Zum Inhalt springen

PIA vs Surfshark: Preise und welches Abo passt

Kurzes Fazit

PIA und Surfshark begrenzen beide die Zahl der Geräte nicht — damit fällt das häufigste Argument weg. PIA hat Port-Forwarding, laut Serverliste auch in Österreich, und Support auf Deutsch, sitzt aber in den USA und nennt auf der Kaufseite Dollar. Surfshark sitzt in der EU, nennt Euro-Preise ohne USt., lässt sich sieben Tage über die App testen und hat über 40 Server in Wien.

€ 14,03/MonatPIA VPN

Offizieller Preis exkl. USt.: € 11,69

Preis geprüft

Private Internet Access: Preis und Tarife
Logo von Surfshark

Variante B

€ 19,74/MonatStarter

Offizieller Preis exkl. USt.: € 16,45

Preis geprüft

Surfshark: Preis und Tarife
Günstiger unter den verglichenen Tarifen: Private Internet Access

Verglichen werden Tarife mit ähnlichem Zweck, deren Funktionen sich unterscheiden können; Preise inkl. USt.; die Preise anderer Tarife und Laufzeiten findest du in den Rezensionen.

Funktionen im Vergleich

KriteriumPrivate Internet AccessSurfshark
RechtssitzUSA — Five-Eyes-StaatNiederlande — EU
Unternehmen dahinterKape Technologies, seit 2019Nord Security, Fusion 2022
Letztes unabhängiges Audit20252025
Server in so vielen Ländern104100
Server in ÖsterreichWien, zwei Standorte, ohne Zahl„40+“, Standort Wien
Geräte gleichzeitigUnbegrenztUnbegrenzt
Port-ForwardingJa, auch in ÖsterreichNein
Kostenlos nutzen oder testenNein7 Tage Test über die App
Geld-zurück-Garantie30 Tage, nur für neue Abonnenten30 Tage, nur beim ersten Kauf
Preis auf der deutschsprachigen SeiteUS-Dollar, so die KaufseiteEuro ohne USt.; „(ggf. zzgl. MwSt.)“
Rabatt und VerlängerungRabatt am Monatspreis; der längste Tarif verlängert sich alle drei JahreRabatt am Monatsabo; Verlängerungsbetrag nicht beim Angebot
Support auf DeutschRund um die Uhr per E-Mail oder ChatHilfe-Center auf Deutsch, Live-Chat rund um die Uhr

Beide versprechen ein Abo für alle Geräte im Haushalt. Die Wahl fällt deshalb an anderen Stellen: beim Port-Forwarding, beim Rechtssitz, bei der Währung — und daran, wie du vor dem Kauf ausprobieren kannst.

Wenn du nicht weiterlesen willst

Brauchst du Port-Forwarding, nimm PIA. Ist dir ein Sitz in der EU wichtig, willst du in Euro sehen, was du zahlst, oder erst kostenlos testen, nimm Surfshark. Geräte zählen musst du bei keinem der beiden.

Worin sie sich wirklich unterscheiden

In jeder Zeile zählt der letzte Satz am meisten: was der Unterschied für dich ändert.

Gibt es Port-Forwarding?

Private Internet Access

Ja — laut Serverliste auch auf beiden österreichischen Standorten; einschalten lässt es sich am Computer und am Handy.

Surfshark

Nein.

Der einzige technische Unterschied, der für Filesharing oder Fernzugriff wirklich entscheidet. Für alle anderen spielt er keine Rolle.

Wo sitzt das Unternehmen?

Private Internet Access

USA — ein Five-Eyes-Staat.

Surfshark

Niederlande, also EU; für den Vertrag gilt laut Nutzungsbedingungen das Recht der Britischen Jungferninseln.

Wer keinen Sitz in einem Five-Eyes-Staat will, nimmt Surfshark. Das heißt nicht, dass PIA Daten weitergibt — aber der Sitz verändert, wer auf welchem Weg Daten anfordern kann.

Wem gehört der Anbieter?

Private Internet Access

Kape Technologies, seit 2019 — zusammen mit ExpressVPN und CyberGhost.

Surfshark

Surfshark hat 2022 mit Nord Security fusioniert, der Muttergesellschaft von NordVPN.

Zwei verschiedene Gruppen — unabhängig ist keiner der beiden. Wechselst du vom einen zum anderen, wechselst du aber den Eigentümer.

Kann ich vor dem Kauf testen?

Private Internet Access

Nein — es bleibt die 30-Tage-Garantie für neue Abonnenten.

Surfshark

Ja — sieben Tage kostenlos über die Android- oder iOS-App, auf bis zu drei Geräten.

Bei Surfshark probierst du, bevor Geld hinausgeht. Die Garantie ist bei beiden eine Rückerstattung, keine Testphase.

Was ist über die Server in Österreich bekannt?

Private Internet Access

Server in Wien an zwei Standorten, einer davon für Streaming optimiert; beide nicht als virtuell markiert, eine Zahl nennt PIA nicht.

Surfshark

„40+ VPN-Server in Österreich“, Standort Wien; ob physisch, sagt die Seite nicht.

Eine österreichische Adresse bekommst du bei beiden. Surfshark nennt eine ungefähre Zahl, PIA den Status des Standorts.

In welcher Währung steht der Preis?

Private Internet Access

US-Dollar — „Alle Beträge sind in USD angegeben“; andere Währungen rechnet PIA laut Hilfe automatisch aus USD um.

Surfshark

Euro ohne Steuer — „(ggf. zzgl. MwSt.)“.

Bei Surfshark kommen 20 % USt. dazu. Wird bei PIA in Dollar abgerechnet, entscheidet zusätzlich der Kurs deiner Bank über den Eurobetrag.

Steht die Verlängerung beim Angebot?

Private Internet Access

Ja — das Jahresabo verlängert sich zum selben Betrag wie im ersten Jahr, der 3-Jahres-Tarif alle drei Jahre.

Surfshark

Nein — dort steht nur: „Bei Verlängerung wird dir der jeweilige Verlängerungspreis berechnet.“

Bei PIA weißt du vor dem Kauf, was danach fällig wird. Bei Surfshark frag im Live-Chat nach, wenn du den Betrag nicht findest.

Was steckt außer dem VPN im Abo?

Private Internet Access

Ein Tarif in drei Laufzeiten; die Überwachung von E-Mail-Leaks ist dabei, Antivirus und dedizierte IP kosten extra.

Surfshark

Starter, One und One+: Antivirus ab One; bei One+ gilt die Identitätsdiebstahl-Unterstützung nur für Einwohner der USA.

Wer Virenschutz gleich mit dem VPN will, findet ihn in Surfshark One. Bei PIA bezahlst du ihn als Zusatz.

Welche Blocker sind dabei?

Private Internet Access

MACE, ein DNS-basierter Blocker gegen Werbung, Datensammler und Tracker.

Surfshark

Werbeblocker und Cookie-Pop-up-Blocker in allen Tarifen.

Beide blockieren Werbung schon im Grundtarif. Ein vollwertiger Blocker im Browser ist das bei keinem.

Bekomme ich Hilfe auf Deutsch?

Private Internet Access

Ja — rund um die Uhr per E-Mail oder Chat, Deutsch ausdrücklich genannt.

Surfshark

Das Hilfe-Center gibt es auf Deutsch, dazu Live-Chat rund um die Uhr; eine Sprache für den Chat nennt Surfshark nicht.

Erreichbar sind beide jederzeit. Die ausdrückliche Zusage, auf Deutsch zu antworten, gibt nur PIA.

Worin sie sich nicht unterscheiden, obwohl es so wirkt

Dieser Teil ist oft nützlicher als die Liste der Unterschiede: Er spart dir Geld, wenn du für einen Vorteil zahlen wolltest, den es gar nicht gibt.

  • Unbegrenzt viele Geräte

    Bei beiden ein Abo für alle Geräte — dieses Argument entscheidet hier nichts. Alle Geräte teilen sich trotzdem deine Leitung.

  • Garantie nur beim ersten Kauf

    30 Tage bei beiden, bei PIA nur für neue Abonnenten, bei Surfshark nur für den ersten Abo-Kauf.

  • Audit 2025 von Deloitte

    Beide haben ihre Zusage, keine Protokolle zu speichern, 2025 von Deloitte prüfen lassen.

  • Server nur im Arbeitsspeicher

    PIA löscht laut eigener Aussage bei jedem Neustart seiner RAM-Server alle Spuren der VPN-Nutzung, Surfshark nennt seine Infrastruktur „nur RAM“.

  • Rabatt am Monatspreis

    PIA misst den Rabatt am aktuellen Monatspreis; Surfsharks „alter Preis“ beim 2-Jahres-Angebot entspricht 27 Monaten Monatsabo.

  • Das Rücktrittsrecht hängt nicht an der Garantie

    Wie lange und für wen die Geld-zurück-Garantie gilt, bestimmt der Anbieter. Das gesetzliche Rücktrittsrecht ist davon getrennt: Bei online geschlossenen Verträgen hast du grundsätzlich 14 Tage (§ 11 FAGG). Hast du verlangt, dass das VPN schon in dieser Zeit läuft, zahlst du beim Rücktritt einen anteiligen Betrag (§ 16 Abs. 1 FAGG).

Was zu wem passt

Empfehlungen je nach Situation, jeweils mit der Bedingung, unter der sie gelten
Deine SituationWas wählenUnter welcher Bedingung
Du brauchst Port-ForwardingPIAAuch mit österreichischer Adresse; Surfshark bietet es nicht.
Du willst einen Sitz in der EUSurfsharkNiederlande statt USA.
Du willst testen, ohne zu zahlenSurfsharkSieben Tage über die App, auf bis zu drei Geräten.
Du willst vorher in Euro sehen, was du zahlstSurfsharkEuro-Beträge; die USt. kommt im Bezahlfenster dazu.
Du willst Hilfe ausdrücklich auf DeutschPIADeutsch steht in PIAs Liste der Support-Sprachen.
Du willst Virenschutz im selben AboSurfshark OneBei PIA ist Antivirus ein bezahlter Zusatz.
Zwei VPNs braucht niemand
Gerade hier überschneiden sich die beiden fast vollständig: Beide decken alle Geräte ab, ein zweites Abo bringt praktisch nichts. Kannst du dich nicht entscheiden, beantworte eine Frage — brauchst du Port-Forwarding? Wenn ja, PIA; wenn nein, entscheiden Rechtssitz, Währung und der kostenlose Test.
Was du vor dem Bezahlen prüfen solltest
  • Kläre, ob du Port-Forwarding brauchst — nur das trennt die beiden technisch.
  • Nutz Surfsharks kostenlosen Test über die App, bevor du zahlst.
  • Lies bei PIA im Bezahlfenster, in welcher Währung abgerechnet wird und ob die USt. enthalten ist.
  • Frag bei Surfshark nach dem Verlängerungsbetrag, wenn er beim Angebot fehlt.
  • Trag beim 3-Jahres-Tarif von PIA den Verlängerungstermin ein.
  • Hattest du schon eines der beiden, rechne ohne Garantie.

Woher diese Fakten stammen

Die Fakten stammen aus unseren Seiten zu PIA und Surfshark für Österreich: von der Kaufseite, der Österreich-Seite und der Serverliste von PIA sowie von der Preisseite, der Österreich-Seite und dem Hilfe-Center von Surfshark. Wem die Marken gehören, nennen Kape Technologies auf der eigenen Website und Surfshark auf seiner Über-uns-Seite. Beträge stehen nicht im Text; geprüfte Preise zeigt der Preisblock.

Fakten im Text geprüft am .

Häufige Fragen: Private Internet Access oder Surfshark

Im Vergleich von Tarifen gleicher Stufe inkl. USt. ist Private Internet Access günstiger: Private Internet Access — € 14,03/Monat (PIA VPN), Surfshark — € 19,74/Monat (Starter).

Private Internet Access: Der Anbieter nennt keinen kostenlosen Tarif. Surfshark: Der Anbieter nennt keinen kostenlosen Tarif.

Private Internet Access: Auf der Seite des Anbieters haben wir keine kostenlose Testphase gesehen. Surfshark: 7 Tage.

Port-Forwarding: Private Internet Access — vorhanden, Surfshark Starter — nicht vorhanden. Modernes Protokoll: Private Internet Access — auf allen wichtigen Plattformen, Surfshark Starter — auf einem Teil der Plattformen. Jurisdiktion: Private Internet Access — USA oder „5 Eyes“, Surfshark Starter — EU.

PIA und Surfshark begrenzen beide die Zahl der Geräte nicht — damit fällt das häufigste Argument weg. PIA hat Port-Forwarding, laut Serverliste auch in Österreich, und Support auf Deutsch, sitzt aber in den USA und nennt auf der Kaufseite Dollar. Surfshark sitzt in der EU, nennt Euro-Preise ohne USt., lässt sich sieben Tage über die App testen und hat über 40 Server in Wien.

Weitere Vergleiche

Dieselben Produkte im Vergleich mit anderen Konkurrenten und weitere Vergleiche in „VPN und Sicherheit“.

Wo sich ihre Wertungen unterscheiden

Nur die Kriterien, die wir bei beiden Diensten geprüft haben und deren Wertungen nicht übereinstimmen. Gleiche und ungeprüfte zeigen wir hier nicht, weil sie bei der Entscheidung nicht helfen.

  • Wenn dir am wichtigsten ist — Port-Forwarding: Private Internet Access

    Private Internet Access: vorhanden (5,0/5) · Surfshark Starter: nicht vorhanden (1,0/5)

  • Wenn dir am wichtigsten ist — Modernes Protokoll: Private Internet Access

    Private Internet Access: auf allen wichtigen Plattformen (5,0/5) · Surfshark Starter: auf einem Teil der Plattformen (2,5/5)

  • Wenn dir am wichtigsten ist — Jurisdiktion: Surfshark Starter

    Private Internet Access: USA oder „5 Eyes“ (1,5/5) · Surfshark Starter: EU (3,5/5)

  • Wenn dir am wichtigsten ist — Aktueller Preis: Private Internet Access

    Private Internet Access: 2,15 €/Monat inkl. USt. (5,0/5) · Surfshark Starter: 2,99 €/Monat inkl. USt. (4,5/5)

Die Wertungen und ihre Gewichtung sind dieselben wie in den Rezensionen beider Dienste. So berechnen wir

Vergleichstext aktualisiert: