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VPN in Österreich

ExpressVPN in Österreich: drei Tarife, Euro-Preise und eine Garantie mit Bedingungen

ExpressVPN verkauft in Österreich über eine deutschsprachige Seite in Euro. Die Beträge sind ohne Steuer — „Die Mehrwertsteuer wird an der Kasse erhoben, falls zutreffend.“ Die drei bezahlten Tarife unterscheiden sich im VPN selbst: 10, 12 oder 14 Geräte, ein Trackerblocker erst ab dem mittleren Tarif und eine feste IP-Adresse nur im teuersten. Einen Standort in Österreich gibt es; Stadt und Serverzahl nennt der Anbieter nicht.

  • Rechtssitz Britische Jungferninseln. Außerhalb der 14 Eyes.
  • Unabhängiges Audit 2025. KPMG hat das Serversystem und die Datenschutz-Zusagen geprüft.
  • 10, 12 oder 14 Geräte. Die Grenze hängt vom Tarif ab — Basic, Advanced oder Pro.
  • Feste IP im Pro-Tarif. In Basic und Advanced ist sie ein bezahlter Zusatz.
  • Österreich nicht als virtuell markiert. In der Serverliste steht Österreich ohne den Hinweis „Virtual Locations“, den manche andere Länder tragen.

Das Wichtigste vor dem Kauf

Die 30-Tage-Garantie gilt laut ExpressVPN nur für Erstnutzer — wer schon einmal eine Rückerstattung bekommen hat, hat keinen Anspruch mehr. Für Käufe über den App Store oder Google Play gilt sie gar nicht. Und im Bezahlfenster kommen 20 % USt. dazu.

Tomas StankevičiusAktualisiert am 2026-10-15Geprüft auf der Preisseite, der Österreich-Seite, der Serverliste und im Hilfe-Center von ExpressVPN

Kurz und knapp

Rechtssitz
Britische Jungferninseln
Unabhängiges Audit
2025
Server
113 Länder; Österreich ja, ohne Stadt
Geräte
10, 12 oder 14 je nach Tarif
Preis auf der Seite
Euro, ohne USt.
Rabatt gemessen am
Monatsabo
Geld-zurück
30 Tage, nur für Erstnutzer
Port-Forwarding
Nein

Bewertet für den österreichischen Markt.

Von den Seiten der Anbieter

Die Angaben stammen von den deutschsprachigen Seiten der Anbieter und aus ihren Hilfe-Centern.

Keine eigene Tempomessung

Was wir nicht selbst gemessen haben, schreiben wir nicht als Zahl hin. Deshalb gibt es hier keinen Geschwindigkeitstest, sondern eine Anleitung, wie du veröffentlichte Tests liest.

Preis mit und ohne USt.

Vier der sechs Anbieter zeigen ihre Preise ohne USt. Im Preisblock steht deshalb der Betrag des Anbieters und darunter der Betrag inklusive 20 % USt.

Affiliate-Links gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben — nicht irgendwo am Seitenende.

Kurz gesagt

ExpressVPN ist in Österreich unkompliziert zu kaufen: deutschsprachige Seite, Euro-Beträge, und der Rechtssitz auf den Britischen Jungferninseln liegt außerhalb der 14 Eyes. Der Tarif entscheidet hier über Handfestes — 10, 12 oder 14 Geräte, ein Trackerblocker erst ab Advanced und eine feste IP-Adresse nur im Pro-Tarif. Zwei Bedingungen solltest du kennen: Die Steuer kommt erst an der Kasse dazu, und die Garantie gilt nur für Erstnutzer und nicht für Käufe im App-Store.

Der größte Vorteil

Tarife, die sich klar unterscheiden: bis zu 14 Geräte und eine feste IP im Pro-Tarif.

Der größte Kompromiss

Garantie nur für Erstnutzer, Rabatt am Monatspreis gemessen, kein Port-Forwarding.

Wir empfehlen vor allem:
Für alle, die zum ersten Mal ein VPN kaufen und direkt auf der Website bezahlen.
Mit Vorbehalt:
Für alle, die schon einmal eine ExpressVPN-Rückerstattung bekommen haben oder im App-Store kaufen wollen.

Für wen ExpressVPN passt — und für wen nicht

Ehrlich gesagt: Die Garantie entscheidet hier mehr, als die Werbung zeigt.

Passt gut

  • Wer zum ersten Mal kauft

    Die 30-Tage-Garantie gilt für Erstnutzer, die direkt auf der Website kaufen.

  • Wer genau so viele Geräte zahlen will, wie er braucht

    10, 12 oder 14 gleichzeitig — je nach Tarif.

  • Wer eine feste Adresse braucht

    Im Pro-Tarif ist die dedizierte IP enthalten, in den anderen ein Zusatz.

  • Wer Fernseher und Konsole einbinden will

    ExpressVPN nennt Lösungen für PlayStation, Xbox, Apple TV, Fire TV Stick und Samsung Smart TV.

Passt weniger

  • Wer schon einmal eine Rückerstattung hatte

    Laut ExpressVPN besteht dann kein Anspruch mehr auf die Garantie.

  • Wer im App Store oder bei Google Play kauft

    Für In-App-Käufe gilt die ExpressVPN-Garantie nicht; über Rückerstattungen entscheiden Apple oder Google.

  • Wer Port-Forwarding braucht

    ExpressVPN bietet es nicht an; in diesem Vergleich tun das Proton VPN und PIA.

Was ExpressVPN in Österreich unterscheidet

Drei Dinge, die sich auf den deutschsprachigen Seiten des Anbieters prüfen lassen.

Die Tarife unterscheiden sich wirklich

Basic erlaubt 10 Geräte, Advanced 12, Pro 14. Den Trackerblocker gibt es ab Advanced, die feste IP-Adresse ist nur in Pro enthalten.

Für wen es am wichtigsten ist: Für alle, die mit dem teureren Tarif mehr VPN kaufen wollen, nicht nur Zusatzprodukte.

Österreich nicht als virtuell markiert

In der vollständigen Serverliste tragen manche Länder den Hinweis „Virtual Locations“ — Österreich nicht. Eine Stadt und eine Serverzahl nennt die Liste allerdings nicht.

Für wen es am wichtigsten ist: Für alle, die eine österreichische Adresse brauchen.

Garantie mit Bedingungen

Nur für Erstnutzer, nicht für In-App-Käufe, und je nach Paket, Zahlungsart oder Aktion können die Bedingungen abweichen; sie stehen an der Kasse. Im Sommer 2026 waren Abos aus einem Gewinnspiel-Zeitraum ausdrücklich ausgeschlossen.

Für wen es am wichtigsten ist: Für alle, die sich auf die Garantie verlassen wollen.

Basic, Advanced und Pro

Auf der deutschsprachigen Seite heißen die Tarife „Basic“, „Erweitert“ und „Express Pro“. Bei ExpressVPN ändert der Tarif das VPN selbst: Geräteanzahl, Blocker und feste IP.

Basic, Advanced und Pro
BasicWas drin ist10 Geräte gleichzeitig. Der „Lite-Schutz“ blockiert Werbung, schädliche Websites und Seiten mit nicht jugendfreien Inhalten; eine dedizierte IP gibt es als Zusatz.Für wen es Sinn ergibtFür eine Person oder ein Paar, das keinen Trackerblocker braucht.
Advanced („Erweitert“)Was drin ist12 Geräte. Der „Erweiterte Schutz“ blockiert zusätzlich Tracker; dazu der Passwort-Manager ExpressKeys und eine Reise-eSIM mit 3 GB für 3 Tage.Für wen es Sinn ergibtFür Haushalte mit mehr Geräten und alle, die Tracker blockieren wollen.
Pro („Express Pro“)Was drin ist14 Geräte, dedizierte IP inklusive, eine eSIM mit 3 GB für 5 Tage und der KI-Assistent ExpressAI.Für wen es Sinn ergibtFür alle, die ohnehin eine feste Adresse dazukaufen würden.
2 Jahre + 4 MonateWas drin istDas Angebot auf der Preisseite läuft 28 Monate und verlängert sich danach automatisch jährlich.Für wen es Sinn ergibtDen Verlängerungsbetrag nennt ExpressVPN direkt beim Angebot.

Anders als bei Surfshark ändert der höhere Tarif hier auch die Geräteanzahl und die feste IP. Die Reise-eSIM funktioniert laut ExpressVPN nur auf eSIM-fähigen, vom Betreiber entsperrten Handys, erst ab Beginn des bezahlten Abos und nur einmal pro Konto.

Im Vergleich zur Konkurrenz

Schnelle Auswahl nach Priorität und die vollständige Kriterientabelle.

Welches VPN passt zu deiner Priorität?

Klare Tarifstufen

ExpressVPN

Nimm ExpressVPN, wenn …

… du genau so viele Geräte bezahlen willst, wie du brauchst, und zum ersten Mal kaufst.

Kompromiss: Garantie nur für Erstnutzer, Steuer erst an der Kasse.

Ehrlicher Rabatt

NordVPN

Nimm NordVPN, wenn …

… du den Rabatt am Verlängerungspreis gemessen sehen und physische Server in Wien nutzen willst.

Kompromiss: Zehn Geräte in jedem Tarif.

Keine Gerätegrenze

Surfshark

Nimm Surfshark, wenn …

… dir jede Gerätegrenze zu eng ist und du vorher sieben Tage über die App testen willst.

Kompromiss: Den Verlängerungsbetrag nennt die Preisseite beim Angebot nicht.

Längste Garantie

CyberGhost

Nimm CyberGhost, wenn …

… du im langen Tarif 45 Tage Garantie und 376 Server in Wien willst.

Kompromiss: Nur sieben Geräte, beim Monatsabo 14 Tage Garantie.

Alle VPNs vergleichen

Sechs VPNs nach prüfbaren Kriterien

In dieser Tabelle gibt es keine Geschwindigkeit und keine Sterne. Drin steht nur, was sich in den Dokumenten der Anbieter prüfen lässt. Die letzten zwei Zeilen betreffen Österreich: wie der Preis auf der deutschsprachigen Seite steht und ob es einen Standort in Österreich gibt.

Rechtssitz
Panama — außerhalb der 14 Eyes
Letztes unabhängiges Audit
2025
Server in so vielen Ländern
150
Port-Forwarding
Nein
Geräte gleichzeitig
10
Dauerhaft kostenloser Tarif
Nein
Geld-zurück-Garantie
30 Tage — nur beim ersten Abo
Preis auf der deutschsprachigen Seite
Euro, ohne USt. — „Ggf. fällt MwSt. an.“
Server in Österreich
Ja — 72, alle in Wien

Tarife, die sich unterscheiden — ExpressVPN

10 bis 14 Geräte und eine feste IP im Pro-Tarif — die Garantie nur für Erstnutzer.

Mehr Transparenz beim Rabatt — NordVPN

Der Rabatt ist am Verlängerungspreis gemessen, nicht am Monatsabo.

Längere Garantie im langen Tarif — CyberGhost

45 Tage beim 2-Jahres- und beim 6-Monats-Tarif, dafür nur sieben Geräte.

Fakten mit Quelle

Jede Angabe stammt von einer Seite von ExpressVPN — Preisseite, Serverliste oder Hilfe-Center —.

Fakten mit Quelle
Rechtssitz„ExpressVPN" aktuellBritische JungferninselnWas das für dich bedeutetAußerhalb der 14 Eyes.
Unabhängiges Audit„ExpressVPN" aktuell2025Was das für dich bedeutetKPMG hat das Serversystem TrustedServer und die Datenschutz-Zusagen zum Stichtag 28. Februar 2025 geprüft.
Server weltweit„ExpressVPN" aktuell113 LänderWas das für dich bedeutetSo nennen es die Preisseite und die vollständige Serverliste.
Server in Österreich„ExpressVPN" aktuellJa, ohne Stadt und ZahlWas das für dich bedeutetIn der Serverliste steht Österreich ohne den Hinweis „Virtual Locations“, den manche andere Länder tragen.
Protokolle„ExpressVPN" aktuellLightway, WireGuard, OpenVPN, IKEv2Was das für dich bedeutetLaut Serverliste gibt es WireGuard nur in den Apps für iOS, Android und Windows, IKEv2 nur für iOS, Mac, Windows und Router.
Preis auf der Seite„ExpressVPN" aktuellEuro, ohne USt.Was das für dich bedeutet„Die Mehrwertsteuer wird an der Kasse erhoben, falls zutreffend.“ Für Privatpersonen in Österreich sind das 20 %.
Rabatt„ExpressVPN" aktuellAm Monatsabo gemessenWas das für dich bedeutet„Alle Rabatte entsprechen einer Ermäßigung auf den aktuellen monatlichen Service-Preis für die ausgewählte Stufe.“
Verlängerung„ExpressVPN" aktuellJährlich, Betrag beim AngebotWas das für dich bedeutetNach 28 Monaten verlängert sich das Abo automatisch jährlich; der Betrag steht direkt beim Angebot.
Geräte„ExpressVPN" aktuell10, 12 oder 14Was das für dich bedeutetBasic, Advanced, Pro — gezählt werden gleichzeitige Verbindungen.
Dedizierte IP„ExpressVPN" aktuellIm Pro-Tarif inklusiveWas das für dich bedeutetIn Basic und Advanced als bezahlter Zusatz.
Port-Forwarding„ExpressVPN" aktuellNeinWas das für dich bedeutetIn manchen Filesharing-Situationen ein entscheidender Mangel.
Geld-zurück„ExpressVPN" aktuell30 Tage, nur für ErstnutzerWas das für dich bedeutetDer Anbieter nennt eine Geld-zurück-Garantie von 30 Tagen. Das ist nicht dasselbe wie eine Kündigung: Das Abo verlängert sich weiter, bis du es kündigst, und die Garantie gilt nur für die ersten Tage nach dem Kauf. Laut ExpressVPN nur für Erstnutzer und nicht für In-App-Käufe über App Store oder Google Play.

Server und Geschwindigkeit

Wo die Server stehen, wie sie von Österreich aus funktionieren und was du im Alltag erwarten kannst.

Wo die Server stehen — und wann das in Österreich zählt

ExpressVPN nennt Server in 113 Ländern. Österreich steht in der vollständigen Serverliste — ohne Stadt, ohne Serverzahl und ohne den Hinweis „Virtual Locations“, den manche andere Länder tragen. In der App wählst du laut ExpressVPN einfach „Österreich“; den Server sucht die App aus.

Was die Serverliste über Österreich sagt

Österreich ist bei allen Protokollen als verfügbar markiert: Lightway, WireGuard, OpenVPN und IKEv2. Eine Stadt nennt die Liste nicht — die fünf anderen Anbieter in diesem Vergleich nennen Wien.

Wann du wirklich einen Server in Österreich brauchst

Wenn du aus dem Ausland einen österreichischen Dienst nutzen willst, der nur Adressen aus Österreich zulässt. Mehrere Anbieter werben auf ihren Österreich-Seiten ausdrücklich mit Mediatheken wie ORF und ServusTV. Ob ein Dienst an einem bestimmten Tag eine VPN-Adresse akzeptiert, entscheidet der Dienst selbst — und seine Nutzungsbedingungen gelten auch mit VPN, darauf weisen ExpressVPN und Surfshark selbst hin.

Wann ein naher Server reicht

Für den üblichen Schutz im öffentlichen WLAN reicht jeder nahe Server, auch im Nachbarland. Der Tempounterschied ist klein, an der Sicherheit ändert sich nichts.

Physischer und virtueller Standort sind nicht dasselbe

Virtuell heißt: Die Adresse ist österreichisch, die Maschine steht woanders. Für Inhalte reicht das meist; fürs Tempo bedeutet es einen längeren Weg, und rechtlich, dass die Daten physisch durch ein anderes Land gehen, als die Adresse zeigt.

Die Länderzahl ist nicht die Qualität des Servers

Hundert Länder klingen nach mehr als fünfzig, aber die Zahl sagt nichts darüber, wie ausgelastet der Server gerade ist, mit dem du dich verbindest. In der Werbung ist sie groß, weil sie leicht zu zählen und leicht zu zeigen ist.

Brauchst du gezielt eine österreichische Adresse, probier sie innerhalb der 30 Tage aus — die Garantie gilt, wenn du als Erstnutzer direkt auf der Website kaufst.

Geschwindigkeit: was die Zahlen bedeuten

In Österreich haben wir keine Geschwindigkeit gemessen, und hier steht keine eigene Zahl. Tempo ist aber das Erste, wonach man sucht — deshalb lohnt es sich zu wissen, wie man veröffentlichte Tests liest und warum zwei Tests zum selben Anbieter Gegensätzliches zeigen können.

Die Entfernung entscheidet mehr als die Marke

Mit einem nahen Server ist die Verbindung fast immer schneller als mit einem weit entfernten — egal bei welchem Anbieter. Vergleichst du zwei VPNs und das eine verbindet nach Wien, das andere nach Übersee, vergleichst du Entfernungen, nicht Anbieter.

Wien ist nicht für alle am nächsten

Wo die Anbieter eine Stadt nennen, stehen ihre österreichischen Server in Wien. Von Vorarlberg aus liegt Zürich deutlich näher als Wien. Brauchst du keine österreichische Adresse, vergleich in der Serverliste auch die Nachbarländer.

Download ist nicht die einzige Zahl

Tests zeigen meist die Download-Geschwindigkeit, weil sie am besten aussieht. Für Telefonate, Spiele und Videokonferenzen sind der Ping und seine Schwankung wichtiger — und die können schlechter werden, während der Download hoch bleibt.

Das Protokoll verändert das Ergebnis

Ein modernes Protokoll bringt meist spürbar mehr als ein älteres. Zeigt ein Test schlechte Werte, schau zuerst nach, mit welchem Protokoll gemessen wurde.

Deine Leitung ist die Obergrenze

Ein VPN wird nicht schneller als der Anschluss, den du schon hast. Kommen bei dir zu Hause 100 Mbit/s an, verspricht dir ein Test mit 900 Mbit/s nichts.
Szenarien der Geschwindigkeitstests
Naher Server, modernes ProtokollWas die vorhandenen Tests zeigenEin großer Teil der ursprünglichen Geschwindigkeit bleibtPraktische BedeutungReicht auch für Streaming und große Dateien — das ist der normale Alltag
Weit entfernter ServerWas die vorhandenen Tests zeigenDer Download kann hoch bleiben, der Ping steigtPraktische BedeutungZum Schauen oft noch gut, zum Spielen und Telefonieren weniger
MobilfunknetzWas die vorhandenen Tests zeigenHier schwanken die Ergebnisse am stärkstenPraktische BedeutungTests zeigen das fast nie — dabei wird ein VPN gerade unterwegs am häufigsten genutzt
AbendstundenWas die vorhandenen Tests zeigenDie Auslastung der Server steigtPraktische BedeutungDerselbe Server ist um zehn Uhr abends nicht derselbe wie um zehn Uhr früh

Keine veröffentlichte Tempozahl verspricht dir etwas: eine Messung, an einem Ort, zu einem Zeitpunkt, auf einem Gerät. Der praktische Test ist die Geld-zurück-Frist — probier das VPN an deiner eigenen Leitung aus und steig aus, wenn es nicht passt.

Sicherheit und Datenschutz

Was der Anbieter verspricht, was unabhängig geprüft wurde und wo die Grenzen liegen.

Sicherheit und Datenschutz

Bei einem VPN ist das der Teil, der wirklich entscheidet. Der Rest sind Funktionen; das hier ist der Grund.

Was dein Internetanbieter sieht

Er sieht, dass du mit einem VPN verbunden bist, aber nicht, welche Seiten du aufrufst. Das gilt bei allen sechs Anbietern gleich.

Was ExpressVPN über dich weiß

Deine Zahlungsdaten und deine E-Mail-Adresse. Das ist eine andere Datenkategorie als der Surfverlauf, und sie bleibt auch bei einem Dienst ohne Protokolle.

Warum die Britischen Jungferninseln

Ein Rechtssitz außerhalb der 14 Eyes. Für sich allein ist das keine Garantie, verändert aber, wer auf welchem Weg Daten anfordern kann.

Ein Audit hat ein Jahr

Die letzte unabhängige Prüfung durch KPMG stammt aus 2025. Ein Audit sagt, was zu einem Stichtag geprüft wurde — nicht, was danach geschah.
Weder der Rechtssitz noch ein Audit machen dich anonym. Sobald du dich in ein Konto einloggst, weiß der Dienst, wer du bist — egal, welche Adresse er sieht.

Was passiert, wenn die Verbindung abreißt

Kill Switch

Reißt die VPN-Verbindung unerwartet ab, stoppt der Kill Switch den Datenverkehr, bis die Verbindung wieder steht. Ohne ihn wechselt das Gerät still auf die normale Verbindung — genau in dem Moment, in dem du dich auf den Schutz verlässt.

Einschränkung: Ob er in deiner App standardmäßig eingeschaltet ist und wie er auf deiner Plattform arbeitet, siehst du in den Einstellungen. Prüf das am ersten Tag, nicht erst, wenn du ihn brauchst.

Lecks über DNS und den Browser

Auch mit eingeschaltetem VPN kann der Browser deine echte Adresse über DNS-Anfragen oder über eigene Funktionen wie WebRTC verraten. Das ist kein Fehler des VPNs, sondern eine Folge davon, wie Netze gebaut sind. Mehrere Anbieter stellen dafür eigene Tests online — Surfshark und ExpressVPN etwa einen DNS- und einen WebRTC-Lecktest.

IPv6

Nutzt deine Verbindung IPv6 und das VPN behandelt es nicht, kann ein Teil der Daten am Tunnel vorbeigehen.

Mit einem öffentlichen Lecktest prüfst du das in fünf Minuten: VPN einschalten und schauen, ob die angezeigte Adresse die des Servers ist. PIA bietet dafür sogar einen eigenen IPv6-Lecktest an.

Funktionen und wofür sie nützlich sind

Funktionen für den Alltag, erweiterte Optionen und reale Anwendungsfälle.

Was ein VPN tut — und was nicht

Was es tut

Es leitet deinen Datenverkehr über einen Server des Anbieters und verschlüsselt ihn unterwegs. Dein Internetanbieter sieht, dass du mit einem VPN verbunden bist, aber nicht, welche Seiten du aufrufst. Die Website sieht dafür die Adresse des Servers.

Wobei es beim Blockieren helfen kann

  • Im öffentlichen WLAN ist das ein echter Gewinn: Im Netz des Kaffeehauses sieht der Nachbar nicht mehr, was du tust.
  • Dein Internetanbieter verliert den detaillierten Verlauf deiner Aufrufe.
  • Die Website sieht einen anderen Ort — und das verändert, welche Inhalte sie dir zeigt.

Was es nicht ersetzt

  • Es ist keine Anonymität. Meldest du dich in einem Konto an, weiß der Dienst, wer du bist — unabhängig von der Adresse.
  • Es ist kein Virenschutz. Das VPN verschlüsselt den Weg, prüft aber nicht, was du herunterlädst.
  • Es schützt nicht vor Werbe-Tracking über Cookies und Konten; die bleiben.
  • Es ist keine Garantie, dass man dich nicht erkennt. Es ist eine Schicht.

Der wichtigste Satz auf dieser Seite: Ein VPN ändert, WER deine Verbindung sieht — nicht, WER du online bist. Wer das Zweite verspricht, verkauft etwas anderes, als er hat.

Keine Protokolle

Fast jeder Anbieter sagt, dass er keine Protokolle über deine Aktivitäten speichert. Die Aussage allein ist wenig wert — was zählt, ist das unabhängige Audit und sein Jahr.

Worauf du achtest

Auf das Jahr des unabhängigen Audits und darauf, was genau geprüft wurde. Ein Audit von 2019 sagt über die heutige Praxis wenig.

Was es nicht verspricht

Auch ohne Protokolle kennt der Dienst deine Zahlungsdaten und deine E-Mail-Adresse. Das ist eine andere Datenkategorie, und sie bleibt.

Rechtssitz

Das Land, in dem das Unternehmen eingetragen ist, bestimmt, welche Gesetze gelten und wer Daten anfordern kann. Für sich allein ist das weder ein Vorteil noch ein Nachteil — es ist eine Wahl.

Sitz in der EU

Bekannte Regeln und erreichbare Behörden, falls es Streit gibt. Zugleich Teil der internationalen Zusammenarbeit.

Sitz außerhalb der EU

Geringere Wahrscheinlichkeit eines Datenaustauschs, aber auch ein schwierigerer Weg, wenn du selbst eine Beschwerde hast.

Keine der beiden Varianten ist objektiv besser. Es kommt darauf an, wovor genau du dich schützen willst — und die Antwort darauf kennst nur du.

Protokolle

Das Protokoll ist die Art, wie der verschlüsselte Tunnel aufgebaut wird. In der Praxis beeinflusst es zwei Dinge: das Tempo und die Stabilität der Verbindung.

Wobei es beim Blockieren helfen kann

  • Moderne Protokolle sind meist schneller und bauen die Verbindung nach einem Abbruch rascher wieder auf.
  • Ältere funktionieren dort, wo neue blockiert werden — in manchen Netzen verbindet sich nur ein älteres.
  • Wählt die App das Protokoll selbst, reicht das den meisten.

In der Werbung wirken Protokollnamen wie eine Funktionsliste. In der Praxis wählst du eines und denkst nie wieder daran — kein Kriterium, nach dem man einen Anbieter aussucht.

Zusatzfunktionen: welche zählen und welche nicht

In der Werbung wirken alle gleich wichtig. Im Alltag nutzen die meisten eine oder zwei.

Was es ist

Du bestimmst, welche Apps über das VPN laufen und welche nicht.

Für wen es nützlich ist

Nützlich, wenn eine österreichische Banking-App oder ein Dienst mit ausländischer Adresse Probleme macht, du den Rest aber im Tunnel behalten willst.

Wichtig für die meisten?

Öfter, als man denkt. Surfshark empfiehlt die Funktion auf seiner Preisseite selbst ausdrücklich für Banking-Apps.

Was es ist

Die Verbindung läuft über zwei Server statt über einen.

Für wen es nützlich ist

Für Menschen mit erhöhtem Schutzbedarf — Journalistinnen, Aktivisten.

Kompromiss

Das Tempo sinkt spürbar. Für den normalen Tag ist das ein Preis ohne Gewinn.

Was es ist

Der Dienst blockiert bekannte Werbe- und Tracking-Domains auf seiner eigenen Ebene.

Für wen es nützlich ist

Für alle, die keinen eigenen Blocker im Browser installieren wollen.

Wichtig für die meisten?

Bequem, aber nicht dasselbe wie ein vollwertiger Blocker. Den Trackerblocker gibt es bei manchen Anbietern nur in den teureren Tarifen.

Was es ist

Server, die auf eine Aufgabe zugeschnitten sind — Streaming oder Filesharing.

Für wen es nützlich ist

Für alle, die genau das tun.

Wichtig für die meisten?

Nein. Für den normalen Gebrauch funktioniert ein gewöhnlicher Server genauso.

Was es ist

Eine feste Adresse nur für dich, meist als bezahlter Zusatz.

Für wen es nützlich ist

Für Logins, die bei wechselnden Adressen blockieren oder zusätzliche Bestätigungen verlangen.

Worauf achten

Welche Länder möglich sind, steht in der Standortliste des Anbieters — und nicht jeder bietet Österreich an. Bei CyberGhost etwa fehlt Österreich auf dieser Liste.

Was es ist

Eingehende Verbindungen erreichen dein Gerät über das VPN.

Für wen es nützlich ist

Für eine kleine Gruppe — manche Filesharing- und Fernzugriffs-Situationen.

Wichtig für die meisten?

Nein. Aber wer es braucht, für den ist das Fehlen ein entscheidender Nachteil — deshalb steht es in der Vergleichstabelle.

Praktischer Rat: Entscheide nach Rechtssitz, Audit, Garantie und Verlängerungspreis. Funktionen, die du nicht nutzt, machen nur die Liste in der Werbung länger.

Wofür ExpressVPN am häufigsten genutzt wird

Warum es passen kann

Die 30-Tage-Garantie gilt für Erstnutzer, die direkt auf der Website kaufen.

Wichtigste Funktion

Rückerstattung über das Kundenportal ExpressVPN+ oder den Support.

Möglicher Nachteil

Wer schon einmal eine ExpressVPN-Rückerstattung bekommen hat, hat keinen Anspruch mehr.

Wann die Konkurrenz besser sein kann

Surfshark lässt dich vorher sieben Tage kostenlos über die App testen.

Warum es passen kann

Bis zu 14 Geräte im Pro-Tarif.

Wichtigste Funktion

Die Grenze wächst mit dem Tarif.

Möglicher Nachteil

Mehr Geräte kosten den teureren Tarif.

Wann die Konkurrenz besser sein kann

Surfshark und PIA begrenzen die Geräte gar nicht.

Warum es passen kann

Österreich steht in der Serverliste, ohne Hinweis auf einen virtuellen Standort.

Wichtigste Funktion

In der App „Österreich“ wählen, den Server sucht die App aus.

Möglicher Nachteil

Stadt und Zahl der Server nennt ExpressVPN nicht.

Wann die Konkurrenz besser sein kann

CyberGhost (376) und Proton VPN (166) nennen konkrete Serverzahlen in Wien.

Warum es passen kann

ExpressVPN nennt Lösungen für Apple TV, Fire TV Stick, Android TV, Smart-TVs, PlayStation und Xbox.

Wichtigste Funktion

MediaStreamer für Geräte ohne VPN-App.

Möglicher Nachteil

MediaStreamer ist Smart DNS und verschlüsselt nicht.

Wann die Konkurrenz besser sein kann

Bei Surfshark und PIA belegen Fernseher und Konsole keinen knappen Platz — beide haben keine Gerätegrenze.

Geräte und Apps

Wo es funktioniert, wie viele Geräte erlaubt sind und was fehlt.

Apps und Geräte

ExpressVPN nennt Lösungen für fast jedes Gerät im Haushalt. Bei den Protokollen gibt es Unterschiede je nach App — die nennt der Anbieter in seiner Serverliste selbst.

Apps und Geräte
WindowsOffizielle AppJaDie wichtigsten FunktionenLightway, WireGuard, OpenVPN und IKEv2EinschränkungenBei den Protokollen laut Serverliste keine Einschränkung.
Mac, LinuxOffizielle AppJaDie wichtigsten FunktionenEigene Apps mit LightwayEinschränkungenWireGuard gibt es laut Serverliste nur für iOS, Android und Windows; IKEv2 auch für Mac, nicht für Linux.
iPhone, iPad, AndroidOffizielle AppJaDie wichtigsten FunktionenEigene Apps mit Lightway und WireGuardEinschränkungenIKEv2 nennt die Serverliste nur für iOS, nicht für Android.
Apple TV, Fire TV Stick, Android TV, Smart-TVsOffizielle AppJa bzw. MediaStreamerDie wichtigsten FunktionenLösungen für den Fernseher; für Geräte ohne App den Smart-DNS-Dienst MediaStreamerEinschränkungenSmart DNS ändert die Region, verschlüsselt den Verkehr aber nicht wie ein VPN.
PlayStation, XboxOffizielle AppÜber Router oder AnleitungDie wichtigsten FunktionenExpressVPN nennt Lösungen für SpielkonsolenEinschränkungenDie Einrichtung ist aufwendiger als eine App.
RouterOffizielle AppAnleitung bzw. eigener RouterDie wichtigsten FunktionenAnleitungen für Router und der eigene Router AircoveEinschränkungenEin Router schützt alle Geräte im Netz, die Einrichtung dauert aber länger.
Chrome, Firefox, Edge, Brave, VivaldiOffizielle AppErweiterungDie wichtigsten FunktionenBrowser-ErweiterungenEinschränkungenEine Browser-Erweiterung ist kein Ersatz für die App auf dem Gerät.
Für die meisten reicht die App auf Handy und Computer. Wer Konsole oder Fernseher ohne App einbinden will, braucht den Router oder MediaStreamer — und sollte wissen, dass Smart DNS nicht verschlüsselt.

10, 12 oder 14 Geräte — je nach Tarif

Bei ExpressVPN hängt die Zahl der Geräte, die gleichzeitig verbunden sein dürfen, vom Tarif ab: Basic erlaubt 10, Advanced 12, Pro 14. Das ist ungewöhnlich — NordVPN und CyberGhost haben eine Zahl für alle Tarife, Surfshark und PIA gar keine Grenze.

Faire Nutzung: Die Grenze gilt für gleichzeitige Verbindungen — ExpressVPN nennt sie „Simultane Geräteverbindungen“.

Für wen es weniger wichtig ist: Brauchst du mehr als 14, sind Surfshark und PIA die Alternativen — beide begrenzen die Geräte nicht.

Zwei Handys
Zwei Laptops
Ein Tablet
Ein Fernseher
Eine Spielkonsole
Ein Arbeitslaptop

Acht Geräte passen in jeden Tarif; ab elf brauchst du Advanced, ab 13 Pro.

Bewertung der App in den Stores

Das sind Bewertungen aus den App-Stores. Bewertet wird, wie die App funktioniert; ob sich der Preis des Abos lohnt, sagt diese Zahl nicht.

App Store

iOS und iPadOS
4,6von 5

2 112 Bewertungen

Quelle

Bewertungen ändern sich ständig und sinken oft nach Preiserhöhungen oder wenn Funktionen wegfallen. Wir zeigen den Wert vom Tag der Prüfung samt Anzahl der Bewertungen, denn eine 4,8 aus zweihundert Bewertungen und eine 4,5 aus zwei Millionen sind nicht dasselbe.

Unsere Wertung und woraus sie sich zusammensetzt

Das ist unsere eigene Einschätzung auf Basis geprüfter Fakten. Sie ist weder ein Durchschnitt von Nutzerbewertungen noch eine Aussage des Anbieters. Unten findest du alle Kriterien, ihre Gewichtung und die Quelle zu jedem Fakt.

3,8von 5· 14 von 14 Kriterien geprüft

Durchschnitt aus 3 Tarifen: Basic 4,0 · Advanced 3,9 · Express Pro 3,5

Die Wertung wird für jeden Tarif einzeln berechnet, hier siehst du den Durchschnitt. Nicht enthalten sind Geschwindigkeit und das Freischalten von Streamingdiensten — beides können wir nicht prüfen, daher bewerten wir nur, was sich anhand offizieller Quellen prüfen lässt. Die vollständige Methodik.

Gleich für alle Tarife von „ExpressVPN“

Kriterien, die für alle Tarife dieses Anbieters gleich sind
KriteriumWas wir gefunden habenWertungQuelle
Angezeigter Preis ist Endpreis(10 %)exkl. USt. angegeben3,0unser Katalog
Kostenlos testbar(10 %)Geld-zurück-Garantie: 30 Tage3,0Quelle
Streamingdienste(4 %)Smart DNS5,0Quelle
Unabhängiges No-Logs-Audit(8 %)20255,0Quelle
Server in Österreich(12 %)physisch, Anzahl nicht veröffentlicht4,0Quelle
Länderabdeckung(12 %)113 Länder4,0Quelle
Jurisdiktion(9 %)außerhalb der „14 Eyes“, ohne Speicherpflicht5,0Quelle
Modernes Protokoll(1 %)auf allen wichtigen Plattformen5,0Quelle
Port-Forwarding(1 %)nicht vorhanden1,0Quelle
App-Bewertung(1 %)4,6 von 54,6unser Katalog

Je nach Tarif unterschiedlich

Kriterien, die sich je nach Tarif unterscheiden
KriteriumBasicAdvancedExpress Pro
Aktueller Preis(20 %)4,52,99 €/Monat inkl. USt.3,34,79 €/Monat inkl. USt.1,47,79 €/Monat inkl. USt.
Preissprung bei Verlängerung(5 %)3,07,99 €/Monat — 2,7× teurer3,010,99 €/Monat — 2,3× teurer3,018,00 €/Monat — 2,3× teurer
Was im selben Tarif enthalten ist(5 %)3,7Werbeblocker, Split-Tunneling (2 von 3)5,0Werbeblocker, Tracking-Blocker, Split-Tunneling (3 von 3)5,0Werbeblocker, Tracking-Blocker, Split-Tunneling (3 von 3)
Geräte gleichzeitig(2 %)4,0104,0124,014

Streamingdienste

In die Wertung fließt das mit 4 % Gewicht ein, bewertet wird aber nur, was der Anbieter ANBIETET. Ob sich eine bestimmte Plattform heute tatsächlich freischalten lässt, prüfen wir nicht: Dafür bräuchten wir sechs Abos, und die Antwort würde nur einen Tag gelten.

  • Smart DNS für Fernseher und Konsolen:jaQuelle
  • Server speziell für Streaming:Anbieter macht keine AngabeQuelle

Weitere Optionen

Diese beiden Punkte fließen nicht in die Wertung ein: Multi-Hop ist eine Nischenfunktion, und eine dedizierte IP ist fast überall eine Zusatzoption gegen Aufpreis — als Kriterium würde sie die Anbieter also nicht unterscheiden. Bei der Wahl des Tarifs sind sie aber wichtig, deshalb zeigen wir sie mit Quelle.

  • Doppel-VPN (Multi-Hop):Anbieter macht keine AngabeQuelle
  • Dedizierte IP-Adresse:Basic — Zusatzoption gegen Aufpreis · Advanced — Zusatzoption gegen Aufpreis · Express Pro — inklusive

Was du direkt nach dem Kauf tun solltest

Deaktiviere die automatische Verlängerung gleich nach dem Kauf, und zwar in den Kontoeinstellungen. Das Abo endet dadurch nicht — es läuft bis zum Ende der Laufzeit, und der Verlängerungspreis (derzeit 7,99 €/Monat — 2,7× teurer) wird nicht automatisch abgebucht.

Vergleiche eine Woche vor Ablauf noch einmal — und denk dabei nicht nur an eine Verlängerung. Bei den meisten Anbietern, die wir geprüft haben, ist der Verlängerungspreis höher als der Einführungspreis, daher kostet ein Wechsel oft weniger, als zu bleiben.

In den Bedingungen dieses Anbieters haben wir keine Klausel gefunden, wonach der Einführungspreis nur für Neukunden gilt — das ist aber keine Garantie, dass die Aktion bei einer Rückkehr tatsächlich gilt.

Was wir nicht behaupten

Über ExpressVPN hört man einiges. Daneben steht, was die Seiten des Anbieters schreiben — oder nicht schreiben.

  • Die 30-Tage-Garantie gilt für alle.

    Nein. Laut ExpressVPN nur für Erstnutzer; wer schon eine Rückerstattung bekommen hat, hat keinen Anspruch mehr. Für In-App-Käufe gilt sie gar nicht.

  • Der Prozentsatz beim Angebot ist die Ersparnis gegenüber später.

    ExpressVPN schreibt selbst, dass alle Rabatte am aktuellen Monatspreis der gewählten Stufe gemessen werden. Die spätere jährliche Verlängerung ist günstiger als das Monatsabo — der Prozentsatz wirkt deshalb größer, als er für dich ist.

  • Alle Tarife bieten dasselbe VPN.

    Bei ExpressVPN nicht ganz: Geräteanzahl, Trackerblocker und feste IP hängen vom Tarif ab.

  • Der österreichische Standort ist sicher in Wien.

    Das sagt ExpressVPN nicht. Die Serverliste nennt für Österreich keine Stadt; sie markiert den Standort nur nicht als virtuell.

  • Mit einem VPN bin ich im Internet anonym.

    Bist du nicht. Das VPN versteckt die Verbindung vor deinem Internetanbieter, aber das Konto, in das du dich einloggst, weiß so viel über dich wie vorher.

  • Steht auf der Seite kein Preis, gibt es den Dienst in Österreich nicht.

    Nicht unbedingt. Häufiger heißt es, dass der Anbieter ihn nicht veröffentlicht oder dass wir für Österreich noch keinen Preis mit Quelle und Datum gefunden haben. Verfügbarkeit und veröffentlichter Preis sind zwei verschiedene Dinge.

  • Ein Jahresabo ist immer günstiger.

    Günstiger als monatlich ist es nur, wenn du es bis zum Ende nutzt: Das ganze Jahr wird auf einmal bezahlt, und eine Kündigung erstattet den ungenutzten Teil nicht. Außerdem ist nicht jedes Angebot mit zwölf Monaten ein Jahresabo — oft zahlst du monatlich und bist nur zwölf Monate gebunden.

  • Wenn du die App löschst, ist das Abo gekündigt.

    Nein. Die Zahlung stoppt erst die Kündigung in dem Konto, über das du das Abo abgeschlossen hast. Die App verschwindet vom Handy, die Abbuchung bleibt.

  • Was in Deutschland gilt, gilt auch in Österreich.

    Nicht unbedingt, auch wenn Sprache und Währung gleich sind. Netflix bietet in Österreich zum Beispiel kein Abo mit Werbung an, in Deutschland schon, und manche Anbieter verlangen in Euro-Ländern je nach Land unterschiedliche Beträge. Deshalb übernehmen wir für Österreich keine Daten aus Deutschland.

  • Der angezeigte Preis ist immer der Endpreis.

    Nicht immer. Einige Anbieter — etwa mehrere VPN-Dienste — nennen ihre Preise ohne USt. und rechnen sie erst an der Kasse dazu; andere verrechnen in US-Dollar, und den Eurobetrag auf deinem Konto bestimmt dann der Kurs deiner Bank. Für digitale Abos gilt in Österreich in der Regel die USt. von 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

Die ExpressVPN-Punkte stammen von der deutschsprachigen Preisseite, der Österreich-Seite, der Serverliste und aus dem Hilfe-Center von ExpressVPN.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Tarife mit echten Unterschieden

    10, 12 oder 14 Geräte, feste IP im Pro-Tarif.

  • Deutschsprachige Seite in Euro

    Keine Umrechnung aus Dollar nötig.

  • Verlängerungsbetrag beim Angebot

    Du siehst vor dem Kauf, was nach 28 Monaten jährlich fällig wird.

  • Rechtssitz außerhalb der 14 Eyes

    Britische Jungferninseln, Audit 2025.

  • Österreich nicht virtuell markiert

    Anders als manche Länder in derselben Liste.

Nachteile

  • Garantie nur für Erstnutzer

    Nach einer früheren Rückerstattung gibt es keinen Anspruch mehr.

  • Keine Garantie bei In-App-Kauf

    Über App Store und Google Play entscheiden Apple und Google.

  • Rabatt am Monatspreis gemessen

    Der Prozentsatz wirkt größer, als er für dich ist.

  • Preis ohne USt.

    Die 20 % kommen erst an der Kasse dazu.

  • Kein Port-Forwarding und keine Stadt für Österreich

    Wer Port-Forwarding oder einen genauen Standort braucht, sucht woanders.

Unser Fazit

ExpressVPN ist in Österreich ein solider Kauf für alle, die zum ersten Mal ein VPN nehmen und direkt auf der Website bezahlen: deutschsprachige Seite in Euro, Rechtssitz außerhalb der 14 Eyes und Tarife, die sich tatsächlich unterscheiden. Den Rabatt solltest du richtig lesen — er ist am Monatsabo gemessen —, und die Garantie hat Bedingungen, die in der Werbung klein stehen: nur für Erstnutzer, nicht bei In-App-Käufen und je nach Aktion abweichend.

Als erstes VPN

Gute Wahl, wenn du direkt auf der Website kaufst.

Für Wiederkehrer

Hast du schon eine Rückerstattung bekommen, gilt die Garantie nicht mehr — rechne ohne sie.

Für Port-Forwarding

Nicht dieser Anbieter; schau dir Proton VPN oder PIA an.

Gegenüber NordVPN gewinnt ExpressVPN bei den Geräten im Pro-Tarif und verliert beim ehrlich gerechneten Rabatt. Gegenüber Surfshark verliert es bei der Gerätegrenze und beim kostenlosen Test, gewinnt aber bei der Transparenz der Verlängerung. Gegenüber CyberGhost verliert es beim Standort in Wien und bei der Garantie des langen Tarifs, gewinnt aber bei der Geräteanzahl.

Was ExpressVPN in Österreich kostet

Geprüfte Beträge von der deutschsprachigen Preisseite. ExpressVPN nennt sie ohne USt.

Sechs VPNs vergleichen

ExpressVPN schreibt unter die Preise: „Alle Beträge sind in EUR ausgewiesen. Die Mehrwertsteuer wird an der Kasse erhoben, falls zutreffend.“ Für Privatpersonen mit Wohnsitz in Österreich gilt die österreichische USt. von 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt. Dazu kommt der Rhythmus: Der beworbene Monatsbetrag ist bei längeren Tarifen eine Division — bezahlt wird der ganze Zeitraum im Voraus. Prüf deshalb im Bezahlfenster, dass Österreich als Land gewählt ist, und lies den Gesamtbetrag, bevor du bestätigst.

ExpressVPN: Aktionen und Rabatte

Geprüfte Aktionen oder Rabattcodes für ExpressVPN haben wir derzeit nicht. Sobald der Anbieter welche veröffentlicht und wir sie geprüft haben, stehen hier Datum und Bedingungen — erfundene Gutscheine zeigen wir nicht.

Preis und Aktionen beobachten

ExpressVPN kostenlos testen

Eine kostenlose Testphase für ExpressVPN haben wir auf der Seite des Anbieters derzeit nicht gesehen. Sobald es eine gibt, vermerken wir sie hier und in der Liste der kostenlosen Testphasen.

Alle kostenlosen Testphasen

So zahlst du für ExpressVPN weniger

Einen günstigeren Weg, den wir bestätigen könnten, gibt es derzeit nicht: Unter den geprüften Tarifen von ExpressVPN gibt es weder eine günstigere Jahresvariante desselben Tarifs noch einen Familien- oder Studierendentarif.

Vergleiche den Preis mit Alternativen: Preis von Proton VPN · Preis von CyberGhost VPN · Preis von Surfshark

Wir zeigen nur offizielle Wege des Anbieters — ohne geteilte Konten und ohne Regionswechsel.

Kundenservice

Das Hilfe-Center gibt es auf Deutsch.

Quelle: www.expressvpn.com/de/support/

Kontaktwege, die der Anbieter nennt:

  • Chat
  • E-Mail oder Formular

Laut Anbieter rund um die Uhr erreichbar.

„Get 24/7 live support. Can’t find what you are looking for? Ask your questions via live chat and get dedicated help."

Quelle: www.expressvpn.com/support/

Wem dieser Dienst gehört

Gehört zu „Kape Technologies“.

Derselbe Eigentümer hat in unserem Katalog auch: CyberGhost, Private Internet Access.

Zur selben Gruppe gehört auch „Webselenese“ — ein Unternehmen, das auf seiner Website angibt, Bewertungsseiten aufzubauen. Derselbe Eigentümer hat also sowohl VPN-Dienste als auch Seiten, auf denen VPN-Dienste bewertet werden.

„Joined the Kape Technologies family of leading privacy and security brands"

Quelle: www.expressvpn.com/about-us

Häufige Fragen

Ja. Österreich steht in der vollständigen Serverliste, bei allen Protokollen als verfügbar und ohne den Hinweis auf einen virtuellen Standort. Eine Stadt und eine Serverzahl nennt ExpressVPN nicht.

Die deutschsprachige Preisseite nennt Euro: „Alle Beträge sind in EUR ausgewiesen.“ Die Steuer ist nicht enthalten, sie wird an der Kasse erhoben — für Privatpersonen in Österreich 20 %.

Das hängt vom Tarif ab: Basic 10, Advanced 12, Pro 14 gleichzeitig.

Laut ExpressVPN nur für Erstnutzer. Wer schon eine Rückerstattung bekommen hat, hat keinen Anspruch mehr, und für In-App-Käufe über App Store oder Google Play gilt die Garantie nicht.

Im Kundenportal ExpressVPN+: Profilsymbol oben rechts, „Konto & Abrechnung“, beim Zahlungsverlauf „Zahlungen anzeigen“, Rechnung wählen, „Support kontaktieren“ und den Grund absenden. Alternativ geht es über den Support.

Das Abo verlängert sich automatisch jährlich. Den Betrag nennt ExpressVPN direkt beim Angebot auf der Preisseite.

Im Pro-Tarif ja. In Basic und Advanced gibt es die dedizierte IP als bezahlten Zusatz. Österreich steht laut ExpressVPN-Hilfe auf der Liste der Standorte für dedizierte IPs.

Nein. In diesem Vergleich bieten es Proton VPN und PIA an.

Weil er am Monatspreis gemessen wird — so schreibt es ExpressVPN selbst. Die spätere jährliche Verlängerung ist günstiger als das Monatsabo, deshalb ist deine tatsächliche Ersparnis gegenüber dem, was du danach zahlst, kleiner als der Prozentsatz.

Einen dauerhaft kostenlosen Tarif hat ExpressVPN nicht. Es gibt die 30-Tage-Garantie für Erstnutzer, die direkt auf der Website kaufen.

Schau zuerst, wer das Geld abbucht — davon hängt ab, wo du kündigst. Hast du in einer App abgeschlossen, läuft die Zahlung meist über dein Google-Konto oder deinen Apple Account. Sieh in deinen Abos bei Google Play nach, am iPhone unter „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“, und zwar mit genau dem Konto, mit dem du bezahlt hast. Findest du das Abo dort nicht, rät Apple, in deinen E-Mails nach „Beleg von Apple“ oder „Rechnung von Apple“ zu suchen: Auf dem Beleg steht, welcher Account verwendet wurde. Gibt es keinen Beleg von Apple, hast du das Abo laut Apple womöglich bei einem anderen Unternehmen abgeschlossen — welches, zeigt dein Kontoauszug oder deine Kreditkartenabrechnung.

Öffne am Android-Gerät deine Abos bei Google Play, wähle das Abo aus, tippe auf „Abo kündigen“ und folge der Anleitung. Am Computer geht es über play.google.com/store/account/subscriptions: beim Abo „Verwalten“ → „Abo kündigen“ → einen Grund auswählen → „Weiter“. So beschreibt es die Google-Hilfe. Willst du nur eine Pause, bieten manche Apps „Zahlungen aussetzen“ an — laut Google für eine Woche bis drei Monate, beginnend am Ende des laufenden Abrechnungszeitraums. Das Abo selbst bleibt dabei bestehen.

Am iPhone: „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“ → das Abo antippen → „Abo kündigen“. Achte auf die Wörter: Das Menü heißt „Abonnements“, der Button „Abo kündigen“, und womöglich musst du nach unten scrollen, um ihn zu finden. Wird keine Taste zum Kündigen angezeigt oder ist ein Ablaufhinweis in roter Schrift zu sehen, ist das Abo laut Apple bereits gekündigt. Ein Probeabo solltest du laut Apple mindestens 24 Stunden vor Ablauf der Probezeit kündigen.

Nein. Google schreibt es als eigenen Hinweis: „Wenn Sie die App deinstallieren, wird Ihr Abo nicht gekündigt.“ Bezahlt wird weiter, bis du in dem Konto kündigst, über das du das Abo abgeschlossen hast.

Dann kündigst du bei diesem Anbieter; auf der Seite des Dienstes gibt es dafür oft keinen Button. Apple sagt es ausdrücklich: Bei einem Abo, das du über deinen Mobilfunkanbieter oder einen anderen Anbieter erhalten hast, wendest du dich an diesen. In Österreich ist das häufig: Magenta TV ist laut Magenta „nur mit einem Internet- oder Smartphonetarif möglich“, A1 Xplore TV braucht einen Anschluss von A1, und über A1 Select zahlst du bei A1 für einen „Slot“ mit Netflix, Disney+, HBO Max, CANAL+ oder A1 TV Stream. Ist das TV-Paket mit Internet oder Telefon gebündelt, gilt das Telekommunikationsgesetz für das ganze Paket: Die Mindestlaufzeit darf höchstens 24 Monate betragen und die Kündigungsfrist höchstens einen Monat — eine vereinbarte Mindestlaufzeit gilt aber weiter.

Nein. Apple schreibt: „Du kannst das Abonnement eines Familienmitglieds nicht kündigen.“ Steht auf dem Beleg der Account eines Familienmitglieds, bitte diese Person, das Abo zu kündigen. Steht dort ein anderer Account von dir, meldest du dich mit diesem an und kündigst dort.

Grundsätzlich ja. Nach § 11 FAGG kannst du von einem Vertrag, den du im Fernabsatz — etwa online — geschlossen hast, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücktreten; bei Dienstleistungen zählt die Frist ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Hat dich der Anbieter über das Rücktrittsrecht nicht informiert, verlängert sich die Frist um zwölf Monate (§ 12 FAGG). Hast du verlangt, dass die Leistung schon während der Frist beginnt, zahlst du beim Rücktritt einen anteiligen Betrag (§ 16 Abs. 1 FAGG); für digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, zahlst du nichts (§ 16 Abs. 3 FAGG).

Bei einem Streaming-Abo nicht. Der Gerichtshof der EU hat am 9. Juli 2026 in einem Verfahren gegen Sky Österreich entschieden (C-234/25): Ein Streaming-Abo mit Empfehlungen, Listen und wechselndem Katalog ist eine digitale Dienstleistung, deshalb lässt sich das Rücktrittsrecht nicht ausschließen; wer zurücktritt, zahlt einen anteiligen Betrag. Bei anderen digitalen Inhalten entfällt das Rücktrittsrecht nur, wenn drei Bedingungen zusammen erfüllt sind: Du hast dem sofortigen Beginn ausdrücklich zugestimmt, du hast bestätigt, dass du damit das Rücktrittsrecht verlierst, und der Anbieter hat dir das auf einem dauerhaften Datenträger bestätigt (§ 18 Abs. 1 Z 11 FAGG).

Eine Pflicht, die ab 1. Oktober 2026 gilt (§ 13a FAGG): Für Verträge, die du online abschließt, muss der Anbieter eine Funktion anbieten, die mit „Vertrag widerrufen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung beschriftet und während der gesamten Rücktrittsfrist erreichbar ist; bestätigt wird mit „Widerruf bestätigen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung. Sie gilt für Verträge, die nach dem 30. September 2026 geschlossen werden. Gedacht ist sie für den Rücktritt innerhalb der Frist — ein Abo, das schon länger läuft, kündigst du damit nicht.

Wenn dein Schweigen als Zustimmung gelten soll, ja: Eine solche Klausel bindet dich nur, wenn dich der Anbieter zu Beginn der dafür vorgesehenen Frist besonders auf die Bedeutung deines Verhaltens hinweist und du eine angemessene Frist für eine ausdrückliche Erklärung hast (§ 6 Abs. 1 Z 2 KSchG). Das Portal konsumentenfragen.at des Sozialministeriums verbindet diese Regel ausdrücklich mit der automatischen Vertragsverlängerung, und der OGH hat sie im Verfahren gegen PE Digital (Parship, ElitePartner) bestätigt. Bei Internet- und Handyverträgen muss dich der Anbieter vor dem Ende der Mindestlaufzeit oder einer automatischen Verlängerung auf einem dauerhaften Datenträger informieren (§ 135 Abs. 6 TKG 2021). Für die Kündigung selbst darf der Anbieter keine strengere Form als die Schriftform verlangen (§ 6 Abs. 1 Z 4 KSchG).

Nein. Google schreibt: „Wenn Sie ein Abo kündigen, können Sie es für den bereits bezahlten Zeitraum weiterhin nutzen.“ Umgekehrt holt eine Kündigung gleich nach der Zahlung das Geld für diesen Zeitraum nicht zurück, sie verhindert nur die nächste Abbuchung; innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss gibt es dafür den Rücktritt. Ob die Kündigung durch ist, siehst du in der Liste: Am iPhone fehlt dann die Taste zum Kündigen, oder ein Ablaufhinweis in roter Schrift ist zu sehen; bei Google Play bietet ein gekündigtes Abo laut Google-Hilfe „Erneut abonnieren“ an.

Manchmal, aber nicht garantiert. Schick die Anfrage dorthin, wo du bezahlt hast — in den Store oder zum Anbieter. Google schreibt: „Die meisten Apps im Play Store stammen nicht von Google, sondern von Drittentwicklern.“ Der Entwickler kann bei Problemen mit Käufen helfen und nach seinen Richtlinien und den geltenden Gesetzen erstatten. Eine Belastung, die weder von dir noch von jemandem stammt, den du kennst, meldest du laut Google innerhalb von 120 Tagen nach der Transaktion. Teilweise Erstattungen für Abos führt Google als eigene Regel nur für Deutschland, Frankreich und Israel — Österreich steht nicht auf dieser Liste.

Nein, das sind zwei getrennte Schritte, die man leicht verwechselt. Das Löschen des Kontos entfernt deine Daten, stoppt aber keine Zahlung, wenn du das Abo über einen App-Store abgeschlossen hast: Dort läuft es unabhängig vom Konto weiter. Die richtige Reihenfolge ist deshalb: zuerst dort kündigen, wo du bezahlst, prüfen, ob die Kündigung durch ist, und erst dann das Konto löschen.

Meist endet nur der Zugang zu den Inhalten, das Konto bleibt: Verlauf, Einstellungen und Gespeichertes sind noch da, und wenn du später zurückkommst, fängst du nicht bei null an. Ein Gesetz verlangt das aber nicht — es ist eine Entscheidung des Dienstes, und die Daten können nach einiger Zeit auch gelöscht werden. Ist dir etwas davon wichtig, exportiere es vor dem Ende des Abos; danach ist ein Export womöglich nur noch mit einem bezahlten Abo möglich.

Ja, das regelt EU-Recht. Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kannst du eine Kopie der über dich gespeicherten Daten verlangen, ihre Löschung und ihre Herausgabe in einem maschinenlesbaren Format, um sie anderswohin mitzunehmen. Auf den Antrag muss in der Regel innerhalb eines Monats geantwortet werden. Schick ihn an den Anbieter selbst; antwortet er nicht oder lehnt er ab, kannst du dich in Österreich an die Österreichische Datenschutzbehörde wenden. Das Recht hast du also — dass der Anbieter es rasch und gut erfüllt, können wir nicht versprechen.

Verlässlich nur auf dem Kontoauszug. Der Betrag dort kann vom Preis auf der Seite abweichen, meist aus einem von drei Gründen: Ein Einführungspreis ist ausgelaufen; der Anbieter nennt seine Preise ohne USt. und rechnet sie erst an der Kasse dazu, wie mehrere VPN-Dienste; oder er verrechnet in US-Dollar, und den Eurobetrag bestimmt der Kurs deiner Bank. Die USt. richtet sich bei digitalen Abos nach deinem Wohnsitz — in Österreich sind es in der Regel 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

Verlängerung, Kündigung und Geld zurück

Das Angebot auf der Preisseite läuft 28 Monate und verlängert sich danach automatisch jährlich; den Verlängerungsbetrag nennt ExpressVPN direkt beim Angebot. Eine Rückerstattung beantragst du im Kundenportal ExpressVPN+ über die Rechnung oder beim Support. Beim Abschalten der automatischen Verlängerung hilft im Zweifel der Live-Chat.

Auf der ExpressVPN-Website gekauft

Rückerstattung: im ExpressVPN+-Portal anmelden, oben rechts auf das Profilsymbol, „Konto & Abrechnung“, beim Zahlungsverlauf „Zahlungen anzeigen“, die Rechnung wählen und „Support kontaktieren“. Für Erstnutzer geht das innerhalb von 30 Tagen ab dem Kauf — auch für eine dazugekaufte dedizierte IP.

Im App Store gekauft

Für In-App-Käufe gilt die ExpressVPN-Garantie nicht. Eine Rückerstattung beantragst du bei Apple; die Entscheidung liegt laut ExpressVPN allein beim Apple-Support.

Über Google Play gekauft

Auch hier gilt die ExpressVPN-Garantie nicht. Rückerstattungen laufen über Google Play und liegen laut ExpressVPN allein im Ermessen des Google-Play-Supports.

Was du auf der Tarifkarte immer prüfen solltest

  • Ob du als Erstnutzer giltst
  • Wo du bezahlst — Website oder App-Store
  • Welcher Betrag nach 28 Monaten jährlich fällig wird
  • Ob die USt. im Betrag enthalten ist

Bedingungen können je nach Aktion abweichen

Laut ExpressVPN hängen die Bedingungen der Rückerstattung von Paket, Zahlungsart und Aktion ab und stehen an der Kasse. Das ist kein theoretischer Hinweis: Abos, die zwischen 10. Juni und 11. Juli 2026 abgeschlossen wurden, waren wegen eines WM-Gewinnspiels von der Garantie ausgeschlossen. Lies die Bedingungen im Bezahlfenster, bevor du bestätigst. Welches Rücktrittsrecht es in Österreich für online abgeschlossene Verträge gibt, steht in den Fragen unten.

So arbeiten wir

Diese Seite ist ein Vergleich. Zu jeder Aussage steht, woher sie stammt.

Fakten aus den Dokumenten der Anbieter

Rechtssitz, Jahr des letzten unabhängigen Audits, Zahl der Serverländer, Geräteanzahl und Geld-zurück-Frist stammen von den Seiten der Anbieter, jeweils mit dem Datum, an dem wir sie gelesen haben.

Keine Tempozahl für Österreich

Hier steht keine Tempozahl für Österreich. Der Abschnitt zur Geschwindigkeit erklärt, WIE man veröffentlichte Tests liest: Ort, Uhrzeit und Protokoll verändern alles, deshalb verspricht dir die Zahl eines anderen nichts.

Beträge nur im Preisblock

VPN-Preislisten ändern sich mit den Aktionen oft von Woche zu Woche. Beträge stehen deshalb nicht im Text, sondern nur im Preisblock, mit dem Datum der Prüfung.

Preis und Steuer so, wie der Anbieter sie zeigt

Vier der sechs Anbieter nennen auf ihren deutschsprachigen Seiten Euro-Beträge ohne USt., einer nennt US-Dollar, einer lässt dich die Währung wählen. Wir rechnen nicht heimlich um: Im Preisblock steht der Betrag des Anbieters, und bei Preisen ohne Steuer zusätzlich der Betrag mit 20 % USt.

Produktfakten sind überall gleich, Marktfakten nicht

Wie viele Bildschirme ein Tarif erlaubt, wie viele Geräte ein Konto zulässt, wie viele Server ein Netz hat — das hängt nicht vom Land ab, und auf unseren Seiten stehen diese Zahlen in jeder Sprache gleich; ein eigenes Werkzeug prüft das. Preis, Aktionen, Verfügbarkeit und die Sprache der Oberfläche sind dagegen Marktfragen, und die übernehmen wir nie aus einem anderen Land.

Eine Liste lässt sich prüfen, ein Zahlungsfenster nicht

Veröffentlicht ein Dienst die Liste seiner Länder, können wir sagen, ob Österreich darauf steht — die Liste ist für alle gleich. Was die Zahlungsseite in Österreich anzeigt, lässt sich aus einem anderen Land nicht zuverlässig prüfen. Dort schreiben wir „vor dem Bezahlen prüfen“ und tun nicht so, als wüssten wir es.

Eine leere Stelle bleibt leer

Ist ein Abschnitt hier kürzer als anderswo, haben wir für diesen Markt keine Daten — dem Produkt fehlt deshalb nichts. Wir füllen die Lücke nicht mit allgemeinem Text, nur damit die Seite vollständiger wirkt.

Drei Antworten statt einer

Wir unterscheiden „gibt es nicht“, „veröffentlicht der Anbieter nicht“ und „haben wir nicht gefunden“. Das sind drei verschiedene Dinge; würden wir sie vermischen, stünde unsere eigene Wissenslücke als Nachteil beim Produkt.

Ein ungeprüfter Preis wird nicht angezeigt

Hat ein Betrag keine Quelle und kein Datum, zeigen wir ihn nicht. Eine leere Stelle ist ehrlicher als eine Zahl, die nur richtig aussieht — und Preise ändern sich öfter, als Artikel aktualisiert werden.

Daten für Österreich, keine Übersetzung

Diese Seite ist keine Übersetzung einer anderen Sprachfassung. Dass in Österreich wie in Deutschland in Euro bezahlt wird, heißt auch nicht, dass Tarife und Preise gleich sind — deshalb übernehmen wir keine Daten aus Deutschland oder einem anderen Euro-Land. Wo wir für Österreich nichts haben, sagen wir das offen.

Affiliate-Links sind direkt am Link gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben. Die Provision beeinflusst nicht, was wir schreiben, und du erfährst es schon vor dem Klick.

Fehler korrigieren wir sichtbar

Haben wir etwas falsch geschrieben, korrigieren wir es und halten fest, was sich geändert hat. Bei einer stillen Korrektur würdest du nie erfahren, dass du dich einmal auf eine falsche Angabe verlassen hast.

So prüfen wir die Angaben

Ist hier etwas veraltet, sag es uns — wir korrigieren es und vermerken das Datum.

Die Reihenfolge im Vergleich ergibt sich aus den Kriterien, nicht aus Partnerschaften.

Ein Teil der Links zu den Anbietern sind Affiliate-Links: Schließt jemand darüber ein Abo ab, können wir eine Provision bekommen. Das ändert weder den Preis noch den Platz im Vergleich. Affiliate-Links sind immer direkt beim Link gekennzeichnet.

Preis beobachten

Du bekommst eine E-Mail, sobald der Preis auf deinen Wunschpreis fällt.

Wir schreiben dir, wenn der Preis von „ExpressVPN“ auf deinen Wunschpreis oder darunter fällt.

Wir vergleichen den regulären Monatspreis nach Aktionen und Testphasen.

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