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PlayStation Plus in Österreich: drei Stufen und was nach dem Kündigen bleibt

PlayStation Plus hat in Österreich einen eigenen Store und drei Stufen, die aufeinander aufbauen: Essential für monatliche Spiele und Online-Multiplayer, Extra mit einem Katalog aus Hunderten Spielen, Premium zusätzlich mit Klassikern, Testversionen, Cloud-Streaming und Filmen. Jede Stufe gibt es für 1, 3 oder 12 Monate.

  • Österreichischer Store. Eigene Seite unter playstation.com/de-at, Region Österreich.
  • Online-Multiplayer in jeder Stufe. Online-Modi von über 1.600 Spielen; viele Free-to-Play-Titel gehen auch ohne Abo.
  • Spielekatalog ab Extra. Hunderte Spiele zum Herunterladen, dazu Ubisoft+ Classics.
  • Streaming in Premium. Ausgewählte PS5-Spiele bis 4K auf PS5 und PlayStation Portal, ohne Download.
  • 14 Tage Stornierung. Laut PlayStation-Store-Richtlinie auch dann, wenn du das Abo schon nutzt — mit anteiligem Abzug.

Das Wichtigste vor dem Abschluss

Die Spiele aus dem Abo gehören dir nicht: Endet die Mitgliedschaft, sind auch die monatlichen Spiele, die du heruntergeladen hast, nicht mehr verfügbar. Katalogspiele können mit angekündigtem Enddatum gehen. Und seit Jänner 2026 kommen PS4-Spiele laut Sony nur noch sporadisch dazu.

Tomas StankevičiusAktualisiert am 2026-10-14Fakten von der österreichischen PlayStation-Seite, aus dem Support und den Stornierungsrichtlinien

Kurz gesagt

Stufen
Essential, Extra, Premium
Laufzeiten
1, 3 oder 12 Monate
Online-Multiplayer
In jeder Stufe
Spielekatalog
Ab Extra
Klassiker, Testversionen, Streaming
Nur Premium
Filme
Bis zu 100 im Sony Pictures Catalogue, Premium
Stornierung
14 Tage ab Kauf, anteiliger Abzug
Store
Österreich (playstation.com/de-at)

Stufen und Leistungen ändern sich. Die Angaben stammen von playstation.com/de-at.

Österreichische Quellen

Stufen, Leistungen und Regeln stammen aus dem österreichischen PlayStation-Auftritt, nicht aus einem Nachbarland.

Preise nur geprüft

Einen Betrag, der auf derselben Seite widersprüchlich angegeben ist, zeigen wir nicht.

Was nach dem Kündigen bleibt

Wir schreiben dazu, welche Inhalte verschwinden und welche dir bleiben.

Affiliate-Links gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben, noch vor dem Klick.

Kurzfazit

PlayStation Plus ist in Österreich eine Leiter aus drei Stufen: Essential für alle, die online spielen wollen, Extra für alle, die sich aus einem großen Katalog bedienen, Premium für Klassiker, Testversionen und Streaming. Weil jede Stufe die vorige enthält, entscheidet vor allem, ob du den Katalog nutzt. Wichtig beim Aufhören: Die Spiele aus dem Abo sind danach weg, Rabattkäufe bleiben.

Klare Stufen

Jede Stufe enthält die vorige — du zahlst nur für das, was du dazu nimmst.

Nichts davon gehört dir

Monatliche Spiele und Katalogspiele sind nach dem Ende der Mitgliedschaft nicht mehr verfügbar.

Wir empfehlen vor allem:
PS5-Besitzern, die online spielen und regelmäßig neue Spiele ausprobieren — mit Extra als Mitte.
Mit Vorbehalt:
Wer vor allem PS4-Spiele sucht: Laut Sony kommen sie seit Jänner 2026 nur noch sporadisch dazu.

Welche Stufe für wen

Die Stufen bauen aufeinander auf. Die Frage ist, wie viel du über das Online-Spielen hinaus nutzt.

Passt gut

  • Wer online spielen will

    Essential reicht: Online-Multiplayer, monatliche Spiele, Cloud-Speicher und Share Play.

  • Wer viel Neues ausprobiert

    Extra: ein Katalog aus Hunderten Spielen, dazu Ubisoft+ Classics.

  • Wer ohne Download spielen will

    Premium streamt ausgewählte PS5-Spiele auf PS5 und PlayStation Portal.

  • Retro-Fans

    Premium mit Klassikerkatalog, darunter Hunderte PS3- und PS2-Spiele zum Streamen.

  • Wer Spiele vor dem Kauf testen will

    Premium bietet Spieltestversionen; einige größere Neuerscheinungen lassen sich als Testversion streamen.

Passt weniger

  • Wer nur Free-to-Play spielt

    Fortnite, Apex Legends oder Call of Duty: Warzone brauchen laut Sony keine Mitgliedschaft.

  • Wer Spiele dauerhaft behalten will

    Abo-Spiele sind nach dem Ende der Mitgliedschaft nicht mehr verfügbar.

  • Wer vor allem PS4-Spiele sucht

    Seit Jänner 2026 kommen PS4-Spiele laut Sony nur noch sporadisch dazu.

  • Wer mit langsamem Internet streamen will

    Cloud-Streaming braucht mindestens 5 Mbit/s, für 1080p 15 Mbit/s.

Die drei Stufen in Österreich

Jede Stufe enthält alles aus der vorigen. Die Preise stehen im Block oben, getrennt nach Laufzeit.

Die drei Stufen in Österreich
Monatliche SpieleEssentialJaExtraJaPremiumJa
Online-MultiplayerEssentialJaExtraJaPremiumJa
Exklusive Rabatte und InhalteEssentialJaExtraJaPremiumJa
Cloud-Speicher für SpielständeEssentialJaExtraJaPremiumJa
Share PlayEssentialJaExtraJaPremiumJa
Spielekatalog (Hunderte Spiele)EssentialNeinExtraJaPremiumJa
Ubisoft+ ClassicsEssentialNeinExtraJaPremiumJa
KlassikerkatalogEssentialNeinExtraNeinPremiumJa
SpieltestversionenEssentialNeinExtraNeinPremiumJa
Cloud-Streaming für PS5EssentialNeinExtraNeinPremiumJa, Überseegebiete ausgenommen
Sony Pictures CatalogueEssentialNeinExtraNeinPremiumJa, bis zu 100 Filme
LaufzeitenEssential1, 3, 12 MonateExtra1, 3, 12 MonatePremium1, 3, 12 Monate

Die Entscheidung fällt zwischen Essential und Extra: Nutzt du den Katalog, lohnt Extra; brauchst du nur Online-Multiplayer und die monatlichen Spiele, reicht Essential. Premium kommt dazu, wenn du streamen, Klassiker spielen oder Spiele vorher testen willst.

Unsere Wertung und woraus sie sich zusammensetzt

Das ist unsere eigene Einschätzung auf Basis geprüfter Fakten. Sie ist weder ein Durchschnitt von Nutzerbewertungen noch eine Aussage des Anbieters. Unten findest du alle Kriterien mit Gewichtung und Quellen.

3,9

von 5 · Durchschnitt aus 3 Tarifen · 5 von 6 Kriterien geprüft

Die Wertung setzt sich aus den Kriterien unten zusammen: Bei jedem stehen die Gewichtung, was wir konkret gefunden haben und woher. Wo wir eine Seite des Anbieters haben — ein Link mit Prüfdatum; wo die Zahl aus unserem Katalog stammt, steht das dabei. „Nicht geprüft“ heißt, dass uns der Fakt fehlt und wir das Kriterium nicht mitgerechnet haben. „Anbieter macht keine Angabe“ heißt, dass wir die Seiten des Anbieters durchgesehen haben, die Angabe dort aber fehlt; auch so ein Kriterium rechnen wir nicht mit. Wenn du mit der Gewichtung nicht einverstanden bist — in der Methodik siehst du alle Bestandteile und kannst sie nach deinen eigenen Maßstäben zusammensetzen. Bewertungen aus den App-Stores fließen nicht in die strukturierten Daten ein: Sie wurden auf anderen Websites gesammelt und bleiben daher sichtbarer Text.

Wertung der einzelnen Tarife: Premium 3,8 · Essential 3,9 · Extra 3,9

Gleich für alle Tarife von „PlayStation Plus“

Kriterien, die für alle Tarife dieses Anbieters gleich sind
KriteriumWas wir gefunden habenWertungQuelle
Angezeigter Preis ist Endpreis(10 %)Preis bereits inkl. USt.5,0unser Katalog
Kostenlos testbar(10 %)Anbieter macht keine Angabe—Quelle
Neueste Spiele(25 %)nein — nur ältere2,0unser Katalog
Online mit anderen spielen(25 %)Spielen mit anderen möglich5,0unser Katalog
Wo es läuft(20 %)Konsole und Cloud4,0unser Katalog

Je nach Tarif unterschiedlich

Kriterien, die sich je nach Tarif unterscheiden
KriteriumPremiumEssentialExtra
Preis im Vergleich zu anderen(10 %)12,67 €/Monat · bei Zahlung für 12 Monate4,06,00 €/Monat · bei Zahlung für 12 Monate5,010,50 €/Monat · bei Zahlung für 12 Monate5,0

Verfügbarkeit in Österreich

Der Endpreis in Österreich ist klar

Abgerechnet wird in Euro, und der Steuerstatus ist geprüft — der angezeigte Betrag ist genau der, den du zahlst.

  • Preis in Euro
  • Preis inkl. USt.
  • gemeinsame internationale Preisliste — den Preis bestimmt das Land des Kontos

Was du für den Preis bekommst

Was im Tarif enthalten ist, was in Österreich verfügbar ist und worin sich die kostenpflichtige von der kostenlosen Version unterscheidet.

Wie du an die Spiele kommst — vier Modelle

Nicht jedes Spiel im Abo funktioniert gleich. Davon hängt ab, ob du es abholen musst, ob es wieder verschwinden kann und was nach dem Kündigen bleibt.

  • Monatliche Spiele (alle Stufen)

    Jeden Monat neue Titel für deine Sammlung. Nutzbar, solange du Mitglied bist; nach dem Ende der Mitgliedschaft nicht mehr verfügbar.

  • Spielekatalog (ab Extra)

    Hunderte Spiele auf Abruf. Einige haben Enddaten, an denen sie den Dienst verlassen — Sony kündigt sie rechtzeitig an.

  • Klassiker, Testversionen, Streaming (Premium)

    Klassikerkatalog, zeitlich begrenzte Testversionen und Cloud-Streaming ausgewählter PS5-Spiele — ebenfalls nur für die Dauer der Mitgliedschaft.

  • Mit Mitgliederrabatt gekauft

    Was du mit einem PS-Plus-Rabatt kaufst, gehört dir: Ermäßigte Käufe, eingelöste Pakete und Avatare behältst du laut Sony auch nach dem Kündigen.

Nach dem Ende der Mitgliedschaft verlierst du laut PlayStation-Support den Zugang zu monatlichen Spielen, Online-Speicher und Online-Multiplayer.

Funktionen

Was jetzt funktioniert, was nur angekündigt ist und wie es mit anderen Diensten zusammenspielt.

Was es in Österreich gibt

Sony betreibt für Österreich einen eigenen Store. Hier steht, was die österreichische Seite, der Support und die Stornierungsrichtlinie für Österreich ausdrücklich nennen.

  • Drei Stufen im österreichischen Store

    Funktioniertnur mit kostenpflichtigem Abo

    Essential, Extra und Premium, jeweils für 1, 3 oder 12 Monate.

  • Cloud-Streaming für PS5

    Funktioniert unter Bedingungennur mit kostenpflichtigem Abo

    Nur Premium, mindestens 5 Mbit/s, für 1080p 15 Mbit/s; Überseegebiete ausgenommen.

  • Sony Pictures Catalogue

    Funktioniertnur mit kostenpflichtigem Abo

    Bis zu 100 Filme auf Abruf ohne zusätzliche Kosten, in Premium.

  • Stornierung binnen 14 Tagen

    Funktioniert

    Laut Stornierungsrichtlinie für Österreich, auch nach Nutzung, mit anteiligem Abzug; Erstattungsformular für Personen mit Wohnsitz in der EU.

  • 5 % auf Konsolen und Zubehör

    Funktioniert unter Bedingungennur mit kostenpflichtigem Abo

    Direkt bei PlayStation, ohne Vorbestellungen; nach dem Beitritt erneut bei direct.playstation.com anmelden.

  • PS4-Spiele

    Funktioniert

    Weiter im Angebot; seit Jänner 2026 kommen laut Sony aber nur noch sporadisch neue dazu.

Die Liste nennt die wichtigsten Punkte; den vollständigen Leistungsumfang je Stufe zeigt playstation.com/de-at/ps-plus. Online-Funktionen einzelner Spiele können laut Sony nach vorheriger Ankündigung abgeschaltet werden.

Inhalte

Was du tatsächlich zu sehen bekommst: Katalog, Sprachen, Sport und Events.

Was in PlayStation Plus steckt

Die Spiele werden laut Sony in allen drei Stufen monatlich aktualisiert. Wie groß der Katalog genau ist, nennt die Seite nicht als Zahl — sie spricht von „Hunderten“.

  • Monatliche Spiele

    Jeden Monat neue Titel für die Sammlung — in jeder Stufe.

  • Spielekatalog

    Hunderte Spiele von genreprägenden Blockbustern bis zu Indie-Spielen, ab Extra.

  • Ubisoft+ Classics

    Eine kuratierte Auswahl von Ubisoft-Spielen, ab Extra.

  • Klassikerkatalog

    Zeitlose Titel aus der PlayStation-Geschichte, nur in Premium.

  • Sony Pictures Catalogue

    Bis zu 100 Filme auf Abruf ohne zusätzliche Kosten, nur in Premium.

  • Exklusive Inhalte

    Skins und Items für Free-to-Play-Hits wie Fortnite, Apex Legends und Call of Duty: Warzone.

Klassiker, Testversionen und der Spielekatalog variieren laut Sony je nach Zeit und Stufe. Und seit Jänner 2026 werden PS4-Spiele nur noch sporadisch hinzugefügt.

Cloud-Streaming in Premium

Mit Premium streamst du ausgewählte PS5-Titel ohne Download und ohne Konsolenspeicher zu belegen — aus dem Spielekatalog und aus deiner eigenen, im PlayStation Store gekauften Sammlung.

Wohin

Auf die PS5-Konsole und den PlayStation Portal Remote-Player.

Qualität

Laut Sony Auflösungen bis zu 4K, HDR mit 60 Hz und die PS5-Audioausgaben einschließlich Tempest 3D AudioTech.

Klassiker

Auch Hunderte PS3- und PS2-Spiele aus dem Klassikerkatalog lassen sich streamen.

Testversionen

Einige größere Neuerscheinungen gibt es als PS5-Testversion zum Streamen.

Internet

Mindestens 5 Mbit/s, für 1080p 15 Mbit/s.

Streaming spart Download und Speicher, verlangt aber eine stabile Leitung. Wer selten neue Spiele testet und genug Speicher hat, braucht Premium dafür nicht.

Überseegebiete ausgenommen

So steht es in der Fußnote zum Cloud-Streaming auf der österreichischen Seite.

Konsolen und Geräte

Wo es funktioniert und was du zum Spielen brauchst.

Geräte

Geräte
PS5BeispieleAlle Stufen; Cloud-Streaming mit PremiumVorbehaltStreaming ausgewählter PS5-Titel bis 4K, ohne Download.
PS4BeispieleAlle StufenVorbehaltSeit Jänner 2026 kommen PS4-Spiele laut Sony nur noch sporadisch dazu.
PlayStation PortalBeispieleCloud-Streaming mit PremiumVorbehaltAusgewählte PS5-Spiele direkt auf den Remote-Player streamen.
Browser und AppBeispieleKonto-Verwaltung im Web, PlayStation App für iOS und AndroidVorbehaltAbo verwalten und kündigen geht auch im Browser.

Konto und Bedingungen

Teilen, Zugriff auf Spiele nach der Kündigung und Regeln für die Rückerstattung.

Konto, Wohnsitz und Alter

  • PS Plus gehört zu deinem Konto für PlayStation.
  • Laut Sony steht PS Plus nur Personen mit Wohnsitz im Land oder Gebiet des Dienstes zur Verfügung.
  • Minderjährige brauchen das Einverständnis eines Erziehungsberechtigten.
  • Inhalte und Dienste hängen vom Alter der Person ab.
  • Share Play: Freunde können mitspielen oder die Steuerung von ihrer Konsole aus übernehmen.
  • Cloud-Speicher sichert Spielstände zum Laden auf anderen Konsolen.

Kein Familientarif

Einen Tarif für mehrere Konten nennt die österreichische PS-Plus-Seite nicht. Wir behaupten deshalb weder, dass sich PS Plus teilen lässt, noch das Gegenteil.

Was dir bleibt und was nicht

Was dir bleibt und was nicht
Monatliche SpieleSo funktioniert esNur mit aktiver Mitgliedschaft spielbar
Spielekatalog, KlassikerSo funktioniert esNur mit aktiver Mitgliedschaft und solange im Angebot
Mit Rabatt gekaufte SpieleSo funktioniert esBleiben dir
Eingelöste Pakete und AvatareSo funktioniert esBleiben dir
Online-SpeicherSo funktioniert esNach dem Ende kein Zugriff mehr
Wieder beitretenSo funktioniert esVor dem nächsten Zahlungsdatum per „Abonnement reaktivieren“
Laut PlayStation-Support hast du nach dem Kündigen bis zum nächsten geplanten Zahlungsdatum Zugriff auf alle Vorteile. Danach sind auch die monatlichen Spiele, die du heruntergeladen hast, nicht mehr verfügbar.

Kündigen, wechseln, stornieren

PS Plus ist ein fortlaufendes Abo: Sony bucht in den gewählten Abständen den dann im PS Store geltenden Preis ab, bis du kündigst. Kündigen kannst du im Browser, auf der PS5 und auf der PS4 — und in den ersten 14 Tagen nach dem Kauf sogar stornieren.

Kündigen zum Ende des Zeitraums

Die Vorteile bleiben bis zum nächsten geplanten Zahlungsdatum; bereits bezahlte Gebühren erstattet Sony laut Stornierungsrichtlinie nicht.

Stornieren innerhalb von 14 Tagen

Laut Stornierungsrichtlinie für Österreich kannst du den Kauf eines Abos innerhalb von 14 Tagen stornieren und eine Erstattung anfordern, auch wenn du es schon nutzt. Die Erstattung kann um die genutzte Zeit gekürzt werden.

Stufe wechseln

Höher: eine Mitgliedschaft der neuen Stufe kaufen und anteilig aufzahlen. Niedriger: in der Abonnementverwaltung, wirksam am Ende des bezahlten Zeitraums.

Was du auf der Tarifkarte immer prüfen solltest

  • Bis wann die Vorteile bleiben
  • Die 14 Tage und der anteilige Abzug
  • Was nach dem Ende verschwindet

Probezeit zählt mit

Nutzt du zum Start eine kostenlose Testversion, beginnen die 14 Tage laut Sony an dem Tag, an dem die Bestellung angenommen wird; die Testzeit ist darin enthalten. Nach sieben Tagen Testzeit bleiben also noch sieben Tage nach der ersten Abbuchung.

Was wir nicht behaupten

Diese Sätze hört man über PlayStation Plus oft. Daneben steht, was die österreichische PlayStation-Seite, der Support und die Stornierungsrichtlinie sagen.

  • Die monatlichen Spiele gehören mir für immer.

    Nach dem Ende der Mitgliedschaft sind sie laut Support nicht mehr verfügbar. Bleiben dir: Rabattkäufe, eingelöste Pakete und Avatare.

  • Für jedes Online-Spiel brauche ich PS Plus.

    Für die meisten gekauften Spiele ja; Free-to-Play-Titel wie Fortnite, Apex Legends und Call of Duty: Warzone laut Sony nicht.

  • Cloud-Streaming gibt es ab Extra.

    Nur in Premium — und laut Fußnote nicht in Überseegebieten.

  • Wer das Abo nutzt, verliert das Recht zu stornieren.

    Laut Stornierungsrichtlinie für Österreich kannst du ein Abo innerhalb von 14 Tagen stornieren, auch wenn du es schon nutzt; die Erstattung wird dann um die genutzte Zeit gekürzt.

  • Beim Herabstufen verliere ich sofort die Premium-Vorteile.

    Die Herabstufung wirkt am Ende des bereits bezahlten Zeitraums; erst dann fallen die Vorteile der höheren Stufe weg.

  • PS Plus bringt laufend neue PS4-Spiele.

    Seit Jänner 2026 werden PS4-Spiele laut Sony nur noch sporadisch hinzugefügt.

  • Steht auf der Seite kein Preis, gibt es den Dienst in Österreich nicht.

    Nicht unbedingt. Häufiger heißt es, dass der Anbieter ihn nicht veröffentlicht oder dass wir für Österreich noch keinen Preis mit Quelle und Datum gefunden haben. Verfügbarkeit und veröffentlichter Preis sind zwei verschiedene Dinge.

  • Ein Jahresabo ist immer günstiger.

    Günstiger als monatlich ist es nur, wenn du es bis zum Ende nutzt: Das ganze Jahr wird auf einmal bezahlt, und eine Kündigung erstattet den ungenutzten Teil nicht. Außerdem ist nicht jedes Angebot mit zwölf Monaten ein Jahresabo — oft zahlst du monatlich und bist nur zwölf Monate gebunden.

  • Wenn du die App löschst, ist das Abo gekündigt.

    Nein. Die Zahlung stoppt erst die Kündigung in dem Konto, über das du das Abo abgeschlossen hast. Die App verschwindet vom Handy, die Abbuchung bleibt.

  • Was in Deutschland gilt, gilt auch in Österreich.

    Nicht unbedingt, auch wenn Sprache und Währung gleich sind. Netflix bietet in Österreich zum Beispiel kein Abo mit Werbung an, in Deutschland schon, und manche Anbieter verlangen in Euro-Ländern je nach Land unterschiedliche Beträge. Deshalb übernehmen wir für Österreich keine Daten aus Deutschland.

  • Der angezeigte Preis ist immer der Endpreis.

    Nicht immer. Einige Anbieter — etwa mehrere VPN-Dienste — nennen ihre Preise ohne USt. und rechnen sie erst an der Kasse dazu; andere verrechnen in US-Dollar, und den Eurobetrag auf deinem Konto bestimmt dann der Kurs deiner Bank. Für digitale Abos gilt in Österreich in der Regel die USt. von 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

Die Liste sammelt verbreitete Vereinfachungen. Findest du bei uns etwas, das der offiziellen Quelle widerspricht, schreib uns: Wir korrigieren es und nennen die Quelle.

Welche Stufe in welcher Situation

  • Online spielen

    Essential: Online-Multiplayer, monatliche Spiele, Cloud-Speicher.

    Kompromiss: Kein Spielekatalog.

  • Viel Neues spielen

    Extra: Hunderte Spiele im Katalog und Ubisoft+ Classics.

    Kompromiss: Katalogspiele können mit Ankündigung gehen.

  • Ohne Download spielen

    Premium: ausgewählte PS5-Spiele bis 4K streamen, auch auf PlayStation Portal.

    Kompromiss: Mindestens 5 Mbit/s, für 1080p 15 Mbit/s.

  • Klassiker

    Premium: Klassikerkatalog mit Hunderten PS3- und PS2-Spielen zum Streamen.

    Kompromiss: Nur in der teuersten Stufe.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Eigener österreichischer Store

    Alle drei Stufen direkt unter playstation.com/de-at.

  • Klare Stufen

    Jede Stufe enthält die vorige.

  • Streaming bis 4K in Premium

    Auf PS5 und PlayStation Portal.

  • Faire Stornierung

    14 Tage ab Kauf, auch nach Nutzung — mit anteiligem Abzug.

  • Rabattkäufe bleiben

    Was du mit Mitgliederrabatt kaufst, gehört dir.

Nachteile

  • Abo-Spiele verschwinden

    Auch heruntergeladene monatliche Spiele nach dem Ende.

  • Wenig Neues für PS4

    Seit Jänner 2026 nur noch sporadisch.

  • Streaming nur in Premium

    Und nur mit schneller Leitung.

  • Kein Familientarif genannt

    Die österreichische Seite nennt keinen Tarif für mehrere Konten.

PlayStation Plus und andere Spiele-Abos in Österreich

Verglichen werden Bedingungen, die auf den österreichischen Seiten der Anbieter stehen. Preise stehen jeweils im Preisblock des Dienstes.

Stufen
Essential, Extra, Premium
Online-Multiplayer
In jeder Stufe
Streaming
Premium: PS5 und Portal, bis 4K
Klassiker
Klassikerkatalog in Premium
Laufzeiten
1, 3 oder 12 Monate

Für PlayStation-Konsolen — PlayStation Plus

Drei Stufen übereinander, Streaming und Klassiker in Premium, eigener österreichischer Store.

Für Xbox und PC — Xbox Game Pass

Größte Bibliothek, Neuerscheinungen ab Release in den oberen Tarifen.

Für die Switch — Nintendo Switch Online

Online-Spiel, Klassiker und eine Familienmitgliedschaft für bis zu acht Konten.

Nur EA-Spiele — EA Play

Einzeln über Xbox oder in Game Pass Ultimate und PC Game Pass enthalten.

Fazit

PlayStation Plus ist in Österreich ein vollwertiges Angebot mit eigenem Store und drei aufeinander aufbauenden Stufen. Essential ist die Pflicht fürs Online-Spielen, Extra die Kür für alle, die sich aus dem Katalog bedienen, Premium der Aufschlag für Streaming, Klassiker und Testversionen. Bedenke vor dem Abschluss: Abo-Spiele verschwinden nach dem Ende, und PS4-Besitzer bekommen seit Jänner 2026 kaum noch Neues.

Wähle PS Plus, wenn

Du auf der PS5 online spielst und regelmäßig neue Spiele ausprobierst.

Überleg es dir, wenn

Du vor allem auf der PS4 spielst oder nur Free-to-Play-Titel nutzt.

Lass es, wenn

Du Spiele dauerhaft besitzen willst — dann ist Kaufen die bessere Wahl.

Für Xbox und PC ist Game Pass das Gegenstück, für die Switch Nintendo Switch Online. EA-Spiele gibt es zusätzlich über EA Play.

PlayStation Plus: Preise in Österreich

Die Stufen aus dem österreichischen PlayStation Store — mit Quelle, sobald ein Betrag geprüft ist.

Mit anderen Spiele-Abos vergleichen

Der Preis hängt an der Stufe und an der Laufzeit: 1, 3 oder 12 Monate. Im Block stehen die Preise aller drei Stufen für alle drei Laufzeiten, mit Quelle. Abgebucht wird bei jeder Verlängerung der dann im PS Store geltende Preis.

PlayStation Plus: Aktionen und Rabatte

Geprüfte Aktionen oder Rabattcodes für PlayStation Plus haben wir derzeit nicht. Sobald der Anbieter welche veröffentlicht und wir sie geprüft haben, stehen hier Datum und Bedingungen — erfundene Gutscheine zeigen wir nicht.

Preis und Aktionen beobachten

PlayStation Plus kostenlos testen

Eine kostenlose Testphase für PlayStation Plus haben wir auf der Seite des Anbieters derzeit nicht gesehen. Sobald es eine gibt, vermerken wir sie hier und in der Liste der kostenlosen Testphasen.

Alle kostenlosen Testphasen

So zahlst du für PlayStation Plus weniger

  • „Premium“ jährlich: € 151,99 für 12 Monate statt € 227,88 bei monatlicher Zahlung — du sparst 33 %.
  • „Essential“ jährlich: € 71,99 für 12 Monate statt € 119,88 bei monatlicher Zahlung — du sparst 40 %.
  • „Extra“ jährlich: € 125,99 für 12 Monate statt € 191,88 bei monatlicher Zahlung — du sparst 34 %.

Vergleiche den Preis mit Alternativen: Preis von Nintendo Switch Online · Preis von EA Play · Preis von Xbox Game Pass

Wir zeigen nur offizielle Wege des Anbieters — ohne geteilte Konten und ohne Regionswechsel.

Kundenservice

Wir haben geprüft: Das Hilfe-Center gibt es auf Englisch.

Kontaktwege, die der Anbieter nennt:

  • E-Mail oder Formular

„For online support (help pages and an online contact form): www.playstation.com/support/contact-us/. To write to us the old-fashioned way use: Sony Interactive Entertainment Network Europe Limited, 10 Great Marlborough Street, London, W1F 7LP, UK."

Quelle: www.playstation.com/en-gb/legal/psn-terms-of-service/

Wem dieser Dienst gehört

Gehört zu „Sony Interactive Entertainment Network Europe Limited“.

Der Vertrag wird mit einem Unternehmen geschlossen, das in den Niederlanden eingetragen ist.

Bei allen drei Spiele-Abos in unserem Katalog ist Vertragspartner beim Kauf ein europäisches Unternehmen, und die Bedingungen lassen eigens das Verbraucherrecht deines Wohnsitzlandes gelten. In anderen Kategorien gibt es diese Übereinstimmung nicht.

„We are Sony Interactive Entertainment Network Europe Limited, company number 06020283, incorporated in England and Wales … If you live in the European Economic Area we act through our branch in the Netherlands"

Quelle: www.playstation.com/en-gb/legal/psn-terms-of-service/

Häufige Fragen

Drei: Essential, Extra und Premium. Jede baut auf der vorigen auf und ist für 1, 3 oder 12 Monate erhältlich.

Das hängt an Stufe und Laufzeit. Die Preise aller drei Stufen für 1, 3 und 12 Monate stehen im Preisblock oben, mit Quelle. Abgebucht wird bei jeder Verlängerung der dann im PS Store geltende Preis.

Ja. Die österreichische Seite liegt unter playstation.com/de-at, mit allen drei Stufen und der Region Österreich.

Für die meisten gekauften Spiele ja; Online-Multiplayer ist in jeder Stufe enthalten. Free-to-Play-Titel wie Fortnite, Apex Legends und Call of Duty: Warzone brauchen laut Sony keine Mitgliedschaft.

Premium enthält alles aus Extra und dazu den Klassikerkatalog, Spieltestversionen, Cloud-Streaming für PS5 und den Sony Pictures Catalogue mit bis zu 100 Filmen.

PS Plus Premium, eine PS5 oder einen PlayStation Portal und laut Sony mindestens 5 Mbit/s, für 1080p 15 Mbit/s.

Solange du Mitglied bist. Einige Spiele aus Spiele- und Klassikerkatalog haben Enddaten, die Sony rechtzeitig ankündigt.

Du kaufst eine Mitgliedschaft der höheren Stufe und zahlst anteilig für den Rest des bezahlten Zeitraums auf.

Auf PS4 oder PS5 unter „Kontoeinstellungen > Abonnementverwaltung“ oder im Web im Konto für PlayStation. Die Herabstufung wirkt am Ende des bezahlten Zeitraums.

Laut Sony wird er in Zeit für deine aktuelle Stufe umgerechnet, nach seinem Geldwert — für eine höhere Stufe also in etwas weniger Zeit.

Laut Sony werden PS4-Spiele seit Jänner 2026 nur noch sporadisch hinzugefügt.

Die österreichische Seite nennt 5 % auf Konsolen und Zubehör direkt bei PlayStation, ohne Vorbestellungen; dafür musst du dich bei direct.playstation.com anmelden.

Schau zuerst, wer das Geld abbucht — davon hängt ab, wo du kündigst. Hast du in einer App abgeschlossen, läuft die Zahlung meist über dein Google-Konto oder deinen Apple Account. Sieh in deinen Abos bei Google Play nach, am iPhone unter „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“, und zwar mit genau dem Konto, mit dem du bezahlt hast. Findest du das Abo dort nicht, rät Apple, in deinen E-Mails nach „Beleg von Apple“ oder „Rechnung von Apple“ zu suchen: Auf dem Beleg steht, welcher Account verwendet wurde. Gibt es keinen Beleg von Apple, hast du das Abo laut Apple womöglich bei einem anderen Unternehmen abgeschlossen — welches, zeigt dein Kontoauszug oder deine Kreditkartenabrechnung.

Öffne am Android-Gerät deine Abos bei Google Play, wähle das Abo aus, tippe auf „Abo kündigen“ und folge der Anleitung. Am Computer geht es über play.google.com/store/account/subscriptions: beim Abo „Verwalten“ → „Abo kündigen“ → einen Grund auswählen → „Weiter“. So beschreibt es die Google-Hilfe. Willst du nur eine Pause, bieten manche Apps „Zahlungen aussetzen“ an — laut Google für eine Woche bis drei Monate, beginnend am Ende des laufenden Abrechnungszeitraums. Das Abo selbst bleibt dabei bestehen.

Am iPhone: „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“ → das Abo antippen → „Abo kündigen“. Achte auf die Wörter: Das Menü heißt „Abonnements“, der Button „Abo kündigen“, und womöglich musst du nach unten scrollen, um ihn zu finden. Wird keine Taste zum Kündigen angezeigt oder ist ein Ablaufhinweis in roter Schrift zu sehen, ist das Abo laut Apple bereits gekündigt. Ein Probeabo solltest du laut Apple mindestens 24 Stunden vor Ablauf der Probezeit kündigen.

Nein. Google schreibt es als eigenen Hinweis: „Wenn Sie die App deinstallieren, wird Ihr Abo nicht gekündigt.“ Bezahlt wird weiter, bis du in dem Konto kündigst, über das du das Abo abgeschlossen hast.

Dann kündigst du bei diesem Anbieter; auf der Seite des Dienstes gibt es dafür oft keinen Button. Apple sagt es ausdrücklich: Bei einem Abo, das du über deinen Mobilfunkanbieter oder einen anderen Anbieter erhalten hast, wendest du dich an diesen. In Österreich ist das häufig: Magenta TV ist laut Magenta „nur mit einem Internet- oder Smartphonetarif möglich“, A1 Xplore TV braucht einen Anschluss von A1, und über A1 Select zahlst du bei A1 für einen „Slot“ mit Netflix, Disney+, HBO Max, CANAL+ oder A1 TV Stream. Ist das TV-Paket mit Internet oder Telefon gebündelt, gilt das Telekommunikationsgesetz für das ganze Paket: Die Mindestlaufzeit darf höchstens 24 Monate betragen und die Kündigungsfrist höchstens einen Monat — eine vereinbarte Mindestlaufzeit gilt aber weiter.

Nein. Apple schreibt: „Du kannst das Abonnement eines Familienmitglieds nicht kündigen.“ Steht auf dem Beleg der Account eines Familienmitglieds, bitte diese Person, das Abo zu kündigen. Steht dort ein anderer Account von dir, meldest du dich mit diesem an und kündigst dort.

Grundsätzlich ja. Nach § 11 FAGG kannst du von einem Vertrag, den du im Fernabsatz — etwa online — geschlossen hast, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücktreten; bei Dienstleistungen zählt die Frist ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Hat dich der Anbieter über das Rücktrittsrecht nicht informiert, verlängert sich die Frist um zwölf Monate (§ 12 FAGG). Hast du verlangt, dass die Leistung schon während der Frist beginnt, zahlst du beim Rücktritt einen anteiligen Betrag (§ 16 Abs. 1 FAGG); für digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, zahlst du nichts (§ 16 Abs. 3 FAGG).

Bei einem Streaming-Abo nicht. Der Gerichtshof der EU hat am 9. Juli 2026 in einem Verfahren gegen Sky Österreich entschieden (C-234/25): Ein Streaming-Abo mit Empfehlungen, Listen und wechselndem Katalog ist eine digitale Dienstleistung, deshalb lässt sich das Rücktrittsrecht nicht ausschließen; wer zurücktritt, zahlt einen anteiligen Betrag. Bei anderen digitalen Inhalten entfällt das Rücktrittsrecht nur, wenn drei Bedingungen zusammen erfüllt sind: Du hast dem sofortigen Beginn ausdrücklich zugestimmt, du hast bestätigt, dass du damit das Rücktrittsrecht verlierst, und der Anbieter hat dir das auf einem dauerhaften Datenträger bestätigt (§ 18 Abs. 1 Z 11 FAGG).

Eine Pflicht, die ab 1. Oktober 2026 gilt (§ 13a FAGG): Für Verträge, die du online abschließt, muss der Anbieter eine Funktion anbieten, die mit „Vertrag widerrufen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung beschriftet und während der gesamten Rücktrittsfrist erreichbar ist; bestätigt wird mit „Widerruf bestätigen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung. Sie gilt für Verträge, die nach dem 30. September 2026 geschlossen werden. Gedacht ist sie für den Rücktritt innerhalb der Frist — ein Abo, das schon länger läuft, kündigst du damit nicht.

Wenn dein Schweigen als Zustimmung gelten soll, ja: Eine solche Klausel bindet dich nur, wenn dich der Anbieter zu Beginn der dafür vorgesehenen Frist besonders auf die Bedeutung deines Verhaltens hinweist und du eine angemessene Frist für eine ausdrückliche Erklärung hast (§ 6 Abs. 1 Z 2 KSchG). Das Portal konsumentenfragen.at des Sozialministeriums verbindet diese Regel ausdrücklich mit der automatischen Vertragsverlängerung, und der OGH hat sie im Verfahren gegen PE Digital (Parship, ElitePartner) bestätigt. Bei Internet- und Handyverträgen muss dich der Anbieter vor dem Ende der Mindestlaufzeit oder einer automatischen Verlängerung auf einem dauerhaften Datenträger informieren (§ 135 Abs. 6 TKG 2021). Für die Kündigung selbst darf der Anbieter keine strengere Form als die Schriftform verlangen (§ 6 Abs. 1 Z 4 KSchG).

Nein. Google schreibt: „Wenn Sie ein Abo kündigen, können Sie es für den bereits bezahlten Zeitraum weiterhin nutzen.“ Umgekehrt holt eine Kündigung gleich nach der Zahlung das Geld für diesen Zeitraum nicht zurück, sie verhindert nur die nächste Abbuchung; innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss gibt es dafür den Rücktritt. Ob die Kündigung durch ist, siehst du in der Liste: Am iPhone fehlt dann die Taste zum Kündigen, oder ein Ablaufhinweis in roter Schrift ist zu sehen; bei Google Play bietet ein gekündigtes Abo laut Google-Hilfe „Erneut abonnieren“ an.

Manchmal, aber nicht garantiert. Schick die Anfrage dorthin, wo du bezahlt hast — in den Store oder zum Anbieter. Google schreibt: „Die meisten Apps im Play Store stammen nicht von Google, sondern von Drittentwicklern.“ Der Entwickler kann bei Problemen mit Käufen helfen und nach seinen Richtlinien und den geltenden Gesetzen erstatten. Eine Belastung, die weder von dir noch von jemandem stammt, den du kennst, meldest du laut Google innerhalb von 120 Tagen nach der Transaktion. Teilweise Erstattungen für Abos führt Google als eigene Regel nur für Deutschland, Frankreich und Israel — Österreich steht nicht auf dieser Liste.

Nein, das sind zwei getrennte Schritte, die man leicht verwechselt. Das Löschen des Kontos entfernt deine Daten, stoppt aber keine Zahlung, wenn du das Abo über einen App-Store abgeschlossen hast: Dort läuft es unabhängig vom Konto weiter. Die richtige Reihenfolge ist deshalb: zuerst dort kündigen, wo du bezahlst, prüfen, ob die Kündigung durch ist, und erst dann das Konto löschen.

Meist endet nur der Zugang zu den Inhalten, das Konto bleibt: Verlauf, Einstellungen und Gespeichertes sind noch da, und wenn du später zurückkommst, fängst du nicht bei null an. Ein Gesetz verlangt das aber nicht — es ist eine Entscheidung des Dienstes, und die Daten können nach einiger Zeit auch gelöscht werden. Ist dir etwas davon wichtig, exportiere es vor dem Ende des Abos; danach ist ein Export womöglich nur noch mit einem bezahlten Abo möglich.

Ja, das regelt EU-Recht. Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kannst du eine Kopie der über dich gespeicherten Daten verlangen, ihre Löschung und ihre Herausgabe in einem maschinenlesbaren Format, um sie anderswohin mitzunehmen. Auf den Antrag muss in der Regel innerhalb eines Monats geantwortet werden. Schick ihn an den Anbieter selbst; antwortet er nicht oder lehnt er ab, kannst du dich in Österreich an die Österreichische Datenschutzbehörde wenden. Das Recht hast du also — dass der Anbieter es rasch und gut erfüllt, können wir nicht versprechen.

Verlässlich nur auf dem Kontoauszug. Der Betrag dort kann vom Preis auf der Seite abweichen, meist aus einem von drei Gründen: Ein Einführungspreis ist ausgelaufen; der Anbieter nennt seine Preise ohne USt. und rechnet sie erst an der Kasse dazu, wie mehrere VPN-Dienste; oder er verrechnet in US-Dollar, und den Eurobetrag bestimmt der Kurs deiner Bank. Die USt. richtet sich bei digitalen Abos nach deinem Wohnsitz — in Österreich sind es in der Regel 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

So arbeiten wir

Diese Seite vergleicht Abos und wirbt für keines. Zu jeder Aussage steht, woher sie stammt.

Nur österreichische Quellen

In anderen Märkten gelten für PS Plus andere Regeln. Diese Seite stützt sich nur auf playstation.com/de-at, den österreichischen Support und die Stornierungsrichtlinie für Österreich.

Widersprüchliche Preise zeigen wir nicht

Steht derselbe Betrag auf einer Seite in zwei Varianten, warten wir auf eine eindeutige Angabe, bevor wir ihn zeigen.

Kündigen und Stornieren getrennt

Kündigen stoppt künftige Zahlungen, Stornieren holt Geld zurück. Wir erklären beides getrennt, weil die Folgen verschieden sind.

Produktfakten sind überall gleich, Marktfakten nicht

Wie viele Bildschirme ein Tarif erlaubt, wie viele Geräte ein Konto zulässt, wie viele Server ein Netz hat — das hängt nicht vom Land ab, und auf unseren Seiten stehen diese Zahlen in jeder Sprache gleich; ein eigenes Werkzeug prüft das. Preis, Aktionen, Verfügbarkeit und die Sprache der Oberfläche sind dagegen Marktfragen, und die übernehmen wir nie aus einem anderen Land.

Eine Liste lässt sich prüfen, ein Zahlungsfenster nicht

Veröffentlicht ein Dienst die Liste seiner Länder, können wir sagen, ob Österreich darauf steht — die Liste ist für alle gleich. Was die Zahlungsseite in Österreich anzeigt, lässt sich aus einem anderen Land nicht zuverlässig prüfen. Dort schreiben wir „vor dem Bezahlen prüfen“ und tun nicht so, als wüssten wir es.

Eine leere Stelle bleibt leer

Ist ein Abschnitt hier kürzer als anderswo, haben wir für diesen Markt keine Daten — dem Produkt fehlt deshalb nichts. Wir füllen die Lücke nicht mit allgemeinem Text, nur damit die Seite vollständiger wirkt.

Drei Antworten statt einer

Wir unterscheiden „gibt es nicht“, „veröffentlicht der Anbieter nicht“ und „haben wir nicht gefunden“. Das sind drei verschiedene Dinge; würden wir sie vermischen, stünde unsere eigene Wissenslücke als Nachteil beim Produkt.

Ein ungeprüfter Preis wird nicht angezeigt

Hat ein Betrag keine Quelle und kein Datum, zeigen wir ihn nicht. Eine leere Stelle ist ehrlicher als eine Zahl, die nur richtig aussieht — und Preise ändern sich öfter, als Artikel aktualisiert werden.

Daten für Österreich, keine Übersetzung

Diese Seite ist keine Übersetzung einer anderen Sprachfassung. Dass in Österreich wie in Deutschland in Euro bezahlt wird, heißt auch nicht, dass Tarife und Preise gleich sind — deshalb übernehmen wir keine Daten aus Deutschland oder einem anderen Euro-Land. Wo wir für Österreich nichts haben, sagen wir das offen.

Affiliate-Links sind direkt am Link gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben. Die Provision beeinflusst nicht, was wir schreiben, und du erfährst es schon vor dem Klick.

Fehler korrigieren wir sichtbar

Haben wir etwas falsch geschrieben, korrigieren wir es und halten fest, was sich geändert hat. Bei einer stillen Korrektur würdest du nie erfahren, dass du dich einmal auf eine falsche Angabe verlassen hast.

Wie wir Daten prüfen

Ist hier etwas veraltet, schreib uns — wir korrigieren es und vermerken das Datum.

Die Reihenfolge im Vergleich richtet sich nach dem Diensttyp; eine Provision hat darauf keinen Einfluss.

Ein Teil der Links zu Anbietern sind Affiliate-Links: Schließt du darüber ein Abo ab, erhalten wir möglicherweise eine Provision. Am Preis ändert das nichts, und auch nicht an der Reihenfolge im Vergleich. Affiliate-Links sind direkt am Link gekennzeichnet.

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