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Spiele-Abo in Österreich

Xbox Game Pass in Österreich: vier Tarife und was sie wirklich unterscheidet

Xbox Game Pass gibt es in Österreich in vier Tarifen: Essential, Premium, Ultimate und PC Game Pass. Sie unterscheiden sich stärker, als die Namen vermuten lassen — bei der Zahl der Spiele, bei Neuerscheinungen, bei den Cloud-Stunden pro Monat und bei den Partner-Abos wie EA Play. Der wichtigste Unterschied für PC-Spieler: PC Game Pass enthält kein Cloud-Gaming.

  • Vier Tarife. Über 50, über 200 oder über 400 Spiele auf Konsole und PC — oder über 300 nur am PC.
  • Neuerscheinungen. Ab Release in Ultimate und PC Game Pass; Premium bekommt Xbox-Spiele innerhalb eines Jahres.
  • Cloud-Gaming mit Stundenlimit. 5, 10 oder 15 Stunden pro Monat — je nach Tarif; in PC Game Pass keine.
  • EA Play inklusive. In Ultimate und PC Game Pass, ohne eigenes EA-Abo.
  • Online-Multiplayer. Auf der Konsole in Essential, Premium und Ultimate.

Das Wichtigste vor dem Abschluss

„Neue Spiele direkt ab Release“ gilt laut Fußnote nur für ausgewählte Spiele, Call-of-Duty-Titel sind ausgenommen. Die Bibliothek wechselt: Ein Spiel bleibt nur so lange, bis es den Game Pass verlässt. Und das Abo verlängert sich automatisch — gekündigt wird im Microsoft-Konto oder auf der Konsole, vor dem nächsten Abrechnungsdatum.

Tomas StankevičiusAktualisiert am 2026-10-14Fakten von der österreichischen Xbox-Seite und aus dem Microsoft-Support

Kurz gesagt

Tarife in Österreich
Essential, Premium, Ultimate, PC Game Pass
Spiele
Über 50 / über 200 / über 400 / über 300 nur PC
Cloud-Gaming
5 / 10 / 15 Stunden pro Monat, PC Game Pass keines
Neuerscheinungen ab Release
Ultimate und PC Game Pass, ausgewählte Spiele
EA Play
In Ultimate und PC Game Pass
Fortnite Crew, Ubisoft+ Classics
Nur Ultimate
Rückerstattung
Letzte Abbuchung binnen 30 Tagen, einmal pro Konto und Abo
Seite
Deutsch (Österreich)

Tarife und Leistungen ändern sich. Die Angaben stammen von xbox.com/de-AT und aus dem Microsoft-Support.

Nur geprüfte Preise

Einen Betrag ohne Quelle und Datum zeigen wir nicht — auch dann nicht, wenn er aus einem Nachbarland stammt.

Tarife nach der österreichischen Seite

Was welcher Tarif enthält, steht so, wie es xbox.com/de-AT jedem Tarif zuordnet.

Fußnoten ernst genommen

Einschränkungen wie „Ausgenommen Call of Duty-Titel“ holen wir aus dem Kleingedruckten in den Text.

Affiliate-Links gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben, noch vor dem Klick.

Kurzfazit

Xbox Game Pass ist in Österreich vier verschiedene Produkte unter einem Namen. Essential ist der Einstieg mit Online-Multiplayer und etwas Cloud, Premium bringt eine große Bibliothek ohne Neuerscheinungen am ersten Tag, Ultimate bündelt alles mit EA Play, Fortnite Crew und Ubisoft+ Classics, und PC Game Pass zielt nur auf den PC — ohne Cloud. Wer den Tarif nach seinem Gerät wählt, liegt selten falsch.

Klare Staffelung

Von 50 bis über 400 Spielen, mit Neuerscheinungen ab Release in den oberen Tarifen.

Die Bibliothek gehört dir nicht

Spiele verlassen den Game Pass wieder, und Cloud-Gaming ist auf Stunden pro Monat begrenzt.

Wir empfehlen vor allem:
Wer viele verschiedene Spiele ausprobiert — auf der Konsole mit Premium oder Ultimate, am PC mit PC Game Pass.
Mit Vorbehalt:
Wer nur ein bestimmtes Spiel will oder vor allem in der Cloud spielen möchte.

Welcher Tarif für wen

Die Namen klingen nach Stufen einer Leiter. Tatsächlich hängt die Wahl zuerst am Gerät, dann am Hunger auf Neuerscheinungen.

Passt gut

  • Konsole, wenig Budget

    Essential: über 50 Spiele, Online-Multiplayer auf der Konsole und 5 Cloud-Stunden pro Monat.

  • Konsole, viele Spiele

    Premium: über 200 Spiele; neue Xbox-Spiele kommen innerhalb eines Jahres nach dem Release.

  • Wer alles will

    Ultimate: über 400 Spiele, Neuerscheinungen ab Release, EA Play, Fortnite Crew, Ubisoft+ Classics, 15 Cloud-Stunden.

  • Nur PC

    PC Game Pass: über 300 Spiele am PC, Neuerscheinungen ab Release und EA Play.

  • Fortnite-Spieler

    Ultimate enthält die Fortnite Crew mit Battle Pass und monatlichen V-Bucks.

Passt weniger

  • PC-Spieler, die streamen wollen

    PC Game Pass enthält laut Fußnote kein Cloud-Gaming.

  • Wer ein Spiel dauerhaft besitzen will

    Game-Pass-Spiele bleiben nur, solange das Abo läuft und das Spiel in der Bibliothek ist.

  • Call-of-Duty-Fans, die auf Release-Tag hoffen

    Die Fußnote zu Neuerscheinungen nimmt Call-of-Duty-Titel ausdrücklich aus.

  • Wer nur in der Cloud spielen will

    Cloud-Gaming ist auf 5, 10 oder 15 Stunden pro Monat begrenzt und braucht ein unterstütztes Gerät.

Die vier Tarife in Österreich

So ordnet die österreichische Xbox-Seite die Leistungen den Tarifen zu. Preise zeigen wir, sobald wir sie für Österreich geprüft haben.

Die vier Tarife in Österreich
SpieleEssentialÜber 50PremiumÜber 200UltimateÜber 400PC Game PassÜber 300, nur PC
PlattformEssentialKonsole, PC, weitere GerätePremiumKonsole, PC, weitere GeräteUltimateKonsole, PC, weitere GerätePC Game PassNur PC
NeuerscheinungenEssentialNeinPremiumXbox-Spiele innerhalb eines JahresUltimateAb Release (ausgewählte Spiele)PC Game PassAb Release (ausgewählte Spiele)
Cloud-Spielzeit pro MonatEssential5 StundenPremium10 StundenUltimate15 StundenPC Game PassNicht enthalten
Online-Multiplayer auf der KonsoleEssentialJaPremiumJaUltimateJaPC Game PassNein
EA PlayEssentialNeinPremiumNeinUltimateJaPC Game PassJa
Fortnite Crew, Ubisoft+ ClassicsEssentialNeinPremiumNeinUltimateJaPC Game PassNein
Vorteile in Spielen, RabatteEssentialJaPremiumJaUltimateJaPC Game PassJa

Die Reihenfolge ist keine Rangliste: Wer am PC spielt und Cloud-Gaming will, fährt mit einem Konsolen-Tarif besser als mit PC Game Pass. Wer Neuerscheinungen am ersten Tag will, braucht Ultimate oder PC Game Pass.

Unsere Wertung und woraus sie sich zusammensetzt

Das ist unsere eigene Einschätzung auf Basis geprüfter Fakten. Sie ist weder ein Durchschnitt von Nutzerbewertungen noch eine Aussage des Anbieters. Unten findest du alle Kriterien mit Gewichtung und Quellen.

4,6

von 5 · Durchschnitt aus 4 Tarifen · 5 von 6 Kriterien geprüft

Die Wertung setzt sich aus den Kriterien unten zusammen: Bei jedem stehen die Gewichtung, was wir konkret gefunden haben und woher. Wo wir eine Seite des Anbieters haben — ein Link mit Prüfdatum; wo die Zahl aus unserem Katalog stammt, steht das dabei. „Nicht geprüft“ heißt, dass uns der Fakt fehlt und wir das Kriterium nicht mitgerechnet haben. „Anbieter macht keine Angabe“ heißt, dass wir die Seiten des Anbieters durchgesehen haben, die Angabe dort aber fehlt; auch so ein Kriterium rechnen wir nicht mit. Wenn du mit der Gewichtung nicht einverstanden bist — in der Methodik siehst du alle Bestandteile und kannst sie nach deinen eigenen Maßstäben zusammensetzen. Bewertungen aus den App-Stores fließen nicht in die strukturierten Daten ein: Sie wurden auf anderen Websites gesammelt und bleiben daher sichtbarer Text.

Wertung der einzelnen Tarife: PC Game Pass 4,6 · Essential 4,7 · Premium 4,6 · Ultimate 4,5

Gleich für alle Tarife von „Xbox Game Pass“

Kriterien, die für alle Tarife dieses Anbieters gleich sind
KriteriumWas wir gefunden habenWertungQuelle
Angezeigter Preis ist Endpreis(10 %)Preis bereits inkl. USt.5,0unser Katalog
Kostenlos testbar(10 %)Anbieter macht keine Angabe—Quelle
Neueste Spiele(25 %)am Erscheinungstag5,0unser Katalog
Online mit anderen spielen(25 %)möglich, aber nicht in allen Stufen4,0unser Katalog
Wo es läuft(20 %)Konsole, PC und Cloud5,0unser Katalog

Je nach Tarif unterschiedlich

Kriterien, die sich je nach Tarif unterscheiden
KriteriumPC Game PassEssentialPremiumUltimate
Preis im Vergleich zu anderen(10 %)12,99 €/Monat4,08,99 €/Monat5,012,99 €/Monat4,020,99 €/Monat3,0

Verfügbarkeit in Österreich

Der Endpreis in Österreich ist klar

Abgerechnet wird in Euro, und der Steuerstatus ist geprüft — der angezeigte Betrag ist genau der, den du zahlst.

  • Preis in Euro
  • Preis inkl. USt.
  • gemeinsame internationale Preisliste — den Preis bestimmt das Land des Kontos

Funktionen

Was jetzt funktioniert, was nur angekündigt ist und wie es mit anderen Diensten zusammenspielt.

Was die österreichische Seite zeigt

Xbox schreibt, dass Titel, Funktionen und Verfügbarkeit nach Region variieren. Hier steht, was xbox.com/de-AT für Österreich tatsächlich ausweist — und wo die Seite auf ausgewählte Märkte verweist.

  • Vier Game-Pass-Tarife

    Funktioniertnur mit kostenpflichtigem Abo

    Essential, Premium, Ultimate und PC Game Pass stehen auf der österreichischen Xbox-Seite.

  • EA Play

    Funktioniertnur mit kostenpflichtigem Abo

    In Ultimate und PC Game Pass; einzeln bietet Xbox EA Play in Österreich ebenfalls an.

  • Fortnite Crew und Ubisoft+ Classics

    Funktioniertnur mit kostenpflichtigem Abo

    Auf der österreichischen Seite nur bei Ultimate.

  • Cloud-Gaming

    Funktioniert unter Bedingungennur mit kostenpflichtigem Abo

    Die Tarifkarten nennen 5, 10 oder 15 Stunden pro Monat. Laut Fußnote nur in ausgewählten Regionen und auf unterstützten Geräten.

  • Einführungsangebote

    Vor dem Kauf prüfennur mit kostenpflichtigem Abo

    Laut Xbox möglicherweise nur für neue Abonnierende, zeitlich begrenzt und nur in ausgewählten Regionen. Was dir angeboten wird, siehst du nach der Anmeldung.

  • Rewards-Punkte

    Nicht verfügbar

    Die Seite nennt Punkte pro Tarif, verweist aber auf „Nur ausgewählte Märkte“ — und laut offizieller Xbox-Länderliste gehört Österreich bei „Rewards mit Xbox“ nicht dazu.

Laut offizieller Xbox-Länderliste sind in Österreich alle Game-Pass-Tarife und Cloud Gaming verfügbar; Rewards mit Xbox nicht.

Inhalte

Was du tatsächlich zu sehen bekommst: Katalog, Sprachen, Sport und Events.

Was in der Bibliothek steckt — und wie lange

Game Pass ist eine wechselnde Bibliothek. Laut Xbox variieren Titel, Anzahl, Funktionen und Verfügbarkeit im Lauf der Zeit, je nach Region, Tarif und Plattform.

  • Ständig neue Spiele

    Die Bibliothek wird laut Xbox jeden Monat um neue Titel erweitert.

  • Neuerscheinungen

    Ultimate und PC Game Pass bekommen ausgewählte Spiele ab Release; Premium neue Xbox-Spiele innerhalb eines Jahres. Call-of-Duty-Titel nimmt die Fußnote aus.

  • Partner-Abos

    EA Play in Ultimate und PC Game Pass; Fortnite Crew und Ubisoft+ Classics mit über 50 Spielen nur in Ultimate.

  • Vorteile in Spielen

    In allen Tarifen: Inhalte für Titel wie League of Legends, Call of Duty: Warzone und Rainbow Six Siege, dazu Rabatte.

Ein Spiel steht dir laut Xbox zur Verfügung, bis das Abo endet oder das Spiel die Bibliothek verlässt. Für ein einzelnes Spiel abzuschließen, ist deshalb riskant — die aktuelle Liste steht unter xbox.com/xbox-game-pass/games.

Cloud-Gaming: Stunden statt Flatrate

Cloud-Gaming heißt bei Game Pass: ohne Download auf einem unterstützten Gerät streamen. Die österreichische Seite nennt dafür für jeden Tarif ein festes Monatskontingent.

Essential

Cloud-Spielzeit von 5 Stunden pro Monat.

Premium

Cloud-Spielzeit von 10 Stunden pro Monat.

Ultimate

Cloud-Spielzeit von 15 Stunden pro Monat.

PC Game Pass

Laut Fußnote nicht enthalten.

Eigene Spiele streamen

Laut Xbox lassen sich auch ausgewählte Titel streamen, die du bereits besitzt.

Mit 5 bis 15 Stunden im Monat ist Cloud-Gaming eine Ergänzung — wer täglich spielt, braucht dafür Konsole oder PC.

Gerät und Region

Laut Xbox braucht Cloud-Gaming ein unterstütztes Gerät, das separat erhältlich ist, und funktioniert nur in ausgewählten Regionen. In der Cloud spielbare Spiele außerhalb des Game Pass kosten extra.

Konsolen und Geräte

Wo es funktioniert und was du zum Spielen brauchst.

Geräte

Geräte
Xbox-KonsoleBeispieleXbox-KonsolenVorbehaltOnline-Multiplayer auf der Konsole gibt es in Essential, Premium und Ultimate, nicht in PC Game Pass.
PC und HandheldsBeispieleXbox App für PC, unterstützte HandheldsVorbehaltDie Xbox App braucht Windows 10/11 ab Version 22H2.
CloudBeispieleSmartphone, Tablet, TV-Gerät, VR-Headset, Konsole, xbox.com/playVorbehaltNur in den Konsolen-Tarifen, mit Stundenlimit; laut Xbox nur in ausgewählten Regionen und auf unterstützten Geräten.

Bewertung der App in den Stores

Das sind Bewertungen aus den App-Stores. Bewertet wird, wie die App funktioniert; ob sich der Preis des Abos lohnt, sagt diese Zahl nicht.

App Store

iOS und iPadOS
4,6von 5

4 037 Bewertungen

Quelle

Bewertungen ändern sich ständig und sinken oft nach Preiserhöhungen oder wenn Funktionen wegfallen. Wir zeigen den Wert vom Tag der Prüfung samt Anzahl der Bewertungen, denn eine 4,8 aus zweihundert Bewertungen und eine 4,5 aus zwei Millionen sind nicht dasselbe.

Konto und Bedingungen

Teilen, Zugriff auf Spiele nach der Kündigung und Regeln für die Rückerstattung.

Konto und Abrechnung

  • Das Abo gehört zu deinem Microsoft-Konto und wird dort verwaltet.
  • Die wiederkehrende Abrechnung ist ab Werk aktiviert; ausschalten lässt sie sich im Microsoft-Konto oder auf der Konsole.
  • Für Einführungsangebote verlangt Xbox eine Kreditkarte.
  • Preiserhöhungen kündigt Microsoft mindestens 30 Tage vorher an.

Zum Teilen sagt die Seite nichts

Ob und wie sich Game Pass mit anderen Konten teilen lässt, steht auf der österreichischen Game-Pass-Seite nicht. Wir behaupten deshalb weder, dass es geht, noch, dass es nicht geht.

Herunterladen und streamen

Herunterladen und streamen
KonsoleSo funktioniert esSpiele herunterladen und spielen
PCSo funktioniert esÜber die Xbox App, Windows 10/11 ab 22H2
CloudSo funktioniert esEssential 5, Premium 10, Ultimate 15 Stunden pro Monat
Cloud in PC Game PassSo funktioniert esNicht enthalten
Nach dem Ende des AbosSo funktioniert esKein Zugriff mehr auf die Game-Pass-Spiele
Ein Spiel bleibt nur, solange das Abo läuft und der Titel in der Bibliothek ist. Wer ein Spiel dauerhaft behalten will, muss es kaufen — Game-Pass-Mitglieder bekommen dafür laut Xbox Rabatte.

Kündigen, Abrechnung und die 30 Tage

Game Pass ist ein Abo mit wiederkehrender Abrechnung: Mit dem Abschluss erlaubst du Microsoft, in den gewählten Abständen abzubuchen, bis du kündigst. Gekündigt wird im Microsoft-Konto (account.microsoft.com/services) oder auf der Xbox-Konsole, vor dem nächsten Abrechnungsdatum.

Monatsabo mit automatischer Verlängerung

Im Microsoft-Konto: bei Game Pass „Verwalten“ → „Kündigen“. Siehst du statt „Verwalten“ die Option „Wiederkehrende Abrechnung aktivieren“, läuft das Abo laut Microsoft bereits am angezeigten Datum aus.

Einführungsangebot

Nach dem Aktionszeitraum läuft das Abo automatisch zum dann gültigen regulären Preis weiter, sofern du nicht kündigst.

Code oder Guthabenkarte

Hast du einen Code oder eine Geschenkkarte, löst du sie über „Einlösen“ ein; ein bestehendes Abo lässt sich über „Jetzt erneuern“ verlängern.

Was du auf der Tarifkarte immer prüfen solltest

  • Wo gekündigt wird
  • Die 30 Tage für die Rückerstattung
  • Dass Österreich keine anteilige Rückerstattung hat

Rückerstattung: 30 Tage, einmal

Hast du vergessen, die wiederkehrende Abrechnung auszuschalten, bekommst du die letzte Abbuchung laut Xbox zurück, wenn du innerhalb von 30 Tagen nach der Zahlung kündigst — einmal pro Microsoft-Konto und Abo-Produkt. Eine anteilige Rückerstattung zu jedem Zeitpunkt nennt Microsoft nur für bestimmte Länder; Österreich steht nicht darunter.

Was wir nicht behaupten

Diese Sätze hört man über Game Pass oft. Daneben steht, was die österreichische Xbox-Seite und der Microsoft-Support sagen.

  • Mit Game Pass gibt es jedes neue Spiel am ersten Tag.

    Nur in Ultimate und PC Game Pass, und laut Fußnote für ausgewählte Spiele — Call-of-Duty-Titel sind ausgenommen. Premium bekommt neue Xbox-Spiele innerhalb eines Jahres.

  • PC Game Pass enthält Cloud-Gaming.

    Nein. Die Fußnote zur Cloud sagt: „Nicht im PC Game Pass enthalten.“

  • Cloud-Gaming ist unbegrenzt.

    Die österreichische Seite nennt 5, 10 oder 15 Stunden pro Monat, je nach Tarif.

  • EA Play steckt in jedem Game-Pass-Tarif.

    Laut österreichischer Seite in Ultimate und PC Game Pass.

  • Spiele aus dem Game Pass gehören mir.

    Du kannst sie spielen, bis das Abo endet oder das Spiel die Bibliothek verlässt.

  • Die anteilige Rückerstattung aus Deutschland gilt auch in Österreich.

    Microsoft nennt sie nur für bestimmte Länder; Österreich steht nicht darauf. In Österreich gilt die 30-Tage-Regel für die letzte Abbuchung.

  • Die Preise aus Deutschland gelten auch für Österreich.

    Für Österreich zeigen wir nur geprüfte österreichische Beträge. Einen deutschen Preis übernehmen wir nicht.

  • Steht auf der Seite kein Preis, gibt es den Dienst in Österreich nicht.

    Nicht unbedingt. Häufiger heißt es, dass der Anbieter ihn nicht veröffentlicht oder dass wir für Österreich noch keinen Preis mit Quelle und Datum gefunden haben. Verfügbarkeit und veröffentlichter Preis sind zwei verschiedene Dinge.

  • Ein Jahresabo ist immer günstiger.

    Günstiger als monatlich ist es nur, wenn du es bis zum Ende nutzt: Das ganze Jahr wird auf einmal bezahlt, und eine Kündigung erstattet den ungenutzten Teil nicht. Außerdem ist nicht jedes Angebot mit zwölf Monaten ein Jahresabo — oft zahlst du monatlich und bist nur zwölf Monate gebunden.

  • Wenn du die App löschst, ist das Abo gekündigt.

    Nein. Die Zahlung stoppt erst die Kündigung in dem Konto, über das du das Abo abgeschlossen hast. Die App verschwindet vom Handy, die Abbuchung bleibt.

  • Was in Deutschland gilt, gilt auch in Österreich.

    Nicht unbedingt, auch wenn Sprache und Währung gleich sind. Netflix bietet in Österreich zum Beispiel kein Abo mit Werbung an, in Deutschland schon, und manche Anbieter verlangen in Euro-Ländern je nach Land unterschiedliche Beträge. Deshalb übernehmen wir für Österreich keine Daten aus Deutschland.

  • Der angezeigte Preis ist immer der Endpreis.

    Nicht immer. Einige Anbieter — etwa mehrere VPN-Dienste — nennen ihre Preise ohne USt. und rechnen sie erst an der Kasse dazu; andere verrechnen in US-Dollar, und den Eurobetrag auf deinem Konto bestimmt dann der Kurs deiner Bank. Für digitale Abos gilt in Österreich in der Regel die USt. von 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

Die Liste sammelt verbreitete Vereinfachungen. Findest du bei uns etwas, das der offiziellen Quelle widerspricht, schreib uns: Wir korrigieren es und nennen die Quelle.

Welcher Tarif in welcher Situation

  • Einstieg auf der Konsole

    Essential: Online-Multiplayer, über 50 Spiele, 5 Cloud-Stunden.

    Kompromiss: Keine Neuerscheinungen, kleinste Bibliothek.

  • Viel spielen auf der Konsole

    Premium: über 200 Spiele und neue Xbox-Spiele innerhalb eines Jahres.

    Kompromiss: Nicht am ersten Tag, kein EA Play.

  • Alles inklusive

    Ultimate: über 400 Spiele, Neuerscheinungen ab Release, EA Play, Fortnite Crew, Ubisoft+ Classics.

    Kompromiss: Call-of-Duty-Titel zählen laut Fußnote nicht zu den Neuerscheinungen ab Release.

  • Nur am PC

    PC Game Pass: über 300 PC-Spiele, Neuerscheinungen ab Release, EA Play.

    Kompromiss: Kein Cloud-Gaming, kein Online-Multiplayer auf der Konsole.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Große Bibliothek

    Bis über 400 Spiele, jeden Monat kommen neue dazu.

  • Neuerscheinungen ab Release

    In Ultimate und PC Game Pass für ausgewählte Spiele.

  • EA Play inklusive

    In Ultimate und PC Game Pass ohne eigenes Abo.

  • Cloud in den Konsolen-Tarifen

    Spielen ohne Download auf unterstützten Geräten.

  • Faire 30-Tage-Regel

    Die letzte Abbuchung einmal zurückholen, wenn die Verlängerung übersehen wurde.

Nachteile

  • Keine Cloud in PC Game Pass

    Wer am PC streamen will, braucht einen Konsolen-Tarif.

  • Cloud mit Stundenlimit

    5 bis 15 Stunden pro Monat.

  • Bibliothek wechselt

    Spiele verlassen den Game Pass wieder.

  • Call of Duty ausgenommen

    Nicht bei den Neuerscheinungen ab Release.

  • Keine anteilige Rückerstattung in Österreich

    Anders als in einigen anderen Ländern.

Game Pass und andere Spiele-Abos in Österreich

Verglichen werden Bedingungen, die auf den österreichischen Seiten der Anbieter stehen. Preise stehen jeweils im Preisblock des Dienstes, sobald sie geprüft sind.

Tarife
Essential, Premium, Ultimate, PC Game Pass
Online-Multiplayer
Auf der Konsole in drei Tarifen
Cloud oder Streaming
5, 10 oder 15 Stunden pro Monat
Neuerscheinungen im Abo
Ab Release in Ultimate und PC (ausgewählte)
Familie
Nennt die Game-Pass-Seite nicht

Für die größte Bibliothek und Neuerscheinungen — Xbox Game Pass

Vier Tarife von Einstieg bis alles inklusive; am PC ohne Cloud.

Für PlayStation-Konsolen — PlayStation Plus

Drei Stufen übereinander; Streaming und Klassiker nur in Premium.

Für Online-Spiel auf der Switch — Nintendo Switch Online

Klassiker-Bibliotheken und eine Familienmitgliedschaft für bis zu acht Konten.

Nur für EA-Spiele — EA Play

Einzeln über Xbox — oder ohne Aufpreis in Ultimate und PC Game Pass.

Fazit

Xbox Game Pass ist in Österreich die breiteste Spiele-Flatrate — aber als vier getrennte Tarife, die man nach dem Gerät wählt. Auf der Konsole führt der Weg über Essential, Premium oder Ultimate, am PC über PC Game Pass, das dafür auf Cloud-Gaming verzichtet. Rechne nicht mit jedem neuen Spiel am ersten Tag, und merk dir die 30-Tage-Regel für die letzte Abbuchung.

Wähle Game Pass, wenn

Du viele verschiedene Spiele spielst und nicht jedes einzeln kaufen willst.

Überleg es dir, wenn

Du am PC spielst und Cloud-Gaming brauchst — dann passt nur ein Konsolen-Tarif.

Lass es, wenn

Du nur ein bestimmtes Spiel willst: Kaufen ist dann sicherer, weil Game-Pass-Spiele gehen können.

PlayStation Plus ist das Gegenstück für PlayStation, Nintendo Switch Online für die Switch; EA Play einzeln lohnt sich nur ohne Ultimate oder PC Game Pass.

Xbox Game Pass: Preise in Österreich

Die vier Tarife auf der österreichischen Xbox-Seite. Geprüfte Beträge für Österreich zeigen wir, sobald wir sie haben.

Mit anderen Spiele-Abos vergleichen

Die Preise oben stammen von xbox.com/de-AT: Essential, Premium, Ultimate und PC Game Pass, jeweils monatlich. Bei Essential und Premium bot die Seite einen vergünstigten Einstieg für die ersten 14 Tage an — danach gilt der Monatspreis. Achte auf solche Einführungsangebote: Laut Xbox gelten sie möglicherweise nur für neue Abonnierende, nur zeitlich begrenzt und nur in ausgewählten Regionen, und danach läuft das Abo zum regulären Preis weiter.

Xbox Game Pass: Aktionen und Rabatte

Geprüfte Aktionen oder Rabattcodes für Xbox Game Pass haben wir derzeit nicht. Sobald der Anbieter welche veröffentlicht und wir sie geprüft haben, stehen hier Datum und Bedingungen — erfundene Gutscheine zeigen wir nicht.

Preis und Aktionen beobachten

Xbox Game Pass kostenlos testen

Eine kostenlose Testphase für Xbox Game Pass haben wir auf der Seite des Anbieters derzeit nicht gesehen. Sobald es eine gibt, vermerken wir sie hier und in der Liste der kostenlosen Testphasen.

Alle kostenlosen Testphasen

So zahlst du für Xbox Game Pass weniger

Einen günstigeren Weg, den wir bestätigen könnten, gibt es derzeit nicht: Unter den geprüften Tarifen von Xbox Game Pass gibt es weder eine günstigere Jahresvariante desselben Tarifs noch einen Familien- oder Studierendentarif.

Vergleiche den Preis mit Alternativen: Preis von Nintendo Switch Online · Preis von EA Play · Preis von PlayStation Plus

Wir zeigen nur offizielle Wege des Anbieters — ohne geteilte Konten und ohne Regionswechsel.

Kundenservice

Wir haben geprüft: Das Hilfe-Center gibt es auf Englisch.

Kontaktwege, die der Anbieter nennt:

  • Chat mit einem Bot
  • E-Mail oder Formular
  • Community-Forum

Laut Anbieter rund um die Uhr erreichbar.

„Chat with our support virtual agent for fast automated support, 24/7. If you need to contact us, ask the agent."

Quelle: support.xbox.com/en-US/contact-us

Wem dieser Dienst gehört

Gehört zu „Microsoft Ireland Operations Limited“.

Derselbe Eigentümer hat in unserem Katalog auch: OneDrive.

Der Vertrag wird mit einem Unternehmen geschlossen, das in Irland eingetragen ist.

Wer in Europa lebt, schließt den Vertrag mit einem irischen Unternehmen; die US-Muttergesellschaft ist nicht Vertragspartei. Praktisch heißt das: Bei einem Streit gilt das Recht eines EU-Staates.

„If you live in the European Union … you are contracting with Microsoft Ireland Operations Limited, One Microsoft Place, South County Business Park, Leopardstown, Dublin 18, Ireland"

Quelle: www.microsoft.com/en-ie/servicesagreement

Häufige Fragen

Vier: Essential, Premium, Ultimate und PC Game Pass. Die österreichische Xbox-Seite ordnet jedem Tarif eigene Leistungen zu.

Geprüfte österreichische Preise zeigen wir, sobald wir sie haben; bis dahin stehen die aktuellen Beträge auf der offiziellen Xbox-Seite. Einen Preis aus Deutschland übernehmen wir nicht.

Ultimate hat über 400 statt über 200 Spiele, Neuerscheinungen ab Release statt neuer Xbox-Spiele innerhalb eines Jahres, 15 statt 10 Cloud-Stunden und zusätzlich EA Play, Fortnite Crew und Ubisoft+ Classics.

Nein. Die Fußnote auf der österreichischen Seite sagt: „Nicht im PC Game Pass enthalten.“

Essential 5, Premium 10 und Ultimate 15 Stunden pro Monat. Dazu braucht es ein unterstütztes Gerät, und Cloud-Gaming gibt es laut Xbox nur in ausgewählten Regionen.

In Ultimate und PC Game Pass — laut Fußnote für ausgewählte Spiele und ohne Call-of-Duty-Titel. Premium bekommt neue Xbox-Spiele innerhalb eines Jahres nach Release, Essential gar keine Neuerscheinungen.

Laut österreichischer Seite in Ultimate und PC Game Pass.

Auf der Konsole ist Online-Multiplayer in Essential, Premium und Ultimate enthalten. PC Game Pass nennt die Seite dafür nicht.

Bis das Abo gekündigt ist oder endet oder das Spiel die Bibliothek verlässt. Titel, Anzahl und Verfügbarkeit ändern sich laut Xbox mit der Zeit, nach Region, Tarif und Plattform.

Die Xbox App für PC; laut Xbox braucht sie Windows 10 oder 11 ab Version 22H2.

Ja, laut Xbox mit einer Vorankündigung von mindestens 30 Tagen, wie in den Verkaufsbedingungen des Microsoft Store beschrieben.

Die wiederkehrende Abrechnung ist ab Werk an. Du schaltest sie im Microsoft-Konto oder auf der Konsole aus — vor dem nächsten Abrechnungsdatum.

Schau zuerst, wer das Geld abbucht — davon hängt ab, wo du kündigst. Hast du in einer App abgeschlossen, läuft die Zahlung meist über dein Google-Konto oder deinen Apple Account. Sieh in deinen Abos bei Google Play nach, am iPhone unter „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“, und zwar mit genau dem Konto, mit dem du bezahlt hast. Findest du das Abo dort nicht, rät Apple, in deinen E-Mails nach „Beleg von Apple“ oder „Rechnung von Apple“ zu suchen: Auf dem Beleg steht, welcher Account verwendet wurde. Gibt es keinen Beleg von Apple, hast du das Abo laut Apple womöglich bei einem anderen Unternehmen abgeschlossen — welches, zeigt dein Kontoauszug oder deine Kreditkartenabrechnung.

Öffne am Android-Gerät deine Abos bei Google Play, wähle das Abo aus, tippe auf „Abo kündigen“ und folge der Anleitung. Am Computer geht es über play.google.com/store/account/subscriptions: beim Abo „Verwalten“ → „Abo kündigen“ → einen Grund auswählen → „Weiter“. So beschreibt es die Google-Hilfe. Willst du nur eine Pause, bieten manche Apps „Zahlungen aussetzen“ an — laut Google für eine Woche bis drei Monate, beginnend am Ende des laufenden Abrechnungszeitraums. Das Abo selbst bleibt dabei bestehen.

Am iPhone: „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“ → das Abo antippen → „Abo kündigen“. Achte auf die Wörter: Das Menü heißt „Abonnements“, der Button „Abo kündigen“, und womöglich musst du nach unten scrollen, um ihn zu finden. Wird keine Taste zum Kündigen angezeigt oder ist ein Ablaufhinweis in roter Schrift zu sehen, ist das Abo laut Apple bereits gekündigt. Ein Probeabo solltest du laut Apple mindestens 24 Stunden vor Ablauf der Probezeit kündigen.

Nein. Google schreibt es als eigenen Hinweis: „Wenn Sie die App deinstallieren, wird Ihr Abo nicht gekündigt.“ Bezahlt wird weiter, bis du in dem Konto kündigst, über das du das Abo abgeschlossen hast.

Dann kündigst du bei diesem Anbieter; auf der Seite des Dienstes gibt es dafür oft keinen Button. Apple sagt es ausdrücklich: Bei einem Abo, das du über deinen Mobilfunkanbieter oder einen anderen Anbieter erhalten hast, wendest du dich an diesen. In Österreich ist das häufig: Magenta TV ist laut Magenta „nur mit einem Internet- oder Smartphonetarif möglich“, A1 Xplore TV braucht einen Anschluss von A1, und über A1 Select zahlst du bei A1 für einen „Slot“ mit Netflix, Disney+, HBO Max, CANAL+ oder A1 TV Stream. Ist das TV-Paket mit Internet oder Telefon gebündelt, gilt das Telekommunikationsgesetz für das ganze Paket: Die Mindestlaufzeit darf höchstens 24 Monate betragen und die Kündigungsfrist höchstens einen Monat — eine vereinbarte Mindestlaufzeit gilt aber weiter.

Nein. Apple schreibt: „Du kannst das Abonnement eines Familienmitglieds nicht kündigen.“ Steht auf dem Beleg der Account eines Familienmitglieds, bitte diese Person, das Abo zu kündigen. Steht dort ein anderer Account von dir, meldest du dich mit diesem an und kündigst dort.

Grundsätzlich ja. Nach § 11 FAGG kannst du von einem Vertrag, den du im Fernabsatz — etwa online — geschlossen hast, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücktreten; bei Dienstleistungen zählt die Frist ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Hat dich der Anbieter über das Rücktrittsrecht nicht informiert, verlängert sich die Frist um zwölf Monate (§ 12 FAGG). Hast du verlangt, dass die Leistung schon während der Frist beginnt, zahlst du beim Rücktritt einen anteiligen Betrag (§ 16 Abs. 1 FAGG); für digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, zahlst du nichts (§ 16 Abs. 3 FAGG).

Bei einem Streaming-Abo nicht. Der Gerichtshof der EU hat am 9. Juli 2026 in einem Verfahren gegen Sky Österreich entschieden (C-234/25): Ein Streaming-Abo mit Empfehlungen, Listen und wechselndem Katalog ist eine digitale Dienstleistung, deshalb lässt sich das Rücktrittsrecht nicht ausschließen; wer zurücktritt, zahlt einen anteiligen Betrag. Bei anderen digitalen Inhalten entfällt das Rücktrittsrecht nur, wenn drei Bedingungen zusammen erfüllt sind: Du hast dem sofortigen Beginn ausdrücklich zugestimmt, du hast bestätigt, dass du damit das Rücktrittsrecht verlierst, und der Anbieter hat dir das auf einem dauerhaften Datenträger bestätigt (§ 18 Abs. 1 Z 11 FAGG).

Eine Pflicht, die ab 1. Oktober 2026 gilt (§ 13a FAGG): Für Verträge, die du online abschließt, muss der Anbieter eine Funktion anbieten, die mit „Vertrag widerrufen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung beschriftet und während der gesamten Rücktrittsfrist erreichbar ist; bestätigt wird mit „Widerruf bestätigen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung. Sie gilt für Verträge, die nach dem 30. September 2026 geschlossen werden. Gedacht ist sie für den Rücktritt innerhalb der Frist — ein Abo, das schon länger läuft, kündigst du damit nicht.

Wenn dein Schweigen als Zustimmung gelten soll, ja: Eine solche Klausel bindet dich nur, wenn dich der Anbieter zu Beginn der dafür vorgesehenen Frist besonders auf die Bedeutung deines Verhaltens hinweist und du eine angemessene Frist für eine ausdrückliche Erklärung hast (§ 6 Abs. 1 Z 2 KSchG). Das Portal konsumentenfragen.at des Sozialministeriums verbindet diese Regel ausdrücklich mit der automatischen Vertragsverlängerung, und der OGH hat sie im Verfahren gegen PE Digital (Parship, ElitePartner) bestätigt. Bei Internet- und Handyverträgen muss dich der Anbieter vor dem Ende der Mindestlaufzeit oder einer automatischen Verlängerung auf einem dauerhaften Datenträger informieren (§ 135 Abs. 6 TKG 2021). Für die Kündigung selbst darf der Anbieter keine strengere Form als die Schriftform verlangen (§ 6 Abs. 1 Z 4 KSchG).

Nein. Google schreibt: „Wenn Sie ein Abo kündigen, können Sie es für den bereits bezahlten Zeitraum weiterhin nutzen.“ Umgekehrt holt eine Kündigung gleich nach der Zahlung das Geld für diesen Zeitraum nicht zurück, sie verhindert nur die nächste Abbuchung; innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss gibt es dafür den Rücktritt. Ob die Kündigung durch ist, siehst du in der Liste: Am iPhone fehlt dann die Taste zum Kündigen, oder ein Ablaufhinweis in roter Schrift ist zu sehen; bei Google Play bietet ein gekündigtes Abo laut Google-Hilfe „Erneut abonnieren“ an.

Manchmal, aber nicht garantiert. Schick die Anfrage dorthin, wo du bezahlt hast — in den Store oder zum Anbieter. Google schreibt: „Die meisten Apps im Play Store stammen nicht von Google, sondern von Drittentwicklern.“ Der Entwickler kann bei Problemen mit Käufen helfen und nach seinen Richtlinien und den geltenden Gesetzen erstatten. Eine Belastung, die weder von dir noch von jemandem stammt, den du kennst, meldest du laut Google innerhalb von 120 Tagen nach der Transaktion. Teilweise Erstattungen für Abos führt Google als eigene Regel nur für Deutschland, Frankreich und Israel — Österreich steht nicht auf dieser Liste.

Nein, das sind zwei getrennte Schritte, die man leicht verwechselt. Das Löschen des Kontos entfernt deine Daten, stoppt aber keine Zahlung, wenn du das Abo über einen App-Store abgeschlossen hast: Dort läuft es unabhängig vom Konto weiter. Die richtige Reihenfolge ist deshalb: zuerst dort kündigen, wo du bezahlst, prüfen, ob die Kündigung durch ist, und erst dann das Konto löschen.

Meist endet nur der Zugang zu den Inhalten, das Konto bleibt: Verlauf, Einstellungen und Gespeichertes sind noch da, und wenn du später zurückkommst, fängst du nicht bei null an. Ein Gesetz verlangt das aber nicht — es ist eine Entscheidung des Dienstes, und die Daten können nach einiger Zeit auch gelöscht werden. Ist dir etwas davon wichtig, exportiere es vor dem Ende des Abos; danach ist ein Export womöglich nur noch mit einem bezahlten Abo möglich.

Ja, das regelt EU-Recht. Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kannst du eine Kopie der über dich gespeicherten Daten verlangen, ihre Löschung und ihre Herausgabe in einem maschinenlesbaren Format, um sie anderswohin mitzunehmen. Auf den Antrag muss in der Regel innerhalb eines Monats geantwortet werden. Schick ihn an den Anbieter selbst; antwortet er nicht oder lehnt er ab, kannst du dich in Österreich an die Österreichische Datenschutzbehörde wenden. Das Recht hast du also — dass der Anbieter es rasch und gut erfüllt, können wir nicht versprechen.

Verlässlich nur auf dem Kontoauszug. Der Betrag dort kann vom Preis auf der Seite abweichen, meist aus einem von drei Gründen: Ein Einführungspreis ist ausgelaufen; der Anbieter nennt seine Preise ohne USt. und rechnet sie erst an der Kasse dazu, wie mehrere VPN-Dienste; oder er verrechnet in US-Dollar, und den Eurobetrag bestimmt der Kurs deiner Bank. Die USt. richtet sich bei digitalen Abos nach deinem Wohnsitz — in Österreich sind es in der Regel 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

So arbeiten wir

Diese Seite vergleicht Abos und wirbt für keines. Zu jeder Aussage steht, woher sie stammt.

Zuordnung wie auf der österreichischen Seite

Welche Leistung zu welchem Tarif gehört, übernehmen wir aus xbox.com/de-AT — samt Fußnoten. Wo eine Leistung keinem Tarif zugeordnet ist, schreiben wir sie keinem zu.

Kein Preis aus dem Nachbarland

Im Preisblock stehen nur Beträge, die xbox.com/de-AT für Österreich zeigt. Ein deutscher oder irischer Preis ist kein österreichischer.

Länderregeln getrennt

Rückerstattungsregeln unterscheiden sich zwischen Österreich und Deutschland. Wir nennen, was Microsoft für Österreich vorsieht.

Produktfakten sind überall gleich, Marktfakten nicht

Wie viele Bildschirme ein Tarif erlaubt, wie viele Geräte ein Konto zulässt, wie viele Server ein Netz hat — das hängt nicht vom Land ab, und auf unseren Seiten stehen diese Zahlen in jeder Sprache gleich; ein eigenes Werkzeug prüft das. Preis, Aktionen, Verfügbarkeit und die Sprache der Oberfläche sind dagegen Marktfragen, und die übernehmen wir nie aus einem anderen Land.

Eine Liste lässt sich prüfen, ein Zahlungsfenster nicht

Veröffentlicht ein Dienst die Liste seiner Länder, können wir sagen, ob Österreich darauf steht — die Liste ist für alle gleich. Was die Zahlungsseite in Österreich anzeigt, lässt sich aus einem anderen Land nicht zuverlässig prüfen. Dort schreiben wir „vor dem Bezahlen prüfen“ und tun nicht so, als wüssten wir es.

Eine leere Stelle bleibt leer

Ist ein Abschnitt hier kürzer als anderswo, haben wir für diesen Markt keine Daten — dem Produkt fehlt deshalb nichts. Wir füllen die Lücke nicht mit allgemeinem Text, nur damit die Seite vollständiger wirkt.

Drei Antworten statt einer

Wir unterscheiden „gibt es nicht“, „veröffentlicht der Anbieter nicht“ und „haben wir nicht gefunden“. Das sind drei verschiedene Dinge; würden wir sie vermischen, stünde unsere eigene Wissenslücke als Nachteil beim Produkt.

Ein ungeprüfter Preis wird nicht angezeigt

Hat ein Betrag keine Quelle und kein Datum, zeigen wir ihn nicht. Eine leere Stelle ist ehrlicher als eine Zahl, die nur richtig aussieht — und Preise ändern sich öfter, als Artikel aktualisiert werden.

Daten für Österreich, keine Übersetzung

Diese Seite ist keine Übersetzung einer anderen Sprachfassung. Dass in Österreich wie in Deutschland in Euro bezahlt wird, heißt auch nicht, dass Tarife und Preise gleich sind — deshalb übernehmen wir keine Daten aus Deutschland oder einem anderen Euro-Land. Wo wir für Österreich nichts haben, sagen wir das offen.

Affiliate-Links sind direkt am Link gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben. Die Provision beeinflusst nicht, was wir schreiben, und du erfährst es schon vor dem Klick.

Fehler korrigieren wir sichtbar

Haben wir etwas falsch geschrieben, korrigieren wir es und halten fest, was sich geändert hat. Bei einer stillen Korrektur würdest du nie erfahren, dass du dich einmal auf eine falsche Angabe verlassen hast.

Wie wir Daten prüfen

Ist hier etwas veraltet, schreib uns — wir korrigieren es und vermerken das Datum.

Die Reihenfolge im Vergleich richtet sich nach dem Diensttyp; eine Provision hat darauf keinen Einfluss.

Ein Teil der Links zu Anbietern sind Affiliate-Links: Schließt du darüber ein Abo ab, erhalten wir möglicherweise eine Provision. Am Preis ändert das nichts, und auch nicht an der Reihenfolge im Vergleich. Affiliate-Links sind direkt am Link gekennzeichnet.

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