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Musik-Abo in Österreich

Apple Music in Österreich: Abos, Klangqualität und Bedingungen

Apple Music gibt es in Österreich als Abo für Einzelpersonen, für Familien und für Studierende — dazu steckt es in allen drei Varianten von Apple One. Die Abos unterscheiden sich nur darin, wer sie nutzen darf: Katalog, Lossless bis 192 kHz, 3D Audio mit Dolby Atmos und die Classical-App sind überall gleich, und Werbung gibt es nie. Was die Klangqualität tatsächlich bei dir ankommen lässt, entscheiden Kopfhörer und Verbindung.

  • Komplett werbefrei. So schreibt es Apple auf der österreichischen Seite — in jedem Abo.
  • Lossless in jedem Abo. Lossless bis 48 kHz und Hi-Res Lossless bis 192 kHz ohne Aufpreis, für den gesamten Katalog.
  • Familie für sechs. Du und bis zu fünf weitere Personen, jede mit eigener Mediathek und eigenen Empfehlungen.
  • Studierende bis 48 Monate. Mit Nachweis, jährlicher Bestätigung und Apple TV ohne Zusatzkosten.
  • Ohne Verpflichtung. Apple schreibt über die Abos: „Ohne Verpflichtung. Jederzeit kündbar.“

Das Wichtigste vor dem Abschluss

Lossless ist im Preis enthalten, mit gängigen kabellosen Kopfhörern hörst du es aber nicht: Laut Apple sind Bluetooth-Verbindungen nicht verlustfrei — auch nicht bei AirPods. Du brauchst eine Kabelverbindung, die eingebauten Lautsprecher oder für Hi-Res über 48 kHz einen externen Digital-Analog-Wandler. Ohne Abo laufen laut Apple nur sechs Radiosender — einen kostenlosen Tarif mit Werbung wie bei Spotify gibt es nicht.

Tomas StankevičiusAktualisiert am 2026-10-14Fakten von der österreichischen Apple-Seite und aus dem Apple Support (AT)

Kurz gesagt

Abos in Österreich
Einzelperson, Familie, Studierende
Familie
Bis zu 6 Personen über die Familienfreigabe
Studierende
Bis zu 48 Monate, Apple TV inklusive
Klang
Lossless bis 48 kHz, Hi-Res bis 192 kHz
3D Audio
Dolby Atmos für ausgewählte Titel
Werbung
Keine
Ohne Abo
Sechs Radiosender, kein kostenloser Tarif
Bündel
In allen drei Apple-One-Varianten enthalten

Abos und Angebote ändern sich. Die Angaben stammen von apple.com/at und aus dem österreichischen Apple Support.

Preise mit Quelle

Jeder Preis hat eine Quelle.

Probemonat ist kein Preis

Kostenlose Monate zum Start kennzeichnen wir getrennt. Als Preis zählt, was danach abgebucht wird.

Klang mit Bedingungen

Zu „Lossless“ schreiben wir immer dazu, welche Kopfhörer und Verbindungen Apple dafür nennt.

Affiliate-Links gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben, noch vor dem Klick.

Kurzfazit

Apple Music ist in Österreich schnell erklärt: drei Abos mit demselben Inhalt, keine Werbung und die höchste Klangstufe ohne Aufpreis. Das Familienabo reicht für sechs Personen, der Studierendenpreis gilt bis zu 48 Monate und bringt Apple TV mit. Zwei Dinge musst du wissen: Einen kostenlosen Tarif gibt es nicht, und Lossless kommt über Bluetooth-Kopfhörer nicht an.

Hi-Res ohne Aufpreis

Lossless und Hi-Res Lossless bis 192 kHz für den gesamten Katalog, in jedem Abo.

Kein kostenloser Tarif

Ohne Abo laufen nur einige Radiosender — Musik nach Wahl gibt es nur zahlend.

Wir empfehlen vor allem:
Haushalten mit Apple-Geräten und Studierenden in den ersten vier Jahren; wer mehrere Apple-Dienste zahlt, rechnet Apple One nach.
Mit Vorbehalt:
Wer für Lossless zahlen möchte, aber nur mit Bluetooth-Kopfhörern hört.

Für wen sich Apple Music lohnt — und für wen nicht

Der Katalog entscheidet selten. Entscheidend sind deine Geräte, dein Haushalt und die Frage, ob du ohnehin andere Apple-Dienste zahlst.

Passt gut

  • Haushalte bis sechs Personen

    Ein Familienabo, jede Person mit eigener Mediathek und eigenen Empfehlungen.

  • Studierende

    Bis zu 48 Monate zum Studierendenpreis, Apple TV ist ohne Zusatzkosten dabei.

  • Wer kabelgebunden hört

    Mit Kabel, eingebauten Lautsprechern oder einem Wandler kommt die verlustfreie Qualität tatsächlich an.

  • Wer mehrere Apple-Dienste zahlt

    Apple One bündelt Music mit Apple TV, Arcade, iCloud+ und in Premium auch Fitness+.

  • Klassik-Fans

    Die App Apple Music Classical ist in jedem Abo enthalten.

Passt weniger

  • Wer nur ab und zu hört

    Es gibt keinen kostenlosen Tarif mit Werbung, auf den man zurückfallen könnte.

  • Paare, die einen Zweiertarif suchen

    Den gibt es nicht: entweder zwei Einzelabos oder gleich das Familienabo.

  • Wer Lossless über AirPods erwartet

    Laut Apple nutzen die meisten kabellosen Kopfhörer von Apple und Beats den AAC-Bluetooth-Codec, und Bluetooth ist nicht verlustfrei.

  • Wer Liedtexte auf Deutsch übersetzt haben möchte

    Die Übersetzung gibt es nur für wenige Sprachpaare, Deutsch ist nicht dabei.

Die drei Abos in Österreich

Die Preise stehen im Block oben. Der Inhalt ist in allen drei gleich — verschieden sind die Bedingungen.

Die drei Abos in Österreich
WerEinzelpersonEine PersonFamilieDu und bis zu fünf weitere PersonenStudierendeStudierende einer Hochschule mit Nachweis
VoraussetzungEinzelperson—FamilieEingerichtete FamilienfreigabeStudierendeStudenten-ID und Studenten-E-Mail, jährliche Bestätigung
Mediathek und EmpfehlungenEinzelpersonEigeneFamilieFür jede Person eigeneStudierendeEigene
Lossless, Hi-Res und 3D AudioEinzelpersonJaFamilieJaStudierendeJa
Apple Music ClassicalEinzelpersonJaFamilieJaStudierendeJa
ExtrasEinzelperson—Familie—StudierendeApple TV ohne Zusatzkosten, nicht über die Familienfreigabe teilbar
Kostenloser erster MonatEinzelpersonNur beim ersten AboFamilieNur beim ersten AboStudierendeNur beim ersten Abo

Die Wahl folgt der Situation: im Studium Studierende, solange es geht; im Haushalt mit mehreren Hörerinnen und Hörern Familie; sonst Einzelperson. Zahlst du daneben Apple TV, Arcade oder iCloud+, rechne Apple One nach.

Unsere Wertung und woraus sie sich zusammensetzt

Das ist unsere eigene Einschätzung auf Basis geprüfter Fakten. Sie ist weder ein Durchschnitt von Nutzerbewertungen noch eine Aussage des Anbieters. Unten findest du alle Kriterien mit Gewichtung und Quellen.

4,6

von 5 · Durchschnitt aus 3 Tarifen · 11 von 11 Kriterien geprüft

Die Wertung setzt sich aus den Kriterien unten zusammen: Bei jedem stehen die Gewichtung, was wir konkret gefunden haben und woher. Wo wir eine Seite des Anbieters haben — ein Link mit Prüfdatum; wo die Zahl aus unserem Katalog stammt, steht das dabei. „Nicht geprüft“ heißt, dass uns der Fakt fehlt und wir das Kriterium nicht mitgerechnet haben. „Anbieter macht keine Angabe“ heißt, dass wir die Seiten des Anbieters durchgesehen haben, die Angabe dort aber fehlt; auch so ein Kriterium rechnen wir nicht mit. Wenn du mit der Gewichtung nicht einverstanden bist — in der Methodik siehst du alle Bestandteile und kannst sie nach deinen eigenen Maßstäben zusammensetzen. Bewertungen aus den App-Stores fließen nicht in die strukturierten Daten ein: Sie wurden auf anderen Websites gesammelt und bleiben daher sichtbarer Text.

Wertung der einzelnen Tarife: Einzelperson 4,5 · Studierende 4,5 · Familie 4,7

Gleich für alle Tarife von „Apple Music“

Kriterien, die für alle Tarife dieses Anbieters gleich sind
KriteriumWas wir gefunden habenWertungQuelle
Angezeigter Preis ist Endpreis(10 %)Preis bereits inkl. USt.5,0unser Katalog
Kostenlos testbar(10 %)30 Tage5,0unser Katalog
Klangqualität(16 %)Hi-Res (24 Bit, bis 192 kHz)5,0Quelle
Raumklang(5 %)vorhanden5,0Quelle
Offline hören(12 %)vorhanden5,0Quelle
Was noch dabei ist(9 %)zusätzliche Inhaltsarten: 13,0Quelle
Studententarif(5 %)erhältlich5,0Quelle
App-Bewertung(5 %)4,8 von 54,8unser Katalog

Je nach Tarif unterschiedlich

Kriterien, die sich je nach Tarif unterscheiden
KriteriumEinzelpersonStudierendeFamilie
Preis im Vergleich zu anderen(10 %)11,99 €/Monat5,06,99 €/Monat5,019,99 €/Monat4,0
Personen pro Tarif(12 %)1 Person3,01 Person3,06 Personen, Adresse spielt keine Rolle5,0
Gleichzeitige Streams(6 %)1 gleichzeitig3,01 gleichzeitig3,06 gleichzeitig5,0

Verfügbarkeit in Österreich

Der Endpreis in Österreich ist klar

Abgerechnet wird in Euro, und der Steuerstatus ist geprüft — der angezeigte Betrag ist genau der, den du zahlst.

  • Preis in Euro
  • Preis inkl. USt.
  • länderspezifische Preisliste

Was du für den Preis bekommst

Was im Tarif enthalten ist, was in Österreich verfügbar ist und worin sich die kostenpflichtige von der kostenlosen Version unterscheidet.

Apple Music allein oder Apple One

Apple One bündelt Apple Music mit weiteren Apple-Diensten zu einem monatlichen Abo. Laut Apple sind das „bis zu 38 %“ weniger als die einzelnen Abos zusammen — sinnvoll ist das aber nur, wenn du die anderen Dienste auch nutzt.

Apple Music allein oder Apple One
EnthaltenApple Music alleinApple Music und Apple Music ClassicalApple OneEinzelperson: iCloud+ mit 50 GB, Apple TV, Apple Music, Apple Arcade
Für die FamilieApple Music alleinFamilienabo für bis zu sechs PersonenApple OneFamilie: dieselben Dienste mit 200 GB iCloud+, teilbar mit bis zu fünf Personen
Größtes PaketApple Music allein—Apple OnePremium: 2 TB iCloud+ und zusätzlich Apple Fitness+
BindungApple Music alleinOhne Verpflichtung, jederzeit kündbarApple OneMonatlich ohne langfristige Verpflichtung, kündbar bis einen Tag vor der Verlängerung
ProbeaboApple Music alleinErster Monat für neue AbonnentenApple OneErster Monat für alle Dienste, die du noch nicht hast; mit neuem iPhone, iPad oder Mac drei Monate

Apple Music allein, wenn

du nur Musik willst. Apple TV und Arcade sind in Apple One ohnehin dabei — brauchst du sie nicht, zahlst du im Bündel für Dienste, die du nicht nutzt.

Apple One, wenn

du neben Music mindestens einen weiteren Apple-Dienst zahlst, etwa iCloud+ oder Apple TV. In Familie und Premium teilst du alles über die Familienfreigabe, ohne dein Passwort weiterzugeben.

Nicht doppelt zahlen

Wechselst du zu Apple One, gehen die darin enthaltenen Abos laut Apple automatisch im Bündel auf und werden nicht mehr separat abgerechnet — mit einer Ausnahme: Hast du ein iCloud+ mit mehr Speicher als im Bündel, läuft es separat weiter, bis du es kündigst. Während eines kostenlosen Apple-One-Probeabos werden bestehende Abos weiter einzeln berechnet.

Klang und Qualität

Wovon die Qualität abhängt, wo sie funktioniert und was die Wiedergabekette dafür braucht.

Klangstufen und was sie voraussetzen

Apple unterscheidet zwei verlustfreie Stufen und stellt laut eigener Seite den gesamten Katalog mit über 100 Millionen Songs in Lossless bereit. Ob davon etwas ankommt, hängt an der Verbindung.

Klangstufen und was sie voraussetzen
Normale WiedergabeCodecAACQualitätStandardformatHinweisDie Bitrate nennt die österreichische Seite nicht
LosslessCodecVerlustfrei, Format nicht angegebenQualitätBis 48 kHzHinweisMit Kabel, eingebauten Lautsprechern oder unterstützten Geräten
Hi-Res LosslessCodecVerlustfrei, Format nicht angegebenQualität48 bis 192 kHz, bis 24 BitHinweisBraucht einen externen Digital-Analog-Wandler, außer am MacBook Pro 14″ und 16″ bis 96 kHz
Bluetooth: AirPods, AirPods Max, die meisten BeatsCodecApple AAC Bluetooth-CodecQualitätNicht verlustfreiHinweisSo schreibt es Apple ausdrücklich
AirPods Max 1 (USB-C) und AirPods Max 2 per USB-C-KabelCodecVerlustfreiQualitätLosslessHinweisMit iPhone, iPad oder Mac und aktueller Firmware
3D AudioCodecDolby AtmosQualitätAusgewählte TitelHinweisNicht alle Inhalte sind in Dolby Atmos verfügbar

3D Audio mit Dolby Atmos

Ausgewählte Titel gibt es in 3D Audio mit Dolby Atmos. In den Musik-Einstellungen wählst du „Automatisch“, „Immer eingeschaltet“ oder „Aus“ — was „Automatisch“ tatsächlich abspielt, hängt am Gerät.

Funktioniert

  • Automatisch mit Bluetooth-Kopfhörern von Apple oder Beats.
  • Automatisch über die eingebauten Lautsprecher ab iPhone XS (außer iPhone SE), auf dem iPad Pro 11″, dem iPad Pro 12,9″ ab der 3. Generation und dem iPad Air ab der 4. Generation.
  • Am Mac über die eingebauten Lautsprecher von MacBook Pro und MacBook Air ab 2018, iMac 2021 oder Studio Display.
  • Mit kabelgebundenen Kopfhörern, wenn du „Immer eingeschaltet“ wählst.
  • Am Apple TV 4K über HomePod, eine Atmos-fähige Soundbar, einen AV-Receiver oder einen Fernseher mit Dolby Atmos.
  • Auf Apple Vision Pro mit den eingebauten Lautsprechern und erkannten Kopfhörern.

Funktioniert nicht

  • Bei Titeln ohne Dolby-Atmos-Fassung — erkennbar am fehlenden Badge unter „Jetzt läuft“.
  • Auf Android-Geräten ohne Dolby-Atmos-Unterstützung.
  • Unter Windows ohne passende Hardware; laut Apple brauchst du womöglich die App „Dolby Access“.
  • Bei bereits geladenen Titeln, bis du sie mit „Als Dolby Atmos laden“ neu lädst.

Klingt Atmos leiser?

Wirken Dolby-Atmos-Titel leiser als Stereo, empfiehlt Apple die Einstellung „Lautstärke anpassen“. Wer beim Laden „Als Dolby Atmos laden“ aktiviert, bekommt die Stereo-Fassung automatisch mit.

Funktionen

Was jetzt funktioniert, was nur angekündigt ist und wie es mit anderen Diensten zusammenspielt.

Apple Music Classical

Eine eigene App nur für Klassik, ohne zusätzliches Abo: Laut Apple ist sie in den Abos für Einzelpersonen, Familien und Studierende sowie in Apple One ohne Aufpreis enthalten. Sie ist für die Besonderheiten der Klassik gebaut — Werke mit mehreren Sätzen, Hunderte Aufnahmen derselben Stücke.

Kosten
In jedem Apple-Music-Abo enthalten
iPhone und iPad
Ab iOS oder iPadOS 15.4
Android
Ab Android 6
Voraussetzung
Apple Music muss auf demselben Gerät installiert sein
Mediathek
Gemeinsam mit Apple Music — was du in einer App hinzufügst, erscheint in der anderen
Inhalt
Nur Klassik, dazu Filmmusik und Titel an der Grenze zu anderen Genres

Nur Klassik

Andere Genres gibt es in der Classical-App nicht — dafür bleibt die normale Apple-Music-App mit über 100 Millionen Songs.

Was in Österreich verfügbar ist

Apple nennt für Österreich eigene Angebote und Einschränkungen. Hier steht, was die österreichische Seite und der Support ausdrücklich sagen.

  • Lossless und Hi-Res Lossless

    Funktioniert unter Bedingungennur mit kostenpflichtigem Abo

    In jedem Abo, für den gesamten Katalog; hörbar nur mit Kabel, eingebauten Lautsprechern oder unterstützten Geräten.

  • 3D Audio mit Dolby Atmos

    Hängt vom Titel abnur mit kostenpflichtigem Abo

    Für ausgewählte Titel; nicht alle Inhalte gibt es in Dolby Atmos.

  • Apple TV im Studierendenabo

    Funktioniertnur mit kostenpflichtigem Abo

    Ohne Zusatzkosten und für begrenzte Zeit; endet, wenn du nicht mehr qualifiziert bist, und lässt sich nicht über die Familienfreigabe teilen.

  • Apple One Premium mit Fitness+

    Funktioniertnur mit kostenpflichtigem Abo

    Das größte Bündel enthält in Österreich auch Apple Fitness+ — Trainings auf Englisch mit deutschen Untertiteln.

  • Radiosender ohne Abo

    Funktioniert auch kostenlos

    Apple Music 1, Hits, Country, Música Uno, Club und Chill.

  • Gemeinsame Playlists

    Funktioniert

    Andere einladen, Songs hinzuzufügen, zu entfernen, umzuordnen und darauf zu reagieren. Österreich steht nicht auf Apples Liste der ausgenommenen Länder; unter 13 Jahren kann man nicht beitragen.

  • Übersetzung von Liedtexten ins Deutsche

    Nicht verfügbar

    Apple nennt nur wenige Sprachpaare, Deutsch ist nicht darunter.

  • AutoMix

    Nicht auf allen Plattformen

    Nur mit iOS 26, iPadOS 26, macOS 26 oder CarPlay mit aktueller Software.

Die Liste zeigt, was Apple für Österreich nennt.

Inhalte

Was du tatsächlich zu sehen bekommst: Katalog, Sprachen, Sport und Events.

Was im Abo steckt

Der Katalog umfasst laut der österreichischen Seite über 100 Millionen Songs, werbefrei und offline verfügbar. Unterschiede zu anderen Diensten entstehen eher rund um die Musik.

  • Musik ohne Werbung

    In jedem Abo — Apple schreibt: „Apple Music ist komplett werbefrei.“

  • Radio und Live-Inhalte

    Live-Radiosendungen, Interviews und Live-Performances auf Apple Music Live; sechs Sender laufen auch ohne Abo.

  • Konzerte in deiner Nähe

    Kommende Tourdaten deiner Lieblingsartists in deiner Umgebung, dazu automatische Benachrichtigungen.

  • Shazam

    Erkennt Musik in deiner Umgebung oder in Apps und fügt sie zu Apple Music hinzu.

  • Klassik

    In der eigenen App Apple Music Classical, ohne Aufpreis.

Welche Titel es in Dolby Atmos gibt, ist von Song zu Song verschieden, und manche Titel gibt es nur in einer bestimmten Fassung eines Albums in Atmos.

Gemeinsam hören

Apple Music hat keinen Zweiertarif, bietet aber mehrere Wege, zusammen zu hören — mit unterschiedlichen Regeln, wer dafür ein Abo braucht.

Gemeinsame Playlists

Du lädst andere ein, Songs hinzuzufügen, zu entfernen, neu anzuordnen und darauf zu reagieren. Wer jünger als 13 ist, kann laut Apple nicht beitragen, weil unter 13 keine Identität in Apple Music erlaubt ist.

SharePlay in CarPlay

Im Auto wechselt ihr euch als DJ ab. Die österreichische Seite beschreibt das als Funktion von CarPlay mit SharePlay.

Apple Music Sing

Karaoke am Apple TV 4K (3. Generation): Das iPhone dient als Mikrofon, und weitere Personen können laut Apple auch ohne Abo teilnehmen.

Für den Haushalt gedacht ist das Familienabo

Wer dauerhaft zu mehreren hören will, braucht eigene Konten — und die gibt es im Familienabo für bis zu sechs Personen.

Qualität und Geräte

Wovon Bild und Ton abhängen und wo es funktioniert.

Geräte

Geräte
Apple-GeräteBeispieleiPhone, iPad, Mac, Apple Watch, Apple TV 4K, HomePod, CarPlayVorbehaltApple Music ist dort vorinstalliert; Hi-Res über 48 kHz braucht einen Wandler, außer am MacBook Pro 14″ und 16″ bis 96 kHz.
AndroidBeispieleApple-Music-App aus Google PlayVorbehaltLossless per Kabel; ob ein externer Wandler nötig ist, sagt der Gerätehersteller. Dolby Atmos nur auf Geräten, die es unterstützen.
WindowsBeispieleApple-Music-App aus dem Microsoft StoreVorbehaltLossless über eingebaute Lautsprecher oder Kabel; für Atmos womöglich die App „Dolby Access“.
Lautsprecher und FernseherBeispieleSonos, Amazon Echo, Google Nest, Smart TVsVorbehaltDie österreichische Seite nennt diese Geräte; die Klangstufen dort hängen vom Gerät ab.
BrowserBeispielemusic.apple.comVorbehaltFür die Wiedergabe im Web; die Lossless-Anleitung von Apple nennt dafür keine eigene Einstellung.

Lossless: was zusammenpassen muss

Lossless ist in jedem Abo enthalten, aber ab Werk nicht unbedingt eingeschaltet. Laut Apple Support brauchst du dafür diese Kette — fehlt ein Glied, hörst du die normale Qualität.

  1. Ein Apple-Music-Abo — welches, ist egal.
  2. Aktuelle Software: iOS oder iPadOS, macOS, tvOS beziehungsweise die neueste Apple-Music-App für Android oder Windows.
  3. Am iPhone oder iPad einschalten: „Einstellungen“ → „Apps“ → „Musik“ → „Audioqualität“ → „Lossless Audio“; dort wählst du die Qualität getrennt für Streamen und Laden.
  4. Am Mac: in der Apple-Music-App „Musik“ → „Einstellungen“ → „Wiedergabe“ → unter „Audioqualität“ die Option „Lossless Audio“.
  5. Eine verlustfreie Verbindung: Kabel zu Kopfhörern, Receiver oder Aktivlautsprechern oder die eingebauten Lautsprecher.
  6. Für mehr als 48 kHz einen externen Digital-Analog-Wandler — außer am MacBook Pro 14″ oder 16″, das bis 96 kHz nativ wiedergibt.
  7. Am Apple TV 4K ein HDMI-Kabel zu einem AV-Receiver; Hi-Res Lossless gibt es dort erst ab der 3. Generation.
  8. Bereits geladene Musik löschen und neu laden — sonst bleibt die alte Qualität auf dem Gerät.

Bluetooth ist nicht verlustfrei

AirPods 3 und älter, AirPods Pro 1, AirPods Pro 2 mit Lightning-Case, AirPods Max und die meisten kabellosen Beats nutzen laut Apple den AAC-Bluetooth-Codec. Die Ausnahme: AirPods Max 1 (USB-C) und AirPods Max 2 mit dem USB-C-Kabel.

Mehr Daten, mehr Speicher

Verlustfreies Streamen verbraucht laut Apple wesentlich mehr Daten, und geladene Dateien brauchen deutlich mehr Platz. Höhere Auflösungen brauchen mehr als niedrigere.

Android und Windows

Auch dort gibt es Lossless in der Apple-Music-App. Ob du für mehr als 48 kHz einen externen Wandler brauchst, erfährst du laut Apple beim Hersteller deines Geräts.

Bewertung der App in den Stores

Das sind Bewertungen aus den App-Stores. Bewertet wird, wie die App funktioniert; ob sich der Preis des Abos lohnt, sagt diese Zahl nicht.

App Store

iOS und iPadOS
4,8von 5

14 092 Bewertungen

Quelle

Bewertungen ändern sich ständig und sinken oft nach Preiserhöhungen oder wenn Funktionen wegfallen. Wir zeigen den Wert vom Tag der Prüfung samt Anzahl der Bewertungen, denn eine 4,8 aus zweihundert Bewertungen und eine 4,5 aus zwei Millionen sind nicht dasselbe.

Konto und Haushalt

Profile, Downloads, Teilen und wie du kündigst.

Familie und Studierendenstatus

  • Im Familienabo haben bis zu sechs Personen auf ihren Geräten unbegrenzten Zugriff.
  • Jede Person bekommt eine eigene Mediathek und eigene Empfehlungen.
  • Zuerst richtest du die Familienfreigabe ein und lädst die Mitglieder ein; danach haben alle automatisch Zugriff.
  • Hat ein Familienmitglied schon ein Einzel- oder Studierendenabo, storniert Apple dessen Verlängerung automatisch, sobald das Familienabo startet.
  • Pro Person oder Familie gibt es ein Probeabo.
  • Das Studierendenabo gilt bis zu 48 Monate; einmal im Jahr kommt eine E-Mail zur erneuten Bestätigung.

Apple TV im Studierendenabo bleibt bei dir

Der Apple-TV-Zugang ist mit dem Studierendenabo verknüpft, erscheint nicht als eigenes Abo und lässt sich laut Apple nicht über die Familienfreigabe teilen. Er endet, wenn du nicht mehr qualifiziert bist oder das Abo nicht erneuerst.

Offline hören

Offline hören
HerunterladenSo funktioniert esIn jedem Abo — „werbefrei und offline verfügbar“
Lossless ladenSo funktioniert esMöglich; Qualität für Streamen und Laden getrennt einstellbar
SpeicherplatzSo funktioniert esVerlustfreie Dateien brauchen deutlich mehr Platz
Bereits geladene TitelSo funktioniert esFür Lossless oder Atmos löschen und neu laden
Nach der KündigungSo funktioniert esKatalogsongs nicht mehr abspielbar
Läuft das Abo aus, spielt Apple Music keine Katalogsongs mehr ab, auch keine heruntergeladenen; Playlists mit Katalogmusik verschwinden, und die Mediathek-Synchronisierung wird ausgeschaltet. Was du vor dem Abo selbst auf dem Gerät hattest, bleibt. Zu Apple One schreibt Apple: Wer von Apple One zu einzelnen Abos wechselt, verliert keine Playlists in Apple Music.

Kündigen

Apple schreibt über die Abos: „Ohne Verpflichtung. Jederzeit kündbar.“ Gekündigt wird in deinem Apple Account, wie jedes andere Apple-Abo: am iPhone unter „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“ → Apple Music → „Abo kündigen“.

Monatsabo ohne Verpflichtung

Keine Mindestlaufzeit. Wird keine Taste zum Kündigen angezeigt oder steht ein Ablaufhinweis in roter Schrift da, ist das Abo laut Apple bereits gekündigt.

Im Probemonat

Ein Probeabo solltest du laut Apple mindestens 24 Stunden vor Ablauf der Probezeit kündigen. Es gibt ein Probeabo pro Person oder Familie.

Apple One

Monatlich ohne langfristige Verpflichtung, kündbar bis einen Tag vor der Verlängerung; der Zugang bleibt bis zum Ende des bezahlten Zeitraums. Beim Kündigen kannst du einzelne Abos auswählen, die du behalten möchtest.

Über einen Mobilfunkanbieter

Hast du Apple Music über deinen Mobilfunkanbieter oder einen anderen Anbieter bekommen, kündigst du laut Apple dort.

Was du auf der Tarifkarte immer prüfen solltest

  • Wo gekündigt wird: im Apple Account
  • Bis wann ein Probeabo gekündigt sein muss
  • Was bei Apple One mit den einzelnen Diensten passiert

Familienmitglieder kündigen selbst

Das Abo eines Familienmitglieds kannst du laut Apple nicht kündigen. Steht auf dem Beleg der Account einer anderen Person, muss diese Person kündigen.

Sing, Liedtexte und Haptik

Rund um die Wiedergabe bietet Apple Music einige Funktionen, die stark vom Gerät abhängen. Die Voraussetzungen stehen in den Fußnoten der österreichischen Seite.

  • Apple Music Sing

    Mit Einschränkungen

    Mitsingen mit animierten Liedtexten und regelbaren Vocals — ab iPhone 11 und iPhone SE (2. Generation) mit iOS 16.2, auf iPads mit iPadOS 16.2 und auf dem Apple TV 4K (3. Generation). Weitere Personen können ohne Abo mitmachen.

  • Übersetzung von Liedtexten

    Mit Einschränkungen

    Nur für ausgewählte Songs und wenige Sprachpaare, etwa Englisch > Japanisch oder Spanisch > Englisch. Deutsch steht nicht auf der Liste.

  • Musikhaptik

    Mit Einschränkungen

    Taps, Texturen und Vibrationen zur Musik — ab iPhone 12 mit iOS 18, außer iPhone SE (3. Generation).

  • AutoMix

    Mit Einschränkungen

    Übergänge mit Beat Matching und Time Stretching; nur auf kompatiblen Geräten mit iOS 26, iPadOS 26, macOS 26 oder CarPlay mit aktueller Software.

  • Siri

    Funktioniert

    Laut Apple mit jedem Abo auf Siri-fähigen Geräten; auch „Siri Anfragen tippen“ wird unterstützt.

  • Radio ohne Abo

    Funktioniert

    Apple Music 1, Hits, Country, Música Uno, Club und Chill laufen auch ohne Abo.

Deine eigene Musiksammlung

Wer früher Musik bei iTunes gekauft hat, verliert sie mit Apple Music nicht. Apple schreibt auf der österreichischen Seite: „Deine iTunes Mediathek gehört immer noch dir.“

Gekaufte Musik
Bleibt deine; Zugriff mit Apple Music oder mit iTunes für macOS oder Windows
Classical und Apple Music
Eine gemeinsame Mediathek für beide Apps
Neu geladene Songs
Für Lossless oder Dolby Atmos müssen sie gelöscht und neu geladen werden

Kaufen ist nicht streamen

Gekaufte Titel gehören dir. Aus dem Katalog geladene Songs lassen sich nach dem Ende des Abos dagegen nicht mehr abspielen — auch heruntergeladene nicht.

Tarife und Bedingungen

Für wen die einzelnen Tarife gedacht sind und welche Bedingungen sie voraussetzen.

Das Familienabo

Ein Familienabo für bis zu sechs Personen, jede mit eigenem Apple Account, eigener Mediathek und eigenen Empfehlungen. Voraussetzung ist die Familienfreigabe; eine Adressbedingung nennt Apple weder auf der österreichischen Apple-Music-Seite noch im Support-Artikel zum Familienabo.

Personen
Du und bis zu fünf weitere
Voraussetzung
Familienfreigabe eingerichtet, Mitglieder eingeladen
Einrichten auf
iPhone, iPad, Android-Smartphone oder Mac
Abschließen
In der Apple-Music-App: Testangebot → „Weitere Tarife anzeigen“ → „Familie“
Bestehende Abos der Mitglieder
Verlängerung wird automatisch storniert
Probeabo
Eines pro Person oder Familie
Kündigen für andere
Nicht möglich — das Abo eines Familienmitglieds kannst du laut Apple nicht kündigen

Jede Person hört für sich

Jede Person hat eine eigene Mediathek und eigene Empfehlungen. Zu geteilten Abos schreibt Apple auf der Apple-One-Seite ausdrücklich, dass Familienmitglieder die Aktivitäten der anderen nicht sehen.

Das Studierendenabo: wer es bekommt

Der Studierendenpreis gilt nicht unbegrenzt: bis zu 48 Monate, mit jährlicher Bestätigung und nur für bestimmte Studiengänge.

Wer
Eingeschrieben an einer Hochschule oder Universität in einem Associate-Degree-, Bachelor- oder Doktorandenstudium oder einem gleichwertigen Studiengang
Nachweis
Studenten-ID und Zugriff auf die Studenten-E-Mail
Prüfung
Über UNiDAYS oder SheerID
Dauer
Bis zu 48 Monate
Bestätigung
Einmal im Jahr per E-Mail, in der App, in den iPhone-Einstellungen oder im Web
Danach
Automatische Verlängerung als Einzelabo — auch, wenn du die Bestätigung versäumst
Extra
Apple TV ohne Zusatzkosten, für begrenzte Zeit
Wer nicht mehr studiert, wählt laut Apple bei der Bestätigung „Ich bin kein:e Student:in mehr“; das Abo läuft dann zum Preis für Einzelpersonen weiter. Das Angebot gilt laut österreichischer Seite nur für begrenzte Zeit und kann jederzeit beendet werden.

Datenschutz, Barrierefreiheit und Transparenz

Welche Daten du verwalten kannst, wie die Hilfsfunktionen arbeiten und was der Anbieter offenlegt.

Musikhaptik

Mit der Musikhaptik spielt das iPhone Taps, Texturen und Vibrationen passend zur Musik ab — Musik wird so auch spürbar. Voraussetzung ist ein passendes iPhone.

  • Was sie macht

    Laut Apple werden durch Taps, Texturen und Vibrationen „noch mehr deiner Sinne angesprochen“, wenn du am iPhone hörst.

  • In jedem Abo

    Die Funktion gehört zu Apple Music selbst; ein bestimmtes Abo nennt Apple dafür nicht.

Geräte
iPhone 12 und neuer, außer iPhone SE (3. Generation)
Software
iOS 18 oder neuer
iPad, Mac, Android
Nennt die österreichische Seite nicht

Nur am iPhone

Die Fußnote nennt ausschließlich iPhones. Über andere Geräte schreibt die österreichische Seite nichts, und wir ergänzen hier nichts.

Was wir nicht behaupten

Diese Sätze hört man über Apple Music oft. Daneben steht, was die österreichische Apple-Seite und der Apple Support tatsächlich sagen — oder dass sie dazu schweigen.

  • Mit AirPods höre ich Apple Music verlustfrei.

    Laut Apple sind Bluetooth-Verbindungen nicht verlustfrei. Die Ausnahme sind AirPods Max 1 (USB-C) und AirPods Max 2 mit dem USB-C-Kabel.

  • Für Lossless zahle ich extra.

    Nein. Lossless und Hi-Res Lossless sind laut der österreichischen Seite Teil jedes Abos, für den gesamten Katalog.

  • Hi-Res Lossless funktioniert an jedem iPhone.

    Für mehr als 48 kHz braucht es laut Apple einen externen Digital-Analog-Wandler; nur das MacBook Pro 14″ und 16″ spielt nativ bis 96 kHz.

  • Apple Music gibt es in Österreich auch als Jahresabo.

    Die österreichische Apple-Music-Seite zeigt nur Monatspreise; ein Jahresabo nennt Apple für Österreich nicht.

  • Das Familienabo verlangt dieselbe Adresse.

    Eine Adressbedingung nennt Apple weder auf der österreichischen Apple-Music-Seite noch im Support-Artikel zum Familienabo. Voraussetzung ist die Familienfreigabe.

  • Der Studierendenpreis gilt, solange ich studiere.

    Höchstens 48 Monate, mit Bestätigung einmal im Jahr. Danach und ohne Bestätigung verlängert sich das Abo als Einzelabo.

  • Apple TV aus dem Studierendenabo kann die ganze Familie schauen.

    Nein. Laut Apple lässt sich dieser Zugang nicht über die Familienfreigabe teilen.

  • Ohne Abo geht bei Apple Music gar nichts.

    Sechs Radiosender laufen auch ohne Abo: Apple Music 1, Hits, Country, Música Uno, Club und Chill. Musik nach Wahl gibt es aber nur mit Abo.

  • Liedtexte werden ins Deutsche übersetzt.

    Die Übersetzung gibt es nur für wenige Sprachpaare, und Deutsch steht nicht darunter.

  • Steht auf der Seite kein Preis, gibt es den Dienst in Österreich nicht.

    Nicht unbedingt. Häufiger heißt es, dass der Anbieter ihn nicht veröffentlicht oder dass wir für Österreich noch keinen Preis mit Quelle und Datum gefunden haben. Verfügbarkeit und veröffentlichter Preis sind zwei verschiedene Dinge.

  • Ein Jahresabo ist immer günstiger.

    Günstiger als monatlich ist es nur, wenn du es bis zum Ende nutzt: Das ganze Jahr wird auf einmal bezahlt, und eine Kündigung erstattet den ungenutzten Teil nicht. Außerdem ist nicht jedes Angebot mit zwölf Monaten ein Jahresabo — oft zahlst du monatlich und bist nur zwölf Monate gebunden.

  • Wenn du die App löschst, ist das Abo gekündigt.

    Nein. Die Zahlung stoppt erst die Kündigung in dem Konto, über das du das Abo abgeschlossen hast. Die App verschwindet vom Handy, die Abbuchung bleibt.

  • Was in Deutschland gilt, gilt auch in Österreich.

    Nicht unbedingt, auch wenn Sprache und Währung gleich sind. Netflix bietet in Österreich zum Beispiel kein Abo mit Werbung an, in Deutschland schon, und manche Anbieter verlangen in Euro-Ländern je nach Land unterschiedliche Beträge. Deshalb übernehmen wir für Österreich keine Daten aus Deutschland.

  • Der angezeigte Preis ist immer der Endpreis.

    Nicht immer. Einige Anbieter — etwa mehrere VPN-Dienste — nennen ihre Preise ohne USt. und rechnen sie erst an der Kasse dazu; andere verrechnen in US-Dollar, und den Eurobetrag auf deinem Konto bestimmt dann der Kurs deiner Bank. Für digitale Abos gilt in Österreich in der Regel die USt. von 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

Die Liste sammelt verbreitete Vereinfachungen. Findest du bei uns etwas, das der offiziellen Quelle widerspricht, schreib uns: Wir korrigieren es und nennen die Quelle.

Wann Apple Music passt

  • Im Haushalt

    Ein Familienabo für bis zu sechs Personen, jede mit eigener Mediathek.

    Kompromiss: Einen kleineren Tarif für zwei gibt es nicht.

  • Im Studium

    Studierendenpreis bis zu 48 Monate, Apple TV ohne Zusatzkosten.

    Kompromiss: Jährliche Bestätigung; Apple TV lässt sich nicht teilen.

  • Für den Klang

    Lossless und Hi-Res bis 192 kHz ohne Aufpreis, dazu Dolby Atmos.

    Kompromiss: Kabel oder Wandler nötig; über Bluetooth nicht verlustfrei.

  • Mit Apple-Geräten

    Vorinstalliert auf iPhone, iPad, Mac, Watch, Apple TV und HomePod; Apple One bündelt weitere Dienste.

    Kompromiss: Auf Android und Windows hängen Lossless und Atmos vom Gerät ab.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Hi-Res ohne Aufpreis

    Lossless bis 48 kHz und Hi-Res Lossless bis 192 kHz in jedem Abo.

  • Komplett werbefrei

    Keine Werbung — in keinem Abo.

  • Familie für sechs

    Jede Person mit eigener Mediathek und eigenen Empfehlungen.

  • Starkes Studierendenabo

    Bis zu 48 Monate, Apple TV ohne Zusatzkosten.

  • Classical-App inklusive

    Eigene Klassik-App ohne zusätzliches Abo.

  • Apple One

    Wer weitere Apple-Dienste zahlt, bündelt sie in einem Abo.

Nachteile

  • Kein kostenloser Tarif

    Ohne Abo nur sechs Radiosender.

  • Kein Tarif für zwei

    Paare wählen zwischen zwei Einzelabos und dem Familienabo.

  • Lossless nicht über Bluetooth

    Die meisten kabellosen Kopfhörer nutzen den AAC-Codec.

  • Viele Funktionen gerätegebunden

    AutoMix, Sing und Musikhaptik brauchen bestimmte Geräte und Systemversionen.

  • Keine deutschen Übersetzungen

    Liedtext-Übersetzungen gibt es nur für wenige Sprachpaare.

Apple Music und andere Musikdienste in Österreich

Verglichen werden Bedingungen, die auf den österreichischen Seiten der Anbieter stehen. Die Preise stehen jeweils im Preisblock des Dienstes.

Familientarif
Bis zu 6 Personen
Bedingung im Familientarif
Familienfreigabe; keine Adressbedingung genannt
Studierende
Bis zu 48 Monate, Apple TV inklusive
Höchste Klangqualität laut Anbieter
Hi-Res Lossless bis 24 Bit / 192 kHz
Dolby Atmos
Ja, ausgewählte Titel
Ohne Abo
Sechs Radiosender

Wenn du mit Apple-Geräten und Kabel hörst — Apple Music

Hi-Res bis 192 kHz ohne Aufpreis, Familie für sechs und Apple One als Bündel — aber kein kostenloser Tarif.

Wenn Haushalt und Hörbücher zählen — Spotify Premium

Ein eigener Tarif für zwei, eine kostenlose Version und 12 Hörbuchstunden in Individual; dafür eine Adressbedingung für Duo und Family.

Wenn du Musik auch als Video hörst — YouTube Music Premium

Mit einem Tipp von Audio zu Video; Familienmitglieder müssen mindestens 13 sein und im selben Haushalt leben.

Wenn Hi-Res das Hauptkriterium ist — TIDAL

Ebenfalls bis 192 kHz und Dolby Atmos laut App-Store-Beschreibung; dazu ein DJ-Tarif, der DJ-Software voraussetzt.

Fazit

Apple Music punktet in Österreich mit Einfachheit: drei Abos mit demselben Inhalt, keine Werbung, Hi-Res ohne Aufpreis und die Classical-App dazu. Das Familienabo reicht für sechs Personen, Studierende zahlen bis zu 48 Monate weniger und bekommen Apple TV. Die beiden Schwachstellen: Ohne Abo gibt es nur Radio, und die beste Klangstufe verpufft an Bluetooth-Kopfhörern.

Wähle Apple Music, wenn

Du mit Apple-Geräten hörst, im Haushalt zu mehreren bist oder studierst.

Überleg es dir, wenn

Du für Lossless zahlen willst, aber nur mit kabellosen Kopfhörern hörst.

Lass es, wenn

Du selten Musik hörst — ohne Abo bleiben nur die Radiosender.

Spotify hat einen kostenlosen Tarif, einen Tarif für zwei und Hörbücher, geht beim Klang aber nur bis 44,1 kHz; TIDAL spielt wie Apple bis 192 kHz; YouTube Music Premium verbindet Audio und Video.

Apple Music: Preise in Österreich

Die drei Abos so, wie sie auf der österreichischen Apple-Seite stehen — mit Quelle.

Mit anderen Musikdiensten vergleichen

Die drei Abos bieten denselben Dienst — sie unterscheiden sich darin, wer sie nutzen darf. Für Studierende braucht es einen Nachweis, für das Familienabo eine eingerichtete Familienfreigabe. Der kostenlose erste Monat gilt nur für neue Abonnentinnen und Abonnenten und steht deshalb nicht als Preis im Block. Apple One ist ein eigenes Bündel und hier nicht als Tarif aufgeführt.

Apple Music: Aktionen und Rabatte

Geprüfte Aktionen oder Rabattcodes für Apple Music haben wir derzeit nicht. Sobald der Anbieter welche veröffentlicht und wir sie geprüft haben, stehen hier Datum und Bedingungen — erfundene Gutscheine zeigen wir nicht.

Preis und Aktionen beobachten

Apple Music kostenlos testen

Kostenlose Testphase laut Anbieter:

  • Einzelperson: 1 Monat
  • Familie: 1 Monat
  • Studierende: 1 Monat

Alle kostenlosen Testphasen

So zahlst du für Apple Music weniger

  • „Familie“ für bis zu 6 Personen: € 19,99/Monat, € 3,33 pro Person.
  • Für Studierende „Studierende“: € 6,99/Monat

Vergleiche den Preis mit Alternativen: Preis von Tidal · Preis von YouTube Music · Preis von Spotify Premium

Wir zeigen nur offizielle Wege des Anbieters — ohne geteilte Konten und ohne Regionswechsel.

Kundenservice

Kontaktwege, die der Anbieter nennt:

  • E-Mail oder Formular
  • Telefon

Quelle: support.apple.com/de-at

Wem dieser Dienst gehört

Gehört zu „Apple Distribution International Ltd.“.

Derselbe Eigentümer hat in unserem Katalog auch: iCloud+.

Der Vertrag wird mit einem Unternehmen geschlossen, das in Irland eingetragen ist.

Wer in Europa lebt, schließt den Vertrag mit einem irischen Unternehmen; die US-Muttergesellschaft ist nicht Vertragspartei. Praktisch heißt das: Bei einem Streit gilt das Recht eines EU-Staates.

„To: Apple Distribution International Ltd., Hollyhill Industrial Estate, Hollyhill, Cork, Republic of Ireland"

Quelle: www.apple.com/legal/internet-services/icloud/en/terms.html

Häufige Fragen

Drei: Einzelperson, Familie und Studierende. Dazu steckt Apple Music in allen drei Varianten von Apple One. Einen kostenlosen Tarif mit Werbung gibt es nicht.

Die aktuellen Monatspreise der drei Abos stehen im Preisblock oben, mit Quelle. Neue Abonnentinnen und Abonnenten bekommen den ersten Monat kostenlos.

Bis zu sechs — du und bis zu fünf weitere Personen. Jede hat eine eigene Mediathek und eigene Empfehlungen. Voraussetzung ist die Familienfreigabe.

Eine Adressbedingung nennt Apple weder auf der österreichischen Apple-Music-Seite noch im Support-Artikel zum Familienabo. Voraussetzung ist, dass du die Familienfreigabe einrichtest und die Mitglieder einlädst.

Nein. Apple schreibt auf der österreichischen Seite: „Apple Music ist komplett werbefrei.“

Bis zu 48 Monate, mit einer Bestätigung einmal im Jahr. Danach — oder wenn du die Bestätigung versäumst — verlängert sich das Abo als Einzelabo.

Du musst an einer Hochschule oder Universität eingeschrieben sein und deine Studenten-ID sowie Zugriff auf deine Studenten-E-Mail haben. Geprüft wird über UNiDAYS oder SheerID.

Ja, ohne Zusatzkosten und für begrenzte Zeit. Der Zugang hängt am Studierendenabo, erscheint nicht als eigenes Abo und lässt sich nicht über die Familienfreigabe teilen.

Ja. Laut der österreichischen Seite stellt Apple den gesamten Katalog in Lossless bereit, in jedem Abo und ohne Aufpreis.

Laut Apple steht „Lossless“ für verlustfreies Audio bis 48 kHz, „Hi-Res Lossless“ für 48 bis 192 kHz. Für Hi-Res brauchst du einen externen Digital-Analog-Wandler — außer am MacBook Pro 14″ oder 16″, das bis 96 kHz nativ spielt.

In der Regel nicht. Laut Apple sind Bluetooth-Verbindungen nicht verlustfrei. Ausnahme: AirPods Max 1 (USB-C) und AirPods Max 2, wenn du sie per USB-C-Kabel mit iPhone, iPad oder Mac verbindest.

Unter „Einstellungen“ → „Apps“ → „Musik“ → „Audioqualität“ → „Lossless Audio“. Dort wählst du die Qualität getrennt für Streamen und Laden.

Bluetooth-Kopfhörer von Apple oder Beats und die eingebauten Lautsprecher neuerer iPhones, iPads und Macs. Mit kabelgebundenen Kopfhörern wählst du „Immer eingeschaltet“.

Ja, in den Abos für Einzelpersonen, Familien und Studierende sowie in Apple One — ohne zusätzliche Kosten. Apple Music muss auf demselben Gerät installiert sein.

Die österreichische Apple-Music-Seite zeigt nur Monatspreise; ein Jahresabo nennt Apple für Österreich nicht.

Nur sechs Radiosender: Apple Music 1, Hits, Country, Música Uno, Club und Chill. Musik nach Wahl gibt es nur mit Abo.

Neue Abonnentinnen und Abonnenten bekommen einen Monat. Wer ein qualifiziertes Audiogerät kauft, bekommt drei Monate und muss sie innerhalb von drei Monaten nach der Aktivierung einlösen. Pro Person oder Familie gibt es ein Probeabo.

Wenn du neben Apple Music mindestens einen weiteren Apple-Dienst zahlst. Apple One Einzelperson enthält iCloud+ mit 50 GB, Apple TV, Apple Music und Apple Arcade; Familie und Premium lassen sich mit bis zu fünf Personen teilen, Premium enthält auch Apple Fitness+.

Laut Apple wird die Verlängerung des Einzel- oder Studierendenabos automatisch storniert, wenn der Familienorganisator das Familienabo abschließt.

Schau zuerst, wer das Geld abbucht — davon hängt ab, wo du kündigst. Hast du in einer App abgeschlossen, läuft die Zahlung meist über dein Google-Konto oder deinen Apple Account. Sieh in deinen Abos bei Google Play nach, am iPhone unter „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“, und zwar mit genau dem Konto, mit dem du bezahlt hast. Findest du das Abo dort nicht, rät Apple, in deinen E-Mails nach „Beleg von Apple“ oder „Rechnung von Apple“ zu suchen: Auf dem Beleg steht, welcher Account verwendet wurde. Gibt es keinen Beleg von Apple, hast du das Abo laut Apple womöglich bei einem anderen Unternehmen abgeschlossen — welches, zeigt dein Kontoauszug oder deine Kreditkartenabrechnung.

Öffne am Android-Gerät deine Abos bei Google Play, wähle das Abo aus, tippe auf „Abo kündigen“ und folge der Anleitung. Am Computer geht es über play.google.com/store/account/subscriptions: beim Abo „Verwalten“ → „Abo kündigen“ → einen Grund auswählen → „Weiter“. So beschreibt es die Google-Hilfe. Willst du nur eine Pause, bieten manche Apps „Zahlungen aussetzen“ an — laut Google für eine Woche bis drei Monate, beginnend am Ende des laufenden Abrechnungszeitraums. Das Abo selbst bleibt dabei bestehen.

Am iPhone: „Einstellungen“ → dein Name → „Abonnements“ → das Abo antippen → „Abo kündigen“. Achte auf die Wörter: Das Menü heißt „Abonnements“, der Button „Abo kündigen“, und womöglich musst du nach unten scrollen, um ihn zu finden. Wird keine Taste zum Kündigen angezeigt oder ist ein Ablaufhinweis in roter Schrift zu sehen, ist das Abo laut Apple bereits gekündigt. Ein Probeabo solltest du laut Apple mindestens 24 Stunden vor Ablauf der Probezeit kündigen.

Nein. Google schreibt es als eigenen Hinweis: „Wenn Sie die App deinstallieren, wird Ihr Abo nicht gekündigt.“ Bezahlt wird weiter, bis du in dem Konto kündigst, über das du das Abo abgeschlossen hast.

Dann kündigst du bei diesem Anbieter; auf der Seite des Dienstes gibt es dafür oft keinen Button. Apple sagt es ausdrücklich: Bei einem Abo, das du über deinen Mobilfunkanbieter oder einen anderen Anbieter erhalten hast, wendest du dich an diesen. In Österreich ist das häufig: Magenta TV ist laut Magenta „nur mit einem Internet- oder Smartphonetarif möglich“, A1 Xplore TV braucht einen Anschluss von A1, und über A1 Select zahlst du bei A1 für einen „Slot“ mit Netflix, Disney+, HBO Max, CANAL+ oder A1 TV Stream. Ist das TV-Paket mit Internet oder Telefon gebündelt, gilt das Telekommunikationsgesetz für das ganze Paket: Die Mindestlaufzeit darf höchstens 24 Monate betragen und die Kündigungsfrist höchstens einen Monat — eine vereinbarte Mindestlaufzeit gilt aber weiter.

Nein. Apple schreibt: „Du kannst das Abonnement eines Familienmitglieds nicht kündigen.“ Steht auf dem Beleg der Account eines Familienmitglieds, bitte diese Person, das Abo zu kündigen. Steht dort ein anderer Account von dir, meldest du dich mit diesem an und kündigst dort.

Grundsätzlich ja. Nach § 11 FAGG kannst du von einem Vertrag, den du im Fernabsatz — etwa online — geschlossen hast, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücktreten; bei Dienstleistungen zählt die Frist ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Hat dich der Anbieter über das Rücktrittsrecht nicht informiert, verlängert sich die Frist um zwölf Monate (§ 12 FAGG). Hast du verlangt, dass die Leistung schon während der Frist beginnt, zahlst du beim Rücktritt einen anteiligen Betrag (§ 16 Abs. 1 FAGG); für digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, zahlst du nichts (§ 16 Abs. 3 FAGG).

Bei einem Streaming-Abo nicht. Der Gerichtshof der EU hat am 9. Juli 2026 in einem Verfahren gegen Sky Österreich entschieden (C-234/25): Ein Streaming-Abo mit Empfehlungen, Listen und wechselndem Katalog ist eine digitale Dienstleistung, deshalb lässt sich das Rücktrittsrecht nicht ausschließen; wer zurücktritt, zahlt einen anteiligen Betrag. Bei anderen digitalen Inhalten entfällt das Rücktrittsrecht nur, wenn drei Bedingungen zusammen erfüllt sind: Du hast dem sofortigen Beginn ausdrücklich zugestimmt, du hast bestätigt, dass du damit das Rücktrittsrecht verlierst, und der Anbieter hat dir das auf einem dauerhaften Datenträger bestätigt (§ 18 Abs. 1 Z 11 FAGG).

Eine Pflicht, die ab 1. Oktober 2026 gilt (§ 13a FAGG): Für Verträge, die du online abschließt, muss der Anbieter eine Funktion anbieten, die mit „Vertrag widerrufen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung beschriftet und während der gesamten Rücktrittsfrist erreichbar ist; bestätigt wird mit „Widerruf bestätigen“ oder einer ebenso eindeutigen Formulierung. Sie gilt für Verträge, die nach dem 30. September 2026 geschlossen werden. Gedacht ist sie für den Rücktritt innerhalb der Frist — ein Abo, das schon länger läuft, kündigst du damit nicht.

Wenn dein Schweigen als Zustimmung gelten soll, ja: Eine solche Klausel bindet dich nur, wenn dich der Anbieter zu Beginn der dafür vorgesehenen Frist besonders auf die Bedeutung deines Verhaltens hinweist und du eine angemessene Frist für eine ausdrückliche Erklärung hast (§ 6 Abs. 1 Z 2 KSchG). Das Portal konsumentenfragen.at des Sozialministeriums verbindet diese Regel ausdrücklich mit der automatischen Vertragsverlängerung, und der OGH hat sie im Verfahren gegen PE Digital (Parship, ElitePartner) bestätigt. Bei Internet- und Handyverträgen muss dich der Anbieter vor dem Ende der Mindestlaufzeit oder einer automatischen Verlängerung auf einem dauerhaften Datenträger informieren (§ 135 Abs. 6 TKG 2021). Für die Kündigung selbst darf der Anbieter keine strengere Form als die Schriftform verlangen (§ 6 Abs. 1 Z 4 KSchG).

Nein. Google schreibt: „Wenn Sie ein Abo kündigen, können Sie es für den bereits bezahlten Zeitraum weiterhin nutzen.“ Umgekehrt holt eine Kündigung gleich nach der Zahlung das Geld für diesen Zeitraum nicht zurück, sie verhindert nur die nächste Abbuchung; innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss gibt es dafür den Rücktritt. Ob die Kündigung durch ist, siehst du in der Liste: Am iPhone fehlt dann die Taste zum Kündigen, oder ein Ablaufhinweis in roter Schrift ist zu sehen; bei Google Play bietet ein gekündigtes Abo laut Google-Hilfe „Erneut abonnieren“ an.

Manchmal, aber nicht garantiert. Schick die Anfrage dorthin, wo du bezahlt hast — in den Store oder zum Anbieter. Google schreibt: „Die meisten Apps im Play Store stammen nicht von Google, sondern von Drittentwicklern.“ Der Entwickler kann bei Problemen mit Käufen helfen und nach seinen Richtlinien und den geltenden Gesetzen erstatten. Eine Belastung, die weder von dir noch von jemandem stammt, den du kennst, meldest du laut Google innerhalb von 120 Tagen nach der Transaktion. Teilweise Erstattungen für Abos führt Google als eigene Regel nur für Deutschland, Frankreich und Israel — Österreich steht nicht auf dieser Liste.

Nein, das sind zwei getrennte Schritte, die man leicht verwechselt. Das Löschen des Kontos entfernt deine Daten, stoppt aber keine Zahlung, wenn du das Abo über einen App-Store abgeschlossen hast: Dort läuft es unabhängig vom Konto weiter. Die richtige Reihenfolge ist deshalb: zuerst dort kündigen, wo du bezahlst, prüfen, ob die Kündigung durch ist, und erst dann das Konto löschen.

Meist endet nur der Zugang zu den Inhalten, das Konto bleibt: Verlauf, Einstellungen und Gespeichertes sind noch da, und wenn du später zurückkommst, fängst du nicht bei null an. Ein Gesetz verlangt das aber nicht — es ist eine Entscheidung des Dienstes, und die Daten können nach einiger Zeit auch gelöscht werden. Ist dir etwas davon wichtig, exportiere es vor dem Ende des Abos; danach ist ein Export womöglich nur noch mit einem bezahlten Abo möglich.

Ja, das regelt EU-Recht. Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kannst du eine Kopie der über dich gespeicherten Daten verlangen, ihre Löschung und ihre Herausgabe in einem maschinenlesbaren Format, um sie anderswohin mitzunehmen. Auf den Antrag muss in der Regel innerhalb eines Monats geantwortet werden. Schick ihn an den Anbieter selbst; antwortet er nicht oder lehnt er ab, kannst du dich in Österreich an die Österreichische Datenschutzbehörde wenden. Das Recht hast du also — dass der Anbieter es rasch und gut erfüllt, können wir nicht versprechen.

Verlässlich nur auf dem Kontoauszug. Der Betrag dort kann vom Preis auf der Seite abweichen, meist aus einem von drei Gründen: Ein Einführungspreis ist ausgelaufen; der Anbieter nennt seine Preise ohne USt. und rechnet sie erst an der Kasse dazu, wie mehrere VPN-Dienste; oder er verrechnet in US-Dollar, und den Eurobetrag bestimmt der Kurs deiner Bank. Die USt. richtet sich bei digitalen Abos nach deinem Wohnsitz — in Österreich sind es in der Regel 20 %, auch wenn der Anbieter im Ausland sitzt.

So arbeiten wir

Diese Seite vergleicht Abos und wirbt für keines. Zu jeder Aussage steht, woher sie stammt.

Österreichische Apple-Seiten zuerst

Abos, Angebote und Bedingungen stammen von apple.com/at, technische Details aus dem Apple Support mit der Länderkennung für Österreich.

Die Funktion und das, was ankommt

Lossless steckt in jedem Abo, Bluetooth ist laut Apple aber nicht verlustfrei. Beides gehört zusammen — einzeln wäre jede der beiden Aussagen irreführend.

Widersprüche benennen wir

Wo eine Seite sich selbst widerspricht, übernehmen wir keine der beiden Aussagen und schreiben das dazu.

Produktfakten sind überall gleich, Marktfakten nicht

Wie viele Bildschirme ein Tarif erlaubt, wie viele Geräte ein Konto zulässt, wie viele Server ein Netz hat — das hängt nicht vom Land ab, und auf unseren Seiten stehen diese Zahlen in jeder Sprache gleich; ein eigenes Werkzeug prüft das. Preis, Aktionen, Verfügbarkeit und die Sprache der Oberfläche sind dagegen Marktfragen, und die übernehmen wir nie aus einem anderen Land.

Eine Liste lässt sich prüfen, ein Zahlungsfenster nicht

Veröffentlicht ein Dienst die Liste seiner Länder, können wir sagen, ob Österreich darauf steht — die Liste ist für alle gleich. Was die Zahlungsseite in Österreich anzeigt, lässt sich aus einem anderen Land nicht zuverlässig prüfen. Dort schreiben wir „vor dem Bezahlen prüfen“ und tun nicht so, als wüssten wir es.

Eine leere Stelle bleibt leer

Ist ein Abschnitt hier kürzer als anderswo, haben wir für diesen Markt keine Daten — dem Produkt fehlt deshalb nichts. Wir füllen die Lücke nicht mit allgemeinem Text, nur damit die Seite vollständiger wirkt.

Drei Antworten statt einer

Wir unterscheiden „gibt es nicht“, „veröffentlicht der Anbieter nicht“ und „haben wir nicht gefunden“. Das sind drei verschiedene Dinge; würden wir sie vermischen, stünde unsere eigene Wissenslücke als Nachteil beim Produkt.

Ein ungeprüfter Preis wird nicht angezeigt

Hat ein Betrag keine Quelle und kein Datum, zeigen wir ihn nicht. Eine leere Stelle ist ehrlicher als eine Zahl, die nur richtig aussieht — und Preise ändern sich öfter, als Artikel aktualisiert werden.

Daten für Österreich, keine Übersetzung

Diese Seite ist keine Übersetzung einer anderen Sprachfassung. Dass in Österreich wie in Deutschland in Euro bezahlt wird, heißt auch nicht, dass Tarife und Preise gleich sind — deshalb übernehmen wir keine Daten aus Deutschland oder einem anderen Euro-Land. Wo wir für Österreich nichts haben, sagen wir das offen.

Affiliate-Links sind direkt am Link gekennzeichnet

Ist ein Link ein Affiliate-Link, steht das direkt daneben. Die Provision beeinflusst nicht, was wir schreiben, und du erfährst es schon vor dem Klick.

Fehler korrigieren wir sichtbar

Haben wir etwas falsch geschrieben, korrigieren wir es und halten fest, was sich geändert hat. Bei einer stillen Korrektur würdest du nie erfahren, dass du dich einmal auf eine falsche Angabe verlassen hast.

Wie wir Daten prüfen

Ist hier etwas veraltet, schreib uns — wir korrigieren es und vermerken das Datum.

Die Reihenfolge im Vergleich richtet sich nach dem Diensttyp; eine Provision hat darauf keinen Einfluss.

Ein Teil der Links zu Anbietern sind Affiliate-Links: Schließt du darüber ein Abo ab, erhalten wir möglicherweise eine Provision. Am Preis ändert das nichts, und auch nicht an der Reihenfolge im Vergleich. Affiliate-Links sind direkt am Link gekennzeichnet.

Preis beobachten

Du bekommst eine E-Mail, sobald der Preis auf deinen Wunschpreis fällt.

Wir schreiben dir, wenn der Preis von „Apple Music“ auf deinen Wunschpreis oder darunter fällt.

Wir vergleichen den regulären Monatspreis nach Aktionen und Testphasen.

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