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50 GBUnsere Wertung 4,2/5bis zu 6 Personen
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Cloud-Speicher in Österreich

iCloud+: Speicher, Datenschutzfunktionen und was beim Kündigen passiert

iCloud+ ist Apples Abo für mehr iCloud-Speicher: für Fotos, Dateien und die Backups von iPhone und iPad. Apple verkauft es in Österreich über apple.com/at in fünf Größen, von 50 GB bis 12 TB. Jede Größe enthält dieselben Datenschutzfunktionen — iCloud Privat-Relay, „E-Mail-Adresse verbergen“ und eine eigene E-Mail-Domain —, und jede lässt sich ohne Aufpreis mit bis zu fünf anderen Familienmitgliedern teilen.

  • Steuer laut Apple im Preis. Die österreichischen Beträge entsprechen der Euro-Zeile in Apples Preistabelle, und dort steht: „Die Steuern sind in allen Preisen … enthalten.“
  • Datenschutz in jeder Größe. Privat-Relay, „E-Mail-Adresse verbergen“, eigene Domain und Apple Einladungen gibt es schon im kleinsten Plan.
  • Für die Familie ohne Aufpreis. Bis zu fünf weitere Personen nutzen den Speicher mit — Fotos und Dateien bleiben dabei privat und getrennt.
  • Fünf Größen. Von 50 GB bis 12 TB, mit monatlicher Abrechnung.
  • Backup, das sich selbst erledigt. iPhone und iPad sichern sich automatisch, sobald sie am Strom und im WLAN sind.

Das Wichtigste vor dem Bezahlen

Der Plan muss zu deinem Speicher passen — auch beim Wechsel nach unten. Überschreitet dein iCloud-Speicher den neuen, kleineren Plan, synchronisiert iCloud laut Apple nicht mehr, und iCloud-Backups werden nicht abgeschlossen. Wer ein Downgrade plant, räumt vorher auf oder lädt Inhalte herunter.

Tomas StankevičiusAktualisiert am 2026-10-14Fakten von apple.com/at und aus dem Apple Support für Österreich

Kurz gesagt

Pläne
50 GB, 200 GB, 2 TB, 6 TB, 12 TB
Kostenlos
5 GB mit jedem Apple Account
Abrechnung
Monatlich
Steuer
Laut Apple im Preis enthalten
Teilen
Mit bis zu 5 anderen Familienmitgliedern, ohne Aufpreis
In jedem Plan
Privat-Relay, „E-Mail-Adresse verbergen“, eigene Domain
HomeKit-Kameras
1 / 5 / unbegrenzt (50 GB / 200 GB / ab 2 TB)
Auch in
Jedem Apple-One-Abo

Nicht alle Funktionen sind laut Apple in allen Ländern oder Regionen verfügbar.

Preise mit Quelle

Jeder Preis hat eine Quelle.

Österreichische Quellen

Wir lesen apple.com/at und den Apple Support für Österreich, nicht die deutsche oder die US-Seite.

Folgen eines Downgrades

Was mit Synchronisierung und Backups passiert, wenn der Plan zu klein wird, steht hier offen.

Affiliate-Links gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben und nicht irgendwo am Seitenende.

Kurzfazit

Für iPhone-Nutzer ist iCloud+ die naheliegende Wahl: Backups, Fotos und Dateien landen ohnehin in iCloud, und die 5 GB kostenlos sind schnell voll. Angenehm ist, dass Apple nicht an den Funktionen spart — Privat-Relay, „E-Mail-Adresse verbergen“ und die eigene Domain gibt es schon im kleinsten Plan, und teilen kannst du jeden Plan mit der Familie. Die eigentliche Entscheidung ist die Größe: Der Sprung von 200 GB auf 2 TB ist groß, und wer später verkleinert, muss vorher aufräumen.

Alles in jeder Größe

Dieselben Datenschutzfunktionen und Familienfreigabe schon ab 50 GB.

Zu klein heißt: kein Backup

Passt dein Speicher nicht mehr in den Plan, schließt iCloud keine Backups mehr ab.

Wir empfehlen vor allem:
Familien mit iPhones und iPads, die Fotos und Backups an einem Ort haben wollen.
Mit Vorbehalt:
Wer vor allem Android oder Windows nutzt: Dort kommst du an iCloud nur über iCloud.com oder die Windows-App heran.

Für wen sich iCloud+ lohnt — und für wen nicht

Ich empfehle iCloud+ vor allem für Apple-Geräte. Außerhalb davon wird es schnell umständlich.

Passt gut

  • Wer iPhone und iPad sichert

    Das Backup läuft automatisch, sobald das Gerät am Strom und im WLAN ist — braucht aber Platz.

  • Familien mit Apple-Geräten

    Bis zu fünf weitere Personen teilen den Speicher, ohne die Dateien der anderen zu sehen.

  • Wer seine E-Mail-Adresse schützen will

    „E-Mail-Adresse verbergen“ erzeugt zufällige Adressen, die an dein Postfach weiterleiten.

  • Wer Überwachungskameras nutzt

    HomeKit Secure Video speichert Aufnahmen verschlüsselt — ab 2 TB für beliebig viele Kameras.

Passt eher nicht

  • Wer vor allem Android nutzt

    Android-Geräte können zu geteilten Alben beitragen, eine iCloud-App für das Backup nennt Apple aber nicht.

  • Wer nur ein paar GB mehr braucht und schon Apple One hat

    iCloud+ steckt in jedem Apple-One-Abo — ein zweiter Plan lohnt sich nur für zusätzlichen Platz.

  • Wer ein Jahresabo sucht

    Apple rechnet iCloud+ laut Support monatlich ab.

Die fünf Speicherpläne

Die Preise stehen im Block oben. Laut Apple Support enthält jeder Plan dieselben Funktionen — der Unterschied liegt beim Speicher und bei HomeKit Secure Video.

Die fünf Speicherpläne
iCloud (kostenlos)Speicher5 GBHomeKit Secure Video—Für wenKontakte, Kalender und ein paar Fotos
iCloud+ 50 GBSpeicher50 GBHomeKit Secure VideoEine KameraFür wenEin iPhone mit Backup und Fotos
iCloud+ 200 GBSpeicher200 GBHomeKit Secure VideoBis zu fünf KamerasFür wenEin Paar oder eine kleine Familie
iCloud+ 2 TBSpeicher2 TBHomeKit Secure VideoUnbegrenzt viele KamerasFür wenFamilien mit vielen Fotos und Videos
iCloud+ 6 TB und 12 TBSpeicher6 oder 12 TBHomeKit Secure VideoUnbegrenzt viele KamerasFür wenLaut Apple für Kreative, Fotografie und große Archive

In allen Plänen gleich: iCloud Privat-Relay, „E-Mail-Adresse verbergen“, eigene E-Mail-Domain, Apple Einladungen und die Familienfreigabe für bis zu fünf weitere Personen. Du zahlst also nur für Platz — und für die Zahl der Kameras.

Unsere Wertung und woraus sie sich zusammensetzt

Das ist unsere eigene Einschätzung auf Basis geprüfter Fakten. Sie ist weder ein Durchschnitt von Nutzerbewertungen noch eine Aussage des Anbieters. Unten findest du alle Kriterien mit Gewichtung und Quellen.

4,3

von 5 · Durchschnitt aus 5 Tarifen · 6 von 8 Kriterien geprüft

Die Wertung setzt sich aus den Kriterien unten zusammen: Bei jedem stehen die Gewichtung, was wir konkret gefunden haben und woher. Wo wir eine Seite des Anbieters haben — ein Link mit Prüfdatum; wo die Zahl aus unserem Katalog stammt, steht das dabei. „Nicht geprüft“ heißt, dass uns der Fakt fehlt und wir das Kriterium nicht mitgerechnet haben. „Anbieter macht keine Angabe“ heißt, dass wir die Seiten des Anbieters durchgesehen haben, die Angabe dort aber fehlt; auch so ein Kriterium rechnen wir nicht mit. Wenn du mit der Gewichtung nicht einverstanden bist — in der Methodik siehst du alle Bestandteile und kannst sie nach deinen eigenen Maßstäben zusammensetzen. Bewertungen aus den App-Stores fließen nicht in die strukturierten Daten ein: Sie wurden auf anderen Websites gesammelt und bleiben daher sichtbarer Text.

Wertung der einzelnen Tarife: 50 GB 4,2 · 200 GB 4,4 · 2 TB 4,6 · 6 TB 4,3 · 12 TB 4,2

Gleich für alle Tarife von „iCloud+“

Kriterien, die für alle Tarife dieses Anbieters gleich sind
KriteriumWas wir gefunden habenWertungQuelle
Angezeigter Preis ist Endpreis(10 %)Preis bereits inkl. USt.5,0unser Katalog
Kostenlos testbar(10 %)5 GB kostenlos5,0unser Katalog
Verschlüsselung(22 %)vorhanden, muss aber selbst eingeschaltet werden4,0unser Katalog
Versionsverlauf(14 %)Anbieter macht keine Angabe—Quelle
Personen pro Tarif(12 %)6 Personen5,0unser Katalog
App-Bewertung(10 %)nicht vorhanden—Quelle

Je nach Tarif unterschiedlich

Kriterien, die sich je nach Tarif unterscheiden
Kriterium50 GB200 GB2 TB6 TB12 TB
Preis im Vergleich zu anderen(10 %)0,99 €/Monat5,02,99 €/Monat5,09,99 €/Monat5,029,99 €/Monat2,059,99 €/Monat1,0
Speicherplatz(12 %)50 GB2,0200 GB3,02 TB4,06 TB5,012 TB5,0

Verfügbarkeit in Österreich

Der Endpreis in Österreich ist klar

Abgerechnet wird in Euro, und der Steuerstatus ist geprüft — der angezeigte Betrag ist genau der, den du zahlst.

  • Preis in Euro
  • Preis inkl. USt.
  • länderspezifische Preisliste

Was du für den Preis bekommst

Was im Tarif enthalten ist, was in Österreich verfügbar ist und worin sich die kostenpflichtige von der kostenlosen Version unterscheidet.

iCloud+ allein oder Apple One?

iCloud+ steckt laut Apple in allen Apple-One-Abos; Apple One kombiniert es mit bis zu vier weiteren Diensten. Der typische Fehler: beides zu bezahlen, ohne es zu wollen.

iCloud+ allein oder Apple One?
EnthältiCloud+ alleinSpeicher und iCloud+-FunktionenApple OneiCloud+ und bis zu vier weitere Apple-Dienste
SpeichergrößeiCloud+ allein50 GB bis 12 TB, frei wählbarApple OneNennt die iCloud-Seite nicht
Mehr SpeicheriCloud+ alleinGrößeren Plan wählenApple OneLaut Apple mit einem zusätzlichen iCloud+-Plan kombinierbar
ProbeaboiCloud+ alleinKeines genanntApple OneMit neuem iPhone, iPad oder Mac 3 Monate kostenlos — laut Apple nur für neue und qualifizierte wiederkehrende Abonnenten
AbrechnungiCloud+ alleinMonatlichApple OneMonatlich, nach dem Probeabo

iCloud+ allein, wenn …

… du nur Speicher und die Datenschutzfunktionen willst und keine der anderen Apple-Dienste nutzt.

Apple One, wenn …

… du ohnehin mehrere Apple-Dienste zahlst — dann ist iCloud+ schon dabei.

Doppelt nur mit Absicht

Zahlst du für Apple One und zusätzlich für einen iCloud+-Plan, kannst du den iCloud+-Plan laut Apple Support verkleinern oder kündigen und den Plan aus Apple One nutzen. Sinnvoll ist beides zugleich nur, wenn du bewusst mehr Speicher willst — Apple erlaubt diese Kombination ausdrücklich.

Funktionen

Was jetzt funktioniert, was nur angekündigt ist und wie es mit anderen Diensten zusammenspielt.

Apple Intelligence und iCloud+: was gilt, was angekündigt ist

Auf der österreichischen iCloud-Seite steht ein Absatz zu Apple Intelligence, der leicht zu übersehen ist. Er trennt, was heute gilt, von dem, was erst kommt.

Heute

  • Tägliche Limits

    Für Apple-Intelligence-Funktionen mit serverseitigen Modellen gelten laut Apple Limits für die tägliche Nutzung — je nach Funktion, Anfrage und Systemrichtlinien.

  • Kameras nach Speicherplan

    Einige Apple-Intelligence-Funktionen in der Home App, etwa Videozusammenfassungen, gibt es für eine begrenzte Zahl von Kameras — abhängig vom iCloud+-Plan.

Angekündigt

ohne Datum
  • Erweiterter Zugang gegen Gebühr

    Apple schreibt: „Ein erweiterter Zugang zu diesen Features wird in Zukunft gegen eine Gebühr verfügbar sein.“ Wann, wie viel und ob über iCloud+, sagt die Seite nicht.

Kein Grund, heute größer zu kaufen

Ein angekündigter Zugang ohne Datum und Preis ist keine Funktion deines Plans. Entscheide nach dem Speicher, den du heute brauchst.

Inhalte

Was du tatsächlich zu sehen bekommst: Katalog, Sprachen, Sport und Events.

Was iCloud für dich speichert

iCloud ist weniger ein Ordner als ein Dienst im Hintergrund. Diese Bereiche füllen den Speicher:

  • iCloud Fotos

    Alle Fotos und Videos in voller Auflösung in iCloud, platzsparende Versionen auf den Geräten.

  • iCloud-Backup

    Wichtige Daten von iPhone und iPad samt Apps — automatisch, wenn das Gerät am Strom und im WLAN ist.

  • iCloud Drive

    Dateien und Ordner, erreichbar über die Dateien-App, den Finder am Mac, den Datei-Explorer unter Windows oder iCloud.com.

  • Nachrichten und Mail

    Nachrichten in iCloud werden laut Apple durchgehend verschlüsselt gesichert; dazu iCloud Mail mit deiner @icloud.com-Adresse.

Geteilte Alben sind eine Ausnahme mit eigener Logik: Zu ihnen können laut Apple auch Personen mit Android- oder Windows-Geräten beitragen. Die Geteilte Fotomediathek ist dagegen eine eigene Funktion, mit der du Fotos und Videos mit bis zu fünf anderen Personen teilst.

Wo es funktioniert

Unterstützte Geräte, Apps und Synchronisierung.

Wo iCloud+ funktioniert

Wo iCloud+ funktioniert
iPhone, iPad, MacBeispieleEinstellungen → dein Name → iCloudVorbehaltHier siehst du den Verbrauch und änderst den Plan.
Apple Vision ProBeispieleEinstellungen → dein Name → iCloudVorbehaltLaut Apple Support lässt sich der Plan auch dort ändern oder kündigen.
Windows-PCBeispieleiCloud für WindowsVorbehaltZugriff auf Fotos und Dateien; Upgrade und Downgrade ebenfalls möglich.
Jeder BrowserBeispieleiCloud.comVorbehaltAnschauen, verwalten, bearbeiten und teilen, auf jedem Gerät.
AndroidBeispieleGeteilte AlbenVorbehaltBeitragen ja; eine eigene iCloud-Backup-Funktion für Android nennt Apple nicht.

Konto und Bedingungen

Teilen, Speicherlimits, Kündigung und was mit deinen Dateien passiert.

Konto und Kauf

  • iCloud+ gehört zu deinem Apple Account; 5 GB bekommst du kostenlos, sobald du dich zum ersten Mal auf einem Apple-Gerät anmeldest.
  • Upgraden kannst du laut Apple Support auf iPhone, iPad, Mac oder PC; danach wird monatlich abgerechnet.
  • Bezahlt wird mit Kredit- oder Debitkarte oder mit Guthaben im Apple Account. Reicht das Guthaben nicht, wird der Rest in Rechnung gestellt.
  • Apple-Store-Geschenkkarten nimmt Apple für iCloud+ nicht an.
  • Je nach Land oder Region hast du laut Apple womöglich Anspruch auf zusätzliche Vorteile — welche das in Österreich sind, nennt die Seite nicht.

Das Abo eines Familienmitglieds kündigst du nicht

Apple schreibt es ausdrücklich: „Du kannst das Abonnement eines Familienmitglieds nicht kündigen.“ Steht auf dem Beleg der Account eines Familienmitglieds, muss diese Person selbst kündigen.

Abrechnung, Wechsel und Erstattung

Abrechnung, Wechsel und Erstattung
AbrechnungSo funktioniert esMonatlich
SteuerSo funktioniert esLaut Apple in den Preisen der Euro-Zeile enthalten
UpgradeSo funktioniert esAuf iPhone, iPad, Mac oder PC
Downgrade oder KündigungSo funktioniert esWirkt nach Ablauf des aktuellen Abrechnungszeitraums
Anteilige ErstattungSo funktioniert esIn Ländern, in denen das Gesetz sie vorschreibt
Kürzlich geändertSo funktioniert esInnerhalb von 14 Tagen an Apple wenden, um eine Erstattung zu beantragen
Ohne Apple-GerätSo funktioniert esKündigen laut Apple auch online möglich
Apple erstattet anteilig nur dort, wo das Gesetz es verlangt. Was das österreichische Recht für online geschlossene Verträge vorsieht, steht unten in den Fragen zum Rücktrittsrecht.

Downgrade, Kündigung und Geld zurück

iCloud+ ist ein Monatsabo ohne Mindestlaufzeit. Verkleinern oder kündigen kannst du jederzeit in den Einstellungen; die Änderung greift laut Apple nach Ablauf des aktuellen Abrechnungszeitraums. Danach gilt der kleinere Plan — oder die kostenlosen 5 GB.

Am iPhone oder iPad (iOS 18.4 und neuer)

Einstellungen öffnen, auf deinen Namen tippen, dann auf „Abonnements“ und unter „Aktiv“ auf „iCloud+“. „Abo kündigen“ beendet den Plan, „Alle Pläne anzeigen“ führt zum Downgrade. So steht es im Apple Support für Österreich.

Am Mac, am Windows-PC oder ohne Apple-Gerät

Am Mac über die Systemeinstellungen und iCloud, am PC über iCloud für Windows. Hast du kein Apple-Gerät mehr, lässt sich das Abo laut Apple auch online kündigen.

Was du auf der Tarifkarte immer prüfen solltest

  • Welcher Plan danach gilt
  • Ob dein Speicher hineinpasst
  • Wann die Änderung greift

Zurück auf 5 GB heißt: Funktionen weg

Wer auf den kostenlosen Plan zurückgeht, verliert laut Apple „E-Mail-Adresse verbergen“, Privat-Relay, Apple Einladungen und HomeKit Secure Video. Und passt dein Speicher nicht mehr hinein, synchronisiert iCloud nicht mehr, und Backups werden nicht abgeschlossen.

Speicherlimits und was passiert, wenn er voll ist

Bei iCloud gibt es keine Nachrichtenlimits wie bei einem Chat-Dienst — die Grenze ist der Speicher. Wird er zu klein, beschreibt Apple die Folgen genau.

Speicherlimits und was passiert, wenn er voll ist
KostenlosLimit5 GBWovon es abhängtMit jedem Apple Account
iCloud+Limit50 GB bis 12 TBWovon es abhängtMonatlich abgerechnet
Speicher überschrittenLimitKeine SynchronisierungWovon es abhängtDaten werden in iCloud weder synchronisiert noch aktualisiert
iCloud-BackupLimitWird nicht abgeschlossenWovon es abhängtBis du Platz schaffst oder mehr Speicher kaufst
DanachLimitLäuft wieder anWovon es abhängtLaut Apple, sobald die Kapazität reicht
HomeKit Secure VideoLimit1 / 5 / unbegrenztWovon es abhängtKameras je nach Plan: 50 GB / 200 GB / ab 2 TB
GeräteLimitTeils bis zu 10Wovon es abhängtLaut Apple ist der Zugang zu einigen Services auf 10 Geräte beschränkt
Aktueller VerbrauchLimitIn den EinstellungenWovon es abhängtEinstellungen → dein Name → iCloud

Ein Downgrade wirkt erst später — die Folgen aber sofort danach

Laut Apple Support greift ein Downgrade oder eine Kündigung nach Ablauf des aktuellen Abrechnungszeitraums. Ab dann zählt nur noch der neue Plan: Passt dein Speicher nicht hinein, bleiben Backups unvollständig. Apple rät, vorher alles herunterzuladen oder zu entfernen, was über den neuen Plan hinausgeht.

Tarife und Bedingungen

Für wen die einzelnen Tarife gedacht sind und welche Bedingungen sie voraussetzen.

Mit der Familie teilen

Jeden iCloud+-Plan kannst du ohne Aufpreis mit bis zu fünf anderen Personen in deiner Familienfreigabe-Gruppe teilen. Laut Apple bleiben die Dateien, Dokumente und persönlichen Informationen jeder Person dabei privat und getrennt — geteilt wird der Platz, nicht der Inhalt.

Wie viele
Du und bis zu fünf andere Familienmitglieder
Voraussetzung
Eine Familienfreigabe-Gruppe; die Speicherfreigabe muss kurz eingerichtet werden
Was geteilt wird
Der Speicher und die iCloud+-Funktionen
Was privat bleibt
Fotos, Dateien und persönliche Informationen jeder Person
Geteilte Fotomediathek
Eigene Funktion: Fotos mit bis zu fünf anderen Personen teilen
Kündigen für andere
Nicht möglich — jedes Abo kündigt, wer es bezahlt

Geteilter Speicher heißt geteilte Grenze

Alle nutzen denselben Plan. Wird er voll, betrifft das auch die Backups der anderen. Die Geteilte Fotomediathek ist etwas anderes als der geteilte Speicher: Dort teilst du bewusst Fotos, beim Speicher nur den Platz.

Datenschutz, Barrierefreiheit und Transparenz

Welche Daten du verwalten kannst, wie die Hilfsfunktionen arbeiten und was der Anbieter offenlegt.

Datenschutz: was iCloud+ dazugibt und was für alle gilt

Ein Teil der Datenschutzfunktionen gehört zum Abo, ein anderer gilt für jeden Apple Account. Beides wird oft verwechselt.

  • iCloud Privat-Relay (iCloud+)

    Hindert Websites und Netzwerkanbieter beim Surfen mit Safari daran, aus IP-Adresse, Standort und Verlauf ein Profil zu erstellen. Laut Apple nicht in allen Ländern verfügbar, und manche Websites verlangen dann zusätzliche Schritte beim Anmelden.

  • „E-Mail-Adresse verbergen“ (iCloud+)

    Zufällige, einmalige Adressen, die an dein Postfach weiterleiten — du kannst sogar antworten, ohne die echte Adresse zu zeigen.

  • Eigene E-Mail-Domain (iCloud+)

    Deine iCloud-Mail mit einer eigenen Domain.

  • Standardmäßiger Datenschutz (alle Accounts)

    Die Voreinstellung: Daten sind verschlüsselt, Apple verwahrt die Schlüssel und kann bei der Wiederherstellung helfen. 15 Datenkategorien, etwa Passwörter und Gesundheitsdaten, sind immer Ende-zu-Ende verschlüsselt.

  • Erweiterter Datenschutz (alle Accounts, optional)

    Erhöht die Ende-zu-Ende-verschlüsselten Kategorien auf 25, darunter iCloud-Backup, Fotos und Notizen. Verlierst du den Zugang, kann Apple nicht helfen — du brauchst Gerätecode, Wiederherstellungskontakt oder -schlüssel.

  • Was nie Ende-zu-Ende ist

    iCloud Mail, Kontakte und Kalender sind laut Apple auch mit erweitertem Datenschutz nur bei der Übertragung und auf dem Server verschlüsselt.

Wer den erweiterten Datenschutz einschaltet, muss vorher mindestens einen Wiederherstellungskontakt oder -schlüssel einrichten und alle Geräte aktualisieren. Das ist Absicht: Danach hat Apple die Schlüssel nicht mehr.

Was wir nicht behaupten

Diese Sätze über iCloud+ hört man oft. Daneben steht, was apple.com/at und der Apple Support für Österreich sagen.

  • Die Datenschutzfunktionen gibt es erst in den großen Plänen.

    Nein. Privat-Relay, „E-Mail-Adresse verbergen“, eigene Domain und Apple Einladungen sind laut Apple Support in jedem iCloud+-Plan enthalten, schon ab 50 GB.

  • Die Familie sieht meine Fotos, wenn wir den Speicher teilen.

    Nein. Dateien und persönliche Informationen bleiben laut Apple privat und getrennt. Fotos teilst du nur, wenn du die Geteilte Fotomediathek oder geteilte Alben nutzt.

  • Mit iCloud+ ist alles Ende-zu-Ende verschlüsselt.

    Nicht automatisch. Die Voreinstellung ist der standardmäßige Datenschutz; den erweiterten musst du selbst einschalten. Mail, Kontakte und Kalender sind auch dann nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt.

  • Privat-Relay ist ein VPN.

    Apple beschreibt es als Schutz beim Surfen mit Safari: Websites und Netzwerkanbieter sollen kein Profil aus IP-Adresse, Standort und Verlauf bilden können. Es gilt für Safari und ist nicht in allen Ländern verfügbar.

  • Ein Downgrade löscht, was nicht mehr passt.

    Apple beschreibt es anders: Die Daten werden nicht mehr synchronisiert, und Backups werden nicht abgeschlossen — bis wieder genug Platz da ist.

  • Die Preise enthalten keine Steuer.

    Die österreichischen Beträge entsprechen der Euro-Zeile in Apples Preistabelle, und für sie gilt laut Apple: „Die Steuern sind in allen Preisen für dieses Land oder diese Region enthalten.“

  • Steht auf der Seite kein Preis, gibt es den Dienst in Österreich nicht.

    Nicht unbedingt. Häufiger heißt es, dass der Anbieter ihn nicht veröffentlicht oder dass wir für Österreich noch keinen Preis mit Quelle und Datum gefunden haben. Verfügbarkeit und veröffentlichter Preis sind zwei verschiedene Dinge.

  • Ein Jahresabo ist immer günstiger.

    Günstiger als monatlich ist es nur, wenn du es bis zum Ende nutzt: Das ganze Jahr wird auf einmal bezahlt, und eine Kündigung erstattet den ungenutzten Teil nicht. Außerdem ist nicht jedes Angebot mit zwölf Monaten ein Jahresabo — oft zahlst du monatlich und bist nur zwölf Monate gebunden.

  • Wenn du die App löschst, ist das Abo gekündigt.

    Nein. Die Zahlung stoppt erst die Kündigung in dem Konto, über das du das Abo abgeschlossen hast. Die App verschwindet vom Handy, die Abbuchung bleibt.

  • Was in Deutschland gilt, gilt auch in Österreich.

    Nicht unbedingt, auch wenn Sprache und Währung gleich sind. Netflix bietet in Österreich zum Beispiel kein Abo mit Werbung an, in Deutschland schon, und manche Anbieter verlangen in Euro-Ländern je nach Land unterschiedliche Beträge. Deshalb übernehmen wir für Österreich keine Daten aus Deutschland.

  • Der angezeigte Preis ist immer der Endpreis.

    Nicht immer. Einige Anbieter — etwa mehrere VPN-Dienste — nennen ihre Preise ohne USt. und rechnen sie erst an der Kasse dazu; andere verrechnen in US-Dollar, und den Eurobetrag auf deinem Konto bestimmt dann der Kurs deiner Bank. Für digitale Abos gilt in Österreich in der Regel die USt. von 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

Die Liste ist kein Vorwurf an Apple — es sind verbreitete Vereinfachungen. Findest du bei uns etwas, das nicht zur offiziellen Quelle passt, sag es uns: Wir korrigieren es und nennen die Quelle.

Welche Größe für welchen Fall

  • Ein iPhone

    50 GB reichen oft für Backup, Nachrichten und Fotos einer Person.

    Kompromiss: Wer viel filmt, landet schnell bei 200 GB.

  • Paar oder kleine Familie

    200 GB, geteilt über die Familienfreigabe.

    Kompromiss: Alle Backups teilen sich denselben Platz.

  • Familie mit Fotoarchiv

    2 TB — und HomeKit Secure Video für beliebig viele Kameras.

    Kompromiss: Der Sprung von 200 GB auf 2 TB ist groß.

  • Medienarchiv und Projekte

    6 oder 12 TB, laut Apple für Kreative und große Archive.

    Kompromiss: Beim Verkleinern musst du vorher auslagern.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Steuer im Preis

    Laut Apple enthalten — der Betrag auf der Seite ist der, den du zahlst.

  • Funktionen in jeder Größe

    Privat-Relay und „E-Mail-Adresse verbergen“ schon ab 50 GB.

  • Familie ohne Aufpreis

    Bis zu fünf weitere Personen, Dateien bleiben getrennt.

  • Fünf Größen

    Von 50 GB bis 12 TB.

Nachteile

  • Nur monatlich

    Ein Jahresabo für iCloud+ nennt Apple nicht.

  • Großer Sprung

    Von 200 GB direkt auf 2 TB.

  • Zu klein stoppt Backups

    Nach einem Downgrade ohne Aufräumen.

  • Auf Apple ausgerichtet

    Unter Android nur über geteilte Alben und iCloud.com nutzbar.

iCloud+ unter den Speicher-Abos in Österreich

Wir vergleichen Bedingungen. Die Preise stehen auf den Seiten der Anbieter.

Seite für Österreich
apple.com/at
Kostenloser Speicher
5 GB
Teilen
Mit bis zu 5 anderen Familienmitgliedern
Laufzeit
Monatlich
Steuer im angezeigten Preis
Laut Apple enthalten

Wenn du Apple-Geräte nutzt — iCloud+

Backups laufen automatisch, die Datenschutzfunktionen stecken in jedem Plan, die Steuer im Preis.

Wenn dein Alltag in Gmail und Android läuft — Google One

Ein Speicher für Gmail, Drive und Fotos, auch als Jahresabo — ab 2 TB mit Gemini.

Wenn du im Microsoft-Umfeld arbeitest — Microsoft 365

Monatlich oder jährlich; das Einzelabo heißt in Österreich „Microsoft 365 Single“.

Unser Fazit

iCloud+ ist für Apple-Nutzer der einfachste Weg zu mehr Speicher: Die Steuer ist laut Apple im Preis, alle Datenschutzfunktionen stecken schon im kleinsten Plan, und die Familie nutzt ohne Aufpreis mit. Zwei Dinge solltest du wissen. Apple rechnet nur monatlich ab. Und ein Plan, der zu klein wird, stoppt die Backups — beim Verkleinern räumst du also vorher auf.

Wähle es, wenn

du iPhone oder iPad sicherst und die 5 GB kostenlos voll sind.

Überleg es dir, wenn

du schon Apple One zahlst — iCloud+ ist dort bereits enthalten.

Lass es, wenn

du vor allem Android oder Windows nutzt; dann ist ein Speicher ohne Apple-Bindung einfacher.

Google One gibt es auch als Jahresabo und mit 15 GB kostenlos, sagt aber nichts zur Steuer im Preis. Microsoft 365 heißt in Österreich „Single“ statt „Personal“ und ist monatlich oder jährlich zu haben.

iCloud+-Preise in Österreich

Die fünf Speicherpläne so, wie sie auf apple.com/at stehen.

Welche Größe du brauchst

Die Beträge sind Monatspreise — Apple rechnet iCloud+ laut Support monatlich ab. Sie entsprechen der Euro-Zeile in Apples Preistabelle, und die trägt die Fußnote: „Die Steuern sind in allen Preisen für dieses Land oder diese Region enthalten.“ Bezahlt wird mit Kredit- oder Debitkarte oder mit dem Guthaben deines Apple Account; Apple-Store-Geschenkkarten nimmt Apple für iCloud+ nicht an.

iCloud+: Aktionen und Rabatte

Geprüfte Aktionen oder Rabattcodes für iCloud+ haben wir derzeit nicht. Sobald der Anbieter welche veröffentlicht und wir sie geprüft haben, stehen hier Datum und Bedingungen — erfundene Gutscheine zeigen wir nicht.

Preis und Aktionen beobachten

iCloud+ kostenlos testen

Eine kostenlose Testphase für iCloud+ haben wir auf der Seite des Anbieters derzeit nicht gesehen. Sobald es eine gibt, vermerken wir sie hier und in der Liste der kostenlosen Testphasen.

Alle kostenlosen Testphasen

So zahlst du für iCloud+ weniger

  • „200 GB“ für bis zu 6 Personen: € 2,99/Monat, € 0,50 pro Person.
  • „12 TB“ für bis zu 6 Personen: € 59,99/Monat, € 10,00 pro Person.
  • „6 TB“ für bis zu 6 Personen: € 29,99/Monat, € 5,00 pro Person.
  • „2 TB“ für bis zu 6 Personen: € 9,99/Monat, € 1,67 pro Person.
  • „50 GB“ für bis zu 6 Personen: € 0,99/Monat, € 0,17 pro Person.

Vergleiche den Preis mit Alternativen: Preis von Dropbox Plus · Preis von Proton Drive · Preis von Google One

Wir zeigen nur offizielle Wege des Anbieters — ohne geteilte Konten und ohne Regionswechsel.

Kundenservice

Kontaktwege, die der Anbieter nennt:

  • E-Mail oder Formular
  • Telefon

Quelle: support.apple.com/de-at

Wem dieser Dienst gehört

Gehört zu „Apple Distribution International Ltd.“.

Derselbe Eigentümer hat in unserem Katalog auch: Apple Music.

Der Vertrag wird mit einem Unternehmen geschlossen, das in Irland eingetragen ist.

Wer in Europa lebt, schließt den Vertrag mit einem irischen Unternehmen; die US-Muttergesellschaft ist nicht Vertragspartei. Praktisch heißt das: Bei einem Streit gilt das Recht eines EU-Staates.

„To: Apple Distribution International Ltd., Hollyhill Industrial Estate, Hollyhill, Cork, Republic of Ireland"

Quelle: www.apple.com/legal/internet-services/icloud/en/terms.html

Häufige Fragen

Fünf: 50 GB, 200 GB, 2 TB, 6 TB und 12 TB. Dazu kommen die 5 GB, die jeder Apple Account kostenlos hat.

Ja. Die österreichischen Beträge entsprechen der Euro-Zeile in Apples Preistabelle, und für diese Zeile schreibt Apple: „Die Steuern sind in allen Preisen für dieses Land oder diese Region enthalten.“

Laut Apple Support wird iCloud+ nach dem Upgrade monatlich abgerechnet. Ein Jahresabo nennt Apple nicht.

Dieselben wie die großen: iCloud Privat-Relay, „E-Mail-Adresse verbergen“, eigene E-Mail-Domain, Apple Einladungen und HomeKit Secure Video für eine Kamera. Mehr Kameras gibt es erst ab 200 GB.

Ja, jeden Plan ohne Aufpreis mit bis zu fünf anderen Personen in deiner Familienfreigabe-Gruppe. Dateien und persönliche Informationen bleiben dabei privat und getrennt.

Laut Apple werden deine Daten in iCloud dann weder synchronisiert noch aktualisiert, und iCloud-Backups werden nicht abgeschlossen. Beides läuft wieder an, sobald du mehr Platz schaffst oder kaufst.

Ja, in allen Apple-One-Abos. Für mehr Speicher lässt sich laut Apple zusätzlich ein iCloud+-Plan kombinieren.

Ja: Auf Apples Liste der Länder, in denen iCloud Privat-Relay verfügbar ist, steht Österreich.

Eine optionale Einstellung für jeden Apple Account: Sie erhöht die Ende-zu-Ende-verschlüsselten Datenkategorien von 15 auf 25, darunter iCloud-Backup, Fotos und Notizen. Apple kann dir danach nicht mehr bei der Wiederherstellung helfen.

Teilweise: über iCloud.com in jedem Browser und mit iCloud für Windows. Zu geteilten Alben können laut Apple auch Android-Geräte beitragen.

Mit Kredit- oder Debitkarte oder mit Guthaben im Apple Account. Apple-Store-Geschenkkarten nimmt Apple für iCloud+ nicht an.

Schau zuerst, wer das Geld abbucht — davon hängt ab, wo du kündigst. Hast du in einer App abgeschlossen, läuft die Zahlung meist über dein Google-Konto oder deinen Apple Account. Sieh in deinen Abos bei Google Play nach, am iPhone unter „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“, und zwar mit genau dem Konto, mit dem du bezahlt hast. Findest du das Abo dort nicht, rät Apple, in deinen E-Mails nach „Beleg von Apple“ oder „Rechnung von Apple“ zu suchen: Auf dem Beleg steht, welcher Account verwendet wurde. Gibt es keinen Beleg von Apple, hast du das Abo laut Apple womöglich bei einem anderen Unternehmen abgeschlossen — welches, zeigt dein Kontoauszug oder deine Kreditkartenabrechnung.

Öffne am Android-Gerät deine Abos bei Google Play, wähle das Abo aus, tippe auf „Abo kündigen“ und folge der Anleitung. Am Computer geht es über play.google.com/store/account/subscriptions: beim Abo „Verwalten“ → „Abo kündigen“ → einen Grund auswählen → „Weiter“. So beschreibt es die Google-Hilfe. Willst du nur eine Pause, bieten manche Apps „Zahlungen aussetzen“ an — laut Google für eine Woche bis drei Monate, beginnend am Ende des laufenden Abrechnungszeitraums. Das Abo selbst bleibt dabei bestehen.

Am iPhone: „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“ → das Abo antippen → „Abo kündigen“. Achte auf die Wörter: Das Menü heißt „Abonnements“, der Button „Abo kündigen“, und womöglich musst du nach unten scrollen, um ihn zu finden. Wird keine Taste zum Kündigen angezeigt oder ist ein Ablaufhinweis in roter Schrift zu sehen, ist das Abo laut Apple bereits gekündigt. Ein Probeabo solltest du laut Apple mindestens 24 Stunden vor Ablauf der Probezeit kündigen.

Nein. Google schreibt es als eigenen Hinweis: „Wenn Sie die App deinstallieren, wird Ihr Abo nicht gekündigt.“ Bezahlt wird weiter, bis du in dem Konto kündigst, über das du das Abo abgeschlossen hast.

Dann kündigst du bei diesem Anbieter; auf der Seite des Dienstes gibt es dafür oft keinen Button. Apple sagt es ausdrücklich: Bei einem Abo, das du über deinen Mobilfunkanbieter oder einen anderen Anbieter erhalten hast, wendest du dich an diesen. In Österreich ist das häufig: Magenta TV ist laut Magenta „nur mit einem Internet- oder Smartphonetarif möglich“, A1 Xplore TV braucht einen Anschluss von A1, und über A1 Select zahlst du bei A1 für einen „Slot“ mit Netflix, Disney+, HBO Max, CANAL+ oder A1 TV Stream. Ist das TV-Paket mit Internet oder Telefon gebündelt, gilt das Telekommunikationsgesetz für das ganze Paket: Die Mindestlaufzeit darf höchstens 24 Monate betragen und die Kündigungsfrist höchstens einen Monat — eine vereinbarte Mindestlaufzeit gilt aber weiter.

Nein. Apple schreibt: „Du kannst das Abonnement eines Familienmitglieds nicht kündigen.“ Steht auf dem Beleg der Account eines Familienmitglieds, bitte diese Person, das Abo zu kündigen. Steht dort ein anderer Account von dir, meldest du dich mit diesem an und kündigst dort.

Grundsätzlich ja. Nach § 11 FAGG kannst du von einem Vertrag, den du im Fernabsatz — etwa online — geschlossen hast, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücktreten; bei Dienstleistungen zählt die Frist ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Hat dich der Anbieter über das Rücktrittsrecht nicht informiert, verlängert sich die Frist um zwölf Monate (§ 12 FAGG). Hast du verlangt, dass die Leistung schon während der Frist beginnt, zahlst du beim Rücktritt einen anteiligen Betrag (§ 16 Abs. 1 FAGG); für digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, zahlst du nichts (§ 16 Abs. 3 FAGG).

Bei einem Streaming-Abo nicht. Der Gerichtshof der EU hat am 9. Juli 2026 in einem Verfahren gegen Sky Österreich entschieden (C-234/25): Ein Streaming-Abo mit Empfehlungen, Listen und wechselndem Katalog ist eine digitale Dienstleistung, deshalb lässt sich das Rücktrittsrecht nicht ausschließen; wer zurücktritt, zahlt einen anteiligen Betrag. Bei anderen digitalen Inhalten entfällt das Rücktrittsrecht nur, wenn drei Bedingungen zusammen erfüllt sind: Du hast dem sofortigen Beginn ausdrücklich zugestimmt, du hast bestätigt, dass du damit das Rücktrittsrecht verlierst, und der Anbieter hat dir das auf einem dauerhaften Datenträger bestätigt (§ 18 Abs. 1 Z 11 FAGG).

Eine Pflicht, die ab 1. Oktober 2026 gilt (§ 13a FAGG): Für Verträge, die du online abschließt, muss der Anbieter eine Funktion anbieten, die mit „Vertrag widerrufen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung beschriftet und während der gesamten Rücktrittsfrist erreichbar ist; bestätigt wird mit „Widerruf bestätigen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung. Sie gilt für Verträge, die nach dem 30. September 2026 geschlossen werden. Gedacht ist sie für den Rücktritt innerhalb der Frist — ein Abo, das schon länger läuft, kündigst du damit nicht.

Wenn dein Schweigen als Zustimmung gelten soll, ja: Eine solche Klausel bindet dich nur, wenn dich der Anbieter zu Beginn der dafür vorgesehenen Frist besonders auf die Bedeutung deines Verhaltens hinweist und du eine angemessene Frist für eine ausdrückliche Erklärung hast (§ 6 Abs. 1 Z 2 KSchG). Das Portal konsumentenfragen.at des Sozialministeriums verbindet diese Regel ausdrücklich mit der automatischen Vertragsverlängerung, und der OGH hat sie im Verfahren gegen PE Digital (Parship, ElitePartner) bestätigt. Bei Internet- und Handyverträgen muss dich der Anbieter vor dem Ende der Mindestlaufzeit oder einer automatischen Verlängerung auf einem dauerhaften Datenträger informieren (§ 135 Abs. 6 TKG 2021). Für die Kündigung selbst darf der Anbieter keine strengere Form als die Schriftform verlangen (§ 6 Abs. 1 Z 4 KSchG).

Nein. Google schreibt: „Wenn Sie ein Abo kündigen, können Sie es für den bereits bezahlten Zeitraum weiterhin nutzen.“ Umgekehrt holt eine Kündigung gleich nach der Zahlung das Geld für diesen Zeitraum nicht zurück, sie verhindert nur die nächste Abbuchung; innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss gibt es dafür den Rücktritt. Ob die Kündigung durch ist, siehst du in der Liste: Am iPhone fehlt dann die Taste zum Kündigen, oder ein Ablaufhinweis in roter Schrift ist zu sehen; bei Google Play bietet ein gekündigtes Abo laut Google-Hilfe „Erneut abonnieren“ an.

Manchmal, aber nicht garantiert. Schick die Anfrage dorthin, wo du bezahlt hast — in den Store oder zum Anbieter. Google schreibt: „Die meisten Apps im Play Store stammen nicht von Google, sondern von Drittentwicklern.“ Der Entwickler kann bei Problemen mit Käufen helfen und nach seinen Richtlinien und den geltenden Gesetzen erstatten. Eine Belastung, die weder von dir noch von jemandem stammt, den du kennst, meldest du laut Google innerhalb von 120 Tagen nach der Transaktion. Teilweise Erstattungen für Abos führt Google als eigene Regel nur für Deutschland, Frankreich und Israel — Österreich steht nicht auf dieser Liste.

Nein, das sind zwei getrennte Schritte, die man leicht verwechselt. Das Löschen des Kontos entfernt deine Daten, stoppt aber keine Zahlung, wenn du das Abo über einen App-Store abgeschlossen hast: Dort läuft es unabhängig vom Konto weiter. Die richtige Reihenfolge ist deshalb: zuerst dort kündigen, wo du bezahlst, prüfen, ob die Kündigung durch ist, und erst dann das Konto löschen.

Meist endet nur der Zugang zu den Inhalten, das Konto bleibt: Verlauf, Einstellungen und Gespeichertes sind noch da, und wenn du später zurückkommst, fängst du nicht bei null an. Ein Gesetz verlangt das aber nicht — es ist eine Entscheidung des Dienstes, und die Daten können nach einiger Zeit auch gelöscht werden. Ist dir etwas davon wichtig, exportiere es vor dem Ende des Abos; danach ist ein Export womöglich nur noch mit einem bezahlten Abo möglich.

Ja, das regelt EU-Recht. Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kannst du eine Kopie der über dich gespeicherten Daten verlangen, ihre Löschung und ihre Herausgabe in einem maschinenlesbaren Format, um sie anderswohin mitzunehmen. Auf den Antrag muss in der Regel innerhalb eines Monats geantwortet werden. Schick ihn an den Anbieter selbst; antwortet er nicht oder lehnt er ab, kannst du dich in Österreich an die Österreichische Datenschutzbehörde wenden. Das Recht hast du also — dass der Anbieter es rasch und gut erfüllt, können wir nicht versprechen.

Verlässlich nur auf dem Kontoauszug. Der Betrag dort kann vom Preis auf der Seite abweichen, meist aus einem von drei Gründen: Ein Einführungspreis ist ausgelaufen; der Anbieter nennt seine Preise ohne USt. und rechnet sie erst an der Kasse dazu, wie mehrere VPN-Dienste; oder er verrechnet in US-Dollar, und den Eurobetrag bestimmt der Kurs deiner Bank. Die USt. richtet sich bei digitalen Abos nach deinem Wohnsitz — in Österreich sind es in der Regel 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

So arbeiten wir

Diese Seite ist ein Vergleich, keine Werbung. Zu jeder Aussage steht, woher sie stammt.

Österreichische Seiten zuerst

Preise und Pläne lesen wir auf apple.com/at, Regeln im Apple Support für Österreich — nicht auf der deutschen oder der US-Seite.

Abo-Funktion oder Account-Funktion

Privat-Relay gehört zu iCloud+, der erweiterte Datenschutz zu jedem Apple Account. Wir trennen das, damit du nicht für etwas zahlst, das du schon hast.

Angekündigt ist nicht verfügbar

Was Apple ohne Datum und Preis ankündigt, führen wir getrennt und nicht als Teil deines Plans.

Produktfakten sind überall gleich, Marktfakten nicht

Wie viele Bildschirme ein Tarif erlaubt, wie viele Geräte ein Konto zulässt, wie viele Server ein Netz hat — das hängt nicht vom Land ab, und auf unseren Seiten stehen diese Zahlen in jeder Sprache gleich; ein eigenes Werkzeug prüft das. Preis, Aktionen, Verfügbarkeit und die Sprache der Oberfläche sind dagegen Marktfragen, und die übernehmen wir nie aus einem anderen Land.

Eine Liste lässt sich prüfen, ein Zahlungsfenster nicht

Veröffentlicht ein Dienst die Liste seiner Länder, können wir sagen, ob Österreich darauf steht — die Liste ist für alle gleich. Was die Zahlungsseite in Österreich anzeigt, lässt sich aus einem anderen Land nicht zuverlässig prüfen. Dort schreiben wir „vor dem Bezahlen prüfen“ und tun nicht so, als wüssten wir es.

Eine leere Stelle bleibt leer

Ist ein Abschnitt hier kürzer als anderswo, haben wir für diesen Markt keine Daten — dem Produkt fehlt deshalb nichts. Wir füllen die Lücke nicht mit allgemeinem Text, nur damit die Seite vollständiger wirkt.

Drei Antworten statt einer

Wir unterscheiden „gibt es nicht“, „veröffentlicht der Anbieter nicht“ und „haben wir nicht gefunden“. Das sind drei verschiedene Dinge; würden wir sie vermischen, stünde unsere eigene Wissenslücke als Nachteil beim Produkt.

Ein ungeprüfter Preis wird nicht angezeigt

Hat ein Betrag keine Quelle und kein Datum, zeigen wir ihn nicht. Eine leere Stelle ist ehrlicher als eine Zahl, die nur richtig aussieht — und Preise ändern sich öfter, als Artikel aktualisiert werden.

Daten für Österreich, keine Übersetzung

Diese Seite ist keine Übersetzung einer anderen Sprachfassung. Dass in Österreich wie in Deutschland in Euro bezahlt wird, heißt auch nicht, dass Tarife und Preise gleich sind — deshalb übernehmen wir keine Daten aus Deutschland oder einem anderen Euro-Land. Wo wir für Österreich nichts haben, sagen wir das offen.

Affiliate-Links sind direkt am Link gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben. Die Provision beeinflusst nicht, was wir schreiben, und du erfährst es schon vor dem Klick.

Fehler korrigieren wir sichtbar

Haben wir etwas falsch geschrieben, korrigieren wir es und halten fest, was sich geändert hat. Bei einer stillen Korrektur würdest du nie erfahren, dass du dich einmal auf eine falsche Angabe verlassen hast.

So prüfen wir die Daten

Ist hier etwas veraltet, sag es uns — wir korrigieren es und vermerken das Datum.

Die Reihenfolge im Vergleich ergibt sich aus der Art des Dienstes, nicht aus der Höhe einer Provision.

Ein Teil der Links zu den Anbietern sind Affiliate-Links: Schließt du darüber ein Abo ab, können wir eine Provision bekommen. An den Preisen und an der Reihenfolge im Vergleich ändert das nichts. Affiliate-Links sind immer direkt am Link gekennzeichnet.

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