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OneDrive vs iCloud+: Preise und welches Abo passt

Kurzes Fazit

Microsoft 365 und iCloud+ geben beide 5 GB gratis. Darüber verkauft Microsoft Speicher mit Office-Programmen, Apple reinen Speicher bis 12 TB. Microsoft rechnet monatlich oder jährlich ab und gibt Family 2 TB geteilten Speicher; Apple rechnet monatlich ab, nennt die Steuer ausdrücklich im Preis und teilt einen Plan mit bis zu fünf Familienmitgliedern.

€ 2,00/MonatMicrosoft 365 Basic

Preis inkl. USt.

Preis geprüft

Microsoft OneDrive: Preis und Tarife
Logo von iCloud+

Variante B

€ 0,99/Monat50 GB

Preis inkl. USt.

Preis geprüft

iCloud+: Preis und Tarife
Günstiger unter den verglichenen Tarifen: iCloud+

Verglichen werden Tarife mit ähnlichem Zweck, deren Funktionen sich unterscheiden können; Preise inkl. USt.; die Preise anderer Tarife und Laufzeiten findest du in den Rezensionen.

Funktionen im Vergleich

KriteriumMicrosoft OneDriveiCloud+
Kostenlos5 GB Cloud, dazu 15 GB Postfach5 GB
Bezahlte Größen100 GB, 1 TB; Family 2 TB geteilt50 GB, 200 GB, 2 TB, 6 TB, 12 TB
Was dazukommtAb Single Office-Desktop-Apps und Microsoft DefenderPrivat-Relay, „E-Mail-Adresse verbergen“, eigene Domain
FamilieFamily: bis zu 6 Personen, 2 TB geteiltJeder Plan mit bis zu 5 anderen, gemeinsamer Speicher
AbrechnungMonatlich oder jährlichMonatlich
USt. im PreisIm sichtbaren Text nicht erwähntLaut Apple enthalten
TestphaseEin Monat bei Single, Family und PremiumFür iCloud+ keine genannt
Voller SpeicherNach 3 Monaten gesperrt, nach 6 Monaten Löschung möglichKeine Synchronisierung, Backups werden nicht abgeschlossen

Die Frage stellt sich oft in Haushalten mit Windows-Computer und iPhone. Beide Speicher hängen an einem Konto — am Microsoft-Konto oder am Apple Account —, und beide haben eine eigene deutschsprachige Seite für Österreich. Sie unterscheiden sich darin, was mit dem Speicher mitverkauft wird, wie eine Familie ihn teilt, wie abgerechnet wird und was passiert, wenn der Platz nicht mehr reicht.

Wenn du nicht weiterlesen willst

Arbeitest du mit Word, Excel und PowerPoint, ist Microsoft 365 Single mit 1 TB und den Programmen die naheliegende Wahl; für nur mehr Platz reicht Basic mit 100 GB. Sicherst du iPhone oder iPad und willst die Fotos an einem Ort, ist iCloud+ einfacher — mit kleinen Stufen ab 50 GB. Brauchst du allein mehrere Terabyte ohne Programme, bietet Apple 6 und 12 TB.

Worin sie sich wirklich unterscheiden

In jeder Zeile zählt der letzte Satz am meisten: was der Unterschied für dich ändert.

Was kaufst du mit dem Speicher?

Microsoft OneDrive

Basic verkauft 100 GB und ein werbefreies Postfach. Ab Single kommen Word, Excel, PowerPoint, Outlook und OneNote als Desktop-Apps dazu, außerdem Microsoft Defender und Teams mit Copilot.

iCloud+

Reinen Speicher, und in jedem Plan dieselben Funktionen: iCloud Privat-Relay, „E-Mail-Adresse verbergen“, eigene E-Mail-Domain und Apple Einladungen; HomeKit Secure Video je nach Größe für eine, fünf oder beliebig viele Kameras.

Bei Apple zahlst du nur für Platz, bei Microsoft ab 1 TB auch für Programme. Wer Office nicht nutzt, sollte das mitrechnen.

Welche Größen gibt es?

Microsoft OneDrive

100 GB mit Basic und 1 TB mit Single; mehr für eine Person nur als Zusatzspeicher „bis zu 10 TB“.

iCloud+

50 GB, 200 GB, 2 TB, 6 TB und 12 TB.

Apple hat unten kleinere und oben größere Stufen. Microsoft springt von 100 GB direkt auf 1 TB.

Wie teilt die Familie?

Microsoft OneDrive

Microsoft 365 Family: bis zu sechs Personen, jede mit eigenem Terabyte und einem Postfach mit 100 GB. Die KI-Funktionen bleiben bei der Person, der das Abo gehört.

iCloud+

Jeder Plan mit bis zu fünf anderen Personen in der Familienfreigabe-Gruppe, ohne Aufpreis. Alle nutzen denselben Speicher; Dateien bleiben privat und getrennt.

Bei Microsoft füllt niemand dem anderen den Speicher. Bei Apple gilt ein gemeinsamer Plan — wird er voll, betrifft das laut Apple auch die Backups der anderen.

Wie wird abgerechnet?

Microsoft OneDrive

Monatlich oder jährlich, bei allen vier Tarifen; der Jahrespreis ist ein eigener Preis.

iCloud+

Monatlich. Ein Jahresabo für iCloud+ nennt Apple nicht.

Wer einmal im Jahr zahlen will, hat diese Wahl nur bei Microsoft.

Ist die Steuer im Preis?

Microsoft OneDrive

Dazu steht im sichtbaren Text der österreichischen Tarifseite nichts.

iCloud+

Ja. Für die Euro-Zeile, der die österreichischen Beträge entsprechen, schreibt Apple: „Die Steuern sind in allen Preisen für dieses Land oder diese Region enthalten.“

Bei Apple ist der angezeigte Betrag der Endbetrag. Bei Microsoft zeigt ihn erst das Bezahlfenster.

Was passiert, wenn der Speicher voll ist?

Microsoft OneDrive

Uploads stoppen, Outlook.com sendet und empfängt keine E-Mails mehr. Nach drei Monaten über dem Limit wird OneDrive gesperrt, nach sechs Monaten kann Microsoft die Dateien endgültig löschen.

iCloud+

iCloud synchronisiert nicht mehr, und Backups werden nicht abgeschlossen — bis du Platz schaffst oder mehr kaufst. Eine Löschung beschreibt Apple für diesen Fall nicht.

Bei Microsoft läuft eine Uhr, bei Apple stoppen vor allem die Backups. Beides trifft dich, wenn du ein Abo beendest und mehr als die kostenlosen 5 GB belegst.

Kann man testen?

Microsoft OneDrive

Einen Monat bei Single, Family und Premium, mit Kreditkarte bei der Registrierung.

iCloud+

Für iCloud+ allein nennt Apple keinen Test. Mit einem neuen iPhone, iPad oder Mac gibt es Apple One drei Monate kostenlos — laut Apple nur für neue und qualifizierte wiederkehrende Abonnenten.

Apple One enthält iCloud+ — wer ein neues Gerät kauft, nutzt den Speicher so eine Weile gratis. Danach verlängert sich das Abo automatisch, bis du kündigst.

Wie steht es um die Verschlüsselung?

Microsoft OneDrive

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nennt die Tarifseite bei keinem Tarif. In allen vier Tarifen hakt sie aber einen persönlichen Tresor, Links mit Passwort und Ransomware-Erkennung ab.

iCloud+

15 Datenkategorien sind immer Ende-zu-Ende-verschlüsselt; mit der optionalen Einstellung „Erweiterter Datenschutz“ werden es 25, darunter Backup und Fotos. Mail, Kontakte und Kalender bleiben ausgenommen.

Wer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung will, kann sie bei Apple selbst einschalten — trägt dann aber die Verantwortung für Wiederherstellungskontakt oder -schlüssel.

Gibt es Geld zurück?

Microsoft OneDrive

In der Regel innerhalb von 30 Tagen nach dem ersten Kauf oder vor der ersten wiederkehrenden Abbuchung. Anteilig erstattet Microsoft bei Basic, Single und Family in Österreich nicht.

iCloud+

Anteilig nur, wo das Gesetz es vorschreibt; nach einer kürzlichen Planänderung kannst du dich innerhalb von 14 Tagen an Apple wenden.

Microsoft nennt die klareren Fristen. Das gesetzliche Rücktrittsrecht nach dem FAGG gilt bei beiden unabhängig davon.

Wo kündigst du?

Microsoft OneDrive

Im Microsoft-Konto: „Dienste & Abonnements“ → das Abo auswählen → „Verwalten“ → „Kündigen“.

iCloud+

Am iPhone mit iOS 18.4 oder neuer: Einstellungen → dein Name → „Abonnements“ → „iCloud+“ → „Abo kündigen“; über „Alle Pläne anzeigen“ wählst du einen kleineren Plan.

Bei Apple kannst du statt zu kündigen auch verkleinern; die Änderung greift nach Ablauf des aktuellen Abrechnungszeitraums. Bei Microsoft läuft der Zugang ohne Erstattung in der Regel bis zum Ende des bezahlten Zeitraums weiter.

Worin sie sich nicht unterscheiden, obwohl es so wirkt

Dieser Teil ist oft nützlicher als die Liste der Unterschiede: Er spart dir Geld, wenn du für einen Vorteil zahlen wolltest, den es gar nicht gibt.

  • 5 GB gratis

    Beide geben 5 GB ohne Abo; bei Microsoft kommt ein eigenes Postfach mit 15 GB dazu.

  • Eigene Seite für Österreich

    microsoft.com/de-at und apple.com/at sind deutschsprachig und nennen Beträge in Euro.

  • Bis zu sechs Personen

    Beide Familienmodelle reichen für sechs Personen, beide mit gemeinsamem Speicher — Microsoft mit 2 TB, Apple mit der gewählten Stufe.

  • Auch außerhalb des eigenen Systems

    OneDrive läuft auch auf Mac und iPhone, iCloud auch unter Windows und in jedem Browser über iCloud.com. Am meisten erledigen beide aber im eigenen System.

Was zu wem passt

Empfehlungen je nach Situation, jeweils mit der Bedingung, unter der sie gelten
Deine SituationWas wählenUnter welcher Bedingung
Du arbeitest mit Word und ExcelMicrosoft 365 Single1 TB und die Desktop-Programme in einem Abo.
Du sicherst iPhone und iPadiCloud+Das Backup läuft automatisch, sobald das Gerät am Strom und im WLAN ist.
Du brauchst nur etwas mehr PlatzMicrosoft 365 Basic oder iCloud+ 50 GBWähle das Konto, in dem deine Fotos und Backups schon liegen.
Mehrere Personen mit OfficeMicrosoft 365 FamilyBis zu sechs Personen teilen 2 TB und bekommen Word, Excel und PowerPoint.
Du allein brauchst mehrere TerabyteiCloud+ 6 TB oder 12 TBBei Microsoft geht das nur mit bezahltem Zusatzspeicher.
Du willst jährlich zahlenMicrosoft 365iCloud+ wird laut Apple monatlich abgerechnet.
Der Endbetrag soll sofort klar seiniCloud+Die Steuer ist laut Apple im Preis enthalten.
Windows-Computer und iPhone: oft beide
In gemischten Haushalten ist die Kombination üblich: Microsoft 365 für Dokumente und Programme, iCloud+ für das Handy-Backup und die Fotos. Das ist kein Doppelkauf, wenn jeder Dienst seine Aufgabe hat. Wähle bei beiden die kleinste Stufe, die reicht — und prüf, ob du schon Apple One zahlst: Dann ist iCloud+ dort bereits enthalten.
Was du vor dem Bezahlen prüfen solltest
  • Bei Microsoft zuerst klären, ob du die Office-Programme am Computer brauchst — sonst reicht Basic.
  • Microsoft 365 Family hat 2 TB geteilten Speicher für alle.
  • iCloud+ wird laut Apple monatlich abgerechnet.
  • Beim Testmonat von Microsoft vorher im Bezahlfenster prüfen, welche Laufzeit danach beginnt.
  • Vor dem Ende eines Microsoft-Abos unter 5 GB kommen: Nach drei Monaten über dem Limit wird OneDrive gesperrt.
  • Vor einem iCloud-Downgrade aufräumen, sonst werden Backups nicht abgeschlossen.

Woher diese Fakten stammen

Die Fakten stammen aus unseren Seiten zu OneDrive und iCloud+ für Österreich: von microsoft.com/de-at und aus dem deutschsprachigen Microsoft-Support sowie von apple.com/at und aus dem Apple Support für Österreich. Preise stehen nur im Preisblock, mit Quelle.

Fakten im Text geprüft am .

Häufige Fragen: Microsoft OneDrive oder iCloud+

Im Vergleich von Tarifen gleicher Stufe inkl. USt. ist iCloud+ günstiger: Microsoft OneDrive — € 2,00/Monat (Microsoft 365 Basic), iCloud+ — € 0,99/Monat (50 GB).

Microsoft OneDrive: Der Anbieter nennt keinen kostenlosen Tarif. iCloud+: Der Anbieter nennt keinen kostenlosen Tarif.

Microsoft OneDrive: Auf der Seite des Anbieters haben wir keine kostenlose Testphase gesehen. iCloud+: Auf der Seite des Anbieters haben wir keine kostenlose Testphase gesehen.

Verschlüsselung: Microsoft OneDrive Microsoft 365 Basic — Schlüssel verwaltet der Anbieter, iCloud+ 50 GB — vorhanden, muss aber selbst eingeschaltet werden. Personen pro Tarif: Microsoft OneDrive Microsoft 365 Basic — 1 Person, iCloud+ 50 GB — 6 Personen.

Microsoft 365 und iCloud+ geben beide 5 GB gratis. Darüber verkauft Microsoft Speicher mit Office-Programmen, Apple reinen Speicher bis 12 TB. Microsoft rechnet monatlich oder jährlich ab und gibt Family 2 TB geteilten Speicher; Apple rechnet monatlich ab, nennt die Steuer ausdrücklich im Preis und teilt einen Plan mit bis zu fünf Familienmitgliedern.

Weitere Vergleiche

Dieselben Produkte im Vergleich mit anderen Konkurrenten und weitere Vergleiche in „Cloud-Speicher“.

Wo sich ihre Wertungen unterscheiden

Nur die Kriterien, die wir bei beiden Diensten geprüft haben und deren Wertungen nicht übereinstimmen. Gleiche und ungeprüfte zeigen wir hier nicht, weil sie bei der Entscheidung nicht helfen.

  • Wenn dir am wichtigsten ist — Verschlüsselung: iCloud+ 50 GB

    Microsoft OneDrive Microsoft 365 Basic: Schlüssel verwaltet der Anbieter (2,0/5) · iCloud+ 50 GB: vorhanden, muss aber selbst eingeschaltet werden (4,0/5)

  • Wenn dir am wichtigsten ist — Personen pro Tarif: iCloud+ 50 GB

    Microsoft OneDrive Microsoft 365 Basic: 1 Person (3,0/5) · iCloud+ 50 GB: 6 Personen (5,0/5)

Die Wertungen und ihre Gewichtung sind dieselben wie in den Rezensionen beider Dienste. So berechnen wir

Vergleichstext aktualisiert: