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Google One vs Microsoft 365: Preise und welches Abo passt

Kurzes Fazit

Google One und Microsoft 365 beginnen beide mit 100 GB reinem Speicher; darüber kaufst du bei Google die KI Gemini mit, bei Microsoft die Office-Programme. Beim Teilen ähneln sie sich jetzt: Bei Google nutzen bis zu sechs Konten einen gemeinsamen Speicher, bei Microsoft 365 Family teilen bis zu sechs Personen 2 TB.

Logo von Google One

Variante A

€ 1,99/MonatBasic (100 GB)

Preis inkl. USt.

Preis geprüft

Es gibt auch einen kostenlosen Tarif: Kostenlos

Google One: Preis und Tarife

€ 2,00/MonatMicrosoft 365 Basic

Preis inkl. USt.

Preis geprüft

Microsoft OneDrive: Preis und Tarife
Günstiger unter den verglichenen Tarifen: Google One

Verglichen werden Tarife mit ähnlichem Zweck, deren Funktionen sich unterscheiden können; Preise inkl. USt.; die Preise anderer Tarife und Laufzeiten findest du in den Rezensionen.

Funktionen im Vergleich

KriteriumGoogle OneMicrosoft OneDrive
Kostenlos15 GB für Gmail, Drive und Fotos zusammen5 GB Cloud und 15 GB Postfach, getrennt
Kleinste bezahlte StufeBasic, 100 GBMicrosoft 365 Basic, 100 GB
DarüberGoogle AI Plus (2 TB), Google AI Pro (5 TB)Single mit 1 TB; Family und Premium mit 2 TB geteilt
Was darüber dazukommtGemini mit höheren LimitsWord, Excel, PowerPoint, Outlook und OneNote als Desktop-Apps
FamilieBis zu 5 weitere Personen, ein gemeinsamer SpeicherFamily: bis zu 6 Personen, 2 TB geteilt
E-MailGmail zählt zum gemeinsamen SpeicherEigenes Postfach; Anhänge zählen zum Cloudspeicher
Voller SpeicherLöschung erst nach 2 Jahren über dem Limit möglichNach 3 Monaten gesperrt, nach 6 Monaten Löschung möglich
TestphaseNennt die Tarifseite nichtEin Monat bei Single, Family und Premium
USt. im PreisNennt die Seite nichtIm sichtbaren Text nicht erwähnt

Wer zwischen Google One und Microsoft 365 schwankt, sucht selten nur Speicher. Meist geht es um das Konto, in dem Mails, Fotos und Dokumente ohnehin liegen: bei Google in Gmail und Google Fotos, bei Microsoft in Outlook.com und OneDrive. Beide Tarifseiten für Österreich sind deutschsprachig, beide verkaufen jede Stufe monatlich oder jährlich. Die Wege trennen sich bei dem, was über 100 GB dazukommt, bei der Frage, wie eine Familie den Platz teilt — und bei dem, was passiert, wenn der Speicher voll bleibt.

Wenn du nicht weiterlesen willst

Liegen Fotos und Mails bei Google und brauchst du keine Office-Programme, reicht Google One — oft schon Basic mit 100 GB. Arbeitest du mit Word, Excel und PowerPoint am Computer, bekommst du mit Microsoft 365 Single 1 TB und die Desktop-Programme in einem Abo. Für mehrere Personen haben beide einen gemeinsamen Topf: Microsoft 365 Family 2 TB mit den Programmen, Google je nach Stufe.

Worin sie sich wirklich unterscheiden

In jeder Zeile zählt der letzte Satz am meisten: was der Unterschied für dich ändert.

Was kommt über 100 GB dazu?

Google One

Die nächste Stufe ist Google AI Plus mit 2 TB und Gemini, danach Google AI Pro mit 5 TB, mehr KI, YouTube Premium Lite und Google Home Premium (Standard).

Microsoft OneDrive

Die nächste Stufe ist Microsoft 365 Single mit 1 TB, Word, Excel, PowerPoint, Outlook und OneNote als Desktop-Apps, Microsoft Defender und Teams.

Wer über 100 GB will, zahlt bei beiden mehr als Speicher: bei Google die KI, bei Microsoft die Programme. Entscheide danach, was du davon wirklich nutzt.

Wie teilt eine Familie den Platz?

Google One

Jede bezahlte Stufe lässt sich mit bis zu fünf weiteren Personen im selben Land teilen. Es ist ein gemeinsamer Topf ohne feste Anteile; die Dateien bleiben privat.

Microsoft OneDrive

Microsoft 365 Family ist für bis zu sechs Personen. Sie teilen 2 TB, und jede bekommt ein Postfach mit 100 GB.

Bei Google kann eine Person, die viel sichert, den anderen den Platz wegnehmen. Bei Microsoft passiert das nicht — dafür kommt niemand über sein Terabyte hinaus, solange kein Zusatzspeicher gekauft wird.

Wie hängen E-Mail und Speicher zusammen?

Google One

Gmail zählt samt Spam und Papierkorb auf denselben Speicher wie Drive und Fotos.

Microsoft OneDrive

Das Postfach von Outlook.com ist ein eigenes Kontingent; E-Mail-Anhänge zählen aber zum Cloudspeicher.

Bei beiden kann ein voller Cloudspeicher die E-Mail lahmlegen: Gmail sendet und empfängt dann womöglich nichts mehr, Outlook.com laut Microsoft ebenfalls nicht.

Was bekommst du gratis?

Google One

Bis zu 15 GB pro Google-Konto; mit einem Abo sind sie im Speicher der Stufe schon enthalten.

Microsoft OneDrive

5 GB Cloudspeicher und ein eigenes Postfach mit 15 GB.

Google gibt mehr Gratis-Platz, aber für drei Dienste zusammen. Bei Microsoft sind Dateien und Mails von Anfang an getrennt.

Welche KI steckt in welcher Stufe?

Google One

Basic enthält keine KI-Vorteile. Google AI Plus bringt Gemini mit doppelt so hohen Limits wie ohne Abo, Google AI Pro viermal so hohe Limits und Deep Research.

Microsoft OneDrive

Basic nutzt Copilot nur in der kostenlosen Version; Single und Family haben laut Tarifseite „Erhöhte Nutzung“, Premium „Umfassende Nutzung“. In Family und Premium nutzt die KI-Funktionen nur die Person, der das Abo gehört.

Konkrete Grenzen nennt Microsoft nicht. Wer in der Familie die KI mitnutzen will, sollte wissen: Die anderen Personen bekommen bei Microsoft Speicher und Programme, aber keine KI-Funktionen.

Was passiert, wenn der Speicher voll bleibt?

Google One

Drive, Fotos und Gmail speichern nichts Neues. Bleibt das Konto länger als zwei Jahre über dem Limit, kann Google Inhalte löschen — angekündigt mindestens drei Monate vorher.

Microsoft OneDrive

Uploads, Bearbeiten und Synchronisieren stoppen, Outlook.com sendet und empfängt nichts mehr. Nach drei Monaten wird OneDrive gesperrt, nach sechs Monaten kann Microsoft die Dateien endgültig löschen.

Microsoft zieht die Grenze deutlich früher. Wer ein Microsoft-365-Abo beendet und mehr als 5 GB belegt, sollte vorher herunterladen, was nicht mehr hineinpasst.

Gibt es eine Testphase?

Google One

Eine Testphase nennt die Google-One-Tarifseite nicht.

Microsoft OneDrive

Ein Monat bei Single, Family und Premium, nicht bei Basic. Für die Registrierung verlangt Microsoft eine Kreditkarte.

Bei Microsoft kannst du die Programme vor dem Kauf ausprobieren. Welche Laufzeit nach dem Testmonat beginnt, prüfst du im Bezahlfenster, bevor du die Karte hinterlegst.

Wie kommst du an mehr Platz für dich allein?

Google One

Mit Google AI Pro auf 5 TB — dann mit allen KI-Vorteilen dieser Stufe. Ein neues Abo ersetzt laut Google das bisherige; der Speicher wird nicht addiert.

Microsoft OneDrive

Mit Zusatzspeicher „bis zu 10 TB“ bei Single, Family und Premium. Er kostet extra, und hinzufügen kann ihn nur die Person, der das Abo gehört.

Bei Google ist die größte Stufe ein KI-Abo, bei Microsoft ein Aufpreis auf ein Abo mit Office. Reinen Speicher ohne KI oder Programme gibt es bei beiden nur bis 100 GB.

Gibt es Geld zurück?

Google One

Bereits gezahlte Beträge erstattet Google laut Hilfe in den meisten Ländern nicht.

Microsoft OneDrive

In der Regel innerhalb von 30 Tagen nach dem ersten Kauf oder vor der ersten wiederkehrenden Abbuchung; die letzte Verlängerung innerhalb von 30 Tagen nach der Zahlung, einmal pro Konto und Abo-Produkt. Anteilig erstattet Microsoft bei Basic, Single und Family in Österreich nicht.

Microsoft nennt konkrete Fristen. Das gesetzliche Rücktrittsrecht für online geschlossene Verträge nach dem FAGG gilt bei beiden unabhängig davon.

Wo kündigst du?

Google One

In Google One: „Einstellungen“ → „Abo kündigen“ → noch einmal „Abo kündigen“. Bei einem Kauf über den App Store in den „Abonnements“ deines Apple Account.

Microsoft OneDrive

Im Microsoft-Konto: „Dienste & Abonnements“ → das Abo auswählen → „Verwalten“ → „Kündigen“. Bei Käufen über Google Play oder den App Store dort.

Gekündigt wird bei beiden dort, wo du bezahlt hast: im Google- oder Microsoft-Konto, bei einem Store-Kauf im App Store oder bei Google Play.

Worin sie sich nicht unterscheiden, obwohl es so wirkt

Dieser Teil ist oft nützlicher als die Liste der Unterschiede: Er spart dir Geld, wenn du für einen Vorteil zahlen wolltest, den es gar nicht gibt.

  • Beide starten mit 100 GB

    Google One Basic und Microsoft 365 Basic verkaufen je 100 GB ohne KI-Vorteile und ohne Desktop-Programme. Braucht ihr nur Platz, entscheidet das Konto, in dem eure Daten schon liegen.

  • Monatlich oder jährlich

    Beide verkaufen jede Stufe als Monats- und als Jahresabo. Google wirbt mit „Bis zu 16 % sparen“, Microsoft nennt für jede Laufzeit einen eigenen Preis.

  • Zur Steuer sagen beide nichts

    Ob die Beträge die USt. enthalten, schreibt weder die Google-One-Seite noch der sichtbare Text der Microsoft-Seite. Den Endbetrag zeigt das Bezahlfenster.

  • Kündigen heißt nicht löschen

    Nach dem Ende des Abos bleiben die Dateien bei beiden erst einmal erhalten. Liegt mehr darin, als gratis erlaubt ist, lässt sich aber nichts Neues mehr speichern.

  • Deutschsprachige Seiten für Österreich

    microsoft.com/de-at trägt im Fuß „Deutsch (Österreich)“, die Google-One-Seite zeigt österreichische Daten — beide auf Deutsch.

Was zu wem passt

Empfehlungen je nach Situation, jeweils mit der Bedingung, unter der sie gelten
Deine SituationWas wählenUnter welcher Bedingung
Fotos und Mails liegen bei GoogleGoogle OneAb Basic mit 100 GB; die 15 GB kostenlos sind darin enthalten.
Du arbeitest mit Word und Excel am ComputerMicrosoft 365 Single1 TB und die Desktop-Programme, nutzbar auf bis zu fünf Geräten gleichzeitig.
Mehrere Personen mit OfficeMicrosoft 365 FamilyBis zu sechs Personen teilen 2 TB und bekommen die Programme; die KI-Funktionen hat nur die Person, der das Abo gehört.
Familie mit Android-HandysGoogle OneEin Abo für bis zu sechs Konten; Android-Sicherungen landen im selben Speicher.
Du willst nur Platz, sonst nichtsBasic bei einem der beidenBeide haben 100 GB ohne Extras — wähle das Konto, in dem deine Daten schon liegen.
Du nutzt Gemini ohnehinGoogle AI Plus oder Google AI ProDer Speicher steckt dann schon im KI-Abo; ein zusätzliches Basic-Abo ist überflüssig.
Oft sind es beide Konten
Wer ein Android-Handy und einen Windows-Computer hat, besitzt meist ein Google- und ein Microsoft-Konto — jedes mit eigenem Gratis-Speicher. Bezahlen musst du nur dort, wo es eng wird. Sieh vorher nach, was den Platz füllt: Bei Google sind es oft alte Anhänge, Spam und Papierkorb in Gmail, bei Microsoft zählen E-Mail-Anhänge zum Cloudspeicher. Und ein Microsoft-365-Abo für die Programme macht ein Google-Abo nicht überflüssig, wenn die Handyfotos bei Google gesichert werden.
Was du vor dem Bezahlen prüfen solltest
  • Bei Google One sind die 15 GB kostenlos im Speicher der Stufe enthalten — mit Basic hast du 100 GB.
  • Microsoft 365 Family hat 2 TB geteilt für alle — rechne nach, ob das für die ganze Familie reicht.
  • Der Tarif für eine Person heißt in Österreich „Microsoft 365 Single“; in anderen Ländern heißt er „Personal“.
  • Beim Testmonat von Microsoft vorher im Bezahlfenster prüfen, welche Laufzeit danach beginnt.
  • Vor dem Ende eines Microsoft-Abos unter 5 GB kommen: Nach drei Monaten über dem Limit wird OneDrive gesperrt.
  • Bei Google kann jede Person im Familientopf nur den Platz freigeben, den sie selbst belegt.

Woher diese Fakten stammen

Die Fakten stammen aus unseren Seiten zu Google One und OneDrive für Österreich: von der Google-One-Tarifseite mit österreichischen Daten und aus der deutschsprachigen Google-One-Hilfe sowie von microsoft.com/de-at und aus dem deutschsprachigen Microsoft-Support. Preise stehen nur im Preisblock, mit Quelle.

Fakten im Text geprüft am .

Häufige Fragen: Google One oder Microsoft OneDrive

Im Vergleich von Tarifen gleicher Stufe inkl. USt. ist Google One günstiger: Google One — € 1,99/Monat (Basic (100 GB)), Microsoft OneDrive — € 2,00/Monat (Microsoft 365 Basic).

Google One: ja, „Kostenlos“. Microsoft OneDrive: Der Anbieter nennt keinen kostenlosen Tarif.

Google One: Auf der Seite des Anbieters haben wir keine kostenlose Testphase gesehen. Microsoft OneDrive: Auf der Seite des Anbieters haben wir keine kostenlose Testphase gesehen.

Personen pro Tarif: Google One Basic (100 GB) — 6 Personen, Microsoft OneDrive Microsoft 365 Basic — 1 Person. App-Bewertung: Google One Basic (100 GB) — 4,5 von 5, Microsoft OneDrive Microsoft 365 Basic — 4,6 von 5.

Google One und Microsoft 365 beginnen beide mit 100 GB reinem Speicher; darüber kaufst du bei Google die KI Gemini mit, bei Microsoft die Office-Programme. Beim Teilen ähneln sie sich jetzt: Bei Google nutzen bis zu sechs Konten einen gemeinsamen Speicher, bei Microsoft 365 Family teilen bis zu sechs Personen 2 TB.

Weitere Vergleiche

Dieselben Produkte im Vergleich mit anderen Konkurrenten und weitere Vergleiche in „Cloud-Speicher“.

Wo sich ihre Wertungen unterscheiden

Nur die Kriterien, die wir bei beiden Diensten geprüft haben und deren Wertungen nicht übereinstimmen. Gleiche und ungeprüfte zeigen wir hier nicht, weil sie bei der Entscheidung nicht helfen.

  • Wenn dir am wichtigsten ist — Personen pro Tarif: Google One Basic (100 GB)

    Google One Basic (100 GB): 6 Personen (5,0/5) · Microsoft OneDrive Microsoft 365 Basic: 1 Person (3,0/5)

  • Wenn dir am wichtigsten ist — App-Bewertung: Microsoft OneDrive Microsoft 365 Basic

    Google One Basic (100 GB): 4,5 von 5 (4,5/5) · Microsoft OneDrive Microsoft 365 Basic: 4,6 von 5 (4,6/5)

Die Wertungen und ihre Gewichtung sind dieselben wie in den Rezensionen beider Dienste. So berechnen wir

Vergleichstext aktualisiert: