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Sport und Gesundheit in Österreich

Fitbit Premium ist jetzt Google Health Premium: Lohnt es sich in Österreich?

Die Fitbit-App ist jetzt die Google Health App, und die bezahlte Mitgliedschaft heißt Google Health Premium. Österreich steht auf Googles Länderliste; nutzen kannst du Premium ab 18 Jahren und mit einem Fitbit-Gerät oder einer Pixel Watch. Im Mittelpunkt steht der Google Health Coach, entwickelt mit Gemini: ein Fitnessplan, Schlaf-Coaching und Antworten auf Fragen zu deinen Daten.

  • Premium heißt: Coach. Ein persönlicher Fitnessplan, eine Nachricht am Morgen, eine Auswertung nach dem Training, eine Zusammenfassung am Abend und Tipps für den Schlaf.
  • Österreich auf der Länderliste. Laut deutschsprachiger Google-Hilfe gibt es Google Health Premium in Österreich, ab 18 Jahren.
  • In Google AI Pro schon enthalten. Wer Google AI Pro oder Ultra hat, bekommt Premium laut Google „ohne Aufpreis“.
  • Die Basis ist gratis. Aktivität, Schlafanalyse, Tagesform-Index und Gesundheitswerte zeigt die App auch ohne Premium.
  • Aber nur mit Fitbit oder Pixel Watch. Coach und Premium-Coaching gibt es laut Google nur mit einem Fitbit-Gerät oder einer Pixel Watch.

Prüf zuerst, ob du schon zahlst

Google Health Premium ist in Google AI Pro und Google AI Ultra ohne Aufpreis enthalten. Hast du eines davon, brauchst du kein eigenes Premium-Abo — die Google-Hilfe beschreibt sogar ausdrücklich den Fall doppelter Abos. Umgekehrt ergibt es wenig Sinn, AI Pro nur wegen Premium abzuschließen, wenn du die KI-Werkzeuge nicht brauchst. Das Gerät brauchst du auf jedem Weg.

Tomas StankevičiusAktualisiert am 2026-10-14Länderliste, Bedingungen und Kündigung aus der deutschsprachigen Google-Health-Hilfe, Angebot aus dem österreichischen Google Store

Kurz gefasst

Was es ist
Früher Fitbit Premium, jetzt Google Health Premium
In Österreich
Ja — Österreich steht auf Googles Länderliste
Alter
Ab 18 Jahren
Was du brauchst
Fitbit oder Pixel Watch und ein Google-Konto
Handy
Android 11 oder neuer, iOS 16.4 oder neuer
In Google AI Pro enthalten
Ja, auch in Google AI Ultra
Preis im Google Store
Nur ein „Ab“-Betrag ohne Zeitraum

Der Coach unterstützt bei Fitness und Wohlbefinden; laut Google sind diese Tools nicht für medizinische Zwecke vorgesehen.

Fitbit Premium heißt jetzt Google Health Premium

Fitbit PremiumGoogle Health Premium

Im österreichischen Google Store steht es gleich mehrmals: „Die Fitbit-App ist jetzt die Google Health-App.“ Die bezahlte Mitgliedschaft heißt entsprechend Google Health Premium, ihr Kern ist der Google Health Coach, „entwickelt mit Gemini“, und für die Anmeldung braucht es ein Google-Konto. Wer die Fitbit-App schon hat, bekommt die neue App laut Google Store mit dem nächsten Softwareupdate. Wer nach „Fitbit Premium“ sucht, meint also dieselbe Mitgliedschaft unter neuem Namen — achte bei älteren Tests aber auf das Datum, denn sie können den Stand vor dem Coach beschreiben.

Wo du den alten Namen noch siehst

  • In Suchanfragen, in denen der alte Name weiterlebt
  • In Gerätenamen wie Fitbit Charge 6 oder Google Fitbit Air
  • In älteren Tests und Artikeln
  • In der Adresse dieser Seite, die noch „fitbit-premium“ lautet

Umbenennung selbst nachgelesen

Im österreichischen Google Store und in der deutschsprachigen Google-Health-Hilfe, nicht aus Nachrichten.

Kein erfundener Preis

Der Store zeigt nur einen „Ab“-Betrag ohne Zeitraum — den setzen wir nicht als Preis ein.

Warnung vor Doppelzahlung

Premium steckt in Google AI Pro — das steht hier vor dem Button, nicht dahinter.

Keine Gesundheitsversprechen

Der Coach ist laut Google nicht für medizinische Zwecke gedacht, und KI-Antworten können falsch sein.

Kurzfazit

Lohnend, wenn du schon ein Fitbit-Gerät oder eine Pixel Watch trägst und nicht nur Daten sehen, sondern daraus einen Plan, Schlaf-Tipps und tägliches Coaching bekommen willst. Prüf zuerst, ob Premium nicht schon in deinem Google AI Pro oder Ultra steckt. Eher nicht lohnend, wenn dir Schritte, Puls und Schlafanalyse reichen — die zeigt die App auch gratis — oder wenn du deine Gesundheitsdaten keinem KI-Coach anvertrauen willst.

Größter Vorteil

Der Coach macht aus deinen Daten einen Plan: Morgennachricht, Auswertung nach dem Training und Schlaf-Coaching beruhen auf deinen eigenen Werten.

Größter Kompromiss

Ohne Fitbit oder Pixel Watch läuft das Coaching nicht, und Inhalte sind laut Google womöglich nur auf Englisch verfügbar.

Wir empfehlen vor allem:
Wer ein Fitbit-Gerät oder eine Pixel Watch hat und den Coach wirklich nutzen will.
Mit Vorbehalt:
Wer kein solches Gerät trägt oder schon Google AI Pro zahlt — dann zuerst das vorhandene Abo prüfen.

Für wen es passt und für wen nicht

Zwei Dinge entscheiden: ob du das richtige Gerät hast und ob du den Coach nutzt.

Passt

  • Wer Fitbit oder Pixel Watch trägt

    Ohne eines dieser Geräte läuft das Premium-Coaching nicht.

  • Wer einen Plan statt nur Grafiken will

    Der Coach erstellt einen Fitnessplan und passt die Trainings an deinen Alltag an.

  • Wer Schlaf und Training zusammen betrachtet

    Die Morgennachricht verbindet den Schlaf der Nacht mit der Tagesform.

  • Wer Google AI Pro oder Ultra hat

    Premium ist dort ohne Aufpreis enthalten — nutz es.

  • Wer gern nachfragt

    Den Coach kannst du rund um die Uhr zu Fitness, Schlaf und Gesundheitswerten fragen.

Passt eher nicht

  • Wer weder Fitbit noch Pixel Watch hat

    Andere Apps und Geräte liefern Daten, erfüllen aber die Voraussetzung für das Coaching nicht.

  • Wem Schritte, Puls und Schlaf reichen

    Das zeigt die Basis in der App auch gratis.

  • Wer Gesundheitsdaten nicht mit einer KI teilen will

    Ein aktivierter Coach hat Zugriff auf alle Gesundheits- und Aktivitätsdaten deines Kontos.

  • Wer eine Diagnose sucht

    Laut Google sind diese Tools nicht für medizinische Zwecke vorgesehen.

  • Wer jünger als 18 ist

    Premium gibt es laut Google erst ab 18 Jahren.

Drei Ebenen: App, Gerät, Premium

Premium ist keine eigene Version der App, sondern die dritte Ebene über zwei, die du ohnehin brauchst.

Drei Ebenen: App, Gerät, Premium
1. Google Health AppWas sie bringtDie „Basis“: Aktivität, Schlafanalyse, Gesundheitswerte und eigene Einträge, sobald ein Gerät gekoppelt istKostenGratis
2. Fitbit-Gerät oder Pixel WatchWas sie bringtDie Sensordaten; mindestens eines dieser Geräte ist Voraussetzung für Coach und Premium-CoachingKostenGerätepreis
3. Google Health PremiumWas sie bringtGoogle Health Coach mit Plan, Nachrichten, Schlaf-Coaching und Chat; Workout- und AchtsamkeitsmediathekKostenAbo — oder in Google AI Pro und Ultra enthalten

Willst du nur messen, reichen die ersten zwei Ebenen. Premium ist dann vernünftig, wenn du Plan und Empfehlungen des Coachs wirklich nutzt — nicht, weil sich eine „volle Version“ besser anfühlt.

Was du für den Preis bekommst

Was im Tarif enthalten ist, was in Österreich verfügbar ist und worin sich die kostenpflichtige von der kostenlosen Version unterscheidet.

Basis oder Premium?

Die Aufteilung stammt aus der Gegenüberstellung „Basis“ und „Premium“ im österreichischen Google Store. Einiges, was nach Premium klingt, steckt schon in der Basis.

Basis oder Premium?
Aktivität: Schritte, Kalorien, Distanz, Cardio-BelastungBasis (gratis)JaPremiumJa
Tagesform-IndexBasis (gratis)JaPremiumJa
Schlafanalyse: Schlafindex, Schlafenszeiten, Dauer, SchlafphasenBasis (gratis)JaPremiumJa
Herzfrequenz, HRV, Atemfrequenz, Blutsauerstoff (SpO2)Basis (gratis)JaPremiumJa
Gewicht, Ernährung, Wasser, Stimmung und Zyklus eintragenBasis (gratis)JaPremiumJa
Google Health Coach: Fragen rund um die UhrBasis (gratis)NeinPremiumJa
Personalisierte FitnesspläneBasis (gratis)NeinPremiumJa
Schlafzusammenfassungen mit Coaching-ErkenntnissenBasis (gratis)NeinPremiumJa
Proaktive Statistiken und AnleitungenBasis (gratis)NeinPremiumJa
Workout-MediathekBasis (gratis)NeinPremiumJa
Achtsamkeit: Meditationen, Atemübungen, EntspannungBasis (gratis)NeinPremiumJa
Achte auf den Tagesform-Index: Er steht im österreichischen Google Store bei der kostenlosen Basis, nicht bei Premium. Die Basis gibt es laut Store, „wenn du sie mit einer Smartwatch oder einem Tracker koppelst“. Willst du nur messen, fang mit ihr an.

Funktionen

Was jetzt funktioniert, was nur angekündigt ist und wie es mit anderen Diensten zusammenspielt.

Gilt das in Österreich?

Ja — und das steht nicht nur im Store, sondern auf Googles Länderliste. Die Verfügbarkeit hat aber klare Bedingungen.

  • Google Health Premium und Google Health Coach

    Funktioniert unter Bedingungennur mit kostenpflichtigem Abo

    Österreich steht auf der Länderliste der deutschsprachigen Google-Health-Hilfe. Du musst mindestens 18 Jahre alt sein, ein Fitbit-Gerät oder eine Pixel Watch haben und ein Google-Konto, die Google Health App, ein kompatibles Android- oder iOS-Gerät und eine Internetverbindung.

  • Google One mit AI Pro und AI Ultra

    Funktioniert

    Google One ist laut Google-Hilfe in Österreich verfügbar; AI Pro und AI Ultra enthalten Google Health Premium ohne Aufpreis.

  • Coach ohne Fitbit oder Pixel Watch

    Nicht verfügbar

    Laut Google ist für den Zugriff auf Google Health Premium „ein Fitbit-Gerät oder eine Pixel Watch erforderlich“ — ein anderes Gerät ersetzt das nicht.

  • Inhalte auf Deutsch

    Hängt vom Titel ab

    Laut Google sind Inhalte und Funktionen „möglicherweise nur auf Englisch verfügbar“. Die App selbst übernimmt die Sprache deines Smartphones.

  • Geräte im österreichischen Google Store

    Funktioniert

    Der Store zeigt Pixel Watch und Fitbit-Geräte wie Google Fitbit Air, Fitbit Charge 6 oder Fitbit Versa 4.

Vor dem Gerätekauf lohnt ein Blick auf Händler, Garantie und Handy-Kompatibilität. Ein altes Modell zum Schnäppchenpreis ist nicht automatisch eine gute Wahl — prüf, ob es auf Googles Liste der mit Google Health kompatiblen Wearables steht.

Verbindungen zu anderen Apps

Google Health lässt sich mit anderen Apps verbinden — für das Coaching zählt das aber anders als für die Daten.

  • Der österreichische Google Store nennt als verbindbare Apps Flo, MyFitnessPal, Headspace, Strava, Noom, Peloton, AllTrails, BetterSleep, FitOn, Hevy und Adidas.
  • Die Google-Health-Hilfe hat eigene Anleitungen für Health Connect und Apple Health.
  • Der Coach nutzt laut Google auch Daten aus verknüpften Drittanbieter-Apps.
  • Gesundheitsdaten lassen sich laut Google Store jederzeit in der App löschen oder exportieren.

Wo Verbindungen enden

Eine verbundene App oder ein fremdes Gerät liefert Daten, erfüllt aber nicht die Voraussetzung für das Coaching: Dafür braucht es ein Fitbit-Gerät oder eine Pixel Watch. Und was du einmal mit dem Coach geteilt hast, bleibt im Gesprächsverlauf, auch wenn du die Einwilligung später widerrufst — mehr dazu im nächsten Abschnitt.

Inhalte

Was du tatsächlich zu sehen bekommst: Katalog, Sprachen, Sport und Events.

Was du mit Premium bekommst

Alle Premium-Funktionen drehen sich um den Google Health Coach, laut Google „entwickelt mit Gemini“.

  • Persönlicher Fitnessplan

    Laut Google Store beginnt alles mit einem Gespräch: Du erzählst von Vorlieben und Gewohnheiten, der Coach erstellt einen Plan mit klaren Zielen und täglichen Trainings und passt ihn an deine Tagesform an.

  • Nachrichten über den Tag

    Am Morgen, wie gut du geschlafen hast und wie fit du für den Tag bist; nach dem Training eine Aufschlüsselung mit Tipps; am Abend eine Zusammenfassung, wie dein Körper auf den Tag reagiert hat.

  • Schlaf-Coaching

    Personalisierte Schlafzusammenfassungen mit Coaching-Erkenntnissen und Tipps, um deine Schlafziele zu erreichen.

  • Fragen rund um die Uhr

    Du kannst mit dem Coach über deine Gesundheitswerte chatten; im Google Store heißt das „Coach fragen“.

  • Workouts und Achtsamkeit

    Von Trainerinnen und Trainern geleitete Workouts, dazu eine Mediathek mit Videos zu Achtsamkeit, Schlaf und Stressmanagement.

Die medizinische Grenze nennt Google selbst: „Diese Tools sind nicht für medizinische Zwecke vorgesehen“, und generierte Antworten solltest du laut Google „immer auf ihre Richtigkeit“ prüfen.

Welche Sprache spricht Google Health?

Der österreichische Google Store und die Google-Health-Hilfe sind auf Deutsch. Für die Inhalte macht Google aber selbst eine Einschränkung: Inhalte und Funktionen sind „möglicherweise nur auf Englisch verfügbar“.

Die App-Sprache folgt dem Handy

Laut Google-Hilfe gilt: „Wenn du die Sprache auf deinem Smartphone änderst, ändert sich automatisch auch die Sprache in der Google Health App.“

Was sich sicher sagen lässt

Wir können sagen, dass Store und Hilfe auf Deutsch sind, dass die App die Sprache des Smartphones übernimmt und dass Google für Inhalte eine Englisch-Einschränkung nennt.

Was wir nicht behaupten

Wir behaupten nicht, dass jede Coach-Antwort, jedes Workout oder jede Achtsamkeitssitzung auf Deutsch verfügbar ist.

Ausrüstung und Kompatibilität

Mit welchen Uhren, Sensoren und Apps es funktioniert.

Welches Gerät und welches Handy du brauchst

Welches Gerät und welches Handy du brauchst
Pixel WatchBeispieleSmartwatch von GoogleVorbehaltErfüllt die Gerätevoraussetzung für Premium; der österreichische Google Store führt Pixel Watch 4 und 5.
Google Fitbit AirBeispieleTrackerVorbehaltIm österreichischen Google Store erhältlich.
Fitbit Charge 6, Inspire 3, Versa 4, Sense 2BeispieleTracker und SmartwatchesVorbehaltIm österreichischen Google Store unter „Entwickelt für Google Health“ gelistet.
Android-HandyBeispieleAndroid 11.0 oder höherVorbehaltLaut Google Store für Einrichtung und Nutzung nötig, dazu ein Google-Konto.
iPhoneBeispieleiOS 16.4 oder höherVorbehaltLaut Google Store für Einrichtung und Nutzung nötig.
Geräte anderer HerstellerBeispieleÜber verbundene Apps und PlattformenVorbehaltLiefern Daten, erfüllen aber die Voraussetzung für das Premium-Coaching nicht.

Bewertung der App in den Stores

Das sind Bewertungen aus den App-Stores. Bewertet wird, wie die App funktioniert; ob sich der Preis des Abos lohnt, sagt diese Zahl nicht.

App Store

iOS und iPadOS
4,2von 5

2 333 Bewertungen

Quelle

Bewertungen ändern sich ständig und sinken oft nach Preiserhöhungen oder wenn Funktionen wegfallen. Wir zeigen den Wert vom Tag der Prüfung samt Anzahl der Bewertungen, denn eine 4,8 aus zweihundert Bewertungen und eine 4,5 aus zwei Millionen sind nicht dasselbe.

Konto und Bedingungen

Datenexport, Teilen, Kündigung und Rückerstattung.

Konto und Gerät

  • Für die Anmeldung in der Google Health App ist laut Google Store ein Google-Konto erforderlich.
  • Wer sich noch mit einem Fitbit-Konto anmeldet, soll es laut Google-Hilfe auf ein Google-Konto übertragen.
  • Premium aus dem Google Store gilt für das Google-Konto, mit dem du gekauft hast — mit diesem meldest du dich auch in der App an.
  • Enthält ein neues Fitbit-Gerät oder eine Pixel Watch eine Premium-Testversion, während du schon Mitglied bist, musst du laut Google zuerst dein Abo kündigen, um die Testversion zu aktivieren.
  • Google Health Premium ist laut Google erst ab 18 Jahren nutzbar.

Wenn du noch ein Fitbit-Konto nutzt

Übertrag es auf ein Google-Konto: Die App verlangt eines, und ein Abo aus dem Google Store wird dem Google-Konto zugeordnet, mit dem du gekauft hast.

Was du vor dem Gerätekauf prüfen solltest

Was du vor dem Gerätekauf prüfen solltest
HandySo funktioniert esAndroid 11.0 oder höher bzw. iOS 16.4 oder höher
GerätSo funktioniert esFitbit oder Pixel Watch — nur diese erfüllen die Premium-Voraussetzung
KompatibilitätSo funktioniert esGoogles Liste der kompatiblen Wearables, verlinkt in den Fragen des Google Store
KontoSo funktioniert esGoogle-Konto; ein Fitbit-Konto vorher übertragen
AlterSo funktioniert esPremium ab 18 Jahren
TestversionSo funktioniert esManche Geräte enthalten eine; bei laufendem Abo erst kündigen
Ein altes Modell zum Schnäppchenpreis ist nicht automatisch eine gute Wahl: Prüf vor dem Kauf, ob es auf Googles Kompatibilitätsliste steht.

Testphase und Kündigung

Wo du Premium abgeschlossen hast, entscheidet, wo du kündigst. Wer am falschen Ort sucht, findet keinen Kündigungsbutton.

Testphase

Die Google-Hilfe nennt in der App die Option „Google Health Coach 3 Monate lang testen“, und manche Fitbit-Geräte oder Pixel Watches enthalten laut Google eine Testversion. Ob und wie lange dir eine angeboten wird, hängt vom Angebot ab — prüf es vor dem Aktivieren. Kündigst du die Testphase, endet laut Google die automatische Verlängerung, der Rest der Testphase bleibt bestehen.

Kündigung eines bezahlten Abos

Laut Google kannst du jederzeit kündigen; das Abo bleibt bis zum Ende des aktuellen Abrechnungszeitraums aktiv. Für die meisten Google-Play-Käufe gewährt Google laut Hilfe keine Erstattung.

Wo du kündigst

Dort, wo du gekauft hast. Laut Google-Hilfe führt in der Android-App „Mitgliedschaft kündigen“ zur Aboverwaltung im Google Play Store; im Google Store kündigst du unter „Abos“, bei Apple über den App Store, bei PayPal über dein PayPal-Konto. Welche Plattform abrechnet, zeigt laut Google der Beleg in deinen E-Mails.

Premium über Google AI Pro oder Ultra

Hast du Premium über Google One und zusätzlich ein eigenes Premium-Abo, kündigst du das eigene gesondert — Google beschreibt diesen Fall doppelter Abos in der Hilfe ausdrücklich.

Was du auf der Tarifkarte immer prüfen solltest

  • Prüf zuerst, wo du Premium abgeschlossen hast
  • Kündige auf derselben Plattform
  • Prüf, bis wann dein Zugang läuft
  • Prüf vor dem Kauf, ob Premium nicht schon in Google AI Pro oder Ultra steckt

Das Risiko doppelter Abos

Google beschreibt den Fall selbst: Erhältst du den Hinweis, dass du zwei Google-Health-Premium-Abos hast, besitzt du womöglich ein eigenständiges Abo und dazu ein Google-One-Abo, in dem Premium enthalten ist. Schließ deshalb kein zweites Abo ab, bevor du deinen Google-One-Tarif geprüft hast. Nach dem Ende von Premium bleiben die Daten im Coach laut Google erhalten, bis du sie selbst löschst.

Datenschutz, Barrierefreiheit und Transparenz

Welche Daten du verwalten kannst, wie die Hilfsfunktionen arbeiten und was der Anbieter offenlegt.

Was der Coach sieht und was du steuern kannst

Der Wert des Coachs kommt aus sehr vielen persönlichen Daten. Die Datenschutzfrage ist hier deshalb wichtiger als bei einer gewöhnlichen App.

  • Welche Daten der Coach nutzt

    Laut Google-Hilfe: Aktivität und Training, Schlaf, Körper- und Gesundheitswerte wie Gewicht, HRV, Hauttemperatur und Sauerstoffsättigung, Angaben zur reproduktiven Gesundheit, dein Profil, verknüpfte Apps, manuelle Einträge und die Gespräche mit dem Coach selbst.

  • Zugriff auf alles

    Im Wortlaut der Hilfe: „Wenn du den Google Health Coach aktivierst, hat der Coach Zugriff auf alle Gesundheits- und Aktivitätsdaten, die deinem Konto zugeordnet sind.“

  • Widerruf löscht nicht rückwirkend

    Widerrufst du eine Einwilligung oder löschst eine Datenkategorie, werden diese Informationen laut Google „nicht automatisch aus dem Unterhaltungsverlauf entfernt“. Einzelne Unterhaltungen musst du selbst löschen.

  • Standort

    Mit Standortfreigabe nutzt der Coach Ort und Wetter. Ungefähre Standortdaten löscht Google laut Hilfe nach 30 Tagen, erhebt sie aber auch, wenn du den Coach nicht aktiv nutzt; beenden kannst du das in den App-Berechtigungen deines Handys.

  • Wann Menschen mitlesen

    Unterhaltungen können laut Google in zwei Fällen von Prüferinnen und Prüfern gelesen werden: wenn du in der App Feedback gibst oder wenn du ausdrücklich der Nutzung für Forschung zustimmst. Google rät, nichts Vertrauliches einzugeben, das Prüfende nicht sehen sollen.

  • Werbung

    Im österreichischen Google Store schreibt Google: „Alles dient dir, nicht der Werbung.“

  • Was du steuern kannst

    Den Coach deaktivieren und die Einwilligung widerrufen, einzelne oder alle Unterhaltungen löschen, Coach-Benachrichtigungen abschalten sowie Daten exportieren oder löschen.

Der Coach nutzt laut Google Gemini-Modelle, „funktioniert aber anders als Gemini“. KI kann sich irren — Google selbst rät, generierte Antworten immer auf ihre Richtigkeit zu prüfen.

Was wir nicht behaupten

Nach der Umbenennung passen ältere Aussagen nicht immer. Diese findest du hier nicht.

  • „Fitbit Premium heißt noch Fitbit Premium.“

    Nein. Im österreichischen Google Store heißt die Mitgliedschaft Google Health Premium, und „Die Fitbit-App ist jetzt die Google Health-App.“

  • „Der Tagesform-Index ist eine Premium-Funktion.“

    Nein. Der österreichische Google Store führt ihn bei der kostenlosen Basis.

  • „Der Coach funktioniert allein mit dem Handy.“

    Nein. Laut Google braucht es ein Fitbit-Gerät oder eine Pixel Watch — ein anderes Gerät ersetzt das nicht.

  • „Mit Google AI Pro muss ich Premium extra kaufen.“

    Nein. Laut Google ist Premium in AI Pro und AI Ultra „ohne Aufpreis enthalten“ — prüf dein Abo, bevor du ein zweites abschließt.

  • „Der Coach ersetzt den Arzt.“

    Nein. Laut Google sind die Tools „nicht für medizinische Zwecke vorgesehen“, und generierte Antworten solltest du immer prüfen.

  • „Was ich dem Coach erzählt habe, verschwindet mit dem Widerruf.“

    Nein. Laut Google werden solche Informationen „nicht automatisch aus dem Unterhaltungsverlauf entfernt“ — Unterhaltungen musst du selbst löschen.

  • „Wenn ich die App lösche, ist Premium gekündigt.“

    Nein. Google schreibt: „Durch das Deinstallieren der Google Health App wird dein Abo nicht gekündigt.“

  • Steht auf der Seite kein Preis, gibt es den Dienst in Österreich nicht.

    Nicht unbedingt. Häufiger heißt es, dass der Anbieter ihn nicht veröffentlicht oder dass wir für Österreich noch keinen Preis mit Quelle und Datum gefunden haben. Verfügbarkeit und veröffentlichter Preis sind zwei verschiedene Dinge.

  • Ein Jahresabo ist immer günstiger.

    Günstiger als monatlich ist es nur, wenn du es bis zum Ende nutzt: Das ganze Jahr wird auf einmal bezahlt, und eine Kündigung erstattet den ungenutzten Teil nicht. Außerdem ist nicht jedes Angebot mit zwölf Monaten ein Jahresabo — oft zahlst du monatlich und bist nur zwölf Monate gebunden.

  • Wenn du die App löschst, ist das Abo gekündigt.

    Nein. Die Zahlung stoppt erst die Kündigung in dem Konto, über das du das Abo abgeschlossen hast. Die App verschwindet vom Handy, die Abbuchung bleibt.

  • Was in Deutschland gilt, gilt auch in Österreich.

    Nicht unbedingt, auch wenn Sprache und Währung gleich sind. Netflix bietet in Österreich zum Beispiel kein Abo mit Werbung an, in Deutschland schon, und manche Anbieter verlangen in Euro-Ländern je nach Land unterschiedliche Beträge. Deshalb übernehmen wir für Österreich keine Daten aus Deutschland.

  • Der angezeigte Preis ist immer der Endpreis.

    Nicht immer. Einige Anbieter — etwa mehrere VPN-Dienste — nennen ihre Preise ohne USt. und rechnen sie erst an der Kasse dazu; andere verrechnen in US-Dollar, und den Eurobetrag auf deinem Konto bestimmt dann der Kurs deiner Bank. Für digitale Abos gilt in Österreich in der Regel die USt. von 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

Die Liste ist kein Vorwurf an Google — es sind Vereinfachungen, die leicht entstehen. Findest du bei uns eine Angabe, die nicht zur offiziellen Quelle passt, schreib uns: Wir korrigieren sie und nennen das Datum.

Was zu deiner Situation passt

  • Ich habe schon Fitbit oder Pixel Watch

    Der stärkste Fall — es bleibt nur die Frage, ob du den Coach nutzt.

    Kompromiss: Prüf zuerst, ob Premium nicht schon in deinem Google AI Pro steckt.

  • Ich habe Google AI Pro oder Ultra

    Premium ist schon enthalten — ein eigenes Abo brauchst du nicht.

    Kompromiss: Das Gerät brauchst du trotzdem.

  • Ich will nur messen

    Die kostenlose Basis zeigt Aktivität, Schlafanalyse, Gesundheitswerte und den Tagesform-Index.

    Kompromiss: Plan, Nachrichten und Chat fehlen dann.

  • Ich habe weder Fitbit noch Pixel Watch

    Dann passt Premium nicht — das Coaching läuft ohne diese Geräte nicht.

    Kompromiss: Andere Geräte liefern Daten, erfüllen aber die Voraussetzung nicht.

  • Ich will meine Gesundheitsdaten nicht teilen

    Den Coach kannst du deaktivieren und Unterhaltungen oder Daten löschen und exportieren.

    Kompromiss: Ohne Coach bleiben von Premium vor allem Workouts und Achtsamkeit.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Offiziell in Österreich

    Österreich steht auf Googles Länderliste.

  • Persönlicher Coach

    Entwickelt mit Gemini, beruht auf deinen eigenen Werten.

  • Starke Gratis-Basis

    Aktivität, Schlaf, Gesundheitswerte und Tagesform-Index ohne Abo.

  • In Google AI Pro und Ultra enthalten

    Wer eines davon hat, zahlt nicht extra.

  • Store und Hilfe auf Deutsch

    Bedingungen und Kündigung lassen sich auf Deutsch nachlesen.

  • Geräte direkt im österreichischen Store

    Pixel Watch und Fitbit-Modelle gibt es direkt bei Google.

Nachteile

  • Nur mit Fitbit oder Pixel Watch

    Ohne eines davon läuft das Coaching nicht.

  • Inhalte womöglich nur auf Englisch

    Das schreibt Google selbst.

  • KI-Antworten können falsch sein

    Und Gespräche können in zwei Fällen von Menschen gelesen werden.

  • Viele sensible Daten

    Ein aktivierter Coach sieht alle Gesundheitsdaten deines Kontos.

  • Kein klarer Preis im Store

    Nur ein „Ab“-Betrag ohne Zeitraum.

  • Risiko doppelter Abos

    Wer Google AI Pro hat und zusätzlich Premium abschließt, zahlt doppelt.

Google Health, Garmin oder WHOOP

Die Genauigkeit der Geräte vergleichen wir nicht. Der Unterschied, den du vor dem Kauf prüfen kannst, liegt in der Form — und darin, ob dir Coaching oder Sporttiefe wichtiger ist.

Stärkste Seite
Tägliches Coaching mit Gemini
Kostenlose Basis
Ja, die Google Health App
Gerät
Fitbit oder Pixel Watch
Preis im österreichischen Shop
Nur ein „Ab“-Betrag
Wichtigster Kompromiss
Coaching nur mit Google-Gerät

Wann wählen — Google Health Premium

Wenn du einfaches tägliches Coaching willst und eine kostenlose Basis schätzt.

Wann wählen — Garmin Connect+

Wenn du eine Garmin-Uhr trägst und Ernährungsprotokoll, Dashboard oder Trails willst.

Wann wählen — WHOOP

Wenn dir Erholung und Schlaf am wichtigsten sind und dich zwölf Monate Bindung nicht stören.

Nicht wegen einer Grafik mehr

Google Health Premium lohnt sich, wenn du ein Fitbit-Gerät oder eine Pixel Watch trägst und Plan, Schlaf-Tipps und tägliche Nachrichten des Coachs wirklich nutzt. Reichen dir die Grundwerte, fang mit der kostenlosen Basis an. Und hast du Google AI Pro oder Ultra, prüf zuerst dein vorhandenes Abo: Premium ist dort schon enthalten.

Gerät da, Coach gewollt

Der stärkste Fall.

Google AI Pro vorhanden

Premium ist schon dabei — nicht doppelt zahlen.

Nur messen

Die Basis reicht, der Tagesform-Index ist dabei.

Weder Fitbit noch Pixel Watch

Das Coaching läuft nicht — zuerst die Gerätefrage klären.

Von Garmin unterscheidet sich Google Health vor allem durch Coaching statt Sporttiefe, von WHOOP durch die kostenlose Basis. Einen Genauigkeitsvergleich veröffentlichen wir nicht — dafür bräuchte es eine eigene Methodik.

Was Google Health Premium in Österreich kostet

Wir zeigen nur, was wir für Österreich geprüft haben.

So prüfen wir Preise

Der österreichische Google Store nennt für Google Health Premium „ab 8,99 €“; für welchen Zeitraum, sagt die Seite nicht — Tarif und Jahresbetrag zeigt Google erst nach der Anmeldung. Abschließen kannst du Premium laut Google-Hilfe auf drei Wegen: in der Google Health App, bezahlt über Google Play oder den App Store; im Google Store; oder über Google AI Pro und Google AI Ultra, in denen Premium ohne Aufpreis enthalten ist. Stell dir vor dem Kauf eine Frage: Brauchst du die KI-Werkzeuge von Google ohnehin? Wenn ja und du hast AI Pro schon, zahl nicht zweimal. Wenn nein, ist ein eigenes Premium-Abo der naheliegende Weg. Das Gerät — Fitbit oder Pixel Watch — brauchst du auf jedem der drei Wege.

Fitbit Premium / Google Health Premium: Aktionen und Rabatte

Geprüfte Aktionen oder Rabattcodes für Fitbit Premium / Google Health Premium haben wir derzeit nicht. Sobald der Anbieter welche veröffentlicht und wir sie geprüft haben, stehen hier Datum und Bedingungen — erfundene Gutscheine zeigen wir nicht.

Preis und Aktionen beobachten

Fitbit Premium / Google Health Premium kostenlos testen

Eine kostenlose Testphase für Fitbit Premium / Google Health Premium haben wir auf der Seite des Anbieters derzeit nicht gesehen. Sobald es eine gibt, vermerken wir sie hier und in der Liste der kostenlosen Testphasen.

Alle kostenlosen Testphasen

So zahlst du für Fitbit Premium / Google Health Premium weniger

Einen günstigeren Weg, den wir bestätigen könnten, gibt es derzeit nicht: Unter den geprüften Tarifen von Fitbit Premium / Google Health Premium gibt es weder eine günstigere Jahresvariante desselben Tarifs noch einen Familien- oder Studierendentarif.

Vergleiche den Preis mit Alternativen: Preis von Garmin Connect+ · Preis von Strava Premium · Preis von Headspace

Wir zeigen nur offizielle Wege des Anbieters — ohne geteilte Konten und ohne Regionswechsel.

Kundenservice

Wir haben geprüft: Das Hilfe-Center gibt es auf Englisch.

Kontaktwege, die der Anbieter nennt:

  • Telefon
  • Community-Forum

Quelle: support.google.com/fitbit

Wem dieser Dienst gehört

Gehört zu „Google Ireland Limited“.

Derselbe Eigentümer hat in unserem Katalog auch: Google One, YouTube Premium, YouTube Music, Google AI Pro.

Der Vertrag wird mit einem Unternehmen geschlossen, das in Irland eingetragen ist.

Wer in Europa lebt, schließt den Vertrag mit einem irischen Unternehmen; die US-Muttergesellschaft ist nicht Vertragspartei. Praktisch heißt das: Bei einem Streit gilt das Recht eines EU-Staates.

Quelle: policies.google.com/terms?hl=de

Häufige Fragen

Es heißt jetzt Google Health Premium, und die Fitbit-App ist die Google Health App. Wer die Fitbit-App schon installiert hat, bekommt die neue App laut Google Store mit dem nächsten Softwareupdate; für die Anmeldung braucht es ein Google-Konto.

Ja. Österreich steht auf der Länderliste der Google-Health-Hilfe. Du musst mindestens 18 Jahre alt sein und ein Fitbit-Gerät oder eine Pixel Watch haben.

Ein Fitbit-Gerät oder eine Pixel Watch — ohne eines davon gibt es laut Google keinen Zugriff auf den Coach und das Premium-Coaching. Geräte anderer Hersteller ersetzen das nicht.

Ja. Die Basis zeigt laut österreichischem Google Store Aktivität, Schlafanalyse und Gesundheitswerte wie Herzfrequenz, HRV und SpO2 sowie Einträge zu Gewicht, Ernährung, Wasser, Stimmung und Zyklus — sobald ein Gerät gekoppelt ist.

Nein. Der österreichische Google Store führt ihn bei der kostenlosen Basis.

Ja, auch in Google AI Ultra — laut Google „ohne Aufpreis“. Das hilft nur in eine Richtung: Hast du AI Pro schon, zahlst du nicht zweimal. Brauchst du die KI-Werkzeuge nicht, ergibt AI Pro nur wegen Premium wenig Sinn. Ein Fitbit-Gerät oder eine Pixel Watch brauchst du in beiden Fällen.

Der österreichische Google Store nennt „ab 8,99 €“, ohne Zeitraum. Den genauen Betrag für deinen Tarif siehst du vor dem Abschluss im Store, in der App oder in deinem Google-One-Tarif.

Die Google-Hilfe nennt in der App die Option „Google Health Coach 3 Monate lang testen“, und manche Fitbit-Geräte oder Pixel Watches enthalten laut Google eine Testversion. Ob und wie lange dir eine angeboten wird, hängt vom Angebot ab.

Die App übernimmt laut Google die Sprache deines Smartphones. Für Inhalte und Funktionen schreibt Google aber, sie seien „möglicherweise nur auf Englisch verfügbar“.

Laut österreichischem Google Store Android 11.0 oder höher und iOS 16.4 oder höher; dazu brauchst du ein Google-Konto.

Im österreichischen Google Store schreibt Google: „Alles dient dir, nicht der Werbung.“ Die Gesundheitsdaten lassen sich laut Store jederzeit in der App löschen oder exportieren.

Ja, wenn er aktiv ist: Laut Google hat er Zugriff auf alle Gesundheits- und Aktivitätsdaten deines Kontos. Du kannst ihn deaktivieren, Unterhaltungen löschen und die Einwilligung widerrufen — Geteiltes verschwindet aber nicht automatisch aus dem Gesprächsverlauf.

Laut Google in zwei Fällen: wenn du in der App Feedback gibst oder wenn du ausdrücklich der Nutzung für Forschung zustimmst. Sonst nicht. Google rät, nichts einzugeben, was Prüfende nicht sehen sollen.

Nein. Laut Google sind die Tools „nicht für medizinische Zwecke vorgesehen“, und generierte Antworten solltest du immer auf ihre Richtigkeit prüfen.

Dort, wo du gekauft hast: in der App — unter Android führt „Mitgliedschaft kündigen“ in die Aboverwaltung von Google Play —, im Google Store unter „Abos“ oder bei Apple. Das Abo bleibt laut Google bis zum Ende des Abrechnungszeitraums aktiv; die Daten im Coach bleiben danach erhalten, bis du sie löschst.

In der Fußzeile des österreichischen Google Store stehen „Widerrufsbelehrung“, „Abo-Kündigungen“ und „Vertrag widerrufen“. Letzteres entspricht der Funktion, die in Österreich ab 1. Oktober 2026 für online geschlossene Verträge Pflicht ist — gedacht für den Rücktritt innerhalb der Frist, nicht für die Kündigung eines Abos, das schon länger läuft.

Übertrag es auf ein Google-Konto: Laut Google-Hilfe braucht die Google Health App ein Google-Konto, und wer sich mit einem Fitbit-Konto anmeldet, soll es übertragen.

Schau zuerst, wer das Geld abbucht — davon hängt ab, wo du kündigst. Hast du in einer App abgeschlossen, läuft die Zahlung meist über dein Google-Konto oder deinen Apple Account. Sieh in deinen Abos bei Google Play nach, am iPhone unter „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“, und zwar mit genau dem Konto, mit dem du bezahlt hast. Findest du das Abo dort nicht, rät Apple, in deinen E-Mails nach „Beleg von Apple“ oder „Rechnung von Apple“ zu suchen: Auf dem Beleg steht, welcher Account verwendet wurde. Gibt es keinen Beleg von Apple, hast du das Abo laut Apple womöglich bei einem anderen Unternehmen abgeschlossen — welches, zeigt dein Kontoauszug oder deine Kreditkartenabrechnung.

Öffne am Android-Gerät deine Abos bei Google Play, wähle das Abo aus, tippe auf „Abo kündigen“ und folge der Anleitung. Am Computer geht es über play.google.com/store/account/subscriptions: beim Abo „Verwalten“ → „Abo kündigen“ → einen Grund auswählen → „Weiter“. So beschreibt es die Google-Hilfe. Willst du nur eine Pause, bieten manche Apps „Zahlungen aussetzen“ an — laut Google für eine Woche bis drei Monate, beginnend am Ende des laufenden Abrechnungszeitraums. Das Abo selbst bleibt dabei bestehen.

Am iPhone: „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“ → das Abo antippen → „Abo kündigen“. Achte auf die Wörter: Das Menü heißt „Abonnements“, der Button „Abo kündigen“, und womöglich musst du nach unten scrollen, um ihn zu finden. Wird keine Taste zum Kündigen angezeigt oder ist ein Ablaufhinweis in roter Schrift zu sehen, ist das Abo laut Apple bereits gekündigt. Ein Probeabo solltest du laut Apple mindestens 24 Stunden vor Ablauf der Probezeit kündigen.

Nein. Google schreibt es als eigenen Hinweis: „Wenn Sie die App deinstallieren, wird Ihr Abo nicht gekündigt.“ Bezahlt wird weiter, bis du in dem Konto kündigst, über das du das Abo abgeschlossen hast.

Dann kündigst du bei diesem Anbieter; auf der Seite des Dienstes gibt es dafür oft keinen Button. Apple sagt es ausdrücklich: Bei einem Abo, das du über deinen Mobilfunkanbieter oder einen anderen Anbieter erhalten hast, wendest du dich an diesen. In Österreich ist das häufig: Magenta TV ist laut Magenta „nur mit einem Internet- oder Smartphonetarif möglich“, A1 Xplore TV braucht einen Anschluss von A1, und über A1 Select zahlst du bei A1 für einen „Slot“ mit Netflix, Disney+, HBO Max, CANAL+ oder A1 TV Stream. Ist das TV-Paket mit Internet oder Telefon gebündelt, gilt das Telekommunikationsgesetz für das ganze Paket: Die Mindestlaufzeit darf höchstens 24 Monate betragen und die Kündigungsfrist höchstens einen Monat — eine vereinbarte Mindestlaufzeit gilt aber weiter.

Nein. Apple schreibt: „Du kannst das Abonnement eines Familienmitglieds nicht kündigen.“ Steht auf dem Beleg der Account eines Familienmitglieds, bitte diese Person, das Abo zu kündigen. Steht dort ein anderer Account von dir, meldest du dich mit diesem an und kündigst dort.

Grundsätzlich ja. Nach § 11 FAGG kannst du von einem Vertrag, den du im Fernabsatz — etwa online — geschlossen hast, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücktreten; bei Dienstleistungen zählt die Frist ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Hat dich der Anbieter über das Rücktrittsrecht nicht informiert, verlängert sich die Frist um zwölf Monate (§ 12 FAGG). Hast du verlangt, dass die Leistung schon während der Frist beginnt, zahlst du beim Rücktritt einen anteiligen Betrag (§ 16 Abs. 1 FAGG); für digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, zahlst du nichts (§ 16 Abs. 3 FAGG).

Bei einem Streaming-Abo nicht. Der Gerichtshof der EU hat am 9. Juli 2026 in einem Verfahren gegen Sky Österreich entschieden (C-234/25): Ein Streaming-Abo mit Empfehlungen, Listen und wechselndem Katalog ist eine digitale Dienstleistung, deshalb lässt sich das Rücktrittsrecht nicht ausschließen; wer zurücktritt, zahlt einen anteiligen Betrag. Bei anderen digitalen Inhalten entfällt das Rücktrittsrecht nur, wenn drei Bedingungen zusammen erfüllt sind: Du hast dem sofortigen Beginn ausdrücklich zugestimmt, du hast bestätigt, dass du damit das Rücktrittsrecht verlierst, und der Anbieter hat dir das auf einem dauerhaften Datenträger bestätigt (§ 18 Abs. 1 Z 11 FAGG).

Eine Pflicht, die ab 1. Oktober 2026 gilt (§ 13a FAGG): Für Verträge, die du online abschließt, muss der Anbieter eine Funktion anbieten, die mit „Vertrag widerrufen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung beschriftet und während der gesamten Rücktrittsfrist erreichbar ist; bestätigt wird mit „Widerruf bestätigen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung. Sie gilt für Verträge, die nach dem 30. September 2026 geschlossen werden. Gedacht ist sie für den Rücktritt innerhalb der Frist — ein Abo, das schon länger läuft, kündigst du damit nicht.

Wenn dein Schweigen als Zustimmung gelten soll, ja: Eine solche Klausel bindet dich nur, wenn dich der Anbieter zu Beginn der dafür vorgesehenen Frist besonders auf die Bedeutung deines Verhaltens hinweist und du eine angemessene Frist für eine ausdrückliche Erklärung hast (§ 6 Abs. 1 Z 2 KSchG). Das Portal konsumentenfragen.at des Sozialministeriums verbindet diese Regel ausdrücklich mit der automatischen Vertragsverlängerung, und der OGH hat sie im Verfahren gegen PE Digital (Parship, ElitePartner) bestätigt. Bei Internet- und Handyverträgen muss dich der Anbieter vor dem Ende der Mindestlaufzeit oder einer automatischen Verlängerung auf einem dauerhaften Datenträger informieren (§ 135 Abs. 6 TKG 2021). Für die Kündigung selbst darf der Anbieter keine strengere Form als die Schriftform verlangen (§ 6 Abs. 1 Z 4 KSchG).

Nein. Google schreibt: „Wenn Sie ein Abo kündigen, können Sie es für den bereits bezahlten Zeitraum weiterhin nutzen.“ Umgekehrt holt eine Kündigung gleich nach der Zahlung das Geld für diesen Zeitraum nicht zurück, sie verhindert nur die nächste Abbuchung; innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss gibt es dafür den Rücktritt. Ob die Kündigung durch ist, siehst du in der Liste: Am iPhone fehlt dann die Taste zum Kündigen, oder ein Ablaufhinweis in roter Schrift ist zu sehen; bei Google Play bietet ein gekündigtes Abo laut Google-Hilfe „Erneut abonnieren“ an.

Manchmal, aber nicht garantiert. Schick die Anfrage dorthin, wo du bezahlt hast — in den Store oder zum Anbieter. Google schreibt: „Die meisten Apps im Play Store stammen nicht von Google, sondern von Drittentwicklern.“ Der Entwickler kann bei Problemen mit Käufen helfen und nach seinen Richtlinien und den geltenden Gesetzen erstatten. Eine Belastung, die weder von dir noch von jemandem stammt, den du kennst, meldest du laut Google innerhalb von 120 Tagen nach der Transaktion. Teilweise Erstattungen für Abos führt Google als eigene Regel nur für Deutschland, Frankreich und Israel — Österreich steht nicht auf dieser Liste.

Nein, das sind zwei getrennte Schritte, die man leicht verwechselt. Das Löschen des Kontos entfernt deine Daten, stoppt aber keine Zahlung, wenn du das Abo über einen App-Store abgeschlossen hast: Dort läuft es unabhängig vom Konto weiter. Die richtige Reihenfolge ist deshalb: zuerst dort kündigen, wo du bezahlst, prüfen, ob die Kündigung durch ist, und erst dann das Konto löschen.

Meist endet nur der Zugang zu den Inhalten, das Konto bleibt: Verlauf, Einstellungen und Gespeichertes sind noch da, und wenn du später zurückkommst, fängst du nicht bei null an. Ein Gesetz verlangt das aber nicht — es ist eine Entscheidung des Dienstes, und die Daten können nach einiger Zeit auch gelöscht werden. Ist dir etwas davon wichtig, exportiere es vor dem Ende des Abos; danach ist ein Export womöglich nur noch mit einem bezahlten Abo möglich.

Ja, das regelt EU-Recht. Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kannst du eine Kopie der über dich gespeicherten Daten verlangen, ihre Löschung und ihre Herausgabe in einem maschinenlesbaren Format, um sie anderswohin mitzunehmen. Auf den Antrag muss in der Regel innerhalb eines Monats geantwortet werden. Schick ihn an den Anbieter selbst; antwortet er nicht oder lehnt er ab, kannst du dich in Österreich an die Österreichische Datenschutzbehörde wenden. Das Recht hast du also — dass der Anbieter es rasch und gut erfüllt, können wir nicht versprechen.

Verlässlich nur auf dem Kontoauszug. Der Betrag dort kann vom Preis auf der Seite abweichen, meist aus einem von drei Gründen: Ein Einführungspreis ist ausgelaufen; der Anbieter nennt seine Preise ohne USt. und rechnet sie erst an der Kasse dazu, wie mehrere VPN-Dienste; oder er verrechnet in US-Dollar, und den Eurobetrag bestimmt der Kurs deiner Bank. Die USt. richtet sich bei digitalen Abos nach deinem Wohnsitz — in Österreich sind es in der Regel 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

So prüfen wir

Vorrang hatten die deutschsprachige Google-Health-Hilfe und der österreichische Google Store.

Umbenennung selbst nachgelesen

Im österreichischen Google Store steht: „Die Fitbit-App ist jetzt die Google Health-App.“ Darauf stützen wir uns, nicht auf Nachrichten.

Länderliste statt Vermutung

Dass es Premium in Österreich gibt, steht auf Googles Länderliste — nicht nur, weil der Store es anbietet.

Kein „Ab“-Betrag als Preis

Der Store zeigt nur einen Mindestbetrag ohne Zeitraum. Als geprüften Preis setzen wir ihn nicht ein.

Die Warnung vor Doppelzahlung steht oben

Dass Premium in Google AI Pro steckt, steht hier vor dem Button, nicht im Kleingedruckten.

KI ist kein Arzt

Wo der Coach Gesundheitsfragen beantwortet, steht Googles eigene Einschränkung daneben.

Produktfakten sind überall gleich, Marktfakten nicht

Wie viele Bildschirme ein Tarif erlaubt, wie viele Geräte ein Konto zulässt, wie viele Server ein Netz hat — das hängt nicht vom Land ab, und auf unseren Seiten stehen diese Zahlen in jeder Sprache gleich; ein eigenes Werkzeug prüft das. Preis, Aktionen, Verfügbarkeit und die Sprache der Oberfläche sind dagegen Marktfragen, und die übernehmen wir nie aus einem anderen Land.

Eine Liste lässt sich prüfen, ein Zahlungsfenster nicht

Veröffentlicht ein Dienst die Liste seiner Länder, können wir sagen, ob Österreich darauf steht — die Liste ist für alle gleich. Was die Zahlungsseite in Österreich anzeigt, lässt sich aus einem anderen Land nicht zuverlässig prüfen. Dort schreiben wir „vor dem Bezahlen prüfen“ und tun nicht so, als wüssten wir es.

Eine leere Stelle bleibt leer

Ist ein Abschnitt hier kürzer als anderswo, haben wir für diesen Markt keine Daten — dem Produkt fehlt deshalb nichts. Wir füllen die Lücke nicht mit allgemeinem Text, nur damit die Seite vollständiger wirkt.

Drei Antworten statt einer

Wir unterscheiden „gibt es nicht“, „veröffentlicht der Anbieter nicht“ und „haben wir nicht gefunden“. Das sind drei verschiedene Dinge; würden wir sie vermischen, stünde unsere eigene Wissenslücke als Nachteil beim Produkt.

Ein ungeprüfter Preis wird nicht angezeigt

Hat ein Betrag keine Quelle und kein Datum, zeigen wir ihn nicht. Eine leere Stelle ist ehrlicher als eine Zahl, die nur richtig aussieht — und Preise ändern sich öfter, als Artikel aktualisiert werden.

Daten für Österreich, keine Übersetzung

Diese Seite ist keine Übersetzung einer anderen Sprachfassung. Dass in Österreich wie in Deutschland in Euro bezahlt wird, heißt auch nicht, dass Tarife und Preise gleich sind — deshalb übernehmen wir keine Daten aus Deutschland oder einem anderen Euro-Land. Wo wir für Österreich nichts haben, sagen wir das offen.

Affiliate-Links sind direkt am Link gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben. Die Provision beeinflusst nicht, was wir schreiben, und du erfährst es schon vor dem Klick.

Fehler korrigieren wir sichtbar

Haben wir etwas falsch geschrieben, korrigieren wir es und halten fest, was sich geändert hat. Bei einer stillen Korrektur würdest du nie erfahren, dass du dich einmal auf eine falsche Angabe verlassen hast.

Fehler gefunden? Schreib uns — wir korrigieren und nennen das Datum.

Preise, Funktionen und Länderlisten ändern sich. Verbindlich sind die offiziellen Google-Seiten und der Zahlungsschritt. Diese Seite ist keine medizinische Beratung und steht in keiner Verbindung zu Google.

Die Reihenfolge im Vergleich richtet sich nach dem Zweck der Dienste; eine Provision hat darauf keinen Einfluss.

Diese Seite ist ein unabhängiger Abo-Vergleich und keine offizielle Seite von Google oder Fitbit. Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben; schließt du darüber ein Abo ab, erhalten wir möglicherweise eine Provision. Am Preis ändert das nichts, und auch nicht an der Reihenfolge im Vergleich.

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