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JahresmitgliedschaftUnsere Wertung 3,9/5
€35,88/Jahr

€ 2,99/Monat

Preis inkl. USt.: € 43,06/Jahr

Quelle · Geprüft am

Heute zahlst du € 0,00

Testphase: 7 Tage — danach wird der oben angegebene Preis abgebucht.

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In einem Betrag, für ein ganzes Jahr im Voraus.

Lernen in Österreich

Skillshare in Österreich: Jahresmitgliedschaft, Testphase und Geld zurück

Skillshare unterrichtet kreative Fähigkeiten — Grafikdesign, Illustration, Animation, Film und Video, Fotografie, Marketing — in kurzen Lektionen, die mit einem Projekt enden. Das größte Risiko ist nicht der Preis, sondern die Abrechnung: Nach der Testphase beginnt laut Skillshare die Jahresmitgliedschaft, und das Jahr wird auf einmal abgebucht.

  • Lernen mit Projekt. In den meisten Kursen machst du am Ende etwas: eine Illustration, eine Serie, einen Schnitt.
  • Kreative Themen. Design, Illustration, Animation, Video, Fotografie, Marketing, Freelance und Produktivität.
  • Lernpfade. Helfen, in einer sinnvollen Reihenfolge zu lernen.
  • Offline in der App. Solange die Mitgliedschaft läuft.
  • Deutsche Startseite. Überschriften und Kategorien gibt es auf Deutsch.

Das Wichtigste vor dem Abschluss

Nach der Testphase beginnt die Jahresmitgliedschaft, und Skillshare bucht das ganze Jahr auf einmal ab. Ein Monatsbetrag in der Werbung ist also nur umgerechnet. Die Erstattungsregeln sind eng — entscheide deshalb noch in der Testphase und schau im Bezahlfenster nach, welcher Betrag wann abgebucht wird.

Tomas StankevičiusAktualisiert am 2026-10-14Fakten von der Skillshare-Seite und aus der Skillshare-Hilfe

Skillshare kurz

Was es ist
Kreativkurse mit Projekten, im Abo
Nach der Testphase
Jahresmitgliedschaft, das Jahr auf einmal bezahlt
Verlängerung
Automatisch, bis du kündigst
Kündigung
Jederzeit, wirksam zum Ende des Zeitraums
Geld zurück
Nur in engen Ausnahmen
Zertifikat
Abschlussnachweis, keine Akkreditierung
Preis für Österreich
Im Preisblock oben; bei Skillshare erst nach der Registrierung

Bedingungen ändern sich — maßgeblich ist die offizielle Skillshare-Seite.

Das Kleingedruckte gelesen

Was nach der Testphase passiert, steht nicht auf den Tarifkarten, sondern darunter.

Testphase ist kein Preis

Die Gratis-Tage stehen gesondert — der Preis ist das Jahr, das danach fällig wird.

Affiliate-Links gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben.

Kurzfazit

Skillshare ist für Menschen gemacht, die etwas gestalten: Design, Illustration, Fotografie, Video. Der Wert kommt daher, dass die Kurse mit einer Arbeit enden. Ob sich das Abo lohnt, hängt deshalb an einer Frage — ob du die Projekte wirklich machst oder nur Lektionen ansiehst. Die zweite Sache, die du vorher wissen musst: Nach der Testphase zahlst du für ein ganzes Jahr auf einmal, und danach gibt es Geld nur noch in engen Ausnahmen zurück.

Größter Vorteil

Eine breite Auswahl kreativer Themen in einem Format, das dich etwas machen lässt, statt nur zuzusehen.

Größter Kompromiss

Das Jahr wird im Voraus bezahlt, die Erstattung ist eng, und die Qualität hängt an der einzelnen Lehrperson.

Wir empfehlen vor allem:
Kreativen, die regelmäßig lernen und ihr Portfolio mit eigenen Arbeiten füllen wollen.
Mit Vorbehalt:
Wer eine anerkannte Qualifikation sucht, nur einen einzigen Technikkurs braucht oder selten lernt.

Für wen Skillshare passt und für wen nicht

Die wichtigste Frage: Wirst du im Lauf eines Jahres wirklich Projekte machen?

Passt

  • Design und Illustration

    Regelmäßig neue Techniken ausprobieren und Arbeiten sammeln.

  • Content Creation

    Fotografie, Film, Schnitt und visuelles Erzählen.

  • Hobbys

    Mehrere kreative Richtungen in einem Abo.

  • Freelance

    Wenn eine Design- oder Marketingfähigkeit schnell besser werden muss.

  • Wer Aufgaben wirklich macht

    Das Projekt ist der Kern dieses Produkts.

Passt nicht

  • Anerkannte Qualifikation gesucht

    Das Zertifikat ist ein Abschlussnachweis, keine Akkreditierung.

  • Nur ein Kurs gesucht

    Ein ganzes Jahr zu zahlen, lohnt sich dafür selten.

  • Wer selten lernt

    Der Wert des Jahres sinkt mit jeder Woche ohne Nutzung.

  • Technik und geregelte Berufe

    Recht, Finanzen und zertifizierte Berufe lernst du anderswo.

  • Kurse zum Behalten

    Mit der Mitgliedschaft endet der Zugang.

Wo du kaufst — und warum das zählt

Dieselbe Mitgliedschaft lässt sich auf mehreren Wegen kaufen, und der Weg bestimmt, wo du kündigst und welche Erstattungsregeln gelten. Eine Preisspalte gibt es nicht: Einen festen Preis für Österreich veröffentlicht Skillshare nicht.

Wo du kaufst — und warum das zählt
Skillshare-WebsiteLaufzeitJährlichWo du kündigstIn den Einstellungen „Memberships & Payments“Was du wissen solltestNach der Testphase wird das ganze Jahr auf einmal abgebucht
Apple App StoreLaufzeitMonatlich oder jährlichWo du kündigstNur im Apple AccountWas du wissen solltestEin anderer Händler — Preis, Angebote und Erstattung legt der Store fest
Google PlayLaufzeitJe nach Angebot im StoreWo du kündigstNur bei Google PlayWas du wissen solltestDasselbe Prinzip: Über das Geld entscheidet der Store
Skillshare für TeamsLaufzeitNach VertragWo du kündigstNach VertragWas du wissen solltestEin eigenes Produkt für Organisationen, mit Plätzen für Mitarbeitende

Daraus folgt: Willst du nicht das ganze Jahr auf einmal zahlen, heißt das, woanders und bei einem anderen Händler zu kaufen — auf der Website gibt es nach der Testphase das Jahr. Und umgekehrt: Hast du in der App gekauft, kannst du auf der Website nicht kündigen.

Unsere Wertung und woraus sie sich zusammensetzt

Das ist unsere eigene Einschätzung auf Basis geprüfter Fakten. Sie ist weder ein Durchschnitt von Nutzerbewertungen noch eine Aussage des Anbieters. Unten findest du alle Kriterien mit Gewichtung und Quellen.

3,9

von 5 · 7 von 7 Kriterien geprüft

Die Wertung setzt sich aus den Kriterien unten zusammen: Bei jedem stehen die Gewichtung, was wir konkret gefunden haben und woher. Wo wir eine Seite des Anbieters haben — ein Link mit Prüfdatum; wo die Zahl aus unserem Katalog stammt, steht das dabei. „Nicht geprüft“ heißt, dass uns der Fakt fehlt und wir das Kriterium nicht mitgerechnet haben. „Anbieter macht keine Angabe“ heißt, dass wir die Seiten des Anbieters durchgesehen haben, die Angabe dort aber fehlt; auch so ein Kriterium rechnen wir nicht mit. Wenn du mit der Gewichtung nicht einverstanden bist — in der Methodik siehst du alle Bestandteile und kannst sie nach deinen eigenen Maßstäben zusammensetzen. Bewertungen aus den App-Stores fließen nicht in die strukturierten Daten ein: Sie wurden auf anderen Websites gesammelt und bleiben daher sichtbarer Text.

Bewerteter Tarif: „Jahresmitgliedschaft“

Kriterien, die für alle Tarife dieses Anbieters gleich sind
KriteriumWas wir gefunden habenWertungQuelle
Angezeigter Preis ist Endpreis(10 %)USt. wird beim Bezahlen aufgeschlagen3,0unser Katalog
Preis im Vergleich zu anderen(10 %)2,99 €/Monat · bei Zahlung für 12 Monate5,0unser Katalog
Kostenlos testbar(10 %)eingeschränkte kostenlose Version vorhanden5,0unser Katalog
Lernen ohne Internet(20 %)Lektionen herunterladbar5,0unser Katalog
Aussagekraft des Zertifikats(20 %)keine externe Anerkennung2,0unser Katalog
Teilen mit der Familie(15 %)nur Business-Tarif, Bezahlung pro Platz3,0unser Katalog
App-Bewertung(15 %)4,8 von 54,8unser Katalog

Verfügbarkeit in Österreich

Der Endpreis in Österreich ist klar

Abgerechnet wird in Euro, und der Steuerstatus ist geprüft — der angezeigte Betrag ist genau der, den du zahlst.

  • Preis in Euro
  • Steuerstatus bekannt
  • gemeinsame internationale Preisliste — den Preis bestimmt das Land des Kontos

Was die Mitgliedschaft umfasst

Was dazugehört, was du extra kaufst und wie viel du für Österreich weißt.

Was zur Mitgliedschaft gehört und was du extra kaufst

Auf derselben Seite werden drei verschiedene Dinge verkauft, und nur eines davon ist ein Abo. Wer sie verwechselt, rechnet sein Monatsbudget zu niedrig.

  • Kurse, Lektionen und Lernpfade

    Gehören zur Mitgliedschaft — laut Skillshare unbegrenzt, solange sie läuft. Hörst du auf zu zahlen, endet auch der Zugang.

  • Projekte, Community und Zertifikate

    Gehören zur Mitgliedschaft. Für ein Zertifikat musst du alle Lektionen ansehen und ein Projekt zum Kurs einreichen.

  • Offline ansehen

    Gehört zur Mitgliedschaft, aber nur in der iOS- und Android-App — als Kopie in der App, nicht als Datei.

  • Einzelgespräch 1:1

    NICHT enthalten. Ein eigener Kauf bei einer Lehrperson. Eine Mitgliedschaft brauchst du dafür laut Skillshare gar nicht — ein Gratis-Konto reicht.

  • Digitale Produkte

    NICHT enthalten. Vorlagen, Pinsel, Anleitungen und ähnliche Dateien kaufst du einzeln, ebenfalls ohne Mitgliedschaft. Lade sie nach dem Kauf gleich herunter.

  • Skillshare für Teams

    NICHT Teil der Einzelmitgliedschaft. Ein eigener Vertrag für Organisationen mit einer Anzahl von Plätzen.

Die praktische Folge: Ein Einzelgespräch oder eine gekaufte Vorlage ist keine „Funktion der Mitgliedschaft“ und gehört nicht in den Abopreis. Willst du so etwas kaufen, ist es eine zusätzliche, einmalige Ausgabe. Und umgekehrt: Interessiert dich nur das Gespräch mit einer bestimmten Lehrperson, brauchst du gar keine Mitgliedschaft.

Kurse und Sprache

Welche Themen es gibt und in welcher Sprache die Seite spricht.

Was die Mitgliedschaft umfasst

Laut Skillshare gibt die Mitgliedschaft unbegrenzten Zugang zu allen Skillshare-Kursen, dazu Offline-Ansehen und die Community — solange sie läuft. Die Zahl der Kurse nennen wir nicht: Sie ist eine Angabe des Anbieters und sagt nichts darüber, ob dein Thema dabei ist.

  • Kreative Themen

    Grafikdesign, Illustration, Animation, Film und Video, UX/UI-Design, Fotografie, bildende Kunst, Marketing, Freelance und Produktivität.

  • Lernpfade

    Zusammengestellte Kursfolgen, die dir helfen, in einer sinnvollen Reihenfolge zu lernen.

  • Projekte und Community

    Aufgaben zu den Kursen und Arbeiten anderer mit Rückmeldung — das ist der Unterschied zu reinen Videovorlesungen.

  • Was die Mitgliedschaft nicht gibt

    Kurse zum Behalten. Hörst du auf zu zahlen, verlierst du den Zugang zu den Lektionen und zum Material der Lehrenden.

Die Kurse stammen von verschiedenen Lehrenden, deshalb schwanken Tiefe, Aufbau und Aufnahmequalität. Öffne vor dem Kauf drei bis fünf konkrete Kurse, die du wirklich abschließen willst, und sieh dir Lehrplan, Projektbeschreibung und Aufnahmedatum an.

Deutsche Startseite, englisches Kleingedrucktes

Die Skillshare-Startseite gibt es auf Deutsch: Überschriften, Kategorien und der Hinweis zur automatischen Verlängerung im Fußbereich sind übersetzt. Die häufigen Fragen auf derselben Seite bleiben aber englisch — auch die Antwort, dass nach der Testphase das ganze Jahr abgebucht wird.

Die Kurssprache ist eine eigene Frage

Eine deutsche Oberfläche heißt nicht, dass die Kurse deutsch sind. Wie viele Kurse es auf Deutsch gibt, nennt Skillshare nicht — öffne vor dem Abschluss die Kurse, die du machen willst.

Was sich sicher sagen lässt

Sagen können wir: Startseite und Kategorien sind deutsch, die Antworten zur Abrechnung auf derselben Seite englisch.

Was wir nicht behaupten

Nicht sagen können wir, wie viele Kurse auf Deutsch sind und in welcher Sprache Bezahlfenster und Bestätigung für Österreich erscheinen.

Geld zurück: welche Regel wann gilt

Im Kleingedruckten des Bezahlfensters steht, dass bezahlte Beträge nicht erstattet werden — mit bestimmten Ausnahmen. Diese Ausnahmen beschreibt die Skillshare-Hilfe, und sie hängen davon ab, wie lang deine Testphase war, was du bezahlt hast und womit.

Nach einer siebentägigen Testphase

Wurde nach der Testphase abgebucht und wolltest du nicht weitermachen, kannst du innerhalb von 48 Stunden nach der Abbuchung einmalig eine Erstattung beantragen — aber nur, wenn du Skillshare seitdem nicht genutzt hast.

Nach einer Testphase von 14 Tagen oder länger

Dann gilt die 48-Stunden-Ausnahme nicht, und nach der Abbuchung sieht die Hilfe keine Erstattung vor. Je länger die Testphase, desto weniger Spielraum danach.

Bei der Verlängerung

Verlängerungen erstattet Skillshare nicht. Beim Jahresabo schickt Skillshare laut Hilfe etwa 30 Tage vorher eine Erinnerung.

In der EU

Skillshare nennt eine gesetzliche Rücktrittsfrist von 14 Tagen — und rechnet die Tage der Testphase ein. Eine lange Testphase kann die Frist also verbrauchen, bevor überhaupt etwas abgebucht wird.

Bei SEPA-Lastschrift

Hast du per SEPA-Lastschrift gezahlt, kannst du die Erstattung der ersten Zahlung innerhalb von acht Wochen beantragen. Diese Regel gilt nur für diese Zahlungsart.

In der Praxis heißt das: Entscheide in der Testphase. Die 48-Stunden-Ausnahme ist schmal und gilt nur ohne Nutzung, und die 14 Tage laufen ab dem Beginn der Testphase. Willst du nicht weitermachen, kündige vor dem Ende der Testphase — dann wird gar nichts abgebucht.

Achtung vor der alten Fassung

In der Skillshare-Hilfe steht neben der gültigen Regel noch eine archivierte Fassung „[prior to April 3rd, 2025] Refund policies“ mit anderen Fristen. Sie gilt nicht mehr — achte beim Nachlesen auf das Datum im Titel.

Wo du lernst

Browser, App und was offline geht.

Wo du lernst

Wo du lernst
BrowserBeispieleKurse, Projekte, CommunityVorbehaltDer Hauptweg, um an Projekten zu arbeiten und sie zu veröffentlichen.
AppBeispieleAnsehen, auch ohne InternetVorbehaltDer einzige Ort, an dem Offline-Ansehen funktioniert.
Kauf im App-StoreBeispieleDas Abo läuft dann über Apple oder GoogleVorbehaltKündigung und Erstattung legt dann der Store fest.

Bewertung der App in den Stores

Das sind Bewertungen aus den App-Stores. Bewertet wird, wie die App funktioniert; ob sich der Preis des Abos lohnt, sagt diese Zahl nicht.

App Store

iOS und iPadOS
4,8von 5

282 Bewertungen

Quelle

Bewertungen ändern sich ständig und sinken oft nach Preiserhöhungen oder wenn Funktionen wegfallen. Wir zeigen den Wert vom Tag der Prüfung samt Anzahl der Bewertungen, denn eine 4,8 aus zweihundert Bewertungen und eine 4,5 aus zwei Millionen sind nicht dasselbe.

Konto, Testphase und Kündigung

Was nach der Testphase passiert und wo du kündigst.

Konto

  • Die Einzelmitgliedschaft hängt an einem persönlichen Konto.
  • Für Organisationen gibt es Skillshare für Teams: Wer zehn Plätze kauft, belegt selbst einen und kann neun weitere Personen einladen.
  • Zertifikate und Projekte bleiben bei dem Konto, mit dem gelernt wurde.
  • Einzelgespräche und digitale Produkte kannst du auch mit einem Gratis-Konto kaufen.

Was wir nicht empfehlen

Ein geteiltes Konto. Auf dieser Plattform ist das besonders sinnlos: Der Wert entsteht durch deine eigenen Projekte, und in einem fremden Konto gehören sie nicht dir.

So kündigst du

So kündigst du
Auf der Website gekauftSo funktioniert esIn den Einstellungen „Memberships & Payments“
Im App Store gekauftSo funktioniert esNur im Apple Account
Bei Google Play gekauftSo funktioniert esNur bei Google Play
Nach der KündigungSo funktioniert esZugang bis zum Ende des bezahlten Zeitraums
Konto löschenSo funktioniert esIst KEINE Kündigung eines Store-Abos
Die letzte Zeile ist der häufigste teure Fehler: Löschst du das Konto, läuft ein im App-Store abgeschlossenes Abo weiter und wird weiter abgebucht. Kündigen musst du dort, wo du bezahlst.

Testphase, Verlängerung und Kündigung

Die Seite sagt es in einem Satz: Nach der Testphase beginnt die Jahresmitgliedschaft, und das Jahr wird auf einmal abgebucht. Alle Mitgliedschaften verlängern sich automatisch, bis du kündigst. Kündigen kannst du laut Skillshare jederzeit in den Einstellungen „Memberships & Payments“ — wirksam wird das aber erst zum Ende des bezahlten Zeitraums.

Jahresmitgliedschaft

Das Jahr ist im Voraus bezahlt. Kündigst du, läuft die Mitgliedschaft bis zum Ende des Jahres weiter; bezahlte Beträge gibt es außerhalb der Ausnahmen nicht zurück.

Testphase

Kündigst du vor ihrem Ende, wird nichts abgebucht. Skillshare schreibt: Das Angebot gilt nur für neue zahlende Mitglieder.

Über Apple oder Google gekauft

Dann kündigst du im Store, und der Store entscheidet über eine Erstattung.

Was du auf der Tarifkarte immer prüfen solltest

  • Wann die Testphase endet
  • Welcher Betrag danach abgebucht wird und für welchen Zeitraum
  • Wo du gekauft hast: Website oder App-Store
  • Womit du zahlst — für SEPA gilt eine eigene Frist

Kündigen ist kein Antrag auf Erstattung

Die Kündigung stoppt die nächste Abbuchung, und der Zugang bleibt bis zum Ende des bezahlten Zeitraums — Geld bringt sie von selbst nicht zurück. Bei einer Jahresmitgliedschaft ist das wichtigste Datum deshalb das Ende der Testphase. Trag es einen Tag früher in den Kalender ein.

Offline ansehen: was das wirklich ist

Lektionen lassen sich für das Ansehen ohne Internet speichern — in der iOS- und der Android-App. Unterwegs ist das praktisch, aber das Wort „Download“ führt in die Irre: Die Videos bleiben in der App und hängen an einer aktiven Mitgliedschaft.

Wo es geht
Nur in der iOS- und Android-App
Gehören dir die Dateien?
Nein — Zugang in der App
Wenn die Mitgliedschaft endet
Der Zugang zu Lektionen und Material ist weg
Im Browser
Kein Offline-Ansehen

Quelle: Skillshare-Hilfe zum Offline-Ansehen. Laut Skillshare lassen sich Videos nur in der App herunterladen und ansehen.

Warum das wichtig ist

Manche kaufen eine Jahresmitgliedschaft, „laden“ Kurse und glauben, sie zu besitzen. Tun sie nicht. Es ist Miete: Du zahlst für Zugang auf Zeit. Was dir bleibt, sind die Projekte, die du selbst gemacht hast.

Zertifikat

Was du dafür tun musst und was es bedeutet.

Zertifikat: was es verlangt und was es nicht bedeutet

Das Abschlusszertifikat kommt nicht automatisch — du verdienst es mit zwei Schritten. Beide beschreibt die Skillshare-Hilfe:

Alle Lektionen des Kurses angesehen
Pflicht
Ein Projekt zu genau diesem Kurs eingereicht
Pflicht
Was auf dem Zertifikat steht
Kurstitel, Ausstellungsdatum, Lehrperson, Kursdauer und eine eindeutige Zertifikatsnummer
Was es bestätigt
Dass du den Kurs nach den Regeln der Plattform abgeschlossen hast
Externe Anerkennung
Nennt Skillshare nicht
Das Zertifikat ist kein anerkannter Abschluss, keine Berufsberechtigung und keine Jobgarantie — so stellen wir es auch dann nicht dar, wenn das Produkt dadurch weniger attraktiv wirkt. In kreativen Berufen zählt es ohnehin wenig: Einer Auftraggeberin sagt das Projekt selbst mehr als der Nachweis, dass du es gemacht hast.

Was wir nicht behaupten

Diese Sätze über Skillshare hört man am häufigsten — und sie kosten entweder Geld oder Nerven.

  • „Das kostet so viel im Monat.“

    Nach der Testphase beginnt die Jahresmitgliedschaft, und das Jahr wird auf einmal abgebucht. Ein Monatsbetrag ist nur umgerechnet.

  • „In der EU habe ich nach der Testphase noch 14 Tage.“

    Laut Skillshare zählen die Tage der Testphase zu den 14 Tagen. Nach einer langen Testphase kann die Frist schon vorbei sein.

  • „Das Zertifikat ist eine anerkannte Qualifikation.“

    Es bestätigt, dass du einen Kurs nach den Regeln der Plattform abgeschlossen hast. Einen anerkannten Abschluss oder eine Berufsberechtigung ersetzt es nicht.

  • „Heruntergeladen heißt: gehört mir.“

    Nein. Offline-Ansehen funktioniert nur in der App und endet mit der Mitgliedschaft.

  • „Es gibt einen Gratis-Tarif.“

    Einen dauerhaften Gratis-Tarif gibt es nicht — nur eine Testphase, nach der die bezahlte Mitgliedschaft von selbst beginnt.

  • „Konto gelöscht — keine Abbuchung mehr.“

    Hast du im App-Store gekauft, nicht. Das Abo lebt im Store und muss dort gekündigt werden.

  • Steht auf der Seite kein Preis, gibt es den Dienst in Österreich nicht.

    Nicht unbedingt. Häufiger heißt es, dass der Anbieter ihn nicht veröffentlicht oder dass wir für Österreich noch keinen Preis mit Quelle und Datum gefunden haben. Verfügbarkeit und veröffentlichter Preis sind zwei verschiedene Dinge.

  • Ein Jahresabo ist immer günstiger.

    Günstiger als monatlich ist es nur, wenn du es bis zum Ende nutzt: Das ganze Jahr wird auf einmal bezahlt, und eine Kündigung erstattet den ungenutzten Teil nicht. Außerdem ist nicht jedes Angebot mit zwölf Monaten ein Jahresabo — oft zahlst du monatlich und bist nur zwölf Monate gebunden.

  • Wenn du die App löschst, ist das Abo gekündigt.

    Nein. Die Zahlung stoppt erst die Kündigung in dem Konto, über das du das Abo abgeschlossen hast. Die App verschwindet vom Handy, die Abbuchung bleibt.

  • Was in Deutschland gilt, gilt auch in Österreich.

    Nicht unbedingt, auch wenn Sprache und Währung gleich sind. Netflix bietet in Österreich zum Beispiel kein Abo mit Werbung an, in Deutschland schon, und manche Anbieter verlangen in Euro-Ländern je nach Land unterschiedliche Beträge. Deshalb übernehmen wir für Österreich keine Daten aus Deutschland.

  • Der angezeigte Preis ist immer der Endpreis.

    Nicht immer. Einige Anbieter — etwa mehrere VPN-Dienste — nennen ihre Preise ohne USt. und rechnen sie erst an der Kasse dazu; andere verrechnen in US-Dollar, und den Eurobetrag auf deinem Konto bestimmt dann der Kurs deiner Bank. Für digitale Abos gilt in Österreich in der Regel die USt. von 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

Die Liste ist kein Vorwurf an den Anbieter, sondern eine Sammlung häufiger Vereinfachungen. Findest du bei uns eine Angabe, die nicht zur offiziellen Quelle passt, schreib uns — wir korrigieren sie.

Was zu deiner Situation passt

  • Ich gestalte und will besser werden

    Das ist das Kernpublikum: Projekte, Techniken, mehrere Richtungen in einem Abo.

    Kompromiss: Der Wert entsteht nur durch fertige Arbeiten — vom Zusehen allein fast keiner.

  • Ich brauche einen bestimmten Kurs

    Vergleiche zuerst mit Plattformen, auf denen du Kurse einzeln kaufen kannst.

    Kompromiss: Ein ganzes Jahr für einen Kurs rechnet sich fast nie.

  • Ich baue ein Portfolio auf

    Die Kursprojekte geben einen Anfang und eine Struktur.

    Kompromiss: Ein angeleitetes Projekt ist noch kein Portfolio — wiederhole es selbstständig mit eigener Idee.

  • Ich will es nur ausprobieren

    Dafür ist die Testphase da.

    Kompromiss: Trag das Ende einen Tag früher in den Kalender ein — sonst beginnt das bezahlte Jahr.

  • Ich kaufe für ein Team

    Dafür gibt es Skillshare für Teams.

    Kompromiss: Ein eigener Vertrag mit eigenen Regeln, keine Einzelmitgliedschaft.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Breite kreative Auswahl

    Design, Illustration, Fotografie, Video, Marketing.

  • Lernen mit Projekt

    Ein Kurs endet mit einer Arbeit.

  • Lernpfade

    Helfen, in sinnvoller Reihenfolge zu lernen.

  • Offline in der App

    Praktisch unterwegs.

  • Community und Rückmeldung

    Arbeiten anderer sind ein eigener Teil des Werts.

Nachteile

  • Das Jahr im Voraus

    Nach der Testphase wird das ganze Jahr abgebucht.

  • Enge Erstattung

    48 Stunden, einmal, ohne Nutzung — und die Testphase zählt zur EU-Frist.

  • Ungleiche Kursqualität

    Sie hängt an der einzelnen Lehrperson.

  • Zertifikat ohne Akkreditierung

    Ein Abschlussnachweis, nicht mehr.

  • Downloads sind kein Eigentum

    Mit der Mitgliedschaft endet der Zugang.

  • Preis erst nach Registrierung

    Einen bestätigten Betrag für Österreich gibt es hier nicht.

Skillshare neben anderen Lernplattformen

Kreatives ist hier die Stärke — und zugleich die Grenze: Für andere Bereiche gibt es passendere Plattformen.

Stärke
Kreative Themen und Projekte
Lernform
Kurze Lektionen und ein Projekt
Dauerhaft gratis
Nein — nur eine Testphase
Nachweis mit externer Anerkennung
Nein
Was bleibt, wenn du aufhörst zu zahlen
Deine Projekte

Wenn du gestaltest — Skillshare

Und durch eigene Projekte lernen willst.

Wenn du einen konkreten Kurs brauchst — Udemy

Und ihn behalten willst, statt ein Jahr zu zahlen.

Wenn du Hochschulprogramme willst — Coursera Plus

Mit gewichtigerem Nachweis.

Wenn du Daten lernst — DataCamp

Und dabei Code schreiben willst.

Der Wert zeigt sich an fertigen Arbeiten

Mach vor dem Abschluss zwei Dinge. Erstens: Such dir drei bis fünf konkrete Kurse aus, die du abschließen willst, und lies ihre Projektbeschreibungen — hast du auf keines Lust, rechnet sich das Abo zu keinem Preis. Zweitens: Sieh im Bezahlfenster nach, wann die Testphase endet und welcher Betrag dann für welchen Zeitraum abgebucht wird, denn nach der Testphase zahlst du für ein ganzes Jahr. Wer die Testphase als Entscheidungsfrist nutzt, bekommt eine faire Konstruktion.

Regelmäßig kreativ

Hier rechnet sich die Mitgliedschaft am schnellsten.

Nur ein Kurs

Vergleiche mit Plattformen, auf denen du Kurse einzeln kaufst.

Lieber monatlich zahlen

Auf der Website gibt es nach der Testphase das Jahr — andere Wege laufen über einen anderen Händler.

Noch unentschlossen

Testphase mit Kalendereintrag einen Tag vor dem Ende.

Von akademischen Plattformen unterscheidet sich Skillshare im Ziel: Hier will dir niemand eine Qualifikation ausstellen — du sollst etwas machen.

Skillshare Preis in Österreich

Wir zeigen nur, was wir für Österreich bestätigt haben.

So prüfen wir Preise

Einen festen Preis für Österreich veröffentlicht Skillshare nicht, deshalb steht hier keiner. Skillshare schreibt in der Hilfe, dass die Kosten je nach Standort verschieden sein können, und zeigt den Betrag erst nach der Registrierung. Sicher ist die Struktur: Nach der Testphase beginnt die Jahresmitgliedschaft, und das Jahr wird auf einmal abgebucht — ein Monatsbetrag ist nur umgerechnet. Im Kleingedruckten des Bezahlfensters stehen laut Skillshare drei Dinge, die den Endbetrag verändern: Steuern können dazukommen, Aktionscodes können das erste Jahr günstiger machen, und die Preise späterer Zeiträume können sich ändern.

Skillshare: Aktionen und Rabatte

Geprüfte Aktionen oder Rabattcodes für Skillshare haben wir derzeit nicht. Sobald der Anbieter welche veröffentlicht und wir sie geprüft haben, stehen hier Datum und Bedingungen — erfundene Gutscheine zeigen wir nicht.

Preis und Aktionen beobachten

Skillshare kostenlos testen

Kostenlose Testphase laut Anbieter:

  • Jahresmitgliedschaft: 7 Tage

Alle kostenlosen Testphasen

So zahlst du für Skillshare weniger

Einen günstigeren Weg, den wir bestätigen könnten, gibt es derzeit nicht: Unter den geprüften Tarifen von Skillshare gibt es weder eine günstigere Jahresvariante desselben Tarifs noch einen Familien- oder Studierendentarif.

Vergleiche den Preis mit Alternativen: Preis von Udemy · Preis von DataCamp · Preis von Babbel

Wir zeigen nur offizielle Wege des Anbieters — ohne geteilte Konten und ohne Regionswechsel.

Kauf nicht am selben Tag

Wenn du den Dienst wirklich brauchst, leg ein Konto an, erlaube E-Mails und kauf nicht am selben Tag. Ohne Konto bekommst du keine E-Mails — einen anderen Weg bietet der Anbieter nicht. Manche Anbieter schicken ihr bestes Angebot — eine Gratisphase oder einen Rabatt — gerade denen, die sich registriert und noch nicht gekauft haben.

Der Preis dafür sind deine E-Mail-Adresse und Werbe-E-Mails. Wenn du das nicht willst, ändert sich am Rest dieser Seite nichts.

Unten stehen E-Mails, die wir selbst bekommen haben. Bei jeder stehen Datum, Absender und der genaue Wortlaut, damit du nachprüfen kannst.

  • Skillshare · 2026-09-09 · abgebrochene Registrierung · hello@skillshare.com
    Ein Monat gratis für alle, die die Registrierung begonnen und nicht abgeschlossen haben.
    „You were so close to becoming a Skillshare member… That’s why we’re offering you a one-month free trial!"
    Offer valid for first-time Members only. Cannot be applied to mobile plans. Cannot be combined with other offers.

Das funktioniert nicht bei jedem Anbieter, und wir können nicht versprechen, dass du das Angebot bekommst. Wir wissen nur, dass diese E-Mails verschickt wurden.

Kundenservice

Wir haben geprüft: Das Hilfe-Center gibt es auf Englisch.

Kontaktwege, die der Anbieter nennt:

  • E-Mail oder Formular
  • Community-Forum

Quelle: help.skillshare.com/hc/en-us

Wem dieser Dienst gehört

Gehört zu „Skillshare, Inc.“.

Der Vertrag wird mit einem Unternehmen geschlossen, das in den USA eingetragen ist.

Vertragspartner ist ein US-Unternehmen. Welches Recht bei einem Streit gilt, nennt der Anbieter in seinen Bedingungen nicht. Ein Teil der anderen Anbieter in unserem Katalog hat für Europa ein eigenes europäisches Unternehmen.

„These Terms constitute a legally binding agreement between you and Skillshare, Inc., a Delaware corporation, and its subsidiaries, representatives, affiliates, officers, and directors, including its operating brand, Superpeer"

Quelle: www.skillshare.com/en/terms

Häufige Fragen

Einen festen Betrag für Österreich veröffentlicht Skillshare nicht. Skillshare schreibt, dass die Kosten je nach Standort verschieden sein können, und zeigt den Preis erst nach der Registrierung. Sicher ist: Nach der Testphase wird das ganze Jahr auf einmal abgebucht, Steuern können dazukommen, und ein Aktionscode kann das erste Jahr günstiger machen.

Auf der Website beginnt nach der Testphase laut Skillshare die Jahresmitgliedschaft, die auf einmal bezahlt wird. Im österreichischen App Store gibt es auch Monatsabos — Händler ist dann Apple, nicht Skillshare.

Das zeigt das Bezahlfenster, und es hängt am Angebot. Die Skillshare-Hilfe beschreibt Testphasen von sieben Tagen und von 14 Tagen oder länger — mit unterschiedlichen Erstattungsregeln. Für Österreich zeigt das Bezahlfenster sieben Tage. Das Angebot gilt nur für neue zahlende Mitglieder.

Nur in Ausnahmen. Nach einer siebentägigen Testphase einmalig innerhalb von 48 Stunden nach der Abbuchung, wenn du Skillshare seitdem nicht genutzt hast. Nach längeren Testphasen und bei Verlängerungen nicht. Dazu kommen die EU-Frist von 14 Tagen, in die Skillshare die Testphase einrechnet, und acht Wochen bei SEPA-Lastschrift.

Laut Skillshare ja: Die Tage der Testphase gehören zu den 14 Tagen der EU-Rücktrittsfrist. Nach einer siebentägigen Testphase bleibt davon also ungefähr eine Woche.

Nein. 1:1-Gespräche kaufst du einzeln bei einer Lehrperson, die Dauer und Preis selbst festlegt. Eine Mitgliedschaft brauchst du dafür nicht — ein Gratis-Konto reicht.

Nein. Vorlagen, Pinsel, Anleitungen und andere Dateien kaufst du einzeln, auch ohne Mitgliedschaft. Lade sie nach dem Kauf gleich herunter.

Du musst alle Lektionen des Kurses ansehen und ein Projekt zu genau diesem Kurs einreichen. Auf dem Zertifikat stehen Kurstitel, Ausstellungsdatum, Lehrperson, Kursdauer und eine eindeutige Nummer.

Eine externe Anerkennung nennt Skillshare nicht. Das Zertifikat bestätigt den Abschluss nach den Regeln der Plattform — ein anerkannter Abschluss oder eine Berufsberechtigung ist es nicht. In kreativen Berufen zählt ohnehin mehr, was du zeigen kannst.

Zum Offline-Ansehen ja, in der iOS- und Android-App. Die Dateien gehören dir aber nicht: Sie bleiben in der App und sind weg, wenn die Mitgliedschaft endet.

Die Startseite mit Überschriften und Kategorien ja. Die häufigen Fragen darauf sind englisch, und wie viele Kurse auf Deutsch sind, nennt Skillshare nicht.

Nein. Sie stammen von verschiedenen Lehrenden, deshalb unterscheiden sich Tiefe, Aufbau und Aktualität. Sieh dir vor dem Abschluss Lehrplan, Projektbeschreibung und Aufnahmedatum der Kurse an, die du wirklich machen willst.

Ein eigenes Produkt für Organisationen mit einer Anzahl von Plätzen: Wer zehn Plätze kauft, belegt selbst einen und lädt neun weitere Personen ein. Es ist keine Variante der Einzelmitgliedschaft und hat eigene Regeln.

Ja. Skillshare nennt in den Nutzungsbedingungen nur Länder, in denen der Dienst nicht angeboten wird — etwa Belarus, Kuba, Iran, Nordkorea, Russland und Syrien. Österreich gehört nicht dazu.

Schau zuerst, wer das Geld abbucht — davon hängt ab, wo du kündigst. Hast du in einer App abgeschlossen, läuft die Zahlung meist über dein Google-Konto oder deinen Apple Account. Sieh in deinen Abos bei Google Play nach, am iPhone unter „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“, und zwar mit genau dem Konto, mit dem du bezahlt hast. Findest du das Abo dort nicht, rät Apple, in deinen E-Mails nach „Beleg von Apple“ oder „Rechnung von Apple“ zu suchen: Auf dem Beleg steht, welcher Account verwendet wurde. Gibt es keinen Beleg von Apple, hast du das Abo laut Apple womöglich bei einem anderen Unternehmen abgeschlossen — welches, zeigt dein Kontoauszug oder deine Kreditkartenabrechnung.

Öffne am Android-Gerät deine Abos bei Google Play, wähle das Abo aus, tippe auf „Abo kündigen“ und folge der Anleitung. Am Computer geht es über play.google.com/store/account/subscriptions: beim Abo „Verwalten“ → „Abo kündigen“ → einen Grund auswählen → „Weiter“. So beschreibt es die Google-Hilfe. Willst du nur eine Pause, bieten manche Apps „Zahlungen aussetzen“ an — laut Google für eine Woche bis drei Monate, beginnend am Ende des laufenden Abrechnungszeitraums. Das Abo selbst bleibt dabei bestehen.

Am iPhone: „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“ → das Abo antippen → „Abo kündigen“. Achte auf die Wörter: Das Menü heißt „Abonnements“, der Button „Abo kündigen“, und womöglich musst du nach unten scrollen, um ihn zu finden. Wird keine Taste zum Kündigen angezeigt oder ist ein Ablaufhinweis in roter Schrift zu sehen, ist das Abo laut Apple bereits gekündigt. Ein Probeabo solltest du laut Apple mindestens 24 Stunden vor Ablauf der Probezeit kündigen.

Nein. Google schreibt es als eigenen Hinweis: „Wenn Sie die App deinstallieren, wird Ihr Abo nicht gekündigt.“ Bezahlt wird weiter, bis du in dem Konto kündigst, über das du das Abo abgeschlossen hast.

Dann kündigst du bei diesem Anbieter; auf der Seite des Dienstes gibt es dafür oft keinen Button. Apple sagt es ausdrücklich: Bei einem Abo, das du über deinen Mobilfunkanbieter oder einen anderen Anbieter erhalten hast, wendest du dich an diesen. In Österreich ist das häufig: Magenta TV ist laut Magenta „nur mit einem Internet- oder Smartphonetarif möglich“, A1 Xplore TV braucht einen Anschluss von A1, und über A1 Select zahlst du bei A1 für einen „Slot“ mit Netflix, Disney+, HBO Max, CANAL+ oder A1 TV Stream. Ist das TV-Paket mit Internet oder Telefon gebündelt, gilt das Telekommunikationsgesetz für das ganze Paket: Die Mindestlaufzeit darf höchstens 24 Monate betragen und die Kündigungsfrist höchstens einen Monat — eine vereinbarte Mindestlaufzeit gilt aber weiter.

Nein. Apple schreibt: „Du kannst das Abonnement eines Familienmitglieds nicht kündigen.“ Steht auf dem Beleg der Account eines Familienmitglieds, bitte diese Person, das Abo zu kündigen. Steht dort ein anderer Account von dir, meldest du dich mit diesem an und kündigst dort.

Grundsätzlich ja. Nach § 11 FAGG kannst du von einem Vertrag, den du im Fernabsatz — etwa online — geschlossen hast, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücktreten; bei Dienstleistungen zählt die Frist ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Hat dich der Anbieter über das Rücktrittsrecht nicht informiert, verlängert sich die Frist um zwölf Monate (§ 12 FAGG). Hast du verlangt, dass die Leistung schon während der Frist beginnt, zahlst du beim Rücktritt einen anteiligen Betrag (§ 16 Abs. 1 FAGG); für digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, zahlst du nichts (§ 16 Abs. 3 FAGG).

Bei einem Streaming-Abo nicht. Der Gerichtshof der EU hat am 9. Juli 2026 in einem Verfahren gegen Sky Österreich entschieden (C-234/25): Ein Streaming-Abo mit Empfehlungen, Listen und wechselndem Katalog ist eine digitale Dienstleistung, deshalb lässt sich das Rücktrittsrecht nicht ausschließen; wer zurücktritt, zahlt einen anteiligen Betrag. Bei anderen digitalen Inhalten entfällt das Rücktrittsrecht nur, wenn drei Bedingungen zusammen erfüllt sind: Du hast dem sofortigen Beginn ausdrücklich zugestimmt, du hast bestätigt, dass du damit das Rücktrittsrecht verlierst, und der Anbieter hat dir das auf einem dauerhaften Datenträger bestätigt (§ 18 Abs. 1 Z 11 FAGG).

Eine Pflicht, die ab 1. Oktober 2026 gilt (§ 13a FAGG): Für Verträge, die du online abschließt, muss der Anbieter eine Funktion anbieten, die mit „Vertrag widerrufen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung beschriftet und während der gesamten Rücktrittsfrist erreichbar ist; bestätigt wird mit „Widerruf bestätigen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung. Sie gilt für Verträge, die nach dem 30. September 2026 geschlossen werden. Gedacht ist sie für den Rücktritt innerhalb der Frist — ein Abo, das schon länger läuft, kündigst du damit nicht.

Wenn dein Schweigen als Zustimmung gelten soll, ja: Eine solche Klausel bindet dich nur, wenn dich der Anbieter zu Beginn der dafür vorgesehenen Frist besonders auf die Bedeutung deines Verhaltens hinweist und du eine angemessene Frist für eine ausdrückliche Erklärung hast (§ 6 Abs. 1 Z 2 KSchG). Das Portal konsumentenfragen.at des Sozialministeriums verbindet diese Regel ausdrücklich mit der automatischen Vertragsverlängerung, und der OGH hat sie im Verfahren gegen PE Digital (Parship, ElitePartner) bestätigt. Bei Internet- und Handyverträgen muss dich der Anbieter vor dem Ende der Mindestlaufzeit oder einer automatischen Verlängerung auf einem dauerhaften Datenträger informieren (§ 135 Abs. 6 TKG 2021). Für die Kündigung selbst darf der Anbieter keine strengere Form als die Schriftform verlangen (§ 6 Abs. 1 Z 4 KSchG).

Nein. Google schreibt: „Wenn Sie ein Abo kündigen, können Sie es für den bereits bezahlten Zeitraum weiterhin nutzen.“ Umgekehrt holt eine Kündigung gleich nach der Zahlung das Geld für diesen Zeitraum nicht zurück, sie verhindert nur die nächste Abbuchung; innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss gibt es dafür den Rücktritt. Ob die Kündigung durch ist, siehst du in der Liste: Am iPhone fehlt dann die Taste zum Kündigen, oder ein Ablaufhinweis in roter Schrift ist zu sehen; bei Google Play bietet ein gekündigtes Abo laut Google-Hilfe „Erneut abonnieren“ an.

Manchmal, aber nicht garantiert. Schick die Anfrage dorthin, wo du bezahlt hast — in den Store oder zum Anbieter. Google schreibt: „Die meisten Apps im Play Store stammen nicht von Google, sondern von Drittentwicklern.“ Der Entwickler kann bei Problemen mit Käufen helfen und nach seinen Richtlinien und den geltenden Gesetzen erstatten. Eine Belastung, die weder von dir noch von jemandem stammt, den du kennst, meldest du laut Google innerhalb von 120 Tagen nach der Transaktion. Teilweise Erstattungen für Abos führt Google als eigene Regel nur für Deutschland, Frankreich und Israel — Österreich steht nicht auf dieser Liste.

Nein, das sind zwei getrennte Schritte, die man leicht verwechselt. Das Löschen des Kontos entfernt deine Daten, stoppt aber keine Zahlung, wenn du das Abo über einen App-Store abgeschlossen hast: Dort läuft es unabhängig vom Konto weiter. Die richtige Reihenfolge ist deshalb: zuerst dort kündigen, wo du bezahlst, prüfen, ob die Kündigung durch ist, und erst dann das Konto löschen.

Meist endet nur der Zugang zu den Inhalten, das Konto bleibt: Verlauf, Einstellungen und Gespeichertes sind noch da, und wenn du später zurückkommst, fängst du nicht bei null an. Ein Gesetz verlangt das aber nicht — es ist eine Entscheidung des Dienstes, und die Daten können nach einiger Zeit auch gelöscht werden. Ist dir etwas davon wichtig, exportiere es vor dem Ende des Abos; danach ist ein Export womöglich nur noch mit einem bezahlten Abo möglich.

Ja, das regelt EU-Recht. Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kannst du eine Kopie der über dich gespeicherten Daten verlangen, ihre Löschung und ihre Herausgabe in einem maschinenlesbaren Format, um sie anderswohin mitzunehmen. Auf den Antrag muss in der Regel innerhalb eines Monats geantwortet werden. Schick ihn an den Anbieter selbst; antwortet er nicht oder lehnt er ab, kannst du dich in Österreich an die Österreichische Datenschutzbehörde wenden. Das Recht hast du also — dass der Anbieter es rasch und gut erfüllt, können wir nicht versprechen.

Verlässlich nur auf dem Kontoauszug. Der Betrag dort kann vom Preis auf der Seite abweichen, meist aus einem von drei Gründen: Ein Einführungspreis ist ausgelaufen; der Anbieter nennt seine Preise ohne USt. und rechnet sie erst an der Kasse dazu, wie mehrere VPN-Dienste; oder er verrechnet in US-Dollar, und den Eurobetrag bestimmt der Kurs deiner Bank. Die USt. richtet sich bei digitalen Abos nach deinem Wohnsitz — in Österreich sind es in der Regel 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

So prüfen wir

Die Fakten stammen von der Skillshare-Seite, aus dem Kleingedruckten des Bezahlfensters und aus der Skillshare-Hilfe.

Das Kleingedruckte ist das Angebot

Was nach der Testphase passiert, steht nicht auf der Karte, sondern im Absatz darunter und in der Hilfe. Beides lesen wir und schreiben daraus.

Die Regel samt Datum

In der Skillshare-Hilfe steht neben der gültigen Erstattungsregel eine archivierte Fassung „[prior to April 3rd, 2025]“. Eine Regel übernehmen wir erst, wenn wir auch ihr Datum geprüft haben.

Die Testphase ist kein Preis

Gratis-Tage stehen bei uns gesondert. Als Preis gilt, was danach abgebucht wird.

Keine Kurszahlen als Argument

Die Zahl der Kurse ist eine Angabe des Anbieters. Wichtiger ist, ob dein Thema dabei ist.

Produktfakten sind überall gleich, Marktfakten nicht

Wie viele Bildschirme ein Tarif erlaubt, wie viele Geräte ein Konto zulässt, wie viele Server ein Netz hat — das hängt nicht vom Land ab, und auf unseren Seiten stehen diese Zahlen in jeder Sprache gleich; ein eigenes Werkzeug prüft das. Preis, Aktionen, Verfügbarkeit und die Sprache der Oberfläche sind dagegen Marktfragen, und die übernehmen wir nie aus einem anderen Land.

Eine Liste lässt sich prüfen, ein Zahlungsfenster nicht

Veröffentlicht ein Dienst die Liste seiner Länder, können wir sagen, ob Österreich darauf steht — die Liste ist für alle gleich. Was die Zahlungsseite in Österreich anzeigt, lässt sich aus einem anderen Land nicht zuverlässig prüfen. Dort schreiben wir „vor dem Bezahlen prüfen“ und tun nicht so, als wüssten wir es.

Eine leere Stelle bleibt leer

Ist ein Abschnitt hier kürzer als anderswo, haben wir für diesen Markt keine Daten — dem Produkt fehlt deshalb nichts. Wir füllen die Lücke nicht mit allgemeinem Text, nur damit die Seite vollständiger wirkt.

Drei Antworten statt einer

Wir unterscheiden „gibt es nicht“, „veröffentlicht der Anbieter nicht“ und „haben wir nicht gefunden“. Das sind drei verschiedene Dinge; würden wir sie vermischen, stünde unsere eigene Wissenslücke als Nachteil beim Produkt.

Ein ungeprüfter Preis wird nicht angezeigt

Hat ein Betrag keine Quelle und kein Datum, zeigen wir ihn nicht. Eine leere Stelle ist ehrlicher als eine Zahl, die nur richtig aussieht — und Preise ändern sich öfter, als Artikel aktualisiert werden.

Daten für Österreich, keine Übersetzung

Diese Seite ist keine Übersetzung einer anderen Sprachfassung. Dass in Österreich wie in Deutschland in Euro bezahlt wird, heißt auch nicht, dass Tarife und Preise gleich sind — deshalb übernehmen wir keine Daten aus Deutschland oder einem anderen Euro-Land. Wo wir für Österreich nichts haben, sagen wir das offen.

Affiliate-Links sind direkt am Link gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben. Die Provision beeinflusst nicht, was wir schreiben, und du erfährst es schon vor dem Klick.

Fehler korrigieren wir sichtbar

Haben wir etwas falsch geschrieben, korrigieren wir es und halten fest, was sich geändert hat. Bei einer stillen Korrektur würdest du nie erfahren, dass du dich einmal auf eine falsche Angabe verlassen hast.

So prüfen wir die Angaben

Preise, Testphasen, Katalog und Erstattungsregeln ändern sich. Maßgeblich sind immer die offizielle Skillshare-Seite und das Bezahlfenster.

Die Reihenfolge im Vergleich ergibt sich aus der Art der Plattform, nicht aus der Höhe einer Provision.

Manche Links zu Anbietern können Affiliate-Links sein: Schließt du darüber ein Abo ab, erhalten wir möglicherweise eine Provision. Für dich wird es dadurch nicht teurer, und die Provision beeinflusst weder die Reihenfolge noch das, was wir schreiben. Affiliate-Links sind direkt am Link gekennzeichnet.

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