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Claude Pro und Max: was du bekommst und was du wirklich zahlst

Claude hat drei Pläne für Privatpersonen: Free, Pro und Max, wobei du bei Max zwischen fünf- und zwanzigmal so viel Nutzung wie in Pro wählst. Aus Österreich zeigt die Preisseite Euro-Beträge — aber ohne Steuern, das steht dort ausdrücklich. Pro ist der Plan, mit dem die Arbeitswerkzeuge kommen: Claude Code, Research, Projekte ohne die Free-Grenze von fünf und Claude in Chrome und Microsoft 365. Alles davon schöpft aus einem gemeinsamen Nutzungslimit.

  • Claude Code inklusive. Im Terminal und in der IDE — laut Anthropic in allen bezahlten Plänen enthalten.
  • Jahresabo für Pro. Einmal im Voraus bezahlt und laut Anthropic günstiger als monatlich. Max gibt es nur monatlich.
  • Weiterarbeiten nach dem Limit. Mit Nutzungsguthaben geht es zu Standard-API-Tarifen weiter — nur wenn du es einschaltest.
  • Kontextfenster bis 1 Million. In jedem Plan, je nach Modell — so steht es in der Preistabelle.
  • Erstattung in der App. Im EWR innerhalb der 14-tägigen Widerrufsfrist direkt in der App beantragbar.

Das Wichtigste vor dem Bezahlen

Unter den Plänen steht: „Angezeigte Preise verstehen sich ohne etwaige Steuern.“ Der Betrag auf der Preisseite ist also nicht der Endpreis — welche Steuer dazukommt, zeigt erst das Zahlungsfenster; für digitale Abos gilt in Österreich in der Regel 20 % USt. Und: Chat, Desktop und Claude Code teilen sich ein Limit. Wer morgens programmiert, hat nachmittags womöglich weniger für den Chat übrig.

Tomas StankevičiusAktualisiert am 2026-10-14Fakten von der deutschsprachigen Claude-Preisseite und aus der Anthropic-Hilfe

Kurz gesagt

Pläne
Free, Pro, Max 5x, Max 20x
Währung
Euro
Steuer
Nicht im angezeigten Preis
Jahresabo
Nur für Pro, im Voraus bezahlt
Limit
5-Stunden-Fenster; bei bezahlten Plänen zusätzlich wöchentlich
Gemeinsamer Pool
Web, Desktop, Handy und Claude Code
Nach dem Limit
Warten, upgraden oder Nutzungsguthaben
Kündigen
Mindestens 24 Stunden vor der Verlängerung
Projekte teilen
In keinem Privatplan

Anthropic behält sich laut Preisseite Änderungen an Preisen und Plänen vor.

Preise mit Quelle

Jeder Preis hat eine Quelle.

Steuer nicht vergessen

Wo ein Anbieter ohne Steuern auszeichnet, sagen wir das ganz oben — nicht im Kleingedruckten.

Ein Pool, offen gesagt

Dass Chat und Claude Code dasselbe Limit verbrauchen, steht hier, bevor du es selbst merkst.

Affiliate-Links gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben und nicht irgendwo am Seitenende.

Kurzfazit

Claude Pro ist ein Arbeitswerkzeug: Claude Code, Research, unbegrenzte Projekte und die Einbindung in Chrome und Microsoft 365 kommen alle erst mit dem bezahlten Plan. Der Preis dafür steht in Euro, aber ohne Steuern auf der Seite. Die wichtigste Einschränkung ist das gemeinsame Limit: Chat, Desktop, Handy und Claude Code schöpfen aus demselben Pool, der sich alle fünf Stunden erneuert und bei bezahlten Plänen zusätzlich wöchentlich begrenzt ist.

Viele Werkzeuge in einem Plan

Claude Code, Research, Projekte, Claude in Chrome und Microsoft 365 — ohne eigene Abos.

Ein Limit für alles

Wer viel programmiert, verbraucht, was eigentlich für den Chat gedacht war.

Wir empfehlen vor allem:
Wer täglich mit Code, langen Texten oder Dokumenten arbeitet und die Werkzeuge aus Pro wirklich nutzt.
Mit Vorbehalt:
Wer seine Monatskosten genau planen muss: Die Steuer kommt zum angezeigten Preis dazu, und Nutzungsguthaben können extra kosten.

Für wen sich Claude lohnt — und für wen nicht

Meiner Meinung nach liegt der Unterschied zwischen den Plänen in den Werkzeugen und im Limit, nicht im Chat selbst.

Passt gut

  • Wer programmiert

    Claude Code im Terminal und in VS Code, Cursor oder JetBrains-IDEs — im Pro-Plan enthalten.

  • Wer recherchiert

    Research gibt es laut Preistabelle ab Pro; in Free ist es nicht enthalten.

  • Wer mit Office arbeitet

    Claude für Microsoft 365, für Outlook und in Chrome — alles ab Pro.

  • Wer langfristig plant

    Das Jahresabo für Pro ist laut Anthropic günstiger als monatlich.

Passt eher nicht

  • Wer Projekte im Team teilen will

    Projektfreigabe und Zusammenarbeit gibt es laut Preistabelle in keinem Privatplan — nur in Team und Enterprise.

  • Wer einen festen Endpreis sehen will

    Die Preisseite zeigt Beträge ohne Steuern.

  • Wer nur gelegentlich fragt

    Free hat Chat, Websuche, Dateierstellung, Gedächtnis und bis zu fünf Projekte.

Die Pläne für Privatpersonen

Die Preise stehen im Block oben. Hier steht, was die Preistabelle zu jedem Plan sagt — jeder Plan enthält den darunter.

Die Pläne für Privatpersonen
FreeNutzungGrundnutzungWerkzeugeChat im Web, am Desktop und mobil, Websuche, Dateien mit Code-Ausführung, Gedächtnis, Artefakte, Claude Design, Slides und Docs, bis zu 5 ProjekteAbrechnungKostenlos
ProNutzungMindestens 5-mal so viel pro 5-Stunden-Sitzung wie FreeWerkzeugeClaude Code, Claude Science, Research, Projekte, mehr Modelle, Claude in Chrome und Microsoft 365, Aufgaben übergeben und planen, Claude Dashboards (Beta)AbrechnungMonatlich oder jährlich
Max 5xNutzung5-mal so viel wie ProWerkzeugeAlles aus Pro, höhere Ausgabelimits, früher Zugang zu neuen Funktionen, Vorrang bei hohem TrafficAbrechnungNur monatlich
Max 20xNutzung20-mal so viel wie ProWerkzeugeWie Max 5xAbrechnungNur monatlich
In keinem PrivatplanNutzung—WerkzeugeProjektfreigabe und Zusammenarbeit, unternehmensweite Suche, SSO, zentrale AbrechnungAbrechnungDas gibt es in Team und Enterprise

Die Frage ist selten Free oder Pro, sondern Pro oder Max. Max bringt keine neuen Werkzeuge, sondern mehr vom selben Limit — und nur mit Monatsabrechnung.

Unsere Wertung und woraus sie sich zusammensetzt

Das ist unsere eigene Einschätzung auf Basis geprüfter Fakten. Sie ist weder ein Durchschnitt von Nutzerbewertungen noch eine Aussage des Anbieters. Unten findest du alle Kriterien mit Gewichtung und Quellen.

3,9

von 5 · Durchschnitt aus 3 Tarifen · 8 von 8 Kriterien geprüft

Die Wertung setzt sich aus den Kriterien unten zusammen: Bei jedem stehen die Gewichtung, was wir konkret gefunden haben und woher. Wo wir eine Seite des Anbieters haben — ein Link mit Prüfdatum; wo die Zahl aus unserem Katalog stammt, steht das dabei. „Nicht geprüft“ heißt, dass uns der Fakt fehlt und wir das Kriterium nicht mitgerechnet haben. „Anbieter macht keine Angabe“ heißt, dass wir die Seiten des Anbieters durchgesehen haben, die Angabe dort aber fehlt; auch so ein Kriterium rechnen wir nicht mit. Wenn du mit der Gewichtung nicht einverstanden bist — in der Methodik siehst du alle Bestandteile und kannst sie nach deinen eigenen Maßstäben zusammensetzen. Bewertungen aus den App-Stores fließen nicht in die strukturierten Daten ein: Sie wurden auf anderen Websites gesammelt und bleiben daher sichtbarer Text.

Wertung der einzelnen Tarife: Pro 4,1 · Max 5x 3,8 · Max 20x 3,7

Gleich für alle Tarife von „Claude“

Kriterien, die für alle Tarife dieses Anbieters gleich sind
KriteriumWas wir gefunden habenWertungQuelle
Was der Dienst kann(20 %)4 von 6 geprüften Funktionen4,0unser Katalog
Modellauswahl(15 %)Modell wählbar5,0unser Katalog
Nutzung der Chats fürs Training(15 %)ja, standardmäßig (abschaltbar)2,0unser Katalog
Klar erkennbar, was du kaufst(10 %)konkrete Limits veröffentlicht5,0unser Katalog
App-Bewertung(10 %)4,6 von 54,6unser Katalog
Angezeigter Preis ist Endpreis(10 %)USt. wird beim Bezahlen aufgeschlagen3,0unser Katalog
Kostenlos testbar(10 %)dauerhaft kostenlose Version vorhanden5,0unser Katalog

Je nach Tarif unterschiedlich

Kriterien, die sich je nach Tarif unterscheiden
KriteriumProMax 5xMax 20x
Preis im Vergleich zu anderen(10 %)18,00 €/Monat5,090,00 €/Monat2,0180,00 €/Monat1,0

Verfügbarkeit in Österreich

Der Endpreis in Österreich ist klar

Abgerechnet wird in Euro, und der Steuerstatus ist geprüft — der angezeigte Betrag ist genau der, den du zahlst.

  • Preis in Euro
  • Steuerstatus bekannt
  • gemeinsame internationale Preisliste — den Preis bestimmt das Land des Kontos

Was du für den Preis bekommst

Was im Tarif enthalten ist, was in Österreich verfügbar ist und worin sich die kostenpflichtige von der kostenlosen Version unterscheidet.

Free oder Pro

Free ist ein vollwertiger Chat. Pro öffnet die Arbeitswerkzeuge — und vergrößert das Limit.

Free oder Pro
NutzungFreeGrundnutzungProMindestens 5-mal so viel pro 5-Stunden-Sitzung
Claude CodeFreeNeinProJa
ResearchFreeNeinProJa
ProjekteFreeBis zu 5ProJa — die Tabelle nennt keine Obergrenze
Claude in Chrome, Microsoft 365, OutlookFreeNeinProJa
Claude Design, Slides, DocsFreeJaProJa
Websuche, Gedächtnis, ArtefakteFreeJaProJa
Nutzungsguthaben nach dem LimitFreeNeinProJa, zu API-Tarifen
JahresaboFree—ProJa
Eine feste Nachrichtenzahl nennt Anthropic in keinem Plan. Wie viel du schaffst, hängt laut Preisseite von der Länge und Komplexität der Gespräche, vom Modell und von den Funktionen ab.

Funktionen

Was jetzt funktioniert, was nur angekündigt ist und wie es mit anderen Diensten zusammenspielt.

Claude, Claude Code und die Werkzeuge aus Pro

Pro ist mehr als ein Chat. Laut Preisseite gehören mehrere Werkzeuge dazu, die in Free fehlen — und alle teilen sich dasselbe Limit.

  • Claude

    Chat im Web, am Desktop und auf dem Handy, mit Websuche, Dateien, Gedächtnis und Projekten. Laut Preisseite ist „Claude Cowork“ jetzt einfach Claude und wird für Pro und Max ausgerollt.

  • Claude Code

    Für Arbeit im Terminal und in IDEs wie VS Code, Cursor oder IntelliJ und PyCharm. Du meldest dich mit deinem Claude-Konto an.

  • Claude Design, Slides und Docs

    Werkzeuge zum Erstellen von Designs, Präsentationen und Dokumenten — schon in Free.

  • Claude in Chrome und Microsoft 365

    Claude im Browser, in Microsoft 365 und in Outlook — ebenfalls ab Pro.

Mehrere Werkzeuge, ein Budget

Der Wert ist echt — einzeln kosten solche Werkzeuge oft mehr. Aber sie laufen nicht parallel ohne Grenze: Was du in einem verbrauchst, fehlt in den anderen.

Modelle und Neuerungen: was gilt, was ausgerollt wird

Ein bezahlter Plan heißt nicht, dass jedes Modell voll enthalten ist. Die Preistabelle unterscheidet —:

Laut Preistabelle

  • Enthalten

    Opus, Sonnet und Haiku sind in Pro und Max enthalten; in Free gibt es Sonnet und Haiku.

  • Nur über Guthaben

    Das Modell „Fable“ steht in Pro nur mit „Nutzungsguthaben“ zur Verfügung — also gegen Aufpreis. In Max gibt es dafür „50 % der wöchentlichen Limits“.

  • Kontextfenster

    Bis zu 1 Million Tokens, je nach Modell, in allen Plänen.

Wird ausgerollt

laut Preisseite laufend, ohne Datum
  • Cowork wird Teil von Claude

    Die Preisseite meldet: „Claude Cowork ist jetzt einfach Claude. Wird für Pro und Max ausgerollt, weitere Pläne folgen.“

  • Früher Zugang in Max

    Max verspricht „Früher Zugang zu erweiterten Claude-Features“ — welche das sind, nennt die Seite nicht.

Modellnamen veralten schnell

Modelle kommen und gehen öfter, als diese Seite aktualisiert wird. Welche du in deinem Plan nutzen kannst und zu welchen Bedingungen, zeigt dein Konto.

Inhalte

Was du tatsächlich zu sehen bekommst: Katalog, Sprachen, Sport und Events.

Was in welcher Stufe steckt

Die Preisseite hat eine ausführliche Funktionstabelle. Vier Punkte daraus sind für die Wahl am wichtigsten.

  • Die Grundlagen gibt es überall

    Chat im Web, am Desktop und mobil, Websuche, Dateien mit Code-Ausführung, Gedächtnis und Artefakte sind schon in der Gratisstufe dabei.

  • Die Arbeitswerkzeuge ab Pro

    Claude Code und Research gibt es erst in den bezahlten Stufen.

  • Die Einbindungen ab Pro

    Claude in Chrome, in Microsoft 365 und in Outlook gibt es erst ab Pro — in der Gratisstufe nicht.

  • Projekte gratis begrenzt

    In der Gratisstufe sind bis zu fünf Projekte möglich; die bezahlten Stufen heben diese Grenze auf.

Wie viel Nutzung drin ist, sagt die Seite nur im Verhältnis: „mehr Nutzung“, bei Max fünf- oder zwanzigmal so viel wie bei Pro. Eine absolute Zahl — Nachrichten oder Tokens — nennt sie nicht, deshalb schreiben wir auch keine.

Wo es funktioniert

Unterstützte Plattformen und Browser und was du zum Start brauchst.

Wo du Claude nutzen kannst

Wo du Claude nutzen kannst
Web, Desktop, iOS und AndroidBeispieleIn allen StufenVorbehaltChat, Desktop, Handy und Claude Code teilen sich ein gemeinsames Limit.
Im Browser und in Office-ProgrammenBeispieleClaude in Chrome, in Microsoft 365 und in OutlookVorbehaltFunktionen der bezahlten Stufen — in der Gratisstufe nicht dabei.
EntwicklerwerkzeugeBeispieleClaude CodeVorbehaltEbenfalls nur in den bezahlten Stufen.

Bewertung der App in den Stores

Das sind Bewertungen aus den App-Stores. Bewertet wird, wie die App funktioniert; ob sich der Preis des Abos lohnt, sagt diese Zahl nicht.

App Store

iOS und iPadOS
4,6von 5

3 078 Bewertungen

Quelle

Bewertungen ändern sich ständig und sinken oft nach Preiserhöhungen oder wenn Funktionen wegfallen. Wir zeigen den Wert vom Tag der Prüfung samt Anzahl der Bewertungen, denn eine 4,8 aus zweihundert Bewertungen und eine 4,5 aus zwei Millionen sind nicht dasselbe.

Konto und Bedingungen

Nutzungslimits, Teilen, Kündigung und Rückerstattung.

Konto, Projekte und Teilen

  • Pro und Max sind Pläne für eine Person; ein Familienangebot gibt es nicht.
  • Projekte teilen und gemeinsam bearbeiten kannst du laut Preistabelle in keinem Privatplan — auch nicht in Max.
  • Team ist für Gruppen von 2 bis 150 Personen gedacht, mit eigener Abrechnung und Verwaltung.
  • Downgrade und Kündigung löschen laut Anthropic keine Chats, Projekte oder Dateien.
  • Bezahlt wird in den Privatplänen per Kreditkarte.

Ein Konto teilen hilft auch technisch nicht

Zwei Personen in einem Konto verbrauchen dasselbe Fünf-Stunden- und Wochenlimit, und Gedächtnis und Projekte mischen sich. Für mehrere Personen ist Team gedacht.

Abrechnung und Wechsel

Abrechnung und Wechsel
ProSo funktioniert esMonatlich oder jährlich
Max 5x und Max 20xSo funktioniert esNur monatlich
JahresaboSo funktioniert esEinmal im Voraus für das ganze Jahr
Von monatlich zu jährlichSo funktioniert esUnter Einstellungen > Abrechnung; die restliche Zeit wird angerechnet
UpgradeSo funktioniert esSofort; ungenutzte Zeit wird auf den neuen Plan angerechnet
DowngradeSo funktioniert esZum Ende der laufenden Abrechnungsperiode
SteuerSo funktioniert esNicht im angezeigten Preis
Bei manchen Upgrades — etwa von Pro jährlich zu Max 5x monatlich — ist der Restwert höher als eine Periode des neuen Plans. Den Überschuss speichert Anthropic laut Preisseite als Guthaben für künftige Käufe.

Kündigen und Geld zurück

Du kannst jederzeit kündigen, und der Plan bleibt bis zum Ende der Abrechnungsperiode aktiv. Es gibt aber eine Frist: Um die nächste Abbuchung zu vermeiden, musst du laut Anthropic mindestens 24 Stunden vor dem Verlängerungsdatum kündigen. Wo du kündigst, hängt davon ab, wo du abgeschlossen hast.

Im Web oder in der Desktop-App abgeschlossen

Einstellungen > Abrechnung, dann „Kündigen“. Danach wechselt dein Konto am Ende der Periode zum Free-Plan.

Über App Store oder Google Play abgeschlossen

Dort kündigen — laut Anthropic unter „Abrechnung > Abonnement verwalten“ oder direkt im Apple- oder Google-Play-Konto. Erstattungen für App-Store-Käufe wickelt Apple ab; bei Google Play hilft der Anthropic-Support.

Jahresabo für Pro

Im Voraus für zwölf Monate bezahlt. Nach Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist deckt die Zahlung das ganze Jahr.

Was du auf der Tarifkarte immer prüfen solltest

  • Wo abgeschlossen
  • Wo gekündigt wird
  • Wo du eine Erstattung beantragst

Die Erstattungsfrist läuft ab dem Kauf, nicht ab dem Periodenende

Zahlungen sind laut Anthropic grundsätzlich nicht erstattungsfähig, außer die Bedingungen oder das lokale Recht sehen es vor. Im EWR kannst du innerhalb der 14-tägigen Widerrufsfrist eine Erstattung direkt in der App beantragen. Wer kurz vor der Verlängerung kündigt, sieht deshalb meist keine Erstattungsoption — die Frist ist längst vorbei.

Limits: wie sie funktionieren

Claude zählt nicht Nachrichten, sondern Nutzung. Laut Preisseite erneuert sich das Limit in einem rollierenden Fünf-Stunden-Fenster; bezahlte Pläne haben zusätzlich ein wöchentliches Limit.

Limits: wie sie funktionieren
SitzungsfensterLimit5 Stunden, rollierendWovon es abhängtDanach setzt sich das Limit zurück
Wöchentliches LimitLimitIn bezahlten PlänenWovon es abhängtZusätzlich zum Fünf-Stunden-Fenster
NachrichtenzahlLimitNicht festWovon es abhängtHängt von Länge, Komplexität, Modell und Funktionen ab
Pro gegenüber FreeLimitMindestens 5-mal so vielWovon es abhängtPro 5-Stunden-Sitzung
Max gegenüber ProLimit5- oder 20-mal so vielWovon es abhängtJe nach Max-Stufe
Weitere GrenzenLimitMöglichWovon es abhängtAnthropic kann laut Preisseite auch wöchentliche oder monatliche Obergrenzen setzen
Nach dem LimitLimitWarten, upgraden oder NutzungsguthabenWovon es abhängtGuthaben nur in bezahlten Plänen, zu Standard-API-Tarifen
Stand ansehenLimitEinstellungen > NutzungWovon es abhängtJederzeit

Diese Wege schöpfen aus DEMSELBEN Pool

  • Claude im Web
  • Die Desktop-App
  • Die Apps für iOS und Android
  • Claude Code im Terminal
  • Claude Code in der IDE

Das ist die häufigste unangenehme Überraschung: Chat und Claude Code wirken wie zwei Produkte, teilen aber ein Limit. Laut Anthropic zählt auch die Nutzung in der IDE dazu.

Kein Limit auf der Seite heißt nicht kein Limit

Anthropic nennt Verhältnisse, keine Zahlen: „mindestens 5-mal“, „5x oder 20x“. Wie nah du am Limit bist, zeigt Claude unter „Einstellungen > Nutzung“.

Datenschutz, Barrierefreiheit und Transparenz

Welche Daten du verwalten kannst, wie die Hilfsfunktionen arbeiten und was der Anbieter offenlegt.

Datenschutz und Aufbewahrung

In den Privatplänen hast du echte Einstellungen — sie sind aber nicht dieselben wie in Team und Enterprise.

  • Training: prüf die Einstellung

    Die Preistabelle schreibt bei „Modelltraining“ für Free, Pro und Max „Opt-out“, für Team und Enterprise „Standardmäßig deaktiviert“. Laut Anthropic-Datenschutz werden Chats zum Training genutzt, wenn du es erlaubst. Schau also selbst nach, was eingestellt ist.

  • Abschalten wirkt auch rückwirkend

    Schaltest du die Modellverbesserung aus, verwendet Anthropic weder bisherige noch neue Chats für künftiges Training. In bereits laufenden oder fertig trainierten Modellen bleiben sie.

  • Erlaubst du es: bis zu fünf Jahre

    Dann können Daten in anonymisierter Form bis zu fünf Jahre in den Trainings-Pipelines bleiben.

  • Gelöschte Chats

    Sofort aus dem Verlauf, innerhalb von 30 Tagen aus den Systemen.

  • Markierte Verstöße

    Wird ein Chat als Verstoß gegen die Nutzungsrichtlinie markiert, bleiben Eingaben und Ausgaben bis zu zwei Jahre, Sicherheitsbewertungen bis zu sieben Jahre.

  • Inkognito-Chats

    Nicht im Verlauf und nicht im Gedächtnis, nicht fürs Training — aber standardmäßig 30 Tage lang aufbewahrt. Nur außerhalb von Projekten.

  • Daumen hoch oder runter

    Wer Feedback gibt, lässt das ganze Gespräch bis zu fünf Jahre speichern — getrennt von der Nutzer-ID.

Lade nicht mehr persönliche oder vertrauliche Daten hoch, als die Aufgabe braucht. Für Firmendaten sind Team oder Enterprise gedacht, wo Training standardmäßig aus ist.

Wo zusätzliche Kosten entstehen

Abo und Abrechnung nach Verbrauch sind bei Anthropic zwei getrennte Dinge — und dasselbe Werkzeug kann über beide laufen. Hier entstehen Rechnungen, mit denen niemand rechnet:

  • Nutzungsguthaben

    Wer es einschaltet, arbeitet nach dem Limit zu Standard-API-Tarifen weiter. Das Guthaben wird getrennt vom Plan bezahlt; du kannst eine monatliche Ausgabengrenze setzen und Warnungen erhalten.

  • Automatisches Aufladen

    Ist es aktiv, kauft Claude Guthaben nach, sobald es unter einen von dir gesetzten Schwellenwert fällt — ohne weiteren Klick.

  • Claude Code mit API-Schlüssel

    Ist auf deinem System die Variable ANTHROPIC_API_KEY gesetzt, nutzt Claude Code laut Anthropic diesen Schlüssel statt deines Abos — und das verursacht API-Gebühren.

  • Claude API und Console

    Ein eigenes Konto mit Abrechnung nach Verbrauch. Für intensive Coding-Sessions verweist Anthropic ausdrücklich darauf — das Abo deckt es nicht.

  • Die Steuer

    Die Preisseite nennt Beträge ohne Steuern. Welche dazukommt, zeigt erst das Zahlungsfenster.

Bevor du mit Claude Code arbeitest, prüf, wie du angemeldet bist. Mit dem Claude-Konto läuft es über dein Abo; mit einem gesetzten API-Schlüssel über die API — auch wenn Pro bezahlt ist.

Was wir nicht behaupten

Diese Sätze über Claude hört man oft. Daneben steht, was die Preisseite und die Anthropic-Hilfe tatsächlich sagen.

  • Der Preis auf der Seite ist der Endpreis.

    Nein. Dort steht: „Angezeigte Preise verstehen sich ohne etwaige Steuern.“ Welche Steuer dazukommt, zeigt das Zahlungsfenster.

  • Chat und Claude Code haben getrennte Limits.

    Laut Anthropic schöpfen Web, Desktop, Handy und Claude Code aus demselben Pool — auch die Nutzung in der IDE.

  • Max ist unbegrenzt.

    Nein. Max bietet 5- oder 20-mal so viel Nutzung wie Pro, aber das Fünf-Stunden-Fenster und das Wochenlimit bleiben.

  • Mit Pro sind alle Modelle voll enthalten.

    Nicht alle. Laut Preistabelle gibt es ein Modell in Pro nur über Nutzungsguthaben, also gegen Aufpreis.

  • Claude Code zahlt immer das Abo.

    Nur mit Anmeldung über das Claude-Konto. Ist ANTHROPIC_API_KEY gesetzt, laufen API-Gebühren an.

  • Inkognito-Chats werden sofort gelöscht.

    Sie erscheinen nicht im Verlauf und werden nicht zum Training genutzt, werden aber standardmäßig 30 Tage lang aufbewahrt.

  • Mit Max kann ich Projekte im Team teilen.

    Nein. Projektfreigabe und Zusammenarbeit gibt es laut Preistabelle in keinem Privatplan.

  • Steht auf der Seite kein Preis, gibt es den Dienst in Österreich nicht.

    Nicht unbedingt. Häufiger heißt es, dass der Anbieter ihn nicht veröffentlicht oder dass wir für Österreich noch keinen Preis mit Quelle und Datum gefunden haben. Verfügbarkeit und veröffentlichter Preis sind zwei verschiedene Dinge.

  • Ein Jahresabo ist immer günstiger.

    Günstiger als monatlich ist es nur, wenn du es bis zum Ende nutzt: Das ganze Jahr wird auf einmal bezahlt, und eine Kündigung erstattet den ungenutzten Teil nicht. Außerdem ist nicht jedes Angebot mit zwölf Monaten ein Jahresabo — oft zahlst du monatlich und bist nur zwölf Monate gebunden.

  • Wenn du die App löschst, ist das Abo gekündigt.

    Nein. Die Zahlung stoppt erst die Kündigung in dem Konto, über das du das Abo abgeschlossen hast. Die App verschwindet vom Handy, die Abbuchung bleibt.

  • Was in Deutschland gilt, gilt auch in Österreich.

    Nicht unbedingt, auch wenn Sprache und Währung gleich sind. Netflix bietet in Österreich zum Beispiel kein Abo mit Werbung an, in Deutschland schon, und manche Anbieter verlangen in Euro-Ländern je nach Land unterschiedliche Beträge. Deshalb übernehmen wir für Österreich keine Daten aus Deutschland.

  • Der angezeigte Preis ist immer der Endpreis.

    Nicht immer. Einige Anbieter — etwa mehrere VPN-Dienste — nennen ihre Preise ohne USt. und rechnen sie erst an der Kasse dazu; andere verrechnen in US-Dollar, und den Eurobetrag auf deinem Konto bestimmt dann der Kurs deiner Bank. Für digitale Abos gilt in Österreich in der Regel die USt. von 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

Die Liste ist kein Vorwurf an Anthropic — es sind verbreitete Vereinfachungen. Findest du bei uns etwas, das nicht zur offiziellen Quelle passt, sag es uns: Wir korrigieren es und nennen die Quelle.

Wofür Claude am häufigsten genutzt wird

  • Programmieren

    Claude Code im Terminal und in der IDE, im Pro-Plan enthalten.

    Kompromiss: Verbraucht dasselbe Limit wie der Chat; mit API-Schlüssel wird extra abgerechnet.

  • Lange Dokumente

    Kontextfenster bis zu 1 Million Tokens, je nach Modell.

    Kompromiss: Lange Gespräche verbrauchen das Limit schneller.

  • Recherche

    Research ab Pro.

    Kompromiss: Quellen solltest du selbst öffnen und prüfen.

  • Ganztägiges Arbeiten

    Max mit 5- oder 20-mal so viel Nutzung wie Pro.

    Kompromiss: Nur monatlich, und das Limit bleibt ein Limit.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Viele Werkzeuge in Pro

    Claude Code, Research, Projekte, Claude in Chrome und Microsoft 365.

  • Jahresabo

    Für Pro möglich und laut Anthropic günstiger.

  • Erstattung in der App

    Im EWR innerhalb der 14-tägigen Widerrufsfrist.

  • Nichts wird gelöscht

    Kündigung und Downgrade behalten Chats und Projekte.

Nachteile

  • Preise ohne Steuern

    Der angezeigte Betrag ist nicht der Endpreis.

  • Ein Pool für alles

    Claude Code verbraucht das Chat-Limit mit.

  • Keine Nachrichtenzahl

    Nur Verhältnisse wie „mindestens 5-mal“.

  • Kein Teilen

    Projektfreigabe in keinem Privatplan.

Claude unter den KI-Abos in Österreich

Wir vergleichen Bedingungen. Die Preise stehen auf den Seiten der Anbieter.

Währung
Euro
Steuer im angezeigten Preis
Nein — steht auf der Seite
Jahresabo
Ja, für Pro
Nach dem Limit
Warten oder Nutzungsguthaben
Werkzeug fürs Programmieren
Claude Code
Kündigungsfrist
24 Stunden vor der Verlängerung

Wenn du mit Code und langen Texten arbeitest — Claude

Claude Code und Research in Pro, Jahresabo möglich — die Steuer kommt zum angezeigten Preis dazu.

Wenn du einen Assistenten für alles suchst — ChatGPT

Vier Stufen, Kontextfenster mit Zahl; die günstigste bezahlte Stufe kann laut OpenAI Werbung enthalten.

Wenn du Speicher mitnutzen willst — Google AI

Gemini, Cloud-Speicher und Extras in einem Abo, auf einer österreichischen Seite.

Unser Fazit

Claude Pro lohnt sich für Menschen, deren Arbeit aus Text und Code besteht: Claude Code, Research und die Office-Einbindung kommen alle mit dem bezahlten Plan, und ein Jahresabo gibt es auch. Zwei Dinge musst du einplanen. Die Preisseite zeigt Beträge ohne Steuern. Und alle Werkzeuge teilen sich ein Limit — wer viel programmiert, braucht womöglich Max oder Nutzungsguthaben, und beides kostet extra.

Wähle es, wenn

du täglich programmierst oder mit langen Dokumenten arbeitest.

Überleg es dir, wenn

du das Jahresabo willst — nimm es erst, wenn du weißt, dass das Pro-Limit reicht.

Lass es, wenn

du im Team an gemeinsamen Projekten arbeiten willst — das gibt es nur in Team und Enterprise.

ChatGPT verrechnet im EWR in Euro, hat aber kein Jahresabo für Plus; Google AI bündelt Gemini mit Cloud-Speicher auf einer eigenen österreichischen Seite.

Claude-Preise in Österreich

Die bezahlten Pläne so, wie die Preisseite sie in Österreich zeigt — ohne Steuern.

Warum du mehr zahlst, als dasteht

Drei Dinge gehören zu den Beträgen. Erstens: Sie sind ohne Steuern angegeben — die Preisseite schreibt es selbst dazu. Welche Steuer an der Kasse dazukommt, zeigt das Zahlungsfenster; für digitale Abos gilt in Österreich in der Regel 20 % USt. Zweitens: Bei Max steht „Ab“ — der Betrag ist die günstigere Stufe (Max 5x), Max 20x kostet mehr. Drittens: Das Jahresabo für Pro zahlst du auf einmal im Voraus; auf den Monat gerechnet ist es günstiger als das Monatsabo.

Claude AI: Aktionen und Rabatte

Geprüfte Aktionen oder Rabattcodes für Claude AI haben wir derzeit nicht. Sobald der Anbieter welche veröffentlicht und wir sie geprüft haben, stehen hier Datum und Bedingungen — erfundene Gutscheine zeigen wir nicht.

Preis und Aktionen beobachten

Claude AI kostenlos testen

Eine kostenlose Testphase für Claude AI haben wir auf der Seite des Anbieters derzeit nicht gesehen. Sobald es eine gibt, vermerken wir sie hier und in der Liste der kostenlosen Testphasen.

Alle kostenlosen Testphasen

So zahlst du für Claude AI weniger

  • „Pro (jährlich)“: € 216,00 für 12 Monate statt € 259,20 bei monatlicher Zahlung mit „Pro“ — du sparst 17 %.

Vergleiche den Preis mit Alternativen: Preis von Perplexity · Preis von Midjourney · Preis von Google AI

Wir zeigen nur offizielle Wege des Anbieters — ohne geteilte Konten und ohne Regionswechsel.

Kundenservice

Wir haben geprüft: Das Hilfe-Center gibt es auf Englisch.

Kontaktwege, die der Anbieter nennt:

  • Chat

Ob am anderen Ende ein Mensch antwortet, nennt der Anbieter auf der verlinkten Seite nicht.

Quelle: support.claude.com/en/

Wem dieser Dienst gehört

Gehört zu „Anthropic Ireland, Limited“.

Der Vertrag wird mit einem Unternehmen geschlossen, das in Irland eingetragen ist.

Wer in Europa lebt, schließt den Vertrag mit einem irischen Unternehmen; die US-Muttergesellschaft ist nicht Vertragspartei. Praktisch heißt das: Bei einem Streit gilt das Recht eines EU-Staates.

„the agreement between you and Anthropic Ireland, Limited (“Anthropic”) to use Claude.ai, Claude Pro, and other products"

Quelle: www.anthropic.com/legal/consumer-terms

Häufige Fragen

Den aktuellen Betrag findest du im Preisblock oben. Die Preisseite zeigt ihn in Euro, aber ohne Steuern — welche Steuer dazukommt, siehst du im Zahlungsfenster. Pro gibt es monatlich oder als Jahresabo, das im Voraus bezahlt wird.

Nein. Unter den Plänen steht: „Angezeigte Preise verstehen sich ohne etwaige Steuern.“ Für digitale Abos gilt in Österreich in der Regel 20 % USt.

Max bringt keine neuen Werkzeuge, sondern 5- oder 20-mal so viel Nutzung wie Pro, höhere Ausgabelimits und Vorrang bei hohem Traffic. Max gibt es nur mit Monatsabrechnung.

Eine feste Zahl gibt es nicht. Laut Anthropic hängt es von Länge und Komplexität der Gespräche, vom Modell und von den Funktionen ab. Pro bietet mindestens 5-mal so viel Nutzung pro 5-Stunden-Sitzung wie Free.

Nein. Web, Desktop, Handy und Claude Code schöpfen aus demselben Pool — laut Anthropic zählt auch die Nutzung in der IDE dazu.

Du wartest, bis es sich zurücksetzt, wechselst auf einen höheren Plan oder schaltest in einem bezahlten Plan Nutzungsguthaben ein. Das Guthaben wird zu Standard-API-Tarifen und getrennt vom Plan abgerechnet.

Ja. Laut Anthropic kannst du eine monatliche Ausgabengrenze setzen, Warnungen erhalten und das automatische Aufladen ein- oder ausschalten.

Ja, in allen bezahlten Plänen — wenn du dich mit deinem Claude-Konto anmeldest. Ist die Variable ANTHROPIC_API_KEY gesetzt, nutzt Claude Code den API-Schlüssel und verursacht API-Gebühren.

Für Pro, ja: einmal im Voraus für das Jahr, laut Anthropic günstiger als monatlich. Max gibt es nur monatlich.

Laut Anthropic nur, wenn du es erlaubst. In der Preistabelle steht bei den Privatplänen „Opt-out“, bei Team und Enterprise „Standardmäßig deaktiviert“ — prüf deine Einstellung also selbst. Abschalten wirkt auch für frühere Chats.

Aus dem Verlauf verschwinden sie sofort, aus den Systemen innerhalb von 30 Tagen. Bei einem markierten Verstoß bleiben Eingaben und Ausgaben bis zu zwei Jahre.

Nicht in den Privatplänen: Projektfreigabe und Zusammenarbeit gibt es laut Preistabelle weder in Free noch in Pro oder Max, sondern in Team und Enterprise.

Im Web, am Desktop und in den Apps für iOS und Android. Ab Pro kommen Claude in Chrome, in Microsoft 365 und in Outlook dazu, und Claude Code läuft im Terminal und in IDEs.

Schau zuerst, wer das Geld abbucht — davon hängt ab, wo du kündigst. Hast du in einer App abgeschlossen, läuft die Zahlung meist über dein Google-Konto oder deinen Apple Account. Sieh in deinen Abos bei Google Play nach, am iPhone unter „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“, und zwar mit genau dem Konto, mit dem du bezahlt hast. Findest du das Abo dort nicht, rät Apple, in deinen E-Mails nach „Beleg von Apple“ oder „Rechnung von Apple“ zu suchen: Auf dem Beleg steht, welcher Account verwendet wurde. Gibt es keinen Beleg von Apple, hast du das Abo laut Apple womöglich bei einem anderen Unternehmen abgeschlossen — welches, zeigt dein Kontoauszug oder deine Kreditkartenabrechnung.

Öffne am Android-Gerät deine Abos bei Google Play, wähle das Abo aus, tippe auf „Abo kündigen“ und folge der Anleitung. Am Computer geht es über play.google.com/store/account/subscriptions: beim Abo „Verwalten“ → „Abo kündigen“ → einen Grund auswählen → „Weiter“. So beschreibt es die Google-Hilfe. Willst du nur eine Pause, bieten manche Apps „Zahlungen aussetzen“ an — laut Google für eine Woche bis drei Monate, beginnend am Ende des laufenden Abrechnungszeitraums. Das Abo selbst bleibt dabei bestehen.

Am iPhone: „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“ → das Abo antippen → „Abo kündigen“. Achte auf die Wörter: Das Menü heißt „Abonnements“, der Button „Abo kündigen“, und womöglich musst du nach unten scrollen, um ihn zu finden. Wird keine Taste zum Kündigen angezeigt oder ist ein Ablaufhinweis in roter Schrift zu sehen, ist das Abo laut Apple bereits gekündigt. Ein Probeabo solltest du laut Apple mindestens 24 Stunden vor Ablauf der Probezeit kündigen.

Nein. Google schreibt es als eigenen Hinweis: „Wenn Sie die App deinstallieren, wird Ihr Abo nicht gekündigt.“ Bezahlt wird weiter, bis du in dem Konto kündigst, über das du das Abo abgeschlossen hast.

Dann kündigst du bei diesem Anbieter; auf der Seite des Dienstes gibt es dafür oft keinen Button. Apple sagt es ausdrücklich: Bei einem Abo, das du über deinen Mobilfunkanbieter oder einen anderen Anbieter erhalten hast, wendest du dich an diesen. In Österreich ist das häufig: Magenta TV ist laut Magenta „nur mit einem Internet- oder Smartphonetarif möglich“, A1 Xplore TV braucht einen Anschluss von A1, und über A1 Select zahlst du bei A1 für einen „Slot“ mit Netflix, Disney+, HBO Max, CANAL+ oder A1 TV Stream. Ist das TV-Paket mit Internet oder Telefon gebündelt, gilt das Telekommunikationsgesetz für das ganze Paket: Die Mindestlaufzeit darf höchstens 24 Monate betragen und die Kündigungsfrist höchstens einen Monat — eine vereinbarte Mindestlaufzeit gilt aber weiter.

Nein. Apple schreibt: „Du kannst das Abonnement eines Familienmitglieds nicht kündigen.“ Steht auf dem Beleg der Account eines Familienmitglieds, bitte diese Person, das Abo zu kündigen. Steht dort ein anderer Account von dir, meldest du dich mit diesem an und kündigst dort.

Grundsätzlich ja. Nach § 11 FAGG kannst du von einem Vertrag, den du im Fernabsatz — etwa online — geschlossen hast, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücktreten; bei Dienstleistungen zählt die Frist ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Hat dich der Anbieter über das Rücktrittsrecht nicht informiert, verlängert sich die Frist um zwölf Monate (§ 12 FAGG). Hast du verlangt, dass die Leistung schon während der Frist beginnt, zahlst du beim Rücktritt einen anteiligen Betrag (§ 16 Abs. 1 FAGG); für digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, zahlst du nichts (§ 16 Abs. 3 FAGG).

Bei einem Streaming-Abo nicht. Der Gerichtshof der EU hat am 9. Juli 2026 in einem Verfahren gegen Sky Österreich entschieden (C-234/25): Ein Streaming-Abo mit Empfehlungen, Listen und wechselndem Katalog ist eine digitale Dienstleistung, deshalb lässt sich das Rücktrittsrecht nicht ausschließen; wer zurücktritt, zahlt einen anteiligen Betrag. Bei anderen digitalen Inhalten entfällt das Rücktrittsrecht nur, wenn drei Bedingungen zusammen erfüllt sind: Du hast dem sofortigen Beginn ausdrücklich zugestimmt, du hast bestätigt, dass du damit das Rücktrittsrecht verlierst, und der Anbieter hat dir das auf einem dauerhaften Datenträger bestätigt (§ 18 Abs. 1 Z 11 FAGG).

Eine Pflicht, die ab 1. Oktober 2026 gilt (§ 13a FAGG): Für Verträge, die du online abschließt, muss der Anbieter eine Funktion anbieten, die mit „Vertrag widerrufen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung beschriftet und während der gesamten Rücktrittsfrist erreichbar ist; bestätigt wird mit „Widerruf bestätigen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung. Sie gilt für Verträge, die nach dem 30. September 2026 geschlossen werden. Gedacht ist sie für den Rücktritt innerhalb der Frist — ein Abo, das schon länger läuft, kündigst du damit nicht.

Wenn dein Schweigen als Zustimmung gelten soll, ja: Eine solche Klausel bindet dich nur, wenn dich der Anbieter zu Beginn der dafür vorgesehenen Frist besonders auf die Bedeutung deines Verhaltens hinweist und du eine angemessene Frist für eine ausdrückliche Erklärung hast (§ 6 Abs. 1 Z 2 KSchG). Das Portal konsumentenfragen.at des Sozialministeriums verbindet diese Regel ausdrücklich mit der automatischen Vertragsverlängerung, und der OGH hat sie im Verfahren gegen PE Digital (Parship, ElitePartner) bestätigt. Bei Internet- und Handyverträgen muss dich der Anbieter vor dem Ende der Mindestlaufzeit oder einer automatischen Verlängerung auf einem dauerhaften Datenträger informieren (§ 135 Abs. 6 TKG 2021). Für die Kündigung selbst darf der Anbieter keine strengere Form als die Schriftform verlangen (§ 6 Abs. 1 Z 4 KSchG).

Nein. Google schreibt: „Wenn Sie ein Abo kündigen, können Sie es für den bereits bezahlten Zeitraum weiterhin nutzen.“ Umgekehrt holt eine Kündigung gleich nach der Zahlung das Geld für diesen Zeitraum nicht zurück, sie verhindert nur die nächste Abbuchung; innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss gibt es dafür den Rücktritt. Ob die Kündigung durch ist, siehst du in der Liste: Am iPhone fehlt dann die Taste zum Kündigen, oder ein Ablaufhinweis in roter Schrift ist zu sehen; bei Google Play bietet ein gekündigtes Abo laut Google-Hilfe „Erneut abonnieren“ an.

Manchmal, aber nicht garantiert. Schick die Anfrage dorthin, wo du bezahlt hast — in den Store oder zum Anbieter. Google schreibt: „Die meisten Apps im Play Store stammen nicht von Google, sondern von Drittentwicklern.“ Der Entwickler kann bei Problemen mit Käufen helfen und nach seinen Richtlinien und den geltenden Gesetzen erstatten. Eine Belastung, die weder von dir noch von jemandem stammt, den du kennst, meldest du laut Google innerhalb von 120 Tagen nach der Transaktion. Teilweise Erstattungen für Abos führt Google als eigene Regel nur für Deutschland, Frankreich und Israel — Österreich steht nicht auf dieser Liste.

Nein, das sind zwei getrennte Schritte, die man leicht verwechselt. Das Löschen des Kontos entfernt deine Daten, stoppt aber keine Zahlung, wenn du das Abo über einen App-Store abgeschlossen hast: Dort läuft es unabhängig vom Konto weiter. Die richtige Reihenfolge ist deshalb: zuerst dort kündigen, wo du bezahlst, prüfen, ob die Kündigung durch ist, und erst dann das Konto löschen.

Meist endet nur der Zugang zu den Inhalten, das Konto bleibt: Verlauf, Einstellungen und Gespeichertes sind noch da, und wenn du später zurückkommst, fängst du nicht bei null an. Ein Gesetz verlangt das aber nicht — es ist eine Entscheidung des Dienstes, und die Daten können nach einiger Zeit auch gelöscht werden. Ist dir etwas davon wichtig, exportiere es vor dem Ende des Abos; danach ist ein Export womöglich nur noch mit einem bezahlten Abo möglich.

Ja, das regelt EU-Recht. Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kannst du eine Kopie der über dich gespeicherten Daten verlangen, ihre Löschung und ihre Herausgabe in einem maschinenlesbaren Format, um sie anderswohin mitzunehmen. Auf den Antrag muss in der Regel innerhalb eines Monats geantwortet werden. Schick ihn an den Anbieter selbst; antwortet er nicht oder lehnt er ab, kannst du dich in Österreich an die Österreichische Datenschutzbehörde wenden. Das Recht hast du also — dass der Anbieter es rasch und gut erfüllt, können wir nicht versprechen.

Verlässlich nur auf dem Kontoauszug. Der Betrag dort kann vom Preis auf der Seite abweichen, meist aus einem von drei Gründen: Ein Einführungspreis ist ausgelaufen; der Anbieter nennt seine Preise ohne USt. und rechnet sie erst an der Kasse dazu, wie mehrere VPN-Dienste; oder er verrechnet in US-Dollar, und den Eurobetrag bestimmt der Kurs deiner Bank. Die USt. richtet sich bei digitalen Abos nach deinem Wohnsitz — in Österreich sind es in der Regel 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

So arbeiten wir

Diese Seite ist ein Vergleich, keine Werbung. Zu jeder Aussage steht, woher sie stammt.

Die Steuer gehört nach oben

Wo ein Anbieter ohne Steuern auszeichnet, ist der angezeigte Betrag nicht der Endpreis. Das sagen wir am Anfang, nicht in einer Fußnote.

Verhältnisse bleiben Verhältnisse

„Mindestens 5-mal“ rechnen wir nicht in Nachrichten um — Anthropic nennt keine Zahl, also erfinden wir keine.

Abo und Verbrauch getrennt

Dasselbe Werkzeug kann über das Abo oder über die API laufen. Wir sagen, wann was gilt.

Produktfakten sind überall gleich, Marktfakten nicht

Wie viele Bildschirme ein Tarif erlaubt, wie viele Geräte ein Konto zulässt, wie viele Server ein Netz hat — das hängt nicht vom Land ab, und auf unseren Seiten stehen diese Zahlen in jeder Sprache gleich; ein eigenes Werkzeug prüft das. Preis, Aktionen, Verfügbarkeit und die Sprache der Oberfläche sind dagegen Marktfragen, und die übernehmen wir nie aus einem anderen Land.

Eine Liste lässt sich prüfen, ein Zahlungsfenster nicht

Veröffentlicht ein Dienst die Liste seiner Länder, können wir sagen, ob Österreich darauf steht — die Liste ist für alle gleich. Was die Zahlungsseite in Österreich anzeigt, lässt sich aus einem anderen Land nicht zuverlässig prüfen. Dort schreiben wir „vor dem Bezahlen prüfen“ und tun nicht so, als wüssten wir es.

Eine leere Stelle bleibt leer

Ist ein Abschnitt hier kürzer als anderswo, haben wir für diesen Markt keine Daten — dem Produkt fehlt deshalb nichts. Wir füllen die Lücke nicht mit allgemeinem Text, nur damit die Seite vollständiger wirkt.

Drei Antworten statt einer

Wir unterscheiden „gibt es nicht“, „veröffentlicht der Anbieter nicht“ und „haben wir nicht gefunden“. Das sind drei verschiedene Dinge; würden wir sie vermischen, stünde unsere eigene Wissenslücke als Nachteil beim Produkt.

Ein ungeprüfter Preis wird nicht angezeigt

Hat ein Betrag keine Quelle und kein Datum, zeigen wir ihn nicht. Eine leere Stelle ist ehrlicher als eine Zahl, die nur richtig aussieht — und Preise ändern sich öfter, als Artikel aktualisiert werden.

Daten für Österreich, keine Übersetzung

Diese Seite ist keine Übersetzung einer anderen Sprachfassung. Dass in Österreich wie in Deutschland in Euro bezahlt wird, heißt auch nicht, dass Tarife und Preise gleich sind — deshalb übernehmen wir keine Daten aus Deutschland oder einem anderen Euro-Land. Wo wir für Österreich nichts haben, sagen wir das offen.

Affiliate-Links sind direkt am Link gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben. Die Provision beeinflusst nicht, was wir schreiben, und du erfährst es schon vor dem Klick.

Fehler korrigieren wir sichtbar

Haben wir etwas falsch geschrieben, korrigieren wir es und halten fest, was sich geändert hat. Bei einer stillen Korrektur würdest du nie erfahren, dass du dich einmal auf eine falsche Angabe verlassen hast.

So prüfen wir die Daten

Ist hier etwas veraltet, sag es uns — wir korrigieren es und vermerken das Datum.

Die Reihenfolge im Vergleich ergibt sich aus der Art des Dienstes, nicht aus der Höhe einer Provision.

Ein Teil der Links zu den Anbietern sind Affiliate-Links: Schließt du darüber ein Abo ab, können wir eine Provision bekommen. An den Preisen und an der Reihenfolge im Vergleich ändert das nichts. Affiliate-Links sind immer direkt am Link gekennzeichnet.

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