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Proton Free1 Gerät gleichzeitig
Kostenlos

VPN in Österreich

Proton VPN in Österreich: gratis anfangen, mit Plus nach Wien

Proton VPN ist der einzige Anbieter in diesem Vergleich mit einem dauerhaft kostenlosen Tarif: Proton Free schützt ein Gerät und verbindet mit Servern in zehn zufällig ausgewählten Ländern. Mit einem bezahlten Tarif bekommst du 166 Server in Wien — laut Proton ein Standort physischer Server —, Port-Forwarding und den Schweizer Rechtssitz. Die Preisseite lässt die Währung wählen — CHF, EUR oder USD; die Euro-Preise stehen im Preisblock.

  • Dauerhaft kostenloser Tarif. Proton Free: ein Gerät, Server in zehn zufällig ausgewählten Ländern, keine Kreditkarte nötig.
  • 166 Server in Wien. Laut Serverliste eine Stadt; bei Proton ist Wien ein Standort physischer Server.
  • Port-Forwarding. In den bezahlten Tarifen — in diesem Vergleich bietet das sonst nur PIA.
  • Rechtssitz Schweiz. Außerhalb der 14 Eyes; Betreiber ist die Proton AG bei Genf.
  • Audit 2026. Die jüngste unabhängige Prüfung unter den sechs Anbietern.

Das Wichtigste vor dem Kauf

Die Euro-Preise stehen im Preisblock; die Preisseite lässt dich zwischen CHF, EUR und USD wählen. Ob die USt. im Betrag enthalten ist, nennt die Preisseite nicht — lies den Gesamtbetrag im Bezahlfenster. Und mit Proton Free wählst du das Land nicht selbst: Österreich bekommst du sicher erst mit einem bezahlten Tarif.

Tomas StankevičiusAktualisiert am 2026-10-15Geprüft auf der Preisseite, in der Serverliste und im Support von Proton VPN

Kurz und knapp

Rechtssitz
Schweiz
Unabhängiges Audit
2026
Server
149 Länder; in Österreich 166, Wien
Kostenloser Tarif
Ja — 1 Gerät, 10 Länder zufällig
Geräte mit Plus
10 gleichzeitig
Port-Forwarding
Ja, in bezahlten Tarifen
Währung auf der Seite
Wählbar: CHF, EUR, USD
Geld-zurück
30 Tage

Bewertet für den österreichischen Markt.

Von den Seiten der Anbieter

Die Angaben stammen von den deutschsprachigen Seiten der Anbieter und aus ihren Hilfe-Centern.

Keine eigene Tempomessung

Was wir nicht selbst gemessen haben, schreiben wir nicht als Zahl hin. Deshalb gibt es hier keinen Geschwindigkeitstest, sondern eine Anleitung, wie du veröffentlichte Tests liest.

Preis mit und ohne USt.

Vier der sechs Anbieter zeigen ihre Preise ohne USt. Im Preisblock steht deshalb der Betrag des Anbieters und darunter der Betrag inklusive 20 % USt.

Affiliate-Links gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben — nicht irgendwo am Seitenende.

Kurz gesagt

Proton VPN ist die naheliegende Wahl, wenn du ohne Zahlung anfangen oder Port-Forwarding nutzen willst — Port-Forwarding bietet in diesem Vergleich sonst nur PIA, einen dauerhaft kostenlosen Tarif niemand. Für Österreich spricht außerdem die Serverliste: 166 Server in Wien, und Proton nennt Wien als Standort physischer Server. Der Rechtssitz liegt in der Schweiz, das letzte Audit stammt aus 2026. Was fehlt, ist ein geprüfter österreichischer Preis.

Der größte Vorteil

Dauerhaft kostenlos anfangen, Port-Forwarding und 166 Server in Wien.

Der größte Kompromiss

Kein geprüfter Preis für Österreich; mit Free kein wählbares Land.

Wir empfehlen vor allem:
Für alle, die kostenlos anfangen wollen, und für alle, die Port-Forwarding brauchen.
Mit Vorbehalt:
Für alle, die vor dem Kauf einen geprüften Euro-Preis für Österreich sehen wollen.

Für wen Proton VPN passt — und für wen nicht

Ehrlich gesagt: Der Gratis-Tarif ist ein Anfang, kein Ersatz für alles.

Passt gut

  • Wer gratis anfangen will

    Proton Free läuft dauerhaft, ohne Kreditkarte, auf einem Gerät.

  • Wer Port-Forwarding braucht

    In den bezahlten Tarifen enthalten.

  • Wer eine österreichische Adresse braucht

    166 Server in Wien, laut Proton ein Standort physischer Server.

  • Wer auf Rechtssitz und Audit achtet

    Schweiz, letzte unabhängige Prüfung 2026.

  • Wer mehrere Proton-Dienste nutzt

    Unlimited bündelt VPN Plus, Mail Plus, Drive Plus und Pass Plus.

Passt weniger

  • Wer mehr als zehn Geräte hat

    VPN Plus erlaubt zehn gleichzeitig; Surfshark und PIA haben keine Grenze.

  • Wer mit Free gezielt Österreich nutzen will

    Die zehn Länder im Gratis-Tarif sind zufällig ausgewählt.

  • Wer bar oder per Überweisung zahlt und auf die Garantie zählt

    Für Zahlungen per Banküberweisung oder bar erstattet Proton derzeit nichts.

Was Proton VPN in Österreich unterscheidet

Drei Dinge, die sich auf den deutschsprachigen Seiten des Anbieters prüfen lassen.

Der einzige dauerhaft kostenlose Tarif

Proton Free braucht keine Kreditkarte, hat laut Proton keine Datenlimits und schützt ein Gerät. Die zehn Länder werden zufällig zugeteilt.

Für wen es am wichtigsten ist: Für alle, die ein VPN erst ausprobieren oder nur gelegentlich brauchen.

Physische Server in Wien

166 Server in einer Stadt; auf Protons Seite zu Smart Routing ist Wien ein Standort physischer Server. Auch Secure Core, die Umleitung über ein zusätzliches, datenschutzfreundliches Land, gibt es mit österreichischem Ausgang — über einen Server.

Für wen es am wichtigsten ist: Für alle, die eine österreichische Adresse ohne Umweg brauchen.

Nach der Kündigung zurück zu Free

Kündigst du ein bezahltes Abo, nutzt du die Plus-Funktionen bis zum nächsten Verlängerungsdatum; danach wird dein Konto auf Proton Free zurückgestuft, nicht gelöscht.

Für wen es am wichtigsten ist: Für alle, die das VPN nur zeitweise brauchen.

Free, VPN Plus und Unlimited

Proton hat als einziger Anbieter im Vergleich einen dauerhaft kostenlosen Tarif. Die bezahlten Tarife unterscheiden sich darin, wie viel vom übrigen Proton-Angebot dabei ist.

Free, VPN Plus und Unlimited
Proton FreeWas drin istEin Gerät, mittlere Geschwindigkeit, Server in zehn zufällig ausgewählten Ländern; keine Kreditkarte nötig.Für wen es Sinn ergibtFür gelegentlichen Schutz im öffentlichen WLAN — nicht, wenn du gezielt eine österreichische Adresse brauchst.
VPN PlusWas drin istZehn Geräte, alle 149 Länder, Blocker für Werbung, Tracker und Malware, Streaming, P2P, Secure Core und Port-Forwarding; dazu die Free-Versionen von Proton Mail, Drive und Pass.Für wen es Sinn ergibtFür alle, die ein vollständiges VPN wollen.
Proton UnlimitedWas drin istVPN Plus zusammen mit Mail Plus, Drive Plus und Pass Plus.Für wen es Sinn ergibtFür alle, die ohnehin mehrere Proton-Dienste bezahlen würden.
Laufzeit: 1 Monat, 1 Jahr oder 2 JahreWas drin istWechselst du Laufzeit oder Tarif, rechnet Proton das bereits Bezahlte anteilig als Guthaben an.Für wen es Sinn ergibtDen Rabatt nennt Proton „auf den Monatspreis“ — wie die meisten Anbieter hier.

Für Österreich ist die Grenze zwischen Free und Plus klar: Free schützt die Verbindung, eine österreichische Adresse garantiert erst ein bezahlter Tarif.

Im Vergleich zur Konkurrenz

Schnelle Auswahl nach Priorität und die vollständige Kriterientabelle.

Welches VPN passt zu deiner Priorität?

Gratis-Tarif und Port-Forwarding

Proton VPN

Nimm Proton VPN, wenn …

… du ohne Zahlung anfangen oder Port-Forwarding nutzen willst, mit 166 Servern in Wien.

Kompromiss: Währung wählbar; ob die USt. enthalten ist, nennt die Preisseite nicht.

Port-Forwarding ohne Gerätegrenze

PIA

Nimm PIA, wenn …

… du Port-Forwarding und unbegrenzt viele Geräte willst — laut Serverliste auch auf den österreichischen Servern.

Kompromiss: Rechtssitz in den USA.

Test über die App

Surfshark

Nimm Surfshark, wenn …

… du ein vollständiges VPN sieben Tage kostenlos testen willst, auf bis zu drei Geräten.

Kompromiss: Kein Port-Forwarding, kein dauerhaft kostenloser Tarif.

Rechtssitz und Audit

NordVPN

Nimm NordVPN, wenn …

… dir Panama, sechs Audits und physische Server in Wien wichtiger sind als ein Gratis-Tarif.

Kompromiss: Kein Port-Forwarding.

Alle VPNs vergleichen

Sechs VPNs nach prüfbaren Kriterien

In dieser Tabelle gibt es keine Geschwindigkeit und keine Sterne. Drin steht nur, was sich in den Dokumenten der Anbieter prüfen lässt. Die letzten zwei Zeilen betreffen Österreich: wie der Preis auf der deutschsprachigen Seite steht und ob es einen Standort in Österreich gibt.

Rechtssitz
Panama — außerhalb der 14 Eyes
Letztes unabhängiges Audit
2025
Server in so vielen Ländern
150
Port-Forwarding
Nein
Geräte gleichzeitig
10
Dauerhaft kostenloser Tarif
Nein
Geld-zurück-Garantie
30 Tage — nur beim ersten Abo
Preis auf der deutschsprachigen Seite
Euro, ohne USt. — „Ggf. fällt MwSt. an.“
Server in Österreich
Ja — 72, alle in Wien

Gratis anfangen, Port-Forwarding — Proton VPN

Der einzige dauerhaft kostenlose Tarif und 166 Server in Wien.

Port-Forwarding ohne Gerätegrenze — PIA

Unbegrenzt viele Geräte — aber Rechtssitz in den USA.

Ein Land mehr, kein Gratis-Tarif — NordVPN

150 Länder und sechs Audits — dafür weder Port-Forwarding noch einen kostenlosen Tarif.

Fakten mit Quelle

Jede Angabe stammt von einer Seite von Proton VPN — Preisseite, Serverliste oder Support —.

Fakten mit Quelle
Rechtssitz„Proton VPN" aktuellSchweizWas das für dich bedeutetBetreiber ist die Proton AG in Plan-les-Ouates bei Genf; es gilt Schweizer Recht.
Unabhängiges Audit„Proton VPN" aktuell2026Was das für dich bedeutetDie jüngste Prüfung der No-Logs-Praxis fand im Mai 2026 statt.
Server weltweit„Proton VPN" aktuell149 Länder, 20.798 ServerWas das für dich bedeutetSo die Serverliste; die Preisseite rundet auf „über 140 Ländern“.
Server in Österreich„Proton VPN" aktuell166, eine StadtWas das für dich bedeutetWien — laut Protons Seite zu Smart Routing ein Standort physischer Server.
Secure Core„Proton VPN" aktuellEin Server mit Ausgang in ÖsterreichWas das für dich bedeutetSecure Core leitet den Verkehr zuerst über Server in datenschutzfreundlichen Ländern wie der Schweiz oder Island; nur mit Plus.
Kostenloser Tarif„Proton VPN" aktuellJaWas das für dich bedeutetEin Gerät, zehn zufällig ausgewählte Länder, ohne Kreditkarte und laut Proton ohne Datenlimit.
Geräte mit Plus„Proton VPN" aktuell10 gleichzeitigWas das für dich bedeutetMit Proton Free ist es eines.
Port-Forwarding„Proton VPN" aktuellJaWas das für dich bedeutetIn den bezahlten Tarifen; laut Proton unter Windows und Linux, unter macOS als Vorabversion.
Währung„Proton VPN" aktuellCHF, EUR oder USDWas das für dich bedeutetAuf der Preisseite wählbar. Ob die USt. enthalten ist, nennt die Preisseite nicht.
Zahlung„Proton VPN" aktuellKarte, PayPal, Proton-GuthabenWas das für dich bedeutetGuthaben kannst du auch mit Bargeld, Banküberweisung oder Bitcoin kaufen — für Bargeld und Überweisung erstattet Proton derzeit aber nichts.
Geld-zurück„Proton VPN" aktuell30 TageWas das für dich bedeutetDer Anbieter nennt eine Geld-zurück-Garantie von 30 Tagen. Das ist nicht dasselbe wie eine Kündigung: Das Abo verlängert sich weiter, bis du es kündigst, und die Garantie gilt nur für die ersten Tage nach dem Kauf. Proton spricht von einer Garantie für alle Abonnements innerhalb der ersten 30 Tage.
Nach der Kündigung„Proton VPN" aktuellZurück zu Proton FreeWas das für dich bedeutetBis zum Verlängerungsdatum bleiben die bezahlten Funktionen aktiv; das Konto wird nicht gelöscht.

Server und Geschwindigkeit

Wo die Server stehen, wie sie von Österreich aus funktionieren und was du im Alltag erwarten kannst.

Wo die Server stehen — und wann das in Österreich zählt

Proton VPN nennt Server in 149 Ländern, zusammen 20.798. Für Österreich führt die Serverliste 166 Server in einer Stadt. Auf der Seite zu Smart Routing, also zu virtuellen Standorten, nennt Proton Wien als Ort physischer Server.

Was Proton über Wien sagt

Österreich gehört nicht zu den Ländern, die Proton nur per Smart Routing erreicht. Im Gegenteil: Für Slowenien leitet Proton über Server in Wien. Die österreichischen Server bewirbt Proton als 10-Gbit/s-Server.

Wann du wirklich einen Server in Österreich brauchst

Wenn du aus dem Ausland einen österreichischen Dienst nutzen willst, der nur Adressen aus Österreich zulässt. Mehrere Anbieter werben auf ihren Österreich-Seiten ausdrücklich mit Mediatheken wie ORF und ServusTV. Ob ein Dienst an einem bestimmten Tag eine VPN-Adresse akzeptiert, entscheidet der Dienst selbst — und seine Nutzungsbedingungen gelten auch mit VPN, darauf weisen ExpressVPN und Surfshark selbst hin.

Wann ein naher Server reicht

Für den üblichen Schutz im öffentlichen WLAN reicht jeder nahe Server, auch im Nachbarland. Der Tempounterschied ist klein, an der Sicherheit ändert sich nichts.

Physischer und virtueller Standort sind nicht dasselbe

Virtuell heißt: Die Adresse ist österreichisch, die Maschine steht woanders. Für Inhalte reicht das meist; fürs Tempo bedeutet es einen längeren Weg, und rechtlich, dass die Daten physisch durch ein anderes Land gehen, als die Adresse zeigt.

Die Länderzahl ist nicht die Qualität des Servers

Hundert Länder klingen nach mehr als fünfzig, aber die Zahl sagt nichts darüber, wie ausgelastet der Server gerade ist, mit dem du dich verbindest. In der Werbung ist sie groß, weil sie leicht zu zählen und leicht zu zeigen ist.

Mit Proton Free kannst du das Land nicht wählen — die zehn Länder werden zufällig zugeteilt. Brauchst du sicher eine österreichische Adresse, brauchst du einen bezahlten Tarif.

Geschwindigkeit: was die Zahlen bedeuten

In Österreich haben wir keine Geschwindigkeit gemessen, und hier steht keine eigene Zahl. Tempo ist aber das Erste, wonach man sucht — deshalb lohnt es sich zu wissen, wie man veröffentlichte Tests liest und warum zwei Tests zum selben Anbieter Gegensätzliches zeigen können.

Die Entfernung entscheidet mehr als die Marke

Mit einem nahen Server ist die Verbindung fast immer schneller als mit einem weit entfernten — egal bei welchem Anbieter. Vergleichst du zwei VPNs und das eine verbindet nach Wien, das andere nach Übersee, vergleichst du Entfernungen, nicht Anbieter.

Wien ist nicht für alle am nächsten

Wo die Anbieter eine Stadt nennen, stehen ihre österreichischen Server in Wien. Von Vorarlberg aus liegt Zürich deutlich näher als Wien. Brauchst du keine österreichische Adresse, vergleich in der Serverliste auch die Nachbarländer.

Download ist nicht die einzige Zahl

Tests zeigen meist die Download-Geschwindigkeit, weil sie am besten aussieht. Für Telefonate, Spiele und Videokonferenzen sind der Ping und seine Schwankung wichtiger — und die können schlechter werden, während der Download hoch bleibt.

Das Protokoll verändert das Ergebnis

Ein modernes Protokoll bringt meist spürbar mehr als ein älteres. Zeigt ein Test schlechte Werte, schau zuerst nach, mit welchem Protokoll gemessen wurde.

Deine Leitung ist die Obergrenze

Ein VPN wird nicht schneller als der Anschluss, den du schon hast. Kommen bei dir zu Hause 100 Mbit/s an, verspricht dir ein Test mit 900 Mbit/s nichts.
Szenarien der Geschwindigkeitstests
Naher Server, modernes ProtokollWas die vorhandenen Tests zeigenEin großer Teil der ursprünglichen Geschwindigkeit bleibtPraktische BedeutungReicht auch für Streaming und große Dateien — das ist der normale Alltag
Weit entfernter ServerWas die vorhandenen Tests zeigenDer Download kann hoch bleiben, der Ping steigtPraktische BedeutungZum Schauen oft noch gut, zum Spielen und Telefonieren weniger
MobilfunknetzWas die vorhandenen Tests zeigenHier schwanken die Ergebnisse am stärkstenPraktische BedeutungTests zeigen das fast nie — dabei wird ein VPN gerade unterwegs am häufigsten genutzt
AbendstundenWas die vorhandenen Tests zeigenDie Auslastung der Server steigtPraktische BedeutungDerselbe Server ist um zehn Uhr abends nicht derselbe wie um zehn Uhr früh

Keine veröffentlichte Tempozahl verspricht dir etwas: eine Messung, an einem Ort, zu einem Zeitpunkt, auf einem Gerät. Der praktische Test ist die Geld-zurück-Frist — probier das VPN an deiner eigenen Leitung aus und steig aus, wenn es nicht passt.

Sicherheit und Datenschutz

Was der Anbieter verspricht, was unabhängig geprüft wurde und wo die Grenzen liegen.

Sicherheit und Datenschutz

Bei einem VPN ist das der Teil, der wirklich entscheidet. Der Rest sind Funktionen; das hier ist der Grund.

Was dein Internetanbieter sieht

Er sieht, dass du mit einem VPN verbunden bist, aber nicht, welche Seiten du aufrufst. Das gilt bei allen sechs Anbietern gleich.

Was Proton über dich weiß

Deine Zahlungsdaten und deine E-Mail-Adresse, wenn du bezahlst. Das ist eine andere Datenkategorie als der Surfverlauf, und sie bleibt auch bei einem Dienst ohne Protokolle.

Warum die Schweiz

Die Schweiz liegt außerhalb der 14 Eyes. Proton selbst verweist auf die strengen Schweizer Datenschutzgesetze — das ist die Aussage des Anbieters.

Das jüngste Audit im Vergleich

Die letzte unabhängige Prüfung der No-Logs-Praxis fand im Mai 2026 statt. Auch sie sagt nur, was zu diesem Zeitpunkt geprüft wurde.
Auch quelloffene Apps und Schweizer Recht machen dich nicht anonym. Sobald du dich in ein Konto einloggst, weiß der Dienst, wer du bist — egal, welche Adresse er sieht.

Was passiert, wenn die Verbindung abreißt

Kill Switch

Reißt die VPN-Verbindung unerwartet ab, stoppt der Kill Switch den Datenverkehr, bis die Verbindung wieder steht. Ohne ihn wechselt das Gerät still auf die normale Verbindung — genau in dem Moment, in dem du dich auf den Schutz verlässt.

Einschränkung: Ob er in deiner App standardmäßig eingeschaltet ist und wie er auf deiner Plattform arbeitet, siehst du in den Einstellungen. Prüf das am ersten Tag, nicht erst, wenn du ihn brauchst.

Lecks über DNS und den Browser

Auch mit eingeschaltetem VPN kann der Browser deine echte Adresse über DNS-Anfragen oder über eigene Funktionen wie WebRTC verraten. Das ist kein Fehler des VPNs, sondern eine Folge davon, wie Netze gebaut sind. Mehrere Anbieter stellen dafür eigene Tests online — Surfshark und ExpressVPN etwa einen DNS- und einen WebRTC-Lecktest.

IPv6

Nutzt deine Verbindung IPv6 und das VPN behandelt es nicht, kann ein Teil der Daten am Tunnel vorbeigehen.

Mit einem öffentlichen Lecktest prüfst du das in fünf Minuten: VPN einschalten und schauen, ob die angezeigte Adresse die des Servers ist. PIA bietet dafür sogar einen eigenen IPv6-Lecktest an.

Funktionen und wofür sie nützlich sind

Funktionen für den Alltag, erweiterte Optionen und reale Anwendungsfälle.

Was ein VPN tut — und was nicht

Was es tut

Es leitet deinen Datenverkehr über einen Server des Anbieters und verschlüsselt ihn unterwegs. Dein Internetanbieter sieht, dass du mit einem VPN verbunden bist, aber nicht, welche Seiten du aufrufst. Die Website sieht dafür die Adresse des Servers.

Wobei es beim Blockieren helfen kann

  • Im öffentlichen WLAN ist das ein echter Gewinn: Im Netz des Kaffeehauses sieht der Nachbar nicht mehr, was du tust.
  • Dein Internetanbieter verliert den detaillierten Verlauf deiner Aufrufe.
  • Die Website sieht einen anderen Ort — und das verändert, welche Inhalte sie dir zeigt.

Was es nicht ersetzt

  • Es ist keine Anonymität. Meldest du dich in einem Konto an, weiß der Dienst, wer du bist — unabhängig von der Adresse.
  • Es ist kein Virenschutz. Das VPN verschlüsselt den Weg, prüft aber nicht, was du herunterlädst.
  • Es schützt nicht vor Werbe-Tracking über Cookies und Konten; die bleiben.
  • Es ist keine Garantie, dass man dich nicht erkennt. Es ist eine Schicht.

Der wichtigste Satz auf dieser Seite: Ein VPN ändert, WER deine Verbindung sieht — nicht, WER du online bist. Wer das Zweite verspricht, verkauft etwas anderes, als er hat.

Keine Protokolle

Fast jeder Anbieter sagt, dass er keine Protokolle über deine Aktivitäten speichert. Die Aussage allein ist wenig wert — was zählt, ist das unabhängige Audit und sein Jahr.

Worauf du achtest

Auf das Jahr des unabhängigen Audits und darauf, was genau geprüft wurde. Ein Audit von 2019 sagt über die heutige Praxis wenig.

Was es nicht verspricht

Auch ohne Protokolle kennt der Dienst deine Zahlungsdaten und deine E-Mail-Adresse. Das ist eine andere Datenkategorie, und sie bleibt.

Rechtssitz

Das Land, in dem das Unternehmen eingetragen ist, bestimmt, welche Gesetze gelten und wer Daten anfordern kann. Für sich allein ist das weder ein Vorteil noch ein Nachteil — es ist eine Wahl.

Sitz in der EU

Bekannte Regeln und erreichbare Behörden, falls es Streit gibt. Zugleich Teil der internationalen Zusammenarbeit.

Sitz außerhalb der EU

Geringere Wahrscheinlichkeit eines Datenaustauschs, aber auch ein schwierigerer Weg, wenn du selbst eine Beschwerde hast.

Keine der beiden Varianten ist objektiv besser. Es kommt darauf an, wovor genau du dich schützen willst — und die Antwort darauf kennst nur du.

Protokolle

Das Protokoll ist die Art, wie der verschlüsselte Tunnel aufgebaut wird. In der Praxis beeinflusst es zwei Dinge: das Tempo und die Stabilität der Verbindung.

Wobei es beim Blockieren helfen kann

  • Moderne Protokolle sind meist schneller und bauen die Verbindung nach einem Abbruch rascher wieder auf.
  • Ältere funktionieren dort, wo neue blockiert werden — in manchen Netzen verbindet sich nur ein älteres.
  • Wählt die App das Protokoll selbst, reicht das den meisten.

In der Werbung wirken Protokollnamen wie eine Funktionsliste. In der Praxis wählst du eines und denkst nie wieder daran — kein Kriterium, nach dem man einen Anbieter aussucht.

Zusatzfunktionen: welche zählen und welche nicht

In der Werbung wirken alle gleich wichtig. Im Alltag nutzen die meisten eine oder zwei.

Was es ist

Du bestimmst, welche Apps über das VPN laufen und welche nicht.

Für wen es nützlich ist

Nützlich, wenn eine österreichische Banking-App oder ein Dienst mit ausländischer Adresse Probleme macht, du den Rest aber im Tunnel behalten willst.

Wichtig für die meisten?

Öfter, als man denkt. Surfshark empfiehlt die Funktion auf seiner Preisseite selbst ausdrücklich für Banking-Apps.

Was es ist

Die Verbindung läuft über zwei Server statt über einen.

Für wen es nützlich ist

Für Menschen mit erhöhtem Schutzbedarf — Journalistinnen, Aktivisten.

Kompromiss

Das Tempo sinkt spürbar. Für den normalen Tag ist das ein Preis ohne Gewinn.

Was es ist

Der Dienst blockiert bekannte Werbe- und Tracking-Domains auf seiner eigenen Ebene.

Für wen es nützlich ist

Für alle, die keinen eigenen Blocker im Browser installieren wollen.

Wichtig für die meisten?

Bequem, aber nicht dasselbe wie ein vollwertiger Blocker. Den Trackerblocker gibt es bei manchen Anbietern nur in den teureren Tarifen.

Was es ist

Server, die auf eine Aufgabe zugeschnitten sind — Streaming oder Filesharing.

Für wen es nützlich ist

Für alle, die genau das tun.

Wichtig für die meisten?

Nein. Für den normalen Gebrauch funktioniert ein gewöhnlicher Server genauso.

Was es ist

Eine feste Adresse nur für dich, meist als bezahlter Zusatz.

Für wen es nützlich ist

Für Logins, die bei wechselnden Adressen blockieren oder zusätzliche Bestätigungen verlangen.

Worauf achten

Welche Länder möglich sind, steht in der Standortliste des Anbieters — und nicht jeder bietet Österreich an. Bei CyberGhost etwa fehlt Österreich auf dieser Liste.

Was es ist

Eingehende Verbindungen erreichen dein Gerät über das VPN.

Für wen es nützlich ist

Für eine kleine Gruppe — manche Filesharing- und Fernzugriffs-Situationen.

Wichtig für die meisten?

Nein. Aber wer es braucht, für den ist das Fehlen ein entscheidender Nachteil — deshalb steht es in der Vergleichstabelle.

Praktischer Rat: Entscheide nach Rechtssitz, Audit, Garantie und Verlängerungspreis. Funktionen, die du nicht nutzt, machen nur die Liste in der Werbung länger.

Wofür Proton VPN am häufigsten genutzt wird

Warum es passen kann

Proton Free läuft dauerhaft, ohne Kreditkarte.

Wichtigste Funktion

Ein Gerät, zehn zufällige Länder, laut Proton ohne Datenlimit.

Möglicher Nachteil

Das Land wählst du nicht selbst, und die Geschwindigkeit ist laut Proton nur mittel.

Wann die Konkurrenz besser sein kann

Surfshark lässt dich das vollständige VPN sieben Tage über die App testen.

Warum es passen kann

In den bezahlten Tarifen enthalten, dazu P2P.

Wichtigste Funktion

Port-Forwarding unter Windows und Linux, unter macOS als Vorabversion.

Möglicher Nachteil

Auf dem Handy nennt Proton es nicht.

Wann die Konkurrenz besser sein kann

PIA bietet Port-Forwarding ebenfalls — laut Serverliste auch auf den österreichischen Servern und ohne Gerätegrenze.

Warum es passen kann

166 Server in Wien, laut Proton ein Standort physischer Server.

Wichtigste Funktion

Ein Standort mit vielen Servern.

Möglicher Nachteil

Sicher wählbar nur mit einem bezahlten Tarif.

Wann die Konkurrenz besser sein kann

CyberGhost nennt 376 Server in Wien.

Warum es passen kann

Unlimited bündelt VPN Plus, Mail Plus, Drive Plus und Pass Plus.

Wichtigste Funktion

Schon VPN Plus enthält die Free-Versionen von Mail, Drive und Pass.

Möglicher Nachteil

Wer nur ein VPN braucht, zahlt mit Unlimited für ungenutzte Dienste.

Wann die Konkurrenz besser sein kann

Surfshark One bündelt stattdessen Virenschutz und Datenleck-Warnungen.

Geräte und Apps

Wo es funktioniert, wie viele Geräte erlaubt sind und was fehlt.

Apps und Geräte

Proton nennt eigene Apps für alle großen Systeme und für den Fernseher. Alle Apps sind laut Proton quelloffen.

Apps und Geräte
Windows, macOS, LinuxOffizielle AppJaDie wichtigsten FunktionenEigene Apps; Port-Forwarding unter Windows und Linux, unter macOS als VorabversionEinschränkungenPort-Forwarding nur in den bezahlten Tarifen.
Android, iPhone, iPad, ChromebookOffizielle AppJaDie wichtigsten FunktionenEigene AppsEinschränkungenPort-Forwarding nennt Proton für das Handy nicht.
Android TV, Apple TV, Fire TV StickOffizielle AppJaDie wichtigsten FunktionenEigene Apps für den FernseherEinschränkungenEine Übersicht der Unterschiede je Gerät haben wir bei Proton nicht gefunden.
Chrome, FirefoxOffizielle AppErweiterungDie wichtigsten FunktionenBrowser-ErweiterungenEinschränkungenEine Browser-Erweiterung schützt den Verkehr dieses Browsers, nicht das ganze Gerät.
Für die meisten reicht die App auf Handy und Computer. Für Port-Forwarding brauchst du einen Computer — und einen bezahlten Tarif.

Zehn Geräte mit Plus, eines mit Free

VPN Plus erlaubt zehn gleichzeitige Verbindungen, Proton Free eine. Für eine Person oder ein Paar reicht Plus meist; eine große Familie stößt an die Grenze.

Faire Nutzung: Die Grenze gilt für Geräte, die gleichzeitig verbunden sind: „10 Geräte gleichzeitig schützen“, schreibt Proton.

Für wen es weniger wichtig ist: Brauchst du mehr als zehn, sind Surfshark und PIA die Alternativen — beide ohne Grenze.

Zwei Handys
Zwei Laptops
Ein Tablet
Ein Fernseher
Ein Chromebook

Sieben Geräte — mit Plus bleibt Luft, mit Free geht nur eines.

Bewertung der App in den Stores

Das sind Bewertungen aus den App-Stores. Bewertet wird, wie die App funktioniert; ob sich der Preis des Abos lohnt, sagt diese Zahl nicht.

App Store

iOS und iPadOS
4,7von 5

1 054 Bewertungen

Quelle

Bewertungen ändern sich ständig und sinken oft nach Preiserhöhungen oder wenn Funktionen wegfallen. Wir zeigen den Wert vom Tag der Prüfung samt Anzahl der Bewertungen, denn eine 4,8 aus zweihundert Bewertungen und eine 4,5 aus zwei Millionen sind nicht dasselbe.

Unsere Wertung und woraus sie sich zusammensetzt

Das ist unsere eigene Einschätzung auf Basis geprüfter Fakten. Sie ist weder ein Durchschnitt von Nutzerbewertungen noch eine Aussage des Anbieters. Unten findest du alle Kriterien, ihre Gewichtung und die Quelle zu jedem Fakt.

4,5von 5· 14 von 14 Kriterien geprüft

Durchschnitt aus 2 Tarifen: VPN Plus 4,7 · Proton Unlimited 4,2

Die Wertung wird für jeden Tarif einzeln berechnet, hier siehst du den Durchschnitt. Nicht enthalten sind Geschwindigkeit und das Freischalten von Streamingdiensten — beides können wir nicht prüfen, daher bewerten wir nur, was sich anhand offizieller Quellen prüfen lässt. Die vollständige Methodik.

Gleich für alle Tarife von „Proton VPN“

Kriterien, die für alle Tarife dieses Anbieters gleich sind
KriteriumWas wir gefunden habenWertungQuelle
Angezeigter Preis ist Endpreis(10 %)als Endpreis angegeben5,0unser Katalog
Kostenlos testbar(10 %)kostenloser Tarif5,0Quelle
Was im selben Tarif enthalten ist(5 %)Werbeblocker, Tracking-Blocker, Split-Tunneling (3 von 3)5,0Quelle
Streamingdienste(4 %)spezielle Streaming-Server5,0Quelle
Unabhängiges No-Logs-Audit(8 %)20265,0Quelle
Server in Österreich(12 %)physisch, Anzahl veröffentlicht5,0Quelle
Länderabdeckung(12 %)149 Länder5,0Quelle
Jurisdiktion(9 %)außerhalb der „14 Eyes“, ohne Speicherpflicht5,0Quelle
Geräte gleichzeitig(2 %)104,0Quelle
Modernes Protokoll(1 %)auf allen wichtigen Plattformen5,0Quelle
Port-Forwarding(1 %)vorhanden5,0Quelle
App-Bewertung(1 %)4,7 von 54,7unser Katalog

Je nach Tarif unterschiedlich

Kriterien, die sich je nach Tarif unterscheiden
KriteriumVPN PlusProton Unlimited
Aktueller Preis(20 %)4,13,49 €/Monat inkl. USt.1,37,99 €/Monat inkl. USt.
Preissprung bei Verlängerung(5 %)3,06,99 €/Monat — 2,0× teurer4,09,99 €/Monat — 1,3× teurer

Streamingdienste

In die Wertung fließt das mit 4 % Gewicht ein, bewertet wird aber nur, was der Anbieter ANBIETET. Ob sich eine bestimmte Plattform heute tatsächlich freischalten lässt, prüfen wir nicht: Dafür bräuchten wir sechs Abos, und die Antwort würde nur einen Tag gelten.

  • Smart DNS für Fernseher und Konsolen:Anbieter macht keine AngabeQuelle
  • Server speziell für Streaming:jaQuelle

Weitere Optionen

Diese beiden Punkte fließen nicht in die Wertung ein: Multi-Hop ist eine Nischenfunktion, und eine dedizierte IP ist fast überall eine Zusatzoption gegen Aufpreis — als Kriterium würde sie die Anbieter also nicht unterscheiden. Bei der Wahl des Tarifs sind sie aber wichtig, deshalb zeigen wir sie mit Quelle.

  • Doppel-VPN (Multi-Hop):jaQuelle
  • Dedizierte IP-Adresse:in Tarifen für Privatpersonen nicht angebotenQuelle

Was du direkt nach dem Kauf tun solltest

Deaktiviere die automatische Verlängerung gleich nach dem Kauf, und zwar in den Kontoeinstellungen. Das Abo endet dadurch nicht — es läuft bis zum Ende der Laufzeit, und der Verlängerungspreis (derzeit 6,99 €/Monat — 2,0× teurer) wird nicht automatisch abgebucht.

Vergleiche eine Woche vor Ablauf noch einmal — und denk dabei nicht nur an eine Verlängerung. Bei den meisten Anbietern, die wir geprüft haben, ist der Verlängerungspreis höher als der Einführungspreis, daher kostet ein Wechsel oft weniger, als zu bleiben.

In den Bedingungen dieses Anbieters haben wir keine Klausel gefunden, wonach der Einführungspreis nur für Neukunden gilt — das ist aber keine Garantie, dass die Aktion bei einer Rückkehr tatsächlich gilt.

Was wir nicht behaupten

Über Proton VPN hört man einiges, vor allem über den Gratis-Tarif. Daneben steht, was die Seiten des Anbieters schreiben.

  • Kostenlos heißt: Proton verdient an meinen Daten.

    Proton sagt, der Gratis-Tarif werde durch die Unterstützung der Community getragen, und wirbt dafür um bezahlte Abos. Prüfen können wir das nicht; sagen können wir, dass Proton Free keine Kreditkarte verlangt und seine Grenzen offen nennt: ein Gerät, zehn zufällige Länder, mittlere Geschwindigkeit.

  • Mit Proton Free bekomme ich eine österreichische Adresse.

    Nicht sicher. Die zehn Länder im Gratis-Tarif sind zufällig ausgewählt; wählen kannst du Österreich erst mit einem bezahlten Tarif.

  • Port-Forwarding gibt es bei Proton auf jedem Gerät.

    Laut Proton unter Windows und Linux, unter macOS als Vorabversion — und nur in den bezahlten Tarifen.

  • Wien ist bei Proton nur eine virtuelle Adresse.

    Nein. Auf Protons Seite zu Smart Routing ist Wien ein Standort physischer Server.

  • Schweizer Recht macht mich anonym.

    Es verändert, wer auf welchem Weg Daten anfordern kann. Das Konto, in das du dich einloggst, weiß trotzdem so viel über dich wie vorher.

  • Steht auf der Seite kein Preis, gibt es den Dienst in Österreich nicht.

    Nicht unbedingt. Häufiger heißt es, dass der Anbieter ihn nicht veröffentlicht oder dass wir für Österreich noch keinen Preis mit Quelle und Datum gefunden haben. Verfügbarkeit und veröffentlichter Preis sind zwei verschiedene Dinge.

  • Ein Jahresabo ist immer günstiger.

    Günstiger als monatlich ist es nur, wenn du es bis zum Ende nutzt: Das ganze Jahr wird auf einmal bezahlt, und eine Kündigung erstattet den ungenutzten Teil nicht. Außerdem ist nicht jedes Angebot mit zwölf Monaten ein Jahresabo — oft zahlst du monatlich und bist nur zwölf Monate gebunden.

  • Wenn du die App löschst, ist das Abo gekündigt.

    Nein. Die Zahlung stoppt erst die Kündigung in dem Konto, über das du das Abo abgeschlossen hast. Die App verschwindet vom Handy, die Abbuchung bleibt.

  • Was in Deutschland gilt, gilt auch in Österreich.

    Nicht unbedingt, auch wenn Sprache und Währung gleich sind. Netflix bietet in Österreich zum Beispiel kein Abo mit Werbung an, in Deutschland schon, und manche Anbieter verlangen in Euro-Ländern je nach Land unterschiedliche Beträge. Deshalb übernehmen wir für Österreich keine Daten aus Deutschland.

  • Der angezeigte Preis ist immer der Endpreis.

    Nicht immer. Einige Anbieter — etwa mehrere VPN-Dienste — nennen ihre Preise ohne USt. und rechnen sie erst an der Kasse dazu; andere verrechnen in US-Dollar, und den Eurobetrag auf deinem Konto bestimmt dann der Kurs deiner Bank. Für digitale Abos gilt in Österreich in der Regel die USt. von 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

Die Proton-Punkte stammen von der deutschsprachigen Preisseite, der Serverliste, der Österreich-Seite und aus dem Support von Proton VPN.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Dauerhaft kostenloser Tarif

    Ohne Kreditkarte, auf einem Gerät.

  • 166 physische Server in Wien

    Laut Serverliste und Protons Seite zu Smart Routing.

  • Port-Forwarding

    In den bezahlten Tarifen, am Computer.

  • Schweiz und Audit 2026

    Die jüngste unabhängige Prüfung im Vergleich.

  • Nach der Kündigung zurück zu Free

    Das Konto bleibt, nur die bezahlten Funktionen enden.

Nachteile

  • USt. nicht ausgewiesen

    Die Preisseite lässt die Währung wählen und sagt nicht, ob die USt. im Betrag enthalten ist.

  • Free ohne Länderwahl

    Die zehn Länder werden zufällig zugeteilt.

  • Zehn Geräte mit Plus

    Für große Familien sind Surfshark und PIA großzügiger.

  • Keine Rückerstattung für Bargeld und Überweisung

    Wer so bezahlt, hat die 30-Tage-Garantie praktisch nicht.

  • Port-Forwarding nicht auf dem Handy

    Proton nennt es nur für Windows, Linux und macOS.

Unser Fazit

Proton VPN ist in diesem Vergleich der einzige Anbieter, bei dem du dauerhaft nichts zahlen musst, und neben PIA der einzige mit Port-Forwarding. Für Österreich spricht die Serverliste: 166 Server in Wien, laut Proton ein Standort physischer Server. Dazu kommen der Schweizer Rechtssitz und das jüngste Audit der sechs. Was fehlt, ist ein geprüfter österreichischer Preis — die Preisseite lässt die Währung wählen, also lies den Gesamtbetrag im Bezahlfenster.

Zum Anfangen

Proton Free ohne Kreditkarte; für eine österreichische Adresse brauchst du einen bezahlten Tarif.

Für Port-Forwarding

Gute Wahl, wenn du am Computer arbeitest.

Für große Haushalte

Zehn Geräte mit Plus; ohne Grenze sind Surfshark und PIA.

Gegenüber NordVPN gewinnt Proton beim Gratis-Tarif, beim Port-Forwarding und bei der Zahl der Server in Wien. Mit PIA teilt es das Port-Forwarding und gewinnt beim Rechtssitz — Schweiz statt USA —, verliert aber bei der Gerätegrenze. Gegenüber Surfshark gewinnt es beim dauerhaft kostenlosen Tarif und verliert beim kostenlosen Test des vollen VPNs.

Was Proton VPN in Österreich kostet

Die Preise oben sind die Euro-Beträge der Preisseite: ein Monat, ein Jahr und zwei Jahre. Beim Jahres- und beim Zweijahresabo verlängert sich das Abo danach jährlich zum regulären Jahrespreis. Die Preisseite lässt die Währung wählen: CHF, EUR oder USD.

Sechs VPNs vergleichen

Proton lässt dich auf der Preisseite zwischen CHF, EUR und USD wählen; ob die USt. im angezeigten Betrag enthalten ist, nennt die Preisseite nicht. Für Privatpersonen mit Wohnsitz in Österreich gilt die österreichische USt. von 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt. Dazu kommt der Rhythmus: Der beworbene Monatsbetrag ist bei längeren Tarifen eine Division — bezahlt wird der ganze Zeitraum im Voraus. Prüf deshalb im Bezahlfenster, dass Österreich als Land gewählt ist, und lies den Gesamtbetrag, bevor du bestätigst.

Proton VPN: Aktionen und Rabatte

Geprüfte Aktionen oder Rabattcodes für Proton VPN haben wir derzeit nicht. Sobald der Anbieter welche veröffentlicht und wir sie geprüft haben, stehen hier Datum und Bedingungen — erfundene Gutscheine zeigen wir nicht.

Preis und Aktionen beobachten

Proton VPN kostenlos testen

Eine kostenlose Testphase für Proton VPN haben wir auf der Seite des Anbieters derzeit nicht gesehen. Sobald es eine gibt, vermerken wir sie hier und in der Liste der kostenlosen Testphasen.

Alle kostenlosen Testphasen

So zahlst du für Proton VPN weniger

  • „VPN Plus“ jährlich: € 53,88 für 12 Monate statt € 119,88 bei monatlicher Zahlung — du sparst 55 %.
  • „Proton Unlimited“ jährlich: € 119,88 für 12 Monate statt € 155,88 bei monatlicher Zahlung — du sparst 23 %.

Vergleiche den Preis mit Alternativen: Preis von ExpressVPN · Preis von CyberGhost VPN · Preis von Surfshark

Wir zeigen nur offizielle Wege des Anbieters — ohne geteilte Konten und ohne Regionswechsel.

Kundenservice

Wir haben geprüft: Das Hilfe-Center gibt es auf Englisch.

Kontaktwege, die der Anbieter nennt:

  • Chat
  • E-Mail oder Formular

Quelle: protonvpn.com/support

Wem dieser Dienst gehört

Gehört zu „Proton AG“.

Derselbe Eigentümer hat in unserem Katalog auch: Proton Drive.

Der Vertrag wird mit einem Unternehmen geschlossen, das in der Schweiz eingetragen ist.

Das Unternehmen wird von einer nicht gewinnorientierten Stiftung beaufsichtigt — eine seltene Eigenschaft in dieser Kategorie, in der die meisten Anbieter Investoren gehören.

„The Services are operated by Proton AG, a Swiss company located at Route de la Galaise 32, 1228 Plan-les-Ouates, Geneva, Switzerland, which is under the supervision of the non-profit Proton Foundation"

Quelle: proton.me/legal/terms

Häufige Fragen

Ja. Die Serverliste führt 166 Server in einer Stadt; auf der Seite zu Smart Routing nennt Proton Wien als Standort physischer Server.

Ja. Proton Free schützt ein Gerät, verbindet mit Servern in zehn zufällig ausgewählten Ländern und braucht keine Kreditkarte; Datenlimits gibt es laut Proton nicht. Das Land wählst du im Gratis-Tarif nicht selbst.

Nicht gezielt: Die zehn Länder werden zufällig zugeteilt. Österreich wählst du mit einem bezahlten Tarif.

Die Preisseite lässt die Währung wählen: CHF, EUR oder USD. Die Euro-Beträge stehen im Preisblock oben. Ob die USt. darin enthalten ist, sagt die Seite nicht — lies den Gesamtbetrag im Bezahlfenster.

Mit VPN Plus zehn gleichzeitig, mit Proton Free eines.

Ja, in den bezahlten Tarifen — laut Proton unter Windows und Linux, unter macOS als Vorabversion. In diesem Vergleich bietet es sonst nur PIA.

Du nutzt die bezahlten Funktionen bis zum nächsten Verlängerungsdatum weiter, danach wird dein Konto auf Proton Free zurückgestuft. Das Konto selbst wird nicht gelöscht.

Laut Proton auf die Zahlungskarte 5 bis 10 Werktage, bei PayPal und Bitcoin 1 bis 2 Werktage. Für Zahlungen per Banküberweisung oder bar erstattet Proton derzeit nichts.

VPN Plus ist das volle VPN und enthält die Free-Versionen von Proton Mail, Drive und Pass. Unlimited bündelt VPN Plus mit Mail Plus, Drive Plus und Pass Plus. Wechselst du, rechnet Proton das bereits Bezahlte anteilig an.

Indirekt: Mit Bargeld, Banküberweisung oder Bitcoin kaufst du Proton-Guthaben, mit dem du dann bezahlst. Für Bargeld und Überweisung gibt es laut Proton derzeit aber keine Rückerstattung.

Eine Umleitung über Server in datenschutzfreundlichen Ländern wie der Schweiz oder Island, bevor der Verkehr ins Zielland geht. Diese Server gehören laut Proton dem Unternehmen selbst und werden von ihm betrieben. Secure Core gibt es nur mit einem bezahlten Tarif; für Österreich führt die Serverliste einen Secure-Core-Server.

Protons Blocker gegen Werbung, Tracker und Malware, der laut Proton über DNS-Filter arbeitet. Er gehört zu den bezahlten Tarifen, nicht zu Proton Free.

Ja, jederzeit; Proton rechnet das bereits Bezahlte anteilig als Guthaben an. Wechselst du von Unlimited zurück zu VPN Plus, musst du laut Proton womöglich E-Mail-Adressen und Kalender deaktivieren oder Speicher freigeben.

Laut Proton sind alle Apps zu 100 Prozent Open Source, sodass jeder den Code untersuchen kann. Das ersetzt kein Audit, macht aber nachprüfbar, was die App auf deinem Gerät tut.

Schau zuerst, wer das Geld abbucht — davon hängt ab, wo du kündigst. Hast du in einer App abgeschlossen, läuft die Zahlung meist über dein Google-Konto oder deinen Apple Account. Sieh in deinen Abos bei Google Play nach, am iPhone unter „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“, und zwar mit genau dem Konto, mit dem du bezahlt hast. Findest du das Abo dort nicht, rät Apple, in deinen E-Mails nach „Beleg von Apple“ oder „Rechnung von Apple“ zu suchen: Auf dem Beleg steht, welcher Account verwendet wurde. Gibt es keinen Beleg von Apple, hast du das Abo laut Apple womöglich bei einem anderen Unternehmen abgeschlossen — welches, zeigt dein Kontoauszug oder deine Kreditkartenabrechnung.

Öffne am Android-Gerät deine Abos bei Google Play, wähle das Abo aus, tippe auf „Abo kündigen“ und folge der Anleitung. Am Computer geht es über play.google.com/store/account/subscriptions: beim Abo „Verwalten“ → „Abo kündigen“ → einen Grund auswählen → „Weiter“. So beschreibt es die Google-Hilfe. Willst du nur eine Pause, bieten manche Apps „Zahlungen aussetzen“ an — laut Google für eine Woche bis drei Monate, beginnend am Ende des laufenden Abrechnungszeitraums. Das Abo selbst bleibt dabei bestehen.

Am iPhone: „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“ → das Abo antippen → „Abo kündigen“. Achte auf die Wörter: Das Menü heißt „Abonnements“, der Button „Abo kündigen“, und womöglich musst du nach unten scrollen, um ihn zu finden. Wird keine Taste zum Kündigen angezeigt oder ist ein Ablaufhinweis in roter Schrift zu sehen, ist das Abo laut Apple bereits gekündigt. Ein Probeabo solltest du laut Apple mindestens 24 Stunden vor Ablauf der Probezeit kündigen.

Nein. Google schreibt es als eigenen Hinweis: „Wenn Sie die App deinstallieren, wird Ihr Abo nicht gekündigt.“ Bezahlt wird weiter, bis du in dem Konto kündigst, über das du das Abo abgeschlossen hast.

Dann kündigst du bei diesem Anbieter; auf der Seite des Dienstes gibt es dafür oft keinen Button. Apple sagt es ausdrücklich: Bei einem Abo, das du über deinen Mobilfunkanbieter oder einen anderen Anbieter erhalten hast, wendest du dich an diesen. In Österreich ist das häufig: Magenta TV ist laut Magenta „nur mit einem Internet- oder Smartphonetarif möglich“, A1 Xplore TV braucht einen Anschluss von A1, und über A1 Select zahlst du bei A1 für einen „Slot“ mit Netflix, Disney+, HBO Max, CANAL+ oder A1 TV Stream. Ist das TV-Paket mit Internet oder Telefon gebündelt, gilt das Telekommunikationsgesetz für das ganze Paket: Die Mindestlaufzeit darf höchstens 24 Monate betragen und die Kündigungsfrist höchstens einen Monat — eine vereinbarte Mindestlaufzeit gilt aber weiter.

Nein. Apple schreibt: „Du kannst das Abonnement eines Familienmitglieds nicht kündigen.“ Steht auf dem Beleg der Account eines Familienmitglieds, bitte diese Person, das Abo zu kündigen. Steht dort ein anderer Account von dir, meldest du dich mit diesem an und kündigst dort.

Grundsätzlich ja. Nach § 11 FAGG kannst du von einem Vertrag, den du im Fernabsatz — etwa online — geschlossen hast, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücktreten; bei Dienstleistungen zählt die Frist ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Hat dich der Anbieter über das Rücktrittsrecht nicht informiert, verlängert sich die Frist um zwölf Monate (§ 12 FAGG). Hast du verlangt, dass die Leistung schon während der Frist beginnt, zahlst du beim Rücktritt einen anteiligen Betrag (§ 16 Abs. 1 FAGG); für digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, zahlst du nichts (§ 16 Abs. 3 FAGG).

Bei einem Streaming-Abo nicht. Der Gerichtshof der EU hat am 9. Juli 2026 in einem Verfahren gegen Sky Österreich entschieden (C-234/25): Ein Streaming-Abo mit Empfehlungen, Listen und wechselndem Katalog ist eine digitale Dienstleistung, deshalb lässt sich das Rücktrittsrecht nicht ausschließen; wer zurücktritt, zahlt einen anteiligen Betrag. Bei anderen digitalen Inhalten entfällt das Rücktrittsrecht nur, wenn drei Bedingungen zusammen erfüllt sind: Du hast dem sofortigen Beginn ausdrücklich zugestimmt, du hast bestätigt, dass du damit das Rücktrittsrecht verlierst, und der Anbieter hat dir das auf einem dauerhaften Datenträger bestätigt (§ 18 Abs. 1 Z 11 FAGG).

Eine Pflicht, die ab 1. Oktober 2026 gilt (§ 13a FAGG): Für Verträge, die du online abschließt, muss der Anbieter eine Funktion anbieten, die mit „Vertrag widerrufen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung beschriftet und während der gesamten Rücktrittsfrist erreichbar ist; bestätigt wird mit „Widerruf bestätigen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung. Sie gilt für Verträge, die nach dem 30. September 2026 geschlossen werden. Gedacht ist sie für den Rücktritt innerhalb der Frist — ein Abo, das schon länger läuft, kündigst du damit nicht.

Wenn dein Schweigen als Zustimmung gelten soll, ja: Eine solche Klausel bindet dich nur, wenn dich der Anbieter zu Beginn der dafür vorgesehenen Frist besonders auf die Bedeutung deines Verhaltens hinweist und du eine angemessene Frist für eine ausdrückliche Erklärung hast (§ 6 Abs. 1 Z 2 KSchG). Das Portal konsumentenfragen.at des Sozialministeriums verbindet diese Regel ausdrücklich mit der automatischen Vertragsverlängerung, und der OGH hat sie im Verfahren gegen PE Digital (Parship, ElitePartner) bestätigt. Bei Internet- und Handyverträgen muss dich der Anbieter vor dem Ende der Mindestlaufzeit oder einer automatischen Verlängerung auf einem dauerhaften Datenträger informieren (§ 135 Abs. 6 TKG 2021). Für die Kündigung selbst darf der Anbieter keine strengere Form als die Schriftform verlangen (§ 6 Abs. 1 Z 4 KSchG).

Nein. Google schreibt: „Wenn Sie ein Abo kündigen, können Sie es für den bereits bezahlten Zeitraum weiterhin nutzen.“ Umgekehrt holt eine Kündigung gleich nach der Zahlung das Geld für diesen Zeitraum nicht zurück, sie verhindert nur die nächste Abbuchung; innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss gibt es dafür den Rücktritt. Ob die Kündigung durch ist, siehst du in der Liste: Am iPhone fehlt dann die Taste zum Kündigen, oder ein Ablaufhinweis in roter Schrift ist zu sehen; bei Google Play bietet ein gekündigtes Abo laut Google-Hilfe „Erneut abonnieren“ an.

Manchmal, aber nicht garantiert. Schick die Anfrage dorthin, wo du bezahlt hast — in den Store oder zum Anbieter. Google schreibt: „Die meisten Apps im Play Store stammen nicht von Google, sondern von Drittentwicklern.“ Der Entwickler kann bei Problemen mit Käufen helfen und nach seinen Richtlinien und den geltenden Gesetzen erstatten. Eine Belastung, die weder von dir noch von jemandem stammt, den du kennst, meldest du laut Google innerhalb von 120 Tagen nach der Transaktion. Teilweise Erstattungen für Abos führt Google als eigene Regel nur für Deutschland, Frankreich und Israel — Österreich steht nicht auf dieser Liste.

Nein, das sind zwei getrennte Schritte, die man leicht verwechselt. Das Löschen des Kontos entfernt deine Daten, stoppt aber keine Zahlung, wenn du das Abo über einen App-Store abgeschlossen hast: Dort läuft es unabhängig vom Konto weiter. Die richtige Reihenfolge ist deshalb: zuerst dort kündigen, wo du bezahlst, prüfen, ob die Kündigung durch ist, und erst dann das Konto löschen.

Meist endet nur der Zugang zu den Inhalten, das Konto bleibt: Verlauf, Einstellungen und Gespeichertes sind noch da, und wenn du später zurückkommst, fängst du nicht bei null an. Ein Gesetz verlangt das aber nicht — es ist eine Entscheidung des Dienstes, und die Daten können nach einiger Zeit auch gelöscht werden. Ist dir etwas davon wichtig, exportiere es vor dem Ende des Abos; danach ist ein Export womöglich nur noch mit einem bezahlten Abo möglich.

Ja, das regelt EU-Recht. Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kannst du eine Kopie der über dich gespeicherten Daten verlangen, ihre Löschung und ihre Herausgabe in einem maschinenlesbaren Format, um sie anderswohin mitzunehmen. Auf den Antrag muss in der Regel innerhalb eines Monats geantwortet werden. Schick ihn an den Anbieter selbst; antwortet er nicht oder lehnt er ab, kannst du dich in Österreich an die Österreichische Datenschutzbehörde wenden. Das Recht hast du also — dass der Anbieter es rasch und gut erfüllt, können wir nicht versprechen.

Verlässlich nur auf dem Kontoauszug. Der Betrag dort kann vom Preis auf der Seite abweichen, meist aus einem von drei Gründen: Ein Einführungspreis ist ausgelaufen; der Anbieter nennt seine Preise ohne USt. und rechnet sie erst an der Kasse dazu, wie mehrere VPN-Dienste; oder er verrechnet in US-Dollar, und den Eurobetrag bestimmt der Kurs deiner Bank. Die USt. richtet sich bei digitalen Abos nach deinem Wohnsitz — in Österreich sind es in der Regel 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

Kündigung, Geld zurück und was danach bleibt

Proton-Abos kannst du laut Proton jederzeit kündigen. Nach der Kündigung läuft das Abo bis zum Ende des bezahlten Zeitraums weiter, danach wird das Konto auf Proton Free zurückgestuft — das Konto selbst bleibt. Wer in den letzten 30 Tagen abgeschlossen hat, kann eine Rückerstattung beantragen.

Auf der Proton-Website bezahlt

Auf account.protonvpn.com anmelden, in der Seitenleiste „Abonnement“, dann „Abonnement kündigen“ → „Fortfahren“, die Bedingungen lesen, erneut „Abonnement kündigen“ und einen Grund wählen. Erst mit „Absenden“ ist die Kündigung abgeschlossen. Eine Rückerstattung innerhalb von 30 Tagen beantragst du beim Support.

Im App Store gekauft

Gekündigt wird in den Abos deines Apple Accounts — die Schritte stehen in den Fragen unten. Die Rückerstattung beantragst du danach laut Proton bei Apple über reportaproblem.apple.com.

Über Google Play gekauft

Gekündigt wird in der Play-Store-App über dein Profilbild und „Abonnements“. Die Rückerstattung beantragst du beim Proton-Support; möglicherweise geht es laut Proton auch direkt über Google Play.

Was du auf der Tarifkarte immer prüfen solltest

  • Wie viel die gewählte Laufzeit insgesamt kostet — und in welcher Währung
  • Ob die USt. im Betrag enthalten ist
  • Wann und zu welchem Betrag sich das Abo verlängert
  • Wie du bezahlst — für Bargeld und Überweisung gibt es keine Rückerstattung

Wie lange eine Rückerstattung dauert

Laut Proton: auf die Zahlungskarte 5 bis 10 Werktage, bei PayPal und Bitcoin 1 bis 2 Werktage, im App Store etwa 5 bis 10 Tage, im Play Store etwa 3 bis 5 Tage. Für Zahlungen per Banküberweisung oder bar erstattet Proton derzeit nichts. Welches Rücktrittsrecht es in Österreich für online abgeschlossene Verträge gibt, steht in den Fragen unten.

So arbeiten wir

Diese Seite ist ein Vergleich. Zu jeder Aussage steht, woher sie stammt.

Fakten aus den Dokumenten der Anbieter

Rechtssitz, Jahr des letzten unabhängigen Audits, Zahl der Serverländer, Geräteanzahl und Geld-zurück-Frist stammen von den Seiten der Anbieter, jeweils mit dem Datum, an dem wir sie gelesen haben.

Keine Tempozahl für Österreich

Hier steht keine Tempozahl für Österreich. Der Abschnitt zur Geschwindigkeit erklärt, WIE man veröffentlichte Tests liest: Ort, Uhrzeit und Protokoll verändern alles, deshalb verspricht dir die Zahl eines anderen nichts.

Beträge nur im Preisblock

VPN-Preislisten ändern sich mit den Aktionen oft von Woche zu Woche. Beträge stehen deshalb nicht im Text, sondern nur im Preisblock, mit dem Datum der Prüfung.

Preis und Steuer so, wie der Anbieter sie zeigt

Vier der sechs Anbieter nennen auf ihren deutschsprachigen Seiten Euro-Beträge ohne USt., einer nennt US-Dollar, einer lässt dich die Währung wählen. Wir rechnen nicht heimlich um: Im Preisblock steht der Betrag des Anbieters, und bei Preisen ohne Steuer zusätzlich der Betrag mit 20 % USt.

Produktfakten sind überall gleich, Marktfakten nicht

Wie viele Bildschirme ein Tarif erlaubt, wie viele Geräte ein Konto zulässt, wie viele Server ein Netz hat — das hängt nicht vom Land ab, und auf unseren Seiten stehen diese Zahlen in jeder Sprache gleich; ein eigenes Werkzeug prüft das. Preis, Aktionen, Verfügbarkeit und die Sprache der Oberfläche sind dagegen Marktfragen, und die übernehmen wir nie aus einem anderen Land.

Eine Liste lässt sich prüfen, ein Zahlungsfenster nicht

Veröffentlicht ein Dienst die Liste seiner Länder, können wir sagen, ob Österreich darauf steht — die Liste ist für alle gleich. Was die Zahlungsseite in Österreich anzeigt, lässt sich aus einem anderen Land nicht zuverlässig prüfen. Dort schreiben wir „vor dem Bezahlen prüfen“ und tun nicht so, als wüssten wir es.

Eine leere Stelle bleibt leer

Ist ein Abschnitt hier kürzer als anderswo, haben wir für diesen Markt keine Daten — dem Produkt fehlt deshalb nichts. Wir füllen die Lücke nicht mit allgemeinem Text, nur damit die Seite vollständiger wirkt.

Drei Antworten statt einer

Wir unterscheiden „gibt es nicht“, „veröffentlicht der Anbieter nicht“ und „haben wir nicht gefunden“. Das sind drei verschiedene Dinge; würden wir sie vermischen, stünde unsere eigene Wissenslücke als Nachteil beim Produkt.

Ein ungeprüfter Preis wird nicht angezeigt

Hat ein Betrag keine Quelle und kein Datum, zeigen wir ihn nicht. Eine leere Stelle ist ehrlicher als eine Zahl, die nur richtig aussieht — und Preise ändern sich öfter, als Artikel aktualisiert werden.

Daten für Österreich, keine Übersetzung

Diese Seite ist keine Übersetzung einer anderen Sprachfassung. Dass in Österreich wie in Deutschland in Euro bezahlt wird, heißt auch nicht, dass Tarife und Preise gleich sind — deshalb übernehmen wir keine Daten aus Deutschland oder einem anderen Euro-Land. Wo wir für Österreich nichts haben, sagen wir das offen.

Affiliate-Links sind direkt am Link gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben. Die Provision beeinflusst nicht, was wir schreiben, und du erfährst es schon vor dem Klick.

Fehler korrigieren wir sichtbar

Haben wir etwas falsch geschrieben, korrigieren wir es und halten fest, was sich geändert hat. Bei einer stillen Korrektur würdest du nie erfahren, dass du dich einmal auf eine falsche Angabe verlassen hast.

So prüfen wir die Angaben

Ist hier etwas veraltet, sag es uns — wir korrigieren es und vermerken das Datum.

Die Reihenfolge im Vergleich ergibt sich aus den Kriterien, nicht aus Partnerschaften.

Ein Teil der Links zu den Anbietern sind Affiliate-Links: Schließt jemand darüber ein Abo ab, können wir eine Provision bekommen. Das ändert weder den Preis noch den Platz im Vergleich. Affiliate-Links sind immer direkt beim Link gekennzeichnet.

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