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Cloud-Speicher in Österreich

Google One: Speicher für Gmail, Drive und Fotos — und was er wirklich kostet

Google One ist das Speicher-Abo für dein Google-Konto: Der Platz gilt gemeinsam für Gmail, Google Drive und Google Fotos. Auf der Seite für Österreich stehen drei bezahlte Stufen — Basic mit 100 GB, Google AI Plus mit 2 TB und Google AI Pro mit 5 TB —, jede monatlich oder jährlich und jede teilbar mit bis zu fünf weiteren Personen. Die beiden größeren Stufen enthalten zusätzlich Gemini.

  • Ein Speicher für drei Dienste. Gmail, Drive und Fotos teilen sich denselben Platz — du musst nicht für jeden Dienst einzeln aufstocken.
  • Teilen mit bis zu fünf Personen. Bei jeder Stufe; die Dateien der anderen bleiben dabei privat.
  • Jahresabo mit Ersparnis. Die Seite wirbt mit „Bis zu 16 % sparen“, wenn du jährlich zahlst.
  • KI ab 2 TB dabei. Google AI Plus (2 TB) und Google AI Pro (5 TB) bringen Gemini mit doppelten bzw. vierfachen Limits.
  • Keine Datenlöschung beim Kündigen. Deine Dateien bleiben; nur der zusätzliche Platz endet mit dem bezahlten Zeitraum.

Das Wichtigste vor dem Bezahlen

Die 15 GB, die jedes Google-Konto kostenlos hat, kommen nicht dazu — sie sind im Speicher des Abos enthalten. Und wer später kündigt, während mehr als 15 GB belegt sind, bekommt die Folgen zuerst in Gmail zu spüren: Laut Google-Hilfe kannst du dann keine Nachrichten mehr senden oder empfangen.

Tomas StankevičiusAktualisiert am 2026-10-14Fakten von der Google-One-Seite für Österreich und aus der Google-One-Hilfe

Kurz gesagt

Bezahlte Stufen
Basic (100 GB), Google AI Plus (2 TB), Google AI Pro (5 TB)
Kostenlos
15 GB pro Google-Konto — im Abo enthalten, nicht zusätzlich
Gilt für
Gmail, Google Drive und Google Fotos gemeinsam
Teilen
Mit bis zu 5 weiteren Personen im selben Land
Laufzeit
Monatlich oder jährlich („Bis zu 16 % sparen“)
Gemini
Ab Google AI Plus (2 TB)
Kündigung
Jederzeit, gilt ab Ende des bezahlten Zeitraums
Steuer auf der Seite
Wird nicht erwähnt

Welche Vorteile dir zustehen, hängt laut Google-Hilfe von deiner Rechnungsadresse ab.

Preise mit Quelle

Jeder Preis hat eine Quelle.

Speicher heißt Gesamtspeicher

Wir schreiben dazu, dass die kostenlosen 15 GB im Abo stecken und nicht obendrauf kommen.

Die Folgen einer Kündigung

Was bei vollem Speicher mit Gmail, Drive und Fotos passiert, steht hier — nicht erst im Kleingedruckten.

Affiliate-Links gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben und nicht irgendwo am Seitenende.

Kurzfazit

Google One ist dann eine einfache Entscheidung, wenn dein Google-Konto voll wird: Ein Abo erweitert Gmail, Drive und Fotos auf einmal, und bis zu fünf Personen können den Platz mitnutzen, ohne die Dateien der anderen zu sehen. Die eigentliche Frage ist die Größe. Basic mit 100 GB ist reiner Speicher, ab 2 TB kommt Gemini dazu — und wer später wieder auf 15 GB zurückfällt, muss vorher aufräumen, sonst nimmt Gmail keine Mails mehr an.

Ein Abo für drei Dienste und die Familie

Gmail, Drive und Fotos teilen sich den Speicher, bis zu fünf weitere Personen können mitnutzen.

Nach der Kündigung wird es eng

Liegt dein Speicher über 15 GB, stoppen Gmail, Drive und Fotos das Speichern neuer Inhalte.

Wir empfehlen vor allem:
Wer Fotos vom Handy in Google Fotos sichert und dessen Konto an die 15-GB-Grenze stößt.
Mit Vorbehalt:
Wer eigentlich nur KI will: Dann ist die Frage eher Plus oder Pro als Speichergröße.

Für wen sich Google One lohnt — und für wen nicht

Ich würde zuerst schauen, wie voll dein Konto heute ist und wer es mitnutzen soll.

Passt gut

  • Wer in Google Fotos sichert

    Fotos und Videos in Originalqualität zählen laut Google-Hilfe voll auf den Speicher — sie füllen die 15 GB am schnellsten.

  • Familien mit Android-Handys

    Ein Abo, bis zu sechs Konten, und die Android-Sicherungen landen im selben Speicher.

  • Wer Gmail seit Jahren nutzt

    Mails samt Anhängen, Spam und Papierkorb zählen mit — Gmail ist oft der stille Speicherfresser.

Passt eher nicht

  • Wer vor allem ein iPhone nutzt

    Die automatische Geräte-Sicherung von iPhone und iPad heißt bei Apple iCloud-Backup; Google One sichert laut Hilfe Android-Geräte.

  • Wer nur ein paar GB mehr braucht

    Die kleinste Stufe auf der Seite für Österreich ist Basic mit 100 GB.

  • Wer ohne Aufräumen wieder kündigen will

    Über 15 GB stoppen Gmail, Drive und Fotos nach dem Ende des Abos das Speichern.

Die Stufen auf der Seite für Österreich

Die Preise stehen im Block oben. Hier steht, was die Seite zu jeder Stufe schreibt. Alle bezahlten Stufen lassen sich mit bis zu fünf weiteren Personen teilen.

Die Stufen auf der Seite für Österreich
KostenlosSpeicher15 GB pro Google-KontoGeminiGemini ohne AboDazu—
BasicSpeicher100 GBGeminiNicht enthaltenDazuTeilen mit bis zu 5 weiteren Personen
Google AI Plus (2 TB)Speicher2 TBGeminiDoppelt so hohe Limits wie ohne AboDazuGoogle Flow, Gemini in Gmail, Gemini Notebook, längere Gruppenanrufe in Google Meet
Google AI Pro (5 TB)Speicher5 TBGeminiViermal so hohe Limits, Deep ResearchDazuGemini in Gmail, Docs und Vids, YouTube Premium Lite, Google Home Premium (Standard)
Was nicht auf der Seite stehtSpeicherEine Stufe unter 100 GBGemini—DazuOb der Betrag die USt. enthält

Die Größen springen stark: von 100 GB direkt auf 2 TB. Wer nur Speicher braucht, bleibt bei Basic oder muss zu einem Abo mit KI greifen. Ein neues Abo ersetzt dabei das alte — der Speicher wird laut Google-Hilfe nicht addiert.

Unsere Wertung und woraus sie sich zusammensetzt

Das ist unsere eigene Einschätzung auf Basis geprüfter Fakten. Sie ist weder ein Durchschnitt von Nutzerbewertungen noch eine Aussage des Anbieters. Unten findest du alle Kriterien mit Gewichtung und Quellen.

3,8

von 5 · Durchschnitt aus 3 Tarifen · 8 von 8 Kriterien geprüft

Die Wertung setzt sich aus den Kriterien unten zusammen: Bei jedem stehen die Gewichtung, was wir konkret gefunden haben und woher. Wo wir eine Seite des Anbieters haben — ein Link mit Prüfdatum; wo die Zahl aus unserem Katalog stammt, steht das dabei. „Nicht geprüft“ heißt, dass uns der Fakt fehlt und wir das Kriterium nicht mitgerechnet haben. „Anbieter macht keine Angabe“ heißt, dass wir die Seiten des Anbieters durchgesehen haben, die Angabe dort aber fehlt; auch so ein Kriterium rechnen wir nicht mit. Wenn du mit der Gewichtung nicht einverstanden bist — in der Methodik siehst du alle Bestandteile und kannst sie nach deinen eigenen Maßstäben zusammensetzen. Bewertungen aus den App-Stores fließen nicht in die strukturierten Daten ein: Sie wurden auf anderen Websites gesammelt und bleiben daher sichtbarer Text.

Wertung der einzelnen Tarife: Basic (100 GB) 3,7 · Google AI Plus (2 TB) 3,9 · AI Pro (5 TB) 3,9

Gleich für alle Tarife von „Google One“

Kriterien, die für alle Tarife dieses Anbieters gleich sind
KriteriumWas wir gefunden habenWertungQuelle
Angezeigter Preis ist Endpreis(10 %)Preis bereits inkl. USt.5,0unser Katalog
Kostenlos testbar(10 %)15 GB kostenlos5,0unser Katalog
Verschlüsselung(22 %)Schlüssel verwaltet der Anbieter2,0unser Katalog
Versionsverlauf(14 %)30 Tage3,0unser Katalog
Personen pro Tarif(12 %)6 Personen5,0unser Katalog
App-Bewertung(10 %)4,5 von 54,5unser Katalog

Je nach Tarif unterschiedlich

Kriterien, die sich je nach Tarif unterscheiden
KriteriumBasic (100 GB)Google AI Plus (2 TB)AI Pro (5 TB)
Preis im Vergleich zu anderen(10 %)1,67 €/Monat5,08,33 €/Monat5,018,33 €/Monat4,0
Speicherplatz(12 %)100 GB2,02 TB4,05 TB5,0

Verfügbarkeit in Österreich

Der Endpreis in Österreich ist klar

Abgerechnet wird in Euro, und der Steuerstatus ist geprüft — der angezeigte Betrag ist genau der, den du zahlst.

  • Preis in Euro
  • Preis inkl. USt.
  • gemeinsame internationale Preisliste — den Preis bestimmt das Land des Kontos

Was du für den Preis bekommst

Was im Tarif enthalten ist, was in Österreich verfügbar ist und worin sich die kostenpflichtige von der kostenlosen Version unterscheidet.

Nur Speicher oder Speicher mit KI?

Seit Google die KI-Abos in Google One eingegliedert hat, sind die größeren Speicherstufen zugleich KI-Abos. Der häufigste Fehler ist nicht die falsche Größe, sondern ein zweites Abo, das niemand braucht.

Nur Speicher oder Speicher mit KI?
SpeicherBasic (100 GB)100 GBGoogle AI Pro (5 TB)5 TB
GeminiBasic (100 GB)Ohne Abo-VorteileGoogle AI Pro (5 TB)Viermal so hohe Limits, Deep Research
TeilenBasic (100 GB)Bis zu 5 weitere PersonenGoogle AI Pro (5 TB)Bis zu 5 weitere Personen, dazu KI-Vorteile
ExtrasBasic (100 GB)—Google AI Pro (5 TB)YouTube Premium Lite, Google Home Premium (Standard)
JahresaboBasic (100 GB)JaGoogle AI Pro (5 TB)Ja
WofürBasic (100 GB)Mails und Fotos einer PersonGoogle AI Pro (5 TB)Fotoarchive und Familien, die auch KI nutzen

Basic reicht, wenn …

… dein Konto knapp über 15 GB liegt und du keine KI brauchst. 100 GB sind für Mails und Handyfotos einer Person oft Jahre Luft.

Ein KI-Abo, wenn …

… du ohnehin Gemini nutzen willst: Dann steckt der Speicher schon drin, und ein eigenes Basic-Abo ist überflüssig.

Nicht doppelt zahlen

Ein neues Google-One-Abo ersetzt laut Google-Hilfe das bisherige Speicherabo; der Speicher wird zum neuen Limit und nicht dazugerechnet. Wer Google AI Pro abschließt, braucht Basic also nicht mehr. Prüf nach dem Wechsel, ob das alte Abo wirklich beendet ist — besonders, wenn eines davon über den App Store oder Google Play läuft.

Inhalte

Was du tatsächlich zu sehen bekommst: Katalog, Sprachen, Sport und Events.

Was auf deinen Speicher zählt

Der Speicher füllt sich oft an Stellen, an die niemand denkt. Laut Google-Hilfe zählt alles hier mit:

  • Gmail

    Nachrichten und Anhänge — einschließlich der Ordner „Spam“ und „Papierkorb“.

  • Google Fotos

    Fotos und Videos in Originalqualität; in „Speicherplatz sparen“ oder Express-Qualität alles, was nach dem 1. Juni 2021 gesichert wurde.

  • Google Drive und Docs

    Dateien in Drive, auch PDFs und Videos, und Dokumente aus Docs, Sheets oder Präsentationen, die nach dem 1. Juni 2021 erstellt oder bearbeitet wurden.

  • Android und WhatsApp

    WhatsApp-Sicherungen auf Android sowie alles aus den Android-Backup-Einstellungen: SMS und MMS, Anruflisten, Geräteeinstellungen, App-Daten.

  • Google Meet

    Aufzeichnungen von Videokonferenzen.

Dateien in freigegebenen Ordnern zählen nur beim Konto, dem sie gehören — außer du machst eine eigene Kopie. Und ältere Fotos in „Speicherplatz sparen“, die vor dem 1. Juni 2021 gesichert wurden, zählen nicht: Wer sie löscht, gewinnt laut Google keinen Platz.

Wo es funktioniert

Unterstützte Geräte, Apps und Synchronisierung.

Wo du Google One verwaltest

Wo du Google One verwaltest
WebBeispieleone.google.comVorbehaltHier änderst oder kündigst du ein direkt bei Google abgeschlossenes Abo.
Google One AppBeispieleAndroid und iOSVorbehaltDie Seite nennt sie als Ort, um Speicher, Funktionen und Vorteile zu verwalten.
iPhone und iPadBeispieleKauf über den App StoreVorbehaltWechselst du danach zu Android, lässt sich das Abo laut Google in der App nicht mehr ändern — nur über den App Store auf einem anderen Gerät.
ComputerBeispieleDrive for DesktopVorbehaltZeigt laut Google-Hilfe womöglich eine andere Speicherzahl als die Website, weil er mit Platzhalterdateien arbeitet.

Bewertung der App in den Stores

Das sind Bewertungen aus den App-Stores. Bewertet wird, wie die App funktioniert; ob sich der Preis des Abos lohnt, sagt diese Zahl nicht.

App Store

iOS und iPadOS
4,5von 5

71 Bewertungen

Quelle

Bewertungen ändern sich ständig und sinken oft nach Preiserhöhungen oder wenn Funktionen wegfallen. Wir zeigen den Wert vom Tag der Prüfung samt Anzahl der Bewertungen, denn eine 4,8 aus zweihundert Bewertungen und eine 4,5 aus zwei Millionen sind nicht dasselbe.

Konto und Bedingungen

Teilen, Speicherlimits, Kündigung und was mit deinen Dateien passiert.

Konto und Kauf

  • Jedes Google-Konto hat bis zu 15 GB kostenlos; ein Abo erweitert diesen Speicher, statt einen zweiten danebenzustellen.
  • Welche Vorteile dir zustehen, hängt laut Google-Hilfe von deiner aktuellen Rechnungsadresse ab.
  • Ein Upgrade kann laut Google bis zu 24 Stunden brauchen, bis der neue Speicher angezeigt wird.
  • Über Konten von Kindern mit Elternaufsicht lässt sich kein Google-One-Abo abschließen.
  • Für einige Vorteile gilt ein Mindestalter von 18 Jahren, dazu kommen laut Seite Einschränkungen bei Sprachen und Funktionen.

Im richtigen Konto kaufen

Wurde deine Karte belastet, der Speicher aber nicht mehr, rät Google zu prüfen, ob du in mehreren Google-Konten angemeldet bist — womöglich hast du im falschen gekauft.

Abrechnung und Wechsel

Abrechnung und Wechsel
LaufzeitenSo funktioniert esMonatlich oder jährlich
JahresaboSo funktioniert es„Bis zu 16 % sparen“; laut Google-Hilfe „in der Regel günstiger“
Monatlich zu jährlichSo funktioniert esSofort; die restlichen Monatskosten werden verrechnet
Jährlich zu monatlichSo funktioniert esAm Ende der Jahreslaufzeit
Mehr SpeicherSo funktioniert esSofort; über Google Play zum vollen Preis des neuen Abos
Weniger SpeicherSo funktioniert esZu Beginn des nächsten Abrechnungszeitraums
Über einen MobilfunkanbieterSo funktioniert esÄndern und kündigen nur über dessen Website oder App
Beim Upgrade rechnet Google den Restwert des alten Abos je nach Fall als zusätzliche Tage oder als teilweise Erstattung an. Die deutsche Google-One-Hilfe trägt den Hinweis, dass sie womöglich mit KI übersetzt wurde — maßgeblich ist, was dein Zahlungsfenster zeigt.

Kündigen und Geld zurück

Google One ist jederzeit kündbar. Der zusätzliche Speicher und die Vorteile bleiben bis zum Ende des bezahlten Zeitraums, danach gelten wieder die kostenlosen 15 GB. Eine Erstattung bereits gezahlter Beträge gibt es laut Google-Hilfe in den meisten Ländern nicht; was das österreichische Recht für online geschlossene Verträge vorsieht, steht unten in den Fragen.

Direkt bei Google

Am Computer Google One aufrufen, auf „Einstellungen“ und „Abo kündigen“ klicken und noch einmal „Abo kündigen“ bestätigen — so steht es in der Google-One-Hilfe.

Im App Store gekauft

Gekündigt wird in den „Abonnements“ deines Apple Account; die Schritte stehen unten in den Fragen. Eine Erstattung beantragst du laut Google beim Apple-Support.

Über Google Play oder einen Mobilfunkanbieter

Für Google-Play-Käufe gelten dessen Erstattungsrichtlinien. Läuft das Abo über einen Drittanbieter, kündigst du laut Google nur dort.

Was du auf der Tarifkarte immer prüfen solltest

  • Wo du gekauft hast
  • Wo du kündigst
  • Wo du eine Erstattung beantragst

Was du mit der Kündigung verlierst

Laut Google-Hilfe den zusätzlichen Speicher — auch für deine Familiengruppe —, weitere Abovorteile wie Google Home Premium oder die YouTube-Premium-Mitgliedschaft und die Möglichkeit, über Google One Kontakt mit Google-Expertinnen und -Experten aufzunehmen. Deine Dateien verlierst du nicht; über 15 GB kannst du aber nichts Neues speichern.

Wenn der Speicher voll ist

Das passiert nicht nur, wenn du mehr Daten hast, sondern auch, wenn ein Abo endet und du auf 15 GB zurückfällst. Die Google-One-Hilfe beschreibt die Folgen genau.

Wenn der Speicher voll ist
Google DriveLimitKein HochladenWovon es abhängtAuch keine Synchronisierung mit dem Drive-Ordner am Computer
Google FotosLimitKeine neuen SicherungenWovon es abhängtBestehende Fotos bleiben erhalten
GmailLimitKein Senden und EmpfangenWovon es abhängtDie Speicher-Hilfe schreibt „möglicherweise“, die Kündigungs-Hilfe ohne Einschränkung; an dich gesendete Mails gehen dann an den Absender zurück
Docs, Sheets, PräsentationenLimitKeine neuen DateienWovon es abhängtBestehende lassen sich nicht bearbeiten oder kopieren
AnmeldungLimitWeiter möglichWovon es abhängtDas Konto bleibt zugänglich
Nach zwei Jahren über dem LimitLimitLöschung möglichWovon es abhängtGoogle kündigt das mindestens drei Monate vorher an
Nicht betroffenLimitGoogle Sites, Notizen, Blogger, YouTubeWovon es abhängtFür sie gilt die Regel zum überschrittenen Kontingent nicht
Nach dem LöschenLimitBis zu 48–72 StundenWovon es abhängtSo lange dauert es laut Google, bis der frei gewordene Platz angezeigt wird

Aufräumen vor dem Kündigen

Die Google-One-Hilfe nennt zwei Wege zurück unter das Limit: Speicher freigeben oder mehr kaufen. Wer kündigen will, sollte zuerst prüfen, wie viel er belegt, und bei Bedarf vorher aufräumen — sonst merkst du es daran, dass Mails nicht mehr ankommen.

Tarife und Bedingungen

Für wen die einzelnen Tarife gedacht sind und welche Bedingungen sie voraussetzen.

Mit der Familie teilen

Jede bezahlte Stufe lässt sich laut Google-One-Seite mit bis zu fünf weiteren Personen nutzen. Alle sehen, wie viel vom gemeinsamen Platz sie belegen — die Dateien selbst bleiben aber privat, solange niemand sie ausdrücklich freigibt.

Wie viele
Du und bis zu fünf weitere Personen
Wer einrichtet
Eine Person ab 18 Jahren
Wohnort
Alle im selben Land wie die Person, die die Gruppe verwaltet
Wie viel jeder nutzen darf
Standardmäßig so viel, wie frei ist
Aufräumen
Jedes Mitglied kann nur den Platz freigeben, den es selbst belegt
Wechsel der Gruppe
Wer in den letzten 12 Monaten in einer anderen Familiengruppe war, kann nicht beitreten
Wenn die Freigabe endet
Dateien bleiben sicher, aber Neues lässt sich bei vollem Platz nicht speichern

Ein gemeinsamer Topf, keine festen Anteile

Google-One-Familien haben keine Quoten pro Person: Wer viel sichert, nimmt den anderen Platz weg. Verbraucht jemand zu viel, bleibt laut Google-Hilfe nur, die Person zu bitten, selbst Speicher freizugeben — oder die Freigabe zu beenden.

Was wir nicht behaupten

Diese Sätze über Google One hört man oft. Daneben steht, was die Seite für Österreich und die Google-One-Hilfe sagen.

  • Mit 100 GB habe ich 115 GB.

    Nein. Die kostenlosen 15 GB sind laut Google-One-Seite im Gesamtspeicher des Abos enthalten, nicht zusätzlich.

  • Gekündigt ist gekündigt — meine Daten sind weg.

    Die Kündigung löscht nichts. Über 15 GB lässt sich nur nichts Neues speichern; gelöscht werden kann erst nach zwei Jahren über dem Limit, mit Vorankündigung.

  • Die Familie sieht meine Fotos.

    Nein. Geteilt wird der Platz, nicht die Dateien. Die anderen sehen nur, wie viel sie selbst belegen.

  • Zwei Abos, doppelter Speicher.

    Ein neues Google-One-Abo ersetzt laut Google-Hilfe das bisherige. Wer zusätzlich ein Google-AI-Abo abschließt, bekommt dessen Speicher — nicht die Summe.

  • Google AI Plus hat immer 2 TB.

    Nur auf der Google-One-Seite heißt es „Google AI Plus (2 TB)“. Auf der Gemini-Seite hat das gleichnamige Abo 400 GB. Die Google-Hilfe nennt beide Größen.

  • Gelöschte Dateien geben sofort Platz frei.

    Laut Google-Hilfe dauert es nach dem Löschen vieler Dateien bis zu 48–72 Stunden, bis der Platz aktualisiert ist — und Gmail-Spam und -Papierkorb zählen mit, bis sie geleert sind.

  • Steht auf der Seite kein Preis, gibt es den Dienst in Österreich nicht.

    Nicht unbedingt. Häufiger heißt es, dass der Anbieter ihn nicht veröffentlicht oder dass wir für Österreich noch keinen Preis mit Quelle und Datum gefunden haben. Verfügbarkeit und veröffentlichter Preis sind zwei verschiedene Dinge.

  • Ein Jahresabo ist immer günstiger.

    Günstiger als monatlich ist es nur, wenn du es bis zum Ende nutzt: Das ganze Jahr wird auf einmal bezahlt, und eine Kündigung erstattet den ungenutzten Teil nicht. Außerdem ist nicht jedes Angebot mit zwölf Monaten ein Jahresabo — oft zahlst du monatlich und bist nur zwölf Monate gebunden.

  • Wenn du die App löschst, ist das Abo gekündigt.

    Nein. Die Zahlung stoppt erst die Kündigung in dem Konto, über das du das Abo abgeschlossen hast. Die App verschwindet vom Handy, die Abbuchung bleibt.

  • Was in Deutschland gilt, gilt auch in Österreich.

    Nicht unbedingt, auch wenn Sprache und Währung gleich sind. Netflix bietet in Österreich zum Beispiel kein Abo mit Werbung an, in Deutschland schon, und manche Anbieter verlangen in Euro-Ländern je nach Land unterschiedliche Beträge. Deshalb übernehmen wir für Österreich keine Daten aus Deutschland.

  • Der angezeigte Preis ist immer der Endpreis.

    Nicht immer. Einige Anbieter — etwa mehrere VPN-Dienste — nennen ihre Preise ohne USt. und rechnen sie erst an der Kasse dazu; andere verrechnen in US-Dollar, und den Eurobetrag auf deinem Konto bestimmt dann der Kurs deiner Bank. Für digitale Abos gilt in Österreich in der Regel die USt. von 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

Die Liste ist kein Vorwurf an Google — es sind verbreitete Vereinfachungen. Findest du bei uns etwas, das nicht zur offiziellen Quelle passt, sag es uns: Wir korrigieren es und nennen die Quelle.

Welche Größe für welchen Fall

  • Handyfotos einer Person

    Basic mit 100 GB — reiner Speicher ohne KI.

    Kompromiss: Wer Videos in Originalqualität sichert, stößt auch an 100 GB.

  • Familie mit mehreren Handys

    Google AI Plus (2 TB): viel Platz für bis zu sechs Konten, dazu Gemini.

    Kompromiss: Der Platz ist ein gemeinsamer Topf ohne feste Anteile.

  • Großes Foto- oder Videoarchiv

    Google AI Pro mit 5 TB.

    Kompromiss: Du zahlst die KI-Vorteile mit, auch wenn du sie nicht nutzt.

  • Volles Gmail-Konto

    Jede bezahlte Stufe hebt die 15-GB-Grenze auf.

    Kompromiss: Vorher lohnt ein Blick auf Spam, Papierkorb und große Anhänge.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Ein Speicher für drei Dienste

    Gmail, Drive und Fotos teilen sich den Platz.

  • Teilen mit fünf Personen

    Bei jeder bezahlten Stufe, die Dateien bleiben privat.

  • Jahresabo

    „Bis zu 16 % sparen“ laut Seite.

  • Nichts wird sofort gelöscht

    Auch nach der Kündigung bleiben deine Dateien erhalten.

Nachteile

  • Großer Sprung zwischen den Stufen

    Von 100 GB direkt auf 2 TB.

  • Gmail stoppt bei vollem Speicher

    Mails gehen dann an den Absender zurück.

  • Kaum Erstattung

    Gezahlte Beträge laut Google in den meisten Ländern nicht.

  • Keine Angabe zur USt.

    Die Seite sagt nicht, ob der Betrag Steuern enthält.

Google One unter den Speicher-Abos in Österreich

Wir vergleichen Bedingungen. Die Preise stehen auf den Seiten der Anbieter.

Seite für Österreich
Google-One-Seite mit österreichischen Daten
Kostenloser Speicher
15 GB
Teilen
Mit bis zu 5 weiteren Personen
Laufzeit
Monatlich oder jährlich
Steuer im angezeigten Preis
Nicht erwähnt
Besonderheit
Gemini ab 2 TB

Wenn dein Alltag in Gmail und Android läuft — Google One

Ein Speicher für Gmail, Drive und Fotos, teilbar mit fünf Personen — ab 2 TB mit Gemini.

Wenn deine Familie iPhones nutzt — iCloud+

Monatlich abgerechnet, Steuer laut Apple im Preis, Privatsphäre-Funktionen in jeder Stufe.

Wenn du im Microsoft-Umfeld arbeitest — Microsoft 365

Monatlich oder jährlich; das Einzelabo heißt in Österreich „Microsoft 365 Single“, nicht „Personal“.

Unser Fazit

Google One löst ein einfaches Problem sauber: Ein Abo erweitert den Speicher für Gmail, Drive und Fotos zugleich, und bis zu fünf weitere Personen können mitnutzen. Die Stufen auf der Seite für Österreich sind allerdings grob — 100 GB, dann gleich 2 TB mit KI. Wichtiger als der Preis ist die Kündigung: Liegt dein Konto dann über 15 GB, stoppt Gmail den Empfang. Wer das weiß und vorher aufräumt, hat mit Google One wenig Überraschungen.

Wähle es, wenn

dein Google-Konto voll ist und Gmail, Drive oder Fotos dich schon warnen.

Überleg es dir, wenn

du nur Speicher brauchst — dann reicht Basic, ohne KI-Aufpreis.

Lass es, wenn

deine Geräte-Sicherung ohnehin über iCloud läuft und du Google kaum nutzt.

iCloud+ rechnet monatlich ab und nennt die Steuer ausdrücklich im Preis; Microsoft 365 gibt es monatlich oder jährlich und heißt in Österreich „Single“ statt „Personal“.

Google-One-Preise in Österreich

Die drei bezahlten Stufen so, wie sie auf der Google-One-Seite für Österreich stehen.

Welche Größe du brauchst

Die Beträge im Block sind Monatspreise. Die Google-One-Seite hat zusätzlich einen Schalter für Jahresabos und wirbt dort mit „Bis zu 16 % sparen“; ein Jahresabo zahlst du auf einmal. „Google AI Plus (2 TB)“ ist nicht dasselbe wie das „Google AI Plus“ der Gemini-Seite, das 400 GB hat und einen eigenen Preis. Ob die Beträge die USt. enthalten, schreibt die Seite nicht dazu.

Google One: Aktionen und Rabatte

Geprüfte Aktionen oder Rabattcodes für Google One haben wir derzeit nicht. Sobald der Anbieter welche veröffentlicht und wir sie geprüft haben, stehen hier Datum und Bedingungen — erfundene Gutscheine zeigen wir nicht.

Preis und Aktionen beobachten

Google One kostenlos testen

Eine kostenlose Testphase für Google One haben wir auf der Seite des Anbieters derzeit nicht gesehen. Sobald es eine gibt, vermerken wir sie hier und in der Liste der kostenlosen Testphasen.

Alle kostenlosen Testphasen

So zahlst du für Google One weniger

  • „Basic (100 GB)“ jährlich: € 19,99 für 12 Monate statt € 23,88 bei monatlicher Zahlung — du sparst 16 %.
  • „Basic (100 GB)“ für bis zu 6 Personen: € 1,99/Monat, € 0,33 pro Person.
  • „Google AI Plus (2 TB)“ jährlich: € 99,99 für 12 Monate statt € 119,88 bei monatlicher Zahlung — du sparst 17 %.
  • „Google AI Plus (2 TB)“ für bis zu 6 Personen: € 9,99/Monat, € 1,67 pro Person.
  • „AI Pro (5 TB)“ jährlich: € 219,99 für 12 Monate statt € 263,88 bei monatlicher Zahlung — du sparst 17 %.

Vergleiche den Preis mit Alternativen: Preis von Dropbox Plus · Preis von Proton Drive · Preis von MEGA

Wir zeigen nur offizielle Wege des Anbieters — ohne geteilte Konten und ohne Regionswechsel.

Kundenservice

Kontaktwege, die der Anbieter nennt:

  • Community-Forum

Quelle: support.google.com/googleone/?hl=de

Wem dieser Dienst gehört

Gehört zu „Google Ireland Limited“.

Derselbe Eigentümer hat in unserem Katalog auch: YouTube Premium, YouTube Music, Google AI Pro, Fitbit Premium.

Der Vertrag wird mit einem Unternehmen geschlossen, das in Irland eingetragen ist.

Wer in Europa lebt, schließt den Vertrag mit einem irischen Unternehmen; die US-Muttergesellschaft ist nicht Vertragspartei. Praktisch heißt das: Bei einem Streit gilt das Recht eines EU-Staates.

Quelle: policies.google.com/terms?hl=de

Häufige Fragen

Auf der Seite für Österreich drei bezahlte: Basic mit 100 GB, Google AI Plus mit 2 TB und Google AI Pro mit 5 TB. Dazu die kostenlosen 15 GB, die jedes Google-Konto hat.

Nein. Laut Google-One-Seite sind die 15 GB im Gesamtspeicher des Abos enthalten. Mit Basic hast du also 100 GB, nicht 115 GB.

Gmail samt Spam und Papierkorb, Dateien in Google Drive, Fotos und Videos in Originalqualität, Dokumente aus Docs und Sheets, WhatsApp-Sicherungen auf Android, Android-Backups und Meet-Aufzeichnungen.

Drive lädt nichts mehr hoch, Fotos sichert nichts Neues, Gmail kann womöglich keine Mails mehr senden oder empfangen, und neue Dokumente lassen sich nicht erstellen. Anmelden kannst du dich weiterhin.

Ja, jede bezahlte Stufe mit bis zu fünf weiteren Personen, die im selben Land leben. Die Dateien bleiben privat; geteilt wird nur der Platz.

Laut Google in der Regel ja — die Seite wirbt mit „Bis zu 16 % sparen“. Der Wechsel von monatlich zu jährlich gilt sofort, umgekehrt erst am Ende der Jahreslaufzeit.

Google AI Pro ist eine Stufe von Google One: 5 TB Speicher plus Gemini mit viermal so hohen Limits. Basic ist dagegen reiner Speicher ohne KI.

Nur in Google AI Pro, und dort als YouTube Premium Lite: die meisten Videos ohne Werbung, ausgenommen Musik und Shorts. Lite lässt sich laut Google-Hilfe nicht mit der Familie teilen.

Laut Google-Hilfe bis zu 24 Stunden. Hilft Ab- und wieder Anmelden nicht, prüf, ob du in einem anderen Google-Konto gekauft hast.

Nein. Über Konten von Kindern mit Elternaufsicht lässt sich laut Google-Hilfe kein Google-One-Abo abschließen. Den Speichermanager können solche Konten aber im Web aufrufen.

Schau zuerst, wer das Geld abbucht — davon hängt ab, wo du kündigst. Hast du in einer App abgeschlossen, läuft die Zahlung meist über dein Google-Konto oder deinen Apple Account. Sieh in deinen Abos bei Google Play nach, am iPhone unter „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“, und zwar mit genau dem Konto, mit dem du bezahlt hast. Findest du das Abo dort nicht, rät Apple, in deinen E-Mails nach „Beleg von Apple“ oder „Rechnung von Apple“ zu suchen: Auf dem Beleg steht, welcher Account verwendet wurde. Gibt es keinen Beleg von Apple, hast du das Abo laut Apple womöglich bei einem anderen Unternehmen abgeschlossen — welches, zeigt dein Kontoauszug oder deine Kreditkartenabrechnung.

Öffne am Android-Gerät deine Abos bei Google Play, wähle das Abo aus, tippe auf „Abo kündigen“ und folge der Anleitung. Am Computer geht es über play.google.com/store/account/subscriptions: beim Abo „Verwalten“ → „Abo kündigen“ → einen Grund auswählen → „Weiter“. So beschreibt es die Google-Hilfe. Willst du nur eine Pause, bieten manche Apps „Zahlungen aussetzen“ an — laut Google für eine Woche bis drei Monate, beginnend am Ende des laufenden Abrechnungszeitraums. Das Abo selbst bleibt dabei bestehen.

Am iPhone: „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“ → das Abo antippen → „Abo kündigen“. Achte auf die Wörter: Das Menü heißt „Abonnements“, der Button „Abo kündigen“, und womöglich musst du nach unten scrollen, um ihn zu finden. Wird keine Taste zum Kündigen angezeigt oder ist ein Ablaufhinweis in roter Schrift zu sehen, ist das Abo laut Apple bereits gekündigt. Ein Probeabo solltest du laut Apple mindestens 24 Stunden vor Ablauf der Probezeit kündigen.

Nein. Google schreibt es als eigenen Hinweis: „Wenn Sie die App deinstallieren, wird Ihr Abo nicht gekündigt.“ Bezahlt wird weiter, bis du in dem Konto kündigst, über das du das Abo abgeschlossen hast.

Dann kündigst du bei diesem Anbieter; auf der Seite des Dienstes gibt es dafür oft keinen Button. Apple sagt es ausdrücklich: Bei einem Abo, das du über deinen Mobilfunkanbieter oder einen anderen Anbieter erhalten hast, wendest du dich an diesen. In Österreich ist das häufig: Magenta TV ist laut Magenta „nur mit einem Internet- oder Smartphonetarif möglich“, A1 Xplore TV braucht einen Anschluss von A1, und über A1 Select zahlst du bei A1 für einen „Slot“ mit Netflix, Disney+, HBO Max, CANAL+ oder A1 TV Stream. Ist das TV-Paket mit Internet oder Telefon gebündelt, gilt das Telekommunikationsgesetz für das ganze Paket: Die Mindestlaufzeit darf höchstens 24 Monate betragen und die Kündigungsfrist höchstens einen Monat — eine vereinbarte Mindestlaufzeit gilt aber weiter.

Nein. Apple schreibt: „Du kannst das Abonnement eines Familienmitglieds nicht kündigen.“ Steht auf dem Beleg der Account eines Familienmitglieds, bitte diese Person, das Abo zu kündigen. Steht dort ein anderer Account von dir, meldest du dich mit diesem an und kündigst dort.

Grundsätzlich ja. Nach § 11 FAGG kannst du von einem Vertrag, den du im Fernabsatz — etwa online — geschlossen hast, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücktreten; bei Dienstleistungen zählt die Frist ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Hat dich der Anbieter über das Rücktrittsrecht nicht informiert, verlängert sich die Frist um zwölf Monate (§ 12 FAGG). Hast du verlangt, dass die Leistung schon während der Frist beginnt, zahlst du beim Rücktritt einen anteiligen Betrag (§ 16 Abs. 1 FAGG); für digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, zahlst du nichts (§ 16 Abs. 3 FAGG).

Bei einem Streaming-Abo nicht. Der Gerichtshof der EU hat am 9. Juli 2026 in einem Verfahren gegen Sky Österreich entschieden (C-234/25): Ein Streaming-Abo mit Empfehlungen, Listen und wechselndem Katalog ist eine digitale Dienstleistung, deshalb lässt sich das Rücktrittsrecht nicht ausschließen; wer zurücktritt, zahlt einen anteiligen Betrag. Bei anderen digitalen Inhalten entfällt das Rücktrittsrecht nur, wenn drei Bedingungen zusammen erfüllt sind: Du hast dem sofortigen Beginn ausdrücklich zugestimmt, du hast bestätigt, dass du damit das Rücktrittsrecht verlierst, und der Anbieter hat dir das auf einem dauerhaften Datenträger bestätigt (§ 18 Abs. 1 Z 11 FAGG).

Eine Pflicht, die ab 1. Oktober 2026 gilt (§ 13a FAGG): Für Verträge, die du online abschließt, muss der Anbieter eine Funktion anbieten, die mit „Vertrag widerrufen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung beschriftet und während der gesamten Rücktrittsfrist erreichbar ist; bestätigt wird mit „Widerruf bestätigen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung. Sie gilt für Verträge, die nach dem 30. September 2026 geschlossen werden. Gedacht ist sie für den Rücktritt innerhalb der Frist — ein Abo, das schon länger läuft, kündigst du damit nicht.

Wenn dein Schweigen als Zustimmung gelten soll, ja: Eine solche Klausel bindet dich nur, wenn dich der Anbieter zu Beginn der dafür vorgesehenen Frist besonders auf die Bedeutung deines Verhaltens hinweist und du eine angemessene Frist für eine ausdrückliche Erklärung hast (§ 6 Abs. 1 Z 2 KSchG). Das Portal konsumentenfragen.at des Sozialministeriums verbindet diese Regel ausdrücklich mit der automatischen Vertragsverlängerung, und der OGH hat sie im Verfahren gegen PE Digital (Parship, ElitePartner) bestätigt. Bei Internet- und Handyverträgen muss dich der Anbieter vor dem Ende der Mindestlaufzeit oder einer automatischen Verlängerung auf einem dauerhaften Datenträger informieren (§ 135 Abs. 6 TKG 2021). Für die Kündigung selbst darf der Anbieter keine strengere Form als die Schriftform verlangen (§ 6 Abs. 1 Z 4 KSchG).

Nein. Google schreibt: „Wenn Sie ein Abo kündigen, können Sie es für den bereits bezahlten Zeitraum weiterhin nutzen.“ Umgekehrt holt eine Kündigung gleich nach der Zahlung das Geld für diesen Zeitraum nicht zurück, sie verhindert nur die nächste Abbuchung; innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss gibt es dafür den Rücktritt. Ob die Kündigung durch ist, siehst du in der Liste: Am iPhone fehlt dann die Taste zum Kündigen, oder ein Ablaufhinweis in roter Schrift ist zu sehen; bei Google Play bietet ein gekündigtes Abo laut Google-Hilfe „Erneut abonnieren“ an.

Manchmal, aber nicht garantiert. Schick die Anfrage dorthin, wo du bezahlt hast — in den Store oder zum Anbieter. Google schreibt: „Die meisten Apps im Play Store stammen nicht von Google, sondern von Drittentwicklern.“ Der Entwickler kann bei Problemen mit Käufen helfen und nach seinen Richtlinien und den geltenden Gesetzen erstatten. Eine Belastung, die weder von dir noch von jemandem stammt, den du kennst, meldest du laut Google innerhalb von 120 Tagen nach der Transaktion. Teilweise Erstattungen für Abos führt Google als eigene Regel nur für Deutschland, Frankreich und Israel — Österreich steht nicht auf dieser Liste.

Nein, das sind zwei getrennte Schritte, die man leicht verwechselt. Das Löschen des Kontos entfernt deine Daten, stoppt aber keine Zahlung, wenn du das Abo über einen App-Store abgeschlossen hast: Dort läuft es unabhängig vom Konto weiter. Die richtige Reihenfolge ist deshalb: zuerst dort kündigen, wo du bezahlst, prüfen, ob die Kündigung durch ist, und erst dann das Konto löschen.

Meist endet nur der Zugang zu den Inhalten, das Konto bleibt: Verlauf, Einstellungen und Gespeichertes sind noch da, und wenn du später zurückkommst, fängst du nicht bei null an. Ein Gesetz verlangt das aber nicht — es ist eine Entscheidung des Dienstes, und die Daten können nach einiger Zeit auch gelöscht werden. Ist dir etwas davon wichtig, exportiere es vor dem Ende des Abos; danach ist ein Export womöglich nur noch mit einem bezahlten Abo möglich.

Ja, das regelt EU-Recht. Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kannst du eine Kopie der über dich gespeicherten Daten verlangen, ihre Löschung und ihre Herausgabe in einem maschinenlesbaren Format, um sie anderswohin mitzunehmen. Auf den Antrag muss in der Regel innerhalb eines Monats geantwortet werden. Schick ihn an den Anbieter selbst; antwortet er nicht oder lehnt er ab, kannst du dich in Österreich an die Österreichische Datenschutzbehörde wenden. Das Recht hast du also — dass der Anbieter es rasch und gut erfüllt, können wir nicht versprechen.

Verlässlich nur auf dem Kontoauszug. Der Betrag dort kann vom Preis auf der Seite abweichen, meist aus einem von drei Gründen: Ein Einführungspreis ist ausgelaufen; der Anbieter nennt seine Preise ohne USt. und rechnet sie erst an der Kasse dazu, wie mehrere VPN-Dienste; oder er verrechnet in US-Dollar, und den Eurobetrag bestimmt der Kurs deiner Bank. Die USt. richtet sich bei digitalen Abos nach deinem Wohnsitz — in Österreich sind es in der Regel 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

So arbeiten wir

Diese Seite ist ein Vergleich, keine Werbung. Zu jeder Aussage steht, woher sie stammt.

Folgen vor Funktionen

Was bei vollem Speicher passiert, kostet im Alltag mehr Nerven als jede Funktion. Deshalb steht es weit oben und nicht im Kleingedruckten.

Die Hilfe beim Wort genommen

Menüwege und Folgen zitieren wir so, wie die Google-One-Hilfe sie beschreibt. Wo ihr deutscher Text womöglich maschinell übersetzt ist, sagen wir das dazu.

Widersprüche schreiben wir nicht glatt

Widerspricht sich eine Hilfeseite selbst, übernehmen wir keine der beiden Aussagen — lieber eine Lücke als eine falsche Gewissheit.

Produktfakten sind überall gleich, Marktfakten nicht

Wie viele Bildschirme ein Tarif erlaubt, wie viele Geräte ein Konto zulässt, wie viele Server ein Netz hat — das hängt nicht vom Land ab, und auf unseren Seiten stehen diese Zahlen in jeder Sprache gleich; ein eigenes Werkzeug prüft das. Preis, Aktionen, Verfügbarkeit und die Sprache der Oberfläche sind dagegen Marktfragen, und die übernehmen wir nie aus einem anderen Land.

Eine Liste lässt sich prüfen, ein Zahlungsfenster nicht

Veröffentlicht ein Dienst die Liste seiner Länder, können wir sagen, ob Österreich darauf steht — die Liste ist für alle gleich. Was die Zahlungsseite in Österreich anzeigt, lässt sich aus einem anderen Land nicht zuverlässig prüfen. Dort schreiben wir „vor dem Bezahlen prüfen“ und tun nicht so, als wüssten wir es.

Eine leere Stelle bleibt leer

Ist ein Abschnitt hier kürzer als anderswo, haben wir für diesen Markt keine Daten — dem Produkt fehlt deshalb nichts. Wir füllen die Lücke nicht mit allgemeinem Text, nur damit die Seite vollständiger wirkt.

Drei Antworten statt einer

Wir unterscheiden „gibt es nicht“, „veröffentlicht der Anbieter nicht“ und „haben wir nicht gefunden“. Das sind drei verschiedene Dinge; würden wir sie vermischen, stünde unsere eigene Wissenslücke als Nachteil beim Produkt.

Ein ungeprüfter Preis wird nicht angezeigt

Hat ein Betrag keine Quelle und kein Datum, zeigen wir ihn nicht. Eine leere Stelle ist ehrlicher als eine Zahl, die nur richtig aussieht — und Preise ändern sich öfter, als Artikel aktualisiert werden.

Daten für Österreich, keine Übersetzung

Diese Seite ist keine Übersetzung einer anderen Sprachfassung. Dass in Österreich wie in Deutschland in Euro bezahlt wird, heißt auch nicht, dass Tarife und Preise gleich sind — deshalb übernehmen wir keine Daten aus Deutschland oder einem anderen Euro-Land. Wo wir für Österreich nichts haben, sagen wir das offen.

Affiliate-Links sind direkt am Link gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben. Die Provision beeinflusst nicht, was wir schreiben, und du erfährst es schon vor dem Klick.

Fehler korrigieren wir sichtbar

Haben wir etwas falsch geschrieben, korrigieren wir es und halten fest, was sich geändert hat. Bei einer stillen Korrektur würdest du nie erfahren, dass du dich einmal auf eine falsche Angabe verlassen hast.

So prüfen wir die Daten

Ist hier etwas veraltet, sag es uns — wir korrigieren es und vermerken das Datum.

Die Reihenfolge im Vergleich ergibt sich aus der Art des Dienstes, nicht aus der Höhe einer Provision.

Ein Teil der Links zu den Anbietern sind Affiliate-Links: Schließt du darüber ein Abo ab, können wir eine Provision bekommen. An den Preisen und an der Reihenfolge im Vergleich ändert das nichts. Affiliate-Links sind immer direkt am Link gekennzeichnet.

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