Antivirenprogramme: Abos und Preise im Vergleich 2026
Auf den meisten Computern ist schon ein Virenschutz installiert: Windows bringt Microsoft Defender mit, und unabhängige Labore testen ihn zusammen mit den Bezahlprodukten. Ein Bezahlpaket kaufst du deshalb meist für das, was neben dem Schutz dabei ist — VPN, Passwortmanager, Kindersicherung und eine Lizenz für alle Geräte der Familie. Diese Seite zeigt, was diese Extras kosten und in welchem Tarif sie wirklich stecken.
Diese Seite sagt dir nicht, welches Antivirenprogramm das beste ist. In den aktuellen Tests von AV-Comparatives und AV-TEST schützen alle sechs hier beschriebenen Produkte sehr ähnlich, und die Labore testen oft nicht die Version, die du kaufst. Statt einer Rangliste steht hier, was du vor dem Bezahlen prüfen solltest: wie viele Geräte und welche Systeme der Tarif abdeckt, ob das VPN ein Datenlimit hat, wie lange du Geld zurückbekommst und wie du die automatische Verlängerung abschaltest.
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Ein Windows-Computer und vorsichtige Nutzung
Beginne mit dem, was du schon hast. Microsoft Defender hat im Real-World-Test von AV-Comparatives 396 von 400 Angriffen abgewehrt — im selben Bereich wie die Bezahlprodukte. Zahlen lohnt sich, wenn du mehr als Schutz brauchst: VPN, Passwortmanager oder die Verwaltung mehrerer Geräte.
Familie mit vielen Geräten
Zähle Handys und Tablets mit, nicht nur Computer. Die Familientarife von Bitdefender decken 25 Geräte ab, F-Secure Total 1 bis 25; ESET, Norton 360 und Avast reichen bis 10.
Wenn du eine österreichische Seite willst
Eine eigene österreichische Seite haben Bitdefender, ESET und Norton. Avast, F-Secure und McAfee führen keine — welcher Shop dir dann die Rechnung stellt, siehst du erst beim Bezahlen. Der deutsche F-Secure-Shop schreibt „Preise mit deutscher Mehrwertsteuer“; prüfe dort, welcher Steuersatz verrechnet wird.
Wenn du auch ein VPN brauchst
Prüfe das Datenlimit. Bei Bitdefender haben die günstigeren Tarife ein VPN mit 200 MB pro Tag, unbegrenzt ist es nur in Premium und Ultimate. Bei ESET steckt das VPN nur in Premium und Ultimate, bei Avast nur in Ultimate, bei F-Secure nur in Total.
Wenn dein Handy ein iPhone ist
Einen Virenscanner für iOS bieten die Hersteller kaum an: ESET und Avast sagen das ausdrücklich, iPhone und iPad bekommen VPN, Schutz vor Betrugsseiten und Datenschutzfunktionen. Kaufst du ein Familienpaket nur wegen des iPhones, solltest du wissen, was du tatsächlich bekommst.
€ 39,99/Jahr
Antivirus Plus, 1 Gerät
Was passt wozu
Der Dienst nach unserer Bewertung, der Tarif der günstigste, der zur Situation passt. Preise geprüft.
Am günstigsten pro Gerät
Bitdefender · Total Security Family
€ 124,99/JahrPreis inkl. USt.
- Geräte: 25
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Ähnliche Vergleiche
So wählst du
- 1
Beginne mit Microsoft Defender
Er ist kostenlos und schon eingeschaltet. Kannst du danach nicht benennen, was dir fehlt, bringt dir ein Bezahlprogramm wahrscheinlich nichts dazu.
- 2
Zähle Geräte und Systeme
Die Tarife unterscheiden sich stärker in der Zahl der Geräte als im Schutz. Prüfe auch die Systeme: ESET hat keinen Virenscanner für iOS, und manche Funktionen, etwa das Cloud-Backup von Norton, laufen nur unter Windows.
- 3
Schau, was außer dem Virenschutz dabei ist
VPN, Passwortmanager, Kindersicherung, Identitätsüberwachung. Hast du das schon separat, zahlst du doppelt. Hat das VPN ein Tageslimit, schätze ab, ob es reicht.
- 4
Lies die Bedingungen für Rückerstattung und Testphase
Wie lange du Geld zurückbekommst, unterscheidet sich zwischen den Herstellern: Manche zählen ab dem Kauf, manche auch ab der automatischen Verlängerung, und für Monats- und Jahresabos gelten teils verschiedene Fristen. Auch Testphasen sind verschieden — bei manchen brauchst du keine Karte, bei anderen wird nach dem Test abgebucht, und eine Testphase kann von selbst zum Jahresabo werden. Lies das im Shop, in dem du tatsächlich kaufst.
- 5
Lies Laborergebnisse mit dem Namen der Version
AV-Comparatives hat „Norton Antivirus Plus“ getestet, AV-TEST „Norton 360“; Bitdefender in beiden Laboren „Total Security“. Die Engine ist dieselbe, der Tarif aber nicht immer der, den du kaufst. Wo wir Laborergebnisse zeigen, steht die getestete Version dabei.
Worin sich diese Abos unterscheiden
Den Schutzkern der sechs Produkte bewerten die Labore sehr ähnlich. Der Unterschied liegt fast ganz in dem, was rundherum verpackt ist, und in den Bedingungen.
Virenschutz oder Sicherheitspaket
Der günstigste Tarif ist meist nur ein Virenschutz für ein Gerät oder wenige. Teurere bringen VPN, Passwortmanager, Kindersicherung und Identitätsüberwachung dazu — das erklärt den Preisunterschied, besserer Schutz steckt nicht dahinter.
Gratisversion oder Testphase
Avast hat einen kostenlosen Virenschutz für den Computer. ESET und F-Secure bieten eine Testphase von 30 Tagen, Bitdefender eine Geld-zurück-Garantie. Die Gratisversion bleibt dauerhaft, die Testphase endet — und wird manchmal von selbst zum bezahlten Abo.
Automatische Verlängerung
Die Abos verlängern sich in der Regel automatisch. Verschieden ist, wann und wie viel abgebucht wird: Manche Hersteller buchen schon Wochen vor dem Ablauf ab, und oft ist das erste Jahr günstiger als die Verlängerung — Norton und Bitdefender weisen auf ihren österreichischen Seiten ausdrücklich einen Preis für das erste Jahr aus.
Verschiedene Namen, dieselbe Firma
Norton und Avast gehören beide zu Gen Digital — das steht in der Fußzeile beider Websites. Wählst du „zwischen zwei verschiedenen“, lohnt es sich zu wissen, dass sie nicht ganz verschieden sind.
Was du vor dem Bezahlen prüfen solltest
Die Werbung betont den Schutz, doch genau darin unterscheiden sich die sechs Produkte am wenigsten. Diese Fragen zeigen die echten Unterschiede.
| Frage | Wo und was du prüfen solltest |
|---|---|
| Brauchst du mit Windows wirklich ein Bezahlprogramm? | Wo und was du prüfen solltestVergleiche mit den Ergebnissen von Microsoft Defender im selben Labortest. Liegt der Unterschied bei wenigen Fällen von Hunderten, zahlst du zusätzlich für Extras. |
| Wie viele Geräte und welche Systeme? | Wo und was du prüfen solltestIn der Tarifbeschreibung: die Zahl der Geräte und ob das iPhone einen Virenschutz bekommt oder nur VPN und Datenschutzfunktionen. |
| Hat das VPN ein Datenlimit? | Wo und was du prüfen solltestIn günstigeren Tarifen oft. Bei Bitdefender sind es in den günstigeren Tarifen 200 MB pro Tag und Gerät. |
| Wie lange bekommst du Geld zurück? | Wo und was du prüfen solltestHäufig 30 Tage, aber das hängt vom Hersteller und von der Laufzeit ab, und manche erstatten auch nach der automatischen Verlängerung. Lies die Frist im Shop, in dem du kaufst. |
| Brauchst du für die Testphase eine Karte? | Wo und was du prüfen solltestBei manchen nicht, bei anderen schon — und dann wird nach dem Test abgebucht, wenn du nicht rechtzeitig kündigst. Eine Testphase kann auch von selbst zum Jahresabo werden. |
| Ist die Verlängerung teurer als das erste Jahr? | Wo und was du prüfen solltestOft ja. Norton und Bitdefender nennen auf ihren österreichischen Seiten ausdrücklich einen Preis für das erste Jahr — bei Norton „im 1. J.“, bei Bitdefender „Preis für das erste Jahr“. |
| Wie schaltest du die automatische Verlängerung ab? | Wo und was du prüfen solltestIm Konto beim Hersteller im Internet. Prüfe dabei, ob der Schutz bis zum Ende des bezahlten Zeitraums weiterläuft. |
| Welche Version hat das Labor getestet? | Wo und was du prüfen solltestAuf der Testseite beim Ergebnis. Ein Ergebnis von „Total Security“ gilt nicht automatisch für den günstigsten Tarif „Antivirus Plus“, auch wenn die Engine dieselbe ist. |
| Wie stark bremst das Programm den Computer? | Wo und was du prüfen solltestDer „Impact Score“ im Performance-Test von AV-Comparatives — je kleiner, desto besser. Im Test vom April 2026 lagen die Werte der sechs Produkte zwischen 3,3 und 18,3. |
| Welche Steuer wird verrechnet? | Wo und was du prüfen solltestBitdefender schreibt auf der österreichischen Seite „Inklusive MwSt.“. Der deutsche F-Secure-Shop nennt „Preise mit deutscher Mehrwertsteuer“ — für Privatpersonen in Österreich gilt aber der österreichische Satz von 20 %. Prüfe den Betrag im Bezahlfenster. |
Wann es sich lohnt, wann nicht
Lohnt sich, wenn
- du die Geräte mehrerer Personen oder sehr viele Geräte schützt und eine gemeinsame Verwaltung Zeit spart;
- du ohnehin ein VPN oder einen Passwortmanager brauchst und das Paket zwei einzelne Abos ersetzt;
- du eine Kindersicherung auf den Geräten der Kinder brauchst;
- du am Computer mit Geld oder Kundendaten arbeitest und eine zusätzliche Schicht willst, etwa einen geschützten Browser fürs Online-Banking.
Lohnt sich nicht, wenn
- du einen Windows-Computer hast und dir Microsoft Defender reicht — du zahlst für das, was du schon hast;
- du vor allem wegen des iPhones kaufst — einen Virenschutz gibt es dort kaum, du bekommst nur VPN und Datenschutzfunktionen;
- du schon für ein separates VPN oder einen Passwortmanager zahlst und die Extras des Pakets nicht nutzen wirst;
- du das Datum der automatischen Verlängerung nicht im Blick behalten willst — der zweite Zeitraum kostet oft mehr als der erste.
Häufigste Fragen
Bevor du kaufst
Prüfe zuerst, ob dir nicht reicht, was du schon hast. Wenn nicht, wähle nach der Zahl der Geräte, nach den Extras, die du wirklich brauchst, und nach den Bedingungen für eine Rückerstattung — und lies Laborergebnisse zusammen mit dem Namen der Version und dem Testdatum.
Wir sind mit keinem der hier genannten Hersteller verbunden. Angaben zu Shops und Steuern stammen von den Seiten, die wir für Österreich gelesen haben, Laborergebnisse von AV-Comparatives und AV-TEST, jeweils mit Lesedatum. Manche Links können Affiliate-Links sein — das steht direkt beim Link, und an der Reihenfolge ändert es nichts.
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