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360 StandardUnsere Wertung 3,6/51 Gerät gleichzeitig
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Antivirenprogramme in Österreich

Norton 360: Tarife, Verlängerung und Kündigung in Österreich

Norton 360 ist ein Sicherheitspaket mit Virenschutz, Betrugsschutz, Passwortmanager, Cloud-Backup und — ab dem Tarif Standard — VPN. Norton hat eine eigene österreichische Seite auf Deutsch. Vier Tarife stehen zur Wahl; sie unterscheiden sich vor allem in der Zahl der Geräte und im Speicher für das Backup.

  • 60 Tage Geld zurück beim Jahresabo. Laut Norton auch für jede spätere jährliche Abbuchung, wenn du innerhalb von 60 Tagen danach kündigst.
  • Passwortmanager in jedem Tarif. Vom günstigsten AntiVirus Plus bis zu 360 Premium.
  • Cloud-Backup inklusive. Von 2 GB bis 75 GB je nach Tarif — allerdings nur unter Windows.
  • Wenig Bremswirkung. Im Performance-Test von AV-Comparatives (April 2026) hatte „Norton Antivirus Plus“ den Impact-Score 5,3.
  • Österreichische Seite. at.norton.com ist auf Deutsch und hat im Fuß einen Link zum Rücktritt vom Vertrag.

Das Wichtigste vor dem Kauf

Der beworbene Preis gilt für das erste Jahr, und laut Norton kann die Verlängerung teurer sein. Für die 14-tägige Testphase musst du eine Zahlungsmethode angeben — kündigst du nicht rechtzeitig, wird danach abgebucht. Ein VPN hat der günstigste Tarif, AntiVirus Plus, nicht.

Tomas StankevičiusAktualisiert am 2026-10-14Fakten auf der österreichischen Norton-Seite und in der Norton-Hilfe geprüft

Norton 360 kurz

Tarife
AntiVirus Plus, 360 Standard, Deluxe, Premium
Geräte
1 / 1 / 5 / 10
Cloud-Backup
2 / 10 / 50 / 75 GB, nur Windows
VPN
Ab 360 Standard
Laufzeit
1 oder 2 Jahre
Geld zurück
Jahresabo 60 Tage, Monatsabo 14 Tage
Testphase
14 Tage, mit Zahlungsmethode
Seite
at.norton.com, auf Deutsch

Bedingungen von at.norton.com und aus der Norton-Hilfe. Den geprüften Preis für Österreich zeigen wir im Preisblock, sobald wir ihn haben.

Von der österreichischen Seite

Tarife und Bedingungen von at.norton.com und aus der Norton-Hilfe.

Laborwerte mit Quelle

Zu jedem Ergebnis nennen wir den Test, die getestete Version und das Datum.

Unabhängig

Keine Seite von Norton; die Reihenfolge auf dieser Seite ist nicht käuflich.

Kurzfazit

Norton 360 ist am stärksten bei den Bedingungen nach dem Kauf: Ein Jahresabo kannst du 60 Tage lang mit voller Erstattung kündigen, und das gilt laut Norton auch für jede spätere jährliche Abbuchung. Passwortmanager und Cloud-Backup stecken schon im günstigsten Tarif. Im Labor schützt Norton ähnlich wie die Konkurrenz und bremst wenig. Die Kompromisse: Der beworbene Preis gilt nur für das erste Jahr, die Testphase braucht eine Zahlungsmethode, das Backup läuft nur unter Windows, und mehr als 10 Geräte gibt es nicht.

Größter Vorteil

60 Tage volle Erstattung beim Jahresabo, auch nach einer Verlängerung, und ein Passwortmanager in jedem Tarif.

Größter Kompromiss

Preis nur fürs erste Jahr, Testphase mit Zahlungsmethode, Backup nur unter Windows.

Wir empfehlen vor allem:
Wer eine lange Rückgabefrist, eine deutschsprachige Seite und ein Backup für den Windows-Computer in einem Abo will.
Mit Vorbehalt:
Familien mit mehr als 10 Geräten und alle, die für einen Test keine Karte hinterlegen wollen.

Für wen Norton 360 passt — und für wen nicht

Entscheidend sind die Zahl der Geräte und die Frage, ob du ein Backup brauchst.

Passt

  • Wer eine lange Rückgabefrist will

    Jahresabo: volle Erstattung innerhalb von 60 Tagen nach dem Kauf — und nach jeder weiteren jährlichen Abbuchung.

  • Wer einen Windows-Computer sichern will

    Cloud-Backup von 2 bis 75 GB ist im Tarif enthalten.

  • Familien bis 10 Geräte

    Deluxe deckt 5, Premium 10 Geräte ab, beide mit Kindersicherung und Norton Mobile Security.

  • Wer einen Passwortmanager braucht

    Er steckt in allen vier Tarifen.

Passt nicht

  • Familien mit mehr als 10 Geräten

    Der größte Tarif endet bei 10; die Familientarife von Bitdefender reichen bis 25, ESET ebenfalls nur bis 10.

  • Wer für den Test keine Karte angeben will

    Norton verlangt für die Testphase eine Zahlungsmethode.

  • Mac-Nutzer, die ein Backup wollen

    Cloud-Backup, Kindersicherung und SafeCam werden unter macOS nicht unterstützt.

  • Wer mit Microsoft Defender auskommt

    Für einen vorsichtig genutzten Windows-Computer bringt ein Bezahlpaket oft wenig dazu.

Vier Tarife im Vergleich

Laut den Tarifkarten auf at.norton.com. Die Preise stehen im Preisblock.

Vier Tarife im Vergleich
Norton AntiVirus PlusGeräte1Was drin istBetrugsschutz, Schutz vor Viren, Malware, Ransomware und Hacking, Virenschutzversprechen, 2 GB Cloud-Backup und Passwortmanager. Kein VPN.
Norton 360 StandardGeräte1Was drin istAlles aus AntiVirus Plus, dazu VPN und 10 GB Cloud-Backup.
Norton 360 DeluxeGeräte5Was drin istDazu Dark Web Monitoring, Kindersicherung und 50 GB Cloud-Backup; Norton Mobile Security ist enthalten.
Norton 360 PremiumGeräte10Was drin istWie Deluxe, mit 75 GB Cloud-Backup und Unterstützung bei der Wiederherstellung deiner Identität.

Die größten Sprünge liegen zwischen AntiVirus Plus und Standard (VPN) und zwischen Standard und Deluxe (5 Geräte, Kindersicherung, Dark Web Monitoring). Laufzeit ist jeweils ein Jahr, bei den 360-Tarifen auch zwei.

Unsere Wertung und woraus sie sich zusammensetzt

Das ist unsere eigene Einschätzung auf Basis geprüfter Fakten. Sie ist weder ein Durchschnitt von Nutzerbewertungen noch eine Aussage des Anbieters. Unten findest du alle Kriterien mit Gewichtung und Quellen.

3,9

von 5 · Durchschnitt aus 4 Tarifen · 8 von 8 Kriterien geprüft

Die Wertung setzt sich aus den Kriterien unten zusammen: Bei jedem stehen die Gewichtung, was wir konkret gefunden haben und woher. Wo wir eine Seite des Anbieters haben — ein Link mit Prüfdatum; wo die Zahl aus unserem Katalog stammt, steht das dabei. „Nicht geprüft“ heißt, dass uns der Fakt fehlt und wir das Kriterium nicht mitgerechnet haben. „Anbieter macht keine Angabe“ heißt, dass wir die Seiten des Anbieters durchgesehen haben, die Angabe dort aber fehlt; auch so ein Kriterium rechnen wir nicht mit. Wenn du mit der Gewichtung nicht einverstanden bist — in der Methodik siehst du alle Bestandteile und kannst sie nach deinen eigenen Maßstäben zusammensetzen. Bewertungen aus den App-Stores fließen nicht in die strukturierten Daten ein: Sie wurden auf anderen Websites gesammelt und bleiben daher sichtbarer Text.

Wertung der einzelnen Tarife: AntiVirus Plus 3,7 · 360 Standard 3,6 · 360 Deluxe 4,0 · 360 Premium 4,1

Gleich für alle Tarife von „Norton 360“

Kriterien, die für alle Tarife dieses Anbieters gleich sind
KriteriumWas wir gefunden habenWertungQuelle
Angezeigter Preis ist Endpreis(10 %)Preis bereits inkl. USt.5,0unser Katalog
Kostenlos testbar(10 %)14 Tage5,0unser Katalog
Schutz ohne Internet(25 %)96,3 %4,0Quelle
Schutz mit Internet(15 %)99,3 %4,0Quelle
Fehlalarme(10 %)94,0Quelle

Je nach Tarif unterschiedlich

Kriterien, die sich je nach Tarif unterscheiden
KriteriumAntiVirus Plus360 Standard360 Deluxe360 Premium
Preis im Vergleich zu anderen(10 %)3,33 €/Monat4,03,33 €/Monat4,00,75 €/Monat5,00,42 €/Monat5,0
Preissprung im zweiten Jahr(10 %)+100 %2,0+129 %1,0+175 %1,0+167 %1,0
Anzahl geschützter Geräte(10 %)11,011,054,0105,0

Verfügbarkeit in Österreich

Der Endpreis in Österreich ist klar

Abgerechnet wird in Euro, und der Steuerstatus ist geprüft — der angezeigte Betrag ist genau der, den du zahlst.

  • Preis in Euro
  • Preis inkl. USt.
  • gemeinsame internationale Preisliste — den Preis bestimmt das Land des Kontos

Inhalte

Was du tatsächlich zu sehen bekommst: Katalog, Sprachen, Sport und Events.

Was du mit Norton 360 bekommst

Alle Tarife haben Virenschutz, Betrugsschutz und Passwortmanager. Die teureren bringen VPN, mehr Geräte und Werkzeuge für Familie und Identität.

  • Schutz

    Schutz vor Viren, Malware, Ransomware und Hacking; KI-gestützter Betrugsschutz, der laut Norton Betrugsmaschen in Nachrichten und Deepfake-Videos erkennt.

  • Privatsphäre

    VPN ab 360 Standard — laut Norton in Mehrgeräte-Abos jetzt auch auf Smart-TVs; Passwortmanager in allen Tarifen; SafeCam für die Webcam unter Windows.

  • Familie und Identität

    Kindersicherung und Dark Web Monitoring ab Deluxe; in der Grundeinstellung wird deine E-Mail-Adresse überwacht. Premium hilft zusätzlich bei der Wiederherstellung der Identität.

  • Backup

    Cloud-Backup von 2 bis 75 GB — nur unter Windows, nicht im S-Modus und nicht auf PCs mit ARM-Prozessor.

Das Virenschutzversprechen und den Virenentfernungsservice gibt es laut Norton nur mit einem automatisch verlängerten Abo. Und der automatische Deepfake-Schutz funktioniert nur bei Videos auf Englisch.

Deutsche Seite, einige Funktionen nur auf Englisch

Norton führt für Österreich eine eigene Seite auf Deutsch, at.norton.com, mit Preisen in Euro. Zwei der neuen KI-Funktionen arbeiten laut Norton aber nur mit englischsprachigen Videos.

Deepfake-Schutz auf Englisch

Der automatische Deepfake-Schutz steht laut Norton nur für Videos in englischer Sprache auf unterstützten Plattformen zur Verfügung und braucht Windows 11 mit mindestens 16 GB RAM. Der Deepfake-Schutz im KI-Assistenten Norton Genie ist ein Early-Access-Programm und unterstützt nur YouTube-Videos auf Englisch.

Was sich sicher sagen lässt

Dass die Kaufseite für Österreich deutsch ist und dass die Deepfake-Erkennung laut Norton nur englische Videos prüft.

Was wir nicht behaupten

In welchen Sprachen die App selbst läuft und ob Dark Web Monitoring in Österreich alle Daten überwacht — Norton schreibt dazu nur, die Funktion sei nicht in allen Ländern verfügbar.

Wie lange du bei Norton Geld zurückbekommst

Norton unterscheidet in seiner Kündigungs- und Rückerstattungsrichtlinie nach Laufzeit und danach, ob du mit einer Testphase begonnen hast. Die Fristen gelten für Käufe direkt bei Norton; bei einem App-Store oder einem anderen Händler können andere Regeln gelten.

Jahresabo

Volle Erstattung innerhalb von 60 Tagen nach dem Kauf. Auch jede weitere jährliche Abbuchung wird voll erstattet, wenn du innerhalb von 60 Tagen danach kündigst.

Monatsabo

Volle Erstattung innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf; spätere monatliche Abbuchungen werden nicht erstattet.

Nach einer Testphase

Wird nach dem Test ein Jahresabo abgebucht, bekommst du diese und jede weitere jährliche Abbuchung innerhalb von 60 Tagen zurück, beim Monatsabo die erste Abbuchung innerhalb von 14 Tagen.

Anteilig nach 60 Tagen

Eine anteilige Erstattung nach Ablauf der 60 Tage nennt Norton nur für Deutschland, die Niederlande und Großbritannien — Österreich steht nicht auf dieser Liste.

Eine Anfrage bearbeitet Norton laut eigener Angabe in der Regel innerhalb weniger Tage, das Geld geht an die Zahlungsmethode zurück, mit der du bezahlt hast. Nach der Kündigung musst du die Software von deinen Geräten entfernen.

Das Gesetz gilt zusätzlich

Norton schreibt selbst, dass die Richtlinie unabhängig von bereits geltenden Rechten gilt. Das gesetzliche Rücktrittsrecht bei Online-Käufen bleibt also bestehen — und im Fuß von at.norton.com steht dafür der Link „Von Vertrag zurücktreten“.

Wo es funktioniert

Unterstützte Betriebssysteme und wie viele Geräte die Lizenz abdeckt.

Auf welchen Geräten

Auf welchen Geräten
ComputerBeispieleWindows 11, 10, 8 und 7 (ab SP1); macOS 10.13 oder neuerVorbehaltCloud-Backup und SafeCam nur unter Windows; die Windows-Versionen für Snapdragon/ARM haben keine Kindersicherung.
Handys und TabletsBeispieleAndroid ab 10, iPhone und iPad mit aktuellem iOS oder einer der zwei VorgängerversionenVorbehaltUnter Android muss Google Play installiert sein; der Mehrbenutzermodus wird nicht unterstützt.
FernseherBeispieleGoogle TV, Apple TV, Amazon Fire TV ab Fire OS 8VorbehaltNorton nennt sie nur beim VPN, und die VPN-Verfügbarkeit ist laut Norton in manchen Ländern eingeschränkt.

Bewertung der App in den Stores

Das sind Bewertungen aus den App-Stores. Bewertet wird, wie die App funktioniert; ob sich der Preis des Abos lohnt, sagt diese Zahl nicht.

App Store

iOS und iPadOS
4,6von 5

1 216 Bewertungen

Quelle

Bewertungen ändern sich ständig und sinken oft nach Preiserhöhungen oder wenn Funktionen wegfallen. Wir zeigen den Wert vom Tag der Prüfung samt Anzahl der Bewertungen, denn eine 4,8 aus zweihundert Bewertungen und eine 4,5 aus zwei Millionen sind nicht dasselbe.

Konto und Bedingungen

Automatische Verlängerung, Kündigung, Rückerstattung und was nach Ablauf der Lizenz passiert.

Familie und Geräteanzahl

  • AntiVirus Plus und 360 Standard: je 1 Gerät.
  • Deluxe: 5 Geräte, Premium: 10 Geräte — Computer, Handys und Tablets.
  • Die Kindersicherung läuft nur auf dem Windows-PC, iPhone oder Android-Gerät des Kindes, nicht auf dem Mac.
  • Eltern verwalten sie von jedem Gerät aus, per App oder im Browser auf my.Norton.com. Damit unter iOS und Android alle Funktionen greifen, muss das Kind laut Norton den Browser in der Norton-App verwenden.
  • Deluxe und Premium enthalten laut Norton auch Norton Mobile Security.

Was wir hier nicht raten

Eine Lizenz mit anderen Haushalten zu teilen, empfehlen wir nicht. Der Tarif gilt für die gewählte Zahl an Geräten einer Person oder einer Familie.

Testphase, Verlängerung und Abbuchung

Testphase, Verlängerung und Abbuchung
TestphaseSo funktioniert es14 Tage für Norton 360; Zahlungsmethode nötig, danach Abbuchung ohne Kündigung
Abbuchung beim JahresaboSo funktioniert esBis zu 35 Tage vor der Verlängerung
VorwarnungSo funktioniert esE-Mail mit dem Verlängerungspreis vorab
VerlängerungspreisSo funktioniert esKann höher sein als der erste Preis
LaufzeitSo funktioniert es1 oder 2 Jahre
Eine Testphase mit hinterlegter Zahlungsmethode ist der häufigste Grund für eine unerwartete Abbuchung. Trag dir das Ende der 14 Tage ein, sobald du den Test startest — bei Jahresabos kommt die Abbuchung außerdem bis zu 35 Tage vor dem eigentlichen Verlängerungstermin.

Kündigen: automatische Verlängerung abschalten

Laut Norton-Hilfe so: im Norton-Konto anmelden, „Mein Konto“ anklicken, im Menü „Meine Abonnements“ wählen und beim Abo auf „Verlängerung stornieren“ oder „Abonnements verwalten“ klicken, dann den Anweisungen folgen. Die Änderung kann bis zu 24 Stunden brauchen, die Bestätigungs-E-Mail 24 bis 48 Stunden. Das Abo läuft danach bis zum Ende des bezahlten Zeitraums weiter.

Jahresabo (1 oder 2 Jahre)

Verlängert sich automatisch; abgebucht wird bis zu 35 Tage vor der Verlängerung. 60 Tage volle Erstattung nach dem Kauf und nach jeder weiteren jährlichen Abbuchung.

Monatsabo

14 Tage volle Erstattung nach dem Kauf; spätere Monatsbeiträge werden nicht erstattet.

Gekauft bei einem Drittanbieter

App-Store, Netzbetreiber oder Händler: Dort gelten womöglich andere Kündigungs- und Erstattungsregeln.

Was du auf der Tarifkarte immer prüfen solltest

  • Dass der beworbene Preis nur die erste Laufzeit betrifft
  • Wann abgebucht wird — bis zu 35 Tage vor der Verlängerung
  • Welche Frist für die Erstattung gilt: 60 oder 14 Tage

Was mit der automatischen Verlängerung wegfallen kann

Schaltest du sie ab, sind laut Norton alle Vorteile, die an automatisch verlängerte Abos gebunden sind, möglicherweise nicht mehr verfügbar — dazu gehört das Virenschutzversprechen samt Virenentfernungsservice.

Was wir nicht behaupten

Aussagen über Norton 360, die man oft liest — und was die offiziellen Seiten tatsächlich sagen.

  • Norton und Avast sind Konkurrenten aus verschiedenen Firmen.

    Beide gehören zu Gen Digital — das steht in der Fußzeile beider Websites. AV-Comparatives schreibt außerdem, dass Norton die Engine von Avast nutzt.

  • In jedem Norton-Tarif ist ein VPN.

    Nein. AntiVirus Plus hat keines, es beginnt ab 360 Standard.

  • Das Cloud-Backup funktioniert auch am Mac.

    Laut Norton wird Cloud-Backup unter macOS nicht unterstützt, SafeCam und Kindersicherung ebenfalls nicht.

  • Die Labore haben Norton 360 Deluxe getestet.

    AV-Comparatives testete „Norton Antivirus Plus“, AV-TEST „Norton 360“. Den Tarif Deluxe haben die Labore nicht einzeln getestet.

  • Der Preis auf der Seite ist der Jahrespreis.

    Es ist der Preis für das erste Jahr oder die ersten zwei Jahre — Norton schreibt „im 1. J.“ dazu, und die Verlängerung kann laut Norton teurer sein.

  • Steht auf der Seite kein Preis, gibt es den Dienst in Österreich nicht.

    Nicht unbedingt. Häufiger heißt es, dass der Anbieter ihn nicht veröffentlicht oder dass wir für Österreich noch keinen Preis mit Quelle und Datum gefunden haben. Verfügbarkeit und veröffentlichter Preis sind zwei verschiedene Dinge.

  • Ein Jahresabo ist immer günstiger.

    Günstiger als monatlich ist es nur, wenn du es bis zum Ende nutzt: Das ganze Jahr wird auf einmal bezahlt, und eine Kündigung erstattet den ungenutzten Teil nicht. Außerdem ist nicht jedes Angebot mit zwölf Monaten ein Jahresabo — oft zahlst du monatlich und bist nur zwölf Monate gebunden.

  • Wenn du die App löschst, ist das Abo gekündigt.

    Nein. Die Zahlung stoppt erst die Kündigung in dem Konto, über das du das Abo abgeschlossen hast. Die App verschwindet vom Handy, die Abbuchung bleibt.

  • Was in Deutschland gilt, gilt auch in Österreich.

    Nicht unbedingt, auch wenn Sprache und Währung gleich sind. Netflix bietet in Österreich zum Beispiel kein Abo mit Werbung an, in Deutschland schon, und manche Anbieter verlangen in Euro-Ländern je nach Land unterschiedliche Beträge. Deshalb übernehmen wir für Österreich keine Daten aus Deutschland.

  • Der angezeigte Preis ist immer der Endpreis.

    Nicht immer. Einige Anbieter — etwa mehrere VPN-Dienste — nennen ihre Preise ohne USt. und rechnen sie erst an der Kasse dazu; andere verrechnen in US-Dollar, und den Eurobetrag auf deinem Konto bestimmt dann der Kurs deiner Bank. Für digitale Abos gilt in Österreich in der Regel die USt. von 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

Die Liste sammelt häufige Vereinfachungen, einen Vorwurf an Norton soll sie nicht erheben. Findest du bei uns etwas, das nicht zur offiziellen Quelle passt, schreib uns — wir korrigieren es und nennen das Datum.

So wählst du je nach Situation

  • Ich habe einen Windows-Computer

    AntiVirus Plus: Schutz, Passwortmanager und 2 GB Backup.

    Kompromiss: Vergleich zuerst mit dem kostenlosen Microsoft Defender — der Schutzunterschied ist klein.

  • VPN für ein Gerät

    360 Standard bringt das VPN dazu.

    Kompromiss: Weiterhin nur ein Gerät.

  • Familie mit Kindern

    Deluxe: 5 Geräte, Kindersicherung und Dark Web Monitoring.

    Kompromiss: Mehr als 10 Geräte deckt Norton nicht ab.

  • Ich will ein Backup

    Jeder Tarif hat Cloud-Backup.

    Kompromiss: Nur unter Windows — der Mac bekommt keines.

  • Ich weiß nicht, ob es passt

    Ein Jahresabo kannst du 60 Tage lang mit voller Erstattung kündigen.

    Kompromiss: Beim Monatsabo sind es nur 14 Tage.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Lange Rückgabefrist

    60 Tage beim Jahresabo, auch nach der Verlängerung.

  • Passwortmanager in jedem Tarif

    Schon im günstigsten AntiVirus Plus.

  • Backup inklusive

    2 bis 75 GB je nach Tarif.

  • Wenig Bremswirkung

    Impact-Score 5,3 im Performance-Test von AV-Comparatives.

  • Österreichische Seite

    Auf Deutsch, mit Rücktrittslink im Fuß.

Nachteile

  • Preis nur fürs erste Jahr

    Die Verlängerung kann laut Norton teurer sein.

  • Testphase mit Zahlungsmethode

    Ohne Kündigung wird danach abgebucht.

  • Höchstens 10 Geräte

    Für große Familien kann das zu wenig sein.

  • Backup nur unter Windows

    Mac-Nutzer haben davon nichts.

  • Deepfake-Schutz nur auf Englisch

    Deutschsprachige Videos prüft er laut Norton nicht automatisch.

Norton 360 neben den Alternativen

Verglichen mit Bitdefender und ESET — alle drei haben eine eigene Seite für Österreich.

Seite für Österreich
at.norton.com
Meiste Geräte
10 (360 Premium)
VPN
Ab 360 Standard
Real-World-Test (AV-Comparatives, Februar bis Mai 2026)
397 von 400 (Antivirus Plus)
Fehlalarme (AV-Comparatives, Malware-Test März 2026)
9
Impact-Score (AV-Comparatives, April 2026)
5,3 (Antivirus Plus)

Wann wählen — Norton 360

Wenn dir eine lange Rückgabefrist, ein Passwortmanager in jedem Tarif und ein Backup für Windows wichtig sind.

Wann wählen — Bitdefender

Wenn deine Familie mehr als 10 Geräte hat oder dir die wenigsten Fehlalarme wichtig sind.

Wann wählen — ESET HOME Security

Wenn das Programm den Computer möglichst wenig bremsen soll und du ebenfalls eine österreichische Seite willst.

Passt Norton 360 zu dir?

Norton 360 lohnt sich, wenn du sichere Kaufbedingungen willst — 60 Tage volle Erstattung beim Jahresabo, auch nach einer Verlängerung — und wenn Passwortmanager und Backup für den Windows-Computer an einem Ort sein sollen. Hat deine Familie mehr als 10 Geräte, sieh dir Bitdefender oder ESET an. Willst du für einen Test keine Zahlungsmethode angeben, ist Norton nicht die richtige Wahl.

Ein Windows-Computer

AntiVirus Plus — aber zuerst mit dem kostenlosen Microsoft Defender vergleichen.

VPN gewünscht

360 Standard für ein Gerät, Deluxe für fünf.

Familie

Deluxe oder Premium — bis zu 10 Geräte mit Kindersicherung.

Mehr als 10 Geräte

Familientarife von Bitdefender oder F-Secure Total.

Im Vergleich zu Bitdefender und ESET: die längere Rückgabefrist beim Jahresabo und ein Backup, dafür weniger Geräte als bei Bitdefender und eine Testphase, die eine Zahlungsmethode braucht.

Norton 360: Preise für Österreich

Wir zeigen nur, was wir selbst geprüft haben.

So prüfen wir Preise

Auf at.norton.com steht neben jedem Betrag „im 1. J.“ oder „für die ersten 2 J.“ — beworben wird also der Preis für die erste Laufzeit. Laut Norton können die Verlängerungspreise höher sein als der erstmalige Preis und sich ändern; Jahresabonnenten bekommen den Verlängerungspreis vorher per E-Mail. Vergleiche deshalb nicht nur den ersten Betrag, sondern frag dich, was das zweite Jahr kostet.

Norton 360: Aktionen und Rabatte

Geprüfte Aktionen oder Rabattcodes für Norton 360 haben wir derzeit nicht. Sobald der Anbieter welche veröffentlicht und wir sie geprüft haben, stehen hier Datum und Bedingungen — erfundene Gutscheine zeigen wir nicht.

Preis und Aktionen beobachten

Norton 360 kostenlos testen

Kostenlose Testphase laut Anbieter:

  • AntiVirus Plus: 14 Tage
  • 360 Standard: 14 Tage
  • 360 Deluxe: 14 Tage
  • 360 Premium: 14 Tage

Alle kostenlosen Testphasen

So zahlst du für Norton 360 weniger

Einen günstigeren Weg, den wir bestätigen könnten, gibt es derzeit nicht: Unter den geprüften Tarifen von Norton 360 gibt es weder eine günstigere Jahresvariante desselben Tarifs noch einen Familien- oder Studierendentarif.

Vergleiche den Preis mit Alternativen: Preis von Avast · Preis von F-Secure · Preis von ESET HOME Security

Wir zeigen nur offizielle Wege des Anbieters — ohne geteilte Konten und ohne Regionswechsel.

Kundenservice

Wir haben geprüft: Das Hilfe-Center gibt es auf Englisch.

Kontaktwege, die der Anbieter nennt:

  • Chat
  • Telefon
  • Community-Forum

Den Anbieter erreichst du nur, wenn du angemeldet bist — ohne Anmeldung zeigt er keine Kontaktdaten.

„You can chat to a support agent once you click on the Chat Now button."

Quelle: support.norton.com/sp/en/us/home/current/contact

Wem dieser Dienst gehört

Gehört zu „Gen Digital“.

Derselbe Eigentümer hat in unserem Katalog auch: Avast.

Der Vertrag wird mit einem Unternehmen geschlossen, das in Tschechien eingetragen ist.

In den Bedingungen steht eigens, dass für Einwohner des Europäischen Wirtschaftsraums das Recht ihres eigenen Wohnsitzlandes gilt und die Gerichte ihres eigenen Landes den Fall verhandeln. Unter den internationalen Anbietern in unserem Katalog tun das nur drei — bei den übrigen gilt bestenfalls das Recht eines anderen europäischen Staates.

„Spain, France, Italy, and the rest of Europe, Middle East, and Africa — Avast Software s.r.o., Pikrtova 1737/1a, Nusle, 140 00 Praha 4, Czech Republic … The LSA is governed by the laws of the country you live in, and you can file legal disputes in the courts of that country."

Quelle: uk.norton.com/legal/license-services-agreement

Häufige Fragen

Den geprüften Preis zeigen wir im Preisblock. Auf at.norton.com gilt der beworbene Betrag für das erste Jahr oder die ersten zwei Jahre; laut Norton kann die Verlängerung teurer sein, und Jahresabonnenten bekommen den Verlängerungspreis vorher per E-Mail.

Standard: 1 Gerät mit VPN und 10 GB Backup. Deluxe: 5 Geräte, Kindersicherung, Dark Web Monitoring und 50 GB. Premium: wie Deluxe, aber 10 Geräte, 75 GB und Hilfe bei der Wiederherstellung deiner Identität.

Ja. Beim Jahresabo gibt es die volle Erstattung innerhalb von 60 Tagen nach dem Kauf und nach jeder weiteren jährlichen Abbuchung, beim Monatsabo innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf. Das gilt für Käufe direkt bei Norton.

Ja. Laut Norton musst du bei der Registrierung eine Zahlungsmethode angeben, über die am Ende des Tests abgerechnet wird, wenn du nicht vorher kündigst. Der Test für Norton 360 dauert 14 Tage.

Beim Jahresabo bis zu 35 Tage vor der Verlängerung, beim Monatsabo monatlich. Den Verlängerungspreis kündigt Norton Jahresabonnenten vorher per E-Mail an.

Im Norton-Konto: „Mein Konto“ → „Meine Abonnements“ → „Verlängerung stornieren“ oder „Abonnements verwalten“. Die Änderung kann bis zu 24 Stunden dauern, das Abo läuft bis zum Ende des bezahlten Zeitraums weiter.

Ja, ab dem Tarif 360 Standard. Im günstigsten Tarif AntiVirus Plus ist keines.

Nein. Laut Norton gibt es Cloud-Backup nur unter Windows — nicht im S-Modus und nicht auf PCs mit ARM-Prozessor.

Beide gehören zu Gen Digital, das steht in der Fußzeile beider Websites. Die Produkte und Tarife sind verschieden; laut AV-Comparatives nutzt Norton aber die Engine von Avast.

Im Performance-Test von AV-Comparatives (April 2026) hatte „Norton Antivirus Plus“ den Impact-Score 5,3 — weniger als Avast (5,5) oder Bitdefender (9,6), mehr als ESET (4,2) oder McAfee (3,3).

In Deluxe und Premium laut Norton ja. Einzeln verkauft Norton die App für Android und für iOS auch ohne 360-Abo.

Er steht im Fuß der österreichischen Norton-Seite und führt auf „Seite nicht gefunden“. Den Widerruf beschreibt Nortons Hilfeartikel „Inanspruchnahme des Widerrufsrechts“: 14 Kalendertage für alle, die in der EU direkt bei Norton gekauft haben. Unabhängig davon kannst du von einem online geschlossenen Vertrag innerhalb von 14 Tagen zurücktreten (§ 11 FAGG); ein Abo, das schon länger läuft, beendest du über „Meine Abonnements“ im Norton-Konto.

Schau zuerst, wer das Geld abbucht — davon hängt ab, wo du kündigst. Hast du in einer App abgeschlossen, läuft die Zahlung meist über dein Google-Konto oder deinen Apple Account. Sieh in deinen Abos bei Google Play nach, am iPhone unter „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“, und zwar mit genau dem Konto, mit dem du bezahlt hast. Findest du das Abo dort nicht, rät Apple, in deinen E-Mails nach „Beleg von Apple“ oder „Rechnung von Apple“ zu suchen: Auf dem Beleg steht, welcher Account verwendet wurde. Gibt es keinen Beleg von Apple, hast du das Abo laut Apple womöglich bei einem anderen Unternehmen abgeschlossen — welches, zeigt dein Kontoauszug oder deine Kreditkartenabrechnung.

Öffne am Android-Gerät deine Abos bei Google Play, wähle das Abo aus, tippe auf „Abo kündigen“ und folge der Anleitung. Am Computer geht es über play.google.com/store/account/subscriptions: beim Abo „Verwalten“ → „Abo kündigen“ → einen Grund auswählen → „Weiter“. So beschreibt es die Google-Hilfe. Willst du nur eine Pause, bieten manche Apps „Zahlungen aussetzen“ an — laut Google für eine Woche bis drei Monate, beginnend am Ende des laufenden Abrechnungszeitraums. Das Abo selbst bleibt dabei bestehen.

Am iPhone: „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“ → das Abo antippen → „Abo kündigen“. Achte auf die Wörter: Das Menü heißt „Abonnements“, der Button „Abo kündigen“, und womöglich musst du nach unten scrollen, um ihn zu finden. Wird keine Taste zum Kündigen angezeigt oder ist ein Ablaufhinweis in roter Schrift zu sehen, ist das Abo laut Apple bereits gekündigt. Ein Probeabo solltest du laut Apple mindestens 24 Stunden vor Ablauf der Probezeit kündigen.

Nein. Google schreibt es als eigenen Hinweis: „Wenn Sie die App deinstallieren, wird Ihr Abo nicht gekündigt.“ Bezahlt wird weiter, bis du in dem Konto kündigst, über das du das Abo abgeschlossen hast.

Dann kündigst du bei diesem Anbieter; auf der Seite des Dienstes gibt es dafür oft keinen Button. Apple sagt es ausdrücklich: Bei einem Abo, das du über deinen Mobilfunkanbieter oder einen anderen Anbieter erhalten hast, wendest du dich an diesen. In Österreich ist das häufig: Magenta TV ist laut Magenta „nur mit einem Internet- oder Smartphonetarif möglich“, A1 Xplore TV braucht einen Anschluss von A1, und über A1 Select zahlst du bei A1 für einen „Slot“ mit Netflix, Disney+, HBO Max, CANAL+ oder A1 TV Stream. Ist das TV-Paket mit Internet oder Telefon gebündelt, gilt das Telekommunikationsgesetz für das ganze Paket: Die Mindestlaufzeit darf höchstens 24 Monate betragen und die Kündigungsfrist höchstens einen Monat — eine vereinbarte Mindestlaufzeit gilt aber weiter.

Nein. Apple schreibt: „Du kannst das Abonnement eines Familienmitglieds nicht kündigen.“ Steht auf dem Beleg der Account eines Familienmitglieds, bitte diese Person, das Abo zu kündigen. Steht dort ein anderer Account von dir, meldest du dich mit diesem an und kündigst dort.

Grundsätzlich ja. Nach § 11 FAGG kannst du von einem Vertrag, den du im Fernabsatz — etwa online — geschlossen hast, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücktreten; bei Dienstleistungen zählt die Frist ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Hat dich der Anbieter über das Rücktrittsrecht nicht informiert, verlängert sich die Frist um zwölf Monate (§ 12 FAGG). Hast du verlangt, dass die Leistung schon während der Frist beginnt, zahlst du beim Rücktritt einen anteiligen Betrag (§ 16 Abs. 1 FAGG); für digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, zahlst du nichts (§ 16 Abs. 3 FAGG).

Bei einem Streaming-Abo nicht. Der Gerichtshof der EU hat am 9. Juli 2026 in einem Verfahren gegen Sky Österreich entschieden (C-234/25): Ein Streaming-Abo mit Empfehlungen, Listen und wechselndem Katalog ist eine digitale Dienstleistung, deshalb lässt sich das Rücktrittsrecht nicht ausschließen; wer zurücktritt, zahlt einen anteiligen Betrag. Bei anderen digitalen Inhalten entfällt das Rücktrittsrecht nur, wenn drei Bedingungen zusammen erfüllt sind: Du hast dem sofortigen Beginn ausdrücklich zugestimmt, du hast bestätigt, dass du damit das Rücktrittsrecht verlierst, und der Anbieter hat dir das auf einem dauerhaften Datenträger bestätigt (§ 18 Abs. 1 Z 11 FAGG).

Eine Pflicht, die ab 1. Oktober 2026 gilt (§ 13a FAGG): Für Verträge, die du online abschließt, muss der Anbieter eine Funktion anbieten, die mit „Vertrag widerrufen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung beschriftet und während der gesamten Rücktrittsfrist erreichbar ist; bestätigt wird mit „Widerruf bestätigen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung. Sie gilt für Verträge, die nach dem 30. September 2026 geschlossen werden. Gedacht ist sie für den Rücktritt innerhalb der Frist — ein Abo, das schon länger läuft, kündigst du damit nicht.

Wenn dein Schweigen als Zustimmung gelten soll, ja: Eine solche Klausel bindet dich nur, wenn dich der Anbieter zu Beginn der dafür vorgesehenen Frist besonders auf die Bedeutung deines Verhaltens hinweist und du eine angemessene Frist für eine ausdrückliche Erklärung hast (§ 6 Abs. 1 Z 2 KSchG). Das Portal konsumentenfragen.at des Sozialministeriums verbindet diese Regel ausdrücklich mit der automatischen Vertragsverlängerung, und der OGH hat sie im Verfahren gegen PE Digital (Parship, ElitePartner) bestätigt. Bei Internet- und Handyverträgen muss dich der Anbieter vor dem Ende der Mindestlaufzeit oder einer automatischen Verlängerung auf einem dauerhaften Datenträger informieren (§ 135 Abs. 6 TKG 2021). Für die Kündigung selbst darf der Anbieter keine strengere Form als die Schriftform verlangen (§ 6 Abs. 1 Z 4 KSchG).

Nein. Google schreibt: „Wenn Sie ein Abo kündigen, können Sie es für den bereits bezahlten Zeitraum weiterhin nutzen.“ Umgekehrt holt eine Kündigung gleich nach der Zahlung das Geld für diesen Zeitraum nicht zurück, sie verhindert nur die nächste Abbuchung; innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss gibt es dafür den Rücktritt. Ob die Kündigung durch ist, siehst du in der Liste: Am iPhone fehlt dann die Taste zum Kündigen, oder ein Ablaufhinweis in roter Schrift ist zu sehen; bei Google Play bietet ein gekündigtes Abo laut Google-Hilfe „Erneut abonnieren“ an.

Manchmal, aber nicht garantiert. Schick die Anfrage dorthin, wo du bezahlt hast — in den Store oder zum Anbieter. Google schreibt: „Die meisten Apps im Play Store stammen nicht von Google, sondern von Drittentwicklern.“ Der Entwickler kann bei Problemen mit Käufen helfen und nach seinen Richtlinien und den geltenden Gesetzen erstatten. Eine Belastung, die weder von dir noch von jemandem stammt, den du kennst, meldest du laut Google innerhalb von 120 Tagen nach der Transaktion. Teilweise Erstattungen für Abos führt Google als eigene Regel nur für Deutschland, Frankreich und Israel — Österreich steht nicht auf dieser Liste.

Nein, das sind zwei getrennte Schritte, die man leicht verwechselt. Das Löschen des Kontos entfernt deine Daten, stoppt aber keine Zahlung, wenn du das Abo über einen App-Store abgeschlossen hast: Dort läuft es unabhängig vom Konto weiter. Die richtige Reihenfolge ist deshalb: zuerst dort kündigen, wo du bezahlst, prüfen, ob die Kündigung durch ist, und erst dann das Konto löschen.

Meist endet nur der Zugang zu den Inhalten, das Konto bleibt: Verlauf, Einstellungen und Gespeichertes sind noch da, und wenn du später zurückkommst, fängst du nicht bei null an. Ein Gesetz verlangt das aber nicht — es ist eine Entscheidung des Dienstes, und die Daten können nach einiger Zeit auch gelöscht werden. Ist dir etwas davon wichtig, exportiere es vor dem Ende des Abos; danach ist ein Export womöglich nur noch mit einem bezahlten Abo möglich.

Ja, das regelt EU-Recht. Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kannst du eine Kopie der über dich gespeicherten Daten verlangen, ihre Löschung und ihre Herausgabe in einem maschinenlesbaren Format, um sie anderswohin mitzunehmen. Auf den Antrag muss in der Regel innerhalb eines Monats geantwortet werden. Schick ihn an den Anbieter selbst; antwortet er nicht oder lehnt er ab, kannst du dich in Österreich an die Österreichische Datenschutzbehörde wenden. Das Recht hast du also — dass der Anbieter es rasch und gut erfüllt, können wir nicht versprechen.

Verlässlich nur auf dem Kontoauszug. Der Betrag dort kann vom Preis auf der Seite abweichen, meist aus einem von drei Gründen: Ein Einführungspreis ist ausgelaufen; der Anbieter nennt seine Preise ohne USt. und rechnet sie erst an der Kasse dazu, wie mehrere VPN-Dienste; oder er verrechnet in US-Dollar, und den Eurobetrag bestimmt der Kurs deiner Bank. Die USt. richtet sich bei digitalen Abos nach deinem Wohnsitz — in Österreich sind es in der Regel 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

So prüfen wir

Tarife und Bedingungen beschreiben wir nach der österreichischen Norton-Seite und der Norton-Hilfe, Laborergebnisse nach den Seiten von AV-Comparatives und AV-TEST.

Die österreichische Seite zuerst

Norton hat mit at.norton.com eine eigene Seite für Österreich. Tarife und Bedingungen lesen wir dort, die Erstattungsregeln in der deutschsprachigen Norton-Hilfe.

Tarifinhalt von den Tarifkarten

Was in welchem Tarif steckt, lesen wir aus den Tarifkarten selbst, nicht aus Werbetexten.

Laborwerte zählen wir nicht zusammen

AV-Comparatives testete „Norton Antivirus Plus“, AV-TEST „Norton 360“ — die Version steht bei jeder Zahl.

Produktfakten sind überall gleich, Marktfakten nicht

Wie viele Bildschirme ein Tarif erlaubt, wie viele Geräte ein Konto zulässt, wie viele Server ein Netz hat — das hängt nicht vom Land ab, und auf unseren Seiten stehen diese Zahlen in jeder Sprache gleich; ein eigenes Werkzeug prüft das. Preis, Aktionen, Verfügbarkeit und die Sprache der Oberfläche sind dagegen Marktfragen, und die übernehmen wir nie aus einem anderen Land.

Eine Liste lässt sich prüfen, ein Zahlungsfenster nicht

Veröffentlicht ein Dienst die Liste seiner Länder, können wir sagen, ob Österreich darauf steht — die Liste ist für alle gleich. Was die Zahlungsseite in Österreich anzeigt, lässt sich aus einem anderen Land nicht zuverlässig prüfen. Dort schreiben wir „vor dem Bezahlen prüfen“ und tun nicht so, als wüssten wir es.

Eine leere Stelle bleibt leer

Ist ein Abschnitt hier kürzer als anderswo, haben wir für diesen Markt keine Daten — dem Produkt fehlt deshalb nichts. Wir füllen die Lücke nicht mit allgemeinem Text, nur damit die Seite vollständiger wirkt.

Drei Antworten statt einer

Wir unterscheiden „gibt es nicht“, „veröffentlicht der Anbieter nicht“ und „haben wir nicht gefunden“. Das sind drei verschiedene Dinge; würden wir sie vermischen, stünde unsere eigene Wissenslücke als Nachteil beim Produkt.

Ein ungeprüfter Preis wird nicht angezeigt

Hat ein Betrag keine Quelle und kein Datum, zeigen wir ihn nicht. Eine leere Stelle ist ehrlicher als eine Zahl, die nur richtig aussieht — und Preise ändern sich öfter, als Artikel aktualisiert werden.

Daten für Österreich, keine Übersetzung

Diese Seite ist keine Übersetzung einer anderen Sprachfassung. Dass in Österreich wie in Deutschland in Euro bezahlt wird, heißt auch nicht, dass Tarife und Preise gleich sind — deshalb übernehmen wir keine Daten aus Deutschland oder einem anderen Euro-Land. Wo wir für Österreich nichts haben, sagen wir das offen.

Affiliate-Links sind direkt am Link gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben. Die Provision beeinflusst nicht, was wir schreiben, und du erfährst es schon vor dem Klick.

Fehler korrigieren wir sichtbar

Haben wir etwas falsch geschrieben, korrigieren wir es und halten fest, was sich geändert hat. Bei einer stillen Korrektur würdest du nie erfahren, dass du dich einmal auf eine falsche Angabe verlassen hast.

Fehler gefunden? Schreib uns — wir korrigieren und nennen das Datum.

Preise, Tarife und Funktionen können sich ändern. Verbindlich ist, was at.norton.com und dein Bezahlfenster zeigen.

Die Reihenfolge auf dieser Seite hängt von keiner Provision ab.

Diese Seite ist ein unabhängiger Abo-Vergleich und keine offizielle Seite von Norton. Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben; eine Provision ändert weder deinen Preis noch die Reihenfolge. Verbindlich sind Preis und Bedingungen im Bezahlfenster des Anbieters.

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