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Midjourney: Pläne, GPU-Zeit und was du in Österreich wirklich zahlst

Midjourney erzeugt Bilder und Videos und verkauft dafür vier Pläne: Basic, Standard, Pro und Mega. Sie unterscheiden sich nicht in dem, was Midjourney kann, sondern in der GPU-Zeit — wie viel schnelle Generierung du pro Monat hast und ob es einen unbegrenzten, langsameren „Relax“-Modus gibt. Eine österreichische Seite und Euro-Preise gibt es nicht: Midjourney nimmt ausschließlich US-Dollar, und die Steuer kommt an der Kasse dazu.

  • Monatlich oder jährlich. Jährlich 20 % günstiger — dafür zahlst du das ganze Jahr im Voraus.
  • Unbegrenzter Relax-Modus. Ab Standard unbegrenzt Bilder im langsameren Modus, ab Pro auch Videos in SD.
  • Nutzungsrechte. Wer abonniert, darf seine Bilder laut Hilfecenter weitgehend auch kommerziell nutzen.
  • Privater Modus. Mit Stealth Mode in Pro und Mega sind deine Bilder für andere nicht sichtbar.
  • Deine Bilder bleiben. Auch nach der Kündigung werden Bilder und Verlauf nicht gelöscht.

Das Wichtigste vor dem Bezahlen

Im Web und auf Discord gibt es keinen Test, und eine Erstattung gibt es nur, wenn du über die gesamte Lebensdauer des Kontos weniger als 20 GPU-Minuten verbraucht hast. Nach ein paar ausprobierten Bildern ist das Geld also nicht mehr zurückzuholen. Dazu kommt: Der Preis steht in US-Dollar, die USt. rechnet Midjourney erst an der Kasse dazu, und den Eurobetrag bestimmt der Kurs deiner Bank.

Tomas StankevičiusAktualisiert am 2026-10-14Fakten aus dem offiziellen Midjourney-Hilfecenter

Kurz gesagt

Pläne
Basic, Standard, Pro, Mega
Laufzeit
Monatlich oder jährlich (20 % günstiger, im Voraus)
Währung
Ausschließlich US-Dollar
Steuer
Kommt an der Kasse dazu
Fast-Zeit pro Monat
3,3 / 15 / 30 / 60 Stunden
Relax-Modus
Ab Standard
Test
Nicht im Web; laut Hilfecenter nur in der niji · journey-App
Erstattung
Nur unter 20 verbrauchten GPU-Minuten
Stealth Mode
Pro und Mega

Die Bedingungen ändern sich — maßgeblich ist die offizielle Midjourney-Seite.

Preise mit Quelle

Jeder Preis hat eine Quelle.

Keine Umrechnung in Euro

Midjourney verrechnet in Dollar, den Kurs bestimmt deine Bank. Eine Schätzung würde nur genauer aussehen, als sie ist.

Steuer extra

Der Dollarpreis ist ohne Steuer. Das steht hier oben, nicht im Kleingedruckten.

Affiliate-Links gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben und nicht irgendwo am Seitenende.

Kurzfazit

Zwischen den vier Midjourney-Plänen liegt kein Unterschied im Können, sondern in der GPU-Zeit: Basic gibt wenig schnelle Generierung im Monat, ab Standard ist der langsamere Relax-Modus unbegrenzt. Aus Österreich betrachtet zählen drei Dinge: Du zahlst nur in Dollar, die USt. kommt an der Kasse dazu, und einen Test im Web gibt es nicht — die Erstattung entfällt nach 20 GPU-Minuten.

Unbegrenzter Relax-Modus ab Standard

Wer warten kann, generiert mit Standard unbegrenzt Bilder.

Kein Test, kaum Erstattung

Im Web nicht ausprobierbar, und nach 20 GPU-Minuten ist das Geld nicht mehr zurückzuholen.

Wir empfehlen vor allem:
Wer regelmäßig Bilder oder Videos braucht und auf den Relax-Modus warten kann — für ihn bringt Standard am meisten.
Mit Vorbehalt:
Firmen: Ab einem Jahresumsatz von über einer Million US-Dollar kommen laut Hilfecenter nur Pro oder Mega in Frage.

Für wen sich Midjourney lohnt — und für wen nicht

Die Frage ist nicht, ob dir die Bilder gefallen, sondern wie viel und wie schnell du generierst.

Passt gut

  • Wer regelmäßig generiert

    Ab Standard unbegrenzt Bilder im Relax-Modus — die schnelle Zeit brauchst du nur, wenn es eilt.

  • Wer auch Videos braucht

    HD-Videos ab Standard, unbegrenzt SD-Videos im Relax-Modus ab Pro.

  • Wer privat arbeiten muss

    Stealth Mode in Pro und Mega hält deine Bilder für andere unsichtbar.

Passt eher nicht

  • Wer erst ausprobieren will

    Im Web gibt es keinen Test, und nach 20 GPU-Minuten gibt es kein Geld zurück.

  • Wer in Euro planen muss

    Nur Dollar — Kurs, Bankgebühr und Steuer bestimmen den Endbetrag.

  • Wer nur ein paar Bilder braucht

    Die schnelle Zeit von Basic ist klein, und einen Relax-Modus hat Basic nicht.

Die vier Pläne

Die Preise stehen im Block oben. Der Unterschied liegt bei GPU-Zeit, Relax-Modus, Video und Privatsphäre.

Die vier Pläne
BasicFast-Zeit pro Monat3,3 Stunden (200 Minuten)Relax-ModusNeinDazuSD-Videos; bis zu drei schnelle Bildaufträge gleichzeitig
StandardFast-Zeit pro Monat15 StundenRelax-ModusUnbegrenzt für BilderDazuSD- und HD-Videos
ProFast-Zeit pro Monat30 StundenRelax-ModusUnbegrenzt für Bilder und SD-VideosDazuStealth Mode; bis zu 12 schnelle Bildaufträge gleichzeitig
MegaFast-Zeit pro Monat60 StundenRelax-ModusUnbegrenzt für Bilder und SD-VideosDazuStealth Mode; mehr gleichzeitige Videoaufträge als Pro
JahresaboFast-Zeit pro MonatWie der jeweilige PlanRelax-ModusWie der jeweilige PlanDazu20 % günstiger, das ganze Jahr im Voraus bezahlt

Selten und schnell: Basic. Regelmäßig und mit Geduld: Standard, wegen des unbegrenzten Relax-Modus. Privat oder als größere Firma: Pro oder Mega.

Unsere Wertung und woraus sie sich zusammensetzt

Das ist unsere eigene Einschätzung auf Basis geprüfter Fakten. Sie ist weder ein Durchschnitt von Nutzerbewertungen noch eine Aussage des Anbieters. Unten findest du alle Kriterien mit Gewichtung und Quellen.

3,1

von 5 · Durchschnitt aus 4 Tarifen · 7 von 8 Kriterien geprüft

Die Wertung setzt sich aus den Kriterien unten zusammen: Bei jedem stehen die Gewichtung, was wir konkret gefunden haben und woher. Wo wir eine Seite des Anbieters haben — ein Link mit Prüfdatum; wo die Zahl aus unserem Katalog stammt, steht das dabei. „Nicht geprüft“ heißt, dass uns der Fakt fehlt und wir das Kriterium nicht mitgerechnet haben. „Anbieter macht keine Angabe“ heißt, dass wir die Seiten des Anbieters durchgesehen haben, die Angabe dort aber fehlt; auch so ein Kriterium rechnen wir nicht mit. Wenn du mit der Gewichtung nicht einverstanden bist — in der Methodik siehst du alle Bestandteile und kannst sie nach deinen eigenen Maßstäben zusammensetzen. Bewertungen aus den App-Stores fließen nicht in die strukturierten Daten ein: Sie wurden auf anderen Websites gesammelt und bleiben daher sichtbarer Text.

Wertung der einzelnen Tarife: Basic 3,2 · Standard 3,2 · Pro 3,0 · Mega 2,9

Gleich für alle Tarife von „Midjourney“

Kriterien, die für alle Tarife dieses Anbieters gleich sind
KriteriumWas wir gefunden habenWertungQuelle
Was der Dienst kann(20 %)3 von 6 geprüften Funktionen3,0unser Katalog
Modellauswahl(15 %)Modell wählbar5,0Quelle
Nutzung der Chats fürs Training(15 %)ja, nicht abschaltbar1,0unser Katalog
Klar erkennbar, was du kaufst(10 %)konkrete Limits veröffentlicht5,0unser Katalog
App-Bewertung(10 %)nicht vorhanden—Quelle
Angezeigter Preis ist Endpreis(10 %)USt. wird beim Bezahlen aufgeschlagen3,0unser Katalog
Kostenlos testbar(10 %)keine Testphase1,0unser Katalog

Je nach Tarif unterschiedlich

Kriterien, die sich je nach Tarif unterscheiden
KriteriumBasicStandardProMega
Preis im Vergleich zu anderen(10 %)10,00 USD/Monat5,030,00 USD/Monat5,060,00 USD/Monat3,0120,00 USD/Monat2,0

Verfügbarkeit in Österreich

Der Endpreis ist nicht ganz klar

Ein Teil der Bedingungen passt für einen Kauf in Österreich, ein Teil nicht. Welche, siehst du unten.

  • Preis in USD — den Endbetrag bestimmt der Wechselkurs deiner Bank
  • Steuerstatus bekannt
  • gemeinsame internationale Preisliste — den Preis bestimmt das Land des Kontos

Inhalte

Was du tatsächlich zu sehen bekommst: Katalog, Sprachen, Sport und Events.

Was du eigentlich kaufst

Bei Midjourney bezahlst du nicht für Inhalte, sondern für Rechenzeit. Alles andere folgt daraus.

  • Schnelle GPU-Zeit

    Ein festes Monatskontingent pro Plan; ist es weg, lässt sich weitere Zeit kaufen.

  • Relax-Modus

    Langsamer, aber unbegrenzt — ab Standard für Bilder, ab Pro für SD-Videos.

  • Video

    In Basic SD, ab Standard SD und HD.

  • Privatsphäre

    Stealth Mode nur in Pro und Mega.

Wie viele Bilder aus einer Stunde GPU-Zeit werden, sagt die Plantabelle nicht — es hängt von Einstellungen und Modus ab. Die Richtwerte oben geben nur die Größenordnung an.

GPU-Zeit: was Fast, Relax und Turbo bedeuten

Midjourney misst nicht Bilder, sondern Rechenzeit auf Grafikprozessoren. Davon gibt es drei Arten, und um sie geht die Wahl des Plans eigentlich.

Fast

Schnelle Generierung mit einem Monatskontingent: 3,3 Stunden in Basic, 15 in Standard, 30 in Pro, 60 in Mega. Ist es aufgebraucht, lässt sich weitere Fast-Zeit kaufen.

Relax

Langsamer, aber unbegrenzt — ab Standard für Bilder, ab Pro auch für SD-Videos. Die Wartezeit liegt laut Hilfecenter zwischen 0 und 30 Minuten.

Turbo

Bis zu viermal schneller als Fast, verbraucht dafür doppelt so viel Fast-Zeit.

Kein Übertrag

Ungenutzte Fast-Zeit verfällt — auch im Jahresabo wird sie nicht in den nächsten Monat mitgenommen.

Wer nicht eilt, bekommt mit dem Relax-Modus von Standard mehr als mit der schnellen Zeit von Basic. Wer eilt, zahlt mit Fast-Stunden — und die gehen zur Neige.

Wo es funktioniert

Unterstützte Plattformen und Browser und was du zum Start brauchst.

Wo du Midjourney nutzt

Wo du Midjourney nutzt
WebBeispielemidjourney.comVorbehaltHier gibt es keinen kostenlosen Test.
DiscordBeispieleDer Midjourney-Server und DirektnachrichtenVorbehaltEbenfalls kein Test. Was in öffentlichen Kanälen entsteht, sehen andere.
niji · journey-AppBeispieleiOS und AndroidVorbehaltDer einzige Ort, an dem es laut Hilfecenter einen begrenzten Test gibt.

Konto und Bedingungen

Nutzungslimits, Teilen, Kündigung und Rückerstattung.

Konto und Bedingungen

  • Ein Midjourney-Abo gehört zu einem Konto; die Nutzungsbedingungen erlauben eine Person pro Konto. Familien- oder Teamtarife für Privatpersonen nennt das Hilfecenter nicht.
  • Das Mindestalter liegt laut Nutzungsbedingungen bei 13 Jahren — und beim Alter der digitalen Einwilligung in deinem Land, falls es höher ist.
  • Automatisierte Werkzeuge sind laut Nutzungsbedingungen untersagt.
  • Einen Planwechsel kannst du planen; vor einer Kündigung musst du einen geplanten Wechsel erst zurücknehmen.
  • Firmen mit über einer Million US-Dollar Jahresumsatz brauchen Pro oder Mega.

Privat ist nicht Standard

In Basic und Standard sind deine Bilder für andere sichtbar. Wer an Geschäftsmaterial arbeitet, sollte das vor der Wahl des Plans wissen.

Zahlung, Steuer und Umrechnung

Zahlung, Steuer und Umrechnung
WährungSo funktioniert esAusschließlich US-Dollar
SteuerSo funktioniert esBerechnet an der Kasse nach deinen Rechnungsdaten
Steuer in ÖsterreichSo funktioniert esIn der Regel 20 % USt. auf digitale Abos
Zahlung mit Euro-KarteSo funktioniert esDeine Bank rechnet um, zu ihrem Kurs
Gebühr für FremdwährungSo funktioniert esHängt von deinem Konto ab
JahresaboSo funktioniert esGanzes Jahr im Voraus, 20 % günstiger
Midjourney beeinflusst laut Hilfecenter weder den Kurs noch die Gebühren deiner Bank. Und: Dass früher keine Steuer anfiel, garantiert nicht, dass es so bleibt. Den Endbetrag in Euro siehst du erst auf dem Kontoauszug.

Kündigung und Erstattung

Jeder Midjourney-Plan ist ein Abo: Es verlängert sich monatlich oder jährlich von selbst, bis du kündigst. Gekündigt wird auf der Seite „Manage Subscription“ mit „Cancel Plan“.

Monatsplan

Jederzeit kündbar; die Kündigung wirkt zum Ende des Abrechnungszeitraums, bis dahin bleiben alle Funktionen und die restliche Fast-Zeit nutzbar.

Jahresplan

Das ganze Jahr wird im Voraus bezahlt; auch hier wirkt die Kündigung erst zum Ende des Zeitraums.

Was du auf der Tarifkarte immer prüfen solltest

  • Wann die Kündigung wirkt
  • Ob du Anspruch auf Erstattung hast
  • Was mit deinen Bildern passiert

Erstattung: die 20-Minuten-Regel

Laut Hilfecenter gibt es eine Erstattung nur, wenn du über die gesamte Lebensdauer des Kontos weniger als 20 GPU-Minuten verbraucht hast — Fast, Turbo und Relax zusammen. Bist du berechtigt, erscheint die Option beim Kündigen; erscheint sie nicht, gibt es laut Midjourney keine. Unabhängig davon gilt in Österreich das gesetzliche Rücktrittsrecht nach dem FAGG, mit seinen Ausnahmen für digitale Inhalte.

Was ein Bild an GPU-Zeit kostet

Das Hilfecenter nennt Richtwerte, wie viel Fast-Zeit ein Auftrag ungefähr verbraucht. Sie helfen einzuschätzen, wie weit ein Plan reicht — eine Garantie sind sie nicht.

Was ein Bild an GPU-Zeit kostet
Bild in SDLimitCa. 0,8 MinutenWovon es abhängtRichtwert laut Hilfecenter
Bild in HDLimitCa. 1,3 MinutenWovon es abhängtRichtwert laut Hilfecenter
Hochskalieren (Creative oder Subtle)LimitCa. 2 MinutenWovon es abhängtJe Auftrag
Vier SD-VideosLimitCa. 8 MinutenWovon es abhängtJe Auftrag
Vier HD-VideosLimitCa. 26 MinutenWovon es abhängtHD ab Standard
TurboLimitDoppelte Fast-ZeitWovon es abhängtDafür bis zu viermal schneller
RelaxLimitKeine Fast-ZeitWovon es abhängtAb Standard; Wartezeit 0 bis 30 Minuten
Ungenutzte Fast-ZeitLimitVerfälltWovon es abhängtAuch im Jahresabo

Richtwerte, keine Rechnung pro Bild

Wie viel ein Auftrag tatsächlich verbraucht, hängt von Einstellungen und Modus ab. Deshalb rechnen wir keinen Preis pro Bild aus — die Zahlen hier zeigen nur die Größenordnung.

Datenschutz, Barrierefreiheit und Transparenz

Welche Daten du verwalten kannst, wie die Hilfsfunktionen arbeiten und was der Anbieter offenlegt.

Privatsphäre: wer deine Bilder sieht

Ohne Stealth Mode sind deine Bilder nicht privat. Den Stealth Mode gibt es nur in Pro und Mega — und auch er hat Grenzen.

  • Stealth Mode nur in Pro und Mega

    In Basic und Standard lassen sich deine Bilder nicht verbergen.

  • Öffentliche Discord-Kanäle bleiben öffentlich

    Was du in einem öffentlichen Discord-Kanal generierst, sehen andere dort trotzdem — Stealth hin oder her.

  • Löschen ist nicht verbergen

    Ein gelöschtes Bild ist laut Hilfecenter nicht dasselbe wie ein privates.

  • Frühere Bilder bleiben sichtbar

    Wer auf Stealth wechselt, muss bereits öffentliche Bilder von Hand verbergen.

  • Nach der Kündigung

    Private Bilder bleiben privat, auch wenn das Abo endet.

Arbeitest du mit Material von Kunden oder mit unveröffentlichten Entwürfen, gehört die Frage nach Stealth Mode vor die Wahl des Plans.

Nutzungsrechte und Firmen

Das Hilfecenter unterscheidet bei der Nutzung der Ergebnisse vor allem nach einer Frage: wie groß das Unternehmen ist, das sie nutzt.

Keine Rechtsberatung

Ob deine konkrete Nutzung erlaubt ist, entscheiden die Bedingungen von Midjourney und das Recht, nicht diese Seite. Geht es um viel Geld, lies die Nutzungsbedingungen selbst.

Wo zusätzliche Kosten entstehen

Der Planpreis ist nicht immer der Betrag auf deinem Kontoauszug. An diesen Stellen kommt etwas dazu:

  • Zusätzliche Fast-Zeit

    Ist das Monatskontingent aufgebraucht, lässt sich Fast-Zeit nachkaufen — ein eigener Kauf, nicht Teil des Plans.

  • Turbo

    Bis zu viermal schneller, verbraucht aber doppelt so viel Fast-Zeit. Wer oft Turbo nutzt, braucht früher Nachschub.

  • Steuer

    Wird an der Kasse auf den Dollarpreis aufgeschlagen, berechnet nach deinen Rechnungsdaten. In Österreich gilt für digitale Abos in der Regel 20 % USt.

  • Deine Bank

    Zahlst du mit einer Euro-Karte, bestimmt deine Bank den Kurs und womöglich eine Gebühr für Zahlungen in Fremdwährung.

Nur einen Teil davon siehst du vorher: Den Steuerbetrag zeigt Midjourney laut Hilfecenter vor dem Bezahlen, Kurs und Bankgebühr erst dein Kontoauszug.

Was wir nicht behaupten

Diese Sätze über Midjourney hört man oft. Daneben steht, was das offizielle Hilfecenter sagt.

  • Midjourney lässt sich im Web gratis ausprobieren.

    Laut Hilfecenter gibt es im Web und auf Discord derzeit keinen Test — einen begrenzten nur in der niji · journey-App.

  • Gefällt es mir nicht, bekomme ich mein Geld zurück.

    Nur, wenn du über die gesamte Lebensdauer des Kontos weniger als 20 GPU-Minuten verbraucht hast. Nach ein paar Bildern ist das vorbei.

  • Auf den Dollarpreis kommt nichts dazu.

    Die Steuer kommt an der Kasse dazu, und bei einer Euro-Karte bestimmt deine Bank Kurs und Gebühr.

  • Meine Bilder sind privat.

    Nur mit dem Stealth Mode von Pro und Mega — und selbst dann nicht in öffentlichen Discord-Kanälen.

  • Mit dem Jahresabo spare ich Fast-Zeit für später.

    Nein. Ungenutzte Fast-Zeit verfällt laut Hilfecenter auch im Jahresabo und wird nicht übertragen.

  • Jeder Plan ist für meine Firma in Ordnung.

    Firmen mit über einer Million US-Dollar Jahresumsatz brauchen laut Hilfecenter Pro oder Mega.

  • Steht auf der Seite kein Preis, gibt es den Dienst in Österreich nicht.

    Nicht unbedingt. Häufiger heißt es, dass der Anbieter ihn nicht veröffentlicht oder dass wir für Österreich noch keinen Preis mit Quelle und Datum gefunden haben. Verfügbarkeit und veröffentlichter Preis sind zwei verschiedene Dinge.

  • Ein Jahresabo ist immer günstiger.

    Günstiger als monatlich ist es nur, wenn du es bis zum Ende nutzt: Das ganze Jahr wird auf einmal bezahlt, und eine Kündigung erstattet den ungenutzten Teil nicht. Außerdem ist nicht jedes Angebot mit zwölf Monaten ein Jahresabo — oft zahlst du monatlich und bist nur zwölf Monate gebunden.

  • Wenn du die App löschst, ist das Abo gekündigt.

    Nein. Die Zahlung stoppt erst die Kündigung in dem Konto, über das du das Abo abgeschlossen hast. Die App verschwindet vom Handy, die Abbuchung bleibt.

  • Was in Deutschland gilt, gilt auch in Österreich.

    Nicht unbedingt, auch wenn Sprache und Währung gleich sind. Netflix bietet in Österreich zum Beispiel kein Abo mit Werbung an, in Deutschland schon, und manche Anbieter verlangen in Euro-Ländern je nach Land unterschiedliche Beträge. Deshalb übernehmen wir für Österreich keine Daten aus Deutschland.

  • Der angezeigte Preis ist immer der Endpreis.

    Nicht immer. Einige Anbieter — etwa mehrere VPN-Dienste — nennen ihre Preise ohne USt. und rechnen sie erst an der Kasse dazu; andere verrechnen in US-Dollar, und den Eurobetrag auf deinem Konto bestimmt dann der Kurs deiner Bank. Für digitale Abos gilt in Österreich in der Regel die USt. von 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

Die Liste ist kein Vorwurf an Midjourney — es sind verbreitete Vereinfachungen. Findest du bei uns etwas, das nicht zur offiziellen Quelle passt, sag es uns: Wir korrigieren es und nennen die Quelle.

Wann Midjourney passt

  • Regelmäßig Bilder

    Standard: unbegrenzte Bilder im Relax-Modus.

    Kompromiss: Relax ist langsamer; schnell geht es mit 15 Fast-Stunden im Monat.

  • Videos

    HD ab Standard, unbegrenzte SD-Videos im Relax-Modus ab Pro.

    Kompromiss: Vier HD-Videos brauchen laut Richtwert rund 26 Minuten Fast-Zeit.

  • Als Firma

    Pro oder Mega: Stealth Mode und die Regel für größere Firmen.

    Kompromiss: Über einer Million Dollar Jahresumsatz sind kleinere Pläne nicht erlaubt.

  • Zum Ausprobieren

    Laut Hilfecenter ein begrenzter Test in der niji · journey-App.

    Kompromiss: Im Web kein Test, und nach 20 GPU-Minuten keine Erstattung.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Unbegrenzter Relax-Modus

    Ab Standard, wenn du warten kannst.

  • Deine Bilder bleiben

    Auch nach der Kündigung, private bleiben privat.

  • Jahresrabatt

    20 % bei jährlicher Zahlung, für jeden Plan.

  • Richtwerte für die GPU-Zeit

    Das Hilfecenter sagt, was ein Auftrag ungefähr kostet.

Nachteile

  • Nur US-Dollar

    Kurs und Gebühr bestimmt deine Bank.

  • Steuer extra

    Kommt an der Kasse zum Dollarpreis dazu.

  • Kein Test im Web

    Und keine Erstattung nach 20 GPU-Minuten.

  • Privatsphäre kostet

    Stealth Mode erst in Pro und Mega.

Midjourney unter den KI-Abos in Österreich

Wir vergleichen Bedingungen. Die Preise stehen auf den Seiten der Anbieter.

Währung
Ausschließlich US-Dollar
Steuer
Kommt an der Kasse dazu
Ohne Bezahlen ausprobieren
Laut Hilfecenter nur in der niji · journey-App
Videos erzeugen
In allen Plänen, HD ab Standard
Jahresabo
Ja, 20 % günstiger
Erstattung
Nur unter 20 GPU-Minuten

Wenn du Bilder und Videos erzeugen willst — Midjourney

Pläne nach GPU-Zeit, ab Standard mit unbegrenztem Relax-Modus — in Dollar und ohne Test im Web.

Wenn du einen allgemeinen Assistenten suchst — ChatGPT

Eine Gratisstufe, im EWR in Euro; Bilder gibt es in allen Stufen, mit mehr Umfang ab Go.

Wenn Video und Speicher zusammen passen sollen — Google AI

Videogenerierung ab Plus, dazu Cloud-Speicher — auf einer österreichischen Seite in Euro.

Unser Fazit

Midjourney verkauft Rechenzeit: Basic gibt wenig schnelle Generierung, ab Standard ist der langsamere Relax-Modus unbegrenzt, Pro und Mega bringen Privatsphäre und größere Kontingente. Aus Österreich ist die Zahlung der heikelste Teil — nur Dollar, die USt. kommt an der Kasse dazu, einen Test im Web gibt es nicht, und die Erstattung entfällt nach 20 GPU-Minuten. Wer das weiß und warten kann, bekommt mit Standard am meisten für sein Geld.

Wähle es, wenn

du regelmäßig Bilder oder Videos erzeugst und auf den Relax-Modus warten kannst.

Überleg es dir, wenn

du mit Euro-Karte zahlst — Steuer, Kurs und Bankgebühr bestimmen den Endbetrag.

Lass es, wenn

du erst gratis im Web ausprobieren willst — das geht nicht.

ChatGPT und Google AI haben eine Gratisstufe und rechnen in Euro ab; Google AI erzeugt Videos ab Plus und bringt Speicher mit.

Midjourney-Preise

Die vier Pläne so, wie sie im Midjourney-Hilfecenter stehen — in US-Dollar und ohne Steuer.

Welcher Plan zu wem passt

Die vier Pläne liefern dasselbe Midjourney — der Unterschied liegt in der schnellen GPU-Zeit, im unbegrenzten Relax-Modus und im privaten Modus. Der Preis steht in US-Dollar, und zwei Dinge kommen dazu: die Steuer, die Midjourney an der Kasse anhand deiner Rechnungsdaten berechnet (für digitale Abos gilt in Österreich in der Regel 20 % USt.), und bei einer Euro-Karte der Kurs und eine allfällige Gebühr deiner Bank. Den Steuerbetrag siehst du laut Midjourney vor dem Bezahlen, den Kurs erst auf dem Kontoauszug.

Abrechnung in USD

Der Anbieter rechnet dieses Abo in USD ab. Wie viel in Euro abgebucht wird, hängt vom Kurs deiner Bank an diesem Tag ab, und manche Banken verlangen zusätzlich eine Umrechnungsgebühr von 1–3 %. Deshalb kann der monatlich abgebuchte Betrag leicht schwanken, auch wenn sich der Preis des Anbieters nicht geändert hat.

Wir zeigen den Preis in der Währung, in der ihn der Anbieter veröffentlicht, und rechnen bewusst nicht um: Der Kurs ändert sich täglich, unser Versprechen ist aber ein Preis mit Quelle und Prüfdatum. Ein umgerechneter Betrag würde aus diesem Versprechen eine Schätzung machen.

Midjourney: Aktionen und Rabatte

Geprüfte Aktionen oder Rabattcodes für Midjourney haben wir derzeit nicht. Sobald der Anbieter welche veröffentlicht und wir sie geprüft haben, stehen hier Datum und Bedingungen — erfundene Gutscheine zeigen wir nicht.

Preis und Aktionen beobachten

Midjourney kostenlos testen

Eine kostenlose Testphase für Midjourney haben wir auf der Seite des Anbieters derzeit nicht gesehen. Sobald es eine gibt, vermerken wir sie hier und in der Liste der kostenlosen Testphasen.

Alle kostenlosen Testphasen

So zahlst du für Midjourney weniger

Einen günstigeren Weg, den wir bestätigen könnten, gibt es derzeit nicht: Unter den geprüften Tarifen von Midjourney gibt es weder eine günstigere Jahresvariante desselben Tarifs noch einen Familien- oder Studierendentarif.

Vergleiche den Preis mit Alternativen: Preis von Perplexity · Preis von Google AI · Preis von ChatGPT

Wir zeigen nur offizielle Wege des Anbieters — ohne geteilte Konten und ohne Regionswechsel.

Kundenservice

Wir haben geprüft: Das Hilfe-Center gibt es auf Englisch.

Kontaktwege, die der Anbieter nennt:

  • Community-Forum

Quelle: docs.midjourney.com/hc/en-us

Wem dieser Dienst gehört

Gehört zu „Midjourney, Inc.“.

Der Vertrag wird mit einem Unternehmen geschlossen, das in den USA eingetragen ist.

Die Bedingungen nennen neben dem Unternehmen auch das anwendbare Recht: Ein Streit wird nach dem Recht eines US-Bundesstaates entschieden. Ein Teil der anderen Anbieter in unserem Katalog nennt für Europa ein europäisches Unternehmen und europäisches Recht.

„These Terms of Service ("Terms") govern the relationship between Midjourney, Inc. and the entity or person using or accessing our services, applications, or platform"

Quelle: docs.midjourney.com/hc/en-us/articles/32083055291277-Terms-of-Service

Häufige Fragen

Vier: Basic, Standard, Pro und Mega. Jeden gibt es monatlich oder jährlich — jährlich 20 % günstiger, im Voraus bezahlt.

Nein. Midjourney nimmt laut Hilfecenter ausschließlich US-Dollar. Zahlst du mit einer Euro-Karte, rechnet deine Bank um, zu ihrem Kurs und womöglich mit Gebühr.

Nein. Die Steuer berechnet Midjourney an der Kasse nach deinen Rechnungsdaten und schlägt sie auf den Dollarpreis auf; den Betrag siehst du vor dem Bezahlen. Für digitale Abos gilt in Österreich in der Regel 20 % USt.

Im Web und auf Discord laut Hilfecenter derzeit nicht. Einen begrenzten Test gibt es nur in der niji · journey-App.

Fast ist schnelle Generierung mit einem Monatskontingent (3,3 bis 60 Stunden je nach Plan). Relax ist langsamer, aber unbegrenzt — in Basic gibt es ihn nicht, ab Standard für Bilder, ab Pro auch für SD-Videos.

Laut Richtwert des Hilfecenters rund 0,8 Minuten für ein SD-Bild und 1,3 Minuten in HD. Vier HD-Videos brauchen rund 26 Minuten.

Du kannst weitere Fast-Zeit kaufen; ab Standard arbeitest du im Relax-Modus weiter. Ungenutzte Fast-Zeit verfällt am Ende des Zeitraums.

Nur mit dem Stealth Mode von Pro und Mega. In Basic und Standard nicht — und in öffentlichen Discord-Kanälen auch mit Stealth nicht.

Laut Hilfecenter darf, wer abonniert hat, seine Bilder weitgehend für jeden Zweck nutzen. Firmen mit über einer Million US-Dollar Jahresumsatz brauchen aber Pro oder Mega.

Laut Nutzungsbedingungen ab 13 Jahren — oder ab dem Alter der digitalen Einwilligung in deinem Land, wenn es höher ist.

Im Web auf midjourney.com, auf Discord — auf dem Midjourney-Server und in Direktnachrichten — und in der niji · journey-App für iOS und Android. Einen begrenzten Test gibt es laut Hilfecenter nur in der App.

Ein Modus, der laut Hilfecenter bis zu viermal schneller ist als Fast, dafür aber doppelt so viel Fast-Zeit verbraucht.

Schau zuerst, wer das Geld abbucht — davon hängt ab, wo du kündigst. Hast du in einer App abgeschlossen, läuft die Zahlung meist über dein Google-Konto oder deinen Apple Account. Sieh in deinen Abos bei Google Play nach, am iPhone unter „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“, und zwar mit genau dem Konto, mit dem du bezahlt hast. Findest du das Abo dort nicht, rät Apple, in deinen E-Mails nach „Beleg von Apple“ oder „Rechnung von Apple“ zu suchen: Auf dem Beleg steht, welcher Account verwendet wurde. Gibt es keinen Beleg von Apple, hast du das Abo laut Apple womöglich bei einem anderen Unternehmen abgeschlossen — welches, zeigt dein Kontoauszug oder deine Kreditkartenabrechnung.

Öffne am Android-Gerät deine Abos bei Google Play, wähle das Abo aus, tippe auf „Abo kündigen“ und folge der Anleitung. Am Computer geht es über play.google.com/store/account/subscriptions: beim Abo „Verwalten“ → „Abo kündigen“ → einen Grund auswählen → „Weiter“. So beschreibt es die Google-Hilfe. Willst du nur eine Pause, bieten manche Apps „Zahlungen aussetzen“ an — laut Google für eine Woche bis drei Monate, beginnend am Ende des laufenden Abrechnungszeitraums. Das Abo selbst bleibt dabei bestehen.

Am iPhone: „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“ → das Abo antippen → „Abo kündigen“. Achte auf die Wörter: Das Menü heißt „Abonnements“, der Button „Abo kündigen“, und womöglich musst du nach unten scrollen, um ihn zu finden. Wird keine Taste zum Kündigen angezeigt oder ist ein Ablaufhinweis in roter Schrift zu sehen, ist das Abo laut Apple bereits gekündigt. Ein Probeabo solltest du laut Apple mindestens 24 Stunden vor Ablauf der Probezeit kündigen.

Nein. Google schreibt es als eigenen Hinweis: „Wenn Sie die App deinstallieren, wird Ihr Abo nicht gekündigt.“ Bezahlt wird weiter, bis du in dem Konto kündigst, über das du das Abo abgeschlossen hast.

Dann kündigst du bei diesem Anbieter; auf der Seite des Dienstes gibt es dafür oft keinen Button. Apple sagt es ausdrücklich: Bei einem Abo, das du über deinen Mobilfunkanbieter oder einen anderen Anbieter erhalten hast, wendest du dich an diesen. In Österreich ist das häufig: Magenta TV ist laut Magenta „nur mit einem Internet- oder Smartphonetarif möglich“, A1 Xplore TV braucht einen Anschluss von A1, und über A1 Select zahlst du bei A1 für einen „Slot“ mit Netflix, Disney+, HBO Max, CANAL+ oder A1 TV Stream. Ist das TV-Paket mit Internet oder Telefon gebündelt, gilt das Telekommunikationsgesetz für das ganze Paket: Die Mindestlaufzeit darf höchstens 24 Monate betragen und die Kündigungsfrist höchstens einen Monat — eine vereinbarte Mindestlaufzeit gilt aber weiter.

Nein. Apple schreibt: „Du kannst das Abonnement eines Familienmitglieds nicht kündigen.“ Steht auf dem Beleg der Account eines Familienmitglieds, bitte diese Person, das Abo zu kündigen. Steht dort ein anderer Account von dir, meldest du dich mit diesem an und kündigst dort.

Grundsätzlich ja. Nach § 11 FAGG kannst du von einem Vertrag, den du im Fernabsatz — etwa online — geschlossen hast, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücktreten; bei Dienstleistungen zählt die Frist ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Hat dich der Anbieter über das Rücktrittsrecht nicht informiert, verlängert sich die Frist um zwölf Monate (§ 12 FAGG). Hast du verlangt, dass die Leistung schon während der Frist beginnt, zahlst du beim Rücktritt einen anteiligen Betrag (§ 16 Abs. 1 FAGG); für digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, zahlst du nichts (§ 16 Abs. 3 FAGG).

Bei einem Streaming-Abo nicht. Der Gerichtshof der EU hat am 9. Juli 2026 in einem Verfahren gegen Sky Österreich entschieden (C-234/25): Ein Streaming-Abo mit Empfehlungen, Listen und wechselndem Katalog ist eine digitale Dienstleistung, deshalb lässt sich das Rücktrittsrecht nicht ausschließen; wer zurücktritt, zahlt einen anteiligen Betrag. Bei anderen digitalen Inhalten entfällt das Rücktrittsrecht nur, wenn drei Bedingungen zusammen erfüllt sind: Du hast dem sofortigen Beginn ausdrücklich zugestimmt, du hast bestätigt, dass du damit das Rücktrittsrecht verlierst, und der Anbieter hat dir das auf einem dauerhaften Datenträger bestätigt (§ 18 Abs. 1 Z 11 FAGG).

Eine Pflicht, die ab 1. Oktober 2026 gilt (§ 13a FAGG): Für Verträge, die du online abschließt, muss der Anbieter eine Funktion anbieten, die mit „Vertrag widerrufen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung beschriftet und während der gesamten Rücktrittsfrist erreichbar ist; bestätigt wird mit „Widerruf bestätigen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung. Sie gilt für Verträge, die nach dem 30. September 2026 geschlossen werden. Gedacht ist sie für den Rücktritt innerhalb der Frist — ein Abo, das schon länger läuft, kündigst du damit nicht.

Wenn dein Schweigen als Zustimmung gelten soll, ja: Eine solche Klausel bindet dich nur, wenn dich der Anbieter zu Beginn der dafür vorgesehenen Frist besonders auf die Bedeutung deines Verhaltens hinweist und du eine angemessene Frist für eine ausdrückliche Erklärung hast (§ 6 Abs. 1 Z 2 KSchG). Das Portal konsumentenfragen.at des Sozialministeriums verbindet diese Regel ausdrücklich mit der automatischen Vertragsverlängerung, und der OGH hat sie im Verfahren gegen PE Digital (Parship, ElitePartner) bestätigt. Bei Internet- und Handyverträgen muss dich der Anbieter vor dem Ende der Mindestlaufzeit oder einer automatischen Verlängerung auf einem dauerhaften Datenträger informieren (§ 135 Abs. 6 TKG 2021). Für die Kündigung selbst darf der Anbieter keine strengere Form als die Schriftform verlangen (§ 6 Abs. 1 Z 4 KSchG).

Nein. Google schreibt: „Wenn Sie ein Abo kündigen, können Sie es für den bereits bezahlten Zeitraum weiterhin nutzen.“ Umgekehrt holt eine Kündigung gleich nach der Zahlung das Geld für diesen Zeitraum nicht zurück, sie verhindert nur die nächste Abbuchung; innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss gibt es dafür den Rücktritt. Ob die Kündigung durch ist, siehst du in der Liste: Am iPhone fehlt dann die Taste zum Kündigen, oder ein Ablaufhinweis in roter Schrift ist zu sehen; bei Google Play bietet ein gekündigtes Abo laut Google-Hilfe „Erneut abonnieren“ an.

Manchmal, aber nicht garantiert. Schick die Anfrage dorthin, wo du bezahlt hast — in den Store oder zum Anbieter. Google schreibt: „Die meisten Apps im Play Store stammen nicht von Google, sondern von Drittentwicklern.“ Der Entwickler kann bei Problemen mit Käufen helfen und nach seinen Richtlinien und den geltenden Gesetzen erstatten. Eine Belastung, die weder von dir noch von jemandem stammt, den du kennst, meldest du laut Google innerhalb von 120 Tagen nach der Transaktion. Teilweise Erstattungen für Abos führt Google als eigene Regel nur für Deutschland, Frankreich und Israel — Österreich steht nicht auf dieser Liste.

Nein, das sind zwei getrennte Schritte, die man leicht verwechselt. Das Löschen des Kontos entfernt deine Daten, stoppt aber keine Zahlung, wenn du das Abo über einen App-Store abgeschlossen hast: Dort läuft es unabhängig vom Konto weiter. Die richtige Reihenfolge ist deshalb: zuerst dort kündigen, wo du bezahlst, prüfen, ob die Kündigung durch ist, und erst dann das Konto löschen.

Meist endet nur der Zugang zu den Inhalten, das Konto bleibt: Verlauf, Einstellungen und Gespeichertes sind noch da, und wenn du später zurückkommst, fängst du nicht bei null an. Ein Gesetz verlangt das aber nicht — es ist eine Entscheidung des Dienstes, und die Daten können nach einiger Zeit auch gelöscht werden. Ist dir etwas davon wichtig, exportiere es vor dem Ende des Abos; danach ist ein Export womöglich nur noch mit einem bezahlten Abo möglich.

Ja, das regelt EU-Recht. Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kannst du eine Kopie der über dich gespeicherten Daten verlangen, ihre Löschung und ihre Herausgabe in einem maschinenlesbaren Format, um sie anderswohin mitzunehmen. Auf den Antrag muss in der Regel innerhalb eines Monats geantwortet werden. Schick ihn an den Anbieter selbst; antwortet er nicht oder lehnt er ab, kannst du dich in Österreich an die Österreichische Datenschutzbehörde wenden. Das Recht hast du also — dass der Anbieter es rasch und gut erfüllt, können wir nicht versprechen.

Verlässlich nur auf dem Kontoauszug. Der Betrag dort kann vom Preis auf der Seite abweichen, meist aus einem von drei Gründen: Ein Einführungspreis ist ausgelaufen; der Anbieter nennt seine Preise ohne USt. und rechnet sie erst an der Kasse dazu, wie mehrere VPN-Dienste; oder er verrechnet in US-Dollar, und den Eurobetrag bestimmt der Kurs deiner Bank. Die USt. richtet sich bei digitalen Abos nach deinem Wohnsitz — in Österreich sind es in der Regel 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

So arbeiten wir

Diese Seite ist ein Vergleich, keine Werbung. Zu jeder Aussage steht, woher sie stammt.

Das Hilfecenter ist die Preisliste

Midjourney veröffentlicht Pläne und Bedingungen in einer weltweiten Tabelle im Hilfecenter. Sie gilt überall gleich — für Österreich ändern sich nur Steuer und Umrechnung.

Wir rechnen nicht in Euro um

Den tatsächlichen Betrag bestimmen Kurs und Gebühr deiner Bank, die wir nicht kennen. Eine Umrechnung sähe genauer aus, als sie ist.

Keine Versionsnummern

Modellversionen wechseln schneller, als diese Seite aktualisiert wird. Welche aktuell läuft, zeigt Midjourney selbst.

Produktfakten sind überall gleich, Marktfakten nicht

Wie viele Bildschirme ein Tarif erlaubt, wie viele Geräte ein Konto zulässt, wie viele Server ein Netz hat — das hängt nicht vom Land ab, und auf unseren Seiten stehen diese Zahlen in jeder Sprache gleich; ein eigenes Werkzeug prüft das. Preis, Aktionen, Verfügbarkeit und die Sprache der Oberfläche sind dagegen Marktfragen, und die übernehmen wir nie aus einem anderen Land.

Eine Liste lässt sich prüfen, ein Zahlungsfenster nicht

Veröffentlicht ein Dienst die Liste seiner Länder, können wir sagen, ob Österreich darauf steht — die Liste ist für alle gleich. Was die Zahlungsseite in Österreich anzeigt, lässt sich aus einem anderen Land nicht zuverlässig prüfen. Dort schreiben wir „vor dem Bezahlen prüfen“ und tun nicht so, als wüssten wir es.

Eine leere Stelle bleibt leer

Ist ein Abschnitt hier kürzer als anderswo, haben wir für diesen Markt keine Daten — dem Produkt fehlt deshalb nichts. Wir füllen die Lücke nicht mit allgemeinem Text, nur damit die Seite vollständiger wirkt.

Drei Antworten statt einer

Wir unterscheiden „gibt es nicht“, „veröffentlicht der Anbieter nicht“ und „haben wir nicht gefunden“. Das sind drei verschiedene Dinge; würden wir sie vermischen, stünde unsere eigene Wissenslücke als Nachteil beim Produkt.

Ein ungeprüfter Preis wird nicht angezeigt

Hat ein Betrag keine Quelle und kein Datum, zeigen wir ihn nicht. Eine leere Stelle ist ehrlicher als eine Zahl, die nur richtig aussieht — und Preise ändern sich öfter, als Artikel aktualisiert werden.

Daten für Österreich, keine Übersetzung

Diese Seite ist keine Übersetzung einer anderen Sprachfassung. Dass in Österreich wie in Deutschland in Euro bezahlt wird, heißt auch nicht, dass Tarife und Preise gleich sind — deshalb übernehmen wir keine Daten aus Deutschland oder einem anderen Euro-Land. Wo wir für Österreich nichts haben, sagen wir das offen.

Affiliate-Links sind direkt am Link gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben. Die Provision beeinflusst nicht, was wir schreiben, und du erfährst es schon vor dem Klick.

Fehler korrigieren wir sichtbar

Haben wir etwas falsch geschrieben, korrigieren wir es und halten fest, was sich geändert hat. Bei einer stillen Korrektur würdest du nie erfahren, dass du dich einmal auf eine falsche Angabe verlassen hast.

So prüfen wir die Daten

Ist hier etwas veraltet, sag es uns — wir korrigieren es und vermerken das Datum.

Die Reihenfolge im Vergleich ergibt sich aus der Art des Dienstes, nicht aus der Höhe einer Provision.

Ein Teil der Links zu den Anbietern sind Affiliate-Links: Schließt du darüber ein Abo ab, können wir eine Provision bekommen. An den Preisen und an der Reihenfolge im Vergleich ändert das nichts. Affiliate-Links sind immer direkt am Link gekennzeichnet.

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