längsten Tarif alle drei Jahre
- Ob du als neuer Abonnent giltst
Drei Jahre sind lang
So arbeiten wir
Diese Seite ist ein Vergleich. Zu jeder Aussage steht, woher sie stammt.
Fakten aus den Dokumenten der Anbieter
Rechtssitz, Jahr des letzten unabhängigen Audits, Zahl der Serverländer, Geräteanzahl und Geld-zurück-Frist stammen von den Seiten der Anbieter, jeweils mit dem Datum, an dem wir sie gelesen haben.
Keine Tempozahl für Österreich
Hier steht keine Tempozahl für Österreich. Der Abschnitt zur Geschwindigkeit erklärt, WIE man veröffentlichte Tests liest: Ort, Uhrzeit und Protokoll verändern alles, deshalb verspricht dir die Zahl eines anderen nichts.
Beträge nur im Preisblock
VPN-Preislisten ändern sich mit den Aktionen oft von Woche zu Woche. Beträge stehen deshalb nicht im Text, sondern nur im Preisblock, mit dem Datum der Prüfung.
Preis und Steuer so, wie der Anbieter sie zeigt
Vier der sechs Anbieter nennen auf ihren deutschsprachigen Seiten Euro-Beträge ohne USt., einer nennt US-Dollar, einer lässt dich die Währung wählen. Wir rechnen nicht heimlich um: Im Preisblock steht der Betrag des Anbieters, und bei Preisen ohne Steuer zusätzlich der Betrag mit 20 % USt.
Produktfakten sind überall gleich, Marktfakten nicht
Wie viele Bildschirme ein Tarif erlaubt, wie viele Geräte ein Konto zulässt, wie viele Server ein Netz hat — das hängt nicht vom Land ab, und auf unseren Seiten stehen diese Zahlen in jeder Sprache gleich; ein eigenes Werkzeug prüft das. Preis, Aktionen, Verfügbarkeit und die Sprache der Oberfläche sind dagegen Marktfragen, und die übernehmen wir nie aus einem anderen Land.
Eine Liste lässt sich prüfen, ein Zahlungsfenster nicht
Veröffentlicht ein Dienst die Liste seiner Länder, können wir sagen, ob Österreich darauf steht — die Liste ist für alle gleich. Was die Zahlungsseite in Österreich anzeigt, lässt sich aus einem anderen Land nicht zuverlässig prüfen. Dort schreiben wir „vor dem Bezahlen prüfen“ und tun nicht so, als wüssten wir es.
Eine leere Stelle bleibt leer
Ist ein Abschnitt hier kürzer als anderswo, haben wir für diesen Markt keine Daten — dem Produkt fehlt deshalb nichts. Wir füllen die Lücke nicht mit allgemeinem Text, nur damit die Seite vollständiger wirkt.
Drei Antworten statt einer
Wir unterscheiden „gibt es nicht“, „veröffentlicht der Anbieter nicht“ und „haben wir nicht gefunden“. Das sind drei verschiedene Dinge; würden wir sie vermischen, stünde unsere eigene Wissenslücke als Nachteil beim Produkt.
Ein ungeprüfter Preis wird nicht angezeigt
Hat ein Betrag keine Quelle und kein Datum, zeigen wir ihn nicht. Eine leere Stelle ist ehrlicher als eine Zahl, die nur richtig aussieht — und Preise ändern sich öfter, als Artikel aktualisiert werden.
Daten für Österreich, keine Übersetzung
Diese Seite ist keine Übersetzung einer anderen Sprachfassung. Dass in Österreich wie in Deutschland in Euro bezahlt wird, heißt auch nicht, dass Tarife und Preise gleich sind — deshalb übernehmen wir keine Daten aus Deutschland oder einem anderen Euro-Land. Wo wir für Österreich nichts haben, sagen wir das offen.
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Ist hier etwas veraltet, sag es uns — wir korrigieren es und vermerken das Datum.
Die Reihenfolge im Vergleich ergibt sich aus den Kriterien, nicht aus Partnerschaften.
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