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Sprachen lernen in Österreich

Busuu: Premium, Premium Plus und was die Stufen dir bringen

Busuu unterrichtet 14 Sprachen in Kursen von A1 bis C1, den Stufen des europäischen Referenzrahmens, und lässt dich deine Antworten von anderen Lernenden korrigieren. Anfangen kannst du kostenlos. Bezahlt wird für Premium oder Premium Plus — und beim teureren Tarif lohnt ein genauer Blick auf das Kleingedruckte.

  • Stufen von A1 bis C1. Laut Busuu über 2.500 Lernstunden, aufgebaut nach dem europäischen Referenzrahmen.
  • Korrekturen von Menschen. Geübte Sprecherinnen und Sprecher aus der Community korrigieren deine Antworten.
  • Kostenlose Basisversion. Laut Bedingungen ganz ohne Kosten nutzbar — kein Test, der abläuft.
  • Wiederholen und offline lernen. Grammatik- und Vokabelwiederholung sowie der Offline-Modus gehören zu Premium.
  • 14 Tage Geld zurück. Laut Bedingungen für jeden Kauf, aus beliebigem Grund.

Das Wichtigste vor dem Kauf

Das KI-Gesprächstraining, das Premium Plus ausmacht, ist laut Busuu „in ausgewählten Sprachen in der Smartphone-App verfügbar“. Welche Sprachen das sind, steht nicht dabei. Lernst du am Computer oder eine seltenere Sprache, zahlst du womöglich für etwas, das du nicht nutzen kannst — prüf es vorher in der App.

Tomas StankevičiusAktualisiert am 2026-10-14Tarife und Bedingungen auf den deutschsprachigen Busuu-Seiten geprüft

Busuu kurz

Was es ist
Sprach-App mit Kursen von A1 bis C1
Sprachen
14
Gratis
Basisversion ohne Ablaufdatum
Bezahlt
Premium und Premium Plus
KI-Gesprächstraining
Nur Plus, nur Smartphone, nur manche Sprachen
Geld zurück
14 Tage nach dem Kauf
Anbieter
Busuu Limited, London
Preis für Österreich
In Euro, im Preisblock oben

Tarife und Bedingungen von den deutschsprachigen Busuu-Seiten. Die Preise für Österreich stehen im Preisblock oben.

Von den deutschen Busuu-Seiten

Sprachen, Stufen und Tarife von busuu.com/de.

Die Fußnote nach vorne geholt

Die Einschränkung beim KI-Training steht bei Busuu klein darunter — bei uns ganz oben.

Bedingungen nachgelesen

Kündigung und Rückerstattung stammen aus Busuus deutschen Nutzungsbedingungen.

Kurzfazit

Busuu ist eine ordentliche, gut gegliederte Sprach-App: kurze Lektionen, Stufen nach dem europäischen Referenzrahmen und Korrekturen durch echte Menschen, die kein automatischer Test ersetzt. Anfangen kannst du gratis. Premium bringt Wiederholung, Offline-Modus, Zertifikate und keine Werbung — für die meisten reicht das. Premium Plus lohnt sich nur, wenn du geprüft hast, dass sein KI-Training für deine Sprache auf deinem Handy überhaupt läuft.

Größter Vorteil

Klare Stufen von A1 bis C1 und Korrekturen durch Menschen aus der Community.

Größter Kompromiss

Die Extras von Premium Plus laufen nur in der Smartphone-App und nur in ausgewählten Sprachen.

Wir empfehlen vor allem:
Einsteigern, die einen klaren Weg ab A1 und eine tägliche Routine wollen.
Mit Vorbehalt:
Fortgeschrittenen: Prüf vorher, wie weit der Kurs in deiner Sprache tatsächlich reicht.

Für wen Busuu passt — und für wen nicht

Die Antwort hängt auch davon ab, welche Sprache du lernst und womit.

Passt

  • Einsteiger

    Ein klarer Weg ab A1 mit kurzen Lektionen für jeden Tag.

  • Wer Struktur will

    Die Stufen des europäischen Referenzrahmens geben eine Ordnung, die man sich allein schwer baut.

  • Wer Rückmeldung von Menschen will

    Die Community korrigiert deine geschriebenen Antworten.

  • Wer erst gratis ausprobieren will

    Die Basisversion ist laut Busuu kostenlos und läuft nicht ab.

Passt nicht

  • Wer eine offizielle Sprachprüfung braucht

    Busuu-Zertifikate bescheinigen die Stufe in der App; eine unabhängige Prüfung ersetzen sie nicht.

  • Wer nur am Computer lernt

    Das KI-Gesprächstraining gibt es laut Busuu nur in der Smartphone-App.

  • Wer einen Lehrer sucht

    Korrigiert wird von anderen Lernenden, nicht von Lehrkräften.

  • Kinder unter 13

    Laut Bedingungen ist Busuu nicht für sie gedacht.

Drei Stufen und was sie unterscheidet

Laut Tarifseite von Busuu. Preise stehen im Preisblock — die Wahl hängt hier an den Funktionen.

Drei Stufen und was sie unterscheidet
GratisWas du bekommstLektionen, die Community, GrundfunktionenWerbungKann angezeigt werdenFür wenZum Ausprobieren und kostenlosen Lernen
PremiumWas du bekommstGrammatik- und Vokabelwiederholung, Offline-Modus, Busuu-Zertifikate, Lektionen überspringen, alle Lektionen auf allen StufenWerbungKeineFür wenRegelmäßiges Lernen — den meisten reicht das
Premium PlusWas du bekommstAlles aus Premium, dazu KI-Gesprächstraining, Aussprache-Training mit Sofort-Feedback, exklusive Inhalte und Streak-SchutzWerbungKeineFür wenSprechen üben — wenn die Funktionen für deine Sprache laufen

Zwischen Gratis und Premium ist der Unterschied für alle gleich: Werbung fällt weg, Wiederholung, Offline-Modus und Zertifikate kommen dazu. Was Premium Plus wert ist, hängt dagegen von deiner Sprache und deinem Gerät ab.

Unsere Wertung und woraus sie sich zusammensetzt

Das ist unsere eigene Einschätzung auf Basis geprüfter Fakten. Sie ist weder ein Durchschnitt von Nutzerbewertungen noch eine Aussage des Anbieters. Unten findest du alle Kriterien mit Gewichtung und Quellen.

4,3

von 5 · Durchschnitt aus 2 Tarifen · 7 von 7 Kriterien geprüft

Die Wertung setzt sich aus den Kriterien unten zusammen: Bei jedem stehen die Gewichtung, was wir konkret gefunden haben und woher. Wo wir eine Seite des Anbieters haben — ein Link mit Prüfdatum; wo die Zahl aus unserem Katalog stammt, steht das dabei. „Nicht geprüft“ heißt, dass uns der Fakt fehlt und wir das Kriterium nicht mitgerechnet haben. „Anbieter macht keine Angabe“ heißt, dass wir die Seiten des Anbieters durchgesehen haben, die Angabe dort aber fehlt; auch so ein Kriterium rechnen wir nicht mit. Wenn du mit der Gewichtung nicht einverstanden bist — in der Methodik siehst du alle Bestandteile und kannst sie nach deinen eigenen Maßstäben zusammensetzen. Bewertungen aus den App-Stores fließen nicht in die strukturierten Daten ein: Sie wurden auf anderen Websites gesammelt und bleiben daher sichtbarer Text.

Wertung der einzelnen Tarife: Premium 4,3 · Premium Plus 4,3

Gleich für alle Tarife von „Busuu“

Kriterien, die für alle Tarife dieses Anbieters gleich sind
KriteriumWas wir gefunden habenWertungQuelle
Angezeigter Preis ist Endpreis(10 %)Preis bereits inkl. USt.5,0unser Katalog
Kostenlos testbar(10 %)alle Inhalte kostenlos5,0unser Katalog
Lernen ohne Internet(20 %)Lektionen herunterladbar5,0unser Katalog
Aussagekraft des Zertifikats(20 %)auch außerhalb der Plattform anerkannt5,0unser Katalog
Teilen mit der Familie(15 %)Teilen nicht erlaubt1,0unser Katalog
App-Bewertung(15 %)4,6 von 54,6unser Katalog

Je nach Tarif unterschiedlich

Kriterien, die sich je nach Tarif unterscheiden
KriteriumPremiumPremium Plus
Preis im Vergleich zu anderen(10 %)10,92 €/Monat · bei Zahlung für 12 Monate5,013,25 €/Monat · bei Zahlung für 12 Monate5,0

Verfügbarkeit in Österreich

Der Endpreis in Österreich ist klar

Abgerechnet wird in Euro, und der Steuerstatus ist geprüft — der angezeigte Betrag ist genau der, den du zahlst.

  • Preis in Euro
  • Preis inkl. USt.
  • gemeinsame internationale Preisliste — den Preis bestimmt das Land des Kontos

Was du für den Preis bekommst

Was im Tarif enthalten ist, was in Österreich verfügbar ist und worin sich die kostenpflichtige von der kostenlosen Version unterscheidet.

Was ein Busuu-Zertifikat bedeutet

Busuu stellt laut eigener Seite Abschlusszertifikate für jede Lernstufe aus. Wofür sie taugen, hängt davon ab, wer sie verlangt.

  • Abschluss einer Stufe

    Bestätigt, dass du den Stoff einer Stufe in der App durchgearbeitet hast. Teil von Premium und Premium Plus.

  • Busuu-Zertifikat mit Stufe

    Nennt die erreichte Stufe nach dem europäischen Referenzrahmen — gut, um den eigenen Fortschritt zu messen.

  • Unabhängige Sprachprüfung

    Prüfungen wie Cambridge, TOEFL, DELF oder Goethe legst du bei einer Prüfungsstelle ab und zahlst sie extra. Genau diese verlangen oft Hochschulen, Arbeitgeber und Behörden.

Der europäische Referenzrahmen ist echt und international — ein Zertifikat aus einer Lern-App ist trotzdem kein Ergebnis einer unabhängigen Prüfung. Brauchst du einen Nachweis für Studium, Beruf oder eine Behörde, frag vorher, welche Prüfung dort verlangt wird.

Premium oder Premium Plus

Normalerweise bringt der teurere Tarif allen mehr. Hier bringt er nur denen mehr, deren Sprache und Gerät unterstützt werden.

Premium oder Premium Plus
Wiederholung und StrukturPremiumJaPremium PlusJa
Offline-ModusPremiumJaPremium PlusJa
Busuu-ZertifikatePremiumJaPremium PlusJa
KI-GesprächstrainingPremiumNeinPremium PlusNur Smartphone-App, nur ausgewählte Sprachen
Aussprache-TrainingPremiumNeinPremium PlusJa
Exklusive InhaltePremiumNeinPremium PlusJa
Streak-SchutzPremiumNeinPremium PlusJa

Premium wählen

Wenn du Struktur, Wiederholung und Zertifikate willst und das Sprechen anderswo übst.

Premium Plus wählen

Wenn Sprechen dein Hauptziel ist und du geprüft hast, dass das KI-Training für deine Sprache am Handy läuft.

Vor dem Zahlen prüfen

Die wichtigste Funktion von Premium Plus trägt bei Busuu eine Fußnote: „In ausgewählten Sprachen in der Smartphone-App verfügbar.“ Eine Liste der Sprachen steht nicht dabei. Öffne die App am Handy, wähle deine Sprache und schau, ob das Training dort erscheint — sonst zahlst du den Aufpreis umsonst.

Was es gratis gibt

Die Basisversion ist laut Busuu ganz kostenlos und kein Test mit Ablaufdatum. Der Unterschied zu Premium liegt aber nicht nur in der Werbung.

Was es gratis gibt
LektionenGratisJaPremiumAlle Lektionen auf allen Stufen
Community-KorrekturenGratisJaPremiumJa
WerbungGratisKann angezeigt werdenPremiumKeine
Grammatik- und VokabelwiederholungGratisNeinPremiumJa
Offline-ModusGratisNeinPremiumJa
Busuu-ZertifikateGratisNeinPremiumJa
AblaufdatumGratisKeinesPremiumSolange du zahlst
Die größte Lücke der Gratisversion ist die Wiederholung. Beim Sprachenlernen bringt gerade das Zurückkommen zu Wörtern, die man fast vergessen hat, am meisten. Gratis kannst du gut herausfinden, ob du dranbleibst; lange damit lernen geht, dauert aber länger.

Inhalte

Was du tatsächlich zu sehen bekommst: Katalog, Sprachen, Sport und Events.

So wird gelernt — und wo die Grenze liegt

Das Prinzip ist einfach: kurze Lektion, Übung, deine Antwort und eine Rückmeldung. Besonders ist bei Busuu, dass Menschen deine Sätze korrigieren.

  • Lektionen

    Laut Busuu von Fachleuten erstellt, mit Grammatik und Kulturwissen, geordnet nach den Stufen A1 bis C1.

  • Community-Korrekturen

    Andere Lernende — oft Muttersprachler — korrigieren deine Antworten. Das gibt eine Rückmeldung, wie ein Satz klingt, die kein automatischer Test liefert.

  • Wo die Korrekturen enden

    Es korrigieren Nutzer, keine Lehrkräfte; die Qualität schwankt, und nicht jede Korrektur stimmt. Wichtige Formulierungen prüfst du im Wörterbuch oder mit einer Lehrkraft.

  • Was die App nicht kann

    Frei sprechen lernst du im Gespräch mit Menschen in Echtzeit. Die App bereitet darauf vor, ersetzt es aber nicht.

Keine Sprach-App bringt dir das freie Sprechen ohne Sprechen bei. Am besten wirkt der Kurs zusammen mit einem regelmäßigen Gespräch — auch wenn es nur eine Viertelstunde pro Woche dauert.

Wo es funktioniert

Unterstützte Geräte und Lernen ohne Internetverbindung.

Wo du lernst

Wo du lernst
Smartphone-AppBeispieleAlle Lektionen, dazu das KI-GesprächstrainingVorbehaltDer einzige Ort, an dem das KI-Training laut Busuu verfügbar ist — und auch da nur für ausgewählte Sprachen.
BrowserBeispieleKurse, Community und KontoeinstellungenVorbehaltHier kündigst du ein Abo, das du auf der Website gekauft hast.
OfflineBeispieleHeruntergeladene LektionenVorbehaltMit Premium oder Premium Plus, solange das Abo läuft.

Bewertung der App in den Stores

Das sind Bewertungen aus den App-Stores. Bewertet wird, wie die App funktioniert; ob sich der Preis des Abos lohnt, sagt diese Zahl nicht.

App Store

iOS und iPadOS
4,6von 5

3 745 Bewertungen

Quelle

Bewertungen ändern sich ständig und sinken oft nach Preiserhöhungen oder wenn Funktionen wegfallen. Wir zeigen den Wert vom Tag der Prüfung samt Anzahl der Bewertungen, denn eine 4,8 aus zweihundert Bewertungen und eine 4,5 aus zwei Millionen sind nicht dasselbe.

Konto und Bedingungen

Speichern des Lernfortschritts, Teilen, Kündigung und Rückerstattung.

Konto

  • Ein Premium-Abo gehört zu einem persönlichen Konto.
  • Einen Familientarif nennt Busuu in seinen Tarifen nicht.
  • Laut Bedingungen ist Busuu nicht für Kinder unter 13 Jahren gedacht.
  • Wird dir Premium von einer Schule oder einem Arbeitgeber bezahlt, gelten die Regeln zu Rückerstattung und Preisänderung nicht für dich.

Was wir hier nicht raten

Ein Konto zu teilen, empfehlen wir nicht. Beim Sprachenlernen ist das besonders sinnlos: Die Wiederholung baut auf deinen eigenen Fehlern auf — zwei Personen in einem Profil machen sie für beide wertlos.

Offline lernen

Offline lernen
In welchen TarifenSo funktioniert esPremium und Premium Plus
WoSo funktioniert esIn der App
Gehören die Dateien dirSo funktioniert esNein — Zugang in der App
Nach dem Ende des AbosSo funktioniert esPremium-Funktionen enden
Wofür nützlichSo funktioniert esReisen, Pendeln, Orte ohne Netz
Herunterladen heißt hier: Zugang in der App, solange du zahlst. Für eine Reise lohnt es sich, vorher Lektionen zu laden — als Sammlung für später taugt es nicht.

Kündigen und Geld zurück

Die wichtigste Regel: Du kündigst dort, wo du gekauft hast. Laut Busuu-Bedingungen verlängert sich jedes Premium-Abo automatisch um denselben Zeitraum, und es verfällt nicht, nur weil du es nicht nutzt.

Auf der Busuu-Website gekauft

Kündigen unter „Einstellungen“ → „Abonnement“, jederzeit; der Zugang bleibt bis zum Ende des bezahlten Zeitraums.

In der App über einen Store gekauft

Kündigen musst du direkt im App Store beziehungsweise bei Google Play; zusätzlich gelten die Bedingungen des Stores.

Mit kostenlosem Probeabo begonnen

Abgerechnet wird laut Busuu erst nach dem Ende des Gratis-Zeitraums, mit den Zahlungsdaten, die du beim Start angegeben hast.

Was du auf der Tarifkarte immer prüfen solltest

  • Wo du kaufst: Website oder Store — dort kündigst du auch
  • Wann der nächste Zeitraum abgebucht wird
  • Ob du den Tarif wegen Funktionen wählst, die für deine Sprache laufen

14 Tage Geld zurück

Laut Bedingungen kannst du jeden Kauf eines Premium-Abos innerhalb von 14 Tagen stornieren und aus beliebigem Grund das Geld zurückverlangen — gerechnet ab der ersten Bestätigungs-E-Mail zum Kauf. Hast du Premium in dieser Zeit genutzt, zahlst du den Wert der genutzten Leistung. Die Erklärung schickst du über das Formular in den Bedingungen oder per E-Mail an team@busuu.com; bei einem Store-Kauf an den Store.

Wo das KI-Training funktioniert

Auf der Tarifseite steht beim KI-Gesprächstraining eine kleine Hochzahl, darunter eine Zeile im Kleingedruckten. Hier steht sie groß.

Wo das KI-Training funktioniert
KI-GesprächstrainingLimitNur Smartphone-App, nur ausgewählte SprachenWovon es abhängtSo steht es in der Fußnote der Busuu-Tarifseite. Welche Sprachen gemeint sind, nennt der Anbieter nicht.
Aussprache-TrainingLimitIn Premium PlusWovon es abhängtMit Sofort-Feedback, laut Busuu. Auf welchen Geräten, nennt die Tarifseite nicht eigens.
SprachenLimit14Wovon es abhängtEnglisch, Spanisch, Französisch, Japanisch, Deutsch, Italienisch, Koreanisch, Arabisch, Russisch, Türkisch, Chinesisch, Portugiesisch, Niederländisch und Polnisch.
StufenLimitA1 bis C1Wovon es abhängtLaut Busuu über 2.500 Lernstunden. Wie weit der Kurs in deiner Sprache reicht, zeigt die Kursübersicht — geprüft haben wir das nicht je Sprache.

Was du damit machst

Bevor du für Premium Plus zahlst: App am Handy öffnen, die Sprache wählen, die du lernst, und nachsehen, ob KI-Gesprächstraining und Aussprache-Training dort auftauchen. Bei verbreiteten Sprachen ist das wahrscheinlicher als bei selteneren — eine Liste, die wir prüfen könnten, veröffentlicht Busuu nicht.

Was wir nicht behaupten

Aussagen über Busuu, die man oft liest und die zu falschen Entscheidungen führen.

  • Premium Plus bringt allen ein KI-Gesprächstraining.

    Laut Busuu nur in ausgewählten Sprachen und nur in der Smartphone-App. Welche Sprachen, nennt der Anbieter nicht — prüf es selbst.

  • Alle 14 Sprachen sind gleich weit ausgebaut.

    Busuu wirbt mit Stufen von A1 bis C1 insgesamt. Wie weit dein Kurs reicht, zeigt die Kursübersicht in der App — prüf es vor dem Kauf.

  • Ein Busuu-Zertifikat ersetzt eine Sprachprüfung.

    Es nennt die Stufe nach dem europäischen Referenzrahmen, ist aber kein Ergebnis einer unabhängigen Prüfung wie Cambridge oder DELF.

  • Die Aufgaben korrigieren Lehrkräfte.

    Es korrigieren andere Lernende aus der Community — oft Muttersprachler, aber ohne Lehrbefähigung.

  • Ein Abo, das ich nicht nutze, läuft von selbst aus.

    Nein. Laut Bedingungen verfällt es nicht, auch wenn du es nicht nutzt, und verlängert sich automatisch.

  • Steht auf der Seite kein Preis, gibt es den Dienst in Österreich nicht.

    Nicht unbedingt. Häufiger heißt es, dass der Anbieter ihn nicht veröffentlicht oder dass wir für Österreich noch keinen Preis mit Quelle und Datum gefunden haben. Verfügbarkeit und veröffentlichter Preis sind zwei verschiedene Dinge.

  • Ein Jahresabo ist immer günstiger.

    Günstiger als monatlich ist es nur, wenn du es bis zum Ende nutzt: Das ganze Jahr wird auf einmal bezahlt, und eine Kündigung erstattet den ungenutzten Teil nicht. Außerdem ist nicht jedes Angebot mit zwölf Monaten ein Jahresabo — oft zahlst du monatlich und bist nur zwölf Monate gebunden.

  • Wenn du die App löschst, ist das Abo gekündigt.

    Nein. Die Zahlung stoppt erst die Kündigung in dem Konto, über das du das Abo abgeschlossen hast. Die App verschwindet vom Handy, die Abbuchung bleibt.

  • Was in Deutschland gilt, gilt auch in Österreich.

    Nicht unbedingt, auch wenn Sprache und Währung gleich sind. Netflix bietet in Österreich zum Beispiel kein Abo mit Werbung an, in Deutschland schon, und manche Anbieter verlangen in Euro-Ländern je nach Land unterschiedliche Beträge. Deshalb übernehmen wir für Österreich keine Daten aus Deutschland.

  • Der angezeigte Preis ist immer der Endpreis.

    Nicht immer. Einige Anbieter — etwa mehrere VPN-Dienste — nennen ihre Preise ohne USt. und rechnen sie erst an der Kasse dazu; andere verrechnen in US-Dollar, und den Eurobetrag auf deinem Konto bestimmt dann der Kurs deiner Bank. Für digitale Abos gilt in Österreich in der Regel die USt. von 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

Findest du bei uns eine Aussage, die nicht zur offiziellen Quelle passt, schreib uns — wir korrigieren sie und nennen das Datum.

So wählst du je nach Situation

  • Ich fange bei null an

    Gratis beginnen: Lektionen der Reihe nach, ohne Ablaufdatum.

    Kompromiss: Ohne Wiederholung geht es langsamer, und Werbung kann erscheinen.

  • Ich will eine tägliche Routine

    Premium: Wiederholung, Offline-Modus und Zertifikate.

    Kompromiss: Das KI-Training ist nicht dabei — Sprechen übst du anderswo.

  • Sprechen ist mir am wichtigsten

    Premium Plus mit KI-Gesprächs- und Aussprache-Training.

    Kompromiss: Zuerst am Handy prüfen, ob es für deine Sprache läuft — sonst zahlst du zu viel.

  • Ich bereite eine Reise vor

    Offline-Lektionen und Alltagssprache.

    Kompromiss: Für ein kurzes Ziel ist ein langes Abo nicht unbedingt klug.

  • Ich brauche einen Nachweis

    Das Busuu-Zertifikat zeigt deine Stufe.

    Kompromiss: Für Behörden oder Hochschulen reicht es meist nicht — frag vorher nach.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Stufen A1 bis C1

    Nach dem europäischen Referenzrahmen.

  • Echte Gratisversion

    Ohne Ablaufdatum.

  • Korrekturen von Menschen

    Das liefert kein automatischer Test.

  • Wiederholung und offline

    In Premium.

  • 14 Tage Geld zurück

    Für jeden Kauf, aus beliebigem Grund.

Nachteile

  • KI-Training nur am Handy, nur manche Sprachen

    Und das steht im Kleingedruckten.

  • Korrekturen ohne Lehrkraft

    Die Qualität hängt davon ab, wer antwortet.

  • Zertifikat ist keine Prüfung

    Für Behörden meist nicht ausreichend.

  • Werbung in der Gratisversion

    Laut Bedingungen kann sie angezeigt werden.

  • Englisches Recht

    Anbieter ist Busuu Limited in London.

Busuu neben den Alternativen

Sprach-Apps unterscheiden sich weniger in der Qualität als darin, was sie am wichtigsten nehmen: Struktur, Gewohnheit oder Gespräch.

Stärke
Stufen A1 bis C1 und Community-Korrekturen
Gratis
Basisversion ohne Ablaufdatum
Korrigieren Menschen?
Ja — andere Lernende
Sprechen mit KI
Premium Plus, nur Smartphone, ausgewählte Sprachen
Anbieter
Busuu Limited, London

Wann wählen — Busuu

Wenn du klare Stufen willst und Rückmeldung von Menschen auf deine Sätze.

Wann wählen — Babbel

Wenn dir Erklärungen und ein strenger Kursaufbau am wichtigsten sind.

Wann wählen — Duolingo

Wenn du jeden Tag dranbleiben willst und erst einmal gratis lernen möchtest.

Gratis anfangen, Premium Plus erst nach der Prüfung

Die Reihenfolge ist einfach. Lern eine Woche gratis und schau, ob die Routine hält — das entscheidet beim Sprachenlernen am meisten. Hält sie, bringt Premium Wiederholung, Offline-Modus und Zertifikate, und das reicht den meisten. Premium Plus kaufst du erst, wenn du am Handy mit deiner Sprache gesehen hast, dass das KI-Training dort wirklich läuft. Und egal, welche Stufe: Plan jede Woche ein kurzes Gespräch mit einem Menschen ein.

Einsteiger

Gratisversion — in der ersten Woche nichts zahlen.

Mit Routine

Premium: Wiederholung und Zertifikate.

Sprechen

Premium Plus — nach dem Test am Handy.

Nachweis nötig

Vorher fragen, welche Prüfung verlangt wird.

Von anderen Sprach-Apps unterscheidet sich Busuu dadurch, dass Menschen deine Sätze korrigieren — und dadurch, dass der teurere Tarif nicht für alle gleich viel wert ist.

Busuu: Preise für Österreich

Wir zeigen nur, was wir selbst geprüft haben.

So prüfen wir Preise

Für Österreich zeigt die Tarifseite von Busuu die Beträge in Euro, für einen Monat und für zwölf Monate; beide stehen oben. Beim Jahresabo streicht die Seite einen höheren Betrag durch — das ist der Monatspreis mal zwölf, kein früherer Preis. Bei einem längeren Abo wird die ganze Laufzeit auf einmal abgebucht — ein Monatswert daneben ist nur eine Division. Kaufst du in der App, verrechnet der jeweilige Store, und es gelten auch seine Bedingungen.

Busuu: Aktionen und Rabatte

Geprüfte Aktionen oder Rabattcodes für Busuu haben wir derzeit nicht. Sobald der Anbieter welche veröffentlicht und wir sie geprüft haben, stehen hier Datum und Bedingungen — erfundene Gutscheine zeigen wir nicht.

Preis und Aktionen beobachten

Busuu kostenlos testen

Eine kostenlose Testphase für Busuu haben wir auf der Seite des Anbieters derzeit nicht gesehen. Sobald es eine gibt, vermerken wir sie hier und in der Liste der kostenlosen Testphasen.

Alle kostenlosen Testphasen

So zahlst du für Busuu weniger

  • „Premium“ jährlich: € 130,99 für 12 Monate statt € 263,88 bei monatlicher Zahlung — du sparst 50 %.
  • „Premium Plus“ jährlich: € 158,99 für 12 Monate statt € 323,88 bei monatlicher Zahlung — du sparst 51 %.

Vergleiche den Preis mit Alternativen: Preis von Udemy · Preis von DataCamp · Preis von Skillshare

Wir zeigen nur offizielle Wege des Anbieters — ohne geteilte Konten und ohne Regionswechsel.

Kundenservice

Wir haben geprüft: Das Hilfe-Center gibt es auf Englisch.

Kontaktwege, die der Anbieter nennt:

  • E-Mail oder Formular
  • Community-Forum

Quelle: busuu.zendesk.com/hc/en-us

Wem dieser Dienst gehört

Gehört zu „Chegg, Inc.“.

Der Vertrag wird mit einem Unternehmen geschlossen, das im Vereinigten Königreich eingetragen ist.

Vertragspartner ist die in England und Wales registrierte „Busuu Limited“ (Registernummer 08172044), die dem US-Unternehmen „Chegg“ gehört. Die Muttergesellschaft nennt Busuu selbst in der Datenschutzerklärung — in den Bedingungen steht sie nicht.

„how we at Busuu Limited, including our parent company Chegg, Inc., together with other affiliates and subsidiary companies (collectively, "Chegg") use the personal data"

Quelle: www.busuu.com/en/privacy

Häufige Fragen

Die Preise für Österreich stehen im Preisblock oben, für Premium und Premium Plus, monatlich und für zwölf Monate. Die Busuu-Tarifseite zeigt sie in Euro; bei einem längeren Abo wird die ganze Laufzeit auf einmal abgebucht. Kaufst du in der App, verrechnet der Store.

Ja. Laut Bedingungen kannst du Busuu als Basisnutzer ganz kostenlos verwenden, ohne Ablaufdatum. Wiederholung, Offline-Modus und Zertifikate gehören aber zu Premium, und Werbung kann angezeigt werden.

Premium bringt Grammatik- und Vokabelwiederholung, Offline-Modus, Zertifikate, keine Werbung und das Überspringen von Lektionen. Premium Plus fügt KI-Gesprächstraining, Aussprache-Training, exklusive Inhalte und Streak-Schutz hinzu — das KI-Training aber nur in ausgewählten Sprachen in der Smartphone-App.

Nein. Laut Busuu ist es in ausgewählten Sprachen in der Smartphone-App verfügbar; eine Liste nennt der Anbieter nicht. Öffne vor dem Kauf die App mit deiner Sprache und sieh nach, ob es dort erscheint.

Vierzehn: Englisch, Spanisch, Französisch, Japanisch, Deutsch, Italienisch, Koreanisch, Arabisch, Russisch, Türkisch, Chinesisch, Portugiesisch, Niederländisch und Polnisch.

Laut Busuu von A1 bis C1, mit über 2.500 Lernstunden insgesamt. Wie weit der Kurs in deiner Sprache reicht, zeigt die Kursübersicht in der App.

Es nennt die erreichte Stufe nach dem europäischen Referenzrahmen, ist aber keine unabhängige Sprachprüfung. Brauchst du einen Nachweis für Studium, Beruf oder eine Behörde, frag dort, welche Prüfung verlangt wird.

Auf der Website unter „Einstellungen“ → „Abonnement“, wenn du dort gekauft hast; in der App gekaufte Abos kündigst du direkt im App Store oder bei Google Play. Der Zugang bleibt bis zum Ende des bezahlten Zeitraums.

Laut Bedingungen kannst du jeden Kauf eines Premium-Abos innerhalb von 14 Tagen stornieren und das Geld zurückverlangen, gerechnet ab der ersten Bestätigungs-E-Mail zum Kauf. Hast du in der Zeit schon gelernt, zahlst du den Wert der genutzten Leistung.

Nein. Laut Bedingungen läuft es weiter, auch wenn du nicht lernst, und verlängert sich automatisch um denselben Zeitraum.

Sie sind hilfreich, aber es korrigieren andere Lernende. Die Qualität schwankt, und nicht jede Korrektur stimmt; wichtige Formulierungen prüfst du im Wörterbuch oder mit einer Lehrkraft.

Die Busuu Limited in London. Die Bedingungen verweisen auf englisches Recht, halten aber fest, dass die zwingenden Verbraucherrechte deines Wohnsitzlandes bleiben und du vor den Gerichten dort klagen kannst.

Allein nicht. Die App gibt dir Wortschatz, Struktur und Übung; frei sprechen lernst du im Gespräch mit Menschen. Am besten wirkt der Kurs zusammen mit einem kurzen Gespräch pro Woche.

Schau zuerst, wer das Geld abbucht — davon hängt ab, wo du kündigst. Hast du in einer App abgeschlossen, läuft die Zahlung meist über dein Google-Konto oder deinen Apple Account. Sieh in deinen Abos bei Google Play nach, am iPhone unter „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“, und zwar mit genau dem Konto, mit dem du bezahlt hast. Findest du das Abo dort nicht, rät Apple, in deinen E-Mails nach „Beleg von Apple“ oder „Rechnung von Apple“ zu suchen: Auf dem Beleg steht, welcher Account verwendet wurde. Gibt es keinen Beleg von Apple, hast du das Abo laut Apple womöglich bei einem anderen Unternehmen abgeschlossen — welches, zeigt dein Kontoauszug oder deine Kreditkartenabrechnung.

Öffne am Android-Gerät deine Abos bei Google Play, wähle das Abo aus, tippe auf „Abo kündigen“ und folge der Anleitung. Am Computer geht es über play.google.com/store/account/subscriptions: beim Abo „Verwalten“ → „Abo kündigen“ → einen Grund auswählen → „Weiter“. So beschreibt es die Google-Hilfe. Willst du nur eine Pause, bieten manche Apps „Zahlungen aussetzen“ an — laut Google für eine Woche bis drei Monate, beginnend am Ende des laufenden Abrechnungszeitraums. Das Abo selbst bleibt dabei bestehen.

Am iPhone: „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“ → das Abo antippen → „Abo kündigen“. Achte auf die Wörter: Das Menü heißt „Abonnements“, der Button „Abo kündigen“, und womöglich musst du nach unten scrollen, um ihn zu finden. Wird keine Taste zum Kündigen angezeigt oder ist ein Ablaufhinweis in roter Schrift zu sehen, ist das Abo laut Apple bereits gekündigt. Ein Probeabo solltest du laut Apple mindestens 24 Stunden vor Ablauf der Probezeit kündigen.

Nein. Google schreibt es als eigenen Hinweis: „Wenn Sie die App deinstallieren, wird Ihr Abo nicht gekündigt.“ Bezahlt wird weiter, bis du in dem Konto kündigst, über das du das Abo abgeschlossen hast.

Dann kündigst du bei diesem Anbieter; auf der Seite des Dienstes gibt es dafür oft keinen Button. Apple sagt es ausdrücklich: Bei einem Abo, das du über deinen Mobilfunkanbieter oder einen anderen Anbieter erhalten hast, wendest du dich an diesen. In Österreich ist das häufig: Magenta TV ist laut Magenta „nur mit einem Internet- oder Smartphonetarif möglich“, A1 Xplore TV braucht einen Anschluss von A1, und über A1 Select zahlst du bei A1 für einen „Slot“ mit Netflix, Disney+, HBO Max, CANAL+ oder A1 TV Stream. Ist das TV-Paket mit Internet oder Telefon gebündelt, gilt das Telekommunikationsgesetz für das ganze Paket: Die Mindestlaufzeit darf höchstens 24 Monate betragen und die Kündigungsfrist höchstens einen Monat — eine vereinbarte Mindestlaufzeit gilt aber weiter.

Nein. Apple schreibt: „Du kannst das Abonnement eines Familienmitglieds nicht kündigen.“ Steht auf dem Beleg der Account eines Familienmitglieds, bitte diese Person, das Abo zu kündigen. Steht dort ein anderer Account von dir, meldest du dich mit diesem an und kündigst dort.

Grundsätzlich ja. Nach § 11 FAGG kannst du von einem Vertrag, den du im Fernabsatz — etwa online — geschlossen hast, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücktreten; bei Dienstleistungen zählt die Frist ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Hat dich der Anbieter über das Rücktrittsrecht nicht informiert, verlängert sich die Frist um zwölf Monate (§ 12 FAGG). Hast du verlangt, dass die Leistung schon während der Frist beginnt, zahlst du beim Rücktritt einen anteiligen Betrag (§ 16 Abs. 1 FAGG); für digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, zahlst du nichts (§ 16 Abs. 3 FAGG).

Bei einem Streaming-Abo nicht. Der Gerichtshof der EU hat am 9. Juli 2026 in einem Verfahren gegen Sky Österreich entschieden (C-234/25): Ein Streaming-Abo mit Empfehlungen, Listen und wechselndem Katalog ist eine digitale Dienstleistung, deshalb lässt sich das Rücktrittsrecht nicht ausschließen; wer zurücktritt, zahlt einen anteiligen Betrag. Bei anderen digitalen Inhalten entfällt das Rücktrittsrecht nur, wenn drei Bedingungen zusammen erfüllt sind: Du hast dem sofortigen Beginn ausdrücklich zugestimmt, du hast bestätigt, dass du damit das Rücktrittsrecht verlierst, und der Anbieter hat dir das auf einem dauerhaften Datenträger bestätigt (§ 18 Abs. 1 Z 11 FAGG).

Eine Pflicht, die ab 1. Oktober 2026 gilt (§ 13a FAGG): Für Verträge, die du online abschließt, muss der Anbieter eine Funktion anbieten, die mit „Vertrag widerrufen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung beschriftet und während der gesamten Rücktrittsfrist erreichbar ist; bestätigt wird mit „Widerruf bestätigen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung. Sie gilt für Verträge, die nach dem 30. September 2026 geschlossen werden. Gedacht ist sie für den Rücktritt innerhalb der Frist — ein Abo, das schon länger läuft, kündigst du damit nicht.

Wenn dein Schweigen als Zustimmung gelten soll, ja: Eine solche Klausel bindet dich nur, wenn dich der Anbieter zu Beginn der dafür vorgesehenen Frist besonders auf die Bedeutung deines Verhaltens hinweist und du eine angemessene Frist für eine ausdrückliche Erklärung hast (§ 6 Abs. 1 Z 2 KSchG). Das Portal konsumentenfragen.at des Sozialministeriums verbindet diese Regel ausdrücklich mit der automatischen Vertragsverlängerung, und der OGH hat sie im Verfahren gegen PE Digital (Parship, ElitePartner) bestätigt. Bei Internet- und Handyverträgen muss dich der Anbieter vor dem Ende der Mindestlaufzeit oder einer automatischen Verlängerung auf einem dauerhaften Datenträger informieren (§ 135 Abs. 6 TKG 2021). Für die Kündigung selbst darf der Anbieter keine strengere Form als die Schriftform verlangen (§ 6 Abs. 1 Z 4 KSchG).

Nein. Google schreibt: „Wenn Sie ein Abo kündigen, können Sie es für den bereits bezahlten Zeitraum weiterhin nutzen.“ Umgekehrt holt eine Kündigung gleich nach der Zahlung das Geld für diesen Zeitraum nicht zurück, sie verhindert nur die nächste Abbuchung; innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss gibt es dafür den Rücktritt. Ob die Kündigung durch ist, siehst du in der Liste: Am iPhone fehlt dann die Taste zum Kündigen, oder ein Ablaufhinweis in roter Schrift ist zu sehen; bei Google Play bietet ein gekündigtes Abo laut Google-Hilfe „Erneut abonnieren“ an.

Manchmal, aber nicht garantiert. Schick die Anfrage dorthin, wo du bezahlt hast — in den Store oder zum Anbieter. Google schreibt: „Die meisten Apps im Play Store stammen nicht von Google, sondern von Drittentwicklern.“ Der Entwickler kann bei Problemen mit Käufen helfen und nach seinen Richtlinien und den geltenden Gesetzen erstatten. Eine Belastung, die weder von dir noch von jemandem stammt, den du kennst, meldest du laut Google innerhalb von 120 Tagen nach der Transaktion. Teilweise Erstattungen für Abos führt Google als eigene Regel nur für Deutschland, Frankreich und Israel — Österreich steht nicht auf dieser Liste.

Nein, das sind zwei getrennte Schritte, die man leicht verwechselt. Das Löschen des Kontos entfernt deine Daten, stoppt aber keine Zahlung, wenn du das Abo über einen App-Store abgeschlossen hast: Dort läuft es unabhängig vom Konto weiter. Die richtige Reihenfolge ist deshalb: zuerst dort kündigen, wo du bezahlst, prüfen, ob die Kündigung durch ist, und erst dann das Konto löschen.

Meist endet nur der Zugang zu den Inhalten, das Konto bleibt: Verlauf, Einstellungen und Gespeichertes sind noch da, und wenn du später zurückkommst, fängst du nicht bei null an. Ein Gesetz verlangt das aber nicht — es ist eine Entscheidung des Dienstes, und die Daten können nach einiger Zeit auch gelöscht werden. Ist dir etwas davon wichtig, exportiere es vor dem Ende des Abos; danach ist ein Export womöglich nur noch mit einem bezahlten Abo möglich.

Ja, das regelt EU-Recht. Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kannst du eine Kopie der über dich gespeicherten Daten verlangen, ihre Löschung und ihre Herausgabe in einem maschinenlesbaren Format, um sie anderswohin mitzunehmen. Auf den Antrag muss in der Regel innerhalb eines Monats geantwortet werden. Schick ihn an den Anbieter selbst; antwortet er nicht oder lehnt er ab, kannst du dich in Österreich an die Österreichische Datenschutzbehörde wenden. Das Recht hast du also — dass der Anbieter es rasch und gut erfüllt, können wir nicht versprechen.

Verlässlich nur auf dem Kontoauszug. Der Betrag dort kann vom Preis auf der Seite abweichen, meist aus einem von drei Gründen: Ein Einführungspreis ist ausgelaufen; der Anbieter nennt seine Preise ohne USt. und rechnet sie erst an der Kasse dazu, wie mehrere VPN-Dienste; oder er verrechnet in US-Dollar, und den Eurobetrag bestimmt der Kurs deiner Bank. Die USt. richtet sich bei digitalen Abos nach deinem Wohnsitz — in Österreich sind es in der Regel 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

So prüfen wir

Stufen und Funktionen haben wir auf den deutschsprachigen Busuu-Seiten gelesen, Kündigung und Erstattung in den deutschen Nutzungsbedingungen. Was im Kleingedruckten stand, steht bei uns vorne.

Fußnoten lesen wir mit

Die Einschränkung beim KI-Training steht bei Busuu in einer Fußnote. Bei uns hat sie einen eigenen Abschnitt.

Funktionen nur den Sprachen zuordnen, für die Busuu sie nennt

Busuu veröffentlicht keine Sprachliste für das KI-Training, also schreiben wir auch keine — wir sagen, wie du es selbst prüfst.

Zertifikat und Prüfung auseinanderhalten

Eine Stufe nach dem Referenzrahmen und eine unabhängige Prüfung sind zwei verschiedene Dinge, auch wenn beide dieselben Buchstaben nennen.

Produktfakten sind überall gleich, Marktfakten nicht

Wie viele Bildschirme ein Tarif erlaubt, wie viele Geräte ein Konto zulässt, wie viele Server ein Netz hat — das hängt nicht vom Land ab, und auf unseren Seiten stehen diese Zahlen in jeder Sprache gleich; ein eigenes Werkzeug prüft das. Preis, Aktionen, Verfügbarkeit und die Sprache der Oberfläche sind dagegen Marktfragen, und die übernehmen wir nie aus einem anderen Land.

Eine Liste lässt sich prüfen, ein Zahlungsfenster nicht

Veröffentlicht ein Dienst die Liste seiner Länder, können wir sagen, ob Österreich darauf steht — die Liste ist für alle gleich. Was die Zahlungsseite in Österreich anzeigt, lässt sich aus einem anderen Land nicht zuverlässig prüfen. Dort schreiben wir „vor dem Bezahlen prüfen“ und tun nicht so, als wüssten wir es.

Eine leere Stelle bleibt leer

Ist ein Abschnitt hier kürzer als anderswo, haben wir für diesen Markt keine Daten — dem Produkt fehlt deshalb nichts. Wir füllen die Lücke nicht mit allgemeinem Text, nur damit die Seite vollständiger wirkt.

Drei Antworten statt einer

Wir unterscheiden „gibt es nicht“, „veröffentlicht der Anbieter nicht“ und „haben wir nicht gefunden“. Das sind drei verschiedene Dinge; würden wir sie vermischen, stünde unsere eigene Wissenslücke als Nachteil beim Produkt.

Ein ungeprüfter Preis wird nicht angezeigt

Hat ein Betrag keine Quelle und kein Datum, zeigen wir ihn nicht. Eine leere Stelle ist ehrlicher als eine Zahl, die nur richtig aussieht — und Preise ändern sich öfter, als Artikel aktualisiert werden.

Daten für Österreich, keine Übersetzung

Diese Seite ist keine Übersetzung einer anderen Sprachfassung. Dass in Österreich wie in Deutschland in Euro bezahlt wird, heißt auch nicht, dass Tarife und Preise gleich sind — deshalb übernehmen wir keine Daten aus Deutschland oder einem anderen Euro-Land. Wo wir für Österreich nichts haben, sagen wir das offen.

Affiliate-Links sind direkt am Link gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben. Die Provision beeinflusst nicht, was wir schreiben, und du erfährst es schon vor dem Klick.

Fehler korrigieren wir sichtbar

Haben wir etwas falsch geschrieben, korrigieren wir es und halten fest, was sich geändert hat. Bei einer stillen Korrektur würdest du nie erfahren, dass du dich einmal auf eine falsche Angabe verlassen hast.

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