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Cloud-SpeicherLaufend aktualisierter Artikel

Cloud-Speicher in Österreich: was gelobt wird, was stört und was passiert, wenn du nicht mehr zahlst (2026)

Aktualisiert am 15. Oktober 2026 · Veröffentlicht am 15. Oktober 2026

Bewertungen von Cloud-Speichern zerfallen in zwei Gruppen. Die einen nutzen denselben Dienst seit zehn oder zwanzig Jahren und haben nie eine Datei verloren. Die anderen haben Dateien verloren — nach dem Ende eines Tarifs, nach einem App-Update oder weil sie nicht bemerkt haben, dass der Gratisspeicher voll war —, und diese Bewertungen sind lang und wütend.

Hier fassen wir zusammen, was Nutzerinnen und Nutzer zwischen April und Oktober 2026 im „App Store“ über fünf Cloud-Speicher-Apps geschrieben haben. Die meisten Bewertungen gibt es im US-Store, und die Apps sind dort dieselben. Tarife und Gratisspeicher beschreiben wir nach den österreichischen Seiten, was mit deinen Dateien passiert, wenn du nicht mehr zahlst, nach den Regeln der Dienste. Preise findest du auf der Seite jedes Dienstes und in der Kategorie Cloud-Speicher.

Kurz gesagt

  • Zuverlässigkeit über viele Jahre loben „Dropbox“-Nutzer am meisten; „OneDrive“-Nutzer mögen, dass sie von überall an ihre Dateien kommen.
  • Datenschutz ist der Grund für „Proton Drive“ und MEGA, und ein Teil des Reizes von MEGA ist der große Gratistarif.
  • Automatische Backups, die den Speicher füllen, sind die größte Beschwerde bei „OneDrive“.
  • Dateien, die nach dem Ende eines Tarifs oder langer Inaktivität fehlten, kommen bei MEGA und „OneDrive“ vor. Was die Dienste offiziell tun — unten.
  • App-Änderungen tun weh: „Proton Drive“-Nutzer haben die Anbindung an die „Dateien“-App am „iPhone“ verloren, auf die sie sich verließen, „OneDrive“-Nutzer Funktionen nach einem Update.

Dienst für Dienst

[„Dropbox“](/prenumeratos/dropbox-plus)

Passt zu dir, wenn du beruflich große Dateien teilst oder deine Dateien auf allen Geräten gleich haben willst: Viele nutzen „Dropbox“ seit über zehn Jahren, und Fotografen, Anwälte und Freiberufler loben das Teilen großer Dateien. Plus bringt 2 TB für 1 Person und Sendungen bis zu 50 GB, monatlich oder jährlich; die Tarifseite ist auf Deutsch.

Passt nicht zu dir, wenn du im Gratistarif bleiben willst: „Dropbox Basic“ hat 2 GB, und einige Nutzer beschreiben plötzlichen Druck zu zahlen nach Jahren gratis. Die Wiederherstellung von 30 Tagen hat übrigens auch Basic — kein Grund für Plus.

Die meisten „Dropbox“-Bewertungen stammen von Gratisnutzern; übers Bezahlen schreibt etwa ein Viertel.

Worüber sich Nutzer beschweren: über das Gratislimit und was beim Überschreiten passiert (einige, aber die schärfsten Bewertungen), den Preis (einige), den Bereich „Fotos“ (einige).

[„OneDrive“](/prenumeratos/onedrive)

Passt zu dir, wenn du schon „Microsoft 365“ nutzt: Nutzern gefällt, dass sie Laptop-Dateien am Handy öffnen und in Echtzeit an Dokumenten zusammenarbeiten können. Es gibt Basic, Single, Family und Premium, alle monatlich oder jährlich; der kleinste Tarif, Basic, hat 100 GB ohne Desktop-Programme, Family teilt 2 TB unter bis zu 6 Personen. Ohne Abo bekommst du 5 GB Cloud und 15 GB Postfach.

Passt nicht zu dir, wenn du nur sichern willst, was du selbst auswählst: Eine der häufigsten Beschwerden ist, dass „OneDrive“ plötzlich alle Fotos oder den ganzen Computer sichert und den Gratisspeicher füllt.

Aktuelle schriftliche Bewertungen sind deutlich negativer als die Gesamtwertung von 4,7 Sternen — lies sie als Liste häufiger Beschwerden.

Worüber sich Nutzer beschweren: über fehlende oder nicht synchronisierte Dateien (viele), automatische Foto- und PC-Sicherungen, die den Speicher füllen (viele), Anmeldeschleifen im „Personal Vault“ (mehrere), die Suche nach einem Update (mehrere), den neuen Scanner, der „Microsoft Lens“ ersetzt hat (mehrere), einen Support, der nur mit KI antwortet (mehrere).

[MEGA](/prenumeratos/mega)

Passt zu dir, wenn du einen großen Gratistarif — 20 GB — und Zero-Knowledge-Verschlüsselung auf dem Gerät willst: Nutzer loben den Gratisspeicher und den Datenschutz. Die Tarife für 1 Person reichen von Essential bis Pro III, 200 GB bis 20 TB, mit MEGA VPN, MEGA Pass, Chats und Meetings inklusive.

Passt nicht zu dir, wenn du Dateien liegen lässt und die App lange nicht öffnest: Mehrere schreiben, dass ihre Dateien gelöscht wurden, nachdem sie nicht mehr zahlten oder lange inaktiv waren. Mehrere stoßen beim Herunterladen an Transferlimits. Der Preis steht ohne Steuer, im Bezahlfenster kommen 20 % USt. dazu; verrechnet wird immer in Euro, Geld zurück gibt es in der EU 14 Tage ab Kauf.

Viele Fünf-Sterne-Bewertungen zu MEGA kommen von Leuten, die geteilte Dateien herunterladen — etwa Szenenpakete für den Videoschnitt — und ihre eigenen Dateien gar nicht dort lagern.

Worüber sich Nutzer beschweren: über Dateien, die nach Tarifende oder Inaktivität gelöscht wurden (mehrere), Transferkontingente (mehrere), die Oberfläche nach Updates (mehrere), Anmelde- und Kontofehler (mehrere), Downloads, die im Hintergrund abbrechen (einige).

[„Proton Drive“](/prenumeratos/proton-drive)

Passt zu dir, wenn Datenschutz an erster Stelle steht: Ende-zu-Ende-verschlüsselt, auch gratis, und Nutzer, die von „Google“ gewechselt sind, loben das und das Design. Gratis gibt es 5 GB, Drive Plus bringt 200 GB und bis zu 10 Jahre Versionen; Unlimited (500 GB), Duo (2 TB, bis 2 Personen) und Family (3 TB, bis 6) kommen mit weiteren Proton-Diensten. Die Währung wählst du: CHF, EUR oder USD.

Passt nicht zu dir, wenn du am „iPhone“ Dateien zwischen Apps verschiebst: Etwa ein Drittel der aktuellen Bewertungen handelt von der verschwundenen Anbindung an die „Dateien“-App, wegen der sich Dateien nicht mehr an Mails hängen oder anderswo hochladen lassen.

Die Gesamtwertung von „Proton Drive“ ist 4,1, aktuelle Bewertungen sind wenige und eher negativ.

Worüber sich Nutzer beschweren: über die verschwundene „Dateien“-Anbindung (viele), die Auswahl einzelner Fotos und das Backup-Tempo (mehrere), Synchronisationsfehler und verlorene Änderungen (mehrere), den Dokumenteditor (mehrere), fehlende Funktionen wie Suche und Ordner-Upload (mehrere).

[„Google One“](/prenumeratos/google-one)

Aktuelle schriftliche „Google One“-Bewertungen gibt es zu wenige für eine Tendenz — 13 seit April; mehrere handeln vom Kündigen oder vom Wechsel in einen günstigeren Tarif. Es gibt Basic (100 GB), Google AI Plus (2 TB) und Google AI Pro (5 TB); die 15 GB Gratisspeicher sind darin enthalten, nicht zusätzlich, und gelten für Gmail, Drive und Fotos gemeinsam. Teilen geht mit bis zu 5 weiteren Personen im selben Land; gekündigt wird jederzeit zum Ende des bezahlten Zeitraums.

[„iCloud+“](/prenumeratos/icloud-plus)

„iCloud+“ hat keine eigene App, daher gibt es keine „App Store“-Bewertungen. Jeder Apple Account hat 5 GB gratis; die Pläne reichen von 50 GB bis 12 TB, monatlich abgerechnet, mit Steuer laut Apple im Preis. Privat-Relay, „E-Mail-Adresse verbergen“ und eine eigene Domain sind in jedem Plan, teilen geht mit bis zu 5 Familienmitgliedern ohne Aufpreis.

Was passiert, wenn du nicht mehr zahlst

Das sind die Regeln der Dienste selbst:

  • „Dropbox“: Am Ende des Abrechnungszeitraums wird das Konto zu „Basic“ mit 2 GB. Liegst du darüber, können Synchronisation, Upload, Teilen, Verschieben und Vorschau stoppen, und bleibt das Konto lange über dem Limit, kann „Dropbox“ deine Dateien löschen.
  • „Google One“: Du fällst auf die kostenlosen 15 GB zurück. Darüber kann Gmail keine Mails senden oder empfangen, Drive synchronisiert und lädt nicht mehr hoch. Inhalte können erst nach mehr als zwei Jahren über dem Kontingent und nur nach vorheriger Warnung entfernt werden.
  • „OneDrive“: Der Speicher sinkt auf 5 GB. Darüber kannst du nicht hochladen oder synchronisieren, und nach sechs Monaten kann Microsoft dein „OneDrive“ samt Dateien löschen.
  • MEGA: Gelöschte Daten bleiben mindestens 30 Tage auf den Servern, eine Wiederherstellung garantiert MEGA aber nicht.

Bevor du abschließt

  • Lade vor dem Kündigen herunter, was wichtig ist. „Dropbox“, „Google“ und „Microsoft“ schreiben, dass sie Dateien löschen können, die lange über dem Gratislimit liegen.
  • Prüf auf einem neuen Handy oder Computer die Backup-Einstellungen. „OneDrive“-Nutzer beschreiben, wie es standardmäßig alles sichert.
  • Lass ein MEGA-Konto nicht lange unberührt, ohne seine Regeln zu kennen — mehrere Nutzer haben nach langer Inaktivität Dateien verloren.
  • Kenn den Gratisspeicher, auf den du zurückfällst: „Dropbox“ 2 GB, „OneDrive“ und „iCloud“ 5 GB, „Proton Drive“ 5 GB, „Google“ 15 GB, MEGA 20 GB.

Alle Dienste nebeneinander, mit aktuellen Preisen, findest du in der Kategorie Cloud-Speicher.

Häufige Fragen

Du fällst in den Gratistarif zurück. Überschreiten die Dateien dessen Limit, stoppen Upload und Synchronisation, und „Dropbox“, „Google“ und „Microsoft“ schreiben, dass sie Inhalte löschen können, die lange über dem Limit bleiben: „Google“ nach mehr als zwei Jahren über dem Kontingent und nach Warnungen, „Microsoft“ nach sechs Monaten.

Von diesen MEGA mit 20 GB, dann „Google“ mit 15 GB, gemeinsam für Gmail, Drive und Fotos. „Proton Drive“, „OneDrive“ und „iCloud“ geben 5 GB, „Dropbox“ 2 GB.

Ja, soweit es um die Apps geht: Sie sind dieselben, also stimmen die Themen Synchronisation, Backup und Oberfläche überein. Tarife und Preise beschreiben wir nach den österreichischen Seiten.

Themen und Häufigkeit stammen aus Bewertungen im US-„App Store“ zur „iPhone“-App jedes Dienstes, geschrieben zwischen 14. April und 13. Oktober 2026. Die Tarifangaben stammen aus unseren Österreich-Testberichten, die Regeln ohne Zahlung aus den Hilfeseiten der Dienste, geprüft am 12. und 13. Oktober 2026. Die Bewertungen geben die Erfahrung der Nutzer selbst wieder.

Der Artikel beruht auf unseren eigenen Prüfungen mit dem angegebenen Datum. Preise und Bedingungen ändern sich — verbindlich ist immer die offizielle Seite des Anbieters.