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Virenschutz in Österreich

ESET HOME Security in Österreich: Tarife, Geräte und was bei Kündigung und Widerruf gilt

ESET verkauft über eset.com/at drei Tarife: Essential, Premium und Ultimate. Die Gerätezahl wählst du selbst — bei Essential und Premium 1 bis 10, bei Ultimate 5 bis 10 —, für Windows, macOS und Android; fürs iPhone bietet ESET laut eigener Seite keine umfassende Sicherheitslösung. Im Performance-Test von AV-Comparatives bremste ESET den Computer weniger als Avast oder Bitdefender.

  • Leicht für den Rechner. Im Performance-Test von AV-Comparatives (April 2026) kam ESET auf 4,2 — weniger Verlangsamung als Avast oder Bitdefender.
  • Gerätezahl nach Bedarf. Essential und Premium für 1 bis 10 Geräte, Ultimate für 5 bis 10; weitere Geräte lassen sich später hinzufügen.
  • Test ohne Kreditkarte. 30 Tage kostenlos testen, laut ESET ohne Kreditkarte.
  • Unbegrenztes VPN ab Premium. Premium für bis zu 3 Geräte, Ultimate für bis zu 10 und mit VPN für den Router.
  • Seite für Österreich. Betrieben von ESET Deutschland; das Impressum folgt dem österreichischen E-Commerce-Gesetz.

Das Wichtigste vor dem Kauf

Der angezeigte Preis gilt laut ESET für den Ersterwerb einer neuen Lizenz; einen Verlängerungspreis veröffentlicht die Seite nicht. Die automatische Verlängerung läuft, bis du sie im ESET-HOME-Konto abschaltest. Und fürs iPhone bietet ESET laut eigener Seite keine umfassende Sicherheitslösung; dort gibt es VPN, Identitätsschutz und die App ESET HOME.

Tomas StankevičiusAktualisiert am 2026-10-14Fakten von eset.com/at — Tarifseite, Impressum und Widerrufsformular — sowie den Labortests von AV-Comparatives und AV-TEST

ESET kurz gefasst

Tarife
Essential, Premium, Ultimate
Geräte
1–10; Ultimate 5–10
Systeme
Windows, macOS, Android; iOS eingeschränkt
VPN
Premium bis 3, Ultimate bis 10 Geräte
Test
30 Tage, ohne Kreditkarte
Geld zurück
30 Tage nach dem Kauf
Anbieter
ESET Deutschland GmbH, Jena

Stand: 30. September 2026. Tarife und Bedingungen ändern sich — maßgeblich ist die offizielle ESET-Seite.

Erstkauf und danach

ESET nennt den Preis für den Ersterwerb. Was danach passiert, erklären wir mit den Worten der Seite.

Labortests mit Version

Getestet wurden ESET HOME Security Essential und ESET Security Ultimate — das steht bei jedem Ergebnis.

Kündigen und Widerruf getrennt

Zwei Wege mit sehr verschiedenen Folgen; beide stehen hier.

Unabhängig

Keine Seite von ESET; eine Partnerschaft mit ESET haben wir nicht.

Kurzfassung

ESET ist die Wahl für alle, die einen Virenschutz wollen, der den Computer kaum bremst, und die Gerätezahl genau anpassen möchten. Essential deckt den Grundschutz inklusive Firewall, Diebstahl- und Webcam-Schutz ab; Premium bringt VPN, Verschlüsselung und LiveGuard; Ultimate Identitätsschutz, Ransomware-Behebung und VPN für den Router. Im Real-World-Test lag ESET etwas hinter Bitdefender und Avast.

Größter Vorteil

Geringe Systembelastung im Labortest und eine frei wählbare Gerätezahl.

Größter Kompromiss

Fürs iPhone keine umfassende Sicherheitslösung, kein veröffentlichter Verlängerungspreis und im Real-World-Test ein paar abgewehrte Angriffe weniger als Bitdefender und Avast.

Wir empfehlen vor allem:
Wer einen älteren PC hat, Windows, Mac und Android mischt und die Gerätezahl genau wählen will.
Mit Vorbehalt:
Wer vor allem iPhones schützen will oder mehr als zehn Geräte hat.

Für wen ESET passt und für wen nicht

Entscheidend sind deine Geräte — vor allem, ob iPhones dabei sind.

Passt

  • Ältere oder schwächere Computer

    Im Performance-Test von AV-Comparatives bremste ESET weniger als Avast oder Bitdefender.

  • Wer genau so viele Geräte zahlen will, wie er hat

    Essential und Premium sind von 1 bis 10 Geräte wählbar.

  • Wer vor dem Kauf testen will

    30 Tage kostenlos, ohne Kreditkarte.

  • Wer das ganze Heimnetz ins VPN bringen will

    Ultimate enthält ein VPN für den Router.

Passt nicht

  • iPhone-Haushalte

    Für iOS gibt es laut ESET keine umfassende Sicherheitslösung, nur VPN und Identitätsschutz.

  • Mehr als zehn Geräte

    Mehr bietet die österreichische Seite nicht an.

  • Wer einen Passwortmanager im Paket sucht

    ESET verkauft seinen Passwortmanager seit dem 21. Oktober 2025 nicht mehr und bringt keinen Ersatz.

  • Wer den Verlängerungspreis vorher kennen will

    Die Seite veröffentlicht ihn nicht.

Die Tarife

Preise stehen im Preisblock oben. Hier Gerätezahl und was jeder Tarif laut ESETs Übersicht nach Plattform dazulegt.

Die Tarife
EssentialGeräte1 bis 10Was drin istVirenschutz, Anti-Phishing, sicheres Banking, Firewall, Netzwerk- und Router-Prüfung, Diebstahl-, Webcam- und Ransomware-Schutz, Kindersicherung
PremiumGeräte1 bis 10Was drin istDazu ESET LiveGuard, Folder Guard, Verschlüsselung (Secure Data) und VPN ohne Datenlimit für bis zu 3 Geräte in bis zu 40 Ländern
UltimateGeräte5 bis 10Was drin istDazu Identitätsschutz mit Darknet-Suche, Ransomware-Behebung, Metadaten-Bereinigung, VPN für bis zu 10 Geräte in mehr als 70 Ländern, VPN für den Router
ESET NOD32 AntivirusGeräteEinzelproduktWas drin istWeiterhin erhältlich: Echtzeitschutz, Anti-Phishing und Ransomware-Schutz — ohne Firewall, Kindersicherung, VPN und Identitätsschutz

Für die meisten Haushalte reicht Essential. Premium lohnt sich, wenn du ein VPN oder die Verschlüsselung von Dateien und USB-Sticks brauchst. Ultimate ist für alle gedacht, die ihre Identität überwachen lassen oder das VPN im Router nutzen wollen — und beginnt erst bei fünf Geräten.

Unsere Wertung und woraus sie sich zusammensetzt

Das ist unsere eigene Einschätzung auf Basis geprüfter Fakten. Sie ist weder ein Durchschnitt von Nutzerbewertungen noch eine Aussage des Anbieters. Unten findest du alle Kriterien mit Gewichtung und Quellen.

3,6

von 5 · Durchschnitt aus 3 Tarifen · 7 von 8 Kriterien geprüft

Die Wertung setzt sich aus den Kriterien unten zusammen: Bei jedem stehen die Gewichtung, was wir konkret gefunden haben und woher. Wo wir eine Seite des Anbieters haben — ein Link mit Prüfdatum; wo die Zahl aus unserem Katalog stammt, steht das dabei. „Nicht geprüft“ heißt, dass uns der Fakt fehlt und wir das Kriterium nicht mitgerechnet haben. „Anbieter macht keine Angabe“ heißt, dass wir die Seiten des Anbieters durchgesehen haben, die Angabe dort aber fehlt; auch so ein Kriterium rechnen wir nicht mit. Wenn du mit der Gewichtung nicht einverstanden bist — in der Methodik siehst du alle Bestandteile und kannst sie nach deinen eigenen Maßstäben zusammensetzen. Bewertungen aus den App-Stores fließen nicht in die strukturierten Daten ein: Sie wurden auf anderen Websites gesammelt und bleiben daher sichtbarer Text.

Wertung der einzelnen Tarife: Premium 3,3 · Ultimate 3,9 · Essential 3,5

Gleich für alle Tarife von „ESET HOME Security“

Kriterien, die für alle Tarife dieses Anbieters gleich sind
KriteriumWas wir gefunden habenWertungQuelle
Angezeigter Preis ist Endpreis(10 %)Preis bereits inkl. USt.5,0unser Katalog
Kostenlos testbar(10 %)30 Tage5,0unser Katalog
Schutz ohne Internet(25 %)96,4 %4,0Quelle
Schutz mit Internet(15 %)98,5 %3,0Quelle
Fehlalarme(10 %)162,0Quelle
Preissprung im zweiten Jahr(10 %)Anbieter macht keine Angabe—Quelle

Je nach Tarif unterschiedlich

Kriterien, die sich je nach Tarif unterscheiden
KriteriumPremiumUltimateEssential
Preis im Vergleich zu anderen(10 %)5,83 €/Monat2,02,00 €/Monat5,03,33 €/Monat4,0
Anzahl geschützter Geräte(10 %)11,054,011,0

Verfügbarkeit in Österreich

Der Endpreis in Österreich ist klar

Abgerechnet wird in Euro, und der Steuerstatus ist geprüft — der angezeigte Betrag ist genau der, den du zahlst.

  • Preis in Euro
  • Preis inkl. USt.
  • länderspezifische Preisliste

Was du bekommst

Essential, Premium und Ultimate — und welche Funktion auf welchem System läuft.

Was ESET HOME Security kann

Alle drei Tarife bauen auf demselben Kern auf. So beschreibt ihn die österreichische Tarifseite:

  • Echtzeitschutz

    Mehrschichtige Abwehr gegen Trojaner, Viren, Spyware und Ransomware, dazu KI-gestützte Erkennung neuer Bedrohungen.

  • Banking und Surfen

    Anti-Phishing, geschützte Finanztransaktionen und Kennzeichnung unsicherer Suchergebnisse.

  • Heimnetz

    Firewall, Schutz vor Netzwerkangriffen und Prüfung des WLAN-Routers und smarter Geräte auf Schwachstellen.

  • Leistung

    Multithread-Scanning für Mehrkernprozessoren und ein Gamer-Modus.

Kein Virenschutz ersetzt Updates und Backups. Ransomware-Behebung in Ultimate hilft, verschlüsselte Dateien aus Sicherungen zurückzuholen — eine eigene Kopie außerhalb des Computers bleibt trotzdem sinnvoll.

Seite, Anbieter und Steuer

ESET führt eine Seite für Österreich unter eset.com/at, auf Deutsch. Betrieben wird sie von der ESET Deutschland GmbH in Jena; das Impressum nennt die Angaben nach dem österreichischen E-Commerce-Gesetz. Gesellschafterin ist ESET spol. s r.o. in Bratislava.

Kündigen und Widerruf

Im Fußbereich jeder Seite stehen die Links „Vertrag kündigen“ und „Vertrag widerrufen“.

Was sich sicher sagen lässt

Dass es eine österreichische Seite gibt und wer sie betreibt.

Was wir nicht behaupten

Ob die angezeigten Preise die USt. enthalten — die Seite schreibt es nicht dazu.

Die automatische Verlängerung abschalten

ESET verlängert automatisch, bis du es abschaltest. Die Lizenz selbst läuft danach bis zum Ende der bezahlten Zeit. So geht es laut Tarifseite:

  1. Im Konto ESET HOME anmelden, bei Bedarf mit dem Aktivierungsschlüssel.
  2. Die Seite Lizenzverwaltung öffnen.
  3. Den Schieberegler „Automatische Verlängerung“ ausschalten.
  4. Die Auswahl zur manuellen Verlängerung bestätigen.

Den Preis danach kennt nur das Konto

Einen Verlängerungspreis veröffentlicht die Seite nicht. Prüfe den Betrag, bevor die automatische Verlängerung greift — oder schalte sie ab und verlängere selbst.

Wo es funktioniert

Unterstützte Betriebssysteme und wie viele Geräte die Lizenz abdeckt.

Wo es funktioniert

Wo es funktioniert
WindowsBeispieleWindows 10, 11 und neuerVorbehaltUnter Windows auf ARM laufen laut ESET einige Funktionen nicht.
MacBeispielemacOS 13 und neuerVorbehaltKleinerer Funktionsumfang als unter Windows.
AndroidBeispieleAndroid 9.0 und neuer; auch für Smart-TVsVorbehaltBraucht laut ESET eine Internetverbindung.
iPhone und iPadBeispieleESET VPN ab iOS 13, ESET HOME ab iOS 16VorbehaltKeine umfassende Sicherheitslösung für iOS, sagt ESET selbst.

Bewertung der App in den Stores

Das sind Bewertungen aus den App-Stores. Bewertet wird, wie die App funktioniert; ob sich der Preis des Abos lohnt, sagt diese Zahl nicht.

App Store

iOS und iPadOS
4,7von 5

65 Bewertungen

Quelle

Bewertungen ändern sich ständig und sinken oft nach Preiserhöhungen oder wenn Funktionen wegfallen. Wir zeigen den Wert vom Tag der Prüfung samt Anzahl der Bewertungen, denn eine 4,8 aus zweihundert Bewertungen und eine 4,5 aus zwei Millionen sind nicht dasselbe.

Konto und Bedingungen

Automatische Verlängerung, Kündigung, Rückerstattung und was nach Ablauf der Lizenz passiert.

Konto und Familie

  • Verwaltet wird alles im Konto ESET HOME: Geräte, Lizenzen, automatische Verlängerung.
  • Die kostenlose App ESET HOME zeigt den Sicherheitsstatus zu Hause und erleichtert das Teilen mit Familie und Freunden.
  • Eine Kindersicherung ist laut Übersicht für Windows in allen Tarifen dabei.
  • Weitere Geräte lassen sich jederzeit hinzufügen; berechnet wird die Restlaufzeit.

ESET zählt Geräte

Lizenzen gelten pro Gerät. Getrennte Konten für Familienmitglieder beschreibt die Tarifseite nicht.

Auf einen Blick

Auf einen Blick
TestSo funktioniert es30 Tage, ohne Kreditkarte
PreisangabeSo funktioniert esErsterwerb einer neuen Lizenz
VerlängerungSo funktioniert esAutomatisch, bis du sie abschaltest
Geld zurückSo funktioniert esIn den ersten 30 Tagen nach dem Kauf
WiderrufSo funktioniert es14 Tage, über das Widerrufsformular
Geräte nachkaufenSo funktioniert esFür die Restlaufzeit berechnet
Vor Ablauf der Lizenz benachrichtigt dich ESET laut Tarifseite, damit du bei Bedarf manuell verlängern kannst.

Kündigen, Widerruf und Geld zurück

Bei ESET gibt es zwei Wege aus dem Vertrag, und sie wirken sehr verschieden. Die automatische Verlängerung abzuschalten beendet das Abo zum Ende der Laufzeit; der Schutz läuft bis dahin weiter. Der Widerruf über das Widerrufsformular beendet den Schutz sofort nach Bearbeitung; bei gültigem Widerruf zahlt ESET das Geld zurück.

Verlängerung abschalten

Im ESET-HOME-Konto unter Lizenzverwaltung den Schieberegler „Automatische Verlängerung“ ausschalten. Die Lizenz läuft bis zum Ende der Laufzeit weiter.

Widerruf in 14 Tagen

Über das Widerrufsformular, ohne Angabe von Gründen. Alle aktivierten Anwendungen werden deaktiviert, und der Schritt lässt sich nicht rückgängig machen.

Geld-zurück-Garantie

Laut Tarifseite gibt es in den ersten 30 Tagen nach dem Kauf das Geld komplett zurück, wenn du nicht zufrieden bist.

Was du auf der Tarifkarte immer prüfen solltest

  • Ob du nur nicht verlängern oder sofort aussteigen willst
  • Das Kaufdatum — Widerruf und Garantie zählen ab dort
  • Die Lösungspaket-ID aus der Kauf-E-Mail

Widerruf ist endgültig

Nach dem Widerruf steht dir der Schutz nicht mehr zur Verfügung. ESET zahlt laut Formular spätestens 14 Tage nach Eingang zurück; kommt innerhalb von 30 Tagen keine Rückmeldung, wende dich an den Kundensupport.

VPN und andere Grenzen

Die Grenzen bei ESET betreffen vor allem das VPN und die Systeme, auf denen Funktionen laufen.

VPN und andere Grenzen
VPN in PremiumLimitBis zu 3 Geräte, bis zu 40 LänderWovon es abhängtOhne Datenlimit laut Tarifseite.
VPN in UltimateLimitBis zu 10 Geräte, mehr als 70 LänderWovon es abhängtDazu ein VPN für den Router.
VPN für den RouterLimitNur UltimateWovon es abhängtDer Router muss laut ESET einen VPN-Client für OpenVPN oder WireGuard unterstützen.
VPN-AktivierungscodeLimit24 Stunden gültigWovon es abhängt10 Zeichen; danach neu anfordern.
GeräteLimitEssential und Premium 1–10, Ultimate 5–10Wovon es abhängtZusätzliche Geräte werden für die Restlaufzeit berechnet.
Windows auf ARMLimitEingeschränktWovon es abhängtEinige Funktionen werden laut ESET nicht unterstützt.

Was auf welchem System läuft

  • Windows bekommt den vollen Umfang, von Firewall bis Kindersicherung.
  • Am Mac: Virenschutz, Web- und E-Mail-Schutz, Anti-Phishing, Firewall; VPN ab Premium.
  • Android: Virenschutz, Diebstahlschutz, SIM-Schutz, App-Sperre, Anruffilter und Zahlungsschutz.
  • iPhone und iPad: nur ESET VPN (ab Premium), Identitätsschutz (Ultimate) und die App ESET HOME.

ESET schreibt selbst dazu, dass nicht alle Funktionen auf allen Betriebssystemen laufen.

Das VPN zählt eigene Geräte

Wer Premium für zehn Geräte kauft, bekommt das VPN trotzdem nur für drei. Für mehr VPN-Geräte braucht es Ultimate.

Datenschutz, Barrierefreiheit und Transparenz

Welche Daten du verwalten kannst, wie die Hilfsfunktionen arbeiten und was der Anbieter offenlegt.

Datenschutz und Privatsphäre

Neben dem Virenschutz bietet ESET einige Werkzeuge für Privatsphäre und Identität:

  • Webcam und Mikrofon

    Unter Windows prüft ESET, welche Programme auf Webcam und Mikrofon zugreifen, um unerlaubte Zugriffe zu verhindern.

  • Verschlüsselung

    Ab Premium verschlüsselt Secure Data Dateien, Ordner und USB-Sticks.

  • Metadaten

    Ultimate entfernt Metadaten wie Aufnahmezeit und -ort aus hochgeladenen Fotos.

  • Identitätsschutz

    Ultimate durchsucht das Darknet nach veröffentlichten persönlichen Daten und meldet sich, wenn deine Daten gefährdet sind.

  • Browserschutz

    Die Erweiterung „Browserschutz & Privatsphäre“ ist in allen Tarifen enthalten.

Wie ESET Daten verarbeitet, regelt die Datenschutzerklärung im Policy Hub der österreichischen Seite.

Was wir nicht behaupten

Sätze über ESET, die man oft liest und die so nicht stimmen — daneben, was die österreichische Seite sagt.

  • „ESET schützt das iPhone wie einen PC.“

    Laut ESET gibt es derzeit keine umfassende Sicherheitslösung für iOS. Fürs iPhone gibt es ESET VPN, Identitätsschutz und die App ESET HOME.

  • „Premium hat VPN für alle Geräte.“

    Premium aktiviert das VPN auf bis zu drei Geräten, Ultimate auf bis zu zehn.

  • „Kündigen und Widerruf sind dasselbe.“

    Abgeschaltete Verlängerung heißt Schutz bis zum Laufzeitende. Widerruf heißt Schutz sofort weg, bei gültigem Widerruf Geld zurück, nicht umkehrbar.

  • „Der Preis gilt auch für die Verlängerung.“

    Laut ESET bezieht sich der angezeigte Preis auf den Ersterwerb einer neuen Lizenz. Einen Verlängerungspreis nennt die Seite nicht.

  • „Ultimate gibt es auch für ein Gerät.“

    Auf der österreichischen Seite beginnt Ultimate bei fünf Geräten.

  • „Der Test braucht eine Kreditkarte.“

    Laut ESET ist für den 30-Tage-Test keine Kreditkarte nötig.

  • Steht auf der Seite kein Preis, gibt es den Dienst in Österreich nicht.

    Nicht unbedingt. Häufiger heißt es, dass der Anbieter ihn nicht veröffentlicht oder dass wir für Österreich noch keinen Preis mit Quelle und Datum gefunden haben. Verfügbarkeit und veröffentlichter Preis sind zwei verschiedene Dinge.

  • Ein Jahresabo ist immer günstiger.

    Günstiger als monatlich ist es nur, wenn du es bis zum Ende nutzt: Das ganze Jahr wird auf einmal bezahlt, und eine Kündigung erstattet den ungenutzten Teil nicht. Außerdem ist nicht jedes Angebot mit zwölf Monaten ein Jahresabo — oft zahlst du monatlich und bist nur zwölf Monate gebunden.

  • Wenn du die App löschst, ist das Abo gekündigt.

    Nein. Die Zahlung stoppt erst die Kündigung in dem Konto, über das du das Abo abgeschlossen hast. Die App verschwindet vom Handy, die Abbuchung bleibt.

  • Was in Deutschland gilt, gilt auch in Österreich.

    Nicht unbedingt, auch wenn Sprache und Währung gleich sind. Netflix bietet in Österreich zum Beispiel kein Abo mit Werbung an, in Deutschland schon, und manche Anbieter verlangen in Euro-Ländern je nach Land unterschiedliche Beträge. Deshalb übernehmen wir für Österreich keine Daten aus Deutschland.

  • Der angezeigte Preis ist immer der Endpreis.

    Nicht immer. Einige Anbieter — etwa mehrere VPN-Dienste — nennen ihre Preise ohne USt. und rechnen sie erst an der Kasse dazu; andere verrechnen in US-Dollar, und den Eurobetrag auf deinem Konto bestimmt dann der Kurs deiner Bank. Für digitale Abos gilt in Österreich in der Regel die USt. von 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

Die Liste sammelt verbreitete Vereinfachungen über ESET. Findest du bei uns einen Satz, der nicht zur offiziellen Quelle passt, schreib uns: Wir korrigieren ihn und nennen das Datum.

Welcher Tarif in welcher Lage

  • Ein älterer Computer

    Essential für ein Gerät — ESET bremste im Labortest am wenigsten der drei.

    Kompromiss: Ohne VPN.

  • Windows, Mac und Android gemischt

    Essential oder Premium mit genau so vielen Geräten, wie ihr habt.

    Kompromiss: Fürs iPhone listet ESET keinen Virenschutz.

  • Ich brauche ein VPN

    Premium für bis zu 3 VPN-Geräte, Ultimate für bis zu 10.

    Kompromiss: Wer schon ein VPN hat, zahlt doppelt.

  • Das ganze Heimnetz ins VPN

    Ultimate mit VPN für den Router.

    Kompromiss: Der Router muss OpenVPN oder WireGuard als Client können.

  • Ich sorge mich um Datenlecks

    Ultimate mit Identitätsschutz und Darknet-Suche.

    Kompromiss: Erst ab fünf Geräten erhältlich.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Geringe Systembelastung

    Performance-Wert 4,2 bei AV-Comparatives.

  • Gerätezahl frei wählbar

    Essential und Premium von 1 bis 10.

  • Test ohne Kreditkarte

    30 Tage kostenlos.

  • Klare Wege aus dem Vertrag

    Kündigen und Widerruf verlinkt auf jeder Seite.

Nachteile

  • Fürs iPhone nur Teilschutz

    VPN, Identitätsschutz und die App ESET HOME.

  • Verlängerungspreis nicht veröffentlicht

    Die Seite nennt nur den Erstkauf.

  • VPN nur für wenige Geräte in Premium

    Bis zu drei.

  • Real-World-Test knapp hinter anderen

    394 von 400 bei AV-Comparatives.

ESET neben Bitdefender und Avast

Verglichen nach Bedingungen in Österreich — die Preise stehen in den Preisblöcken der jeweiligen Seiten.

Seite für Österreich
Ja, eset.com/at
Performance-Wert AV-Comparatives
4,2
Real-World-Test AV-Comparatives
394 von 400 (Essential)
Gratis ausprobieren
Test 30 Tage, ohne Kreditkarte
iPhone und iPad
Keine umfassende Lösung; VPN und Identitätsschutz
Größter Tarif
10 Geräte

Wenn der Computer schnell bleiben soll — ESET

Geringste Verlangsamung der drei, Gerätezahl frei wählbar, Test ohne Kreditkarte.

Wenn Schutzwirkung und Familie zählen — Bitdefender

Bestes Real-World-Ergebnis der drei und Familientarife mit 25 Geräten.

Wenn gratis reichen soll — Avast

Dauerhafter Gratis-Virenschutz; Bezahltarife bis zehn Geräte.

Leicht für den Rechner, flexibel bei den Geräten — schwach beim iPhone

ESET HOME Security passt zu allen, die einen unauffälligen Virenschutz für Windows, Mac und Android wollen und die Gerätezahl genau wählen möchten. Essential reicht meist; Premium bringt VPN und Verschlüsselung, Ultimate Identitätsschutz und VPN für den Router. Vor dem Kauf: Der angezeigte Preis gilt für den Erstkauf, und für iPhones bietet ESET keine umfassende Sicherheitslösung.

Ein Gerät

Essential.

Mehrere Geräte mit VPN

Premium.

Heimnetz und Identität

Ultimate, ab fünf Geräten.

Viele iPhones

Ein Anbieter mit eigener iOS-App passt besser.

Gegenüber Bitdefender und Avast punktet ESET mit der geringsten Systembelastung und der frei wählbaren Gerätezahl; Bitdefender wehrte im Real-World-Test ein paar Angriffe mehr ab, Avast hat eine Gratisversion.

ESET HOME Security: Preise in Österreich

Preis für den Ersterwerb einer neuen Lizenz.

So prüfen wir Preise

Bei ESET hängt der Preis an der Gerätezahl und der Laufzeit, die du auswählst. Der Preisblock zeigt Essential und Premium für ein Gerät und Ultimate für fünf Geräte, jeweils für ein Jahr. Laut ESET gilt der angezeigte Preis für den Ersterwerb einer neuen Lizenz; einen Verlängerungspreis nennt die Seite nicht, ebenso wenig, ob die USt. enthalten ist. Maßgeblich ist das Bezahlfenster.

ESET HOME Security: Aktionen und Rabatte

Geprüfte Aktionen oder Rabattcodes für ESET HOME Security haben wir derzeit nicht. Sobald der Anbieter welche veröffentlicht und wir sie geprüft haben, stehen hier Datum und Bedingungen — erfundene Gutscheine zeigen wir nicht.

Preis und Aktionen beobachten

ESET HOME Security kostenlos testen

Kostenlose Testphase laut Anbieter:

  • Premium: 30 Tage
  • Ultimate: 30 Tage
  • Essential: 30 Tage

Alle kostenlosen Testphasen

So zahlst du für ESET HOME Security weniger

Einen günstigeren Weg, den wir bestätigen könnten, gibt es derzeit nicht: Unter den geprüften Tarifen von ESET HOME Security gibt es weder eine günstigere Jahresvariante desselben Tarifs noch einen Familien- oder Studierendentarif.

Vergleiche den Preis mit Alternativen: Preis von Norton 360 · Preis von Avast · Preis von F-Secure

Wir zeigen nur offizielle Wege des Anbieters — ohne geteilte Konten und ohne Regionswechsel.

Wem dieser Dienst gehört

Gehört zu „ESET, spol. s r. o.“.

Der Vertrag wird mit einem Unternehmen geschlossen, das in der Slowakei eingetragen ist.

Vertragspartner ist ein europäisches Unternehmen, und bei einem Streit gilt das Recht des betreffenden EU-Staates. In unserem Katalog sind solche Fälle in der Minderheit: Häufiger wird der Vertrag mit einem US-Unternehmen geschlossen.

„These Terms of Use ("Terms") constitute a special agreement between ESET, spol. s r. o., having its registered office at Einsteinova 24, 85101 Bratislava, Slovak Republic … These Terms shall be governed by and construed in accordance with Slovak law."

Quelle: help.eset.com/home_eset/en-US/terms_of_use.html

Häufige Fragen

Der Preis hängt an Tarif, Gerätezahl und Laufzeit. Der Preisblock zeigt Essential und Premium für ein Gerät und Ultimate für fünf, jeweils für ein Jahr. Laut ESET gilt der angezeigte Preis für den Ersterwerb einer neuen Lizenz.

ESET HOME Security Essential, Premium und Ultimate. Essential und Premium gibt es für 1 bis 10 Geräte, Ultimate für 5 bis 10. Dazu ist ESET NOD32 Antivirus weiterhin erhältlich.

ESET LiveGuard, Folder Guard, die Verschlüsselung Secure Data und ein VPN ohne Datenlimit für bis zu drei Geräte in bis zu 40 Ländern.

Identitätsschutz mit Darknet-Suche, Ransomware-Behebung, Metadaten-Bereinigung, VPN für bis zu zehn Geräte in mehr als 70 Ländern und ein VPN für den Router.

Laut ESET gibt es derzeit keine umfassende Sicherheitslösung für iOS. Fürs iPhone gibt es ESET VPN (ab Premium), Identitätsschutz (Ultimate) und die App ESET HOME.

Ja, 30 Tage kostenlos und laut ESET ohne Kreditkarte.

Im Real-World-Test von AV-Comparatives (Februar bis Mai 2026) wehrte ESET HOME Security Essential 394 von 400 Angriffen ab; bei AV-TEST (Juni 2026) bekam ESET Security Ultimate in allen drei Kategorien die Höchstnote 6. Details im Laborblock.

Wenig. Im Performance-Test von AV-Comparatives (April 2026) kam ESET auf 4,2 — weniger als Avast (5,5) und Bitdefender (9,6). Je kleiner der Wert, desto geringer die Verlangsamung.

Im Konto ESET HOME unter Lizenzverwaltung mit dem Schieberegler „Automatische Verlängerung“. Die Lizenz läuft bis zum Ende der Laufzeit weiter.

Binnen 14 Tagen über das Widerrufsformular auf eset.com/at. Der Schutz endet dann sofort nach Bearbeitung, und das lässt sich nicht rückgängig machen.

Laut Tarifseite in den ersten 30 Tagen nach dem Kauf komplett, wenn du nicht zufrieden bist. Beim Widerruf zahlt ESET spätestens 14 Tage nach Eingang zurück.

Ja, im Konto über „Erweitern“. ESET berechnet die zusätzlichen Geräte für die verbleibende Laufzeit.

Die ESET Deutschland GmbH in Jena; das Impressum nennt die Angaben nach dem österreichischen E-Commerce-Gesetz.

Windows 10 und 11, macOS ab Version 13, Android ab 9.0; auf dem iPhone ESET VPN ab iOS 13 und ESET HOME ab iOS 16.

Schau zuerst, wer das Geld abbucht — davon hängt ab, wo du kündigst. Hast du in einer App abgeschlossen, läuft die Zahlung meist über dein Google-Konto oder deinen Apple Account. Sieh in deinen Abos bei Google Play nach, am iPhone unter „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“, und zwar mit genau dem Konto, mit dem du bezahlt hast. Findest du das Abo dort nicht, rät Apple, in deinen E-Mails nach „Beleg von Apple“ oder „Rechnung von Apple“ zu suchen: Auf dem Beleg steht, welcher Account verwendet wurde. Gibt es keinen Beleg von Apple, hast du das Abo laut Apple womöglich bei einem anderen Unternehmen abgeschlossen — welches, zeigt dein Kontoauszug oder deine Kreditkartenabrechnung.

Öffne am Android-Gerät deine Abos bei Google Play, wähle das Abo aus, tippe auf „Abo kündigen“ und folge der Anleitung. Am Computer geht es über play.google.com/store/account/subscriptions: beim Abo „Verwalten“ → „Abo kündigen“ → einen Grund auswählen → „Weiter“. So beschreibt es die Google-Hilfe. Willst du nur eine Pause, bieten manche Apps „Zahlungen aussetzen“ an — laut Google für eine Woche bis drei Monate, beginnend am Ende des laufenden Abrechnungszeitraums. Das Abo selbst bleibt dabei bestehen.

Am iPhone: „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“ → das Abo antippen → „Abo kündigen“. Achte auf die Wörter: Das Menü heißt „Abonnements“, der Button „Abo kündigen“, und womöglich musst du nach unten scrollen, um ihn zu finden. Wird keine Taste zum Kündigen angezeigt oder ist ein Ablaufhinweis in roter Schrift zu sehen, ist das Abo laut Apple bereits gekündigt. Ein Probeabo solltest du laut Apple mindestens 24 Stunden vor Ablauf der Probezeit kündigen.

Nein. Google schreibt es als eigenen Hinweis: „Wenn Sie die App deinstallieren, wird Ihr Abo nicht gekündigt.“ Bezahlt wird weiter, bis du in dem Konto kündigst, über das du das Abo abgeschlossen hast.

Dann kündigst du bei diesem Anbieter; auf der Seite des Dienstes gibt es dafür oft keinen Button. Apple sagt es ausdrücklich: Bei einem Abo, das du über deinen Mobilfunkanbieter oder einen anderen Anbieter erhalten hast, wendest du dich an diesen. In Österreich ist das häufig: Magenta TV ist laut Magenta „nur mit einem Internet- oder Smartphonetarif möglich“, A1 Xplore TV braucht einen Anschluss von A1, und über A1 Select zahlst du bei A1 für einen „Slot“ mit Netflix, Disney+, HBO Max, CANAL+ oder A1 TV Stream. Ist das TV-Paket mit Internet oder Telefon gebündelt, gilt das Telekommunikationsgesetz für das ganze Paket: Die Mindestlaufzeit darf höchstens 24 Monate betragen und die Kündigungsfrist höchstens einen Monat — eine vereinbarte Mindestlaufzeit gilt aber weiter.

Nein. Apple schreibt: „Du kannst das Abonnement eines Familienmitglieds nicht kündigen.“ Steht auf dem Beleg der Account eines Familienmitglieds, bitte diese Person, das Abo zu kündigen. Steht dort ein anderer Account von dir, meldest du dich mit diesem an und kündigst dort.

Grundsätzlich ja. Nach § 11 FAGG kannst du von einem Vertrag, den du im Fernabsatz — etwa online — geschlossen hast, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücktreten; bei Dienstleistungen zählt die Frist ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Hat dich der Anbieter über das Rücktrittsrecht nicht informiert, verlängert sich die Frist um zwölf Monate (§ 12 FAGG). Hast du verlangt, dass die Leistung schon während der Frist beginnt, zahlst du beim Rücktritt einen anteiligen Betrag (§ 16 Abs. 1 FAGG); für digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, zahlst du nichts (§ 16 Abs. 3 FAGG).

Bei einem Streaming-Abo nicht. Der Gerichtshof der EU hat am 9. Juli 2026 in einem Verfahren gegen Sky Österreich entschieden (C-234/25): Ein Streaming-Abo mit Empfehlungen, Listen und wechselndem Katalog ist eine digitale Dienstleistung, deshalb lässt sich das Rücktrittsrecht nicht ausschließen; wer zurücktritt, zahlt einen anteiligen Betrag. Bei anderen digitalen Inhalten entfällt das Rücktrittsrecht nur, wenn drei Bedingungen zusammen erfüllt sind: Du hast dem sofortigen Beginn ausdrücklich zugestimmt, du hast bestätigt, dass du damit das Rücktrittsrecht verlierst, und der Anbieter hat dir das auf einem dauerhaften Datenträger bestätigt (§ 18 Abs. 1 Z 11 FAGG).

Eine Pflicht, die ab 1. Oktober 2026 gilt (§ 13a FAGG): Für Verträge, die du online abschließt, muss der Anbieter eine Funktion anbieten, die mit „Vertrag widerrufen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung beschriftet und während der gesamten Rücktrittsfrist erreichbar ist; bestätigt wird mit „Widerruf bestätigen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung. Sie gilt für Verträge, die nach dem 30. September 2026 geschlossen werden. Gedacht ist sie für den Rücktritt innerhalb der Frist — ein Abo, das schon länger läuft, kündigst du damit nicht.

Wenn dein Schweigen als Zustimmung gelten soll, ja: Eine solche Klausel bindet dich nur, wenn dich der Anbieter zu Beginn der dafür vorgesehenen Frist besonders auf die Bedeutung deines Verhaltens hinweist und du eine angemessene Frist für eine ausdrückliche Erklärung hast (§ 6 Abs. 1 Z 2 KSchG). Das Portal konsumentenfragen.at des Sozialministeriums verbindet diese Regel ausdrücklich mit der automatischen Vertragsverlängerung, und der OGH hat sie im Verfahren gegen PE Digital (Parship, ElitePartner) bestätigt. Bei Internet- und Handyverträgen muss dich der Anbieter vor dem Ende der Mindestlaufzeit oder einer automatischen Verlängerung auf einem dauerhaften Datenträger informieren (§ 135 Abs. 6 TKG 2021). Für die Kündigung selbst darf der Anbieter keine strengere Form als die Schriftform verlangen (§ 6 Abs. 1 Z 4 KSchG).

Nein. Google schreibt: „Wenn Sie ein Abo kündigen, können Sie es für den bereits bezahlten Zeitraum weiterhin nutzen.“ Umgekehrt holt eine Kündigung gleich nach der Zahlung das Geld für diesen Zeitraum nicht zurück, sie verhindert nur die nächste Abbuchung; innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss gibt es dafür den Rücktritt. Ob die Kündigung durch ist, siehst du in der Liste: Am iPhone fehlt dann die Taste zum Kündigen, oder ein Ablaufhinweis in roter Schrift ist zu sehen; bei Google Play bietet ein gekündigtes Abo laut Google-Hilfe „Erneut abonnieren“ an.

Manchmal, aber nicht garantiert. Schick die Anfrage dorthin, wo du bezahlt hast — in den Store oder zum Anbieter. Google schreibt: „Die meisten Apps im Play Store stammen nicht von Google, sondern von Drittentwicklern.“ Der Entwickler kann bei Problemen mit Käufen helfen und nach seinen Richtlinien und den geltenden Gesetzen erstatten. Eine Belastung, die weder von dir noch von jemandem stammt, den du kennst, meldest du laut Google innerhalb von 120 Tagen nach der Transaktion. Teilweise Erstattungen für Abos führt Google als eigene Regel nur für Deutschland, Frankreich und Israel — Österreich steht nicht auf dieser Liste.

Nein, das sind zwei getrennte Schritte, die man leicht verwechselt. Das Löschen des Kontos entfernt deine Daten, stoppt aber keine Zahlung, wenn du das Abo über einen App-Store abgeschlossen hast: Dort läuft es unabhängig vom Konto weiter. Die richtige Reihenfolge ist deshalb: zuerst dort kündigen, wo du bezahlst, prüfen, ob die Kündigung durch ist, und erst dann das Konto löschen.

Meist endet nur der Zugang zu den Inhalten, das Konto bleibt: Verlauf, Einstellungen und Gespeichertes sind noch da, und wenn du später zurückkommst, fängst du nicht bei null an. Ein Gesetz verlangt das aber nicht — es ist eine Entscheidung des Dienstes, und die Daten können nach einiger Zeit auch gelöscht werden. Ist dir etwas davon wichtig, exportiere es vor dem Ende des Abos; danach ist ein Export womöglich nur noch mit einem bezahlten Abo möglich.

Ja, das regelt EU-Recht. Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kannst du eine Kopie der über dich gespeicherten Daten verlangen, ihre Löschung und ihre Herausgabe in einem maschinenlesbaren Format, um sie anderswohin mitzunehmen. Auf den Antrag muss in der Regel innerhalb eines Monats geantwortet werden. Schick ihn an den Anbieter selbst; antwortet er nicht oder lehnt er ab, kannst du dich in Österreich an die Österreichische Datenschutzbehörde wenden. Das Recht hast du also — dass der Anbieter es rasch und gut erfüllt, können wir nicht versprechen.

Verlässlich nur auf dem Kontoauszug. Der Betrag dort kann vom Preis auf der Seite abweichen, meist aus einem von drei Gründen: Ein Einführungspreis ist ausgelaufen; der Anbieter nennt seine Preise ohne USt. und rechnet sie erst an der Kasse dazu, wie mehrere VPN-Dienste; oder er verrechnet in US-Dollar, und den Eurobetrag bestimmt der Kurs deiner Bank. Die USt. richtet sich bei digitalen Abos nach deinem Wohnsitz — in Österreich sind es in der Regel 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

So arbeiten wir

Diese Seite vergleicht Abos und wirbt für keines. Zu jeder Aussage steht, woher sie stammt.

Erstkauf und Verlängerung

ESET nennt den Preis für den Ersterwerb. Einen Verlängerungspreis erfinden wir nicht dazu.

Die getestete Version nennen

AV-Comparatives hat ESET HOME Security Essential getestet, AV-TEST ESET Security Ultimate. Das steht bei jedem Ergebnis.

Kündigen und Widerruf trennen

Die beiden Wege haben verschiedene Folgen für Schutz und Geld. Wir beschreiben sie getrennt, mit den Worten von ESET.

Plattformen ehrlich zuordnen

Welche Funktion auf welchem System läuft, übernehmen wir aus ESETs Übersicht nach Plattform — auch dort, wo sie für iOS wenig zeigt.

Produktfakten sind überall gleich, Marktfakten nicht

Wie viele Bildschirme ein Tarif erlaubt, wie viele Geräte ein Konto zulässt, wie viele Server ein Netz hat — das hängt nicht vom Land ab, und auf unseren Seiten stehen diese Zahlen in jeder Sprache gleich; ein eigenes Werkzeug prüft das. Preis, Aktionen, Verfügbarkeit und die Sprache der Oberfläche sind dagegen Marktfragen, und die übernehmen wir nie aus einem anderen Land.

Eine Liste lässt sich prüfen, ein Zahlungsfenster nicht

Veröffentlicht ein Dienst die Liste seiner Länder, können wir sagen, ob Österreich darauf steht — die Liste ist für alle gleich. Was die Zahlungsseite in Österreich anzeigt, lässt sich aus einem anderen Land nicht zuverlässig prüfen. Dort schreiben wir „vor dem Bezahlen prüfen“ und tun nicht so, als wüssten wir es.

Eine leere Stelle bleibt leer

Ist ein Abschnitt hier kürzer als anderswo, haben wir für diesen Markt keine Daten — dem Produkt fehlt deshalb nichts. Wir füllen die Lücke nicht mit allgemeinem Text, nur damit die Seite vollständiger wirkt.

Drei Antworten statt einer

Wir unterscheiden „gibt es nicht“, „veröffentlicht der Anbieter nicht“ und „haben wir nicht gefunden“. Das sind drei verschiedene Dinge; würden wir sie vermischen, stünde unsere eigene Wissenslücke als Nachteil beim Produkt.

Ein ungeprüfter Preis wird nicht angezeigt

Hat ein Betrag keine Quelle und kein Datum, zeigen wir ihn nicht. Eine leere Stelle ist ehrlicher als eine Zahl, die nur richtig aussieht — und Preise ändern sich öfter, als Artikel aktualisiert werden.

Daten für Österreich, keine Übersetzung

Diese Seite ist keine Übersetzung einer anderen Sprachfassung. Dass in Österreich wie in Deutschland in Euro bezahlt wird, heißt auch nicht, dass Tarife und Preise gleich sind — deshalb übernehmen wir keine Daten aus Deutschland oder einem anderen Euro-Land. Wo wir für Österreich nichts haben, sagen wir das offen.

Affiliate-Links sind direkt am Link gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben. Die Provision beeinflusst nicht, was wir schreiben, und du erfährst es schon vor dem Klick.

Fehler korrigieren wir sichtbar

Haben wir etwas falsch geschrieben, korrigieren wir es und halten fest, was sich geändert hat. Bei einer stillen Korrektur würdest du nie erfahren, dass du dich einmal auf eine falsche Angabe verlassen hast.

Wie wir Daten prüfen

Ist hier etwas veraltet, schreib uns — wir korrigieren es und vermerken das Datum.

Die Reihenfolge im Vergleich richtet sich nach dem Diensttyp. Geschäftliche Beziehungen zu ESET haben wir keine.

Diese Seite ist eine unabhängige Informationsquelle für den Vergleich von Abos und keine offizielle Seite von ESET. Eine Partnerschaft mit ESET haben wir nicht; Inhalt und Reihenfolge hängen nicht von geschäftlichen Beziehungen ab. Tarife, Gerätezahlen und Preise können sich ändern.

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Wohin als Nächstes

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Wer wo vorne liegt und wann sich die günstigere Wahl lohnt.