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Virenschutz in Österreich

Avast in Österreich: was gratis ist, was Premium bringt und wie verlängert wird

Avast hat einen dauerhaften Gratis-Virenschutz in der App Avast One, für PC, Mac, Android und iPhone/iPad. Bezahlt werden Premium Security und das Paket Ultimate, jeweils für einen Computer plus ein Mobilgerät oder für zehn Geräte. Einen österreichischen Shop führt Avast nicht: In der Länderauswahl fehlt Österreich, für Europa gibt es einen englischsprachigen Shop mit Preisen in Euro.

  • Dauerhaft gratis. Free Antivirus ist Teil der App Avast One und bleibt kostenlos.
  • Die Labore testen die Gratisversion. Die Ergebnisse von AV-Comparatives und AV-TEST weiter unten gelten für die Gratisversion — Avast Free Antivirus und Avast One Free Antivirus.
  • Schutz vor Betrug. Der Avast-Assistent prüft verdächtige Nachrichten und Angebote; Premium blockiert auch Betrugs-SMS und -Anrufe.
  • Ein Computer plus Handy. Die kleinen Bezahltarife decken einen PC oder Mac und ein Mobilgerät ab, die großen zehn Geräte.
  • Alles in einer App. Gratis-Schutz, Premium Security und das VPN aus Ultimate laufen über Avast One.

Das Wichtigste vor dem Kauf

Das erste Jahr ist meist günstiger als die Verlängerung, und Avast darf den nächsten Zeitraum laut Shop bis zu 35 Tage vor dem Jahrestag abbuchen. Wer nicht verlängern will, schaltet die automatische Verlängerung im Avast-Konto früh ab. Eine Erstattung lässt sich innerhalb von 30 Tagen nach dem Kauf oder nach jeder Verlängerung beantragen.

Tomas StankevičiusAktualisiert am 2026-10-14Fakten aus Avasts europäischem Shop, den deutschsprachigen Produktseiten und der Mitteilung der US-Behörde FTC

Avast kurz gefasst

Gratis
Free Antivirus in Avast One
Bezahlt
Premium Security, Ultimate
Gerätezahl
1 Computer + 1 Mobilgerät oder 10 Geräte
Systeme
Windows, macOS, Android, iOS
VPN
Nur in Ultimate
Shop für Österreich
Keiner; europäischer Shop in Euro
Erstattung
30 Tage nach Kauf oder Verlängerung

Tarife und Bedingungen ändern sich — maßgeblich ist der offizielle Avast-Shop.

Erstes Jahr und Verlängerung getrennt

Avast wirbt mit dem Preis fürs erste Jahr. Wir zeigen auch, was danach abgebucht wird.

Labortests mit Name der Version

Die Labore haben die Gratisversion getestet — das steht bei jedem Ergebnis dabei.

Datenschutz-Geschichte genannt

Die Entscheidung der US-Behörde FTC von 2024 steht hier mit Datum und Inhalt.

Unabhängig

Keine Seite von Avast; eine Partnerschaft mit Avast haben wir nicht.

Kurzfassung

Avast ist vor allem als Gratis-Virenschutz stark: Die Labore haben genau diese Version getestet, und sie hat dort gut abgeschnitten. Premium Security lohnt sich, wenn du Betrugsschutz für E-Mail, SMS und Anrufe, Webcam-Schutz oder einen Schutz vor Fernzugriff am PC willst. Ultimate bündelt dazu VPN, Cleanup Premium und AntiTrack.

Größter Vorteil

Ein dauerhaft kostenloser Virenschutz, dessen Schutzwirkung unabhängige Labore geprüft haben.

Größter Kompromiss

Kein österreichischer Shop, eine teurere Verlängerung und eine Datenschutz-Entscheidung der FTC aus 2024.

Wir empfehlen vor allem:
Wer einen soliden Gratis-Virenschutz sucht oder einen Computer plus ein Handy günstig absichern will.
Mit Vorbehalt:
Wer Wert auf einen Anbieter mit österreichischer Seite legt oder beim Datenschutz besonders vorsichtig ist.

Für wen Avast passt und für wen nicht

Die wichtigste Frage: Reicht dir die Gratisversion?

Passt

  • Wer gratis geschützt sein will

    Free Antivirus läuft dauerhaft und ohne Abo.

  • Ein Computer plus ein Handy

    Die 1+1-Tarife decken genau das ab.

  • Wer Angst vor Betrugsmaschen hat

    Premium blockiert Betrugs-SMS und -Anrufe und prüft E-Mails in bis zu fünf Konten.

  • Wer VPN und Aufräum-Tools gleich mitnehmen will

    Ultimate enthält SecureLine VPN, Cleanup Premium und AntiTrack.

Passt nicht

  • Wer einen Shop für Österreich erwartet

    Avast verkauft über den europäischen Shop auf Englisch.

  • Große Familien mit vielen Geräten

    Mehr als zehn Geräte deckt kein Avast-Tarif ab.

  • Wer einen Virenscanner fürs iPhone sucht

    Für iPhone und iPad beschreibt Avast Schutz vor Betrug und gefährlichen Seiten, keinen Virenscanner.

  • Wer der Datenschutz-Vergangenheit nicht traut

    Die FTC-Entscheidung von 2024 betraf den Verkauf von Browserdaten.

Die Tarife

Preise stehen im Preisblock oben. Hier Umfang und Gerätezahl, so wie der europäische Shop und die Produktseiten sie nennen.

Die Tarife
Free AntivirusGerätePro Gerät, dauerhaft gratisWas drin istEchtzeit-Virenschutz, Ransomware-Schutz, Avast-Assistent gegen Online-Betrug
Premium SecurityGeräte1 PC oder Mac + 1 Mobilgerät, oder 10 GeräteWas drin istDazu Schutz vor Betrugs-SMS und -Anrufen, verdächtigen E-Mails und Fernzugriff, Deepfake-Erkennung, Webcam-Schutz, Sandbox
UltimateGeräte1 PC oder Mac + 1 Mobilgerät, oder 10 GeräteWas drin istPremium Security plus SecureLine VPN, Cleanup Premium und AntiTrack

Für einen einzelnen Computer reicht oft die Gratisversion. Premium Security lohnt sich, wenn du den Betrugsschutz für SMS, Anrufe und E-Mails nutzen willst. Ultimate rechnet sich nur, wenn du das VPN und die Aufräum-Tools wirklich brauchst.

Unsere Wertung und woraus sie sich zusammensetzt

Das ist unsere eigene Einschätzung auf Basis geprüfter Fakten. Sie ist weder ein Durchschnitt von Nutzerbewertungen noch eine Aussage des Anbieters. Unten findest du alle Kriterien mit Gewichtung und Quellen.

4,0

von 5 · Durchschnitt aus 4 Tarifen · 7 von 8 Kriterien geprüft

Die Wertung setzt sich aus den Kriterien unten zusammen: Bei jedem stehen die Gewichtung, was wir konkret gefunden haben und woher. Wo wir eine Seite des Anbieters haben — ein Link mit Prüfdatum; wo die Zahl aus unserem Katalog stammt, steht das dabei. „Nicht geprüft“ heißt, dass uns der Fakt fehlt und wir das Kriterium nicht mitgerechnet haben. „Anbieter macht keine Angabe“ heißt, dass wir die Seiten des Anbieters durchgesehen haben, die Angabe dort aber fehlt; auch so ein Kriterium rechnen wir nicht mit. Wenn du mit der Gewichtung nicht einverstanden bist — in der Methodik siehst du alle Bestandteile und kannst sie nach deinen eigenen Maßstäben zusammensetzen. Bewertungen aus den App-Stores fließen nicht in die strukturierten Daten ein: Sie wurden auf anderen Websites gesammelt und bleiben daher sichtbarer Text.

Wertung der einzelnen Tarife: Premium Security 3,8 · Ultimate, 10 Geräte 4,1 · Ultimate 3,7 · Premium Security, 10 Geräte 4,2

Gleich für alle Tarife von „Avast“

Kriterien, die für alle Tarife dieses Anbieters gleich sind
KriteriumWas wir gefunden habenWertungQuelle
Angezeigter Preis ist Endpreis(10 %)Preis bereits inkl. USt.5,0unser Katalog
Schutz ohne Internet(25 %)96,3 %4,0Quelle
Schutz mit Internet(15 %)99,3 %4,0Quelle
Fehlalarme(10 %)94,0Quelle

Je nach Tarif unterschiedlich

Kriterien, die sich je nach Tarif unterscheiden
KriteriumPremium SecurityUltimate, 10 GeräteUltimatePremium Security, 10 Geräte
Preis im Vergleich zu anderen(10 %)3,04 €/Monat4,01,17 €/Monat5,04,38 €/Monat3,00,83 €/Monat5,0
Kostenlos testbar(10 %)30 Tage5,0nicht geprüft—nicht geprüft—30 Tage5,0
Preissprung im zweiten Jahr(10 %)+83 %2,0+75 %2,0+50 %3,0+100 %2,0
Anzahl geschützter Geräte(10 %)22,0105,022,0105,0

Verfügbarkeit in Österreich

Der Endpreis in Österreich ist klar

Abgerechnet wird in Euro, und der Steuerstatus ist geprüft — der angezeigte Betrag ist genau der, den du zahlst.

  • Preis in Euro
  • Preis inkl. USt.
  • gemeinsame internationale Preisliste — den Preis bestimmt das Land des Kontos

Was du für den Preis bekommst

Was im Tarif enthalten ist, was in Österreich verfügbar ist und worin sich die kostenpflichtige von der kostenlosen Version unterscheidet.

Free Antivirus oder Premium Security

Beide nutzen dieselbe App und denselben Grundschutz gegen Viren und Ransomware. Premium fügt vor allem Schutz vor Betrug und vor Zugriffen auf deinen Computer hinzu — so zeigen es Avasts Vergleichstabellen im Shop und auf der Produktseite.

Free Antivirus oder Premium Security
Echtzeitschutz vor Viren und SpywareFree AntivirusJaPremium SecurityJa
Ransomware-SchutzFree AntivirusJaPremium SecurityJa
Avast-Assistent gegen BetrugFree AntivirusJaPremium SecurityJa
Betrugs-SMS und -Anrufe blockierenFree AntivirusNeinPremium SecurityJa
Erkennung von Deepfake-VideosFree AntivirusNeinPremium SecurityJa
Unsichere E-Mails abwehrenFree AntivirusNeinPremium SecurityJa
Webcam-SchutzFree AntivirusNeinPremium SecurityJa
Schutz vor FernzugriffFree AntivirusNeinPremium SecurityJa
Verdächtige Dateien isoliert öffnenFree AntivirusNeinPremium SecurityJa
Apps automatisch aktualisierenFree AntivirusNeinPremium SecurityJa
Das VPN SecureLine gibt es zur Gratisversion nur als 60-Tage-Test. Laut Avast braucht der Test eine Zahlungsmethode und wird am Ende abgerechnet, wenn du nicht vorher kündigst.

Was du bekommst

Der Gratis-Schutz, Premium Security und Ultimate — und was jeweils dazukommt.

Was Avast kann

Avast One ist die gemeinsame App für den Gratis-Schutz und Premium Security. Was Premium Security auf dem jeweiligen System umfasst, beschreibt Avast so:

  • Windows

    Smart-Scan, Dateisystem- und Verhaltensschutz, Quarantäne, Rettungsmedium, Schutz vor Fernzugriff über RDP und eine Sandbox für verdächtige Dateien.

  • Mac

    Echtzeitschutz, Ransomware-Schutz, URL-Wächter, E-Mail-Schutz, Netzwerk-Inspektor und WLAN-Warnungen.

  • Android

    Schutz vor Viren und Schadapps, vor Betrugs-SMS und -Anrufen, dazu Foto-Tresor und App-Sperre.

  • iPhone und iPad

    Schutz vor gefährlichen Downloads und Webseiten, Betrugs-SMS und -Anrufe, Passwortleck-Warnungen für bis zu fünf E-Mail-Adressen, Foto-Tresor.

Für iOS beschreibt Avast selbst keinen Virenscanner; es gehe dort darum, Nutzer bei jeder Online-Aktivität besser zu schützen. Wer nur ein iPhone absichern will, bekommt also etwas anderes als am Computer.

Shop, Sprache und Währung

Einen Avast-Shop für Österreich gibt es nicht; in der Länderauswahl fehlt Österreich. Für Europa gibt es „Europe (English)“ mit Preisen in Euro. Produktseiten auf Deutsch führt Avast für Deutschland und die Schweiz, mit eigenen Preisen.

Achte auf die Region

Der Shop ohne Regionswahl zeigt Preise in US-Dollar. Wähle „Europe (English)“, wenn du in Euro bezahlen willst.

Was sich sicher sagen lässt

Dass Avast keinen österreichischen Shop führt und der europäische Shop in Euro verkauft.

Was wir nicht behaupten

Ob die Beträge im europäischen Shop die USt. enthalten — der Shop schreibt es nicht dazu.

Die Verlängerung im Griff behalten

Bei Avast entscheidet sich der Preis im zweiten Jahr: Das erste ist rabattiert, die Verlängerung nicht. So gehst du vor:

  1. Nach dem Kauf den Jahrestag notieren und im Avast-Konto nachsehen, ob die automatische Verlängerung aktiv ist.
  2. Mit der Abbuchung bis zu 35 Tage vor dem Jahrestag rechnen — früher, als viele erwarten.
  3. Die Erinnerung ernst nehmen: Bei Jahresabos kündigt Avast den Betrag bis zu 65 Tage vorher an.
  4. Wer nicht verlängern will, schaltet die Verlängerung im Avast-Konto rechtzeitig ab.
  5. Ist die Abbuchung schon passiert, bleibt die Erstattung: innerhalb von 30 Tagen nach der Verlängerung beim Kundensupport beantragen.

Preise können steigen

Laut Shop können die Verlängerungspreise einzelner Tarife steigen, und verrechnet wird der dann gültige Listenpreis. Maßgeblich ist der Betrag in der Erinnerungs-E-Mail.

Wo es funktioniert

Unterstützte Betriebssysteme und wie viele Geräte die Lizenz abdeckt.

Wo es funktioniert

Wo es funktioniert
WindowsBeispieleAvast One mit Free Antivirus oder Premium SecurityVorbehaltHier hat Premium die meisten Zusatzfunktionen, etwa den Schutz vor Fernzugriff.
MacBeispieleAvast One; Test von Premium Security laut Shop 60 TageVorbehaltAntiTrack aus Ultimate läuft auf Windows und macOS als eigene App.
AndroidBeispieleAvast Mobile Security, Upgrade direkt in der AppVorbehaltCleanup Premium gibt es für Android als eigene App.
iPhone und iPadBeispieleAvast Mobile Security, Upgrade direkt in der AppVorbehaltCleanup Premium ist für iPhone und iPad laut Avast nicht verfügbar.

Bewertung der App in den Stores

Das sind Bewertungen aus den App-Stores. Bewertet wird, wie die App funktioniert; ob sich der Preis des Abos lohnt, sagt diese Zahl nicht.

App Store

iOS und iPadOS
4,7von 5

2 604 Bewertungen

Quelle

Bewertungen ändern sich ständig und sinken oft nach Preiserhöhungen oder wenn Funktionen wegfallen. Wir zeigen den Wert vom Tag der Prüfung samt Anzahl der Bewertungen, denn eine 4,8 aus zweihundert Bewertungen und eine 4,5 aus zwei Millionen sind nicht dasselbe.

Konto und Bedingungen

Automatische Verlängerung, Kündigung, Rückerstattung und was nach Ablauf der Lizenz passiert.

Geräte und Konto

  • Die 1+1-Tarife decken einen Windows-PC oder Mac und ein Mobilgerät ab.
  • Die 10-Geräte-Tarife gibt es für Premium Security und Ultimate.
  • Wer nur ein Handy schützen will, installiert Avast Mobile Security und macht das Upgrade direkt am Gerät.
  • Gekündigt wird im Avast-Konto, das mit der E-Mail-Adresse vom Kauf verbunden ist.

Kein Familienkonzept

Getrennte Konten oder eine Kindersicherung für Familienmitglieder beschreibt der Shop nicht. Zehn Geräte heißt zehn Installationen unter einem Abo.

Auf einen Blick

Auf einen Blick
GratisSo funktioniert esFree Antivirus in Avast One, dauerhaft
Test Premium SecuritySo funktioniert esAm PC 30 Tage, am Mac 60 Tage
Test SecureLine VPNSo funktioniert es60 Tage, mit Zahlungsmethode
Geld zurückSo funktioniert es30 Tage nach Kauf oder nach jeder Verlängerung
Abbuchung vor VerlängerungSo funktioniert esBis zu 35 Tage vor dem Jahrestag
ErinnerungSo funktioniert esBei Jahresabos bis zu 65 Tage vorher
Bezahlt wird laut Shop mit Bankkarte oder PayPal. Avast bucht nur von der gespeicherten Zahlungsart ab; lässt sie sich nicht belasten, läuft das Abo nicht weiter.

Verlängerung, Kündigung und Geld zurück

Avast verkauft seine Tarife laut Shop als fortlaufende Abos: Am Ende des bezahlten Zeitraums bucht Avast den nächsten automatisch ab, zum dann gültigen Listenpreis. Das erste Jahr ist oft rabattiert, die Verlängerung nicht. Gekündigt wird im Avast-Konto, das mit der E-Mail-Adresse vom Kauf verknüpft ist.

Jahresabo mit Verlängerung

Die Abbuchung kann bis zu 35 Tage vor dem Jahrestag kommen; eine Erinnerung mit dem Betrag schickt Avast bis zu 65 Tage vorher.

Testphase

Premium Security lässt sich am PC 30 und am Mac 60 Tage testen. Der VPN-Test läuft 60 Tage und wird ohne Kündigung zum Abo.

Über App Store oder Google Play

Wer das Upgrade direkt in der Handy-App kauft, bezahlt in der Regel über App Store oder Google Play und verwaltet das Abo dann dort.

Was du auf der Tarifkarte immer prüfen solltest

  • Das Datum des Jahrestags
  • Den Verlängerungspreis neben dem Preis fürs erste Jahr
  • Ob die automatische Verlängerung im Avast-Konto aktiv ist

Die 30 Tage gelten zweimal

Eine Erstattung kannst du laut Shop innerhalb von 30 Tagen nach dem ersten Kauf beantragen — und ebenso innerhalb von 30 Tagen nach jeder Verlängerung, über den Avast-Kundensupport. Im Fußbereich des Shops gibt es außerdem den Link „Withdraw from contract“.

Datenschutz, Barrierefreiheit und Transparenz

Welche Daten du verwalten kannst, wie die Hilfsfunktionen arbeiten und was der Anbieter offenlegt.

Daten, Konzern und die FTC-Entscheidung

Ein Virenschutz sieht viel von deinem Rechner. Deshalb gehört hierher, wem Avast gehört und was 2024 in den USA entschieden wurde.

  • Konzern

    Avast gehört zu Gen Digital; das steht im Fußbereich des Shops. Zum selben Konzern gehört Norton.

  • FTC, Februar 2024

    Laut Mitteilung der US-Handelsbehörde FTC vom 22. Februar 2024 muss Avast eine Zahlung leisten und darf Browserdaten aus Avast-Produkten nicht mehr für Werbezwecke verkaufen oder lizenzieren.

  • Was die FTC vorwarf

    Die Avast-Tochter Jumpshot habe laut FTC von 2014 bis 2020 Browserdaten verkauft, die Avast über Browsererweiterungen und Virenschutz gesammelt hatte.

  • Datenleck-Warnungen

    Schon die Gratisversion warnt, wenn ein Passwort zu deiner E-Mail-Adresse in einem Datenleck auftaucht.

Wie Avast Daten heute verarbeitet, regelt die Datenschutzerklärung im Shop. Eine eigene Bewertung der aktuellen Praxis geben wir nicht ab.

Was wir nicht behaupten

Sätze über Avast, die man oft liest und die so nicht stimmen — daneben, was Shop, Produktseiten und FTC sagen.

  • „Die Gratisversion schützt einen PC und ein Handy.“

    Die Formulierung „1 PC + 1 mobile device for free“ gehört zu den Bezahltarifen: Das Mobilgerät ist dort ohne Aufpreis dabei.

  • „Der Preis gilt auch im zweiten Jahr.“

    Der Shop nennt einen Preis fürs erste Jahr und einen höheren Verlängerungspreis. Verrechnet wird der dann gültige Listenpreis.

  • „Verlängert wird genau am Jahrestag.“

    Laut Shop kann die Abbuchung bis zu 35 Tage vorher kommen.

  • „Nach der Verlängerung ist das Geld weg.“

    Innerhalb von 30 Tagen nach einer Verlängerung lässt sich eine Erstattung beantragen.

  • „Avast schützt das iPhone wie einen PC.“

    Für iOS beschreibt Avast Schutz vor Betrug und gefährlichen Seiten, keinen Virenscanner.

  • „Der VPN-Test ist unverbindlich.“

    Der 60-Tage-Test von SecureLine VPN braucht eine Zahlungsmethode und wird am Ende abgerechnet, wenn du nicht kündigst.

  • „Avast und Norton sind Konkurrenten.“

    Beide gehören zu Gen Digital.

  • Steht auf der Seite kein Preis, gibt es den Dienst in Österreich nicht.

    Nicht unbedingt. Häufiger heißt es, dass der Anbieter ihn nicht veröffentlicht oder dass wir für Österreich noch keinen Preis mit Quelle und Datum gefunden haben. Verfügbarkeit und veröffentlichter Preis sind zwei verschiedene Dinge.

  • Ein Jahresabo ist immer günstiger.

    Günstiger als monatlich ist es nur, wenn du es bis zum Ende nutzt: Das ganze Jahr wird auf einmal bezahlt, und eine Kündigung erstattet den ungenutzten Teil nicht. Außerdem ist nicht jedes Angebot mit zwölf Monaten ein Jahresabo — oft zahlst du monatlich und bist nur zwölf Monate gebunden.

  • Wenn du die App löschst, ist das Abo gekündigt.

    Nein. Die Zahlung stoppt erst die Kündigung in dem Konto, über das du das Abo abgeschlossen hast. Die App verschwindet vom Handy, die Abbuchung bleibt.

  • Was in Deutschland gilt, gilt auch in Österreich.

    Nicht unbedingt, auch wenn Sprache und Währung gleich sind. Netflix bietet in Österreich zum Beispiel kein Abo mit Werbung an, in Deutschland schon, und manche Anbieter verlangen in Euro-Ländern je nach Land unterschiedliche Beträge. Deshalb übernehmen wir für Österreich keine Daten aus Deutschland.

  • Der angezeigte Preis ist immer der Endpreis.

    Nicht immer. Einige Anbieter — etwa mehrere VPN-Dienste — nennen ihre Preise ohne USt. und rechnen sie erst an der Kasse dazu; andere verrechnen in US-Dollar, und den Eurobetrag auf deinem Konto bestimmt dann der Kurs deiner Bank. Für digitale Abos gilt in Österreich in der Regel die USt. von 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

Die Liste sammelt verbreitete Vereinfachungen über Avast. Findest du bei uns einen Satz, der nicht zur offiziellen Quelle passt, schreib uns: Wir korrigieren ihn und nennen das Datum.

Welcher Tarif in welcher Lage

  • Ein Computer, wenig Budget

    Free Antivirus — genau diese Version haben die Labore getestet.

    Kompromiss: Ohne Betrugsschutz für SMS, Anrufe und E-Mails.

  • Ein Computer und ein Handy

    Premium Security als 1+1-Tarif.

    Kompromiss: Die Verlängerung kostet mehr als das erste Jahr.

  • Mehrere Geräte im Haushalt

    Premium Security für zehn Geräte.

    Kompromiss: Mehr als zehn Geräte gibt es nicht.

  • Ich will auch ein VPN

    Ultimate mit SecureLine VPN, Cleanup Premium und AntiTrack.

    Kompromiss: Wer schon ein VPN hat, zahlt doppelt.

  • Nur ein iPhone

    Avast Mobile Security mit Upgrade in der App.

    Kompromiss: Für iOS nennt Avast Schutz vor Betrug und gefährlichen Seiten, aber keinen Virenscanner.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Dauerhaft gratis

    Free Antivirus ohne Abo, von Laboren geprüft.

  • Betrugsschutz

    Avast-Assistent gratis; SMS-, Anruf- und E-Mail-Schutz in Premium.

  • Zwei Erstattungsfenster

    30 Tage nach Kauf und nach jeder Verlängerung.

  • Alle vier Systeme

    Windows, macOS, Android und iOS.

Nachteile

  • Kein österreichischer Shop

    Europäischer Shop auf Englisch.

  • Teurere Verlängerung

    Das erste Jahr ist rabattiert.

  • Frühe Abbuchung

    Bis zu 35 Tage vor dem Jahrestag.

  • FTC-Entscheidung 2024

    Wegen des Verkaufs von Browserdaten über Jumpshot.

Avast neben Bitdefender und ESET

Verglichen nach Bedingungen in Österreich — die Preise stehen in den Preisblöcken der jeweiligen Seiten.

Seite für Österreich
Nein, europäischer Shop auf Englisch
Kostenlos
Free Antivirus, dauerhaft
VPN
Nur in Ultimate
Größter Tarif
10 Geräte
iPhone und iPad
Betrugsschutz; einen Virenscanner nennt Avast nicht
Geld zurück
30 Tage nach Kauf oder Verlängerung

Wenn gratis reichen soll — Avast

Ein von Laboren geprüfter Gratis-Virenschutz; Bezahltarife für 1+1 oder 10 Geräte.

Wenn die Familie groß ist — Bitdefender

Familientarife mit 5 Konten und 25 Geräten, dazu eine österreichische Seite.

Wenn du die Gerätezahl selbst wählen willst — ESET

Ein bis zehn Geräte frei wählbar, Test ohne Kreditkarte.

Gratis stark — beim Bezahlen auf die Verlängerung achten

Avast lohnt sich zuerst als Gratis-Virenschutz: Die Labore haben genau diese Version geprüft. Premium Security bringt Betrugsschutz für SMS, Anrufe und E-Mails und mehr Schutz am PC, Ultimate zusätzlich VPN und Aufräum-Tools. Wer bezahlt, sollte den Jahrestag notieren: Die Verlängerung ist teurer und kann bis zu 35 Tage früher abgebucht werden.

Nur ein Computer

Free Antivirus.

Computer und Handy

Premium Security 1+1.

Bis zehn Geräte

Premium Security oder Ultimate für 10 Geräte.

Große Familie

Ein Anbieter mit Familientarif für mehr Geräte passt besser.

Gegenüber Bitdefender und ESET punktet Avast mit der dauerhaften Gratisversion. Dafür haben beide eine österreichische Seite, und Bitdefender deckt in den Familientarifen deutlich mehr Geräte ab.

Avast: Preise für Österreich

Erstes Jahr und Verlängerung, aus dem europäischen Shop.

So prüfen wir Preise

Avast führt keinen Shop für Österreich. Der europäische Shop (Europe, English) nennt die Preise in Euro, jeweils für das erste Jahr und für die Verlängerung — die Verlängerung ist teurer. Der Preisblock zeigt beide für einen Computer plus ein Mobilgerät. Ob die Beträge die USt. enthalten, schreibt der Shop nicht dazu; maßgeblich ist das Bezahlfenster.

Avast: Aktionen und Rabatte

Geprüfte Aktionen oder Rabattcodes für Avast haben wir derzeit nicht. Sobald der Anbieter welche veröffentlicht und wir sie geprüft haben, stehen hier Datum und Bedingungen — erfundene Gutscheine zeigen wir nicht.

Preis und Aktionen beobachten

Avast kostenlos testen

Kostenlose Testphase laut Anbieter:

  • Premium Security: 30 Tage
  • Premium Security, 10 Geräte: 30 Tage

Alle kostenlosen Testphasen

So zahlst du für Avast weniger

Einen günstigeren Weg, den wir bestätigen könnten, gibt es derzeit nicht: Unter den geprüften Tarifen von Avast gibt es weder eine günstigere Jahresvariante desselben Tarifs noch einen Familien- oder Studierendentarif.

Vergleiche den Preis mit Alternativen: Preis von Norton 360 · Preis von F-Secure · Preis von ESET HOME Security

Wir zeigen nur offizielle Wege des Anbieters — ohne geteilte Konten und ohne Regionswechsel.

Kundenservice

Wir haben geprüft: Das Hilfe-Center gibt es auf Englisch.

Kontaktwege, die der Anbieter nennt:

  • Chat

„Request Help from Avast (English only) … Connect directly with a chat support agent who can help resolve your query."

Quelle: support.avast.com/avast/en/ww/home/current/contact

Wem dieser Dienst gehört

Gehört zu „Gen Digital“.

Derselbe Eigentümer hat in unserem Katalog auch: Norton 360.

Der Vertrag wird mit einem Unternehmen geschlossen, das in Tschechien eingetragen ist.

Vertragspartner ist ein tschechisches Unternehmen, doch als anwendbares Recht nennen die Bedingungen das Recht des US-Bundesstaates New York. An derselben Stelle lässt eine eigene Klausel das Verbraucherschutzrecht deines Wohnsitzlandes weiter gelten. Das Land der Registrierung verrät nicht, welches Recht gilt — dafür muss man die Klausel selbst lesen.

„Spain, France, Italy, and the rest of Europe … Avast Software s.r.o. Pikrtova 1737/1a, Nusle, 140 00 Praha 4 Czech Republic … The law governing this Agreement and any Dispute … will be the substantive law of the State of New York, U.S."

Quelle: www.avast.com/eula

Häufige Fragen

Ja. Free Antivirus ist Teil der App Avast One und dauerhaft kostenlos, für PC, Mac, Android und iPhone/iPad. Bezahlt werden nur Premium Security und Ultimate.

Einen österreichischen Shop gibt es nicht. Der europäische Shop nennt die Preise in Euro, jeweils fürs erste Jahr und für die Verlängerung; beide stehen im Preisblock oben.

Laut Avasts Vergleich für Windows unter anderem Deepfake-Erkennung, Abwehr unsicherer E-Mails, Webcam-Schutz, Schutz vor Fernzugriff, eine Sandbox für verdächtige Dateien und automatische App-Updates. Dazu kommen Schutz vor Betrugs-SMS und -Anrufen am Handy.

Premium Security, SecureLine VPN, Cleanup Premium und AntiTrack. Cleanup Premium gibt es laut Avast nicht für iPhone und iPad.

Premium Security und Ultimate gibt es für einen PC oder Mac plus ein Mobilgerät oder für zehn Geräte. Mehr bietet der Shop nicht an.

Für iPhone und iPad beschreibt Avast Schutz vor gefährlichen Downloads und Webseiten, Betrugs-SMS und -Anrufen, Passwortleck-Warnungen und einen Foto-Tresor. Einen Virenscanner nennt Avast für iOS nicht.

Laut Shop am PC 30 Tage und am Mac 60 Tage. Das VPN SecureLine hat einen eigenen 60-Tage-Test, der eine Zahlungsmethode braucht.

Bis zu 35 Tage vor dem Jahrestag, zum dann gültigen Listenpreis. Bei Jahresabos kommt die Erinnerung bis zu 65 Tage vorher.

Im Avast-Konto, das mit der E-Mail-Adresse vom Kauf verbunden ist. Wer das Upgrade in der Handy-App gekauft hat, verwaltet es in der Regel im App Store oder bei Google Play.

Innerhalb von 30 Tagen nach dem ersten Kauf und ebenso innerhalb von 30 Tagen nach jeder Verlängerung, über den Avast-Kundensupport.

Getestet wurde die Gratisversion. Im Real-World-Test von AV-Comparatives (Februar bis Mai 2026) wehrte Avast One Free Antivirus 397 von 400 Angriffen ab; die Details stehen im Laborblock.

Ja, beide gehören zu Gen Digital. Die Tarife und Bedingungen unterscheiden sich trotzdem.

Laut Mitteilung vom 22. Februar 2024 muss Avast eine Zahlung leisten und darf Browserdaten aus Avast-Produkten nicht mehr für Werbezwecke verkaufen oder lizenzieren. Die Tochter Jumpshot hatte solche Daten laut FTC von 2014 bis 2020 verkauft.

Der europäische Shop schreibt es nicht dazu. Maßgeblich ist der Betrag im Bezahlfenster.

Schau zuerst, wer das Geld abbucht — davon hängt ab, wo du kündigst. Hast du in einer App abgeschlossen, läuft die Zahlung meist über dein Google-Konto oder deinen Apple Account. Sieh in deinen Abos bei Google Play nach, am iPhone unter „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“, und zwar mit genau dem Konto, mit dem du bezahlt hast. Findest du das Abo dort nicht, rät Apple, in deinen E-Mails nach „Beleg von Apple“ oder „Rechnung von Apple“ zu suchen: Auf dem Beleg steht, welcher Account verwendet wurde. Gibt es keinen Beleg von Apple, hast du das Abo laut Apple womöglich bei einem anderen Unternehmen abgeschlossen — welches, zeigt dein Kontoauszug oder deine Kreditkartenabrechnung.

Öffne am Android-Gerät deine Abos bei Google Play, wähle das Abo aus, tippe auf „Abo kündigen“ und folge der Anleitung. Am Computer geht es über play.google.com/store/account/subscriptions: beim Abo „Verwalten“ → „Abo kündigen“ → einen Grund auswählen → „Weiter“. So beschreibt es die Google-Hilfe. Willst du nur eine Pause, bieten manche Apps „Zahlungen aussetzen“ an — laut Google für eine Woche bis drei Monate, beginnend am Ende des laufenden Abrechnungszeitraums. Das Abo selbst bleibt dabei bestehen.

Am iPhone: „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“ → das Abo antippen → „Abo kündigen“. Achte auf die Wörter: Das Menü heißt „Abonnements“, der Button „Abo kündigen“, und womöglich musst du nach unten scrollen, um ihn zu finden. Wird keine Taste zum Kündigen angezeigt oder ist ein Ablaufhinweis in roter Schrift zu sehen, ist das Abo laut Apple bereits gekündigt. Ein Probeabo solltest du laut Apple mindestens 24 Stunden vor Ablauf der Probezeit kündigen.

Nein. Google schreibt es als eigenen Hinweis: „Wenn Sie die App deinstallieren, wird Ihr Abo nicht gekündigt.“ Bezahlt wird weiter, bis du in dem Konto kündigst, über das du das Abo abgeschlossen hast.

Dann kündigst du bei diesem Anbieter; auf der Seite des Dienstes gibt es dafür oft keinen Button. Apple sagt es ausdrücklich: Bei einem Abo, das du über deinen Mobilfunkanbieter oder einen anderen Anbieter erhalten hast, wendest du dich an diesen. In Österreich ist das häufig: Magenta TV ist laut Magenta „nur mit einem Internet- oder Smartphonetarif möglich“, A1 Xplore TV braucht einen Anschluss von A1, und über A1 Select zahlst du bei A1 für einen „Slot“ mit Netflix, Disney+, HBO Max, CANAL+ oder A1 TV Stream. Ist das TV-Paket mit Internet oder Telefon gebündelt, gilt das Telekommunikationsgesetz für das ganze Paket: Die Mindestlaufzeit darf höchstens 24 Monate betragen und die Kündigungsfrist höchstens einen Monat — eine vereinbarte Mindestlaufzeit gilt aber weiter.

Nein. Apple schreibt: „Du kannst das Abonnement eines Familienmitglieds nicht kündigen.“ Steht auf dem Beleg der Account eines Familienmitglieds, bitte diese Person, das Abo zu kündigen. Steht dort ein anderer Account von dir, meldest du dich mit diesem an und kündigst dort.

Grundsätzlich ja. Nach § 11 FAGG kannst du von einem Vertrag, den du im Fernabsatz — etwa online — geschlossen hast, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücktreten; bei Dienstleistungen zählt die Frist ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Hat dich der Anbieter über das Rücktrittsrecht nicht informiert, verlängert sich die Frist um zwölf Monate (§ 12 FAGG). Hast du verlangt, dass die Leistung schon während der Frist beginnt, zahlst du beim Rücktritt einen anteiligen Betrag (§ 16 Abs. 1 FAGG); für digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, zahlst du nichts (§ 16 Abs. 3 FAGG).

Bei einem Streaming-Abo nicht. Der Gerichtshof der EU hat am 9. Juli 2026 in einem Verfahren gegen Sky Österreich entschieden (C-234/25): Ein Streaming-Abo mit Empfehlungen, Listen und wechselndem Katalog ist eine digitale Dienstleistung, deshalb lässt sich das Rücktrittsrecht nicht ausschließen; wer zurücktritt, zahlt einen anteiligen Betrag. Bei anderen digitalen Inhalten entfällt das Rücktrittsrecht nur, wenn drei Bedingungen zusammen erfüllt sind: Du hast dem sofortigen Beginn ausdrücklich zugestimmt, du hast bestätigt, dass du damit das Rücktrittsrecht verlierst, und der Anbieter hat dir das auf einem dauerhaften Datenträger bestätigt (§ 18 Abs. 1 Z 11 FAGG).

Eine Pflicht, die ab 1. Oktober 2026 gilt (§ 13a FAGG): Für Verträge, die du online abschließt, muss der Anbieter eine Funktion anbieten, die mit „Vertrag widerrufen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung beschriftet und während der gesamten Rücktrittsfrist erreichbar ist; bestätigt wird mit „Widerruf bestätigen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung. Sie gilt für Verträge, die nach dem 30. September 2026 geschlossen werden. Gedacht ist sie für den Rücktritt innerhalb der Frist — ein Abo, das schon länger läuft, kündigst du damit nicht.

Wenn dein Schweigen als Zustimmung gelten soll, ja: Eine solche Klausel bindet dich nur, wenn dich der Anbieter zu Beginn der dafür vorgesehenen Frist besonders auf die Bedeutung deines Verhaltens hinweist und du eine angemessene Frist für eine ausdrückliche Erklärung hast (§ 6 Abs. 1 Z 2 KSchG). Das Portal konsumentenfragen.at des Sozialministeriums verbindet diese Regel ausdrücklich mit der automatischen Vertragsverlängerung, und der OGH hat sie im Verfahren gegen PE Digital (Parship, ElitePartner) bestätigt. Bei Internet- und Handyverträgen muss dich der Anbieter vor dem Ende der Mindestlaufzeit oder einer automatischen Verlängerung auf einem dauerhaften Datenträger informieren (§ 135 Abs. 6 TKG 2021). Für die Kündigung selbst darf der Anbieter keine strengere Form als die Schriftform verlangen (§ 6 Abs. 1 Z 4 KSchG).

Nein. Google schreibt: „Wenn Sie ein Abo kündigen, können Sie es für den bereits bezahlten Zeitraum weiterhin nutzen.“ Umgekehrt holt eine Kündigung gleich nach der Zahlung das Geld für diesen Zeitraum nicht zurück, sie verhindert nur die nächste Abbuchung; innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss gibt es dafür den Rücktritt. Ob die Kündigung durch ist, siehst du in der Liste: Am iPhone fehlt dann die Taste zum Kündigen, oder ein Ablaufhinweis in roter Schrift ist zu sehen; bei Google Play bietet ein gekündigtes Abo laut Google-Hilfe „Erneut abonnieren“ an.

Manchmal, aber nicht garantiert. Schick die Anfrage dorthin, wo du bezahlt hast — in den Store oder zum Anbieter. Google schreibt: „Die meisten Apps im Play Store stammen nicht von Google, sondern von Drittentwicklern.“ Der Entwickler kann bei Problemen mit Käufen helfen und nach seinen Richtlinien und den geltenden Gesetzen erstatten. Eine Belastung, die weder von dir noch von jemandem stammt, den du kennst, meldest du laut Google innerhalb von 120 Tagen nach der Transaktion. Teilweise Erstattungen für Abos führt Google als eigene Regel nur für Deutschland, Frankreich und Israel — Österreich steht nicht auf dieser Liste.

Nein, das sind zwei getrennte Schritte, die man leicht verwechselt. Das Löschen des Kontos entfernt deine Daten, stoppt aber keine Zahlung, wenn du das Abo über einen App-Store abgeschlossen hast: Dort läuft es unabhängig vom Konto weiter. Die richtige Reihenfolge ist deshalb: zuerst dort kündigen, wo du bezahlst, prüfen, ob die Kündigung durch ist, und erst dann das Konto löschen.

Meist endet nur der Zugang zu den Inhalten, das Konto bleibt: Verlauf, Einstellungen und Gespeichertes sind noch da, und wenn du später zurückkommst, fängst du nicht bei null an. Ein Gesetz verlangt das aber nicht — es ist eine Entscheidung des Dienstes, und die Daten können nach einiger Zeit auch gelöscht werden. Ist dir etwas davon wichtig, exportiere es vor dem Ende des Abos; danach ist ein Export womöglich nur noch mit einem bezahlten Abo möglich.

Ja, das regelt EU-Recht. Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kannst du eine Kopie der über dich gespeicherten Daten verlangen, ihre Löschung und ihre Herausgabe in einem maschinenlesbaren Format, um sie anderswohin mitzunehmen. Auf den Antrag muss in der Regel innerhalb eines Monats geantwortet werden. Schick ihn an den Anbieter selbst; antwortet er nicht oder lehnt er ab, kannst du dich in Österreich an die Österreichische Datenschutzbehörde wenden. Das Recht hast du also — dass der Anbieter es rasch und gut erfüllt, können wir nicht versprechen.

Verlässlich nur auf dem Kontoauszug. Der Betrag dort kann vom Preis auf der Seite abweichen, meist aus einem von drei Gründen: Ein Einführungspreis ist ausgelaufen; der Anbieter nennt seine Preise ohne USt. und rechnet sie erst an der Kasse dazu, wie mehrere VPN-Dienste; oder er verrechnet in US-Dollar, und den Eurobetrag bestimmt der Kurs deiner Bank. Die USt. richtet sich bei digitalen Abos nach deinem Wohnsitz — in Österreich sind es in der Regel 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

So arbeiten wir

Diese Seite vergleicht Abos und wirbt für keines. Zu jeder Aussage steht, woher sie stammt.

Erstes Jahr und Verlängerung

Wo ein Anbieter das erste Jahr rabattiert, zeigen wir auch den Verlängerungspreis. Sonst wirkt ein Abo günstiger, als es ist.

Die getestete Version nennen

Laborergebnisse gelten für die Version, die das Labor getestet hat. Bei Avast ist das die Gratisversion.

Widersprüche benennen

Wo zwei Avast-Seiten dieselbe Funktion unterschiedlich zuordnen, übernehmen wir keine der beiden Angaben.

Behördenentscheidungen mit Quelle

Die FTC-Entscheidung steht mit Datum und Inhalt der offiziellen Mitteilung da, ohne eigene Wertung.

Produktfakten sind überall gleich, Marktfakten nicht

Wie viele Bildschirme ein Tarif erlaubt, wie viele Geräte ein Konto zulässt, wie viele Server ein Netz hat — das hängt nicht vom Land ab, und auf unseren Seiten stehen diese Zahlen in jeder Sprache gleich; ein eigenes Werkzeug prüft das. Preis, Aktionen, Verfügbarkeit und die Sprache der Oberfläche sind dagegen Marktfragen, und die übernehmen wir nie aus einem anderen Land.

Eine Liste lässt sich prüfen, ein Zahlungsfenster nicht

Veröffentlicht ein Dienst die Liste seiner Länder, können wir sagen, ob Österreich darauf steht — die Liste ist für alle gleich. Was die Zahlungsseite in Österreich anzeigt, lässt sich aus einem anderen Land nicht zuverlässig prüfen. Dort schreiben wir „vor dem Bezahlen prüfen“ und tun nicht so, als wüssten wir es.

Eine leere Stelle bleibt leer

Ist ein Abschnitt hier kürzer als anderswo, haben wir für diesen Markt keine Daten — dem Produkt fehlt deshalb nichts. Wir füllen die Lücke nicht mit allgemeinem Text, nur damit die Seite vollständiger wirkt.

Drei Antworten statt einer

Wir unterscheiden „gibt es nicht“, „veröffentlicht der Anbieter nicht“ und „haben wir nicht gefunden“. Das sind drei verschiedene Dinge; würden wir sie vermischen, stünde unsere eigene Wissenslücke als Nachteil beim Produkt.

Ein ungeprüfter Preis wird nicht angezeigt

Hat ein Betrag keine Quelle und kein Datum, zeigen wir ihn nicht. Eine leere Stelle ist ehrlicher als eine Zahl, die nur richtig aussieht — und Preise ändern sich öfter, als Artikel aktualisiert werden.

Daten für Österreich, keine Übersetzung

Diese Seite ist keine Übersetzung einer anderen Sprachfassung. Dass in Österreich wie in Deutschland in Euro bezahlt wird, heißt auch nicht, dass Tarife und Preise gleich sind — deshalb übernehmen wir keine Daten aus Deutschland oder einem anderen Euro-Land. Wo wir für Österreich nichts haben, sagen wir das offen.

Affiliate-Links sind direkt am Link gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben. Die Provision beeinflusst nicht, was wir schreiben, und du erfährst es schon vor dem Klick.

Fehler korrigieren wir sichtbar

Haben wir etwas falsch geschrieben, korrigieren wir es und halten fest, was sich geändert hat. Bei einer stillen Korrektur würdest du nie erfahren, dass du dich einmal auf eine falsche Angabe verlassen hast.

Wie wir Daten prüfen

Ist hier etwas veraltet, schreib uns — wir korrigieren es und vermerken das Datum.

Die Reihenfolge im Vergleich richtet sich nach dem Diensttyp. Geschäftliche Beziehungen zu Avast haben wir keine.

Diese Seite ist eine unabhängige Informationsquelle für den Vergleich von Abos und keine offizielle Seite von Avast. Eine Partnerschaft mit Avast haben wir nicht; Inhalt und Reihenfolge hängen nicht von geschäftlichen Beziehungen ab. Tarife, Gerätezahlen und Preise können sich ändern.

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