Zum Inhalt springen
Kostenlos
Kostenlos

Quelle · Geprüft am

Stufe wählen

KI-Abo in Österreich

Perplexity Pro und Max: was du bekommst und was offen bleibt

Perplexity ist eine KI-Suche: Jede Antwort kommt mit Quellenangaben, auch in der kostenlosen Stufe. Für Privatpersonen gibt es drei Stufen — Free, Pro und Max. Pro öffnet die Wahl des Modells, bezahlte Datenquellen und Deep Research, Max die höchsten Limits. Eine österreichische Preisseite gibt es nicht, und zur Währung widersprechen sich zwei Perplexity-Texte.

  • Quellen in jeder Antwort. Laut Preisseite mit Verweisen im Text — auch in Free.
  • Mehrere Modelle in einem Abo. Perplexity wählt pro Frage unter führenden Modellen, darunter ChatGPT, Gemini, Claude und Nemotron; ab Pro wählst du selbst.
  • Bezahlte Datenquellen ab Pro. PitchBook, Statista und S&P Capital IQ für Finanz- und Marktfragen.
  • Erstattung in der EU. Innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf, für Monats- und Jahresabos.
  • Echte Gratisstufe. Mit begrenzter Nutzung, aber mit Quellen in jeder Antwort.

Das Wichtigste vor dem Bezahlen

Bezahlt wird in US-Dollar, zu denselben Preisen wie in den USA; die Steuer kommt im Zahlungsfenster als eigene Zeile dazu. Zu den Daten: Die Freigabe fürs Training ist in Free, Pro und Max laut Perplexity standardmäßig an, und früher gesammelte Trainingsdaten lassen sich nicht mehr entfernen.

Tomas StankevičiusAktualisiert am 2026-10-14Fakten von den Perplexity-Preisseiten und aus dem Hilfecenter

Kurz gesagt

Stufen für Privatpersonen
Free, Pro, Max
Quellen
In jeder Antwort, auch in Free
Modellwahl
Ab Pro
Laufzeit
Monatlich oder jährlich
Währung
US-Dollar, wie in den USA
Training mit deinen Daten
Standardmäßig an, abschaltbar
Kündigungsfrist
Nennt Perplexity nicht
Erstattung
EU: innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf
Nutzung
Laut /pro-Seite „For personal use only“

Perplexity ändert Stufen und Limits häufig.

Nur belegte Preise

Ohne Quelle und Datum zeigen wir keinen Betrag — lieber eine leere Stelle als eine geschätzte Zahl.

Preise wie in den USA

Perplexity verkauft weltweit zu denselben Dollarpreisen; die Steuer kommt an der Kasse dazu.

Daten mit Datum

Jede Aussage hat eine Quelle; Stufen und Limits ändern sich hier besonders oft.

Affiliate-Links gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben und nicht irgendwo am Seitenende.

Kurzfazit

Perplexity ist die KI für Menschen, die wissen wollen, woher eine Antwort kommt: Quellen stehen in jeder Antwort, schon in der Gratisstufe. Pro lohnt sich, wenn du zwischen Modellen wählen, bezahlte Datenquellen wie Statista nutzen oder tiefer recherchieren willst. Offen bleiben aus österreichischer Sicht die Währung, weil sich Perplexity selbst widerspricht, und der Datenschutz: Die Freigabe fürs Training ist standardmäßig an und wirkt nicht rückwirkend.

Jede Antwort prüfbar

Verweise im Text zeigen, woher eine Aussage kommt — auch ohne Abo.

Daten einmal drin, immer drin

Früher gesammelte Trainingsdaten lassen sich laut Perplexity nicht mehr entfernen.

Wir empfehlen vor allem:
Wer recherchiert und Aussagen belegen muss — im Studium, im Journalismus oder bei Markt- und Finanzfragen.
Mit Vorbehalt:
Wer in Euro planen muss: Abgerechnet wird in US-Dollar, den Eurobetrag bestimmt deine Bank.

Für wen sich Perplexity lohnt — und für wen nicht

Meiner Meinung nach liegt der Unterschied zwischen den Stufen in Quellen, Modellwahl und Limits, nicht im Fragen selbst.

Passt gut

  • Wer mit Quellen arbeiten muss

    Jede Antwort kommt mit Verweisen im Text, die du öffnen und prüfen kannst.

  • Wer Modelle vergleichen will

    Ab Pro wählst du pro Frage selbst, welches Modell antwortet.

  • Wer Finanz- und Marktdaten braucht

    Pro und Max greifen laut Preisseite auf PitchBook, Statista und S&P Capital IQ zu.

Passt eher nicht

  • Wer seine Daten nicht fürs Training hergeben will und das vergisst

    Die Freigabe ist standardmäßig an — und was einmal gesammelt ist, bleibt.

  • Wer ein Abo mit dem Team teilen will

    Pro und Max sind laut /pro-Seite „For personal use only“; für Teams gibt es Enterprise.

  • Wer eine feste Kündigungsfrist wissen will

    Perplexity nennt keine — sicher ist nur: nicht bis zum letzten Tag warten.

Die Stufen

Hier steht, was die Preisseiten zu jeder Stufe schreiben. Jede Stufe enthält die darunter.

Die Stufen
FreeSuche und ModelleAntworten mit Quellen; das Modell wählt PerplexityWerkzeugeSuche für einfachere FragenLimitsBegrenzt
ProSuche und ModelleModellwahl pro Frage; Suche im Web, in Dateien und in verbundenen Apps; bezahlte DatenquellenWerkzeugeDeep Research, Perplexity Computer mit Bonus-Credits, fertige Dokumente und AppsLimitsHöher, dazu mehr Gedächtnis
MaxSuche und ModelleDie neuesten Modelle; Recherche auf ExpertenniveauWerkzeugeMaximale Computer-Nutzung mit monatlichem Credit-Kontingent, mehr Videos als Pro, früher Zugang zu NeuemLimitsDie höchsten — nicht unbegrenzt
Enterprise Pro und MaxSuche und ModelleFür OrganisationenWerkzeugeSingle Sign-on, Rechteverwaltung, Compliance; laut Seite kein Training mit KundendatenLimitsPreis pro Platz, jährlich abgerechnet

Die Entscheidung dreht sich nicht darum, wie oft du fragst, sondern ob du Modellwahl, bezahlte Datenquellen und höhere Limits brauchst. Wenn ja, ist Pro der Einstieg; ist auch das Pro-Limit zu eng, kommt Max.

Unsere Wertung und woraus sie sich zusammensetzt

Das ist unsere eigene Einschätzung auf Basis geprüfter Fakten. Sie ist weder ein Durchschnitt von Nutzerbewertungen noch eine Aussage des Anbieters. Unten findest du alle Kriterien mit Gewichtung und Quellen.

3,8

von 5 · Durchschnitt aus 3 Tarifen · 8 von 8 Kriterien geprüft

Die Wertung setzt sich aus den Kriterien unten zusammen: Bei jedem stehen die Gewichtung, was wir konkret gefunden haben und woher. Wo wir eine Seite des Anbieters haben — ein Link mit Prüfdatum; wo die Zahl aus unserem Katalog stammt, steht das dabei. „Nicht geprüft“ heißt, dass uns der Fakt fehlt und wir das Kriterium nicht mitgerechnet haben. „Anbieter macht keine Angabe“ heißt, dass wir die Seiten des Anbieters durchgesehen haben, die Angabe dort aber fehlt; auch so ein Kriterium rechnen wir nicht mit. Wenn du mit der Gewichtung nicht einverstanden bist — in der Methodik siehst du alle Bestandteile und kannst sie nach deinen eigenen Maßstäben zusammensetzen. Bewertungen aus den App-Stores fließen nicht in die strukturierten Daten ein: Sie wurden auf anderen Websites gesammelt und bleiben daher sichtbarer Text.

Wertung der einzelnen Tarife: Pro 3,9 · Max 3,5 · Education Pro 3,9

Gleich für alle Tarife von „Perplexity“

Kriterien, die für alle Tarife dieses Anbieters gleich sind
KriteriumWas wir gefunden habenWertungQuelle
Was der Dienst kann(20 %)6 von 6 geprüften Funktionen5,0unser Katalog
Modellauswahl(15 %)Modell wählbar5,0unser Katalog
Nutzung der Chats fürs Training(15 %)ja, standardmäßig (abschaltbar)2,0unser Katalog
Klar erkennbar, was du kaufst(10 %)Limits nicht veröffentlicht1,0unser Katalog
App-Bewertung(10 %)4,8 von 54,8unser Katalog
Angezeigter Preis ist Endpreis(10 %)USt. wird beim Bezahlen aufgeschlagen3,0unser Katalog
Kostenlos testbar(10 %)dauerhaft kostenlose Version vorhanden5,0unser Katalog

Je nach Tarif unterschiedlich

Kriterien, die sich je nach Tarif unterscheiden
KriteriumProMaxEducation Pro
Preis im Vergleich zu anderen(10 %)20,00 USD/Monat5,0200,00 USD/Monat1,09,00 USD/Monat5,0

Verfügbarkeit in Österreich

Der Endpreis ist nicht ganz klar

Ein Teil der Bedingungen passt für einen Kauf in Österreich, ein Teil nicht. Welche, siehst du unten.

  • Preis in USD — den Endbetrag bestimmt der Wechselkurs deiner Bank
  • Steuerstatus bekannt
  • gemeinsame internationale Preisliste — den Preis bestimmt das Land des Kontos

Was du für den Preis bekommst

Was im Tarif enthalten ist, was in Österreich verfügbar ist und worin sich die kostenpflichtige von der kostenlosen Version unterscheidet.

Free oder Pro

Free ist eine vollwertige Suche mit Quellen. Pro erweitert, womit Perplexity sucht und wie tief.

Free oder Pro
Quellen in den AntwortenFreeJaProJa
ModellFreeWählt PerplexityProWählst du pro Frage
Bezahlte DatenquellenFreeNeinProPitchBook, Statista, S&P Capital IQ
Suche in Dateien und AppsFreeNeinProJa
Deep ResearchFreeNicht aufgeführtProJa
Perplexity ComputerFreeNicht aufgeführtProErweitert, mit Bonus-Credits
Limits und GedächtnisFreeBegrenztProHöher
Perplexity beschreibt Limits vor allem als Verhältnisse wie „Limited“ oder „10x“. Eine absolute Zahl an Anfragen pro Tag oder Woche nennt die Preisseite nicht, deshalb schreiben wir auch keine.

Funktionen

Was jetzt funktioniert, was nur angekündigt ist und wie es mit anderen Diensten zusammenspielt.

Comet und Perplexity Computer

Neben der Suche verkauft Perplexity zwei Werkzeuge, die im Abo stecken, aber eigene Grenzen haben.

  • Comet

    Ein eigener Browser mit „Comet Assistant“ und „Comet Agent“. Laut Preisseite je nach Stufe in unterschiedlichem Umfang verfügbar.

  • Perplexity Computer

    Ein eigenes Werkzeug mit eigener Abrechnung in Credits. In Pro erweitert und mit Bonus-Credits, in Max mit maximaler Nutzung und einem monatlichen Credit-Kontingent.

  • Credits als zweite Währung

    Wie viel Arbeit ein Credit ist, nennt Perplexity nicht. Wir rechnen es deshalb auch nicht um.

Werkzeuge, die für dich handeln

Werkzeuge, die für dich im Browser klicken oder Aufgaben erledigen, brauchen Zugriff auf Konten und Daten. Prüf vorher, was du freigibst.

Inhalte

Was du tatsächlich zu sehen bekommst: Katalog, Sprachen, Sport und Events.

Womit Perplexity antwortet

Perplexity ist keine eigene Modellfamilie, sondern eine Suche, die Modelle anderer Anbieter nutzt. Vier Dinge prägen die Antworten.

  • Quellen im Text

    Jede Antwort kommt mit Verweisen, die zeigen, woher eine Aussage stammt — auch in Free.

  • Führende Modelle

    Laut Preisseite wählt Perplexity pro Frage unter führenden Modellen, darunter ChatGPT, Google Gemini, Anthropic Claude und NVIDIA Nemotron.

  • Eigene Wahl ab Pro

    In Pro und Max wählst du das Modell selbst — sonst entscheidet Perplexity.

  • Bezahlte Datenquellen

    PitchBook, Statista und S&P Capital IQ für Finanz- und Marktfragen, ab Pro.

Eine Quelle zeigt, woher eine Information stammt — nicht, dass sie stimmt oder richtig zusammengefasst ist. Wichtige Verweise solltest du selbst öffnen.

Wo es funktioniert

Unterstützte Plattformen und Browser und was du zum Start brauchst.

Wo du Perplexity nutzen kannst

Wo du Perplexity nutzen kannst
WebBeispieleperplexity.ai — dort beginnen Registrierung und AboVorbehaltDie Registrierung ist kostenlos.
Comet-BrowserBeispiele„Comet Assistant“ und „Comet Agent“VorbehaltLaut Preisseite je nach Stufe in unterschiedlichem Umfang verfügbar.
Andere GeräteBeispieleDie Preisseiten zählen sie nicht aufVorbehaltWelche Geräte unterstützt werden, zeigt der App Store oder Google Play.

Bewertung der App in den Stores

Das sind Bewertungen aus den App-Stores. Bewertet wird, wie die App funktioniert; ob sich der Preis des Abos lohnt, sagt diese Zahl nicht.

App Store

iOS und iPadOS
4,8von 5

8 148 Bewertungen

Quelle

Bewertungen ändern sich ständig und sinken oft nach Preiserhöhungen oder wenn Funktionen wegfallen. Wir zeigen den Wert vom Tag der Prüfung samt Anzahl der Bewertungen, denn eine 4,8 aus zweihundert Bewertungen und eine 4,5 aus zwei Millionen sind nicht dasselbe.

Konto und Bedingungen

Nutzungslimits, Teilen, Kündigung und Rückerstattung.

Konto, Team und Teilen

  • Pro und Max gehören zu einem Konto; die /pro-Seite schreibt „For personal use only“.
  • Ein Familienangebot nennen die Preisseiten nicht.
  • Für Organisationen gibt es Enterprise Pro und Enterprise Max, mit Preis pro Platz und jährlicher Abrechnung.
  • In einer Organisation lassen sich Enterprise Pro und Enterprise Max laut Preisseite auch gemischt vergeben.

Nicht für mehrere Personen gedacht

Ein privates Pro-Abo im Team zu teilen, widerspricht dem „For personal use only“ der /pro-Seite. Für Teams sind die Enterprise-Stufen da — die wir hier nicht mit Preisen führen.

Abrechnung und Laufzeit

Abrechnung und Laufzeit
LaufzeitenSo funktioniert esMonatlich oder jährlich
Die Seite perplexity.ai/proSo funktioniert esMonatswert „or equivalent, when billed annually“
Die PreisübersichtSo funktioniert esZeigt den Monatspreis
EnterpriseSo funktioniert esPro Platz, jährlich abgerechnet
WährungSo funktioniert esUS-Dollar
Steuer in ÖsterreichSo funktioniert esIn der Regel 20 % USt. auf digitale Abos
Wer den niedrigeren Monatswert von perplexity.ai/pro sieht, sieht den Preis bei Jahreszahlung. Den Monatspreis ohne Jahresbindung zeigt die Preisübersicht.

Kündigen und Geld zurück

Das Abo verlängert sich, bis du festlegst, dass es zum Ende des Abrechnungszeitraums endet. Eine feste Frist wie „24 Stunden vorher“ nennt Perplexity nicht. Nach dem Ende des bezahlten Zeitraums wird dein Konto auf die kostenlose Version zurückgesetzt.

Monatsabo

Kündigen heißt bei Perplexity: festlegen, dass das Abo zum Ende des Zeitraums endet. Bis dahin bleibt Pro nutzbar.

Jahresabo

Im Voraus für das Jahr bezahlt. Die EU-Erstattung gilt laut Hilfecenter für Monats- und Jahresabos gleichermaßen, innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf.

In einer App gekauft

Dann kündigst du im App Store oder bei Google Play; die Schritte stehen unten in den Fragen.

Was du auf der Tarifkarte immer prüfen solltest

  • Wann das Abo endet
  • Ob du innerhalb der 14 Tage bist
  • Welchen Weg du im Kündigungsfenster wählst

Zwei Wege im Kündigungsfenster

Innerhalb der 14 Tage bietet das Kündigungsfenster zwei Möglichkeiten: kündigen mit Erstattung oder nur nicht verlängern. Die zweite lässt Pro bis zum Ende des Zeitraums laufen und gibt kein Geld zurück. Die Wahl dauert Sekunden, die Folgen sind verschieden. Findest du die Erstattung nicht, rät Perplexity, den Support anzuschreiben und dazuzusagen, dass du in der EU lebst.

Limits und Größen

Unbegrenzt ist keine Stufe. Einige Grenzen nennt Perplexity als Zahl, die meisten nur als Verhältnis.

Limits und Größen
Anfragen mit fortgeschrittenen ModellenLimitNicht als Zahl veröffentlichtWovon es abhängtLaut Hilfecenter in Wochen besonders hoher Nutzung womöglich eingeschränkt
Modus „Best“LimitOhne KontingentWovon es abhängtLaut Hilfecenter nicht mengenbegrenzt
Dateien pro ProjektLimitBis zu 50Wovon es abhängtLaut Preisseite
Größe einer hochgeladenen DateiLimit40 MBWovon es abhängtLaut Dokumentation zum Hochladen, für alle Dateitypen
Max gegenüber ProLimit„Die höchsten“ LimitsWovon es abhängtNicht unbegrenzt
Computer-CreditsLimitPro: Bonus; Max: monatliches KontingentWovon es abhängtEigene Rechnungseinheit neben dem Abo

Was „Limited“ heißt, erfährst du erst beim Nutzen

Perplexity veröffentlicht für die meisten Grenzen keine Zahl. Ein nicht genanntes Limit ist trotzdem ein Limit — du merkst es, wenn du daran stößt, besonders in Wochen mit viel Andrang.

Datenschutz, Barrierefreiheit und Transparenz

Welche Daten du verwalten kannst, wie die Hilfsfunktionen arbeiten und was der Anbieter offenlegt.

Was mit deinen Daten passiert

Bei Perplexity ist die wichtigste Datenschutzeinstellung standardmäßig so gesetzt, dass deine Daten fürs Training genutzt werden können.

  • Standardmäßig an

    Laut Perplexity ist „AI Data Retention“ für Free, Pro und Max standardmäßig aktiviert.

  • Wo du es abschaltest

    In den Kontoeinstellungen unter „Preferences“ — die Option heißt „AI data retention“.

  • Nicht rückwirkend

    Perplexity schreibt: „Previously collected training data cannot be deleted or removed.“ Das Abschalten wirkt nur für die Zukunft.

  • Aufbewahrung gelöschter Chats

    Wie lange gelöschte Unterhaltungen gespeichert bleiben, veröffentlicht Perplexity nicht.

  • Enterprise ist anders

    Für Enterprise Pro und Max nennt die Preisseite, dass nicht mit Kundendaten trainiert wird.

Schalte die Datenfreigabe am ersten Tag aus, wenn du das nicht willst — später lässt sich das bereits Gesammelte nicht mehr zurückholen.

Was wir nicht behaupten

Diese Sätze über Perplexity hört man oft. Daneben steht, was die Preisseiten und das Hilfecenter sagen — oder dass sie es nicht sagen.

  • Perplexity hat ein eigenes Modell für alles.

    Laut Preisseite wählt Perplexity pro Frage unter führenden Modellen, darunter ChatGPT, Gemini, Claude und Nemotron.

  • Ohne Abo gibt es keine Quellen.

    Doch — laut Preisseite kommt jede Antwort mit Verweisen im Text, auch in Free.

  • Mit Quellen ist die Antwort richtig.

    Eine Quelle zeigt, woher eine Aussage stammt, nicht dass sie stimmt oder richtig zusammengefasst ist.

  • Max ist unbegrenzt.

    Die Preisseite spricht von den „höchsten“ Limits, nicht von unbegrenzten.

  • Wer die Datenfreigabe abschaltet, löscht alles.

    Nein. Früher gesammelte Trainingsdaten lassen sich laut Perplexity nicht mehr entfernen; das Abschalten wirkt nur für die Zukunft.

  • In Österreich zahlst du sicher in Euro.

    Nein. Bezahlt wird in US-Dollar, zu denselben Preisen wie in den USA; den Eurobetrag bestimmt deine Bank.

  • Ein Pro-Abo reicht für das ganze Team.

    Die /pro-Seite schreibt „For personal use only“. Für Teams gibt es Enterprise.

  • Steht auf der Seite kein Preis, gibt es den Dienst in Österreich nicht.

    Nicht unbedingt. Häufiger heißt es, dass der Anbieter ihn nicht veröffentlicht oder dass wir für Österreich noch keinen Preis mit Quelle und Datum gefunden haben. Verfügbarkeit und veröffentlichter Preis sind zwei verschiedene Dinge.

  • Ein Jahresabo ist immer günstiger.

    Günstiger als monatlich ist es nur, wenn du es bis zum Ende nutzt: Das ganze Jahr wird auf einmal bezahlt, und eine Kündigung erstattet den ungenutzten Teil nicht. Außerdem ist nicht jedes Angebot mit zwölf Monaten ein Jahresabo — oft zahlst du monatlich und bist nur zwölf Monate gebunden.

  • Wenn du die App löschst, ist das Abo gekündigt.

    Nein. Die Zahlung stoppt erst die Kündigung in dem Konto, über das du das Abo abgeschlossen hast. Die App verschwindet vom Handy, die Abbuchung bleibt.

  • Was in Deutschland gilt, gilt auch in Österreich.

    Nicht unbedingt, auch wenn Sprache und Währung gleich sind. Netflix bietet in Österreich zum Beispiel kein Abo mit Werbung an, in Deutschland schon, und manche Anbieter verlangen in Euro-Ländern je nach Land unterschiedliche Beträge. Deshalb übernehmen wir für Österreich keine Daten aus Deutschland.

  • Der angezeigte Preis ist immer der Endpreis.

    Nicht immer. Einige Anbieter — etwa mehrere VPN-Dienste — nennen ihre Preise ohne USt. und rechnen sie erst an der Kasse dazu; andere verrechnen in US-Dollar, und den Eurobetrag auf deinem Konto bestimmt dann der Kurs deiner Bank. Für digitale Abos gilt in Österreich in der Regel die USt. von 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

Die Liste ist kein Vorwurf an Perplexity — es sind verbreitete Vereinfachungen. Findest du bei uns etwas, das nicht zur offiziellen Quelle passt, sag es uns: Wir korrigieren es und nennen die Quelle.

Wann sich Pro lohnt

  • Recherche mit Belegen

    Quellen in jeder Antwort, Deep Research ab Pro.

    Kompromiss: Die Verweise musst du trotzdem selbst prüfen.

  • Finanz- und Marktfragen

    PitchBook, Statista und S&P Capital IQ ab Pro.

    Kompromiss: In Free gibt es diese Datenquellen nicht.

  • Modelle vergleichen

    Ab Pro wählst du pro Frage das Modell.

    Kompromiss: In Free entscheidet Perplexity.

  • Intensive tägliche Nutzung

    Max mit den höchsten Limits und monatlichem Credit-Kontingent.

    Kompromiss: Auch Max ist nicht unbegrenzt.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Quellen in jeder Antwort

    Auch ohne Abo prüfbar.

  • Mehrere Modelle

    Ab Pro frei wählbar.

  • EU-Erstattung auch für Jahresabos

    Innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf.

  • Echte Gratisstufe

    Kündigen heißt nicht, den Dienst zu verlieren.

Nachteile

  • Training standardmäßig an

    Und nicht rückwirkend abschaltbar.

  • Preise in US-Dollar

    Wie in den USA; den Eurobetrag bestimmt deine Bank.

  • Keine Kündigungsfrist genannt

    Du musst selbst rechtzeitig handeln.

  • Limits kaum als Zahl

    Meist nur „Limited“ oder „10x“.

Perplexity unter den KI-Abos in Österreich

Wir vergleichen Bedingungen. Die Preise stehen auf den Seiten der Anbieter.

Währung
US-Dollar
Training mit deinen Chats
Standardmäßig an, nicht rückwirkend
Kündigungsfrist
Nicht genannt
Erstattung in der EU
14 Tage ab Kauf, auch Jahresabo
Jahresabo
Ja
Gratisstufe
Ja, mit Quellen in jeder Antwort

Wenn jede Antwort belegt sein soll — Perplexity

Quellen in jeder Antwort und Modellwahl ab Pro — Preise in US-Dollar, Datenschutz vorher klären.

Wenn du einen Assistenten für alles suchst — ChatGPT

Vier Stufen, im EWR in Euro; die günstigste bezahlte Stufe kann laut OpenAI Werbung enthalten.

Wenn du mit Code und langen Texten arbeitest — Claude

Claude Code und Research in Pro, Jahresabo möglich — Preise ohne Steuern.

Unser Fazit

Perplexity ist die ehrlichste Antwort auf die Frage „Woher weißt du das?“: Jede Antwort bringt ihre Quellen mit, schon ohne Abo. Pro lohnt sich für alle, die Modelle wählen, Finanz- und Marktdaten nutzen oder tiefer recherchieren wollen. Zwei Dinge solltest du vorher klären: welche Währung und Steuer dein Zahlungsfenster in Österreich zeigt — Perplexity widerspricht sich da selbst — und ob du die Datenfreigabe fürs Training gleich am ersten Tag abschaltest.

Wähle es, wenn

du recherchierst und Aussagen mit Quellen belegen musst.

Überleg es dir, wenn

dir wichtig ist, dass deine Anfragen nicht ins Training fließen — die Freigabe ist standardmäßig an.

Lass es, wenn

du ein Abo mit dem Team teilen willst — Pro ist für die persönliche Nutzung gedacht.

ChatGPT verrechnet im EWR in Euro und nennt eine klare Kündigungsfrist; Claude zeigt Euro-Preise ohne Steuern und hat ein Jahresabo für Pro.

Perplexity-Preise

Die bezahlten Stufen für Privatpersonen.

Welche Stufe zu wem passt

Für Österreich zeigen wir nur Beträge, die wir mit Quelle und Datum belegen können. Stehen hier keine, fehlt uns noch ein belegter österreichischer Preis — der Dienst ist deshalb nicht unverfügbar. Zwei Hinweise für den Kauf: Die Seite perplexity.ai/pro nennt ihre Beträge als Monatswert „or equivalent, when billed annually“, also auf Basis der Jahreszahlung; den Monatspreis zeigt die Preisübersicht. Und die Nutzungsbedingungen sprechen von Zahlung „in U.S. Dollars“ — welche Währung und welche Steuer du tatsächlich zahlst, zeigt erst das Zahlungsfenster.

Abrechnung in USD

Der Anbieter rechnet dieses Abo in USD ab. Wie viel in Euro abgebucht wird, hängt vom Kurs deiner Bank an diesem Tag ab, und manche Banken verlangen zusätzlich eine Umrechnungsgebühr von 1–3 %. Deshalb kann der monatlich abgebuchte Betrag leicht schwanken, auch wenn sich der Preis des Anbieters nicht geändert hat.

Wir zeigen den Preis in der Währung, in der ihn der Anbieter veröffentlicht, und rechnen bewusst nicht um: Der Kurs ändert sich täglich, unser Versprechen ist aber ein Preis mit Quelle und Prüfdatum. Ein umgerechneter Betrag würde aus diesem Versprechen eine Schätzung machen.

Perplexity: Aktionen und Rabatte

Geprüfte Aktionen oder Rabattcodes für Perplexity haben wir derzeit nicht. Sobald der Anbieter welche veröffentlicht und wir sie geprüft haben, stehen hier Datum und Bedingungen — erfundene Gutscheine zeigen wir nicht.

Preis und Aktionen beobachten

Perplexity kostenlos testen

Eine kostenlose Testphase für Perplexity haben wir auf der Seite des Anbieters derzeit nicht gesehen. Sobald es eine gibt, vermerken wir sie hier und in der Liste der kostenlosen Testphasen.

Alle kostenlosen Testphasen

So zahlst du für Perplexity weniger

Einen günstigeren Weg, den wir bestätigen könnten, gibt es derzeit nicht: Unter den geprüften Tarifen von Perplexity gibt es weder eine günstigere Jahresvariante desselben Tarifs noch einen Familien- oder Studierendentarif.

Vergleiche den Preis mit Alternativen: Preis von Midjourney · Preis von Google AI · Preis von ChatGPT

Wir zeigen nur offizielle Wege des Anbieters — ohne geteilte Konten und ohne Regionswechsel.

Kundenservice

Wir haben geprüft: Das Hilfe-Center gibt es auf Englisch.

Kontaktwege, die der Anbieter nennt:

  • E-Mail oder Formular

Quelle: www.perplexity.ai/help-center

Wem dieser Dienst gehört

Gehört zu „Perplexity AI, Inc.“.

Der Vertrag wird mit einem Unternehmen geschlossen, das in den USA eingetragen ist.

In den Bedingungen steht ausdrücklich: Wer den Dienst von außerhalb der USA nutzt, ist dafür selbst verantwortlich. Bei zwei anderen KI-Anbietern in unserem Katalog — „OpenAI“ und „Anthropic“ — ist Vertragspartner für Europa ein irisches Unternehmen.

„Those who choose to access the Services from outside the United States do so at their own initiative and are responsible for compliance with applicable local laws. These Terms are governed by the laws of the State of California"

Quelle: www.perplexity.ai/hub/legal/terms-of-service

Häufige Fragen

Für Privatpersonen Free, Pro und Max. Dazu kommen Enterprise Pro und Enterprise Max für Organisationen, mit Preis pro Platz und jährlicher Abrechnung.

Einen belegten österreichischen Betrag zeigen wir erst, wenn wir ihn mit Quelle und Datum haben. Beachte beim Vergleichen: perplexity.ai/pro nennt einen Monatswert bei Jahreszahlung, die Preisübersicht den Monatspreis.

In US-Dollar, zu denselben Preisen wie in den USA; den Eurobetrag bestimmt deine Bank. Für digitale Abos gilt in Österreich in der Regel 20 % USt.

Laut Preisseite die Wahl des Modells, die Suche in Dateien und verbundenen Apps, bezahlte Datenquellen wie Statista, Deep Research, Perplexity Computer mit Bonus-Credits sowie höhere Limits und mehr Gedächtnis.

Die höchsten Limits und das meiste Gedächtnis, maximale Computer-Nutzung mit monatlichem Credit-Kontingent, mehr Videos und früheren Zugang zu neuen Funktionen.

Laut Preisseite wählt es pro Frage unter führenden Modellen, darunter ChatGPT, Google Gemini, Anthropic Claude und NVIDIA Nemotron. Ab Pro kannst du selbst wählen.

Standardmäßig ja: „AI Data Retention“ ist laut Perplexity in Free, Pro und Max aktiviert. Abschalten kannst du es in den Kontoeinstellungen unter „Preferences“ — früher gesammelte Trainingsdaten bleiben aber.

Laut Dokumentation zum Hochladen 40 MB, für alle Dateitypen. In einem Projekt können laut Preisseite bis zu 50 Dateien liegen.

Ja. Die Seite perplexity.ai/pro nennt ihre Beträge sogar standardmäßig als Monatswert bei Jahreszahlung. Die EU-Erstattung innerhalb von 14 Tagen gilt laut Hilfecenter auch für Jahresabos.

Die /pro-Seite schreibt „For personal use only“. Für mehrere Personen gibt es Enterprise Pro und Enterprise Max.

Eine Länderliste veröffentlicht Perplexity nicht, und Österreich wird auch nicht ausgeschlossen. Bezahlt wird in US-Dollar.

Schau zuerst, wer das Geld abbucht — davon hängt ab, wo du kündigst. Hast du in einer App abgeschlossen, läuft die Zahlung meist über dein Google-Konto oder deinen Apple Account. Sieh in deinen Abos bei Google Play nach, am iPhone unter „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“, und zwar mit genau dem Konto, mit dem du bezahlt hast. Findest du das Abo dort nicht, rät Apple, in deinen E-Mails nach „Beleg von Apple“ oder „Rechnung von Apple“ zu suchen: Auf dem Beleg steht, welcher Account verwendet wurde. Gibt es keinen Beleg von Apple, hast du das Abo laut Apple womöglich bei einem anderen Unternehmen abgeschlossen — welches, zeigt dein Kontoauszug oder deine Kreditkartenabrechnung.

Öffne am Android-Gerät deine Abos bei Google Play, wähle das Abo aus, tippe auf „Abo kündigen“ und folge der Anleitung. Am Computer geht es über play.google.com/store/account/subscriptions: beim Abo „Verwalten“ → „Abo kündigen“ → einen Grund auswählen → „Weiter“. So beschreibt es die Google-Hilfe. Willst du nur eine Pause, bieten manche Apps „Zahlungen aussetzen“ an — laut Google für eine Woche bis drei Monate, beginnend am Ende des laufenden Abrechnungszeitraums. Das Abo selbst bleibt dabei bestehen.

Am iPhone: „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“ → das Abo antippen → „Abo kündigen“. Achte auf die Wörter: Das Menü heißt „Abonnements“, der Button „Abo kündigen“, und womöglich musst du nach unten scrollen, um ihn zu finden. Wird keine Taste zum Kündigen angezeigt oder ist ein Ablaufhinweis in roter Schrift zu sehen, ist das Abo laut Apple bereits gekündigt. Ein Probeabo solltest du laut Apple mindestens 24 Stunden vor Ablauf der Probezeit kündigen.

Nein. Google schreibt es als eigenen Hinweis: „Wenn Sie die App deinstallieren, wird Ihr Abo nicht gekündigt.“ Bezahlt wird weiter, bis du in dem Konto kündigst, über das du das Abo abgeschlossen hast.

Dann kündigst du bei diesem Anbieter; auf der Seite des Dienstes gibt es dafür oft keinen Button. Apple sagt es ausdrücklich: Bei einem Abo, das du über deinen Mobilfunkanbieter oder einen anderen Anbieter erhalten hast, wendest du dich an diesen. In Österreich ist das häufig: Magenta TV ist laut Magenta „nur mit einem Internet- oder Smartphonetarif möglich“, A1 Xplore TV braucht einen Anschluss von A1, und über A1 Select zahlst du bei A1 für einen „Slot“ mit Netflix, Disney+, HBO Max, CANAL+ oder A1 TV Stream. Ist das TV-Paket mit Internet oder Telefon gebündelt, gilt das Telekommunikationsgesetz für das ganze Paket: Die Mindestlaufzeit darf höchstens 24 Monate betragen und die Kündigungsfrist höchstens einen Monat — eine vereinbarte Mindestlaufzeit gilt aber weiter.

Nein. Apple schreibt: „Du kannst das Abonnement eines Familienmitglieds nicht kündigen.“ Steht auf dem Beleg der Account eines Familienmitglieds, bitte diese Person, das Abo zu kündigen. Steht dort ein anderer Account von dir, meldest du dich mit diesem an und kündigst dort.

Grundsätzlich ja. Nach § 11 FAGG kannst du von einem Vertrag, den du im Fernabsatz — etwa online — geschlossen hast, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücktreten; bei Dienstleistungen zählt die Frist ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Hat dich der Anbieter über das Rücktrittsrecht nicht informiert, verlängert sich die Frist um zwölf Monate (§ 12 FAGG). Hast du verlangt, dass die Leistung schon während der Frist beginnt, zahlst du beim Rücktritt einen anteiligen Betrag (§ 16 Abs. 1 FAGG); für digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, zahlst du nichts (§ 16 Abs. 3 FAGG).

Bei einem Streaming-Abo nicht. Der Gerichtshof der EU hat am 9. Juli 2026 in einem Verfahren gegen Sky Österreich entschieden (C-234/25): Ein Streaming-Abo mit Empfehlungen, Listen und wechselndem Katalog ist eine digitale Dienstleistung, deshalb lässt sich das Rücktrittsrecht nicht ausschließen; wer zurücktritt, zahlt einen anteiligen Betrag. Bei anderen digitalen Inhalten entfällt das Rücktrittsrecht nur, wenn drei Bedingungen zusammen erfüllt sind: Du hast dem sofortigen Beginn ausdrücklich zugestimmt, du hast bestätigt, dass du damit das Rücktrittsrecht verlierst, und der Anbieter hat dir das auf einem dauerhaften Datenträger bestätigt (§ 18 Abs. 1 Z 11 FAGG).

Eine Pflicht, die ab 1. Oktober 2026 gilt (§ 13a FAGG): Für Verträge, die du online abschließt, muss der Anbieter eine Funktion anbieten, die mit „Vertrag widerrufen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung beschriftet und während der gesamten Rücktrittsfrist erreichbar ist; bestätigt wird mit „Widerruf bestätigen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung. Sie gilt für Verträge, die nach dem 30. September 2026 geschlossen werden. Gedacht ist sie für den Rücktritt innerhalb der Frist — ein Abo, das schon länger läuft, kündigst du damit nicht.

Wenn dein Schweigen als Zustimmung gelten soll, ja: Eine solche Klausel bindet dich nur, wenn dich der Anbieter zu Beginn der dafür vorgesehenen Frist besonders auf die Bedeutung deines Verhaltens hinweist und du eine angemessene Frist für eine ausdrückliche Erklärung hast (§ 6 Abs. 1 Z 2 KSchG). Das Portal konsumentenfragen.at des Sozialministeriums verbindet diese Regel ausdrücklich mit der automatischen Vertragsverlängerung, und der OGH hat sie im Verfahren gegen PE Digital (Parship, ElitePartner) bestätigt. Bei Internet- und Handyverträgen muss dich der Anbieter vor dem Ende der Mindestlaufzeit oder einer automatischen Verlängerung auf einem dauerhaften Datenträger informieren (§ 135 Abs. 6 TKG 2021). Für die Kündigung selbst darf der Anbieter keine strengere Form als die Schriftform verlangen (§ 6 Abs. 1 Z 4 KSchG).

Nein. Google schreibt: „Wenn Sie ein Abo kündigen, können Sie es für den bereits bezahlten Zeitraum weiterhin nutzen.“ Umgekehrt holt eine Kündigung gleich nach der Zahlung das Geld für diesen Zeitraum nicht zurück, sie verhindert nur die nächste Abbuchung; innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss gibt es dafür den Rücktritt. Ob die Kündigung durch ist, siehst du in der Liste: Am iPhone fehlt dann die Taste zum Kündigen, oder ein Ablaufhinweis in roter Schrift ist zu sehen; bei Google Play bietet ein gekündigtes Abo laut Google-Hilfe „Erneut abonnieren“ an.

Manchmal, aber nicht garantiert. Schick die Anfrage dorthin, wo du bezahlt hast — in den Store oder zum Anbieter. Google schreibt: „Die meisten Apps im Play Store stammen nicht von Google, sondern von Drittentwicklern.“ Der Entwickler kann bei Problemen mit Käufen helfen und nach seinen Richtlinien und den geltenden Gesetzen erstatten. Eine Belastung, die weder von dir noch von jemandem stammt, den du kennst, meldest du laut Google innerhalb von 120 Tagen nach der Transaktion. Teilweise Erstattungen für Abos führt Google als eigene Regel nur für Deutschland, Frankreich und Israel — Österreich steht nicht auf dieser Liste.

Nein, das sind zwei getrennte Schritte, die man leicht verwechselt. Das Löschen des Kontos entfernt deine Daten, stoppt aber keine Zahlung, wenn du das Abo über einen App-Store abgeschlossen hast: Dort läuft es unabhängig vom Konto weiter. Die richtige Reihenfolge ist deshalb: zuerst dort kündigen, wo du bezahlst, prüfen, ob die Kündigung durch ist, und erst dann das Konto löschen.

Meist endet nur der Zugang zu den Inhalten, das Konto bleibt: Verlauf, Einstellungen und Gespeichertes sind noch da, und wenn du später zurückkommst, fängst du nicht bei null an. Ein Gesetz verlangt das aber nicht — es ist eine Entscheidung des Dienstes, und die Daten können nach einiger Zeit auch gelöscht werden. Ist dir etwas davon wichtig, exportiere es vor dem Ende des Abos; danach ist ein Export womöglich nur noch mit einem bezahlten Abo möglich.

Ja, das regelt EU-Recht. Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kannst du eine Kopie der über dich gespeicherten Daten verlangen, ihre Löschung und ihre Herausgabe in einem maschinenlesbaren Format, um sie anderswohin mitzunehmen. Auf den Antrag muss in der Regel innerhalb eines Monats geantwortet werden. Schick ihn an den Anbieter selbst; antwortet er nicht oder lehnt er ab, kannst du dich in Österreich an die Österreichische Datenschutzbehörde wenden. Das Recht hast du also — dass der Anbieter es rasch und gut erfüllt, können wir nicht versprechen.

Verlässlich nur auf dem Kontoauszug. Der Betrag dort kann vom Preis auf der Seite abweichen, meist aus einem von drei Gründen: Ein Einführungspreis ist ausgelaufen; der Anbieter nennt seine Preise ohne USt. und rechnet sie erst an der Kasse dazu, wie mehrere VPN-Dienste; oder er verrechnet in US-Dollar, und den Eurobetrag bestimmt der Kurs deiner Bank. Die USt. richtet sich bei digitalen Abos nach deinem Wohnsitz — in Österreich sind es in der Regel 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

So arbeiten wir

Diese Seite ist ein Vergleich, keine Werbung. Zu jeder Aussage steht, woher sie stammt.

Zwei Aussagen, keine Auswahl

Widersprechen sich zwei Perplexity-Texte, zeigen wir beide und sagen, wo du die Antwort für dich findest — statt die bequemere zu wählen.

Produkt ja, Markt nur mit Beleg

Was Perplexity weltweit gleich anbietet, übernehmen wir. Was nur für Österreich gilt — Preis, Währung, Steuer an der Kasse —, schreiben wir erst, wenn wir es für Österreich belegen können.

Verhältnisse bleiben Verhältnisse

„10x“ rechnen wir nicht in Anfragen um — die Ausgangszahl nennt Perplexity nicht.

Produktfakten sind überall gleich, Marktfakten nicht

Wie viele Bildschirme ein Tarif erlaubt, wie viele Geräte ein Konto zulässt, wie viele Server ein Netz hat — das hängt nicht vom Land ab, und auf unseren Seiten stehen diese Zahlen in jeder Sprache gleich; ein eigenes Werkzeug prüft das. Preis, Aktionen, Verfügbarkeit und die Sprache der Oberfläche sind dagegen Marktfragen, und die übernehmen wir nie aus einem anderen Land.

Eine Liste lässt sich prüfen, ein Zahlungsfenster nicht

Veröffentlicht ein Dienst die Liste seiner Länder, können wir sagen, ob Österreich darauf steht — die Liste ist für alle gleich. Was die Zahlungsseite in Österreich anzeigt, lässt sich aus einem anderen Land nicht zuverlässig prüfen. Dort schreiben wir „vor dem Bezahlen prüfen“ und tun nicht so, als wüssten wir es.

Eine leere Stelle bleibt leer

Ist ein Abschnitt hier kürzer als anderswo, haben wir für diesen Markt keine Daten — dem Produkt fehlt deshalb nichts. Wir füllen die Lücke nicht mit allgemeinem Text, nur damit die Seite vollständiger wirkt.

Drei Antworten statt einer

Wir unterscheiden „gibt es nicht“, „veröffentlicht der Anbieter nicht“ und „haben wir nicht gefunden“. Das sind drei verschiedene Dinge; würden wir sie vermischen, stünde unsere eigene Wissenslücke als Nachteil beim Produkt.

Ein ungeprüfter Preis wird nicht angezeigt

Hat ein Betrag keine Quelle und kein Datum, zeigen wir ihn nicht. Eine leere Stelle ist ehrlicher als eine Zahl, die nur richtig aussieht — und Preise ändern sich öfter, als Artikel aktualisiert werden.

Daten für Österreich, keine Übersetzung

Diese Seite ist keine Übersetzung einer anderen Sprachfassung. Dass in Österreich wie in Deutschland in Euro bezahlt wird, heißt auch nicht, dass Tarife und Preise gleich sind — deshalb übernehmen wir keine Daten aus Deutschland oder einem anderen Euro-Land. Wo wir für Österreich nichts haben, sagen wir das offen.

Affiliate-Links sind direkt am Link gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben. Die Provision beeinflusst nicht, was wir schreiben, und du erfährst es schon vor dem Klick.

Fehler korrigieren wir sichtbar

Haben wir etwas falsch geschrieben, korrigieren wir es und halten fest, was sich geändert hat. Bei einer stillen Korrektur würdest du nie erfahren, dass du dich einmal auf eine falsche Angabe verlassen hast.

So prüfen wir die Daten

Ist hier etwas veraltet, sag es uns — wir korrigieren es und vermerken das Datum.

Die Reihenfolge im Vergleich ergibt sich aus der Art des Dienstes, nicht aus der Höhe einer Provision.

Ein Teil der Links zu den Anbietern sind Affiliate-Links: Schließt du darüber ein Abo ab, können wir eine Provision bekommen. An den Preisen und an der Reihenfolge im Vergleich ändert das nichts. Affiliate-Links sind immer direkt am Link gekennzeichnet.

Preis beobachten

Du bekommst eine E-Mail, sobald der Preis auf deinen Wunschpreis fällt.

Wir schreiben dir, wenn der Preis von „Perplexity“ auf deinen Wunschpreis oder darunter fällt.

Wir vergleichen den regulären Monatspreis nach Aktionen und Testphasen.

Fehler melden

Wie bewertest du „Perplexity“?

Eine Stimme pro Person, und du kannst sie ändern. Der Durchschnitt wird auf dieser Seite angezeigt.

Noch hat niemand bewertet. Du kannst den Anfang machen.

Wohin als Nächstes

Weitere Seiten, auf denen Perplexity vorkommt.

Vergleiche mit der Konkurrenz

Wer wo vorne liegt und wann sich die günstigere Wahl lohnt.