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OneDrive vs Dropbox: Preise und welches Abo passt

Kurzes Fazit

Microsoft 365 verkauft OneDrive im Paket: 100 GB mit Basic, ab Single 1 TB mit den Office-Programmen, mit Family 2 TB geteilt für bis zu sechs Personen. Dropbox Plus gibt einer Person 2 TB auf allen Systemen, ohne Office, ohne Familientarif und ohne Stufe zwischen 2 GB und 2 TB. Links mit Passwort und Ransomware-Erkennung hat nur Microsoft schon im kleinsten Tarif.

€ 10,00/MonatMicrosoft 365 Single

Preis inkl. USt.

Preis geprüft

Microsoft OneDrive: Preis und Tarife
Logo von Dropbox Plus

Variante B

€ 11,99/MonatPlus (2 TB)

Preis inkl. USt.

Preis geprüft

Dropbox Plus: Preis und Tarife
Günstiger unter den verglichenen Tarifen: Microsoft OneDrive

Verglichen werden Tarife mit ähnlichem Zweck, deren Funktionen sich unterscheiden können; Preise inkl. USt.; die Preise anderer Tarife und Laufzeiten findest du in den Rezensionen.

Funktionen im Vergleich

KriteriumMicrosoft OneDriveDropbox Plus
Bezahlte Größen100 GB, 1 TB; Family 2 TB geteilt2 TB
Kostenlos5 GB Cloud, 15 GB Postfach2 GB
Für mehrere PersonenFamily: bis zu 6, 2 TB geteiltPlus für 1 Person, Family-Tarif auf der Seite nicht gezeigt
ProgrammeAb Single Word, Excel, PowerPoint, Outlook, OneNote als Desktop-AppsPDF-Bearbeitung und Signaturanfragen
Links mit Passwort oder AblaufdatumIn allen vier TarifenNicht in Plus
RansomwareErkennung und Wiederherstellung in allen TarifenRewind binnen 30 Tagen; Erkennung nur in Advanced
TestphaseEin Monat bei Single, Family und PremiumBei Plus „Jetzt kaufen“
Voller Speicher nach dem AboNach 3 Monaten gesperrt, nach 6 Monaten Löschung möglichÜber dem Limit kann Dropbox Dateien löschen
AbrechnungMonatlich oder jährlichMonatlich oder jährlich

OneDrive und Dropbox gehören zu den Speichern, die an kein Handy-System gebunden sind: Beide laufen auf Windows, Mac, iPhone und Android. Verkauft werden sie aber ganz verschieden. Microsoft steckt OneDrive in Microsoft 365, also in ein Paket mit Office-Programmen und einem Familientarif, und führt dafür eine eigene Seite für Österreich. Dropbox verkauft Privatpersonen genau einen Tarif: Plus mit 2 TB für eine Person, auf einer deutschsprachigen Tarifseite.

Wenn du nicht weiterlesen willst

Brauchst du nur etwas mehr Platz, ist Microsoft 365 Basic mit 100 GB der kleinste Schritt. Nutzt du Word, Excel und PowerPoint, bekommst du mit Microsoft 365 Single 1 TB und die Programme in einem Abo; für mehrere Personen gibt es Family. Brauchst du allein 2 TB, arbeitest du auch unter Linux oder verschickst du oft große Dateien, passt Dropbox Plus.

Worin sie sich wirklich unterscheiden

In jeder Zeile zählt der letzte Satz am meisten: was der Unterschied für dich ändert.

Wofür zahlst du?

Microsoft OneDrive

Bei Basic für 100 GB Speicher und ein werbefreies Postfach mit 100 GB. Ab Microsoft 365 Single für 1 TB plus Word, Excel, PowerPoint, Outlook und OneNote als Desktop-Apps, Microsoft Defender und Teams.

Dropbox Plus

Für 2 TB, Rewind, automatisches Backup von Computern und externen Laufwerken, Remote-Löschen, PDF-Bearbeitung und Transfers bis 50 GB.

Nutzt du Office ohnehin, bekommst du bei Microsoft Speicher und Programme in einem Abo. Wenn nicht, zahlst du ab Single Programme mit, die du nicht öffnest — dann passt Basic oder Dropbox besser.

Wie viel Speicher bekommt eine Person höchstens?

Microsoft OneDrive

1 TB mit Single, 2 TB geteilt mit Family oder Premium; mehr nur mit kostenpflichtigem Zusatzspeicher „bis zu 10 TB“, den nur die Person hinzufügen kann, der das Abo gehört.

Dropbox Plus

2 TB mit Plus.

Wer allein mehr als 1 TB braucht, hat bei Dropbox den einfacheren Weg. Microsoft 365 Family hat 2 TB, aber geteilt für alle.

Wer kann mitnutzen?

Microsoft OneDrive

Microsoft 365 Family ist für bis zu sechs Personen mit 2 TB geteiltem Speicher, jede mit einem Postfach mit 100 GB und den Programmen auf bis zu fünf Geräten gleichzeitig.

Dropbox Plus

Plus ist für eine Person; einen Family-Tarif zeigt die Tarifseite nicht. Teilen per Link geht mit jedem, ist aber kein gemeinsames Abo.

Für einen Haushalt hat nur Microsoft einen Tarif. Die KI-Funktionen von Family nutzt allerdings nur die Person, der das Abo gehört.

Wie sicher sind geteilte Links?

Microsoft OneDrive

Links mit Passwort oder Ablaufdatum hakt die Vergleichstabelle in allen vier Tarifen ab, auch bei Basic.

Dropbox Plus

In Plus nicht: Passwortschutz, Ablaufdaten und das Sperren von Downloads stehen in der Plus-Spalte mit „-“; sie beginnen bei den Team-Tarifen.

Wer oft Dateien mit Fremden teilt und Links absichern will, bekommt das bei Microsoft schon im kleinsten Tarif.

Was schützt vor Ransomware und Fehlern?

Microsoft OneDrive

Ransomware-Erkennung mit Wiederherstellung von Dateien, Versionsverlauf und ein persönlicher Tresor — in allen vier Tarifen. Eine Frist für den Versionsverlauf nennt die Tarifseite nicht.

Dropbox Plus

Versionsverlauf und Wiederherstellung für 30 Tage, dazu Rewind für viele Änderungen auf einmal. Eine Ransomware-Erkennung steht nur beim Team-Tarif Advanced.

Dropbox nennt eine klare Frist, Microsoft eine Erkennung. Nach einem Angriff bleibt dir in Dropbox Plus Rewind — innerhalb von 30 Tagen.

Was bekommst du gratis?

Microsoft OneDrive

5 GB Cloudspeicher und ein Postfach mit 15 GB, dazu die Office-Apps im Web.

Dropbox Plus

Basic mit 2 GB. Die Zahl verknüpfter Geräte ist dort beschränkt; eine genaue Zahl nennt Dropbox nicht.

Ohne Abo gibt Microsoft mehr Platz. Dropbox Basic ist laut Tarifseite zum Speichern und Teilen gedacht — mit 2 GB aber knapp.

Kann man vorher testen?

Microsoft OneDrive

Ja, einen Monat bei Single, Family und Premium, nicht bei Basic. Microsoft verlangt dafür eine Kreditkarte.

Dropbox Plus

Bei Plus steht „Jetzt kaufen“; „Kostenlos testen“ steht nur bei den Team-Tarifen Standard und Advanced.

Die Office-Programme kannst du vor dem Kauf ausprobieren. Welche Laufzeit nach dem Testmonat beginnt, zeigt das Bezahlfenster — prüf sie, bevor du bestätigst.

Was passiert, wenn nach dem Abo zu viel gespeichert ist?

Microsoft OneDrive

Über 5 GB stoppen Uploads und Synchronisieren, Outlook.com sendet und empfängt keine E-Mails. Nach drei Monaten wird OneDrive gesperrt, nach sechs Monaten kann Microsoft die Dateien endgültig löschen.

Dropbox Plus

Über 2 GB stoppen laut Dropbox-Hilfe möglicherweise Synchronisieren, Hochladen, Teilen und Vorschau. Bleibt das Konto über dem Limit, kann Dropbox Dateien löschen, die dir gehören.

Microsoft nennt einen Zeitplan, Dropbox nicht. Bei beiden gilt: vor dem Ende des bezahlten Zeitraums herunterladen, was nicht mehr hineinpasst.

Wie kommst du wieder raus?

Microsoft OneDrive

Im Microsoft-Konto unter „Dienste & Abonnements“ kündigen. Geld zurück in der Regel innerhalb von 30 Tagen nach dem ersten Kauf; anteilig erstattet Microsoft bei Basic, Single und Family in Österreich nicht.

Dropbox Plus

Auf dropbox.com oder per Post an Dropbox in Dublin. Geld zurück in der EU innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf.

Bei Microsoft ist das Fenster für eine Erstattung länger. Dropbox lässt dich auch schriftlich kündigen — dann aber rechtzeitig vor der Verlängerung, denn der Brief braucht Zeit.

Worin sie sich nicht unterscheiden, obwohl es so wirkt

Dieser Teil ist oft nützlicher als die Liste der Unterschiede: Er spart dir Geld, wenn du für einen Vorteil zahlen wolltest, den es gar nicht gibt.

  • Monatlich oder jährlich

    Beide verkaufen ihre Tarife als Monats- und als Jahresabo.

  • Zur USt. schweigen beide Seiten

    Weder die österreichische Microsoft-Seite noch die Dropbox-Tarifseite schreibt im sichtbaren Text, ob die Beträge die Steuer enthalten. Den Endbetrag zeigt das Bezahlfenster.

  • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nennt keiner für Privatkunden

    Die Microsoft-Tarifseite nennt sie bei keinem Tarif, Dropbox hakt sie nur beim Team-Tarif Advanced ab. Wer sie braucht, wählt besser einen Dienst, der sie ausdrücklich zusagt.

  • Beide auf allen gängigen Systemen

    Windows, Mac, iPhone und Android unterstützen beide; Dropbox nennt zusätzlich Linux.

  • Kündigen wirkt zum Ende des Zeitraums

    Ohne Erstattung läuft das Abo bei beiden bis zum Ende des bezahlten Zeitraums weiter.

Was zu wem passt

Empfehlungen je nach Situation, jeweils mit der Bedingung, unter der sie gelten
Deine SituationWas wählenUnter welcher Bedingung
Du brauchst nur etwas mehr PlatzMicrosoft 365 Basic100 GB ohne Programme — der kleinste bezahlte Schritt der beiden.
Du arbeitest mit Word und ExcelMicrosoft 365 Single1 TB und die Desktop-Programme in einem Abo.
Ihr seid mehrere im HaushaltMicrosoft 365 FamilyBis zu sechs Personen mit 2 TB geteilt; Dropbox Plus ist für eine Person.
Du allein brauchst 2 TBDropbox PlusBei Microsoft kommst du allein über 1 TB nur mit bezahltem Zusatzspeicher.
Du arbeitest auch unter LinuxDropbox PlusDropbox nennt Linux ausdrücklich unter den Systemen.
Du teilst Links, die geschützt sein sollenMicrosoft 365Passwort und Ablaufdatum schon ab Basic; in Dropbox Plus fehlen sie.
Programme bei Microsoft, Ordner bei Dropbox
Die Kombination kommt vor: Microsoft 365 wegen Word und Excel, Dropbox für Ordner, die auf mehreren Systemen gleich aussehen müssen. Dann liegt das Terabyte von Microsoft oft ungenutzt da. Reicht dir 1 TB und brauchst du kein Linux, lohnt sich die Frage, ob die Ordner nicht auch in OneDrive passen — dann entfällt das zweite Abo.
Was du vor dem Bezahlen prüfen solltest
  • Klär zuerst, ob du Word, Excel und PowerPoint am Computer brauchst — das entscheidet zwischen Basic und Single.
  • Microsoft 365 Family hat 2 TB geteilt für alle, nicht 1 TB pro Person.
  • Dropbox Plus ist für eine Person; einen Family-Tarif zeigt die Tarifseite nicht.
  • In Dropbox Plus lassen sich Links nicht mit Passwort oder Ablaufdatum schützen.
  • Beim Microsoft-Testmonat die Laufzeit danach im Bezahlfenster prüfen.
  • Vor dem Ende eines Abos unter die Gratis-Grenze kommen: 5 GB bei Microsoft, 2 GB bei Dropbox.

Woher diese Fakten stammen

Die Fakten stammen aus unseren Seiten zu OneDrive und Dropbox Plus für Österreich: von microsoft.com/de-at und aus dem deutschsprachigen Microsoft-Support sowie von der Dropbox-Tarifseite und aus der deutschsprachigen Dropbox-Hilfe, jeweils. Preise stehen nur im Preisblock, mit Quelle.

Fakten im Text geprüft am .

Häufige Fragen: Microsoft OneDrive oder Dropbox Plus

Im Vergleich von Tarifen gleicher Stufe inkl. USt. ist Microsoft OneDrive günstiger: Microsoft OneDrive — € 10,00/Monat (Microsoft 365 Single), Dropbox Plus — € 11,99/Monat (Plus (2 TB)).

Microsoft OneDrive: Der Anbieter nennt keinen kostenlosen Tarif. Dropbox Plus: Der Anbieter nennt keinen kostenlosen Tarif.

Microsoft OneDrive: Auf der Seite des Anbieters haben wir keine kostenlose Testphase gesehen. Dropbox Plus: Auf der Seite des Anbieters haben wir keine kostenlose Testphase gesehen.

App-Bewertung: Microsoft OneDrive Microsoft 365 Single — 4,6 von 5, Dropbox Plus — 4,7 von 5.

Microsoft 365 verkauft OneDrive im Paket: 100 GB mit Basic, ab Single 1 TB mit den Office-Programmen, mit Family 2 TB geteilt für bis zu sechs Personen. Dropbox Plus gibt einer Person 2 TB auf allen Systemen, ohne Office, ohne Familientarif und ohne Stufe zwischen 2 GB und 2 TB. Links mit Passwort und Ransomware-Erkennung hat nur Microsoft schon im kleinsten Tarif.

Weitere Vergleiche

Dieselben Produkte im Vergleich mit anderen Konkurrenten und weitere Vergleiche in „Cloud-Speicher“.

Wo sich ihre Wertungen unterscheiden

Nur die Kriterien, die wir bei beiden Diensten geprüft haben und deren Wertungen nicht übereinstimmen. Gleiche und ungeprüfte zeigen wir hier nicht, weil sie bei der Entscheidung nicht helfen.

  • Wenn dir am wichtigsten ist — App-Bewertung: Dropbox Plus

    Microsoft OneDrive Microsoft 365 Single: 4,6 von 5 (4,6/5) · Dropbox Plus: 4,7 von 5 (4,7/5)

Die Wertungen und ihre Gewichtung sind dieselben wie in den Rezensionen beider Dienste. So berechnen wir

Vergleichstext aktualisiert: