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Sport und Gesundheit in Österreich

MyFitnessPal Premium in Österreich: was gratis bleibt und was Premium bringt

MyFitnessPal ist ein Ernährungstagebuch mit einer der größten Lebensmitteldatenbanken. Die Gratis-Version reicht für das Wesentliche: Ernährung, Gewicht und Training aufzeichnen. Premium macht das Eintragen schneller und genauer — Barcodescan, eigene Makroziele, keine Werbung. Und eines solltest du vor dem Bezahlen wissen: Die bekanntesten neuen Funktionen laufen in Österreich nicht.

  • Starke Gratis-Version. Ernährung, Gewicht und Training aufzeichnen — ohne zu zahlen.
  • Barcodescan und Mahlzeiten-Scan. Gehören zu Premium, in der Gratis-Version gibt es sie nicht.
  • Makroziele nach Wochentag. In Gramm oder Prozent, für jeden Tag anders.
  • Sieben Tage testen. Für alle, die Premium noch nie genutzt oder getestet haben.
  • Auf Deutsch. Die Premium-Seite gibt es auf Deutsch, Deutsch ist eine der App-Sprachen.

Das Wichtigste vor dem Bezahlen

Premium+ gibt es in Österreich nicht, und damit auch nicht den Mahlzeitenplaner. Den KI-Ernährungscoach bietet MyFitnessPal nur in sechs englischsprachigen Ländern an. Überleg deshalb vorher: Zahlst du für das, was hier funktioniert — oder für das, was du in der Werbung gesehen hast?

Tomas StankevičiusAktualisiert am 2026-10-14Fakten von der österreichischen Premium-Seite und aus den MyFitnessPal-Bedingungen

MyFitnessPal kurz

Was es ist
Ernährungs- und Kalorientagebuch
Gratis-Version
Ja — Ernährung, Gewicht und Training
Barcodescan
Nur mit Premium
Premium+
In Österreich nicht verfügbar
Testphase
Sieben Tage, einmal pro Person
Abrechnung
Monatlich oder jährlich
Sprache
Deutsch verfügbar

Die App ersetzt keine ärztliche oder diätologische Beratung und keine Behandlung einer Essstörung.

Die österreichische Seite gelesen

Welche Stufen und Funktionen hier angeboten werden, steht auf der Seite, die Österreich angezeigt bekommt.

Gratis und Premium Zeile für Zeile

Die Vergleichstabelle markiert jede Funktion — wir übernehmen genau das.

Affiliate-Links gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben.

Kurzfazit

Am stärksten ist MyFitnessPal bei dem, was es schon am längsten kann: einer großen Lebensmitteldatenbank und einem bequemen Tagebuch. Trägst du fast täglich ein und brauchst Barcodescan, eigene Makroziele und keine Werbung, hat Premium einen klaren Zweck. Kaufst du es aber wegen der neuen Funktionen — Mahlzeitenplaner oder KI-Coach —, bekommst du sie in Österreich nicht: Premium+ wird hier gar nicht angeboten, und der Coach läuft nur in sechs englischsprachigen Ländern.

Größter Vorteil

Datenbank und Eintragen — hier ist das Produkt wirklich stark, und die Gratis-Version bleibt nach der Testphase.

Größter Kompromiss

Die neuesten Funktionen sind auf wenige Länder beschränkt, Österreich gehört nicht dazu.

Wir empfehlen vor allem:
Wer täglich Ernährung einträgt und Barcodescan und eigene Makroziele wirklich nutzen wird.
Mit Vorbehalt:
Wer nur das Gewicht aufschreiben will — dafür reicht die Gratis-Version.

Für wen Premium passt und für wen nicht

Wichtig ist hier vor allem, welche Funktionen dich in Österreich tatsächlich erreichen.

Passt

  • Wer täglich einträgt

    Für regelmäßiges Tracking ist das Werkzeug gemacht.

  • Wer im Supermarkt scannt

    Der Barcodescan verkürzt einen Eintrag auf Sekunden.

  • Wer Makros verfolgt

    Ziele in Gramm oder Prozent, für jeden Wochentag verschieden.

  • Wer keine Werbung will

    Werbefrei ist nur Premium.

Passt nicht

  • Wer Premium+ will

    In Österreich wird es nicht angeboten.

  • Wer den KI-Coach will

    Nur iOS, nur Englisch, nur in sechs Ländern.

  • Wer nur das Gewicht notiert

    Das kann die Gratis-Version.

  • Wer ärztliche Begleitung sucht

    Ein Tagebuch ersetzt keine Ärztin und keine Diätologin.

Drei Stufen und was sie in Österreich heißen

Die wichtigste Spalte ist die letzte. Die Beträge stehen im Preisblock oben.

Drei Stufen und was sie in Österreich heißen
GratisWas sie bringtErnährung und Gewicht aufzeichnen, Training aufzeichnenFür wenZum Ausprobieren und für das tägliche TagebuchIn ÖsterreichVerfügbar
PremiumWas sie bringtBarcodescan und Mahlzeiten-Scan, Makros mit eigenen Zielen, keine Werbung, Intervallfasten, Ernährungstipps und LebensmittelvergleicheFür wenWer regelmäßig einträgtIn ÖsterreichVerfügbar, monatlich oder jährlich
Premium+Was sie bringtPremium plus MahlzeitenplanerFür wenWer Mahlzeiten und Einkäufe planen willIn ÖsterreichNicht verfügbar — die Seite meldet es für Österreich nicht als Angebot

Premium+ fehlt in Österreich nicht zufällig: Sein Hauptinhalt, der Mahlzeitenplaner, läuft laut MyFitnessPal nur in sechs englischsprachigen Ländern. Für Österreich bleibt damit die Wahl zwischen Gratis und Premium — und die hängt daran, wie oft du wirklich einträgst.

Unsere Wertung und woraus sie sich zusammensetzt

Das ist unsere eigene Einschätzung auf Basis geprüfter Fakten. Sie ist weder ein Durchschnitt von Nutzerbewertungen noch eine Aussage des Anbieters. Unten findest du alle Kriterien mit Gewichtung und Quellen.

4,7

von 5 · 7 von 7 Kriterien geprüft

Die Wertung setzt sich aus den Kriterien unten zusammen: Bei jedem stehen die Gewichtung, was wir konkret gefunden haben und woher. Wo wir eine Seite des Anbieters haben — ein Link mit Prüfdatum; wo die Zahl aus unserem Katalog stammt, steht das dabei. „Nicht geprüft“ heißt, dass uns der Fakt fehlt und wir das Kriterium nicht mitgerechnet haben. „Anbieter macht keine Angabe“ heißt, dass wir die Seiten des Anbieters durchgesehen haben, die Angabe dort aber fehlt; auch so ein Kriterium rechnen wir nicht mit. Wenn du mit der Gewichtung nicht einverstanden bist — in der Methodik siehst du alle Bestandteile und kannst sie nach deinen eigenen Maßstäben zusammensetzen. Bewertungen aus den App-Stores fließen nicht in die strukturierten Daten ein: Sie wurden auf anderen Websites gesammelt und bleiben daher sichtbarer Text.

Bewerteter Tarif: „Premium“

Kriterien, die für alle Tarife dieses Anbieters gleich sind
KriteriumWas wir gefunden habenWertungQuelle
Angezeigter Preis ist Endpreis(10 %)Preis bereits inkl. USt.5,0unser Katalog
Preis im Vergleich zu anderen(10 %)4,17 €/Monat · bei Zahlung für 12 Monate5,0unser Katalog
Kostenlos testbar(10 %)kostenlose Version vorhanden5,0unser Katalog
Ohne Zusatzgerät nutzbar(25 %)Smartphone reicht5,0unser Katalog
Datenexport(20 %)eigene Daten herunterladbar5,0unser Katalog
Offline nutzbar(15 %)manche Funktionen laufen, andere nicht3,0unser Katalog
App-Bewertung(10 %)4,6 von 54,6unser Katalog

Verfügbarkeit in Österreich

Der Endpreis in Österreich ist klar

Abgerechnet wird in Euro, und der Steuerstatus ist geprüft — der angezeigte Betrag ist genau der, den du zahlst.

  • Preis in Euro
  • Preis inkl. USt.
  • gemeinsame internationale Preisliste — den Preis bestimmt das Land des Kontos

Gratis oder Premium

Was die kostenlose Version kann und was Premium in Österreich dazulegt.

Was die Gratis-Version kann und was Premium dazulegt

Die Vergleichstabelle auf der österreichischen Premium-Seite markiert jede Funktion. Die Gratis-Version ist stärker, als die Werbung vermuten lässt — schau, welche Zeilen dir wirklich fehlen.

Was die Gratis-Version kann und was Premium dazulegt
Ernährung und Gewicht aufzeichnenGratisJaPremiumJa
Training aufzeichnenGratisJaPremiumJa
Barcodescan und Mahlzeiten-ScanGratisNeinPremiumJa
Makros mit eigenen ZielenGratisNeinPremiumJa, auch pro Wochentag
WerbungGratisJaPremiumKeine
IntervallfastenGratisNeinPremiumJa
Ernährungstipps und LebensmittelvergleicheGratisNeinPremiumJa
Mehrere Tage auf einmal eintragenGratisNeinPremiumBis zu sieben Tage
Rezepte mit einem Tippen speichernGratisNeinPremiumJa
DatenexportGratisNeinPremiumJa
MahlzeitenplanerGratisNeinPremiumNur Premium+, in Österreich nicht verfügbar
Die Entscheidung ist einfach. Die Gratis-Version erledigt das Wichtigste — sie zeichnet Ernährung, Gewicht und Training auf. Zu zahlen lohnt sich, wenn dir mindestens zwei Zeilen wirklich fehlen: der Barcodescan für den Alltag, Makroziele in Gramm und nach Wochentag, oder der Export. Und nach der Kündigung wird dein Konto laut MyFitnessPal wieder zur Gratis-Version — das Tagebuch bleibt.

Was in Österreich funktioniert

Neue Funktionen, die nur in anderen Ländern laufen, und Verbindungen zu Uhren und Apps.

Welche Funktionen in Österreich fehlen

Nicht jede Funktion, über die du liest, erreicht dein Konto. Die Grenze ist hier meist nicht der Tarif oder das Gerät, sondern das Land und die Sprache.

  • Premium+

    Nicht verfügbar

    Die Premium-Seite bietet Premium+ in Österreich nicht an und meldet, dass es hier nicht verfügbar ist.

  • Mahlzeitenplaner („Meal Planner“)

    Nur in manchen Märktennur mit kostenpflichtigem Abo

    Nur mit Premium+ und laut MyFitnessPal nur in den USA, im Vereinigten Königreich, in Kanada, Irland, Australien und Neuseeland — und nur, wenn das Gerät auf Englisch eingestellt ist. Auf der Website gibt es ihn gar nicht, nur in der App.

  • KI-Ernährungscoach („Coach“)

    Nur in manchen Märktennur mit kostenpflichtigem Abo

    Für Premium und Premium+, aber nur unter iOS, nur auf Englisch und in denselben sechs Ländern — und auch dort wird er schrittweise eingeführt.

  • GLP-1-Tagebuch

    Nur in manchen Märkten

    Nur in den USA und auf Englisch. Die App weist selbst darauf hin, dass sie keine Angaben zu Wechselwirkungen macht und ärztlichen Rat nicht ersetzt.

  • Barcodescan und Mahlzeiten-Scan

    Funktioniertnur mit kostenpflichtigem Abo

    Funktioniert, ist aber eine Premium-Funktion — seit Oktober 2022, auch wenn ältere Artikel ihn noch „gratis“ nennen. Ein gefundener Eintrag kann trotzdem von der Verpackung in Österreich abweichen.

  • Sprachaufzeichnung („Voice Log“)

    Vor dem Kauf prüfennur mit kostenpflichtigem Abo

    Die englische Fassung der Premium-Seite bewirbt sie als neu, die deutsche Fassung nennt sie nicht. Laut MyFitnessPal-Hilfe funktioniert sie nur, wenn die App auf Englisch eingestellt ist.

  • Deutsch

    Funktioniert

    Deutsch steht auf der Liste der unterstützten Sprachen, und die Premium-Seite gibt es auf Deutsch.

  • Intervallfasten

    Funktioniertnur mit kostenpflichtigem Abo

    Auf der deutschen Premium-Seite als neu markiert — Fastenphasen, Lebensmittel und Training an einem Ort. Eine Premium-Funktion.

Die praktische Folgerung solltest du vor dem Bezahlen ziehen. Kaufst du wegen dem, was du in den Neuigkeiten gesehen hast — Mahlzeitenplaner, KI-Coach —, bekommt dein Konto in Österreich das nicht. Das ist kein vorübergehender Fehler, und die Sprache der App auf Englisch zu stellen reicht nicht: Die Sprache ist nur eine Bedingung, das Land die andere. Bleibt, was überall funktioniert: Tagebuch, Barcodescan, Makroziele, Auswertungen und Export. Das kann völlig reichen — dann zahlst du aber genau dafür.

Verbindungen zu Uhren und anderen Apps

Verbundene Apps können Aktivität, Gewicht oder Schritte für dich eintragen. Sie können aber auch dein Tageskalorienziel verändern — und das merkt man nicht immer.

  • Laut MyFitnessPal lassen sich mehr als 35 Apps und Fitnessgeräte verbinden, darunter Apple Watch, Fitbit, Garmin, Samsung Health, Google Fit, Health Connect und smarte Waagen.
  • Übertragen werden Schritte, verbrannte Kalorien, Gewicht und sogar Schlaf.
  • Verbrannte Kalorien eines Geräts können dein Tagesziel erhöhen — dann darfst du mehr essen, obwohl der Wert nur geschätzt ist.
  • Daten aus verschiedenen Quellen können sich doppeln: Dasselbe Training von der Uhr und aus einer anderen App zählt dann zweimal.
  • Bevor du den Zahlen traust, öffne die Liste der verbundenen Apps und sieh nach, wer was sendet.

Warum das vor dem Bezahlen wichtig ist

Nimmst du das Abo wegen der Verbindung zu deiner Uhr, ist das die eine Sache, die du vor dem Preis prüfen solltest. Und zu den verbrannten Kalorien: Sie sind nur geschätzt, die Erhöhung deines Tagesziels nach einem Training kann also größer sein als das, was du tatsächlich verbraucht hast.

Datenbank und Sprache

Woher die Nährwerte kommen und in welcher Sprache du trackst.

Die Datenbank: groß heißt nicht richtig

Die Größe der Datenbank ist das Hauptargument für dieses Produkt — und zugleich die Stelle, an der man sich am leichtesten täuscht. MyFitnessPal schreibt in den Nutzungsbedingungen selbst, dass die Datenbank Angaben von MyFitnessPal und von Mitgliedern mischt und dass die Genauigkeit nicht garantiert wird.

  • Wer die Einträge anlegt

    Teils MyFitnessPal, teils die Mitglieder. Jede Person kann Nährwerte beitragen oder ändern — dasselbe Produkt kann deshalb mehrere Einträge mit verschiedenen Werten haben.

  • Was nicht garantiert ist

    Laut den Bedingungen wurden nicht alle Angaben von Fachleuten geprüft. Für Lebensmittelsicherheit, Allergene und Wechselwirkungen mit Medikamenten übernimmt MyFitnessPal ausdrücklich keine Verantwortung.

  • Österreichische Produkte

    Wie gut Waren aus österreichischen Supermärkten abgedeckt sind, nennt MyFitnessPal nicht. Ein ähnlich benanntes Produkt aus einem anderen Land kann eine andere Zusammensetzung und Portionsgröße haben.

  • Was du praktisch tust

    Die Produkte, die du ständig isst, einmal mit dem Etikett vergleichen und den richtigen Eintrag merken.

Eine Prüfung am Anfang bringt mehr als jede bezahlte Funktion: Stimmen die zehn Produkte, die du am häufigsten isst, ist auch der Rest der Statistik sinnvoll. Stimmen sie nicht, rechnet die genaueste Auswertung sehr genau mit falschen Daten.

Deutsch ist dabei

Die Premium-Seite gibt es auf Deutsch (myfitnesspal.com/de/premium), und Deutsch steht auf der Liste der Sprachen, in denen du MyFitnessPal nutzen kannst. Die Sprachauswahl findest du unten auf der Seite; die englische Fassung zeigt Österreich dieselben Tarife.

Sprache und Funktionen hängen zusammen

Manche neuen Funktionen setzen Englisch voraus: Den Mahlzeitenplaner gibt es nur bei englischer Gerätesprache, den KI-Coach nur auf Englisch. Die Sprachaufzeichnung bewirbt nur die englische Fassung der Premium-Seite.

Was sich sicher sagen lässt

Sagen können wir: Die App und die Premium-Seite gibt es auf Deutsch.

Was wir nicht behaupten

Nicht jede Funktion läuft auf Deutsch: Die Spracherfassung funktioniert laut MyFitnessPal nur mit englischer App-Sprache.

Geräte

App, Browser und verbundene Uhren.

Wo es funktioniert

Wo es funktioniert
HandyBeispieleiOS- und Android-App — der HauptortVorbehaltManche Funktionen gibt es NUR in der App, der KI-Coach nur unter iOS.
BrowserBeispieleEintragen und Verlauf ansehenVorbehaltDen Mahlzeitenplaner gibt es im Browser gar nicht.
Uhren und TrackerBeispieleDaten über Gesundheitsplattformen und direkte VerbindungenVorbehaltDasselbe Training aus zwei Quellen kann doppelt gezählt werden.

Bewertung der App in den Stores

Das sind Bewertungen aus den App-Stores. Bewertet wird, wie die App funktioniert; ob sich der Preis des Abos lohnt, sagt diese Zahl nicht.

App Store

iOS und iPadOS
4,6von 5

11 349 Bewertungen

Quelle

Bewertungen ändern sich ständig und sinken oft nach Preiserhöhungen oder wenn Funktionen wegfallen. Wir zeigen den Wert vom Tag der Prüfung samt Anzahl der Bewertungen, denn eine 4,8 aus zweihundert Bewertungen und eine 4,5 aus zwei Millionen sind nicht dasselbe.

Konto, Testphase und Kündigung

Was nach der Testphase passiert und was nach der Kündigung bleibt.

Konto und Teilen

  • Das Abo hängt an einem Konto — einen Familientarif hat MyFitnessPal nicht.
  • Das Tagebuch lässt sich für Freundinnen und Freunde sichtbar machen oder privat halten; das steuerst du in den Kontoeinstellungen.
  • Verbundene Apps behalten den Zugriff, bis du ihn widerrufst — auch wenn die App längst vom Handy ist.

Was wir nicht behaupten

Wir nennen das Tagebuch nicht bedingungslos privat. Wer was sieht, hängt an deinen Einstellungen und an den Apps, denen du Zugriff gegeben hast.

Testphase, Verlängerung und was danach bleibt

Testphase, Verlängerung und was danach bleibt
TestphaseSo funktioniert esSieben Tage, nur wer Premium noch nie hatte oder getestet hat
Erste AbbuchungSo funktioniert esAm Ende der Testphase, wenn du nicht kündigst
VerlängerungSo funktioniert esAutomatisch, monatlich oder jährlich
Rechtzeitig kündigenSo funktioniert esMindestens 24 Stunden vor der nächsten Verlängerung
Nach dem EndeSo funktioniert esDas Konto bleibt und wird zur Gratis-Version
Der wichtigste Unterschied zu vielen anderen Abos: Nach der Testphase oder der Kündigung verschwindet MyFitnessPal nicht. Die Gratis-Version bleibt für das Tagebuch — weg sind nur der Barcodescan, die eigenen Makroziele und die Werbefreiheit.

Testphase, Kündigung und Geld zurück

Die wichtigste Regel ist dieselbe wie bei allen App-Abos, und wer sie übersieht, zahlt am meisten: Gekündigt wird dort, wo du abgeschlossen hast — und zwar früher, als man denkt. Die deutsche Premium-Seite nennt dafür mindestens 24 Stunden vor der nächsten Verlängerung.

Siebentägige Testphase

Für alle, die Premium noch nie hatten und noch keine Testphase genutzt haben. Die erste Abbuchung erfolgt am Ende der Testphase, wenn du nicht vorher kündigst.

Kündigung

Auf der Website im Menü „Settings“, sonst im App Store oder bei Google Play — je nachdem, wo du abgeschlossen hast. Premium bleibt bis zum Ende des bezahlten Zeitraums, danach wird das Konto zur Gratis-Version.

Geld zurück

Laut Nutzungsbedingungen sind Käufe endgültig und werden nur nach Ermessen von MyFitnessPal erstattet; Stores können Erstattungen zusätzlich einschränken. Wer außerhalb der USA wohnt, kann laut denselben Bedingungen innerhalb von 14 Tagen nach dem Abschluss eine volle Erstattung bekommen.

Was du auf der Tarifkarte immer prüfen solltest

  • Wo du abgeschlossen hast — dort kündigst du
  • Ob dir die Testphase überhaupt angeboten wird und wann sie endet
  • Welcher Betrag nach der Testphase abgebucht wird
  • Wann die nächste Verlängerung ist

App löschen ist KEINE Kündigung

Der teuerste Fehler in dieser Kategorie. Laut MyFitnessPal kündigt je nach Plattform nicht einmal das Löschen des Kontos das Abo — ein im Store abgeschlossenes Abo lebt im Store und bucht weiter ab. Die richtige Reihenfolge: zuerst dort kündigen, wo du bezahlst, prüfen, ob die Kündigung durch ist, und erst dann, wenn du willst, das Konto löschen.

Wie genau die Zahlen sind

Die App zeigt Zahlen auf die Kalorie genau, und dadurch wirken sie wie Messwerte. Keine davon ist gemessen — es sind Schätzungen, deren Fehler an deinen Einträgen hängt.

Wie genau die Zahlen sind
Tägliches KalorienzielLimitSchätzung nach FormelWovon es abhängtBerechnet aus Größe, Gewicht, Alter, Geschlecht und Aktivität — ein Durchschnitt für Menschen mit denselben Angaben.
Gegessene KalorienLimitSchätzungWovon es abhängtHängt davon ab, ob der Datenbankeintrag stimmt und die Portion genau angegeben ist. Bei Selbstgekochtem ist der Fehler am größten.
Verbrannte KalorienLimitSchätzungWovon es abhängtKommen aus einer Formel oder von einem verbundenen Gerät und können dein Tagesziel erhöhen.
Mahlzeiten-Scan mit der KameraLimitVorschlag, den du prüfstWovon es abhängtEin Foto wiegt keine Portion und sieht kein Öl und keine Sauce. Korrigiere das Ergebnis vor dem Speichern.
Einträge in der DatenbankLimitTeils von MitgliedernWovon es abhängtLaut den Bedingungen kann jede Person Nährwerte beitragen oder ändern, und nicht alle Einträge wurden von Fachleuten geprüft.

So arbeitest du damit

Wertvoll ist die Beständigkeit. Trägst du jede Woche gleich ein, siehst du die Richtung — und genau die liefert das Werkzeug gut. Eine exakte Zahl liefert es nicht und kann es nicht liefern. Brauchst du wegen einer Erkrankung einen genauen Ernährungsplan, wende dich an eine Diätologin oder einen Diätologen.

Wann Kalorienzählen nicht passt

Die Grenze, über die keine App spricht.

Für wen Kalorienzählen nicht passt

Das ist der einzige Teil dieser Seite, in dem es nicht um Geld geht. Kalorienzählen ist für viele ein nützliches Werkzeug, für manche aber nicht — und das gehört vorher gesagt.

Bei Anzeichen einer Essstörung
Tracking kann schaden — wende dich an eine Fachperson
Wenn das Eintragen Schuld oder Angst auslöst
Ein Zeichen, aufzuhören
Bei Fasten oder Sport, um Essen „auszugleichen“
Professionelle Hilfe ist nötig
In Schwangerschaft und Stillzeit
Kalorien nur ärztlich begleitet reduzieren
Jugendliche im Wachstum
Nicht ohne Begleitung tracken
Bei Medikamenten oder chronischer Erkrankung
Das entscheidet die Ärztin oder der Arzt
Und dazu, was die App nicht bemerkt: dass das Zählen zu einem Gedanken wird, zu dem du den ganzen Tag zurückkehrst, dass du Mahlzeiten wegen einer Zahl auslässt oder trainierst, um Essen „abzuarbeiten“. Erkennst du dich darin wieder, hör mit dem Tracking auf und sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. In Österreich gibt es die Hotline für Essstörungen der Wiener Gesundheitsförderung: 0800 20 11 20, anonym und kostenlos, Montag bis Donnerstag von 12 bis 17 Uhr. Die App sagt dir das nicht — deshalb sagen wir es.

Daten

Was gesammelt wird und was du selbst steuerst.

Welche Daten gesammelt werden

Ein Ernährungstagebuch ist ein sensibler Datensatz: Es kennt dein Gewicht, deine Größe, dein Alter, deine Essgewohnheiten und oft deine Gesundheitsziele. MyFitnessPal hat seinen Sitz in den USA, und laut Datenschutzerklärung können deine Daten dorthin übertragen werden.

  • Was du selbst einträgst

    Alter, Größe, Gewicht, Geschlecht, Ernährungs- und Trainingstagebuch, Kalorien- und Makroziele, Fastenzeiten.

  • Was von Geräten kommt

    Schritte, Trainings und Körperdaten aus verbundenen Gesundheitsplattformen und Trackern.

  • Die Grenze bei Gesundheitsplattformen

    Laut MyFitnessPal werden Daten, die du aus Apple Health (HealthKit) oder Health Connect sendest, nicht für Marketing und Werbung verwendet und nicht zu diesem Zweck an Dritte weitergegeben.

  • Werbung gibt es trotzdem

    In der Gratis-Version siehst du Werbung in der App. Laut Datenschutzerklärung gelten Werbe- und Cookie-Einstellungen pro Browser und Gerät — nutzt du mehrere, musst du sie überall einzeln setzen.

  • Was du steuerst

    Datenschutz- und Werbeeinstellungen, Berechtigungen verbundener Apps, den Export (mit Premium) und das Löschen des Kontos.

Eine Sache, die sich sofort lohnt: die Liste der verbundenen Apps öffnen und alle entfernen, die du nicht mehr nutzt. Einmal erteilter Zugriff bleibt, bis du ihn widerrufst.

Was wir nicht behaupten

Diese Sätze über MyFitnessPal hört man am häufigsten — und sie führen Leserinnen und Leser in Österreich am meisten in die Irre.

  • „Der Barcodescanner ist gratis.“

    Nicht mehr. Seit Oktober 2022 gehört er zu Premium, und die österreichische Vergleichstabelle markiert ihn als nicht in der Gratis-Version enthalten.

  • „Mit Premium bekomme ich den KI-Coach.“

    In Österreich nicht. Er läuft nur unter iOS, nur auf Englisch und nur in sechs englischsprachigen Ländern.

  • „Premium+ ist einfach der bessere Tarif.“

    In Österreich wird Premium+ gar nicht angeboten — und sein Hauptinhalt, der Mahlzeitenplaner, läuft hier ohnehin nicht.

  • „Eine große Datenbank heißt genaue Daten.“

    Nein. Laut den eigenen Bedingungen kann jedes Mitglied Nährwerte beitragen oder ändern, und MyFitnessPal garantiert die Genauigkeit nicht.

  • „Nach der Testphase ist die App weg.“

    Nein. Die Gratis-Version bleibt; nach dem Ende von Premium wird das Konto laut MyFitnessPal zur Gratis-Version.

  • „App gelöscht — also gekündigt.“

    Nein. Ein im Store abgeschlossenes Abo lebt im Store und bucht weiter ab, bis du es dort kündigst.

  • Steht auf der Seite kein Preis, gibt es den Dienst in Österreich nicht.

    Nicht unbedingt. Häufiger heißt es, dass der Anbieter ihn nicht veröffentlicht oder dass wir für Österreich noch keinen Preis mit Quelle und Datum gefunden haben. Verfügbarkeit und veröffentlichter Preis sind zwei verschiedene Dinge.

  • Ein Jahresabo ist immer günstiger.

    Günstiger als monatlich ist es nur, wenn du es bis zum Ende nutzt: Das ganze Jahr wird auf einmal bezahlt, und eine Kündigung erstattet den ungenutzten Teil nicht. Außerdem ist nicht jedes Angebot mit zwölf Monaten ein Jahresabo — oft zahlst du monatlich und bist nur zwölf Monate gebunden.

  • Wenn du die App löschst, ist das Abo gekündigt.

    Nein. Die Zahlung stoppt erst die Kündigung in dem Konto, über das du das Abo abgeschlossen hast. Die App verschwindet vom Handy, die Abbuchung bleibt.

  • Was in Deutschland gilt, gilt auch in Österreich.

    Nicht unbedingt, auch wenn Sprache und Währung gleich sind. Netflix bietet in Österreich zum Beispiel kein Abo mit Werbung an, in Deutschland schon, und manche Anbieter verlangen in Euro-Ländern je nach Land unterschiedliche Beträge. Deshalb übernehmen wir für Österreich keine Daten aus Deutschland.

  • Der angezeigte Preis ist immer der Endpreis.

    Nicht immer. Einige Anbieter — etwa mehrere VPN-Dienste — nennen ihre Preise ohne USt. und rechnen sie erst an der Kasse dazu; andere verrechnen in US-Dollar, und den Eurobetrag auf deinem Konto bestimmt dann der Kurs deiner Bank. Für digitale Abos gilt in Österreich in der Regel die USt. von 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

Die Liste ist kein Vorwurf an den Anbieter, sondern eine Sammlung häufiger Vereinfachungen. Findest du bei uns eine Angabe, die nicht zur offiziellen Quelle passt, schreib uns — wir korrigieren sie.

Was zu deiner Situation passt

  • Ich trage fast täglich ein

    Hier rechnet sich Premium: Barcodescan und Makroziele sparen jeden Tag Zeit.

    Kompromiss: Die häufigsten Produkte solltest du trotzdem einmal mit dem Etikett vergleichen.

  • Ich trage selten oder in Phasen ein

    Die Gratis-Version reicht. Sie erledigt das Wichtigste — Ernährung, Gewicht und Training aufzeichnen.

    Kompromiss: Mit Werbung und ohne Barcodescan dauert jeder Eintrag länger.

  • Ich will Mahlzeiten planen oder einen KI-Coach

    Derzeit mit MyFitnessPal in Österreich gar nicht.

    Kompromiss: Ist das dein Hauptgrund, schau dir andere Apps an — hier zahlst du für Funktionen, die nicht ankommen.

  • Ich habe eine Uhr oder einen Tracker

    Laut MyFitnessPal lassen sich mehr als 35 Apps und Geräte verbinden.

    Kompromiss: Prüf, ob sich Trainings doppeln und ob verbrannte Kalorien dein Tagesziel erhöhen sollen.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Große Datenbank

    Das Hauptargument dieses Produkts.

  • Starke Gratis-Version

    Ernährung, Gewicht und Training ohne Abo.

  • Barcodescan

    Macht den Alltag wirklich schneller.

  • Auf Deutsch

    Premium-Seite und App-Sprache.

  • Nach dem Ende bleibt das Konto

    Es wird zur Gratis-Version, das Tagebuch bleibt.

Nachteile

  • Neue Funktionen fehlen hier

    Premium+, Mahlzeitenplaner und KI-Coach laufen in Österreich nicht.

  • Barcode nur mit Premium

    Früher gratis, heute bezahlt.

  • Genauigkeit nicht garantiert

    Mitglieder können Einträge anlegen und ändern.

  • Werbung in der Gratis-Version

    Werbefrei ist nur Premium.

  • Kurze Testphase

    Sieben Tage, und nur einmal pro Person.

MyFitnessPal neben anderen Gesundheits-Apps

Wir vergleichen nach Merkmalen, die die Anbieter selbst beschreiben. Die Preise stehen auf den einzelnen Produktseiten.

Wofür
Ernährungstagebuch
Gerät nötig
Nein
Dauerhaft gratis
Ja
Datenexport
Ja, mit Premium
Auf Deutsch
Ja

Wenn Datenbank und Tempo zählen — MyFitnessPal

Eine große Datenbank und der Barcodescan — das funktioniert auch in Österreich.

Wenn du Rezepte und Fasten willst — YAZIO

Mehr als 3.000 Rezepte und Fastenpläne wie 16:8, 5:2 oder 6:1.

Wenn du einen Ernährungsplan willst — Lifesum

Mehrere Diätpläne und Rückmeldung im Tagebuch.

Wenn es nicht ums Essen geht — Headspace

Meditation, Schlaf und Fokus.

Lohnt es sich?

Ja, wenn du regelmäßig einträgst und nutzt, was in Österreich wirklich funktioniert: Barcodescan, Makroziele in Gramm und nach Wochentag, Auswertungen und Export. Nein, wenn du wegen der Neuigkeiten kaufst — Mahlzeitenplaner und KI-Coach bekommt dein Konto hier nicht, und Premium+ wird gar nicht angeboten. Und fast nie lohnt es sich, gleich mit Premium anzufangen: Ein Monat mit der Gratis-Version zeigt dir, ob du überhaupt einträgst.

Wer täglich einträgt

Barcodescan und Makroziele sparen jeden Tag Zeit — hier rechnet sich Premium.

Wer Daten mitnehmen will

Der Export gehört zu Premium.

Wer Mahlzeiten planen will

Passt nicht: Der Planer läuft in Österreich nicht.

Wer mit dem Essen hadert

Passt nicht: Hier hilft eine Fachperson, keine App.

Von den Alternativen unterscheidet sich MyFitnessPal durch die Größe der Datenbank. In Österreich wird dieser Vorteil etwas dadurch gebremst, dass die neuesten Funktionen hier nicht ankommen.

MyFitnessPal Premium Preis in Österreich

Wir zeigen nur, was wir für Österreich bestätigt haben.

So prüfen wir Preise

Die Beträge im Preisblock stammen von der Premium-Seite, die MyFitnessPal Besucherinnen und Besuchern in Österreich zeigt, in Euro. Premium gibt es monatlich oder jährlich; das Jahresabo wird auf einmal bezahlt, und die Seite rechnet dazu eine Ersparnis gegenüber dem Monatsabo aus — das ist ein Vergleich, kein Preis. Premium+ zeigt die Seite in Österreich nicht an. Ob der Betrag die USt. enthält, schreibt die Seite nicht dazu; maßgeblich ist das Bezahlfenster. Im App Store und bei Google Play können Preise abweichen, weil dort andere Händler verkaufen.

MyFitnessPal: Aktionen und Rabatte

Geprüfte Aktionen oder Rabattcodes für MyFitnessPal haben wir derzeit nicht. Sobald der Anbieter welche veröffentlicht und wir sie geprüft haben, stehen hier Datum und Bedingungen — erfundene Gutscheine zeigen wir nicht.

Preis und Aktionen beobachten

MyFitnessPal kostenlos testen

Eine kostenlose Testphase für MyFitnessPal haben wir auf der Seite des Anbieters derzeit nicht gesehen. Sobald es eine gibt, vermerken wir sie hier und in der Liste der kostenlosen Testphasen.

Alle kostenlosen Testphasen

So zahlst du für MyFitnessPal weniger

  • „Premium“ jährlich: € 49,99 für 12 Monate statt € 119,88 bei monatlicher Zahlung — du sparst 58 %.

Vergleiche den Preis mit Alternativen: Preis von Garmin Connect+ · Preis von Strava Premium · Preis von Headspace

Wir zeigen nur offizielle Wege des Anbieters — ohne geteilte Konten und ohne Regionswechsel.

Kundenservice

Wir haben geprüft: Das Hilfe-Center gibt es auf Englisch.

Kontaktwege, die der Anbieter nennt:

  • E-Mail oder Formular

„Submit a request"

Quelle: support.myfitnesspal.com/hc/en-us/requests/new

Wem dieser Dienst gehört

Gehört zu „MyFitnessPal, Inc.“.

Der Vertrag wird mit einem Unternehmen geschlossen, das in den USA eingetragen ist.

Vertragspartner ist ein US-Unternehmen. Welches Recht bei einem Streit gilt, nennt der Anbieter in seinen Bedingungen nicht. Ein Teil der anderen Anbieter in unserem Katalog hat für Europa ein eigenes europäisches Unternehmen.

„Services are provided to you by MyFitnessPal, Inc. and its affiliates ("MyFitnessPal", "we", "us", or "our")"

Quelle: www.myfitnesspal.com/terms-of-service

Häufige Fragen

Die Beträge stehen im Preisblock oben, so wie die österreichische Premium-Seite sie in Euro zeigt: Premium monatlich oder als Jahresabo, das auf einmal bezahlt wird. Premium+ zeigt die Seite in Österreich nicht an. Ob der Betrag die USt. enthält, steht nicht dabei — maßgeblich ist das Bezahlfenster.

Ja. Laut der Vergleichstabelle auf der österreichischen Premium-Seite zeichnest du auch ohne Abo Ernährung, Gewicht und Training auf. Premium legt Barcodescan, Makroziele, Werbefreiheit, Intervallfasten und Ernährungstipps dazu.

Nein. Seit Oktober 2022 gehört er zu Premium, und die Vergleichstabelle markiert Barcodescan und Mahlzeiten-Scan als nicht in der Gratis-Version enthalten.

Nein. Die Premium-Seite bietet Premium+ für Österreich nicht an. Sein Hauptinhalt, der Mahlzeitenplaner, läuft laut MyFitnessPal ohnehin nur in sechs englischsprachigen Ländern.

Nein. Er steht Premium- und Premium+-Mitgliedern offen, aber nur unter iOS, nur auf Englisch und nur in den USA, im Vereinigten Königreich, in Kanada, Irland, Australien und Neuseeland — und auch dort schrittweise.

Ja. Deutsch ist eine der unterstützten Sprachen, und die Premium-Seite gibt es auf Deutsch. Manche neue Funktionen setzen aber Englisch voraus.

Sieben Tage. Anspruch hast du, wenn du Premium noch nie hattest und noch keine Premium-Testphase gestartet hast. Die erste Abbuchung erfolgt am Ende der Testphase, wenn du nicht vorher kündigst.

Wie gut Waren aus österreichischen Supermärkten abgedeckt sind, nennt MyFitnessPal nicht. Laut Nutzungsbedingungen mischt die Datenbank Angaben von MyFitnessPal und von Mitgliedern, und die Genauigkeit wird nicht garantiert — vergleich die Produkte, die du oft isst, einmal mit dem Etikett.

Es ist eine Schätzung nach einer Formel aus Größe, Gewicht, Alter, Geschlecht und Aktivität. Der tatsächliche Bedarf hängt von vielem ab, das die Formel nicht kennt. Lies die Zahl als Ausgangspunkt.

Ja, aber nur mit Premium — MyFitnessPal beschreibt den Datenexport als zusätzliche Funktion des Abos.

Laut MyFitnessPal mehr als 35 Apps und Geräte, darunter Apple Watch, Fitbit, Garmin, Samsung Health, Google Fit, Health Connect und smarte Waagen. Übertragen werden Schritte, verbrannte Kalorien, Gewicht und Schlaf.

Hör mit dem Tracking auf und sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. In Österreich berät die Hotline für Essstörungen der Wiener Gesundheitsförderung anonym und kostenlos unter 0800 20 11 20, Montag bis Donnerstag von 12 bis 17 Uhr.

Der wichtigste Hebel ist, ob du überhaupt zahlst: Die Gratis-Version gibt es wirklich, und oft ist es am günstigsten, bei ihr zu bleiben, bis dir eine bestimmte Funktion klar fehlt. Danach entscheidet der Rhythmus — Premium gibt es monatlich oder als Jahresabo.

Schau zuerst, wer das Geld abbucht — davon hängt ab, wo du kündigst. Hast du in einer App abgeschlossen, läuft die Zahlung meist über dein Google-Konto oder deinen Apple Account. Sieh in deinen Abos bei Google Play nach, am iPhone unter „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“, und zwar mit genau dem Konto, mit dem du bezahlt hast. Findest du das Abo dort nicht, rät Apple, in deinen E-Mails nach „Beleg von Apple“ oder „Rechnung von Apple“ zu suchen: Auf dem Beleg steht, welcher Account verwendet wurde. Gibt es keinen Beleg von Apple, hast du das Abo laut Apple womöglich bei einem anderen Unternehmen abgeschlossen — welches, zeigt dein Kontoauszug oder deine Kreditkartenabrechnung.

Öffne am Android-Gerät deine Abos bei Google Play, wähle das Abo aus, tippe auf „Abo kündigen“ und folge der Anleitung. Am Computer geht es über play.google.com/store/account/subscriptions: beim Abo „Verwalten“ → „Abo kündigen“ → einen Grund auswählen → „Weiter“. So beschreibt es die Google-Hilfe. Willst du nur eine Pause, bieten manche Apps „Zahlungen aussetzen“ an — laut Google für eine Woche bis drei Monate, beginnend am Ende des laufenden Abrechnungszeitraums. Das Abo selbst bleibt dabei bestehen.

Am iPhone: „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“ → das Abo antippen → „Abo kündigen“. Achte auf die Wörter: Das Menü heißt „Abonnements“, der Button „Abo kündigen“, und womöglich musst du nach unten scrollen, um ihn zu finden. Wird keine Taste zum Kündigen angezeigt oder ist ein Ablaufhinweis in roter Schrift zu sehen, ist das Abo laut Apple bereits gekündigt. Ein Probeabo solltest du laut Apple mindestens 24 Stunden vor Ablauf der Probezeit kündigen.

Nein. Google schreibt es als eigenen Hinweis: „Wenn Sie die App deinstallieren, wird Ihr Abo nicht gekündigt.“ Bezahlt wird weiter, bis du in dem Konto kündigst, über das du das Abo abgeschlossen hast.

Dann kündigst du bei diesem Anbieter; auf der Seite des Dienstes gibt es dafür oft keinen Button. Apple sagt es ausdrücklich: Bei einem Abo, das du über deinen Mobilfunkanbieter oder einen anderen Anbieter erhalten hast, wendest du dich an diesen. In Österreich ist das häufig: Magenta TV ist laut Magenta „nur mit einem Internet- oder Smartphonetarif möglich“, A1 Xplore TV braucht einen Anschluss von A1, und über A1 Select zahlst du bei A1 für einen „Slot“ mit Netflix, Disney+, HBO Max, CANAL+ oder A1 TV Stream. Ist das TV-Paket mit Internet oder Telefon gebündelt, gilt das Telekommunikationsgesetz für das ganze Paket: Die Mindestlaufzeit darf höchstens 24 Monate betragen und die Kündigungsfrist höchstens einen Monat — eine vereinbarte Mindestlaufzeit gilt aber weiter.

Nein. Apple schreibt: „Du kannst das Abonnement eines Familienmitglieds nicht kündigen.“ Steht auf dem Beleg der Account eines Familienmitglieds, bitte diese Person, das Abo zu kündigen. Steht dort ein anderer Account von dir, meldest du dich mit diesem an und kündigst dort.

Grundsätzlich ja. Nach § 11 FAGG kannst du von einem Vertrag, den du im Fernabsatz — etwa online — geschlossen hast, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücktreten; bei Dienstleistungen zählt die Frist ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Hat dich der Anbieter über das Rücktrittsrecht nicht informiert, verlängert sich die Frist um zwölf Monate (§ 12 FAGG). Hast du verlangt, dass die Leistung schon während der Frist beginnt, zahlst du beim Rücktritt einen anteiligen Betrag (§ 16 Abs. 1 FAGG); für digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, zahlst du nichts (§ 16 Abs. 3 FAGG).

Bei einem Streaming-Abo nicht. Der Gerichtshof der EU hat am 9. Juli 2026 in einem Verfahren gegen Sky Österreich entschieden (C-234/25): Ein Streaming-Abo mit Empfehlungen, Listen und wechselndem Katalog ist eine digitale Dienstleistung, deshalb lässt sich das Rücktrittsrecht nicht ausschließen; wer zurücktritt, zahlt einen anteiligen Betrag. Bei anderen digitalen Inhalten entfällt das Rücktrittsrecht nur, wenn drei Bedingungen zusammen erfüllt sind: Du hast dem sofortigen Beginn ausdrücklich zugestimmt, du hast bestätigt, dass du damit das Rücktrittsrecht verlierst, und der Anbieter hat dir das auf einem dauerhaften Datenträger bestätigt (§ 18 Abs. 1 Z 11 FAGG).

Eine Pflicht, die ab 1. Oktober 2026 gilt (§ 13a FAGG): Für Verträge, die du online abschließt, muss der Anbieter eine Funktion anbieten, die mit „Vertrag widerrufen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung beschriftet und während der gesamten Rücktrittsfrist erreichbar ist; bestätigt wird mit „Widerruf bestätigen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung. Sie gilt für Verträge, die nach dem 30. September 2026 geschlossen werden. Gedacht ist sie für den Rücktritt innerhalb der Frist — ein Abo, das schon länger läuft, kündigst du damit nicht.

Wenn dein Schweigen als Zustimmung gelten soll, ja: Eine solche Klausel bindet dich nur, wenn dich der Anbieter zu Beginn der dafür vorgesehenen Frist besonders auf die Bedeutung deines Verhaltens hinweist und du eine angemessene Frist für eine ausdrückliche Erklärung hast (§ 6 Abs. 1 Z 2 KSchG). Das Portal konsumentenfragen.at des Sozialministeriums verbindet diese Regel ausdrücklich mit der automatischen Vertragsverlängerung, und der OGH hat sie im Verfahren gegen PE Digital (Parship, ElitePartner) bestätigt. Bei Internet- und Handyverträgen muss dich der Anbieter vor dem Ende der Mindestlaufzeit oder einer automatischen Verlängerung auf einem dauerhaften Datenträger informieren (§ 135 Abs. 6 TKG 2021). Für die Kündigung selbst darf der Anbieter keine strengere Form als die Schriftform verlangen (§ 6 Abs. 1 Z 4 KSchG).

Nein. Google schreibt: „Wenn Sie ein Abo kündigen, können Sie es für den bereits bezahlten Zeitraum weiterhin nutzen.“ Umgekehrt holt eine Kündigung gleich nach der Zahlung das Geld für diesen Zeitraum nicht zurück, sie verhindert nur die nächste Abbuchung; innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss gibt es dafür den Rücktritt. Ob die Kündigung durch ist, siehst du in der Liste: Am iPhone fehlt dann die Taste zum Kündigen, oder ein Ablaufhinweis in roter Schrift ist zu sehen; bei Google Play bietet ein gekündigtes Abo laut Google-Hilfe „Erneut abonnieren“ an.

Manchmal, aber nicht garantiert. Schick die Anfrage dorthin, wo du bezahlt hast — in den Store oder zum Anbieter. Google schreibt: „Die meisten Apps im Play Store stammen nicht von Google, sondern von Drittentwicklern.“ Der Entwickler kann bei Problemen mit Käufen helfen und nach seinen Richtlinien und den geltenden Gesetzen erstatten. Eine Belastung, die weder von dir noch von jemandem stammt, den du kennst, meldest du laut Google innerhalb von 120 Tagen nach der Transaktion. Teilweise Erstattungen für Abos führt Google als eigene Regel nur für Deutschland, Frankreich und Israel — Österreich steht nicht auf dieser Liste.

Nein, das sind zwei getrennte Schritte, die man leicht verwechselt. Das Löschen des Kontos entfernt deine Daten, stoppt aber keine Zahlung, wenn du das Abo über einen App-Store abgeschlossen hast: Dort läuft es unabhängig vom Konto weiter. Die richtige Reihenfolge ist deshalb: zuerst dort kündigen, wo du bezahlst, prüfen, ob die Kündigung durch ist, und erst dann das Konto löschen.

Meist endet nur der Zugang zu den Inhalten, das Konto bleibt: Verlauf, Einstellungen und Gespeichertes sind noch da, und wenn du später zurückkommst, fängst du nicht bei null an. Ein Gesetz verlangt das aber nicht — es ist eine Entscheidung des Dienstes, und die Daten können nach einiger Zeit auch gelöscht werden. Ist dir etwas davon wichtig, exportiere es vor dem Ende des Abos; danach ist ein Export womöglich nur noch mit einem bezahlten Abo möglich.

Ja, das regelt EU-Recht. Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kannst du eine Kopie der über dich gespeicherten Daten verlangen, ihre Löschung und ihre Herausgabe in einem maschinenlesbaren Format, um sie anderswohin mitzunehmen. Auf den Antrag muss in der Regel innerhalb eines Monats geantwortet werden. Schick ihn an den Anbieter selbst; antwortet er nicht oder lehnt er ab, kannst du dich in Österreich an die Österreichische Datenschutzbehörde wenden. Das Recht hast du also — dass der Anbieter es rasch und gut erfüllt, können wir nicht versprechen.

Verlässlich nur auf dem Kontoauszug. Der Betrag dort kann vom Preis auf der Seite abweichen, meist aus einem von drei Gründen: Ein Einführungspreis ist ausgelaufen; der Anbieter nennt seine Preise ohne USt. und rechnet sie erst an der Kasse dazu, wie mehrere VPN-Dienste; oder er verrechnet in US-Dollar, und den Eurobetrag bestimmt der Kurs deiner Bank. Die USt. richtet sich bei digitalen Abos nach deinem Wohnsitz — in Österreich sind es in der Regel 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

So prüfen wir

Wichtig war bei diesem Produkt vor allem, was in Österreich ankommt. Deshalb gilt hier die Premium-Seite, die Österreich angezeigt bekommt — auf Englisch und auf Deutsch —, und für Funktionen in anderen Ländern die offizielle Hilfe.

Die Seite, die Österreich sieht

Stufen, Testphase und die Gratis-oder-Premium-Tabelle stammen von der Premium-Seite, die in Österreich angezeigt wird. Premium+ fehlt dort — also fehlt es auch bei uns.

Länderregeln einzeln geprüft

Mahlzeitenplaner, KI-Coach und GLP-1-Tagebuch haben je eine eigene Länderliste. Ein allgemeines „kann je nach Land variieren“ reicht uns nicht.

Veraltetes benennen

Der Barcodescanner wird im Netz noch „gratis“ genannt. Solche Sätze stehen in unserer Liste „Was wir nicht behaupten“.

Schätzung ist keine Messung

Kalorienziel, verbrannte Kalorien und Mahlzeiten-Scan sind Schätzungen. Das steht in einem eigenen Abschnitt.

Gesundheitsgrenzen an der Entscheidungsstelle

Der Hinweis, wem Kalorienzählen schaden kann, steht mitten auf der Seite — samt einer Anlaufstelle in Österreich.

Produktfakten sind überall gleich, Marktfakten nicht

Wie viele Bildschirme ein Tarif erlaubt, wie viele Geräte ein Konto zulässt, wie viele Server ein Netz hat — das hängt nicht vom Land ab, und auf unseren Seiten stehen diese Zahlen in jeder Sprache gleich; ein eigenes Werkzeug prüft das. Preis, Aktionen, Verfügbarkeit und die Sprache der Oberfläche sind dagegen Marktfragen, und die übernehmen wir nie aus einem anderen Land.

Eine Liste lässt sich prüfen, ein Zahlungsfenster nicht

Veröffentlicht ein Dienst die Liste seiner Länder, können wir sagen, ob Österreich darauf steht — die Liste ist für alle gleich. Was die Zahlungsseite in Österreich anzeigt, lässt sich aus einem anderen Land nicht zuverlässig prüfen. Dort schreiben wir „vor dem Bezahlen prüfen“ und tun nicht so, als wüssten wir es.

Eine leere Stelle bleibt leer

Ist ein Abschnitt hier kürzer als anderswo, haben wir für diesen Markt keine Daten — dem Produkt fehlt deshalb nichts. Wir füllen die Lücke nicht mit allgemeinem Text, nur damit die Seite vollständiger wirkt.

Drei Antworten statt einer

Wir unterscheiden „gibt es nicht“, „veröffentlicht der Anbieter nicht“ und „haben wir nicht gefunden“. Das sind drei verschiedene Dinge; würden wir sie vermischen, stünde unsere eigene Wissenslücke als Nachteil beim Produkt.

Ein ungeprüfter Preis wird nicht angezeigt

Hat ein Betrag keine Quelle und kein Datum, zeigen wir ihn nicht. Eine leere Stelle ist ehrlicher als eine Zahl, die nur richtig aussieht — und Preise ändern sich öfter, als Artikel aktualisiert werden.

Daten für Österreich, keine Übersetzung

Diese Seite ist keine Übersetzung einer anderen Sprachfassung. Dass in Österreich wie in Deutschland in Euro bezahlt wird, heißt auch nicht, dass Tarife und Preise gleich sind — deshalb übernehmen wir keine Daten aus Deutschland oder einem anderen Euro-Land. Wo wir für Österreich nichts haben, sagen wir das offen.

Affiliate-Links sind direkt am Link gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben. Die Provision beeinflusst nicht, was wir schreiben, und du erfährst es schon vor dem Klick.

Fehler korrigieren wir sichtbar

Haben wir etwas falsch geschrieben, korrigieren wir es und halten fest, was sich geändert hat. Bei einer stillen Korrektur würdest du nie erfahren, dass du dich einmal auf eine falsche Angabe verlassen hast.

So prüfen wir die Angaben

Tarife, Preise, Funktionen und ihre Verfügbarkeit ändern sich je nach Land, Sprache, Gerät und App-Version. Maßgeblich sind immer die offizielle Seite und dein Konto.

Die Reihenfolge im Vergleich ergibt sich aus der Art der App, nicht aus der Höhe einer Provision.

Manche Links zu Anbietern können Affiliate-Links sein: Schließt du darüber ein Abo ab, erhalten wir möglicherweise eine Provision. Für dich wird es dadurch nicht teurer, und die Provision beeinflusst weder die Reihenfolge noch das, was wir schreiben. Kalorienziele, Nährwerte und Aktivitätsschätzungen sind keine medizinische Diagnose und keine Behandlungsempfehlung.

Preis beobachten

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Wir schreiben dir, wenn der Preis von „MyFitnessPal“ auf deinen Wunschpreis oder darunter fällt.

Wir vergleichen den regulären Monatspreis nach Aktionen und Testphasen.

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