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Sport und Gesundheit in Österreich

Strava Premium in Österreich: Mitgliedschaft, Tarife und was gratis bleibt

Strava zeichnet Laufen, Radfahren und viele andere Sportarten auf und verbindet sie mit einer Community. Gratis kannst du Aktivitäten aufnehmen, Teil der Community sein und die Sicherheitsfunktionen nutzen; die Mitgliedschaft bringt Routen, Segment-Bestenlisten, den Trainingsverlauf und Analysen dazu. Vor dem ersten Lauf lohnt ein Blick auf etwas anderes als den Preis: Deine Aktivitäten sind GPS-Spuren, und die zeigen, wo du startest und wo du ankommst.

  • Eine Gratis-Stufe, die trägt. Aufnehmen, Community und Sicherheitsfunktionen sind laut der österreichischen Strava-Seite ohne Mitgliedschaft dabei.
  • Beacon am Handy gratis. Den Standort live zu teilen, geht laut Strava-Hilfe kostenlos in der Strava-App; nur auf kompatiblen Geräten braucht es die Mitgliedschaft.
  • 30 Tage Testphase. Für die persönliche und die Schüler-Mitgliedschaft nennt die österreichische Seite eine 30-tägige Testversion.
  • Vier Wege zur Mitgliedschaft. Persönlich, Familie, Schüler und Studierende sowie Strava + Runna — drei davon gibt es nur jährlich.
  • Eigener Preis für Österreich. Strava hat auf Preise nach Ländern umgestellt: Alle Mitglieder in einem Land zahlen denselben Preis.

Das Wichtigste vor dem Start

Es geht um Sicherheit, nicht ums Geld. Die Aktivitätskarte zeigt, wo du losläufst und wo du ankommst — meist ist das deine Wohnung. Strava blendet nach der ersten hochgeladenen Aktivität standardmäßig die ersten und letzten 200 Meter aus, schreibt aber selbst, dass diese Einstellung nicht an andere Dienste weitergegeben wird und ein versteckter Ort trotzdem erschlossen werden kann. Richte die Privatsphäre deshalb am ersten Tag ein.

Tomas StankevičiusAktualisiert am 2026-10-14Tarife von der österreichischen Strava-Seite, Regeln aus der deutschsprachigen Strava-Hilfe

Strava kurz gefasst

Was es ist
Aufzeichnung, Analyse und Community für Sport
Gratis-Stufe
Ja — aufnehmen, Community, Sicherheitsfunktionen
Testphase
30 Tage (persönliche und Schüler-Mitgliedschaft)
Nur jährlich
Familie, Schüler und Studierende, Strava + Runna
Familie
Bis zu vier Konten, alle im selben Land
Steuern
„Ohne Steuern“ steht unter dem Preis
Uhr nötig?
Nein, aber sie liefert genauere Daten

Die Beträge stehen im Preisblock. Die Bedingungen ändern sich — maßgeblich ist die offizielle Strava-Seite.

Warum manche „Premium“ sagen und Strava „Mitgliedschaft“

Strava Premium (und „Summit“)Strava-Mitgliedschaft

Auf der österreichischen Seite heißt das bezahlte Angebot heute „Strava-Mitgliedschaft“, der Standardtarif „Persönliche Mitgliedschaft“. „Premium“ und „Summit“ sind ältere Namen, die in Artikeln, Foren und Suchanfragen weiterleben — auch unser Katalog führt das Produkt noch als „Strava Premium“. Gemeint ist dasselbe Produkt. Eine praktische Folge: Achte bei älteren Texten auf das Datum, denn mit dem Namen hat sich auch geändert, welche Funktionen bezahlt sind.

Wo du den alten Namen noch siehst

  • In Suchanfragen, die nach „Strava Premium“ fragen
  • In älteren Tests und Vergleichsartikeln
  • In unserem eigenen Katalog, wo das Produkt noch unter dem alten Namen steht

Österreichische Seite als Quelle

Tarife und Preise stammen von der Strava-Seite mit Österreich als Land, die Regeln aus der deutschsprachigen Strava-Hilfe.

Warnungen im Wortlaut

Die beiden Sätze zur Kartensichtbarkeit zitieren wir so, wie Strava sie schreibt.

Der Steuerhinweis steht oben

Schreibt der Anbieter „Ohne Steuern“ unter den Preis, steht das hier nicht im Kleingedruckten.

Kurzfazit

Die Mitgliedschaft lohnt sich für alle, die regelmäßig trainieren und Routen, Segmente und einen längeren Trainingsverlauf wirklich nutzen. Wer nur aufzeichnet und Freunden folgt, bekommt genau das gratis. Vor dem Bezahlen lohnt ein Blick in die App deiner Uhr: Zeigt sie Verlauf und Auswertungen schon selbst an, zahlst du bei Strava vor allem für Community, Routen und Segmente — nicht für die Daten.

Größter Vorteil

Community und Segmente — das ersetzt die App eines Uhrenherstellers nicht.

Größter Kompromiss

Die Analyse überschneidet sich oft mit dem, was deine Uhr schon zeigt, und der angezeigte Preis versteht sich laut Strava ohne Steuern.

Wir empfehlen vor allem:
Allen, die regelmäßig laufen oder Rad fahren und Routen sowie Segmente tatsächlich nutzen.
Mit Vorbehalt:
Einsteigerinnen und Einsteigern: Die Gratis-Stufe reicht, bis du weißt, welche bezahlte Funktion dir wirklich fehlt.

Für wen Strava passt und für wen nicht

Entscheidend ist, was du schon hast.

Passt

  • Wer regelmäßig läuft oder Rad fährt

    Routen, Segmente und ein längerer Verlauf werden hier tatsächlich genutzt.

  • Wer an fremden Orten trainiert

    Routenvorschläge und Offline-Karten sind der stärkste Teil der Mitgliedschaft.

  • Wer sich gern misst

    Segment-Bestenlisten sind das Herz des Produkts — und gehören zur Mitgliedschaft.

  • Familien und Trainingsgruppen im selben Land

    Die Familien-Mitgliedschaft gilt für bis zu vier Konten; alle müssen im selben Land wohnen.

  • Studierende

    Mit Nachweis gibt es 50 % Rabatt auf die Jahresmitgliedschaft, gekauft über die Website.

Passt eher nicht

  • Wer nur gelegentlich trainiert

    Die Gratis-Stufe zeichnet alles auf, was du brauchst.

  • Wer eine starke Uhren-App hat

    Die Auswertung kann sich mit der Uhren-App überschneiden — prüf, was du schon bekommst.

  • Wer seinen Standort nicht teilen will

    Strava ist eine GPS-Plattform; die Privatsphäre lässt sich einstellen, aber du musst es selbst tun.

  • Wer einen Laufplan mit Audio-Coaching will

    Das bietet Runna — als eigenes Abo oder im Jahrespaket Strava + Runna, nicht in der normalen Mitgliedschaft.

  • Wer ein offizielles Ergebnis braucht

    Eine Segment-Bestenliste ist kein Wettkampfprotokoll.

Welche Tarife es gibt

Tarife von der österreichischen Strava-Seite und aus der Strava-Hilfe. Beträge stehen im Preisblock, nicht in dieser Tabelle.

Welche Tarife es gibt
GratisLaufzeit—Für wenAlleWas du wissen solltestAufnehmen, Community und Sicherheitsfunktionen — Beacon inklusive, in der Strava-App
Persönliche MitgliedschaftLaufzeitMonatlich oder jährlichFür wenEine PersonWas du wissen solltestDer Standardweg; laut österreichischer Seite mit 30 Tagen Testversion
Schüler-Mitgliedschaft (Studentenrabatt)LaufzeitNur jährlichFür wenStudierende mit NachweisWas du wissen solltest50 % Rabatt; nur über die Website, nicht über Apple oder Google Play; Status über SheerID, vor jeder Verlängerung neu bestätigen
Familien-MitgliedschaftLaufzeitNur jährlichFür wenBis zu vier KontenWas du wissen solltestAlle im selben Land und noch ohne eigene Mitgliedschaft; gleicher Preis, egal wie viele Plätze belegt sind; nicht über Google Play
Strava + RunnaLaufzeitNur jährlichFür wenWer auch Laufpläne mit Coaching willWas du wissen solltestNicht mit anderen Rabatten kombinierbar; nicht Teil des Familientarifs
Runna über die Strava-AppLaufzeitMonatlich oder jährlichFür wenWer nur Runna willWas du wissen solltestNur über App Store oder Google Play; schaltet KEINE Strava-Mitgliedschaftsfunktionen frei
Geschenk-MitgliedschaftLaufzeit—Für wenZum VerschenkenWas du wissen solltestAuf der österreichischen Seite unter „Ein Geschenk schicken“; laut Strava-Hilfe innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf erstattbar
GruppenmitgliedschaftLaufzeit—Für wenTeams und VereineWas du wissen solltestLaut Strava-Hilfe nur für Organisationen mit Sitz in den USA; alle anderen verweist Strava an Strava for Business

Drei Hinweise, die Geld sparen. Der Studentenrabatt ist deutlich, gilt aber nur jährlich, nur über die Website und muss vor jeder Verlängerung neu bestätigt werden. Beim Familientarif teilt sich der Preis nicht: Mit einem Konto kostet er so viel wie mit vier — sinnvoll ist er nur, wenn die Plätze belegt werden, und alle müssen im selben Land wohnen. Und die teuerste Verwechslung: Runna, in der Strava-App gekauft, schaltet keine Strava-Funktionen frei; du bleibst laut Strava „weiterhin im kostenlosen Tarif von Strava“. Beides zusammen gibt es nur im Jahrespaket Strava + Runna.

Unsere Wertung und woraus sie sich zusammensetzt

Das ist unsere eigene Einschätzung auf Basis geprüfter Fakten. Sie ist weder ein Durchschnitt von Nutzerbewertungen noch eine Aussage des Anbieters. Unten findest du alle Kriterien mit Gewichtung und Quellen.

4,5

von 5 · Durchschnitt aus 3 Tarifen · 7 von 7 Kriterien geprüft

Die Wertung setzt sich aus den Kriterien unten zusammen: Bei jedem stehen die Gewichtung, was wir konkret gefunden haben und woher. Wo wir eine Seite des Anbieters haben — ein Link mit Prüfdatum; wo die Zahl aus unserem Katalog stammt, steht das dabei. „Nicht geprüft“ heißt, dass uns der Fakt fehlt und wir das Kriterium nicht mitgerechnet haben. „Anbieter macht keine Angabe“ heißt, dass wir die Seiten des Anbieters durchgesehen haben, die Angabe dort aber fehlt; auch so ein Kriterium rechnen wir nicht mit. Wenn du mit der Gewichtung nicht einverstanden bist — in der Methodik siehst du alle Bestandteile und kannst sie nach deinen eigenen Maßstäben zusammensetzen. Bewertungen aus den App-Stores fließen nicht in die strukturierten Daten ein: Sie wurden auf anderen Websites gesammelt und bleiben daher sichtbarer Text.

Wertung der einzelnen Tarife: Studierende 4,5 · Einzelperson 4,5 · Mit Runna 4,4

Gleich für alle Tarife von „Strava“

Kriterien, die für alle Tarife dieses Anbieters gleich sind
KriteriumWas wir gefunden habenWertungQuelle
Angezeigter Preis ist Endpreis(10 %)USt. wird beim Bezahlen aufgeschlagen3,0unser Katalog
Kostenlos testbar(10 %)kostenlose Version vorhanden5,0unser Katalog
Ohne Zusatzgerät nutzbar(25 %)Smartphone reicht5,0unser Katalog
Datenexport(20 %)eigene Daten herunterladbar5,0unser Katalog
Offline nutzbar(15 %)manche Funktionen laufen, andere nicht3,0unser Katalog
App-Bewertung(10 %)4,6 von 54,6unser Katalog

Je nach Tarif unterschiedlich

Kriterien, die sich je nach Tarif unterscheiden
KriteriumStudierendeEinzelpersonMit Runna
Preis im Vergleich zu anderen(10 %)2,92 €/Monat · bei Zahlung für 12 Monate5,05,83 €/Monat · bei Zahlung für 12 Monate5,012,50 €/Monat · bei Zahlung für 12 Monate4,0

Verfügbarkeit in Österreich

Der Endpreis in Österreich ist klar

Abgerechnet wird in Euro, und der Steuerstatus ist geprüft — der angezeigte Betrag ist genau der, den du zahlst.

  • Preis in Euro
  • Steuerstatus bekannt
  • gemeinsame internationale Preisliste — den Preis bestimmt das Land des Kontos

Was du für den Preis bekommst

Was im Tarif enthalten ist, was in Österreich verfügbar ist und worin sich die kostenpflichtige von der kostenlosen Version unterscheidet.

Was in Österreich gilt

Die Strava-Seite mit Österreich als Land und die deutschsprachige Strava-Hilfe beantworten die wichtigsten Fragen. Offen bleibt vor allem, was das Zahlungsfenster an Steuern dazurechnet.

Verfügbarkeit der Tarife: Österreich
Persönliche Mitgliedschaft, monatlich oder jährlichStatusVerfügbarWas das bedeutetAuf der österreichischen Seite mit eigenem Preis; die geprüften Beträge stehen im Preisblock.
Strava + RunnaStatusVerfügbarWas das bedeutetNur jährlich („Nur für jährliche Mitgliedschaften“) und mit eigenem Preis für Österreich.
Familien-MitgliedschaftStatusVerfügbarWas das bedeutetFür Österreich mit eigenem Jahrespreis ausgewiesen, für „4 Konten“. Im Preisblock oben steht sie nicht.
Schüler-MitgliedschaftStatusVerfügbarWas das bedeutetAuf der Mitgliedschaftsseite mit „50 % Rabatt (mit Studentennachweis)“ und 30 Tagen Testversion. Im Preisblock oben steht sie nicht.
SteuernStatusKeine Angabe des AnbietersWas das bedeutetUnter dem Preis steht „Ohne Steuern“; laut Strava-Hilfe wird eine anfallende Mehrwertsteuer „separat auf deiner Rechnung aufgeführt“. Den Endbetrag mit österreichischer USt. zeigt erst das Zahlungsfenster.
Kauf in App Store oder Google PlayStatusVerfügbarWas das bedeutetEin Kauf in der App läuft über Apple oder Google, und dort gelten deren Preise und Regeln. Im österreichischen App Store gibt es dabei auch den Familientarif.
Rabatt für Bildungswesen, Militär und GesundheitswesenStatusNicht verfügbarWas das bedeutetLaut österreichischer Preisseite „nur für USA“.
GruppenmitgliedschaftenStatusNicht verfügbarWas das bedeutetLaut Strava-Hilfe „ausschließlich Organisationen mit Sitz in den Vereinigten Staaten“ vorbehalten.
  • Verfügbar
  • Keine Angabe des Anbieters
  • Nicht verfügbar
Strava hat seine Preise auf ein Land-System umgestellt: Laut österreichischer Preisseite zahlen „alle Mitglieder in einem Land monatlich oder jährlich denselben Preis“, und bei einer Änderung kommt 30 Tage vor der Verlängerung eine E-Mail. Auf derselben Seite lässt sich jedes Land eigens auswählen — Preise aus Deutschland oder einem anderen Euro-Land übernehmen wir deshalb nicht.

Was gratis ist und was die Mitgliedschaft bringt

Die Liste stammt aus der Tabelle „Funktion — Gratis — Mitgliedschaft“ auf der österreichischen Mitgliedschaftsseite, Häkchen für Häkchen, dazu Beacon aus der Strava-Hilfe. Sie zieht die Grenze eng: Segment-Bestenlisten, Herausforderungen und der Trainingsverlauf gehören zur Mitgliedschaft.

Was gratis ist und was die Mitgliedschaft bringt
Aktivitäten aufnehmenGratisJaMitgliedschaftJa
Teil der Community seinGratisJaMitgliedschaftJa
SicherheitsfunktionenGratisJaMitgliedschaftJa
Beacon in der Strava-AppGratisJa, kostenlosMitgliedschaftJa
Beacon auf kompatiblen GerätenGratisNeinMitgliedschaftJa
Routen, die für dich gemacht sindGratisNeinMitgliedschaftJa
Routen offline speichernGratisNeinMitgliedschaftJa
Eigene Routen zeichnenGratisNeinMitgliedschaftJa
Trainingsverlauf an einem OrtGratisNeinMitgliedschaftJa
Trainings mit fortgeschrittenen EinblickenGratisNeinMitgliedschaftJa
Eigene Ziele setzen und verfolgenGratisNeinMitgliedschaftJa
Segment-BestenlistenGratisNeinMitgliedschaftJa
Herausforderungen mit FreundenGratisNeinMitgliedschaftJa
Leistung über Aktivitäten hinweg messenGratisNeinMitgliedschaftJa
Fitness-Punktzahl im ZeitverlaufGratisNeinMitgliedschaftJa
Daraus folgt eine einfache Entscheidung. Gratis bekommst du drei Dinge: aufzeichnen, dich mit Menschen verbinden, sicher trainieren. Reicht dir das, gibt es nichts zu bezahlen. Zu Beacon eigens, weil es leicht zu verwechseln ist: Den Standort live mit Vertrauenspersonen zu teilen, geht laut Strava-Hilfe kostenlos in der Strava-App. Wer die Mitgliedschaft nur wegen der Sicherheit beim Laufen im Dunkeln erwägt, braucht sie dafür nicht, solange Beacon übers Handy läuft; nötig wird sie für Beacon erst auf kompatiblen Geräten, die die Strava-Hilfe auflistet. Lohnend wird die Mitgliedschaft, wenn dir mindestens zwei von drei Dingen wichtig sind: Routen an fremden Orten, Segmente und ein längerer Verlauf.

Funktionen

Was jetzt funktioniert, was nur angekündigt ist und wie es mit anderen Diensten zusammenspielt.

Brauchst du eine Sportuhr?

Kurz: nein, aber sie verbessert die Daten. Und Strava funktioniert eher als Schicht über der App deiner Uhr als an ihrer Stelle.

  • Viele Aktivitäten lassen sich allein mit dem Handy aufzeichnen — anfangen kannst du ohne weiteren Kauf.
  • Eine Uhr oder ein Radcomputer liefert genaueres GPS, Herzfrequenz, Leistung und Trittfrequenz.
  • Das Gerät kostet extra und ist im Abopreis nicht enthalten — wichtig, wenn du die Kosten für das erste Jahr rechnest.
  • Andere Plattformen können Aktivitäten an Strava senden; der österreichische Google Store nennt Strava zum Beispiel unter den Apps, die sich mit Google Health verbinden lassen.
  • Beacon auf kompatiblen Geräten und Live-Segmente auf ausgewählten Geräten gibt es laut Strava-Hilfe nur mit Mitgliedschaft.
  • Beides lässt sich kombinieren: die App des Uhrenherstellers für die Daten, Strava für Community und Segmente.

Prüf vor dem Bezahlen eine Sache

Öffne die App deiner Uhr und schau, was sie schon anzeigt: Trainingsverlauf, Form, Auswertungen. Hast du das alles gratis, zahlst du bei Strava für Community, Routen und Segmente — ein guter Grund, wenn du sie nutzt. Zweimal für dieselben Grafiken zu zahlen, ergibt dagegen keinen Sinn.

Inhalte

Was du tatsächlich zu sehen bekommst: Katalog, Sprachen, Sport und Events.

Routen, Segmente und was sonst in der Mitgliedschaft steckt

Der Wert der bezahlten Stufe besteht aus drei Teilen. Es lohnt sich zu wissen, welcher dir wichtig ist — für alle drei zu bezahlen, ist nicht nötig.

  • Routen

    Vorgeschlagene Routen ab einem Ort deiner Wahl, eigene Routen zeichnen und offline aufs Handy laden, dazu persönliche Heatmaps. Am meisten bringt das auf Reisen oder dort, wo du die Wege nicht kennst.

  • Segmente

    Abschnitte, auf denen du dich mit dir selbst und anderen misst: Bestenlisten, gefilterte Bestenlisten nach Alter, Gewicht oder Club und Live-Segmente in der App und auf ausgewählten Geräten. Wen Wettbewerb antreibt, findet hier die stärkste Motivation.

  • Verlauf und Analyse

    Trainingstagebuch, Fitness & Freshness, Relative Leistung, Tempo- und Leistungsanalyse, eigene Herzfrequenzzonen, Ziele und Trainingspläne. Genau hier überschneidet sich Strava am ehesten mit der App deiner Uhr.

  • Kleinere Extras

    Laut Strava-Hilfe gehören auch Übungen von Recover Athletics, Angebote von Marken, eigene App-Symbole unter iOS und schnellere Hilfe vom Support zur Mitgliedschaft.

  • Community — auch gratis

    Teil der Community zu sein, steht laut Tabelle der österreichischen Seite auch ohne Mitgliedschaft offen. Die Community liegt nicht hinter der Bezahlschranke.

Ehrliche Schlussfolgerung: Ist dir von den drei Teilen nur einer wichtig, überleg, ob er allein den Preis trägt. Ein typischer Fall: Jemand kauft wegen der Segmente und nutzt dann vor allem den Verlauf, den die Uhr ohnehin zeigt.

Ausrüstung und Kompatibilität

Mit welchen Uhren, Sensoren und Apps es funktioniert.

Wo Strava läuft

Wo Strava läuft
HandyBeispieleAufnehmen, Community, Beacon, Routen offlineVorbehaltFür den Start brauchst du kein weiteres Gerät; Beacon ist in der App gratis.
WebsiteBeispieleRouten planen, Analysen, Mitgliedschaft verwaltenVorbehaltDen Studententarif gibt es nur hier, den Familientarif hier oder im App Store.
Uhr oder RadcomputerBeispieleGenaueres GPS, Herzfrequenz, Leistung, TrittfrequenzVorbehaltKostet extra; Beacon und Live-Segmente auf kompatiblen Geräten nur mit Mitgliedschaft.
Kauf in App Store oder Google PlayBeispieleDie Mitgliedschaft wird dort verwaltetVorbehaltKündigung und Erstattung laufen über Apple oder Google; einen Familientarif gibt es nicht über Google Play.

Bewertung der App in den Stores

Das sind Bewertungen aus den App-Stores. Bewertet wird, wie die App funktioniert; ob sich der Preis des Abos lohnt, sagt diese Zahl nicht.

App Store

iOS und iPadOS
4,6von 5

2 662 Bewertungen

Quelle

Bewertungen ändern sich ständig und sinken oft nach Preiserhöhungen oder wenn Funktionen wegfallen. Wir zeigen den Wert vom Tag der Prüfung samt Anzahl der Bewertungen, denn eine 4,8 aus zweihundert Bewertungen und eine 4,5 aus zwei Millionen sind nicht dasselbe.

Konto und Bedingungen

Datenexport, Teilen, Kündigung und Rückerstattung.

Konto und Familie

  • Eine persönliche Mitgliedschaft gehört zu einem Konto.
  • Die Familien-Mitgliedschaft gilt für dich und bis zu drei weitere Personen — Familie oder Freunde —, die im selben Land wohnen und noch keine Mitgliedschaft haben.
  • Wer einem Familientarif beitreten will, muss laut Strava-Hilfe zuerst die eigene Mitgliedschaft kündigen und ihren Ablauf abwarten, egal wo sie gekauft wurde.
  • Wer später dazukommt, bekommt die Funktionen nur für die Restlaufzeit bis zur Verlängerung.
  • Eingeladene können den Tarif jederzeit verlassen; wem der Tarif gehört, kann ihn weder verlassen noch übertragen, nur kündigen.
  • Runna gehört nicht zum Familientarif.

Was wir nicht empfehlen

Ein Konto zu teilen. Gerade hier ergibt das keinen Sinn: Segmentzeiten und Trainingsverlauf würden zu einer Mischung aus zwei Menschen — und genau sie sind der Kern des Produkts. Dafür gibt es den Familientarif.

Was nach dem Ende der Mitgliedschaft bleibt

Was nach dem Ende der Mitgliedschaft bleibt
Hochgeladene AktivitätenSo funktioniert esBleiben — die Kündigung löscht laut Strava keine Daten
Community und FreundeSo funktioniert esBleiben, sie gehören zur Gratis-Stufe
Vorgeschlagene und Offline-RoutenSo funktioniert esNicht mehr verfügbar
Segment-BestenlistenSo funktioniert esNicht mehr verfügbar
Trainingsverlauf und AnalysenSo funktioniert esZurück auf den Umfang der Gratis-Stufe
Zugang zu den FunktionenSo funktioniert esBis zum Ende der bezahlten Laufzeit
Eine angenehme Eigenschaft: Wer aufhört zu zahlen, verliert weder Aktivitäten noch Kontakte. Daraus folgt ein praktischer Tipp — die Mitgliedschaft lässt sich saisonal nutzen. In der Saison, wenn du neue Routen fährst und dich auf Segmenten misst, lohnt sie sich; im Winter auf denselben Runden oft nicht.

Testphase, Vorschau, Kündigung und Erstattung

Strava kennt zwei Arten, die Mitgliedschaft gratis zu nutzen, und wer sie verwechselt, zahlt entweder überraschend oder wartet auf ein Angebot, das nie kommt. Der Unterschied ist einfach: Die eine verlangt eine Zahlungsmethode, die andere nicht.

„Vorschau der Mitgliedschaft“ — 30 Tage ohne Zahlungsdaten

Strava schaltet sie selbst für ausgewählte kostenlose Konten frei. Laut Hilfe ist sie „keine Probemitgliedschaft“, braucht keine Zahlungsinformationen, läuft nach 30 Tagen automatisch ab und lässt sich weder entfernen noch verlängern. Kündigen musst du nichts — beantragen kannst du sie aber auch nicht.

Testphase — nach 30 Tagen wird abgebucht

Die österreichische Mitgliedschaftsseite beschreibt den Ablauf so: sofort alle Funktionen, zwei Tage vor dem Ende eine Erinnerung, nach 30 Tagen wird der Mitgliedschaftsbetrag abgebucht; „Eine Kündigung ist mindestens 24 Stunden zuvor möglich.“ Hast du die jährliche Abrechnung gewählt, ist danach der Jahresbetrag fällig.

Auf der Website gekauft

Gekündigt wird laut Strava-Hilfe unter Einstellungen → „Mein Konto“ → „Mitgliedschaft kündigen“, mindestens 24 Stunden vor dem Verlängerungsdatum. Eine vollständige Erstattung ist laut Strava „möglicherweise“ innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf über den Support möglich, danach nicht mehr.

Über App Store oder Google Play gekauft

Gekündigt wird dort, wo du gekauft hast; in der Strava-App führt „Deine Strava-Mitgliedschaft“ → „Deine Mitgliedschaft verwalten“ dorthin. Über eine Erstattung entscheiden Apple oder Google, nicht Strava — laut Strava-Hilfe in der Regel nur bei Anträgen innerhalb von 48 Stunden nach dem Kauf.

Nach der Kündigung

Die Mitgliedschaftsfunktionen bleiben bis zum Ende der bezahlten Laufzeit; Aktivitäten und Daten werden laut Strava durch die Kündigung nicht gelöscht.

Was du auf der Tarifkarte immer prüfen solltest

  • Ob dein Gratis-Zeitraum eine Zahlungsmethode verlangt hat — davon hängt ab, ob danach abgebucht wird
  • Wann er endet und welcher Betrag dann fällig ist
  • Ob du monatlich oder jährlich gewählt hast
  • Wo du gekauft hast — davon hängen Preis, Kündigung und Erstattung ab

Kündigung, Erstattung und Rücktritt sind drei Dinge

Die Kündigung stoppt nur die nächste Verlängerung. Die Erstattung binnen 14 Tagen beim Kauf auf der Website ist eine Regel von Strava. Davon unabhängig gilt in Österreich bei online geschlossenen Verträgen das Rücktrittsrecht nach dem FAGG — was es bedeutet, steht weiter unten bei den Fragen. Die gute Nachricht zum Schluss: Weil deine Aktivitäten bleiben, kannst du die Mitgliedschaft saisonal nutzen.

Was die Zahlen auf Strava bedeuten

Segmentzeiten und Trainingswerte sehen aus wie exakte Messungen. Das sind sie nicht — und das ist wichtig, weil Menschen danach Entscheidungen über ihr Training treffen.

Was die Zahlen auf Strava bedeuten
SegmentzeitLimitHängt von der GPS-Qualität abWovon es abhängtGPS-Abweichungen, Stopps, enge Straßen oder Wald können das Ergebnis verändern. Zwei Menschen laufen dieselbe Strecke gleich schnell und können trotzdem unterschiedliche Zeiten bekommen.
BestenlisteLimitKein WettkampfergebnisWovon es abhängtDas Ergebnis hängt auch von der Genauigkeit des Geräts und vom richtigen Aktivitätstyp ab. Es ist ein Vergleich in der Community.
Relative LeistungLimitBraucht Herzfrequenz oder gefühlte AnstrengungWovon es abhängtLaut Strava-Hilfe misst sie, wie viel Herz-Kreislauf-Training in eine Aktivität geflossen ist — aber nur, wenn Herzfrequenzdaten oder Angaben zur gefühlten Anstrengung vorliegen.
Fitness & FreshnessLimitEin Trend, kein BefundWovon es abhängtZeigt Fitness, Kondition und Ermüdung im Zeitverlauf. Nützlich für die Richtung, aber keine medizinische Einschätzung und keine Garantie, dass eine Belastung für dich sicher ist.
Auf Steigung angepasstes TempoLimitEine SchätzungWovon es abhängtRechnet ein Tempo im Gelände auf flache Strecke um, damit Läufe bergauf, bergab und im Flachen vergleichbar werden.
Verbrannte KalorienLimitEin SchätzwertWovon es abhängtBerechnet aus Formeln und Durchschnittswerten. Eine exakte Zahl liefert weder die App noch die Uhr.
Vorgeschlagene RouteLimitKeine SicherheitsgarantieWovon es abhängtEine Route heißt nicht, dass der Weg sicher, befahrbar oder erlaubt ist. Verkehr, Belag, Wetter und die Regeln vor Ort beurteilst du selbst.

Wie du damit arbeitest

Am wertvollsten ist die Richtung über Monate: Läufst du mehr, oder fühlt sich dasselbe Tempo leichter an? Genau dafür ist der längere Verlauf Teil der Mitgliedschaft. Planst du eine deutlich höhere Belastung oder kommst du nach einer Verletzung zurück, entscheidet eine ärztliche oder trainerische Fachperson — keine App sieht, wie es dir geht.

Datenschutz, Barrierefreiheit und Transparenz

Welche Daten du verwalten kannst, wie die Hilfsfunktionen arbeiten und was der Anbieter offenlegt.

GPS, Karten und warum das wichtig ist

Sportaktivitäten sind nicht nur Zahlen, sondern eine Karte, die zeigt, wo du losgehst und wohin du zurückkommst. Meist ist das die Wohnung, bei Läufen vor der Arbeit auch der Arbeitsplatz. Das heißt nicht, dass Strava unsicher ist; es heißt, dass du die Einstellungen bewusst setzen musst.

  • Was sich verbergen lässt

    Start und Ende einer Aktivität oder die ganze Karte. Nach der ersten hochgeladenen Aktivität blendet Strava laut Hilfe standardmäßig die ersten und letzten 200 Meter aus. Rund um eine Adresse lässt sich ein Bereich im Umkreis von bis zu einer Meile verbergen — das gilt auch für ältere Aktivitäten; die anderen beiden Optionen gelten nur für künftige.

  • Kartensichtbarkeit ist nicht Privatsphäre

    Strava schreibt es ausdrücklich: Die Sichtbarkeit der Karte ersetzt nicht die Privatsphäre-Einstellung der Aktivität. Steht eine Aktivität auf „Jeder“, sehen sie alle — nur Start und Ende fehlen auf der Karte.

  • Gilt nicht für verbundene Apps

    Der wichtigste Satz dieser Seite, im Wortlaut der Strava-Hilfe: „Bitte beachte, dass die Einstellungen der Kartensichtbarkeit nur für Aktivitäten auf Strava gelten und nicht zusammen mit deinen Aktivitäten an andere Dienste weitergegeben werden.“ Eine verbundene App kann also bekommen, was du auf Strava versteckt hast.

  • Ein versteckter Ort kann erschlossen werden

    Ebenfalls Strava: „Wenn du die Einstellungen der Kartensichtbarkeit auf deine Aktivität anwendest, bedeutet das nicht, dass es für jemanden unmöglich ist, anhand zusätzlicher Informationen auf einen ausgeblendeten Standort zu schließen.“ Regelmäßige Strecken und Uhrzeiten verraten zusammen mehr als eine einzelne Karte.

  • Segmente im versteckten Teil

    Liegt ein Segment im ausgeblendeten Abschnitt, wirst du zwar zugeordnet, deine Zeit erscheint laut Hilfe aber nicht in der Bestenliste und zählt nicht für Segment-Herausforderungen.

  • Was du am ersten Tag tun solltest

    Prüf die Sichtbarkeit deiner Aktivitäten und die Kartensichtbarkeit — in der App laut Strava-Hilfe über das Symbol rechts oben im Tab „You“, dann „Privacy Controls“ und „Sichtbarkeit der Karte“, im Web unter „Privatsphäre-Einstellungen“. Entferne verbundene Apps, die du nicht mehr nutzt, und überleg, ob jede Aktivität öffentlich sein muss.

Das ist der einzige Abschnitt dieser Seite, in dem es nicht ums Geld geht. Ohne ihn wäre der Rest aber unvollständig: Bei einem Produkt, das deinen Bewegungsverlauf sammelt, sind die Privatsphäre-Einstellungen wichtiger als jede bezahlte Funktion.

Was wir nicht behaupten

Aussagen über Strava, die wir so nicht unterschreiben — die erste ist die wichtigste für deine Sicherheit.

  • „Ich habe die Karte versteckt — also weiß niemand, wo ich wohne.“

    Nein. Strava schreibt selbst zweierlei: Die Kartensichtbarkeit gilt nur auf Strava und wird nicht an andere Dienste weitergegeben, und ein versteckter Ort kann mit zusätzlichen Informationen erschlossen werden. Verstecken hilft, garantiert aber nichts.

  • „Beacon kostet extra.“

    In der Strava-App nicht: Laut Strava-Hilfe nutzen Mitglieder Beacon auf kompatiblen Geräten „oder kostenlos in der Strava-App“.

  • „Die Vorschau ist eine Testphase, die ich rechtzeitig kündigen muss.“

    Nein. Laut Strava ist sie „keine Probemitgliedschaft“, braucht keine Zahlungsdaten und läuft nach 30 Tagen von selbst ab.

  • „Mit Runna aus der Strava-App habe ich auch die Strava-Mitgliedschaft.“

    Nein. Laut Strava-Hilfe bleibst du damit „weiterhin im kostenlosen Tarif von Strava“. Beides zusammen gibt es nur im Jahrespaket Strava + Runna.

  • „Der Rabatt für Lehrkräfte, Militär und Gesundheitswesen gilt auch bei uns.“

    Nein. Die österreichische Preisseite nennt ihn ausdrücklich „nur für USA“.

  • „Unser Verein kann eine Gruppenmitgliedschaft kaufen.“

    Nicht auf dem normalen Weg: Laut Strava-Hilfe gibt es Gruppenmitgliedschaften nur für Organisationen mit Sitz in den USA; alle anderen verweist Strava an Strava for Business.

  • „Ein Segmentrekord ist ein sportliches Ergebnis.“

    Nein. Die Zeiten hängen von GPS-Abweichungen, Gerät und Aktivitätstyp ab — es ist ein Vergleich in der Community.

  • „Eine vorgeschlagene Route ist ein sicherer Weg.“

    Nein. Verkehr, Belag, Wetter und die Regeln vor Ort beurteilst du selbst.

  • Steht auf der Seite kein Preis, gibt es den Dienst in Österreich nicht.

    Nicht unbedingt. Häufiger heißt es, dass der Anbieter ihn nicht veröffentlicht oder dass wir für Österreich noch keinen Preis mit Quelle und Datum gefunden haben. Verfügbarkeit und veröffentlichter Preis sind zwei verschiedene Dinge.

  • Ein Jahresabo ist immer günstiger.

    Günstiger als monatlich ist es nur, wenn du es bis zum Ende nutzt: Das ganze Jahr wird auf einmal bezahlt, und eine Kündigung erstattet den ungenutzten Teil nicht. Außerdem ist nicht jedes Angebot mit zwölf Monaten ein Jahresabo — oft zahlst du monatlich und bist nur zwölf Monate gebunden.

  • Wenn du die App löschst, ist das Abo gekündigt.

    Nein. Die Zahlung stoppt erst die Kündigung in dem Konto, über das du das Abo abgeschlossen hast. Die App verschwindet vom Handy, die Abbuchung bleibt.

  • Was in Deutschland gilt, gilt auch in Österreich.

    Nicht unbedingt, auch wenn Sprache und Währung gleich sind. Netflix bietet in Österreich zum Beispiel kein Abo mit Werbung an, in Deutschland schon, und manche Anbieter verlangen in Euro-Ländern je nach Land unterschiedliche Beträge. Deshalb übernehmen wir für Österreich keine Daten aus Deutschland.

  • Der angezeigte Preis ist immer der Endpreis.

    Nicht immer. Einige Anbieter — etwa mehrere VPN-Dienste — nennen ihre Preise ohne USt. und rechnen sie erst an der Kasse dazu; andere verrechnen in US-Dollar, und den Eurobetrag auf deinem Konto bestimmt dann der Kurs deiner Bank. Für digitale Abos gilt in Österreich in der Regel die USt. von 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

Die Liste ist kein Vorwurf an Strava — es sind Vereinfachungen, die leicht entstehen. Findest du bei uns eine Angabe, die nicht zur offiziellen Quelle passt, schreib uns: Wir korrigieren sie und nennen das Datum.

Was zu deiner Situation passt

  • Ich fange mit dem Laufen an

    Gratis-Stufe: Aufnehmen, Community und Sicherheitsfunktionen sind dabei.

    Kompromiss: Segmente und Verlauf fehlen — am Anfang braucht man sie aber selten.

  • Ich trainiere regelmäßig

    Hier rechnet sich die Mitgliedschaft: Routen, Segmente und ein längerer Verlauf.

    Kompromiss: Schau zuerst, was deine Uhr gratis zeigt.

  • Ich trainiere auf Reisen

    Routenvorschläge und Offline-Karten sind der stärkste Teil der Mitgliedschaft.

    Kompromiss: Eine Route ist keine Sicherheitsgarantie: Den Weg beurteilst du selbst.

  • Wir sind mehrere

    Familien-Mitgliedschaft für bis zu vier Konten, nur jährlich.

    Kompromiss: Alle müssen im selben Land wohnen und dürfen noch keine eigene Mitgliedschaft haben.

  • Ich studiere

    50 % Rabatt auf die Jahresmitgliedschaft mit Nachweis.

    Kompromiss: Nur über die Website, und der Status muss vor jeder Verlängerung neu bestätigt werden.

  • Mir ist Privatsphäre wichtig

    Start, Ende oder die ganze Karte lassen sich verstecken.

    Kompromiss: Die Einstellung gilt nicht für verbundene Apps — prüf deren Zugriff eigens.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Community in der Gratis-Stufe

    Community und Aufzeichnen liegen nicht hinter der Bezahlschranke.

  • Beacon am Handy gratis

    Den Standort live zu teilen, kostet in der App nichts.

  • Routen und Segmente

    Der stärkste Teil der Mitgliedschaft.

  • Daten bleiben nach der Kündigung

    Die Mitgliedschaft lässt sich saisonal nutzen.

  • Seite und Hilfe auf Deutsch

    Tarife, Preis für Österreich und Regeln lassen sich auf Deutsch nachlesen.

  • 30 Tage Testphase

    Genug Zeit, um zu sehen, ob du die bezahlten Funktionen wirklich brauchst.

Nachteile

  • GPS verrät sensible Orte

    Und die Kartensichtbarkeit gilt nicht für verbundene Apps.

  • Preis ohne Steuern angezeigt

    Den Endbetrag zeigt erst das Zahlungsfenster.

  • Die Analyse kann sich überschneiden

    Die App deiner Uhr kann schon dasselbe zeigen.

  • Drei Tarife nur jährlich

    Familie, Studierende und Strava + Runna gibt es nicht monatlich.

  • Werte sind keine Messungen

    Segmentzeiten hängen von der GPS-Qualität ab.

  • Die Gratis-Stufe ist schmaler als gedacht

    Segmente, Herausforderungen und Verlauf gehören zur Mitgliedschaft.

Strava neben Alternativen

Es ist keine Entweder-oder-Frage: Diese Dienste lassen sich nebeneinander nutzen.

Stärkste Seite
Community und Segmente
Gerät nötig
Nein, aber hilfreich
Gratis-Stufe
Ja: aufnehmen, Community, Sicherheit
Testphase
30 Tage
Preis auf der österreichischen Seite
Ja, mit dem Hinweis „Ohne Steuern“

Wann wählen — Strava

Wenn dir Community, Segmente und Routen wichtig sind — und du sie auch nutzt.

Wann wählen — Garmin Connect+

Wenn du schon eine Garmin-Uhr trägst und mehr aus ihren Daten holen willst; Garmin Trails deckt laut Garmin auch Österreich ab.

Wann wählen — Zwift

Wenn du im Winter drinnen Rad fahren willst — rechne die Ausrüstung mit, sie ist im Abo nicht enthalten.

Zuerst die Privatsphäre, dann der Preis

Die Reihenfolge ist ungewöhnlich, aber richtig. Erstens die Einstellungen: Start und Ende verstecken und prüfen, welche Apps Zugriff auf deine Aktivitäten haben — das kostet nichts und ist wichtiger als jeder Tarif. Zweitens die Gratis-Stufe ausprobieren und schauen, was dir fehlt; die Testphase gibt dir danach 30 Tage mit allen Funktionen. Drittens die App deiner Uhr öffnen und prüfen, ob sie dieselbe Analyse schon zeigt. Willst du danach noch Routen und Segmente, ist die Mitgliedschaft ihr Geld wert — rechne nur damit, dass der angezeigte Preis laut Strava ohne Steuern gilt.

Ich trainiere regelmäßig

Die Mitgliedschaft lohnt sich — wenn du Routen und Segmente nutzt.

Ich fange an

Die Gratis-Stufe zeichnet alles auf, was du brauchst.

Ich habe eine gute Uhr

Prüf, ob du nicht zweimal für dieselbe Analyse zahlst.

Wir sind zu viert

Der Familientarif rechnet sich nur, wenn die Plätze belegt sind.

Von den Apps der Uhrenhersteller unterscheidet sich Strava vor allem durch die Community: Daten zeigt auch die App deiner Uhr, Segmente und die Menschen dahinter bringt Strava dazu.

Strava-Preise in Österreich

Wir zeigen nur, was wir für Österreich geprüft haben.

So prüfen wir Preise

Strava zeigt für Österreich eigene Preise in Euro: Die persönliche Mitgliedschaft gibt es monatlich oder jährlich, Strava + Runna nur jährlich — die geprüften Beträge stehen oben. Zwei Dinge sagt der Preisblock nicht von selbst. Erstens steht unter dem Preis „Bei jährlicher Abrechnung. Ohne Steuern.“, und laut Strava-Hilfe wird eine anfallende Mehrwertsteuer separat auf der Rechnung ausgewiesen; den Endbetrag mit österreichischer USt. zeigt erst das Zahlungsfenster. Zweitens nennt Strava für Österreich auch eine Familien-Mitgliedschaft für bis zu vier Konten und eine Schüler-Mitgliedschaft mit 50 % Rabatt; beide gibt es nur jährlich, und im Preisblock oben stehen sie nicht. Zum Schluss eine Zusage von Strava: Alle Mitglieder in einem Land zahlen monatlich oder jährlich denselben Preis, und wer von einer Preisänderung betroffen ist, bekommt 30 Tage vor der Verlängerung eine E-Mail mit dem neuen Preis.

Strava Premium: Aktionen und Rabatte

Geprüfte Aktionen oder Rabattcodes für Strava Premium haben wir derzeit nicht. Sobald der Anbieter welche veröffentlicht und wir sie geprüft haben, stehen hier Datum und Bedingungen — erfundene Gutscheine zeigen wir nicht.

Preis und Aktionen beobachten

Strava Premium kostenlos testen

Kostenlose Testphase laut Anbieter:

  • Einzelperson: 30 Tage

Alle kostenlosen Testphasen

So zahlst du für Strava Premium weniger

  • Für Studierende „Studierende“: € 34,99/Jahr
  • „Einzelperson“ jährlich: € 83,99 für 12 Monate statt € 158,26 bei monatlicher Zahlung — du sparst 47 %.

Vergleiche den Preis mit Alternativen: Preis von Garmin Connect+ · Preis von Headspace · Preis von YAZIO Pro

Wir zeigen nur offizielle Wege des Anbieters — ohne geteilte Konten und ohne Regionswechsel.

Kundenservice

Wir haben geprüft: Das Hilfe-Center gibt es auf Englisch.

Kontaktwege, die der Anbieter nennt:

  • Chat mit einem Bot
  • E-Mail oder Formular

„our chatbot is the fastest way to get help"

Quelle: support.strava.com/hc/en-us/requests/new

Wem dieser Dienst gehört

Gehört zu „Strava Ireland Limited“.

Der Vertrag wird mit einem Unternehmen geschlossen, das in Irland eingetragen ist.

In den Bedingungen steht eigens, dass für Einwohner der EU irisches Recht gilt und irische Gerichte über Streitfälle entscheiden. Das ist der eindeutigste europäische Fall in der Kategorie Sport und Gesundheit.

„If you are in the European Union ("EU") or European Economic Area ("EEA"), the Services are provided to you by Strava Ireland Limited. Otherwise, the Services are provided to you by Strava, Inc."

Quelle: www.strava.com/legal/terms

Häufige Fragen

Ja. Laut der Tabelle auf der österreichischen Mitgliedschaftsseite sind Aktivitäten aufnehmen, Teil der Community sein und die Sicherheitsfunktionen gratis. Die Mitgliedschaft bringt Routen, Trainingsverlauf, Analysen, Ziele, Segment-Bestenlisten, Herausforderungen und die Fitness-Punktzahl dazu.

In der Strava-App nicht. Laut Strava-Hilfe können Mitglieder Beacon auf kompatiblen Geräten nutzen „oder kostenlos in der Strava-App“. Die Mitgliedschaft brauchst du erst, wenn Beacon über ein kompatibles Gerät statt übers Handy laufen soll. Wer nur wegen der Sicherheit beim Laufen im Dunkeln überlegt und Beacon am Handy nutzt, braucht sie dafür nicht.

30 Tage — so steht es auf der österreichischen Seite bei der persönlichen und der Schüler-Mitgliedschaft. Laut Seite bekommst du zwei Tage vor dem Ende eine Erinnerung, nach 30 Tagen wird der Mitgliedschaftsbetrag abgebucht, und kündigen kannst du bis mindestens 24 Stunden davor.

Ein Gratis-Zeitraum, den Strava selbst für ausgewählte kostenlose Konten freischaltet: 30 Tage, ohne Zahlungsdaten, laut Strava „keine Probemitgliedschaft“. Die Vorschau endet automatisch und wird nicht zu einem bezahlten Abo. Beantragen kannst du sie nicht, verlängern auch nicht.

Ja. Die österreichische Seite nennt eine Familien-Mitgliedschaft für „4 Konten“, nur jährlich. Alle Mitglieder müssen im selben Land wohnen und dürfen noch keine eigene Mitgliedschaft haben; der Preis bleibt gleich, egal wie viele Plätze belegt sind. Kaufen kannst du den Tarif auf der Website oder im App Store, nicht über Google Play.

Ja, 50 % auf die Jahresmitgliedschaft. Laut Strava-Hilfe bist du in den meisten Ländern berechtigt, wenn du an einer anerkannten Hochschule oder Universität eingeschrieben und mindestens 16 Jahre alt bist. Gekauft wird nur auf der Website mit einem kostenlosen Konto; der Status wird über SheerID geprüft und muss mindestens 24 Stunden vor jeder Verlängerung neu bestätigt werden — insgesamt bis zu vier Jahre.

Nein, und die Verwechslung ist teuer. Das Paket Strava + Runna gibt es nur jährlich, und es enthält beide Mitgliedschaften. Runna, in der Strava-App über Apple oder Google gekauft, schaltet nur Runna Premium frei; laut Strava bleibst du damit „weiterhin im kostenlosen Tarif von Strava“. Im Familientarif ist Runna nicht enthalten.

Laut Strava nicht: Unter dem Preis steht „Ohne Steuern“, und laut Strava-Hilfe wird eine anfallende Mehrwertsteuer „separat auf deiner Rechnung aufgeführt“. Welcher Betrag mit österreichischer USt. abgebucht wird, zeigt das Zahlungsfenster.

Laut Strava ja: Das Unternehmen ist zu „einer einheitlichen Mitgliedschaftspreisgestaltung nach Ländern“ gewechselt, alle Mitglieder in einem Land zahlen monatlich oder jährlich denselben Preis. Wessen Preis sich dadurch ändert, bekommt 30 Tage vor der Verlängerung eine E-Mail mit dem neuen Betrag.

Nein. Die österreichische Preisseite nennt den Rabatt für Angehörige des Bildungswesens, des Militärs und des Gesundheitswesens ausdrücklich „nur für USA“.

Das hängt von den Einstellungen ab — und von ihren Grenzen. Start und Ende lassen sich verstecken, und Strava blendet nach der ersten Aktivität standardmäßig je 200 Meter aus. Laut Strava gelten diese Einstellungen aber nicht für andere Dienste, und ein versteckter Ort kann mit zusätzlichen Informationen erschlossen werden. Verstecken und die verbundenen Apps prüfen — beides gehört dazu.

Nicht unbedingt — beides lässt sich nebeneinander nutzen: die App des Herstellers für die Daten, Strava für Community und Segmente. Öffne vor dem Bezahlen die App deiner Uhr und schau, ob sie dieselbe Analyse schon zeigt.

Nicht für alles — vieles lässt sich mit dem Handy aufzeichnen. Eine Uhr liefert genaueres GPS, Herzfrequenz und andere Werte, kostet aber extra und ist im Abopreis nicht enthalten.

Nein. Laut Strava-Hilfe löscht die Kündigung keine hochgeladenen Aktivitäten oder Daten; du verlierst nur die Mitgliedschaftsfunktionen, und zwar erst am Ende der bezahlten Laufzeit.

Dort, wo du gekauft hast. Auf der Website laut Strava-Hilfe unter Einstellungen → „Mein Konto“ → „Mitgliedschaft kündigen“; in der App führt „Deine Strava-Mitgliedschaft“ → „Deine Mitgliedschaft verwalten“ zu Apple oder Google. Kündige mindestens 24 Stunden vor der Verlängerung.

Bei einem Kauf auf der Website hast du laut Strava „möglicherweise Anspruch auf eine vollständige Rückerstattung innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf“; den Antrag stellst du beim Support, danach erstattet Strava nicht mehr. Bei Käufen über Apple oder Google entscheiden diese; laut Strava muss der Antrag dort in der Regel innerhalb von 48 Stunden nach dem Kauf gestellt werden. Unabhängig davon gilt das österreichische Rücktrittsrecht, siehe unten.

Ein Vergleich mit deinen früheren Zeiten und mit anderen auf demselben Abschnitt. Weil GPS-Abweichungen, Gerät und Aktivitätstyp die Zeit beeinflussen, ist es kein offizielles Wettkampfergebnis. Liegt ein Segment im versteckten Teil deiner Karte, erscheint deine Zeit laut Strava nicht in der Bestenliste.

Über den Standardweg nicht: Laut Strava-Hilfe gibt es Gruppenmitgliedschaften nur für Organisationen mit Sitz in den USA und bis zu 250 Mitgliedern. Organisationen außerhalb der USA verweist Strava für ein individuelles Angebot an das Team von Strava for Business.

Schau zuerst, wer das Geld abbucht — davon hängt ab, wo du kündigst. Hast du in einer App abgeschlossen, läuft die Zahlung meist über dein Google-Konto oder deinen Apple Account. Sieh in deinen Abos bei Google Play nach, am iPhone unter „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“, und zwar mit genau dem Konto, mit dem du bezahlt hast. Findest du das Abo dort nicht, rät Apple, in deinen E-Mails nach „Beleg von Apple“ oder „Rechnung von Apple“ zu suchen: Auf dem Beleg steht, welcher Account verwendet wurde. Gibt es keinen Beleg von Apple, hast du das Abo laut Apple womöglich bei einem anderen Unternehmen abgeschlossen — welches, zeigt dein Kontoauszug oder deine Kreditkartenabrechnung.

Öffne am Android-Gerät deine Abos bei Google Play, wähle das Abo aus, tippe auf „Abo kündigen“ und folge der Anleitung. Am Computer geht es über play.google.com/store/account/subscriptions: beim Abo „Verwalten“ → „Abo kündigen“ → einen Grund auswählen → „Weiter“. So beschreibt es die Google-Hilfe. Willst du nur eine Pause, bieten manche Apps „Zahlungen aussetzen“ an — laut Google für eine Woche bis drei Monate, beginnend am Ende des laufenden Abrechnungszeitraums. Das Abo selbst bleibt dabei bestehen.

Am iPhone: „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“ → das Abo antippen → „Abo kündigen“. Achte auf die Wörter: Das Menü heißt „Abonnements“, der Button „Abo kündigen“, und womöglich musst du nach unten scrollen, um ihn zu finden. Wird keine Taste zum Kündigen angezeigt oder ist ein Ablaufhinweis in roter Schrift zu sehen, ist das Abo laut Apple bereits gekündigt. Ein Probeabo solltest du laut Apple mindestens 24 Stunden vor Ablauf der Probezeit kündigen.

Nein. Google schreibt es als eigenen Hinweis: „Wenn Sie die App deinstallieren, wird Ihr Abo nicht gekündigt.“ Bezahlt wird weiter, bis du in dem Konto kündigst, über das du das Abo abgeschlossen hast.

Dann kündigst du bei diesem Anbieter; auf der Seite des Dienstes gibt es dafür oft keinen Button. Apple sagt es ausdrücklich: Bei einem Abo, das du über deinen Mobilfunkanbieter oder einen anderen Anbieter erhalten hast, wendest du dich an diesen. In Österreich ist das häufig: Magenta TV ist laut Magenta „nur mit einem Internet- oder Smartphonetarif möglich“, A1 Xplore TV braucht einen Anschluss von A1, und über A1 Select zahlst du bei A1 für einen „Slot“ mit Netflix, Disney+, HBO Max, CANAL+ oder A1 TV Stream. Ist das TV-Paket mit Internet oder Telefon gebündelt, gilt das Telekommunikationsgesetz für das ganze Paket: Die Mindestlaufzeit darf höchstens 24 Monate betragen und die Kündigungsfrist höchstens einen Monat — eine vereinbarte Mindestlaufzeit gilt aber weiter.

Nein. Apple schreibt: „Du kannst das Abonnement eines Familienmitglieds nicht kündigen.“ Steht auf dem Beleg der Account eines Familienmitglieds, bitte diese Person, das Abo zu kündigen. Steht dort ein anderer Account von dir, meldest du dich mit diesem an und kündigst dort.

Grundsätzlich ja. Nach § 11 FAGG kannst du von einem Vertrag, den du im Fernabsatz — etwa online — geschlossen hast, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücktreten; bei Dienstleistungen zählt die Frist ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Hat dich der Anbieter über das Rücktrittsrecht nicht informiert, verlängert sich die Frist um zwölf Monate (§ 12 FAGG). Hast du verlangt, dass die Leistung schon während der Frist beginnt, zahlst du beim Rücktritt einen anteiligen Betrag (§ 16 Abs. 1 FAGG); für digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, zahlst du nichts (§ 16 Abs. 3 FAGG).

Bei einem Streaming-Abo nicht. Der Gerichtshof der EU hat am 9. Juli 2026 in einem Verfahren gegen Sky Österreich entschieden (C-234/25): Ein Streaming-Abo mit Empfehlungen, Listen und wechselndem Katalog ist eine digitale Dienstleistung, deshalb lässt sich das Rücktrittsrecht nicht ausschließen; wer zurücktritt, zahlt einen anteiligen Betrag. Bei anderen digitalen Inhalten entfällt das Rücktrittsrecht nur, wenn drei Bedingungen zusammen erfüllt sind: Du hast dem sofortigen Beginn ausdrücklich zugestimmt, du hast bestätigt, dass du damit das Rücktrittsrecht verlierst, und der Anbieter hat dir das auf einem dauerhaften Datenträger bestätigt (§ 18 Abs. 1 Z 11 FAGG).

Eine Pflicht, die ab 1. Oktober 2026 gilt (§ 13a FAGG): Für Verträge, die du online abschließt, muss der Anbieter eine Funktion anbieten, die mit „Vertrag widerrufen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung beschriftet und während der gesamten Rücktrittsfrist erreichbar ist; bestätigt wird mit „Widerruf bestätigen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung. Sie gilt für Verträge, die nach dem 30. September 2026 geschlossen werden. Gedacht ist sie für den Rücktritt innerhalb der Frist — ein Abo, das schon länger läuft, kündigst du damit nicht.

Wenn dein Schweigen als Zustimmung gelten soll, ja: Eine solche Klausel bindet dich nur, wenn dich der Anbieter zu Beginn der dafür vorgesehenen Frist besonders auf die Bedeutung deines Verhaltens hinweist und du eine angemessene Frist für eine ausdrückliche Erklärung hast (§ 6 Abs. 1 Z 2 KSchG). Das Portal konsumentenfragen.at des Sozialministeriums verbindet diese Regel ausdrücklich mit der automatischen Vertragsverlängerung, und der OGH hat sie im Verfahren gegen PE Digital (Parship, ElitePartner) bestätigt. Bei Internet- und Handyverträgen muss dich der Anbieter vor dem Ende der Mindestlaufzeit oder einer automatischen Verlängerung auf einem dauerhaften Datenträger informieren (§ 135 Abs. 6 TKG 2021). Für die Kündigung selbst darf der Anbieter keine strengere Form als die Schriftform verlangen (§ 6 Abs. 1 Z 4 KSchG).

Nein. Google schreibt: „Wenn Sie ein Abo kündigen, können Sie es für den bereits bezahlten Zeitraum weiterhin nutzen.“ Umgekehrt holt eine Kündigung gleich nach der Zahlung das Geld für diesen Zeitraum nicht zurück, sie verhindert nur die nächste Abbuchung; innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss gibt es dafür den Rücktritt. Ob die Kündigung durch ist, siehst du in der Liste: Am iPhone fehlt dann die Taste zum Kündigen, oder ein Ablaufhinweis in roter Schrift ist zu sehen; bei Google Play bietet ein gekündigtes Abo laut Google-Hilfe „Erneut abonnieren“ an.

Manchmal, aber nicht garantiert. Schick die Anfrage dorthin, wo du bezahlt hast — in den Store oder zum Anbieter. Google schreibt: „Die meisten Apps im Play Store stammen nicht von Google, sondern von Drittentwicklern.“ Der Entwickler kann bei Problemen mit Käufen helfen und nach seinen Richtlinien und den geltenden Gesetzen erstatten. Eine Belastung, die weder von dir noch von jemandem stammt, den du kennst, meldest du laut Google innerhalb von 120 Tagen nach der Transaktion. Teilweise Erstattungen für Abos führt Google als eigene Regel nur für Deutschland, Frankreich und Israel — Österreich steht nicht auf dieser Liste.

Nein, das sind zwei getrennte Schritte, die man leicht verwechselt. Das Löschen des Kontos entfernt deine Daten, stoppt aber keine Zahlung, wenn du das Abo über einen App-Store abgeschlossen hast: Dort läuft es unabhängig vom Konto weiter. Die richtige Reihenfolge ist deshalb: zuerst dort kündigen, wo du bezahlst, prüfen, ob die Kündigung durch ist, und erst dann das Konto löschen.

Meist endet nur der Zugang zu den Inhalten, das Konto bleibt: Verlauf, Einstellungen und Gespeichertes sind noch da, und wenn du später zurückkommst, fängst du nicht bei null an. Ein Gesetz verlangt das aber nicht — es ist eine Entscheidung des Dienstes, und die Daten können nach einiger Zeit auch gelöscht werden. Ist dir etwas davon wichtig, exportiere es vor dem Ende des Abos; danach ist ein Export womöglich nur noch mit einem bezahlten Abo möglich.

Ja, das regelt EU-Recht. Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kannst du eine Kopie der über dich gespeicherten Daten verlangen, ihre Löschung und ihre Herausgabe in einem maschinenlesbaren Format, um sie anderswohin mitzunehmen. Auf den Antrag muss in der Regel innerhalb eines Monats geantwortet werden. Schick ihn an den Anbieter selbst; antwortet er nicht oder lehnt er ab, kannst du dich in Österreich an die Österreichische Datenschutzbehörde wenden. Das Recht hast du also — dass der Anbieter es rasch und gut erfüllt, können wir nicht versprechen.

Verlässlich nur auf dem Kontoauszug. Der Betrag dort kann vom Preis auf der Seite abweichen, meist aus einem von drei Gründen: Ein Einführungspreis ist ausgelaufen; der Anbieter nennt seine Preise ohne USt. und rechnet sie erst an der Kasse dazu, wie mehrere VPN-Dienste; oder er verrechnet in US-Dollar, und den Eurobetrag bestimmt der Kurs deiner Bank. Die USt. richtet sich bei digitalen Abos nach deinem Wohnsitz — in Österreich sind es in der Regel 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

So prüfen wir

Für Strava ließ sich fast alles direkt nachlesen: die Preisseite mit Österreich als Land, die Mitgliedschaftsseite auf Deutsch und die deutschsprachige Strava-Hilfe. Die wichtigsten Aussagen haben wir deshalb dort geprüft und zitieren sie.

Warnungen zitieren wir

Die zwei Sätze zur Kartensichtbarkeit stehen hier im Wortlaut der Strava-Hilfe. So etwas darf man nicht nacherzählen — dafür ist es zu wichtig.

Wir schreiben es auch, wenn es den Verkauf bremst

Beacon ist in der App gratis. Für einen Teil der Leserinnen und Leser heißt das: keine Mitgliedschaft nötig. Genau deshalb steht es weit oben.

Häkchen statt Werbetext

Was gratis ist, haben wir aus der Tabelle der österreichischen Seite abgelesen, Zeile für Zeile, nicht aus der Werbung darüber.

Der Steuerhinweis bleibt sichtbar

„Ohne Steuern“ steht bei Strava unter dem Preis. Wir schreiben es dazu, statt einen Endbetrag zu schätzen.

Werte heißen bei uns nicht Messungen

Segmentzeiten hängen von der GPS-Qualität ab, Formwerte sind keine medizinische Einschätzung.

Alte Namen erklären wir

„Premium“ und „Summit“ sind ältere Namen — dafür gibt es einen eigenen Abschnitt.

Produktfakten sind überall gleich, Marktfakten nicht

Wie viele Bildschirme ein Tarif erlaubt, wie viele Geräte ein Konto zulässt, wie viele Server ein Netz hat — das hängt nicht vom Land ab, und auf unseren Seiten stehen diese Zahlen in jeder Sprache gleich; ein eigenes Werkzeug prüft das. Preis, Aktionen, Verfügbarkeit und die Sprache der Oberfläche sind dagegen Marktfragen, und die übernehmen wir nie aus einem anderen Land.

Eine Liste lässt sich prüfen, ein Zahlungsfenster nicht

Veröffentlicht ein Dienst die Liste seiner Länder, können wir sagen, ob Österreich darauf steht — die Liste ist für alle gleich. Was die Zahlungsseite in Österreich anzeigt, lässt sich aus einem anderen Land nicht zuverlässig prüfen. Dort schreiben wir „vor dem Bezahlen prüfen“ und tun nicht so, als wüssten wir es.

Eine leere Stelle bleibt leer

Ist ein Abschnitt hier kürzer als anderswo, haben wir für diesen Markt keine Daten — dem Produkt fehlt deshalb nichts. Wir füllen die Lücke nicht mit allgemeinem Text, nur damit die Seite vollständiger wirkt.

Drei Antworten statt einer

Wir unterscheiden „gibt es nicht“, „veröffentlicht der Anbieter nicht“ und „haben wir nicht gefunden“. Das sind drei verschiedene Dinge; würden wir sie vermischen, stünde unsere eigene Wissenslücke als Nachteil beim Produkt.

Ein ungeprüfter Preis wird nicht angezeigt

Hat ein Betrag keine Quelle und kein Datum, zeigen wir ihn nicht. Eine leere Stelle ist ehrlicher als eine Zahl, die nur richtig aussieht — und Preise ändern sich öfter, als Artikel aktualisiert werden.

Daten für Österreich, keine Übersetzung

Diese Seite ist keine Übersetzung einer anderen Sprachfassung. Dass in Österreich wie in Deutschland in Euro bezahlt wird, heißt auch nicht, dass Tarife und Preise gleich sind — deshalb übernehmen wir keine Daten aus Deutschland oder einem anderen Euro-Land. Wo wir für Österreich nichts haben, sagen wir das offen.

Affiliate-Links sind direkt am Link gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben. Die Provision beeinflusst nicht, was wir schreiben, und du erfährst es schon vor dem Klick.

Fehler korrigieren wir sichtbar

Haben wir etwas falsch geschrieben, korrigieren wir es und halten fest, was sich geändert hat. Bei einer stillen Korrektur würdest du nie erfahren, dass du dich einmal auf eine falsche Angabe verlassen hast.

Fehler gefunden? Schreib uns — wir korrigieren und nennen das Datum.

Preise, Tarife, die Aufteilung der Funktionen und die Privatsphäre-Einstellungen ändern sich. Verbindlich sind die offizielle Strava-Seite und das Zahlungsfenster. Sportwerte ersetzen keine ärztliche oder trainerische Beratung.

Die Reihenfolge im Vergleich richtet sich nach dem Zweck der Dienste; eine Provision hat darauf keinen Einfluss.

Diese Seite ist ein unabhängiger Abo-Vergleich und keine offizielle Seite von Strava. Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben; schließt du darüber ein Abo ab, erhalten wir möglicherweise eine Provision. Am Preis ändert das nichts, und auch nicht an der Reihenfolge im Vergleich.

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Du bekommst eine E-Mail, sobald der Preis auf deinen Wunschpreis fällt.

Wir schreiben dir, wenn der Preis von „Strava Premium“ auf deinen Wunschpreis oder darunter fällt.

Wir vergleichen den regulären Monatspreis nach Aktionen und Testphasen.

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