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Lernen in Österreich

Udemy in Österreich: einzelner Kurs oder Personal Plan?

Udemy ist zuerst ein Kursmarkt, das Abo ist nur ein Teil davon. Du kannst einen einzelnen Kurs kaufen und lange behalten oder den Personal Plan abonnieren, der eine Auswahl bestbewerteter Kurse öffnet — aber nicht alle. Das sind zwei verschiedene Käufe mit verschiedenen Regeln für Zugang und Erstattung. Für viele ist die richtige Antwort: gar nicht abonnieren, sondern genau den einen Kurs kaufen, den sie brauchen.

  • Sehr breites Themenangebot. Von Programmierung über Fotografie bis zu Buchhaltungsgrundlagen.
  • Einzelne Kurse ohne Abo. Einmal zahlen, ohne Monatsgebühr und ohne Bindung.
  • Langer Zugang mit Bedingungen. Ein gekaufter Kurs bleibt verfügbar — mit zwei Einschränkungen.
  • Personal Plan monatlich oder jährlich. Laut Udemy jederzeit kündbar.
  • Vorschau vor dem Kauf. Bei vielen Kursen kannst du einen Teil vorher ansehen.

Das Wichtigste vor dem Kauf

Einen Udemy-Preis gibt es nicht: Beim Einzelkurs hängt er am Kurs und an der laufenden Aktion, beim Personal Plan auch an deinem Konto. Und die bekannte 30-Tage-Erstattung gilt für Einzelkurse, nicht für das Abo. Die Rabattzahl sagt nichts über die Qualität eines Kurses — wichtiger ist, wann er zuletzt aktualisiert wurde.

Tomas StankevičiusAktualisiert am 2026-10-14Fakten von den offiziellen Udemy-Seiten und aus der Udemy-Hilfe

Udemy kurz

Was es ist
Kursmarkt mit einem eigenen Abo
Hauptmodell
Einzelne Kurse kaufen
Abo
Personal Plan — eine Auswahl, nicht alle Kurse
Abrechnung
Monatlich oder jährlich, Steuern kommen dazu
Preis des Abos
Hängt am Konto
Erstattung
Kurs: 30 Tage mit Bedingungen; Abo: nur nach Gesetz
Österreich
Auf Udemys Liste der Personal-Plan-Märkte

Bedingungen ändern sich — maßgeblich ist die offizielle Udemy-Seite.

Zwei Preise, zwei Regeln

Einzelkurs und Abo trennen wir auf der ganzen Seite.

Steuern kommen dazu

Udemy schreibt selbst, dass die Abogebühr ohne Steuern angegeben ist.

Affiliate-Links gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben.

Kurzfazit

Am stärksten ist Udemy, wenn du genau weißt, was du willst: Du findest einen guten, frisch aktualisierten Kurs und zahlst einmal dafür. Am schwächsten, wenn du wegen eines Rabatts kaufst, ohne Lehrplan und Aktualisierungsdatum anzusehen. Den Personal Plan lohnt es sich nur zu überlegen, wenn du geprüft hast, dass die Kurse, die du brauchst, überhaupt in der Abo-Auswahl sind — das Abo umfasst nicht den ganzen Markt.

Größter Vorteil

Du kaufst nur, was du brauchst, und zahlst nicht jeden Monat.

Größter Kompromiss

Die Qualität schwankt stark: Sie hängt an der einzelnen Lehrperson.

Wir empfehlen vor allem:
Allen, die ein klares Ziel haben — eine bestimmte Technologie, ein Werkzeug oder eine Fähigkeit.
Mit Vorbehalt:
Wer ein durchgehendes Lernsystem oder einen anerkannten Abschluss sucht: Beides gibt es hier nicht.

Für wen Udemy passt und für wen nicht

Die Plattform rechnet sich vor allem für Menschen, die einen Kurs selbst gut auswählen können.

Passt

  • Ein klares Ziel

    Eine bestimmte Technologie, ein Werkzeug oder eine Prüfung.

  • Programmieren

    Wenn der Kurs aktuell ist und zur heutigen Version der Technologie passt.

  • Kleine Unternehmen

    Ein Kurs zu Werbung, Buchhaltungsgrundlagen oder Website kostet oft weniger als eine Beratungsstunde.

  • Hobbys

    Fotografie, Musik oder Zeichnen im eigenen Tempo.

  • Keine Monatsgebühr

    Eine der wenigen Plattformen der Kategorie, bei der du nicht abonnieren musst.

Passt nicht

  • Anerkannter Abschluss gesucht

    Udemy schreibt selbst, keine akkreditierte Einrichtung zu sein.

  • Durchgehendes Programm gesucht

    Hier gibt es einzelne Kurse, kein aufgebautes Lernsystem.

  • Kauf wegen des Rabatts

    Die Prozentzahl sagt nichts darüber, ob der Kurs veraltet ist.

  • Interaktive Übung gesucht

    Die meisten Kurse sind Videos, die du ansiehst.

  • Abo für alles erwartet

    Der Personal Plan umfasst nur eine Auswahl.

Sechs verschiedene Käufe auf derselben Seite

Es sind getrennte Produkte mit unterschiedlicher Zugangsdauer und unterschiedlichen Erstattungsregeln. Eine Preisspalte gibt es nicht: Die Beträge hängen an Kurs, Aktion, Konto und Kaufweg.

Sechs verschiedene Käufe auf derselben Seite
Einzelner KursWie du zahlstEinmalWas du bekommstGenau diesen KursWie lange du Zugang hastLange — solange dein Konto in Ordnung ist und Udemy die Kurslizenz behält
Personal PlanWie du zahlstMonatlich oder jährlichWas du bekommstTausende ausgewählte Kurse, nicht den ganzen MarktWie lange du Zugang hastNur solange das Abo läuft
Starter PlanWie du zahlstAbo mit WerbungWas du bekommstEine kleinere AuswahlWie lange du Zugang hastNur solange das Abo läuft; wem es angeboten wird, nennt Udemy nicht
Learn AI with GoogleWie du zahlstEigenes AboWas du bekommstEin KI-Programm mit Google und seinen KursenWie lange du Zugang hastIn Österreich nicht verfügbar — nicht auf der Länderliste
Connect 1:1Wie du zahlstEinmal pro SitzungWas du bekommstEin Einzelgespräch mit einer LehrpersonWie lange du Zugang hastEin einmaliger Termin
Udemy BusinessWie du zahlstVertrag mit einer OrganisationWas du bekommstKatalog und Verwaltung für TeamsWie lange du Zugang hastNur für Organisationen, nach Vertrag

Die praktische Folgerung: Öffne vor dem Abo genau den Kurs, weswegen du überlegst, und prüf, ob er überhaupt dazugehört. Ein Kurs, den du im Markt siehst, ist nicht automatisch im Personal Plan — und einen nicht enthaltenen Kurs zahlst du auch mit Abo extra.

Unsere Wertung und woraus sie sich zusammensetzt

Das ist unsere eigene Einschätzung auf Basis geprüfter Fakten. Sie ist weder ein Durchschnitt von Nutzerbewertungen noch eine Aussage des Anbieters. Unten findest du alle Kriterien mit Gewichtung und Quellen.

3,3

von 5 · 7 von 7 Kriterien geprüft

Die Wertung setzt sich aus den Kriterien unten zusammen: Bei jedem stehen die Gewichtung, was wir konkret gefunden haben und woher. Wo wir eine Seite des Anbieters haben — ein Link mit Prüfdatum; wo die Zahl aus unserem Katalog stammt, steht das dabei. „Nicht geprüft“ heißt, dass uns der Fakt fehlt und wir das Kriterium nicht mitgerechnet haben. „Anbieter macht keine Angabe“ heißt, dass wir die Seiten des Anbieters durchgesehen haben, die Angabe dort aber fehlt; auch so ein Kriterium rechnen wir nicht mit. Wenn du mit der Gewichtung nicht einverstanden bist — in der Methodik siehst du alle Bestandteile und kannst sie nach deinen eigenen Maßstäben zusammensetzen. Bewertungen aus den App-Stores fließen nicht in die strukturierten Daten ein: Sie wurden auf anderen Websites gesammelt und bleiben daher sichtbarer Text.

Bewerteter Tarif: „Personal Plan“

Kriterien, die für alle Tarife dieses Anbieters gleich sind
KriteriumWas wir gefunden habenWertungQuelle
Angezeigter Preis ist Endpreis(10 %)Preis bereits inkl. USt.5,0unser Katalog
Preis im Vergleich zu anderen(10 %)9,00 €/Monat · bei Zahlung für 12 Monate5,0unser Katalog
Kostenlos testbar(10 %)keine Testphase1,0unser Katalog
Lernen ohne Internet(20 %)Lektionen herunterladbar5,0unser Katalog
Aussagekraft des Zertifikats(20 %)keine externe Anerkennung2,0unser Katalog
Teilen mit der Familie(15 %)Teilen nicht erlaubt1,0unser Katalog
App-Bewertung(15 %)4,6 von 54,6unser Katalog

Verfügbarkeit in Österreich

Der Endpreis in Österreich ist klar

Abgerechnet wird in Euro, und der Steuerstatus ist geprüft — der angezeigte Betrag ist genau der, den du zahlst.

  • Preis in Euro
  • Preis inkl. USt.
  • gemeinsame internationale Preisliste — den Preis bestimmt das Land des Kontos

Was du kaufst

Einzelkurs, Personal Plan und weitere Angebote — und was davon in Österreich gilt.

Was davon in Österreich gilt

Udemy bietet einen Teil seiner Angebote nicht überall und nicht jedem Konto an. Bevor du Preise vergleichst, lohnt sich deshalb der Blick darauf, was dir überhaupt angezeigt wird.

Verfügbarkeit der Tarife: Österreich
Einzelner KursStatusVerfügbarWas das bedeutetDas Hauptprodukt. Der Preis hängt an Kurs, Aktion und Kaufweg.
Personal PlanStatusVerfügbarWas das bedeutetÖsterreich steht auf Udemys Liste der Märkte, in denen der Personal Plan im Web angeboten wird (Liste vom 6. Jänner 2026). Welcher Preis erscheint, hängt an deinem Konto.
Starter PlanStatusKeine Angabe des AnbietersWas das bedeutetEin Abo mit Werbung und kleinerer Auswahl, das Udemy nach eigenen Angaben nicht allen anbietet. Wem, und zu welchem Preis, nennt Udemy nicht.
Learn AI with GoogleStatusNicht verfügbarWas das bedeutetUdemy veröffentlicht eine eigene Länderliste für dieses Programm, und Österreich steht nicht darauf.
Connect 1:1StatusTestphaseWas das bedeutetEine Beta-Funktion, die nur manche Lehrende anbieten. Ob deine Lehrperson sie hat, siehst du auf ihrer Seite.
Udemy BusinessStatusNicht verfügbarWas das bedeutetNur für Organisationen. In den Vergleich für Einzelpersonen nehmen wir es nicht auf.
  • Verfügbar
  • Keine Angabe des Anbieters
  • Nicht verfügbar
  • Testphase
Eine Regel gilt für die ganze Seite: Ein Tarif, den Udemys weltweite Hilfeseiten beschreiben, ist nicht dasselbe wie ein Tarif, den dein Konto in Österreich angeboten bekommt. Dasselbe gilt für Preise — sie hängen an Konto, Kurs und Kaufweg.

Vier Wege zum Zugang — und sie sind nicht gleich

Derselbe Kurs kann auf mehreren Wegen zugänglich sein. Davon hängt ab, wie lange du ihn behältst und ob du Geld zurückbekommst.

  • Einzeln gekaufter Kurs

    Einmalige Zahlung. Langer Zugang mit Bedingungen, und eine Abo-Kündigung nimmt ihn dir nicht.

  • Im Personal Plan enthalten

    Verfügbar, solange das Abo läuft. Endet es, endet auch der Zugang — samt Fortschritt und Zugang zu den Zertifikaten.

  • Gratiskurs

    Einzelne Kurse sind kostenlos. Laut Udemy gibt es dafür kein Abschlusszertifikat, keinen Frage-Bereich und keine Direktnachrichten, und es kann Werbung geben.

  • Kauf im App-Store

    Ein anderer Händler: Apple oder Google. Preis, Kündigung und Erstattung richten sich nach den Regeln des Stores.

Der wichtigste Unterschied liegt zwischen den ersten beiden. Ein einzeln gekaufter Kurs bleibt in deiner Bibliothek, auch wenn du kein Abo mehr hast; ein Kurs aus dem Abo-Katalog nicht. Gibt es einen Kurs, zu dem du sicher zurückkehren wirst, ist es oft klüger, ihn zu kaufen — auch wenn du ein Abo hast.

Kurs kaufen oder Personal Plan abonnieren

Das ist die Hauptentscheidung bei diesem Produkt. Sie hängt davon ab, wie viele Kurse du im Jahr wirklich abschließt und ob sie im Abo-Katalog sind.

Kurs kaufen oder Personal Plan abonnieren
Wann besserEin einzelner KursEin klares ZielPersonal PlanMehrere Themen im Jahr
Wie du zahlstEin einzelner KursEinmalPersonal PlanLaufend, solange du nutzt
Was bleibt, wenn du aufhörstEin einzelner KursDer Kurs bleibt verfügbarPersonal PlanDer Zugang endet
AuswahlEin einzelner KursDer ganze MarktPersonal PlanEine Auswahl bestbewerteter Kurse
ErstattungEin einzelner KursFrist mit BedingungenPersonal PlanNur wo das Gesetz sie verlangt

Nimm den einzelnen Kurs

Wenn du das Thema kennst, einen aktuellen Kurs gefunden hast und in einem Jahr darauf zurückgreifen willst.

Nimm den Personal Plan

Wenn du in den nächsten Monaten mehrere Themen lernst UND geprüft hast, dass diese Kurse im Katalog sind.

Der häufigste Fehler

Das Abo wird wegen eines bestimmten Kurses gekauft, der gar nicht drin ist. Ein Kurs, den du im Markt siehst, gehört nicht automatisch zum Personal Plan — dann zahlst du ihn trotzdem extra. Der einzige Weg, das zu vermeiden: vor dem Bezahlen die Seite genau dieses Kurses öffnen und prüfen, ob er zum Abo gehört.

Was in einem Kurs steckt

Worauf du dich verlassen kannst und worauf nicht.

Was in einem Kurs steckt — und was fehlen kann

Auf dieser Plattform gibt es keinen einheitlichen Standard: Was du bekommst, entscheidet die Person, die den Kurs erstellt hat. Eine allgemeine Produktbeschreibung kann deshalb nichts versprechen — das tut nur die Kursseite.

  • Was du erwarten kannst

    Videolektionen, Dateien der Lehrperson, Tests und Übungen, einen Frage-Bereich, Untertitel und Zugriff am Handy.

  • Was fehlen kann

    Praktische Projekte, Programmierübungen, aktualisiertes Material und Antworten der Lehrperson. Nichts davon ist garantiert.

  • Zertifikat

    Bezahlte Kurse können ein Abschlusszertifikat ausstellen. Laut Udemy zeigt es Fähigkeiten und Erfolge, taugt aber nicht als formale Akkreditierung.

  • Personal-Plan-Katalog

    Das Abo umfasst nur einen ausgewählten Teil des Markts. Wie groß er ist, hängt laut Udemy von der Region ab.

Daraus folgt die einzige Regel, die sich immer lohnt: den konkreten Kurs bewerten. Ein guter Kurs hier kann stärker sein als ein teureres Programm anderswo, ein schlechter bleibt schlecht — egal, wie viele ihn gekauft haben. Seit Mai 2026 gehören Udemy und Coursera zum selben Unternehmen; Kataloge, Konten und Abos sind aber getrennt.

Vor dem Kauf und unterwegs

Ein paar Minuten Prüfung und wo du lernst.

Wo du lernst

Wo du lernst
BrowserBeispieleKurse, Aufgaben, Fragen an die LehrpersonVorbehaltDer Hauptweg — und der beste Ort, um einen Kurs vor dem Kauf zu prüfen.
AppBeispieleAnsehen, auch ohne InternetVorbehaltLaut Udemy lassen sich Videos in der App immer herunterladen — als Kopie in der App, nicht als Datei zum Behalten.
Computer-DownloadBeispieleEinzelne LektionenVorbehaltNur, wenn die Lehrperson den Kurs dafür freigegeben hat.
Kauf im App-StoreBeispieleKauf und Abo laufen über den StoreVorbehaltPreise und Erstattungsregeln sind dort andere als auf der Website.

Ein paar Minuten vor dem Kauf eines Kurses

Den größten Einfluss auf das Ergebnis hat nicht der Preis, sondern die Auswahl des Kurses. Diese Prüfungen dauern wenige Minuten und sparen mehr als jede Aktion.

  1. Sieh nach, wann der Kurs zuletzt aktualisiert wurde — bei Technik ist das die wichtigste Zahl auf der Seite.
  2. Lies den ganzen Lehrplan und prüf, ob genau das Thema drin ist, weswegen du kaufst.
  3. Zähl praktische Aufgaben, Tests und Projekte; die Zahl der Videostunden sagt nichts über die Qualität.
  4. Sieh dir die Erfahrung der Lehrperson in genau diesem Bereich an; die Gesamtzahl der Lernenden sagt wenig.
  5. Lies die NEUESTEN Bewertungen — dort wird veraltetes Material erwähnt.
  6. Sieh dir die Gratis-Vorschau an: Tempo und Sprache der Lehrperson passen dir oder nicht.
  7. Prüf, ob der Kurs im Abo-Katalog ist, wenn du über den Personal Plan nachdenkst.
  8. Prüf die Kurssprache und ob es Untertitel gibt — gerade bei Fachbegriffen macht das einen großen Unterschied.

Ein Rabatt ist kein Wertmaßstab

Eine große durchgestrichene Prozentzahl sagt nichts darüber, ob der Kurs veraltet ist. Entscheide nach Lehrplan und Aktualisierungsdatum.

Eine Bewertung ohne Datum sagt wenig

Eine hohe Bewertung kann vor drei Jahren gesammelt worden sein, als das Material noch aktuell war. Lies, was Leute schreiben, die den Kurs vor Kurzem abgeschlossen haben.

Bewertung der App in den Stores

Das sind Bewertungen aus den App-Stores. Bewertet wird, wie die App funktioniert; ob sich der Preis des Abos lohnt, sagt diese Zahl nicht.

App Store

iOS und iPadOS
4,6von 5

888 Bewertungen

Quelle

Bewertungen ändern sich ständig und sinken oft nach Preiserhöhungen oder wenn Funktionen wegfallen. Wir zeigen den Wert vom Tag der Prüfung samt Anzahl der Bewertungen, denn eine 4,8 aus zweihundert Bewertungen und eine 4,5 aus zwei Millionen sind nicht dasselbe.

Konto, Zugang und Kündigung

Was „lebenslanger Zugang“ heißt und was mit dem Abo verschwindet.

Konto

  • Käufe und Abo hängen an einem persönlichen Konto.
  • Konten dürfen laut Udemy nicht zwischen Personen geteilt werden.
  • Für Organisationen gibt es das eigene Produkt Udemy Business mit eigenem Vertrag.
  • Zertifikate werden auf den Namen ausgestellt, mit dem das Konto registriert ist.

Was wir nicht empfehlen

Ein geteiltes Konto oder Kurse aus anderen Quellen. Abgesehen vom Verstoß gegen die Bedingungen verlierst du genau das, wofür du zahlst: Antworten der Lehrperson, Aktualisierungen und den Zugang selbst.

Was „lebenslanger Zugang“ bedeutet

Was „lebenslanger Zugang“ bedeutet
Einzeln gekaufter KursSo funktioniert esLanger Zugang — mit zwei Bedingungen
Erste BedingungSo funktioniert esDein Konto bleibt in Ordnung
Zweite BedingungSo funktioniert esUdemy behält die Lizenz für den Kurs
Gehören dir die Dateien?So funktioniert esNein — es ist ein Zugang
Kurse aus dem Personal PlanSo funktioniert esKein langer Zugang, nur solange das Abo läuft
„Lebenslang“ klingt nach Eigentum, ist es aber nicht: Ein Kurs kann verschwinden, wenn Udemy die Lizenz dafür verliert. In der Praxis kommt das selten vor, das Versprechen ist aber nicht bedingungslos, und wir wiederholen es nicht so. Kündigst du das Abo, sollen einzeln gekaufte Kurse nicht verschwinden — das sind zwei verschiedene Dinge.

Kündigen, Testphase und was mit dem Abo verschwindet

Den Personal Plan kündigst du laut Udemy jederzeit auf der Seite „Subscriptions“ in deinem Konto; während einer Testphase heißt der Button „Cancel trial“. Der Zugang zum Abo-Inhalt bleibt bis zum letzten Tag des Abrechnungszeitraums, der auf derselben Seite steht. Endet das Abo oder kündigst du, gehen Kursfortschritt und Zugang zu den Zertifikaten der Abo-Kurse verloren. Abos, die über udemy.com gekauft wurden, erstattet Udemy nicht — außer das Gesetz verlangt es.

Monatsabo

Jederzeit kündbar; der Zugang bleibt bis zum Ende des bezahlten Monats.

Jahresabo

Die Gebühr wird laut Udemy jedes Jahr am selben Tag abgebucht, Steuern kommen dazu. Kündigst du, verlängert es sich nicht mehr; Geld für die Restzeit gibt es nur, wo das Gesetz es verlangt.

Über Apple oder Google gekauft

Dann kündigst du im Store, und der Store entscheidet über eine Erstattung.

Was du auf der Tarifkarte immer prüfen solltest

  • Bis wann dein Zugang bleibt
  • Dass Fortschritt und Zertifikate der Abo-Kurse verschwinden
  • Wie du eine Testphase ohne Kosten beendest

Mit dem Abo verschwinden auch die Zertifikate

Anders als bei einzeln gekauften Kursen gehen bei Abo-Kursen Fortschritt und Zugang zu den Zertifikaten verloren, wenn das Abo endet. Ist dir ein Zertifikat wichtig, lade es vor dem letzten Tag herunter. Pausieren lässt sich der Personal Plan nicht.

KI-Assistent und andere Grenzen, die die Werbung nicht nennt

KI-Hilfe gibt es, aber nicht überall. Für Leserinnen und Leser in Österreich die gute Nachricht zuerst: Deutsch steht auf Udemys Sprachliste.

KI-Assistent und andere Grenzen, die die Werbung nicht nennt
In welchen Kursen der KI-Assistent läuftLimitNicht in allenWovon es abhängtNur in Kursen von Lehrenden, die an Udemys KI-Programm teilnehmen.
Unterstützt er Deutsch?LimitJaWovon es abhängtDie Sprachliste für Udemys KI-Werkzeuge — veröffentlicht in der Hilfe für Udemy Business — nennt Arabisch, vereinfachtes Chinesisch, Englisch, Französisch, Deutsch, Indonesisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch, Spanisch und Türkisch.
Wo er verfügbar istLimitIm BrowserWovon es abhängtAm Computer und im mobilen Browser, in geeigneten Kursen.
Wie lange der Chatverlauf bleibtLimit90 TageWovon es abhängtIm Kursplayer — kein unbegrenztes Archiv.
Übungslabor im KursLimitBis zu 60 MinutenWovon es abhängtBeim Verlassen wird nicht gespeichert, du kannst das Labor aber neu starten.

Was der KI-Assistent nicht ersetzt

Er ersetzt weder die Lehrperson noch garantiert er eine richtige Antwort. Und er ist nicht in jedem Kurs da. Die Sprachliste kann sich ändern — kaufst du genau wegen der KI-Hilfe, prüf beim konkreten Kurs, ob sie dort angeboten wird.

Geld zurück

Wann Udemy erstattet und wann nicht.

Erstattung: wann sie gilt und wann nicht

Ob du Geld zurückbekommst, hängt davon ab, WAS und WO du gekauft hast — und genau das verwechselt man leicht, weil alles auf derselben Seite passiert.

Einzeln gekaufter Kurs
Antrag bis 30 Tage nach dem Kauf, für berechtigte Käufe
Wann abgelehnt werden kann
Wenn ein großer Teil genutzt oder heruntergeladen wurde, oder bei wiederholten Anträgen
Abo über die Website
Die 30-Tage-Garantie gilt NICHT — Erstattung nur, wo das Gesetz sie verlangt
Über den App Store oder Google Play gekauft
Udemy kann das nicht bearbeiten — zuständig ist der Store
Wenn kein Geld zurückgeht
Udemy kann stattdessen „Udemy Credits“ geben, die nur auf der Plattform gelten
Connect 1:1
Volle Erstattung bei Absage mindestens 48 Stunden vorher, danach nicht mehr
Achte auf die dritte Zeile: Die 30 Tage, von denen alle reden, gelten für das Abo nicht. Das Abo ist also riskanter als ein einzelner Kauf — umgekehrt, als man denkt. Und „Udemy Credits“ sind keine Rückzahlung, sondern Guthaben auf derselben Plattform. Für Österreich kommt das gesetzliche Rücktrittsrecht bei Online-Verträgen dazu; wann es greift und wann nicht, steht unten in den Fragen. Das ist keine Rechtsberatung.

Was wir nicht behaupten

Diese Sätze über Udemy hört man am häufigsten — und sie kosten entweder Geld oder Nerven.

  • „Udemy kostet so und so viel.“

    Einen Preis gibt es nicht. Der Betrag hängt an Kurs, Aktion, Gutschein und Kaufweg, beim Abo auch am Konto. Jede feste Zahl wäre nächste Woche falsch.

  • „Gekauft heißt: für immer meins.“

    Es ist ein langer Zugang mit Bedingungen: Das Konto muss in Ordnung bleiben, und Udemy muss die Kurslizenz behalten. Eigentum an den Dateien ist das nicht.

  • „Das Abo umfasst ganz Udemy.“

    Nein. Der Personal Plan öffnet eine Auswahl bestbewerteter Kurse. Ein Kurs aus dem Markt kann fehlen — prüf es vor dem Bezahlen.

  • „Innerhalb von 30 Tagen gibt es immer Geld zurück.“

    Diese Frist gilt für berechtigte Einzelkäufe und hat Grenzen. Für das Abo gilt sie NICHT, und Käufe im Store bearbeitet der Store.

  • „Das Zertifikat ist eine Qualifikation.“

    Nein. Udemy schreibt selbst, keine akkreditierte Einrichtung zu sein. Das Zertifikat zeigt, dass du einen Kurs abgeschlossen hast — einen Job garantiert es nicht.

  • „Nach der Kündigung bleiben wenigstens Fortschritt und Zertifikate.“

    Bei Abo-Kursen nicht: Mit dem Abo verschwinden Zugang, Fortschritt und Zertifikatzugang. Schließ einen begonnenen Kurs deshalb vor der Kündigung ab.

  • Steht auf der Seite kein Preis, gibt es den Dienst in Österreich nicht.

    Nicht unbedingt. Häufiger heißt es, dass der Anbieter ihn nicht veröffentlicht oder dass wir für Österreich noch keinen Preis mit Quelle und Datum gefunden haben. Verfügbarkeit und veröffentlichter Preis sind zwei verschiedene Dinge.

  • Ein Jahresabo ist immer günstiger.

    Günstiger als monatlich ist es nur, wenn du es bis zum Ende nutzt: Das ganze Jahr wird auf einmal bezahlt, und eine Kündigung erstattet den ungenutzten Teil nicht. Außerdem ist nicht jedes Angebot mit zwölf Monaten ein Jahresabo — oft zahlst du monatlich und bist nur zwölf Monate gebunden.

  • Wenn du die App löschst, ist das Abo gekündigt.

    Nein. Die Zahlung stoppt erst die Kündigung in dem Konto, über das du das Abo abgeschlossen hast. Die App verschwindet vom Handy, die Abbuchung bleibt.

  • Was in Deutschland gilt, gilt auch in Österreich.

    Nicht unbedingt, auch wenn Sprache und Währung gleich sind. Netflix bietet in Österreich zum Beispiel kein Abo mit Werbung an, in Deutschland schon, und manche Anbieter verlangen in Euro-Ländern je nach Land unterschiedliche Beträge. Deshalb übernehmen wir für Österreich keine Daten aus Deutschland.

  • Der angezeigte Preis ist immer der Endpreis.

    Nicht immer. Einige Anbieter — etwa mehrere VPN-Dienste — nennen ihre Preise ohne USt. und rechnen sie erst an der Kasse dazu; andere verrechnen in US-Dollar, und den Eurobetrag auf deinem Konto bestimmt dann der Kurs deiner Bank. Für digitale Abos gilt in Österreich in der Regel die USt. von 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

Die Liste ist kein Vorwurf an den Anbieter, sondern eine Sammlung häufiger Vereinfachungen. Findest du bei uns eine Angabe, die nicht zur offiziellen Quelle passt, schreib uns — wir korrigieren sie.

Was zu deiner Situation passt

  • Ich brauche ein bestimmtes Thema

    Hier ist Udemy am stärksten: Du kaufst genau diesen Kurs und zahlst nicht jeden Monat.

    Kompromiss: Vor dem Kauf unbedingt Aktualisierungsdatum und Lehrplan prüfen.

  • Ich lerne programmieren

    Es gibt viele Kurse, und einzeln sind sie oft günstiger als ein Abo.

    Kompromiss: Technik veraltet schnell — ein alter Kurs lehrt womöglich eine Version, die es nicht mehr gibt.

  • Mich interessieren mehrere Themen

    Dann lohnt sich der Blick auf den Personal Plan.

    Kompromiss: Prüf zuerst, ob diese Kurse überhaupt im Abo-Katalog sind.

  • Ich warte auf eine Aktion

    Die Preise schwanken, Eile ist oft nicht nötig.

    Kompromiss: Ein Rabatt macht einen veralteten Kurs nicht besser — wähle nach dem Inhalt.

  • Ich brauche einen Nachweis

    Bezahlte Kurse können ein Abschlusszertifikat ausstellen.

    Kompromiss: Brauchst du einen anerkannten Abschluss, ist das nicht die richtige Plattform.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Riesige Themenauswahl

    Von Nischentechnik bis zu Hobbys.

  • Einzelne Kurse ohne Abo

    Ohne Monatsgebühr und ohne Bindung.

  • Langer Zugang mit Bedingungen

    Ein gekaufter Kurs bleibt in der Bibliothek.

  • Erstattungsfrist für Kurse

    Für berechtigte Einzelkäufe, mit Grenzen.

  • KI-Assistent auch auf Deutsch

    Deutsch steht auf der Sprachliste — in teilnehmenden Kursen.

Nachteile

  • Sehr ungleiche Qualität

    Sie hängt an der einzelnen Lehrperson.

  • Technikkurse veralten schnell

    Das Aktualisierungsdatum zählt mehr als die Bewertung.

  • Abo-Preis hängt am Konto

    Einen festen Preis für Österreich gibt es nicht.

  • Das Abo umfasst nicht alles

    Der leichteste Fehler bei diesem Produkt.

  • Keine Erstattungsgarantie fürs Abo

    Für Einzelkäufe gibt es sie — eine überraschende Asymmetrie.

  • Zertifikate ohne Akkreditierung

    Ein Abschlussnachweis, keine Qualifikation.

Udemy neben anderen Lernplattformen

Die einzige Plattform der Kategorie, bei der du nichts abonnieren musst — und manchmal ist genau das die beste Variante.

Hauptmodell
Einzelkurse kaufen
Stärke
Breite Auswahl und Preis pro Kurs
Lernform
Videolektionen
Was bleibt, wenn du aufhörst zu zahlen
Einzeln gekaufte Kurse
Dauerhaft gratis
Einzelne Gratiskurse

Wenn du eine bestimmte Sache brauchst — Udemy

Und nicht jeden Monat zahlen willst.

Wenn du Hochschulprogramme willst — Coursera Plus

Mit gewichtigerem Nachweis. Seit Mai 2026 gehören beide Plattformen zum selben Unternehmen, Kataloge und Abos bleiben aber getrennt.

Wenn du Daten lernst — DataCamp

Und selbst Code schreiben willst.

Wenn du kreativ arbeitest — Skillshare

Und über Projekte lernen willst.

Wähl den Kurs nach dem Inhalt

Mach vor dem Bezahlen drei Dinge. Erstens: Entscheide, ob du einen Kurs brauchst oder mehrere Themen — davon hängt ab, ob ein Abo überhaupt in Frage kommt. Zweitens: Öffne den konkreten Kurs und sieh dir Aktualisierungsdatum, Lehrplan und die neuesten Bewertungen an. Drittens: Denkst du an den Personal Plan, prüf, ob dieser Kurs dazugehört. Diese drei Schritte bestimmen das Ergebnis weit mehr als jede Aktion.

Ein klares Ziel

Kauf diesen einen Kurs. Ein Abo brauchst du dafür nicht.

Mehrere Themen im Jahr

Dann der Personal Plan — aber erst nach dem Blick in den Katalog.

Noch unsicher

Fang mit den Gratis-Vorschauen an.

Anerkannter Abschluss gesucht

Sieh dir formellere Programme auf anderen Plattformen an.

Von den anderen Plattformen der Kategorie unterscheidet sich Udemy in einem wesentlichen Punkt: Du musst nichts abonnieren. Für viele ist genau das die richtige Antwort.

Udemy Preis in Österreich

Wir zeigen nur, was wir für Österreich bestätigt haben.

So prüfen wir Preise

Hier geht es um zwei ganz verschiedene Preise. Ein EINZELKURS hat keinen festen Preis: Aktionen, Gutscheine der Lehrenden und der Kaufweg ändern ihn — auf der Website, im App Store und bei Google Play verkaufen verschiedene Händler. Jeder Betrag, den wir hier hinschreiben, wäre nächste Woche falsch. Beim PERSONAL PLAN hängt der Betrag an deinem Konto: Eingeloggt und ohne Konto zeigt die Seite verschiedene Einstiegspreise, und das Land im Bezahlfenster ändert daran nichts. Einen bestätigten Preis für Österreich haben wir deshalb nicht. Udemy schreibt außerdem, dass zur Abogebühr noch Steuern kommen — maßgeblich ist der Betrag in deinem eigenen Bezahlfenster.

Udemy: Aktionen und Rabatte

Geprüfte Aktionen oder Rabattcodes für Udemy haben wir derzeit nicht. Sobald der Anbieter welche veröffentlicht und wir sie geprüft haben, stehen hier Datum und Bedingungen — erfundene Gutscheine zeigen wir nicht.

Preis und Aktionen beobachten

Udemy kostenlos testen

Eine kostenlose Testphase für Udemy haben wir auf der Seite des Anbieters derzeit nicht gesehen. Sobald es eine gibt, vermerken wir sie hier und in der Liste der kostenlosen Testphasen.

Alle kostenlosen Testphasen

So zahlst du für Udemy weniger

  • „Personal Plan“ jährlich: € 108,00 für 12 Monate statt € 204,00 bei monatlicher Zahlung — du sparst 47 %.

Vergleiche den Preis mit Alternativen: Preis von DataCamp · Preis von Skillshare · Preis von Babbel

Wir zeigen nur offizielle Wege des Anbieters — ohne geteilte Konten und ohne Regionswechsel.

Kundenservice

Wir haben geprüft: Das Hilfe-Center gibt es auf Englisch.

Kontaktwege, die der Anbieter nennt:

  • E-Mail oder Formular

Quelle: support.udemy.com/hc/en-us

Wem dieser Dienst gehört

Gehört zu „Udemy, Inc.“.

Der Vertrag wird mit einem Unternehmen geschlossen, das in den USA eingetragen ist.

Die Bedingungen nennen neben dem Unternehmen auch das anwendbare Recht: Ein Streit wird nach dem Recht eines US-Bundesstaates entschieden. Ein Teil der anderen Anbieter in unserem Katalog nennt für Europa ein europäisches Unternehmen und europäisches Recht.

„If you are a student located in a geographical region other than India … you are contracting with Udemy, Inc. and these Terms are governed by the laws of the State of California, USA"

Quelle: www.udemy.com/terms/terms-of-use/

Häufige Fragen

Einen festen Preis gibt es nicht. Jeder Kurs hat seinen eigenen Betrag, den Aktionen, Gutscheine der Lehrenden und der Kaufweg ändern — auf der Website und in den App-Stores verkaufen verschiedene Händler. Verlässlich ist der Betrag, den du eingeloggt im Bezahlfenster siehst.

Einen festen Betrag für Österreich veröffentlicht Udemy nicht: Der Preis hängt an deinem Konto, und Udemy schreibt, dass zur Gebühr noch Steuern kommen. Du zahlst monatlich oder jährlich — was genau, zeigt dein eigenes Bezahlfenster.

Ja und nein. Es gibt den Personal Plan als Abo, das Hauptmodell ist aber der Kauf einzelner Kurse. Das sind zwei verschiedene Käufe mit unterschiedlicher Zugangsdauer und unterschiedlichen Erstattungsregeln.

Du bekommst einen langen Zugang mit zwei Bedingungen: Dein Konto bleibt in Ordnung, und Udemy behält die Lizenz für den Kurs. Die Dateien gehören dir nicht, deshalb sagen wir nicht „für immer“.

Nein. Das Abo öffnet eine Auswahl bestbewerteter Kurse; alle anderen kannst du weiterhin einzeln kaufen. Öffne vor dem Bezahlen den Kurs, der dich interessiert, und prüf, ob er zum Abo gehört.

Für berechtigte Einzelkäufe gibt es eine Frist von 30 Tagen, mit Grenzen — wer einen großen Teil genutzt oder heruntergeladen hat, kann abgelehnt werden. Für das Abo gilt diese Frist nicht: Erstattet wird nur, wo das Gesetz es verlangt. Käufe über Apple oder Google bearbeitet der Store.

Bis zum Ende des bezahlten Zeitraums bleibt alles. Danach verschwinden der Zugang zu den Abo-Kursen, der Fortschritt darin und der Zugang zu ihren Zertifikaten. Einzeln gekaufte Kurse bleiben.

Udemy schreibt selbst, keine akkreditierte Einrichtung zu sein: Das Zertifikat zeigt Fähigkeiten und Erfolge, taugt aber nicht als formale Akkreditierung. Es ist kein Studienabschluss und keine Berufsberechtigung.

Prüf die Sprache und die Untertitel auf der Seite genau des Kurses, den du kaufen willst — die Gratis-Vorschau zeigt dir auch, ob dir Tempo und Sprache der Lehrperson liegen.

Ja, Deutsch steht auf Udemys Sprachliste für die KI-Werkzeuge. Der Assistent läuft aber nur in Kursen von Lehrenden, die am KI-Programm teilnehmen, und nur im Browser.

Ja, einzelne Kurse sind kostenlos. Das ist aber kein Gratis-Tarif: Laut Udemy gibt es dafür kein Abschlusszertifikat, keinen Frage-Bereich und keine Direktnachrichten, dafür womöglich Werbung. Vor einem Kauf ist die Gratis-Vorschau eines bezahlten Kurses oft nützlicher.

Sieh dir das Aktualisierungsdatum an, lies den ganzen Lehrplan, zähl die praktischen Aufgaben, prüf die Erfahrung der Lehrperson in diesem Bereich und lies die neuesten Bewertungen. Eine Gesamtbewertung ohne Datum kann vor Jahren gesammelt worden sein.

Seit Mai 2026 gehören beide Plattformen zum selben Unternehmen, so hat es Coursera im eigenen Blog bekanntgegeben. Für dich ändert sich vorerst nichts: Kataloge, Konten, Preise und Abos bleiben getrennt. Der Personal Plan öffnet keine Coursera-Programme, und Coursera Plus keine Udemy-Kurse.

Nein. Es ist eine eigene, einzeln bezahlte Beta-Funktion bei manchen Lehrenden, und den Preis legt die Lehrperson fest. Buchen kannst du bis zu 14 Tage im Voraus; wer mindestens 48 Stunden vorher absagt, bekommt das Geld zurück, danach nicht mehr.

Schau zuerst, wer das Geld abbucht — davon hängt ab, wo du kündigst. Hast du in einer App abgeschlossen, läuft die Zahlung meist über dein Google-Konto oder deinen Apple Account. Sieh in deinen Abos bei Google Play nach, am iPhone unter „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“, und zwar mit genau dem Konto, mit dem du bezahlt hast. Findest du das Abo dort nicht, rät Apple, in deinen E-Mails nach „Beleg von Apple“ oder „Rechnung von Apple“ zu suchen: Auf dem Beleg steht, welcher Account verwendet wurde. Gibt es keinen Beleg von Apple, hast du das Abo laut Apple womöglich bei einem anderen Unternehmen abgeschlossen — welches, zeigt dein Kontoauszug oder deine Kreditkartenabrechnung.

Öffne am Android-Gerät deine Abos bei Google Play, wähle das Abo aus, tippe auf „Abo kündigen“ und folge der Anleitung. Am Computer geht es über play.google.com/store/account/subscriptions: beim Abo „Verwalten“ → „Abo kündigen“ → einen Grund auswählen → „Weiter“. So beschreibt es die Google-Hilfe. Willst du nur eine Pause, bieten manche Apps „Zahlungen aussetzen“ an — laut Google für eine Woche bis drei Monate, beginnend am Ende des laufenden Abrechnungszeitraums. Das Abo selbst bleibt dabei bestehen.

Am iPhone: „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“ → das Abo antippen → „Abo kündigen“. Achte auf die Wörter: Das Menü heißt „Abonnements“, der Button „Abo kündigen“, und womöglich musst du nach unten scrollen, um ihn zu finden. Wird keine Taste zum Kündigen angezeigt oder ist ein Ablaufhinweis in roter Schrift zu sehen, ist das Abo laut Apple bereits gekündigt. Ein Probeabo solltest du laut Apple mindestens 24 Stunden vor Ablauf der Probezeit kündigen.

Nein. Google schreibt es als eigenen Hinweis: „Wenn Sie die App deinstallieren, wird Ihr Abo nicht gekündigt.“ Bezahlt wird weiter, bis du in dem Konto kündigst, über das du das Abo abgeschlossen hast.

Dann kündigst du bei diesem Anbieter; auf der Seite des Dienstes gibt es dafür oft keinen Button. Apple sagt es ausdrücklich: Bei einem Abo, das du über deinen Mobilfunkanbieter oder einen anderen Anbieter erhalten hast, wendest du dich an diesen. In Österreich ist das häufig: Magenta TV ist laut Magenta „nur mit einem Internet- oder Smartphonetarif möglich“, A1 Xplore TV braucht einen Anschluss von A1, und über A1 Select zahlst du bei A1 für einen „Slot“ mit Netflix, Disney+, HBO Max, CANAL+ oder A1 TV Stream. Ist das TV-Paket mit Internet oder Telefon gebündelt, gilt das Telekommunikationsgesetz für das ganze Paket: Die Mindestlaufzeit darf höchstens 24 Monate betragen und die Kündigungsfrist höchstens einen Monat — eine vereinbarte Mindestlaufzeit gilt aber weiter.

Nein. Apple schreibt: „Du kannst das Abonnement eines Familienmitglieds nicht kündigen.“ Steht auf dem Beleg der Account eines Familienmitglieds, bitte diese Person, das Abo zu kündigen. Steht dort ein anderer Account von dir, meldest du dich mit diesem an und kündigst dort.

Grundsätzlich ja. Nach § 11 FAGG kannst du von einem Vertrag, den du im Fernabsatz — etwa online — geschlossen hast, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücktreten; bei Dienstleistungen zählt die Frist ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Hat dich der Anbieter über das Rücktrittsrecht nicht informiert, verlängert sich die Frist um zwölf Monate (§ 12 FAGG). Hast du verlangt, dass die Leistung schon während der Frist beginnt, zahlst du beim Rücktritt einen anteiligen Betrag (§ 16 Abs. 1 FAGG); für digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, zahlst du nichts (§ 16 Abs. 3 FAGG).

Bei einem Streaming-Abo nicht. Der Gerichtshof der EU hat am 9. Juli 2026 in einem Verfahren gegen Sky Österreich entschieden (C-234/25): Ein Streaming-Abo mit Empfehlungen, Listen und wechselndem Katalog ist eine digitale Dienstleistung, deshalb lässt sich das Rücktrittsrecht nicht ausschließen; wer zurücktritt, zahlt einen anteiligen Betrag. Bei anderen digitalen Inhalten entfällt das Rücktrittsrecht nur, wenn drei Bedingungen zusammen erfüllt sind: Du hast dem sofortigen Beginn ausdrücklich zugestimmt, du hast bestätigt, dass du damit das Rücktrittsrecht verlierst, und der Anbieter hat dir das auf einem dauerhaften Datenträger bestätigt (§ 18 Abs. 1 Z 11 FAGG).

Eine Pflicht, die ab 1. Oktober 2026 gilt (§ 13a FAGG): Für Verträge, die du online abschließt, muss der Anbieter eine Funktion anbieten, die mit „Vertrag widerrufen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung beschriftet und während der gesamten Rücktrittsfrist erreichbar ist; bestätigt wird mit „Widerruf bestätigen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung. Sie gilt für Verträge, die nach dem 30. September 2026 geschlossen werden. Gedacht ist sie für den Rücktritt innerhalb der Frist — ein Abo, das schon länger läuft, kündigst du damit nicht.

Wenn dein Schweigen als Zustimmung gelten soll, ja: Eine solche Klausel bindet dich nur, wenn dich der Anbieter zu Beginn der dafür vorgesehenen Frist besonders auf die Bedeutung deines Verhaltens hinweist und du eine angemessene Frist für eine ausdrückliche Erklärung hast (§ 6 Abs. 1 Z 2 KSchG). Das Portal konsumentenfragen.at des Sozialministeriums verbindet diese Regel ausdrücklich mit der automatischen Vertragsverlängerung, und der OGH hat sie im Verfahren gegen PE Digital (Parship, ElitePartner) bestätigt. Bei Internet- und Handyverträgen muss dich der Anbieter vor dem Ende der Mindestlaufzeit oder einer automatischen Verlängerung auf einem dauerhaften Datenträger informieren (§ 135 Abs. 6 TKG 2021). Für die Kündigung selbst darf der Anbieter keine strengere Form als die Schriftform verlangen (§ 6 Abs. 1 Z 4 KSchG).

Nein. Google schreibt: „Wenn Sie ein Abo kündigen, können Sie es für den bereits bezahlten Zeitraum weiterhin nutzen.“ Umgekehrt holt eine Kündigung gleich nach der Zahlung das Geld für diesen Zeitraum nicht zurück, sie verhindert nur die nächste Abbuchung; innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss gibt es dafür den Rücktritt. Ob die Kündigung durch ist, siehst du in der Liste: Am iPhone fehlt dann die Taste zum Kündigen, oder ein Ablaufhinweis in roter Schrift ist zu sehen; bei Google Play bietet ein gekündigtes Abo laut Google-Hilfe „Erneut abonnieren“ an.

Manchmal, aber nicht garantiert. Schick die Anfrage dorthin, wo du bezahlt hast — in den Store oder zum Anbieter. Google schreibt: „Die meisten Apps im Play Store stammen nicht von Google, sondern von Drittentwicklern.“ Der Entwickler kann bei Problemen mit Käufen helfen und nach seinen Richtlinien und den geltenden Gesetzen erstatten. Eine Belastung, die weder von dir noch von jemandem stammt, den du kennst, meldest du laut Google innerhalb von 120 Tagen nach der Transaktion. Teilweise Erstattungen für Abos führt Google als eigene Regel nur für Deutschland, Frankreich und Israel — Österreich steht nicht auf dieser Liste.

Nein, das sind zwei getrennte Schritte, die man leicht verwechselt. Das Löschen des Kontos entfernt deine Daten, stoppt aber keine Zahlung, wenn du das Abo über einen App-Store abgeschlossen hast: Dort läuft es unabhängig vom Konto weiter. Die richtige Reihenfolge ist deshalb: zuerst dort kündigen, wo du bezahlst, prüfen, ob die Kündigung durch ist, und erst dann das Konto löschen.

Meist endet nur der Zugang zu den Inhalten, das Konto bleibt: Verlauf, Einstellungen und Gespeichertes sind noch da, und wenn du später zurückkommst, fängst du nicht bei null an. Ein Gesetz verlangt das aber nicht — es ist eine Entscheidung des Dienstes, und die Daten können nach einiger Zeit auch gelöscht werden. Ist dir etwas davon wichtig, exportiere es vor dem Ende des Abos; danach ist ein Export womöglich nur noch mit einem bezahlten Abo möglich.

Ja, das regelt EU-Recht. Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kannst du eine Kopie der über dich gespeicherten Daten verlangen, ihre Löschung und ihre Herausgabe in einem maschinenlesbaren Format, um sie anderswohin mitzunehmen. Auf den Antrag muss in der Regel innerhalb eines Monats geantwortet werden. Schick ihn an den Anbieter selbst; antwortet er nicht oder lehnt er ab, kannst du dich in Österreich an die Österreichische Datenschutzbehörde wenden. Das Recht hast du also — dass der Anbieter es rasch und gut erfüllt, können wir nicht versprechen.

Verlässlich nur auf dem Kontoauszug. Der Betrag dort kann vom Preis auf der Seite abweichen, meist aus einem von drei Gründen: Ein Einführungspreis ist ausgelaufen; der Anbieter nennt seine Preise ohne USt. und rechnet sie erst an der Kasse dazu, wie mehrere VPN-Dienste; oder er verrechnet in US-Dollar, und den Eurobetrag bestimmt der Kurs deiner Bank. Die USt. richtet sich bei digitalen Abos nach deinem Wohnsitz — in Österreich sind es in der Regel 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

So prüfen wir

Die Fakten stammen von offiziellen Udemy-Seiten und aus der Udemy-Hilfe.

Keinen einzelnen Preis

Weil es keinen gibt. Der Betrag hängt an Kurs, Aktion, Gutschein, Kaufweg und beim Abo am Konto — jede feste Zahl würde in die Irre führen.

Kurs und Abo getrennt

Zugangsdauer und Erstattungsregeln sind bei beiden verschieden. Wir beschreiben sie nie in einem Satz.

Rabatt ist kein Wert

Keine Countdowns, keine „ewigen Aktionen“, keine durchgestrichenen Preise ohne Datum. Eine Prozentzahl sagt nichts über die Qualität eines Kurses.

Keine erfundenen Kursbewertungen

Bewertungen einzelner Kurse stehen hier nicht: Sie gehören zu jedem Kurs einzeln und wären ohne echte Daten erfunden.

Produktfakten sind überall gleich, Marktfakten nicht

Wie viele Bildschirme ein Tarif erlaubt, wie viele Geräte ein Konto zulässt, wie viele Server ein Netz hat — das hängt nicht vom Land ab, und auf unseren Seiten stehen diese Zahlen in jeder Sprache gleich; ein eigenes Werkzeug prüft das. Preis, Aktionen, Verfügbarkeit und die Sprache der Oberfläche sind dagegen Marktfragen, und die übernehmen wir nie aus einem anderen Land.

Eine Liste lässt sich prüfen, ein Zahlungsfenster nicht

Veröffentlicht ein Dienst die Liste seiner Länder, können wir sagen, ob Österreich darauf steht — die Liste ist für alle gleich. Was die Zahlungsseite in Österreich anzeigt, lässt sich aus einem anderen Land nicht zuverlässig prüfen. Dort schreiben wir „vor dem Bezahlen prüfen“ und tun nicht so, als wüssten wir es.

Eine leere Stelle bleibt leer

Ist ein Abschnitt hier kürzer als anderswo, haben wir für diesen Markt keine Daten — dem Produkt fehlt deshalb nichts. Wir füllen die Lücke nicht mit allgemeinem Text, nur damit die Seite vollständiger wirkt.

Drei Antworten statt einer

Wir unterscheiden „gibt es nicht“, „veröffentlicht der Anbieter nicht“ und „haben wir nicht gefunden“. Das sind drei verschiedene Dinge; würden wir sie vermischen, stünde unsere eigene Wissenslücke als Nachteil beim Produkt.

Ein ungeprüfter Preis wird nicht angezeigt

Hat ein Betrag keine Quelle und kein Datum, zeigen wir ihn nicht. Eine leere Stelle ist ehrlicher als eine Zahl, die nur richtig aussieht — und Preise ändern sich öfter, als Artikel aktualisiert werden.

Daten für Österreich, keine Übersetzung

Diese Seite ist keine Übersetzung einer anderen Sprachfassung. Dass in Österreich wie in Deutschland in Euro bezahlt wird, heißt auch nicht, dass Tarife und Preise gleich sind — deshalb übernehmen wir keine Daten aus Deutschland oder einem anderen Euro-Land. Wo wir für Österreich nichts haben, sagen wir das offen.

Affiliate-Links sind direkt am Link gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben. Die Provision beeinflusst nicht, was wir schreiben, und du erfährst es schon vor dem Klick.

Fehler korrigieren wir sichtbar

Haben wir etwas falsch geschrieben, korrigieren wir es und halten fest, was sich geändert hat. Bei einer stillen Korrektur würdest du nie erfahren, dass du dich einmal auf eine falsche Angabe verlassen hast.

So prüfen wir die Angaben

Preise, Aktionen, Katalog, Zugangs- und Erstattungsregeln ändern sich. Maßgeblich sind immer die offizielle Udemy-Seite und dein Bezahlfenster.

Die Reihenfolge im Vergleich ergibt sich aus der Art der Plattform, nicht aus der Höhe einer Provision.

Manche Links zu Anbietern können Affiliate-Links sein: Schließt du darüber ein Abo ab oder kaufst einen Kurs, erhalten wir möglicherweise eine Provision. Für dich wird es dadurch nicht teurer, und die Provision beeinflusst weder die Reihenfolge noch das, was wir schreiben. Affiliate-Links sind direkt am Link gekennzeichnet.

Preis beobachten

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Wir schreiben dir, wenn der Preis von „Udemy“ auf deinen Wunschpreis oder darunter fällt.

Wir vergleichen den regulären Monatspreis nach Aktionen und Testphasen.

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